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Acht neue Mitglieder starten ihre Laufbahn bei der Feuerwehr Bergisch Gladbach

Neue Generation bei der Feuerwehr Bergisch Gladbach: Acht Nachwuchskräfte starten Ausbildung

13 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach begrüßt acht neue engagierte Mitglieder, die am Samstag ihre Ausbildung zur Feuerwehrfrau bzw. zum Feuerwehrmann begonnen haben. Dieser Schritt markiert den Start einer verantwortungsvollen Laufbahn im Dienst der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.

Grundlagen für den Einsatzdienst: Truppmannausbildung Modul 1 & 2

Die Ausbildung umfasst die Module 1 und 2 der Truppmannausbildung, die als Basis für den Einsatzdienst in der Freiwilligen Feuerwehr dient. Die Teilnehmenden erwerben essenzielle Kenntnisse in Bereichen wie Brand- und Löschlehre, Erste Hilfe, Fahrzeug- und Gerätekunde sowie den relevanten Rechtsgrundlagen. Diese solide Grundlage bereitet die neuen Feuerwehrleute optimal auf die vielseitigen Anforderungen im Feuerwehrdienst vor.

Die Ausbildung wird von den erfahrenen Ausbilderinnen und Ausbildern des Löschzugs 7 – Stadtmitte geleitet. Die Abschlussprüfung ist für den 16. Februar 2025 angesetzt. Nach erfolgreichem Bestehen werden die Absolventen aktiv in den Einsatzdienst integriert.

Fortgeschrittene Ausbildung: Module 3 & 4

Parallel dazu absolvieren 16 Feuerwehrleute die Module 3 und 4 der Truppmannausbildung, mit denen sie ihre Ausbildung abschließen. Im Fokus steht hierbei die technische Hilfeleistung, ein zentraler Bestandteil der Feuerwehrarbeit. Auch dieser Lehrgang endet am 16. Februar 2025 mit einer Prüfung. Die Ausbildung der fortgeschrittenen Gruppe wird vom Löschzug 9 – Bensberg betreut.

Engagement für die Sicherheit der Stadt

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist stolz auf ihre motivierten Nachwuchskräfte. „Die neuen Mitglieder leisten mit ihrer Ausbildung und ihrem Engagement einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit und zum Wohl unserer Stadt,“ betont ein Sprecher der Feuerwehr.

Die Feuerwehr wünscht allen Teilnehmenden viel Erfolg für ihre Ausbildung und dankt den Ausbilderinnen und Ausbildern für ihren Einsatz, der die hohe Qualität der Feuerwehrarbeit in Bergisch Gladbach sichert.

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Sternsinger bringen Segen ins Kreishaus und sammeln Spenden für Kinderrechte

07 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Anfang Januar fand die traditionelle Reise der Sternsinger durch die Kommunen des Rheinisch-Bergischen Kreises ihren Weg auch ins Kreishaus Heidkamp. Dort wurden die jungen Könige herzlich von Landrat Stephan Santelmann und Kreisdechant Norbert Hörter empfangen. Mit ihrem diesjährigen Motto „Erhebt eure Stimme! – Sternsingen für Kinderrechte“ setzen die Sternsinger ein wichtiges Zeichen für die Rechte und den Schutz von Kindern weltweit.

Empfang im Kreishaus

Landrat Stephan Santelmann lobte die engagierten Kinder für ihre wichtige Mission: „Ich danke euch für euren Segen und freue mich, dass ihr diese wertvolle Tradition fortführt. Besonders beeindruckend finde ich, dass ihr auf das Thema Kinderrechte aufmerksam macht – ein Anliegen, das weltweit von großer Bedeutung ist.“ Auch Kreisdechant Norbert Hörter würdigte die Aktion: „Die Sternsinger sind die größte Initiative von Kindern für Kinder weltweit. Es ist inspirierend zu sehen, wie ihr euch mit so viel Begeisterung für andere einsetzt.“

Segen und Spenden

Im Kreishaus segneten die Sternsinger das Verwaltungsgebäude mit dem traditionellen Segensspruch „Christus mansionem benedicat“„Christus segne dieses Haus“ – und trugen das Lied „Stern über Bethlehem“ vor. Neben dem Haupteingang segneten sie auch Büros, darunter das des Landrats, und sammelten dabei Spenden für benachteiligte Kinder.

Hilfe für Kinder in Kenia und Kolumbien

Die diesjährige Sternsinger-Aktion rückt die weltweiten Kinderrechte in den Fokus. Millionen Kinder leiden unter mangelndem Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und Ernährung oder erleben Gewalt und Ausbeutung. Mit den gesammelten Spenden werden Projekte in Kenia und Kolumbien unterstützt, die diesen Missständen entgegenwirken. Ziel ist es, Kinderrechte zu stärken und den Sternsingern selbst Mut zu machen, sich für andere Kinder einzusetzen.

Eine Aktion mit großer Reichweite

Die Sternsinger-Aktion ist eine gemeinsame Initiative des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ und des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Jährlich beteiligen sich etwa eine halbe Million Kinder und Jugendliche deutschlandweit an der Aktion Dreikönigssingen. Sie machen nicht nur auf soziale Missstände aufmerksam, sondern sammeln gleichzeitig Spenden für Hilfsprojekte, die benachteiligten Kindern weltweit zugutekommen.

Dank und Wünsche

Zum Abschluss bedankte sich Landrat Santelmann noch einmal bei den Sternsingern für ihren Segen und wünschte ihnen viel Erfolg bei ihrer weiteren Mission. Die Aktion bleibt ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Kinder und Jugendliche sich aktiv und mit Herzblut für eine bessere Welt einsetzen.

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Black pilgrim hat resting on a wooden bench at a vibrant outdoor autumn festival. surrounding the hat are pumpkins, hay bales, and vendors in a bustling, festive atmosphere, ideal for promoting fall-themed events.

Schwarze Nasen und großes Glück: Schornsteinfeger zaubern Lächeln auf den Heumarkt

30 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Am Heumarkt in Köln herrschte heute eine ganz besondere Stimmung. Rund dreißig Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger verteilten nicht nur Rußflecken auf Nasen, sondern auch eine ordentliche Portion Glück für das kommende Jahr. Die charmante Aktion, die sich längst zu einer beliebten Tradition entwickelt hat, zieht Menschen aus nah und fern an und verbindet ein uraltes Symbol mit einem modernen guten Zweck: Es wurde Geld für krebskranke Kinder gesammelt.

Black pilgrim hat resting on a wooden bench at a vibrant outdoor autumn festival. surrounding the hat are pumpkins, hay bales, and vendors in a bustling, festive atmosphere, ideal for promoting fall-themed events.

Glücksbringer mit Tradition

Die schwarze Nasenbemalung der Schornsteinfeger auf dem Heumarkt geht auf eine Tradition zurück, die bis ins Mittelalter reicht. Damals galten Schornsteinfeger als Schutzengel für die Dörfer, denn sie sorgten dafür, dass die hochentzündlichen Rußablagerungen in den Schornsteinen beseitigt wurden. Ihr Besuch verhieß den Menschen Sicherheit und damit auch Glück.

„Der Glaube an uns als Glücksbringer hält sich bis heute,“ erklärt Schornsteinfeger Paul Giebeler, der stolz Teil der Heumarkt-Aktion ist. „Wenn wir mit unserer schwarzen Uniform und dem Hut unterwegs sind, strahlen die Menschen oft Freude aus. Es ist schön, diesen alten Glauben am Leben zu erhalten.“

Jährlicher Anlaufpunkt für viele

Die Aktion am Heumarkt findet bereits seit fast zehn Jahren statt und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Viele Besucher kommen jedes Jahr wieder, um sich den schwarzen Punkt auf die Nase malen zu lassen. Schornsteinfegerin Vanessa Bilo erzählt, dass einige Teilnehmer sogar Urlaub nehmen, um dabei zu sein: „Eine Dame meinte, dass ihr die Rußnase im letzten Jahr so viel Glück gebracht hat, dass sie das 2025 auf keinen Fall verpassen möchte.“

Glück, Gesundheit und Frieden für das neue Jahr

Neben dem Ruß auf der Nase tragen die Besucher am Heumarkt auch Wünsche für das neue Jahr in ihren Herzen. Viele äußern den Wunsch nach Gesundheit für ihre Liebsten und hoffen auf Frieden angesichts der Krisen in der Welt. Für die Schornsteinfeger ist das eine weitere Bestätigung, dass sie mit ihrer Aktion nicht nur ein Lächeln auf die Gesichter zaubern, sondern auch ein Stück Hoffnung schenken können.

Ruß für den guten Zweck

Die Bemalung ist nicht nur ein charmanter Glücksbringer, sondern auch Teil einer wohltätigen Initiative. Während der Aktion sammeln die Schornsteinfeger Spenden, die krebskranken Kindern zugutekommen. „Es ist schön, dass wir Menschen ein Lächeln schenken können und gleichzeitig etwas für einen so wichtigen Zweck tun“, sagt Bilo.

Die Schornsteinfeger am Heumarkt erinnern nicht nur an die glücksbringende Tradition aus dem Mittelalter, sondern verbinden sie mit einer Botschaft, die auch heute hochaktuell ist: Es braucht manchmal nur eine kleine Geste, um Freude, Hoffnung und Gemeinschaft zu verbreiten.

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Sicher ins neue Jahr: Feuerwehr Bergisch Gladbach gibt wichtige Tipps für ein gefahrloses Silvester

30 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Die Silvesternacht rückt näher, und während viele den Jahreswechsel feiern, bereitet sich die Feuerwehr Bergisch Gladbach auf eine arbeitsreiche Nacht vor. „Brennende Balkone, Verletzungen durch Böller und wetterbedingte Unfälle sind typische Einsätze an Silvester“, berichtet Jörg Köhler, Leiter der Feuerwehr Bergisch Gladbach. „Wir appellieren an alle: Jede vermiedene Verletzung oder Brand entlastet unseren Rettungsdienst.“

Zusätzliche Einsatzkräfte für den Jahreswechsel

Um auf die besonderen Anforderungen der Silvesternacht vorbereitet zu sein, stockt die Feuerwehr Bergisch Gladbach ihre Einsatzkräfte ab 18:00 Uhr auf. Zusätzlich zu den regulär besetzten Feuer- und Rettungswachen im Stadtgebiet werden folgende Maßnahmen getroffen:

  • Ehrenamtliche Einheiten besetzen die Feuerwehrhäuser in der Stadtmitte, Refrath und Herkenrath.
  • Ein weiterer Einsatzführungsdienst (B-Dienst) steht bereit.
  • Im Rettungsdienst wird von 19:30 bis 7:30 Uhr ein zusätzlicher Rettungswagen (RTW) eingesetzt.

Gefahren durch Feuerwerkskörper vermeiden

Feuerwerkskörper sind eine Hauptursache für Unfälle und Brände an Silvester. Besonders riskant sind illegale oder selbst gebaute Böller, die schwere Verletzungen verursachen können. Köhler betont: „Eltern sollten mit ihren Kindern über die Gefahren sprechen und Vorbild sein. Vorsicht und Achtsamkeit sind entscheidend.“

Acht Tipps für ein sicheres Silvester

Die Feuerwehr hat eine Liste mit Sicherheitshinweisen veröffentlicht, um das Risiko für Unfälle und Brände zu minimieren:

  1. Jugendschutz beachten: Feuerwerkskörper sind Sprengstoff. Jugendliche unter 18 Jahren dürfen sie nicht verwenden.
  2. Gebrauchsanweisung lesen: Befolgen Sie die Anweisungen der Hersteller. Feuerwerk in geschlossenen Räumen ist verboten.
  3. Erlaubte Orte nutzen: Zünden Sie Feuerwerkskörper nur dort, wo es erlaubt ist – nicht in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern oder Fachwerkhäusern.
  4. Sicherheitsabstand einhalten: Zielen Sie niemals auf Menschen oder Tiere. Blindgänger dürfen nicht erneut gezündet werden.
  5. Kein illegales Feuerwerk: Verwenden Sie ausschließlich zugelassene und geprüfte Feuerwerkskörper.
  6. Richtige Lagerung: Bewahren Sie Feuerwerkskörper sicher auf und tragen Sie diese nicht am Körper.
  7. Wohnung sichern: Entfernen Sie brennbare Gegenstände von Balkonen und schließen Sie Fenster sowie Türen.
  8. Notruf 112: Im Ernstfall zählt jede Sekunde. Wählen Sie bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf.

Dank an die Bürgerinnen und Bürger

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach bedankt sich bei allen, die durch umsichtiges Verhalten dazu beitragen, Einsätze zu vermeiden. „Ihr verantwortungsbewusstes Handeln schützt nicht nur Sie selbst, sondern entlastet auch unsere Einsatzkräfte,“ so Köhler.

Mit diesen Tipps wünscht die Feuerwehr Bergisch Gladbach allen einen sicheren und unfallfreien Start ins neue Jahr.

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2024-12-17 Heidkamper Familienweihnachtsfest (1)(1)

Weihnachtliche Magie beim Heidkamper Familienweihnachtsfest: Ein Fest der Begegnung und Gemeinschaft

19 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Am Freitag, den 13. Dezember, verwandelte sich der Hof der Märchensiedlung in Heidkamp in eine stimmungsvolle Weihnachtswelt. Das Heidkamper Familienweihnachtsfest lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher mit einem bunten Programm, festlicher Musik und einer herzlichen Atmosphäre. Bereits zum siebten Mal wurde das Fest vom „Runden Tisch Heidkamp“ in Kooperation mit der Stadt Bergisch Gladbach organisiert und bot ein kostenfreies Erlebnis für die ganze Familie.

Festliche Stimmung und weihnachtliche Aktivitäten

Um 15 Uhr öffnete das Fest seine Türen, und der Hof füllte sich schnell mit Gästen. Unter Pavillons, die mit Lichterketten geschmückt waren, warteten süße Leckereien wie frisch gebackene Waffeln, Popcorn und Kuchen. Heiße Getränke wie Kinderpunsch und Kaffee sorgten für wohlige Wärme. Im „Märchentreff“, einer Souterrainwohnung, die normalerweise als Treffpunkt für Kinder und Familien dient, konnten die Jüngsten kreativ werden: Schminken und Basteln standen hier im Mittelpunkt.

Ein musikalisches Highlight boten die Kinderchöre der Pfarre St. Joseph und der AWO Kindertagesstätte „Kunterbunt“, die zusammen mit den Gästen Weihnachtslieder anstimmten. Begleitet wurden die Gesänge von einem stimmungsvollen Blechbläserquartett, während die Feuerschale auf dem Hof eine gemütliche Lagerfeuerromantik verbreitete. Für strahlende Kinderaugen sorgte der Besuch des Nikolaus, der kleine Geschenke verteilte und damit den Nachmittag abrundete.

Gemeinsam für den Stadtteil Heidkamp

Das Familienweihnachtsfest ist ein gemeinschaftliches Projekt des Runden Tischs Heidkamp, einem Zusammenschluss lokaler Einrichtungen und Akteure, die sich für das Wohl und die Entwicklung des Stadtteils engagieren. Dazu zählen unter anderem die AWO, der Kinderschutzbund, die evangelische und katholische Kirchengemeinde sowie die Abteilung Soziale Stadtentwicklung der Stadt Bergisch Gladbach.

Ein besonderer Dank gilt der Rheinisch-Bergischen Siedlungsgesellschaft, deren großzügige Spende die kostenfreie Teilnahme an allen Angeboten ermöglicht hat. „Das ist der besondere Zauber dieses Festes: Ein Ort, an dem alle willkommen sind und miteinander ins Gespräch kommen können“, betonte ein Vertreter des Runden Tischs.

Der Märchentreff als Anlaufstelle für Heidkamp

Neben dem Fest dient der Märchentreff das ganze Jahr über als Treffpunkt für die Menschen im Stadtteil. Mit Angeboten wie einem Vorlesetreff für Kinder und Beratungsangeboten der Stadt Bergisch Gladbach soll die Einrichtung in Zukunft noch stärker als Ort der Begegnung und Unterstützung etabliert werden.

Das Heidkamper Familienweihnachtsfest hat erneut bewiesen, wie wichtig solche gemeinschaftlichen Veranstaltungen für das Zusammenleben im Stadtteil sind – ein Ort, der Menschen verbindet und die Weihnachtszeit auf besondere Weise erlebbar macht.

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2024-12-17 Schilder Radfahrer Zanders (1)(1)

Neue Hinweisschilder für Radverkehr auf dem Zanders-Areal: Klimafreunde Rhein-Berg fördern nachhaltige Mobilität

18 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Die Klimafreunde Rhein-Berg e.V. setzen sich erneut für die Verkehrswende in Bergisch Gladbach ein. Mit Unterstützung der Stadtverwaltung hat die Arbeitsgruppe Verkehrswende des Vereins an beiden Einfahrten des Zanders-Areals neue Hinweisschilder für Radfahrerinnen und Radfahrer angebracht. Diese Schilder sollen Radfahrende auf die zentrale Verkehrsachse „Mainstreet“ aufmerksam machen, die seit Mai 2024 als verkehrsberuhigte Alternative zwischen den Stadtteilen Stadtmitte und Gronau geöffnet ist.

Förderung des Radverkehrs und CO2-neutraler Mobilität

Die Initiative verfolgt das Ziel, mehr Menschen zum Umstieg auf das Fahrrad zu bewegen und dadurch den Radverkehr in Bergisch Gladbach zu stärken. „Das Ziel, das wir zusammen mit anderen anstreben, ist die lokale Mobilität entsprechend des Pariser Klimaabkommens weitgehend CO2-neutral umzugestalten“, erklärt Johanna Selle, stellvertretende Vorsitzende der Klimafreunde Rhein-Berg. Dabei sei die Erstellung eines durchdachten Radverkehrsnetzes ein zentraler Bestandteil.

Strategisch platzierte Schilder für bessere Orientierung

Zwei strategisch platzierte Schilder sollen die Orientierung für Radfahrende erleichtern:

  • Straße An der Gohrsmühle: Hier informiert ein Schild mit Entfernungsangaben über die Route in Richtung Gronau und Refrath.
  • Cederwaldstraße: An der Abbiegung in Richtung Hauptstraße weist ein weiteres Schild auf die Verbindung zur Stadtmitte und zum Bürgerhaus „Bergischer Löwe“ hin.

Die Hinweise sollen dazu beitragen, dass Radfahrende die verkehrsberuhigte Strecke über das Zanders-Areal als sichere und entspannte Alternative wahrnehmen und nutzen.

Positive Resonanz und Zukunftsperspektiven

Die Klimafreunde Rhein-Berg begrüßen die Unterstützung der Stadtverwaltung bei der Umsetzung der geplanten Fahrradrouten und sehen in den Schildern einen wichtigen Schritt hin zu einer nachhaltigen Mobilität. „Von diesem Engagement profitieren alle Bürgerinnen und Bürger Bergisch Gladbachs“, betont Selle.

Die Maßnahme ist Teil eines umfassenden Plans, den Radverkehr in der Stadt attraktiver zu gestalten und damit einen Beitrag zur Reduzierung von CO2-Emissionen zu leisten. Die Klimafreunde Rhein-Berg hoffen, dass diese Initiative weitere Menschen motiviert, das Fahrrad als Verkehrsmittel im Alltag zu wählen.

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Kreisweite Azubitour begeistert Schülerinnen und Schüler: Über 1.300 Jugendliche entdecken spannende Ausbildungsberufe

18 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Im Rheinisch-Bergischen Kreis erhielten über 1.300 Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, auf der sogenannten „Fast Lane!“ – der Überholspur – Ausbildungsberufe hautnah kennenzulernen. In einer großangelegten Azubitour präsentierten 51 Auszubildende aus verschiedenen Unternehmen ihre Berufe an 14 Schulen im Kreis. Mit über 25 vorgestellten Berufen und einem lebendigen Austausch zwischen Jugendlichen und jungen Berufstätigen wurde die Veranstaltung ein voller Erfolg.

Einblicke auf Augenhöhe: Azubis als Botschafter ihrer Berufe

„Eine duale Ausbildung bietet hervorragende Perspektiven“, erklärt Torsten Schmitt, Leiter des Koordinierungsbüros „Übergang Schule-Beruf“. „Azubis sind die besten Botschafter, um ihre Berufe authentisch zu vermitteln.“ Die Auszubildenden, die vor Kurzem selbst noch an einem ähnlichen Punkt in ihrer Berufswahl standen, berichteten über ihre Erfahrungen, Arbeitsalltage und Karrierechancen. Vorgestellt wurden unter anderem Berufe wie Pflegefachmann/-frau, Garten- und Landschaftsbauer/in, Zimmerer/in und Industriekauffrau/-mann. Dabei wurden Fragen zu Schulabschlüssen, Praktika, Verdienstmöglichkeiten und Arbeitszeiten beantwortet.

Einige Azubis nutzten die Gelegenheit, gängige Vorurteile auszuräumen. Pflegefachmänner vom Evangelischen Krankenhaus in Bergisch Gladbach etwa erklärten, dass ihre Arbeit weit über die Körperpflege hinausgeht und durch die Vielseitigkeit besonders erfüllend ist. Zimmerin Romie Wollenweber vom Unternehmen Hamacher Holzbau faszinierte mit Einblicken in den Bau von Holzhäusern und Dachstühlen, während Garten- und Landschaftsbauer Jonathan Palm und Erik Hühnermann ihre Begeisterung für das Arbeiten in der Natur teilten.

Große Beteiligung und vielseitige Berufe

Die Azubitour fand an weiterführenden Schulen in allen sieben Kommunen des Kreises statt. Insgesamt nahmen 1.327 Schülerinnen und Schüler teil, die sich über 25 verschiedene Ausbildungsberufe informieren konnten. Beteiligt waren 27 Betriebe, darunter Unternehmen aus den Bereichen Handwerk, Industrie und Dienstleistungen. Vorgestellte Berufe reichten von Bankkauffrau/-mann über Kfz-Mechatroniker/in bis hin zu Notfallsanitäter/in und Raumausstatter/in.

Auch die Resonanz bei den Schulen war groß: Von der Gemeinschaftshauptschule im Kleefeld in Bergisch Gladbach bis zur Realschule Rösrath beteiligten sich Jugendliche zahlreich an der Initiative. An der Johannes-Löh-Gesamtschule in Burscheid etwa informierten sich 112 Schülerinnen und Schüler über die Möglichkeiten einer dualen Ausbildung, an der Gesamtschule Kürten waren es 148.

Eine Erfolgsgeschichte für die Berufswahl

Die Azubitour ist Teil eines umfassenden Netzwerks zur beruflichen Orientierung und stärkt den Dialog zwischen Schulen und Unternehmen. Sie ermöglicht Jugendlichen, über ihre Berufswahl nachzudenken und Alternativen zu entdecken, die ihnen zuvor möglicherweise nicht bekannt waren. „Solche Veranstaltungen fördern die Vernetzung zwischen Schulen und Wirtschaft und unterstützen Jugendliche dabei, fundierte Entscheidungen für ihre berufliche Zukunft zu treffen“, resümiert Torsten Schmitt.

Mit einem wachsenden Netzwerk und einer breiten Palette an vorgestellten Berufen setzt die Azubitour einen wichtigen Impuls für die berufliche Zukunft der Schülerinnen und Schüler im Rheinisch-Bergischen Kreis.

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Neuer Glanz für Refrath: Stadtteilbüro feierlich wiedereröffnet

16 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Das Stadtteilbüro in Refrath erstrahlt in neuem Glanz: Nach einer umfassenden Renovierung und Neugestaltung wurde es jetzt feierlich eröffnet. Gemeinsam mit dem Bürger- und Heimatverein Refrath hat die Stadt Bergisch Gladbach das Büro modernisiert. Bürgermeister Frank Stein und Winfried Krux, 1. Vorsitzender des Bürger- und Heimatvereins, weihten die neugestalteten Räumlichkeiten an der Adresse Siebenmorgen 45 offiziell ein.

Ein Zentrum für Bürgernähe und Zusammenarbeit

Das Stadtteilbüro ist weit mehr als ein Bürgerbüro. Im vorderen Bereich hat der Bürger- und Heimatverein Refrath seinen Platz gefunden und bietet Informationen rund um das Vereinsgeschehen. Im hinteren Bereich befindet sich eine Außenstelle des städtischen Bürgerbüros, in der Bürgerinnen und Bürger praktische Anliegen wie die Beantragung von Personalausweisen oder Reisepässen klären können.

„Das Stadtteilbüro ist ein tolles Beispiel dafür, wie Stadtverwaltung und lokale Vereine Hand in Hand arbeiten und voneinander profitieren können“, sagte Bürgermeister Frank Stein bei der Eröffnung. „Der Bürger- und Heimatverein hat die Initiative für die Umgestaltung ergriffen und diese mit viel Engagement umgesetzt. Das Ergebnis ist beeindruckend.“

Neue Möbel, modernes Design und einladende Atmosphäre

Besucherinnen und Besucher können sich auf ein helles und modernes Büro freuen. Neue Möbel, ein frischer Anstrich und stilvolle Vorhänge schaffen eine einladende Atmosphäre. Besonders praktisch: Die neuen Möbel sind flexibel einsetzbar und können je nach Bedarf umgestellt werden. Für die Mitarbeitenden des Bürgerbüros und die Ansprechpersonen des Vereins wurde zusätzlich eine kleine Küchenzeile eingebaut.

Winfried Krux zeigte sich begeistert: „Das Stadtteilbüro hat eine repräsentative Wirkung für unseren Verein und die Stadt. Mit der Neugestaltung fördern wir nicht nur ein schönes Ambiente, sondern schaffen auch einen Ort für Begegnung und Austausch.“

Ein Ort der Vielfalt und Zusammenarbeit

Neben dem Bürger- und Heimatverein finden sich im Stadtteilbüro auch andere lokale Akteure, darunter die Interessensgemeinschaft Refrath (IG), die katholische Pfarrgemeinde St. Johann Baptist, der Karnevalsverein KG für uns Pänz sowie der TV Refrath. Das Büro ist somit ein wichtiger Anlaufpunkt für die Refrather Gemeinschaft.

Das Bürgerbüro ist dienstags und mittwochs von 14:00 bis 16:30 Uhr sowie freitags von 9:00 bis 12:30 Uhr geöffnet. Weitere Informationen zu den städtischen Bürgerbüros sind unter www.bergischgladbach.de/buergerbuero.aspx erhältlich.

Mit dem neuen Design und der erweiterten Nutzungsmöglichkeiten setzt das Stadtteilbüro ein Zeichen für Bürgernähe, Kooperation und Gemeinschaft in Refrath.

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Weihnachtliche Klänge: Turmbläser und Rathausmusikanten bringen festliche Stimmung nach Bergisch Gladbach und Bensberg

13 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach und Bensberg ist die Weihnachtszeit ohne die traditionsreichen Auftritte der Turmbläser und Rathausmusikanten kaum vorstellbar. Auch in diesem Jahr sorgen die beiden Ensembles wieder für besinnliche Klänge und gemeinsames Singen, das die Herzen der Bürgerinnen und Bürger erwärmt.

Turmbläser: Weihnachtslieder hoch über dem Konrad-Adenauer-Platz

Am Heiligen Abend lassen die Turmbläser der Big Band Bergisch Gladbach erneut die bekanntesten Weihnachtslieder erklingen. Pünktlich um 17 Uhr beginnt das einstündige Konzert vom Dachreiter des historischen Rathauses auf dem Konrad-Adenauer-Platz. Die beeindruckende Darbietung wird von Initiator Markus Stümper organisiert, der auch den Weihnachtsmarkt in der Stadtmitte betreut.

Besucherinnen und Besucher können die Melodien nicht nur genießen, sondern auch kräftig mitsingen. Faltblätter mit Liedtexten sind vorab auf dem Weihnachtsmarkt erhältlich oder online unter bergischgladbach.de/weihnachten.aspx verfügbar. Der Glühweinstand des Weihnachtsmarktes bleibt eigens für diese Veranstaltung geöffnet und sorgt für eine wohlige Atmosphäre.

Rathausmusikanten: Adventsstimmung im Ratssaal Bensberg

Bereits am Freitag, den 20. Dezember, laden die Rathausmusikanten um 11 Uhr zu einem besonderen vorweihnachtlichen Konzert in den Ratssaal des Rathauses Bensberg ein. Das Gemeinschaftssingen von Advents- und Weihnachtsliedern hat sich längst zu einem beliebten Treffpunkt für Bürgerinnen und Bürger entwickelt.

Die Rathausmusikanten, die sich aus engagierten Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung zusammensetzen, schaffen mit ihren musikalischen Darbietungen eine einzigartige und familiäre Atmosphäre. Das Konzert zieht sowohl ein treues Stammpublikum als auch neue Gäste an, die die Gelegenheit nutzen, gemeinsam in die Weihnachtszeit einzutauchen.

Ein Fest für die Gemeinschaft

Die musikalischen Traditionen der Turmbläser und Rathausmusikanten sind ein fester Bestandteil des weihnachtlichen Kalenders in Bergisch Gladbach und Bensberg. Sie bieten eine Gelegenheit, innezuhalten, gemeinsam zu singen und sich auf das Fest der Liebe einzustimmen. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Mitwirkenden, die diese besonderen Momente jedes Jahr aufs Neue möglich machen.

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Neuer Förderschulstandort in Wermelskirchen: Entlastung und Perspektiven für Schüler ab 2025

10 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Ab dem Schuljahr 2025/26 wird Wermelskirchen einen neuen Standort für die Förderschule für geistige Entwicklung bieten. Das Gebäude im Gewerbegebiet an der Burger Straße soll zunächst als Interimsstandort für zehn Jahre angemietet werden und bis zu 100 Schülerinnen und Schüler aufnehmen. Ziel ist es, die bestehenden Förderschulen im Rheinisch-Bergischen Kreis zu entlasten, die in den letzten Jahren steigende Schülerzahlen verzeichnet haben.

Zukunftssichere Lösung für den Kreis

„Mit diesem Standort schaffen wir ein sicheres Lernumfeld für unsere Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedarfen und stellen die Zukunftsfähigkeit unserer Förderschulen sicher“, erklärt Aggi Thieme, Schuldezernentin des Rheinisch-Bergischen Kreises. Landrat Stephan Santelmann betont die Bedeutung dieses Schrittes: „Wir sichern nicht nur die Bildungsqualität, sondern stärken den Kreis auch als attraktiven Bildungsstandort.“

Die Stadt Wermelskirchen hat den Rheinisch-Bergischen Kreis bei der Standortsuche aktiv unterstützt. Bürgermeisterin Marion Holthaus vermittelte die Immobilie, die durch ihre Größe und Ausstattung für den Schulbetrieb ideal ist. „Die kooperative Zusammenarbeit aller Beteiligten war ein entscheidender Faktor für den Erfolg dieses Projekts“, so Santelmann.

Optimal ausgestattete Räumlichkeiten

Das neue Schulgebäude bietet große Klassenräume sowie Differenzierungs- und Fachräume, die speziell auf die Bedürfnisse der Schüler abgestimmt sind. Gleichzeitig können die bisherigen Förderschulen durch die Entlastung ihre Räumlichkeiten wieder vollständig in ihrer ursprünglichen Funktion nutzen.

Um die Immobilie bis zum Schulstart 2025/26 optimal vorzubereiten, arbeitet der Kreis eng mit der Schulaufsicht, der Stadt Wermelskirchen, den Eigentümern und den Schulleitungen zusammen. „Der Eigentümer wird das Gebäude zeitnah nach unseren Anforderungen ertüchtigen“, erklärt Thieme. Parallel dazu sollen Eltern und Schüler in den Prozess eingebunden werden, um den Übergang reibungslos zu gestalten.

Schulentwicklungsplan in Arbeit

Der neue Standort ist Teil einer umfassenderen Planung zur Sicherstellung der Zukunftsfähigkeit der Förderschullandschaft im Rheinisch-Bergischen Kreis. Aktuell wird ein Schulentwicklungsplan erstellt, der Schülerzahlen, bestehende Schulstandorte und zukünftige Anforderungen analysiert. Die Ergebnisse sollen Handlungsempfehlungen für die weitere Entwicklung der Schullandschaft liefern und auch die langfristige Planung für den Standort in Wermelskirchen berücksichtigen.

Mit dem neuen Standort setzt der Rheinisch-Bergische Kreis ein wichtiges Zeichen für Inklusion und Bildungsgerechtigkeit und schafft gleichzeitig dringend benötigte Kapazitäten für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedürfnissen.

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