Bergisch Gladbach / Rösrath. Gleich zwei stark alkoholisierte Verkehrsteilnehmer hat die Polizei am Mittwoch und in der Nacht zu Donnerstag aus dem Verkehr gezogen. Beide Fahrer waren deutlich fahruntüchtig – einer von ihnen zusätzlich unter Drogeneinfluss.
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E-Scooter-Fahrer mit 1,8 Promille und Drogen unterwegs
Am Mittwochmorgen (13.11.) gegen 09:00 Uhr kontrollierten Beamte des Verkehrsdienstes einen E-Scooter-Fahrer auf der Nußbaumer Straße im Bergisch Gladbacher Stadtteil Paffrath.
Der 53-jährige Fahrer machte sofort einen deutlich alkoholisierten Eindruck. Zudem reagierte ein Drogenvortest positiv, der Atemalkoholtest zeigte rund 1,8 Promille.
Der Mann wurde zur Blutprobenentnahme in ein Krankenhaus gebracht und musste seinen Heimweg anschließend zu Fuß antreten. Sein E-Scooter durfte er nicht weiter benutzen.
2 Promille am Steuer eines Mercedes
In der Nacht zu Donnerstag (14.11.) um 01:40 Uhr fiel einer Streife der Polizeiwache Overath/Rösrath ein Mercedes-Benz auf der Friedrich-Offermann-Straße durch unsichere Fahrweise auf.
Der 34-jährige Fahrer aus Rösrath wurde kurz darauf gestoppt. Auch er stand erheblich unter Alkoholeinfluss: Der Vortest ergab rund 2 Promille.
Ein Arzt entnahm auf der Wache eine Blutprobe. Der Führerschein des Mannes wurde vorerst beschlagnahmt, die Weiterfahrt untersagt.
Ermittlungen wegen Verkehrsstraftaten
Gegen beide Männer wurden Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Die Polizei weist erneut darauf hin, dass Alkohol und Drogen am Steuer ein erhebliches Risiko für alle Verkehrsteilnehmer darstellen.
Bergisch Gladbach-Hebborn. Ein Motorroller der Marke Aprilia ist am Montagnacht (11.11.) bis Dienstagnachmittag (12.11.) von einem Privatgrundstück in der Hebborner Straße gestohlen worden. Der Besitzer bemerkte den Diebstahl gegen 14:30 Uhr, als er sein Kleinkraftrad nicht mehr an seinem Abstellplatz vorfand.
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Roller trotz Lenkradschloss entwendet
Nach Angaben des Eigentümers stand der Roller mit dem Versicherungskennzeichen 392WXP seit dem Vorabend gegen 22:00 Uhr auf dem Grundstück. Das Fahrzeug war mit einem Lenkradschloss gesichert, trotzdem gelang es den bislang unbekannten Tätern, den Motorroller unbemerkt zu entwenden.
Der Wert des Fahrzeugs wird auf einen unteren vierstelligen Betrag geschätzt.
Polizei leitet Ermittlungen ein
Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und den Motorroller im Fahndungssystem als gestohlen registriert. Ob die Täter gezielt vorgingen oder das Fahrzeug zufällig ins Visier geriet, ist bisher unklar.
Zeugen gesucht
Das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Hebborner Straße bemerkt hat oder Angaben zum Verbleib des Motorrollers machen kann, wird gebeten, sich telefonisch unter 02202 205-0 zu melden.
Rösrath-Hoffnungsthal. In den frühen Abendstunden des Dienstags (12. November) kam es in der Lüghauser Straße zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus. Die bislang unbekannten Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt über die Terrassentür und entwendeten Schmuck und Bargeld.
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Täter drangen über Terrassentür ein
Zwischen 17:30 Uhr und 20:00 Uhr nutzten die Einbrecher die kurze Abwesenheit der Hausbewohner aus. Nach bisherigen Erkenntnissen hebelten sie die Terrassentür auf und gelangten so in das Innere des Hauses. Dort durchsuchten sie mehrere Räume gezielt nach Wertsachen.
Als die Bewohner zurückkehrten, entdeckten sie das durchwühlte Haus. Bei einer ersten Sichtung stellten sie fest, dass mehrere Schmuckstücke und Bargeld fehlten. Der Gesamtschaden wird derzeit von der Polizei ermittelt.
Spurensicherung eingeleitet
Die Polizei nahm noch am Abend die Ermittlungen auf und führte eine umfangreiche Spurensicherung am Tatort durch. Dabei werden unter anderem Fingerabdrücke und mögliche Einbruchswerkzeuge untersucht.
Ob die Täter gezielt vorgingen oder zufällig zuschlugen, ist bislang unklar. Die Ermittler prüfen außerdem, ob ein Zusammenhang mit anderen Einbrüchen in der Region besteht.
Polizei bittet um Hinweise
Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg sucht nach Zeugen, die am Dienstagabend im Bereich der Lüghauser Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt haben.
Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen.
Die Polizei rät außerdem, aufmerksam auf ungewöhnliche Geräusche oder Bewegungen in der Nachbarschaft zu achten und im Verdachtsfall sofort den Notruf 110 zu wählen.
Rösrath-Forsbach. Unbekannte Diebe haben zwischen Montagabend (10. November, 20 Uhr) und Dienstagnachmittag (11. November, 17 Uhr) ein Motorrad vom Parkplatz eines Privatgrundstücks im Fuchsweg gestohlen. Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen, die Hinweise zum Verbleib der Maschine geben können.
Gestohlenes Motorrad
Kawasaki Z900 spurlos verschwunden
Bei dem gestohlenen Fahrzeug handelt es sich um eine rund zwei Jahre alte Kawasaki Z900 in den Farben Schwarz, Rot und Silber. Das Motorrad war mit einem Lenkradschloss gesichert und zusätzlich mit einer Plane abgedeckt. Dennoch gelang es den bislang unbekannten Tätern, die Maschine unbemerkt zu entwenden – inklusive des Kennzeichens GL-L 259.
Der Wert des Motorrads wird auf eine hohe vierstellige Summe geschätzt. Die Polizei hat das Fahrzeug zusammen mit dem Kennzeichen im Fahndungssystem als gestohlen registriert.
Ermittlungen laufen auf Hochtouren
Die Besitzerin bemerkte den Diebstahl am Dienstagnachmittag und verständigte umgehend die Polizei. Ob die Täter gezielt vorgingen oder das Motorrad zufällig entdeckten, ist derzeit noch unklar.
Das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg hat die Ermittlungen aufgenommen. Spuren am Tatort werden ausgewertet, um mögliche Hinweise auf die Täter zu finden.
Polizei sucht Zeugen
Wer im genannten Zeitraum im Bereich des Fuchswegs in Rösrath-Forsbach verdächtige Personen, Fahrzeuge oder Geräusche bemerkt hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 beim Kriminalkommissariat 3 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Auch vermeintlich kleine Beobachtungen können für die Ermittler entscheidend sein.
Kürten-Bechen. In der Kölner Straße sind am vergangenen Wochenende mehrere Baumaschinen aus einem Handwerkerfahrzeug gestohlen worden. Wie der Besitzer am Montagmorgen (10.11.) bemerkte, hatten Unbekannte eine Scheibe des Fahrzeugs eingeschlagen und sich so Zugang zum Innenraum verschafft.
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Der Mann hatte seinen Citroën Berlingo am Sonntagabend (09.11.) gegen 20:30 Uhr in einer Parklücke abgestellt. Als er am nächsten Morgen zurückkam, stellte er den Einbruch fest: Mehrere Baumaschinen, die er für seine Arbeit benötigte, waren verschwunden. Um welche Geräte es sich im Einzelnen handelt und wie hoch der entstandene Schaden ist, wird derzeit noch ermittelt.
Polizei sucht Zeugen
Das Kriminalkommissariat der Polizei Rhein-Berg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Wer zwischen Sonntagabend und Montagmorgen verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Kölner Straße beobachtet hat, sollte sich melden:
📞 02202 205-0
Auch kleine Beobachtungen – etwa ungewöhnliche Geräusche oder auffällige Bewegungen – könnten zur Aufklärung beitragen.
Polizei rät Handwerkern zu Sicherungsmaßnahmen
In den vergangenen Monaten kam es vermehrt zu Diebstählen aus Transportern und Handwerkerfahrzeugen. Die Polizei empfiehlt daher:
Werkzeuge über Nacht möglichst nicht im Fahrzeug aufzubewahren.
Fahrzeuge in gut beleuchteten Bereichen abzustellen.
Overath. In Steinenbrück haben Unbekannte in der Nacht auf Montag einen geparkten Firmenwagen aufgebrochen und dabei mehrere Schmuckstücke entwendet. Der Vorfall ereignete sich auf einem Anwohnerparkplatz an der Olper Straße. Die Polizei ermittelt wegen besonders schweren Diebstahls und bittet die Bevölkerung um Hinweise.
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Fahrzeug über Nacht geparkt – Diebstahl am Morgen entdeckt
Nach Angaben des Fahrzeugnutzers wurde der Audi-Firmenwagen am Vorabend gegen 19:15 Uhr rückwärts in einer Parklücke abgestellt. Am nächsten Morgen bemerkte der Nutzer eine eingeschlagene Heckscheibe. Beim Blick in den Kofferraum stellte er fest, dass Schmuckstücke, die dort gelagert waren, verschwunden sind.
Der genaue Wert der entwendeten Stücke ist noch nicht bekannt, dürfte nach ersten Einschätzungen jedoch nicht gering sein.
Waren die Täter vorbereitet?
Unklar ist derzeit, warum die Schmuckstücke über Nacht im Fahrzeug gelagert wurden. Die Ermittler prüfen zwei Szenarien:
Zufallstat: Die Täter sahen Wertsachen im Kofferraum oder hatten es auf das Fahrzeug abgesehen.
Gezielte Tat: Die Täter wussten, dass sich Schmuck im Wagen befand und nutzten die Nacht für einen schnellen Zugriff.
Beides ist nach aktuellen Informationen möglich. Deshalb konzentriert sich das Kriminalkommissariat 3 in Overath nun darauf, Spuren zu sichern und mögliche Beobachtungen auszuwerten.
Polizei fragt: Wer hat etwas bemerkt?
Die Polizei bittet Anwohnerinnen und Anwohner darum, ihre Beobachtungen in der Tatnacht noch einmal bewusst zu prüfen. Verdächtig könnten gewesen sein:
Personen, die länger in der Nähe geparkter Fahrzeuge standen,
Fahrzeuge, die langsam oder mehrmals über den Parkplatz fuhren,
Geräusche von Glasbruch – auch wenn sie nachts vielleicht kaum beachtet wurden.
Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer:
📞 02202 205-0 (Kriminalkommissariat 3, Overath)
Polizei warnt vor Lagerung von Wertsachen im Auto
Die Beamten nutzen den Vorfall, um erneut darauf hinzuweisen: Wertsachen sollten niemals sichtbar oder über längere Zeit im Fahrzeug gelagert werden. Gerade ruhige Parkplätze und Anwohnerstraßen gelten für Täter als attraktive Ziele, da dort kaum mit unmittelbaren Störungen gerechnet wird.
Köln/Marienheide. Vor dem Landgericht Köln hat am Donnerstag der Prozess gegen einen 42-jährigen Mann aus Monheim am Rhein begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm schweren Einbruchdiebstahl sowie schwere Brandstiftung vor. Der Mann soll im April vergangenen Jahres in ein Wohnhaus in Marienheide eingebrochen sein – während die Besitzer im Urlaub waren – und anschließend im Keller ein Feuer gelegt haben, um Spuren zu verwischen.
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Einbruch während des Urlaubs
Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft verschaffte sich der Angeklagte über ein Kellerfenster Zutritt zu dem Einfamilienhaus. Er soll in mehreren Räumen nach Wertsachen gesucht und dabei unter anderem 150 Euro Bargeld, weitere Wertgegenstände sowie einen Autoschlüssel gefunden haben.
Der Schlüssel gehörte zu einem Auto, das vor dem Haus geparkt war. Dieses soll der Angeklagte als Transportmittel für seine Beute genutzt haben.
Feuer im Keller gelegt – gesamtes Haus verrußt
Nach dem Einbruch soll der Mann im Kellerbereich Waschbenzin entzündet haben. Das Feuer breitet sich nach Angaben der Ermittler auf angrenzende Räume aus. Zwar wurde der Brand rechtzeitig entdeckt und gelöscht, doch das Haus war nahezu vollständig verrußt und nicht mehr bewohnbar. Die genaue Schadenshöhe ist nicht bekannt, dürfte jedoch im hohen fünfstelligen Bereich liegen.
Wagen später in Leverkusen ausgebrannt aufgefunden
Wenige Tage später wurde in Leverkusen-Rheindorf ein komplett ausgebranntes Auto entdeckt. Ermittlungen ergaben, dass es sich um denselben Wagen handelt, den der Angeklagte aus Marienheide entwendet haben soll. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann sowohl im Haus als auch am Fahrzeug mögliche Spuren vernichten wollte.
Festnahme auf Campingplatz
Im Mai gelang es der Polizei, den 42-Jährigen zu identifizieren und festzunehmen. Er wurde auf einem Campingplatz in Marienheide aufgegriffen.
Prozess auf vier Tage angesetzt
Der Angeklagte schweigt bislang zu den Vorwürfen. Das Verfahren ist auf vier Verhandlungstage terminiert. Sollte das Gericht den Vorwürfen folgen, droht dem Mann eine mehrjährige Haftstrafe.
Köln. In Köln ist am heutigen Freitag mit deutlichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Grund dafür sind mehrere zeitgleich stattfindende Demonstrationen in der Innenstadt, darunter ein großer Aufzug mit mehreren tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die Polizei kündigte an, verstärkt im Einsatz zu sein und rät dazu, den Bereich der Innenstadt weitläufig zu umfahren oder auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen.
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Großdemo auf der Deutzer Werft
Die größte Versammlung findet auf der Deutzer Werft statt. Von dort aus wollen nach Angaben der Polizei rund 15.000 Menschen über die Deutzer Brücke in die Innenstadt ziehen. Die Demonstrierenden fordern die Freilassung des PKK-Anführers Abdullah Öcalan.
Die Abschlusskundgebung ist ebenfalls wieder auf der Deutzer Werft geplant. Während des Aufzugs wird es dort und auf den umliegenden Rheinbrücken zu zeitweisen Sperrungen kommen.
KVB kündigt Einschränkungen an
Auch der öffentliche Nahverkehr ist betroffen. Die KVB rechnet bereits seit dem Morgen mit Behinderungen und Umleitungen. Laut Verkehrsunternehmen sind insbesondere betroffen:
Stadtbahnlinien: 3, 4 und 7
Buslinien: 150, 153 und 159
Während des Demonstrationszugs werden außerdem die Linien 1, 7 und 9 getrennt, wenn der Heumarkt nicht angefahren werden kann.
Fahrgäste sollten mehr Zeit einplanen und auf aktuelle Hinweise an Haltestellen und in der KVB-App achten.
Zwei weitere Kundgebungen am Hauptbahnhof
Am Nachmittag kommt es zu weiteren Versammlungen im Bereich des Kölner Hauptbahnhofs.
Auf dem Bahnhofsplatz werden rund 1.000 Teilnehmende zu einer Demonstration unter dem Motto „Stoppt den Genozid in Gaza“ erwartet.
Fast zeitgleich findet auf den Domtreppen eine Kundgebung unter dem Titel „Kein Israelhass und Antisemitismus in unserer Stadt“ statt.
Da sich hier politische und weltanschauliche Gegensätze gegenüberstehen, bereitet sich die Polizei darauf vor, die Gruppen konsequent voneinander getrennt zu halten. Laut Einsatzleitung sollen direkte Konfrontationen verhindert und ein sicherer Demonstrationsverlauf gewährleistet werden.
Polizei empfiehlt Umfahrung der Innenstadt
Die Polizei ruft Verkehrsteilnehmende dazu auf, weiträumig auszuweichen und – wenn möglich – auf Fahrten durch die Innenstadt zu verzichten.
Auch für Besucherinnen und Besucher des Hauptbahnhofs gilt: Es kann zu spontanen Sperrungen und Zugangsregelungen kommen.
Bergisch Gladbach. Zu einem ungewöhnlichen Verkehrsunfall kam es am Mittwochnachmittag (06.11.) auf dem Schützheider Weg. Ein 27-jähriger Mann fuhr mit einem Motorroller einem Pkw auf – und war dabei offenbar ohne Führerschein, ohne Kennzeichen und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln unterwegs.
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Unfall beim Abbiegen
Gegen 14:25 Uhr war eine 79-jährige Autofahrerin aus Bergisch Gladbach mit ihrem Pkw auf dem Schützheider Weg unterwegs. Als sie nach rechts in die Sauerbruchstraße abbiegen wollte, fuhr der Motorrollerfahrer ihr von hinten auf. Der Mann verletzte sich dabei leicht.
Die Seniorin zeigte sich hilfsbereit: Sie brachte den 27-Jährigen in ihrem Pkw eigenständig in ein nahegelegenes Krankenhaus, um ihn versorgen zu lassen.
Polizei entdeckt weitere Verstöße
Die alarmierte Polizei traf beide Beteiligten im Krankenhaus an. Dabei fiel den Beamten das auffällige Verhalten des Rollerfahrers auf. Ein Drogenvortest verlief positiv.
Bei den anschließenden Ermittlungen zeigte sich zudem:
Der Motorroller trug keine Kennzeichen,
der 27-Jährige besitzt keine Fahrerlaubnis.
Ermittlungsverfahren eingeleitet
Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen:
Gefährdung des Straßenverkehrs
Fahrens ohne Fahrerlaubnis
sowie weiterer Verkehrsdelikte
ermittelt.
Die Pkw-Fahrerin blieb körperlich unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird derzeit noch ermittelt.
Leichlingen. Unbekannte Täter haben zwischen Mittwochabend (22.10.) gegen 18 Uhr und Donnerstagmorgen (23.10.) gegen 7.45 Uhr einen rund sechs Meter langen Anhänger von einem Baustellengelände an der Straße Stockberg entwendet. Der Diebstahl fiel am Morgen beim Arbeitsbeginn auf.
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Wert im fünfstelligen Bereich
Wie die betroffene Firma mitteilte, hat allein der Anhänger, der erst im Juni 2025 erstmals zugelassen wurde und das Kennzeichen EL-SF 168 trägt, einen Wert von mehreren tausend Euro.
Doch damit nicht genug: Im Inneren des Anhängers befanden sich zusätzlich hochwertige Werkzeuge und Materialien, darunter:
eine Stahlkiste mit Arbeitsmaterial,
ein Flaschenrüttler (Gerät zur Betonverdichtung),
mehrere Rollen Blitzschutzleitung aus Edelstahl.
Der Gesamtschaden dürfte damit deutlich im fünfstelligen Bereich liegen.
Ermittlungen laufen
Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und den Anhänger zur Fahndung ausgeschrieben. Hinweise auf mögliche Täter oder ein Fluchtfahrzeug liegen bislang nicht vor.
Zeugen gesucht
Das Kriminalkommissariat 3 in Burscheid bittet dringend um Hinweise von Anwohnerinnen und Anwohnern oder vorbeikommenden Verkehrsteilnehmenden:
📞 02202 205-0
Gesucht werden insbesondere Beobachtungen zu:
auffälligen Fahrzeugbewegungen während des Tatzeitraums,
Personen, die sich verdächtig am Gelände aufhielten,
ungewöhnlichen Geräuschen oder Aktivitäten in der Nacht.
Polizei rät zur Vorsicht auf Baustellen
Die Polizei weist darauf hin, dass Baustellen zunehmend Ziel professioneller Diebesbanden werden. Besonders leicht zu transportierende Maschinen und Anhänger stehen im Fokus.