In Kürten ist es am Freitagmorgen (02.01.) zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Linienbus gekommen. Gegen 7.50 Uhr verunglückte das Fahrzeug auf der Bergstraße infolge witterungsbedingter Fahrbahnverhältnisse. Drei Personen wurden verletzt, eine davon schwer.
02 Verkehrsunfall Kürten Linienbus
Bus kommt ins Rutschen und stürzt Böschung hinab
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der Linienbus die Bergstraße, als er auf der glatten Fahrbahn ins Rutschen geriet. Nach einem Stoß gegen die Bordsteinkante kippte der Bus auf die Seite und rutschte anschließend eine Böschung hinunter in Richtung Wipperfürther Straße. Unterhalb der Böschung kam das Fahrzeug schließlich auf dem Dach liegend zum Stillstand und verkeilte sich mit dem Dach eines dortigen Restaurants.
Busfahrer schwer verletzt – Fahrgäste glimpflicher davon gekommen
Der 47-jährige Busfahrer aus Bergisch Gladbach erlitt bei dem Unfall schwere, jedoch nicht lebensgefährliche Verletzungen. Er wurde nach der Erstversorgung am Unfallort in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Zwei Fahrgäste im Alter von 46 und 17 Jahren aus Kürten wurden leicht verletzt und ebenfalls zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.
Bergung dauert an – Verkehrsbehinderungen möglich
Zur Höhe des entstandenen Sachschadens können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Die Bergung des verunglückten Linienbusses gestaltet sich aufwendig und wird voraussichtlich bis in die Mittagsstunden andauern. In diesem Zusammenhang kann es zu zeitweisen Sperrungen der Bergstraße sowie zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer, den Bereich nach Möglichkeit zu umfahren.
Nach einem schweren Messerangriff in der Silvesternacht in der Düsseldorfer Altstadt hat die Staatsanwaltschaft Haftantrag gegen einen 17-jährigen Tatverdächtigen gestellt. Der bei der Auseinandersetzung schwer verletzte 24-jährige Mann befindet sich inzwischen außer Lebensgefahr.
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Tat in den frühen Morgenstunden
Der Angriff ereignete sich am Neujahrsmorgen in der Düsseldorfer Altstadt. Eine Überwachungskamera zeichnete die Tat auf. Als Polizei und Rettungskräfte am Tatort eintrafen, befand sich der mutmaßliche Angreifer noch vor Ort. Der 17-jährige, ein türkischer Staatsbürger, hielt zu diesem Zeitpunkt ein Messer in der Hand und wurde unmittelbar festgenommen.
Streit eskaliert vor Kiosk
Nach bisherigen Ermittlungen gerieten insgesamt sechs junge Männer vor einem Kiosk in Streit. Die Situation eskalierte, woraufhin der 17-Jährige ein Messer einsetzte. Neben ihm wurden zwei weitere junge Männer vorläufig festgenommen. Auch Flaschen sollen im Verlauf der Auseinandersetzung als Waffen benutzt worden sein.
Drei Verletzte nach Auseinandersetzung
Insgesamt wurden bei dem Vorfall drei Personen verletzt. Der 24-jährige Mann erlitt schwere Verletzungen, ein weiterer 17-Jähriger musste wegen leichter Verletzungen medizinisch behandelt werden. Die Ermittlungen zu den genauen Tatabläufen dauern an.
Haftantrag gegen Tatverdächtige
Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf und die Polizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Gegen alle drei festgenommenen Tatverdächtigen wurde ein Antrag auf Untersuchungshaft gestellt.
Unruhige Silvesternacht in Düsseldorf
Unabhängig von dem Messerangriff verlief die Silvesternacht in Düsseldorf insgesamt unruhig. Mit fortschreitender Nacht kam es vermehrt zu Aggressionen und Pöbeleien, begünstigt durch hohen Alkoholkonsum. An der Rheinpromenade hielten sich zeitweise 300 bis 400 Menschen dicht gedrängt auf, obwohl dort ein Feuerwerksverbot bestand.
Videoaufnahmen sollen Aufklärung unterstützen
Bereits im Vorfeld hatte die Polizei mehrere mobile Videoüberwachungsanlagen installiert. Die Aufnahmen sollen nun auch bei der weiteren Aufklärung des Messerangriffs auf der Bolkerstraße eine zentrale Rolle spielen.
Unbekannte Täter haben in Wermelskirchen einen Van aufgebrochen und daraus zahlreiche Gegenstände entwendet. Die Tat ereignete sich im Zeitraum zwischen dem Nachmittag des 29. Dezember 2025 und kurz nach Mitternacht am 1. Januar 2026 in der Wirtsmühler Straße.
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Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich die Täter unbemerkt Zugang zu dem Fahrzeug und flüchteten anschließend unerkannt. Der entstandene Sachschaden liegt im hohen vierstelligen Bereich. Welche Gegenstände genau entwendet wurden, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet und bittet Zeuginnen und Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen in der Wirtsmühler Straße in Wermelskirchen gemacht haben, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden.
Fahrt unter Cannabiseinfluss in Leichlingen
In der Silvesternacht kontrollierten Polizeibeamte gegen 3.15 Uhr eine 17-jährige Fahrzeugführerin aus Leichlingen auf der Fasanenstraße.
Im Rahmen der Verkehrskontrolle ergaben sich Hinweise auf eine Beeinflussung durch berauschende Mittel. Ein Drogentest verlief positiv auf Cannabis. Da die Jugendliche aufgrund ihres Alters noch in der Probezeit ist, erwartet sie nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Weitere Maßnahmen wurden eingeleitet.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass das Führen von Kraftfahrzeugen unter dem Einfluss von Drogen ein erhebliches Risiko für die Verkehrssicherheit darstellt und konsequent geahndet wird – insbesondere bei Fahranfängerinnen und Fahranfängern.
Der Jahreswechsel 2025/2026 ist für Feuerwehr und Rettungsdienst in Bergisch Gladbach insgesamt ruhig verlaufen. Dank frühzeitiger und umfassender Einsatzvorbereitungen konnten die erwarteten Herausforderungen der Silvesternacht souverän bewältigt werden. Neben den regulär besetzten Feuer- und Rettungswachen waren zusätzlich die Feuerwehrhäuser in der Stadtmitte, in Herkenrath sowie in Paffrath/Hand durch ehrenamtliche Einheiten besetzt. Darüber hinaus wurde ein zusätzlicher Rettungswagen in Dienst gestellt, um auf ein mögliches erhöhtes Einsatzaufkommen reagieren zu können.
Ein Teil der Einsatzkräfte der Feuerwehr Bergisch Gladbach konnte das Feuerwerk zwischen den Einsätzen im Kreise der Kollegen mitverfolgen.
Gut vorbereitete Einsatzkräfte
Die getroffenen organisatorischen Maßnahmen sorgten dafür, dass Feuerwehr und Rettungsdienst jederzeit handlungsfähig blieben. Die zusätzliche personelle und materielle Verstärkung stellte sicher, dass auch bei parallelen Einsätzen ausreichend Kräfte zur Verfügung gestanden hätten – eine Situation, die in dieser Nacht jedoch glücklicherweise nicht eintrat.
Einsatzbilanz in der Silvesternacht
Zwischen 22 Uhr und 6 Uhr arbeiteten Feuerwehr und Rettungsdienst insgesamt 20 Einsätze ab. Davon entfielen neun auf den Brandschutz und elf auf den Rettungsdienst. Im Vergleich zum Vorjahr blieb insbesondere das Einsatzaufkommen im Rettungsdienst deutlich unter dem Niveau der Silvesternacht 2024/25.
Bei den Brandschutzeinsätzen handelte es sich überwiegend um kleinere Einsatzlagen, darunter brennende Abfallbehälter und sonstige Kleinbrände. Größere Schadensereignisse oder zeitkritische Paralleleinsätze blieben aus. Bereits im Laufe des Tages hatte die Feuerwehr sechs Einsätze zu bewältigen, von denen drei auf einen unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern zurückzuführen waren.
Witterung begünstigt ruhiges Einsatzgeschehen
Die nasskalte Witterung mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt trug offenbar dazu bei, dass sich vergleichsweise wenige Menschen im öffentlichen Raum aufhielten. Dies wirkte sich positiv auf das Einsatzaufkommen aus. Über die gesamte Nacht hinweg bewegte sich das Einsatzgeschehen in einem erwartbaren und gut beherrschbaren Rahmen.
Achtlos entsorgtes Feuerwerk sorgt für zusätzliche Einsätze
Trotz des insgesamt ruhigen Verlaufs registrierte die Feuerwehr eine wiederkehrende Problematik: In mehreren Straßen des Stadtgebiets brannten zurückgelassene Feuerwerksbatterien, die nach dem Abbrennen unbeaufsichtigt am Straßenrand abgestellt worden waren. Diese Kleinbrände führten zu vermeidbaren Brandschutzeinsätzen. Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Feuerwerksreste nach der Nutzung vollständig abgelöscht und ordnungsgemäß entsorgt werden sollten.
Dank an die Einsatzkräfte
Die Feuerwehr Bergisch Gladbach bedankt sich ausdrücklich bei allen Einsatzkräften der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes für ihren engagierten und professionellen Einsatz zum Jahreswechsel.
Wünsche zum neuen Jahr
Abschließend richtet die Feuerwehr Bergisch Gladbach ihre Neujahrswünsche an die Bevölkerung und wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein gesundes, sicheres und glückliches Jahr 2026.
Der Jahreswechsel 2025/2026 ist im Rheinisch-Bergischen Kreis aus polizeilicher Sicht überwiegend ruhig verlaufen. Zwischen 18 Uhr am Silvesterabend und 6 Uhr am Neujahrsmorgen registrierte die Polizei insgesamt 69 Einsätze – und damit etwas weniger als im Vorjahr, als noch 74 Einsätze zu verzeichnen waren. In den meisten Städten und Gemeinden setzte sich damit der bereits im vergangenen Jahr erkennbare positive Trend fort.
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Einsatzaufkommen im Kreisgebiet leicht rückläufig
Den größten Anteil an Einsätzen gab es in Bergisch Gladbach mit 25 Meldungen, gefolgt von Leichlingen (11), Wermelskirchen und Overath (jeweils 9) sowie Rösrath (6). Weitere Einsätze verteilten sich auf Odenthal (5), Burscheid (3) und Kürten (1). Insgesamt lag die Einsatzbelastung in nahezu allen Kommunen unter oder auf dem Niveau des Vorjahres.
Nur wenige Brände und Feuerwerkseinsätze
Gemeinsam mit der Feuerwehr musste die Polizei lediglich zu vereinzelten kleineren Bränden ausrücken. Dabei handelte es sich überwiegend um brennende Mülltonnen oder -container sowie um glimmende Reste von Feuerwerkskörpern. Alle Vorfälle konnten schnell und ohne größere Schäden gelöscht werden.
Mehr Ruhestörungen, aber kaum Einschreiten notwendig
In acht Fällen wurde die Polizei wegen Ruhestörungen alarmiert, im Vorjahr waren es noch vier. Zudem meldeten Bürgerinnen und Bürger in 13 Fällen einen unsachgemäßen oder belästigenden Umgang mit Feuerwerk. In den meisten Situationen reichten jedoch Hinweise und Gespräche aus, sodass kein weiteres Einschreiten erforderlich war.
Keine Körperverletzungsdelikte in der Silvesternacht
Besonders positiv fällt ins Gewicht, dass in der gesamten Silvesternacht keine einzige Strafanzeige wegen Körperverletzung erstattet wurde. Im Vergleich dazu waren im Vorjahr noch sechs entsprechende Delikte registriert worden.
Verkehrskontrollen überwiegend unauffällig
Die üblichen intensiven Verkehrskontrollen verliefen größtenteils ohne Beanstandungen. Lediglich eine Fahrzeugführerin wurde gegen 3.15 Uhr in Leichlingen unter dem Einfluss berauschender Mittel angetroffen. Ihr wurde eine Blutprobe entnommen, ein Bußgeldverfahren folgt.
Alkoholunfall in Overath – Führerschein sichergestellt
Ein 30-jähriger Autofahrer aus dem Märkischen Kreis fiel durch einen Verkehrsunfall auf der Hauptstraße in Overath auf. Der Mann hatte alkoholisiert einen anderen Pkw touchiert. Da er einen Atemalkoholtest verweigerte, wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und sein Führerschein beschlagnahmt. Insgesamt kam es in der Silvesternacht lediglich zu zwei weiteren Verkehrsunfällen mit geringem Sachschaden, Personenschäden wurden nicht verzeichnet.
Einbruch in Juweliergeschäft noch vor Mitternacht
Noch im alten Jahr, kurz vor 22 Uhr, wurde die Polizei wegen einer Alarmauslösung zu einem Juweliergeschäft in Bergisch Gladbach-Refrath gerufen. Die Einsatzkräfte nahmen einen 44-jährigen Tatverdächtigen noch im Geschäft auf frischer Tat fest und stellten das Diebesgut sicher. Der Mann verbrachte den Jahreswechsel im Polizeigewahrsam, die Ermittlungen dauern an. Es blieb die einzige freiheitsentziehende Maßnahme der Nacht.
Polizei wünscht friedliches Jahr 2026
Insgesamt zieht die Polizei Rhein-Berg eine positive Einsatzbilanz und wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein glückliches, gesundes und friedliches Jahr 2026.
Während andernorts die Sirenen in der Silvesternacht kaum schwiegen, verlief der Jahreswechsel 2025/26 in Bergisch Gladbach vergleichsweise ruhig. Feuerwehr und Rettungsdienst waren gut vorbereitet – und wurden für ihre Planung belohnt.
Ein Teil der Einsatzkräfte der Feuerwehr Bergisch Gladbach konnte das Feuerwerk zwischen den Einsätzen im Kreise der Kollegen mitverfolgen.
Wie jedes Jahr stellte Silvester besondere Anforderungen an die Einsatzkräfte. Neben den regulär besetzten Feuer- und Rettungswachen waren auch die Feuerwehrhäuser in der Stadtmitte, in Herkenrath sowie in Paffrath/Hand durch ehrenamtliche Einheiten besetzt. Zusätzlich ging ein weiterer Rettungswagen in Dienst, um auf ein mögliches Einsatzhoch reagieren zu können.
Zwischen 22 Uhr und 6 Uhr morgens rückten Feuerwehr und Rettungsdienst insgesamt zu 20 Einsätzen aus. Neun davon entfielen auf den Brandschutz, elf auf den Rettungsdienst. Im Vergleich zum Vorjahr blieb insbesondere der Rettungsdienst deutlich unter der damaligen Einsatzzahl. Größere Schadenslagen oder zeitkritische Paralleleinsätze blieben aus.
Bei den Brandeinsätzen handelte es sich überwiegend um kleinere Vorfälle wie brennende Mülltonnen oder Kleinbrände. Bereits am Silvestertag selbst kam es zu sechs Feuerwehreinsätzen, von denen drei auf den unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern zurückzuführen waren.
Begünstigt wurde das ruhige Einsatzgeschehen durch die äußeren Bedingungen: Nasskaltes Wetter knapp über dem Gefrierpunkt sorgte dafür, dass insgesamt weniger Menschen auf den Straßen unterwegs waren. Entsprechend blieb die Nacht für die Einsatzkräfte gut beherrschbar.
Einen kleinen Wermutstropfen gab es dennoch: In mehreren Straßen brannten zurückgelassene Feuerwerksbatterien, die nach dem Abbrennen unbeaufsichtigt am Straßenrand standen. Diese vermeidbaren Kleinbrände führten zu zusätzlichen Einsätzen – und hätten durch einfaches Ablöschen und korrektes Entsorgen verhindert werden können.
Die Feuerwehr Bergisch Gladbach bedankt sich bei allen Kräften der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes für ihren engagierten Einsatz zum Jahreswechsel. Gleichzeitig richtet sie einen Wunsch an die Bürgerinnen und Bürger: ein gesundes, sicheres und glückliches Jahr 2026.
In der Düsseldorfer Innenstadt ist es am Dienstag zu einem schweren Gewaltverbrechen gekommen. Ein bislang unbekannter Täter schoss mehrfach auf einen Fahrgast in einem Taxi. Der Mann wurde dabei schwer verletzt und musste umgehend in ein Krankenhaus gebracht werden. Sein Zustand galt zunächst als kritisch. Die Düsseldorfer Polizei hat eine Mordkommission eingesetzt.
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Tat mitten im Stadtgebiet
Die Schüsse fielen im Bereich der Kaiserstraße. Nach ersten Erkenntnissen trafen mehrere Kugeln den Fahrgast auf dem Beifahrersitz. Am Tatort sicherten Ermittler zahlreiche Patronenhülsen. Das Taxi wies insgesamt zehn Einschusslöcher auf, davon neun im Bereich der Beifahrerseite der Windschutzscheibe. Neben dem Fahrer und dem Opfer sollen sich weitere Personen im Fahrzeug befunden haben, die jedoch unverletzt blieben.
Großangelegte Fahndung nach Täter
Unmittelbar nach der Tat rückten zahlreiche Polizeikräfte aus. Auch ein Polizeihubschrauber kam im Rahmen der Fahndung zum Einsatz. Der oder die Täter konnten bislang nicht gefasst werden. Die Polizei geht derzeit von einem gezielten Angriff aus, konkrete Hinweise auf das Motiv liegen jedoch noch nicht vor.
Verkehrschaos durch Straßensperrungen
Für die Dauer der Spurensicherung wurde die Kaiserstraße vollständig gesperrt. Gerade zwischen den Feiertagen, in denen viele Menschen in der Innenstadt unterwegs sind, kam es dadurch zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Staus im Umfeld des Tatortes.
Ermittlungen laufen
Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf und die Mordkommission haben die Ermittlungen aufgenommen. Zu möglichen Hintergründen, zur Identität des Opfers oder zu einem Zusammenhang mit organisierter Kriminalität machte die Polizei bislang keine weiteren Angaben. Die Ermittlungen dauern an.
In der Nacht zu Dienstag (30. Dezember) hat die Polizei in Bergisch Gladbach einen stark alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Dank des aufmerksamen Handelns einer Zeugin konnte der 31-Jährige gestoppt werden, bevor es zu einem Unfall kam.
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Auffälliges Verhalten am Drive-in
Gegen 0.50 Uhr fuhr der Mann mit seinem Mercedes den Drive-in-Schalter eines Schnellrestaurants an der Richard-Zanders-Straße an. Bereits dort fiel er der Kassiererin durch sein Verhalten auf. Er machte einen deutlich alkoholisierten Eindruck, was die Mitarbeiterin dazu veranlasste, die Fahrerin des nächsten Fahrzeugs auf die Situation aufmerksam zu machen.
Zeugin reagiert umsichtig
Die Zeugin handelte umgehend: Sie informierte die Polizei und folgte dem Mercedes-Fahrer, als dieser das Restaurant verließ und in Richtung Heidkamp weiterfuhr. Während der kurzen Nachfahrt beobachtete sie, dass der Wagen in deutlichen Schlangenlinien unterwegs war – ein klares Zeichen dafür, dass der Fahrer nicht mehr fahrtüchtig war.
Polizeikontrolle bestätigt starken Alkoholkonsum
Wenig später konnten die alarmierten Polizeibeamten den 31-jährigen Bergisch Gladbacher anhalten und kontrollieren. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht: Das Messgerät zeigte einen Wert von mehr als 1,6 Promille an. Damit lag der Mann deutlich über der Grenze der absoluten Fahruntüchtigkeit.
Führerschein beschlagnahmt, Anzeige folgt
Der Fahrer wurde zur Polizeiwache Bergisch Gladbach gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte er die Wache wieder verlassen. Seinen Führerschein stellten die Beamten jedoch sicher, zudem wurde ihm das Führen von Kraftfahrzeugen vorerst untersagt.
Gegen den 31-Jährigen wurde eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr gefertigt. Ihn erwarten nun strafrechtliche Konsequenzen, die neben einer Geld- oder Freiheitsstrafe auch eine längere Sperrfrist für die Neuerteilung der Fahrerlaubnis umfassen können.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, wie wichtig aufmerksame Mitmenschen sind. Das schnelle Eingreifen der Zeugin hat möglicherweise einen schweren Verkehrsunfall verhindert.
In Rösrath haben bislang unbekannte Täter über die Weihnachtstage einen Firmenwagen aufgebrochen und hochwertige Arbeitsmaschinen entwendet. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
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Einbruch auf Firmengelände an der Hauptstraße
Der Transporter der Marke Ford stand zwischen Dienstag, 23. Dezember, 14.30 Uhr, und Montagmorgen, 29. Dezember, 8 Uhr, auf dem Gelände einer Elektrofirma an der Hauptstraße. In diesem Zeitraum verschafften sich die Täter gewaltsam Zugang zu dem Fahrzeug. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde die Schiebetür des Transporters beschädigt, um an den Innenraum zu gelangen.
Täter entwenden komplette Werkzeugausstattung
Aus dem Firmenfahrzeug wurden sämtliche Maschinen entwendet. Welche Geräte genau gestohlen wurden und wie hoch der entstandene Schaden ist, konnte zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht abschließend geklärt werden. Für den betroffenen Betrieb bedeutet der Diebstahl jedoch nicht nur einen finanziellen Verlust, sondern auch mögliche Einschränkungen im laufenden Arbeitsbetrieb.
Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung
Die Polizei Rhein-Berg hat eine Strafanzeige aufgenommen und die Ermittlungen eingeleitet. Da sich die Tat über mehrere Tage erstreckte, hoffen die Ermittler auf Zeuginnen und Zeugen, die insbesondere während der Weihnachtstage verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Hauptstraße beobachtet haben.
Hinweise nimmt das zuständige Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen.
In Bergisch Gladbach ist es am späten Montagabend zu einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr gekommen. Zwei bislang unbekannte Personen haben eine Seitenscheibe eines fahrenden Linienbusses beschädigt. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
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Angriff auf fahrenden Bus in der Kalkstraße
Der Vorfall ereignete sich am 29. Dezember gegen 22.15 Uhr in der Kalkstraße. Die Busfahrerin bemerkte nach eigenen Beobachtungen zwei dunkel gekleidete Personen am Straßenrand. Kurz darauf wurde ein unbekannter Gegenstand gegen den Bus geworfen. In Höhe eines Geschäfts für Tierbedarf hörte die Fahrerin einen lauten Knall.
Bei einer kurzen Kontrolle stellte sie fest, dass die hintere Seitenscheibe auf der linken Fahrzeugseite zerbrochen war. Die mutmaßlichen Täter entfernten sich anschließend zu Fuß in Richtung des Busbahnhofs.
Polizei leitet Ermittlungen ein
Die Fahrerin alarmierte umgehend die Polizei über den Notruf. Mehrere Streifenwagen fahndeten im Nahbereich, konnten jedoch keine Tatverdächtigen mehr antreffen. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand, Fahrgäste befanden sich offenbar nicht in unmittelbarer Nähe der beschädigten Scheibe.
Die Polizei nahm eine Strafanzeige wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr auf. Die Ermittlungen hat das zuständige Verkehrskommissariat übernommen.
Zeugen werden gesucht
Die Polizei Rhein-Berg bittet Zeuginnen und Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, sich zu melden. Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen.