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Cropped picture of handsome young african man early morning with bicycle walking outdoors.

Änderungen beim Bergischen Fahrrad- und Wanderbus: Kosteneinsparungen und angepasste Fahrpläne

18 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Der Bergische Wander- und Fahrradbus bietet seit vielen Jahren einen besonderen Service für Wanderer und Radfahrer in der Region. Doch die Angebote verursachen auch erhebliche Kosten. Der Rheinisch-Bergische Kreis will nun sparen und hat im Ausschuss für Verkehr und Bauen Änderungen beschlossen, die – vorbehaltlich der Zustimmung des Kreistags – ab der kommenden Saison umgesetzt werden sollen. Ziel ist eine jährliche Kosteneinsparung von knapp 29.000 Euro bei einem bisherigen Zuschussbedarf von rund 100.000 Euro im Jahr 2024.

Saisonstart und Fahrplanänderungen

Der Bergische Wanderbus startet auch in diesem Jahr zu Beginn der Osterferien am 12. April, der Bergische Fahrradbus folgt am 1. Mai. Beide Angebote enden künftig in der Woche des 3. Oktober. Bisher fuhr der Wanderbus bis Allerheiligen, doch die Auslastung im Oktober und November war mit durchschnittlich zehn Fahrgästen pro Tag weniger als in den Sommermonaten deutlich geringer.

In der kommenden Saison entfallen zudem die letzten beiden Fahrten des Wanderbusses, sodass die letzte Rückfahrt ab Wermelskirchen nun um 17 Uhr statt um 19 Uhr erfolgt. Der Linienweg bleibt unverändert.

Weniger Fahrradanhänger und geänderte Abfahrtszeiten

Die Linie 430, die als Zubringer zur Balkantrasse diente, wird in Zukunft keinen Fahrradanhänger mehr mitführen, da dieser im Schnitt nur bei jeder vierten Fahrt genutzt wurde. Fahrräder können jedoch weiterhin in begrenztem Umfang im Bus mitgenommen werden.

Einen großen Einschnitt gibt es beim Bergischen Fahrradbus: Der Oberbergische Kreis zieht sich aufgrund seiner angespannten Haushaltslage und Personalmangels komplett aus dem Gemeinschaftsprojekt zurück. Dennoch bleibt die beliebte Strecke in Richtung Marienheide bestehen. Die Abfahrten werden jedoch auf die stärkeren Nutzungszeiten konzentriert. In Opladen starten die Busse künftig um 9, 11 und 14 Uhr Richtung Marienheide, die letzte Rückfahrt endet in Wermelskirchen.

Zukunftsorientierte Planung im Nahverkehr

Im Rahmen der Neuaufstellung des Nahverkehrsplans sollen künftig touristische Busangebote gezielt analysiert und an die Bedürfnisse der Bürgerinnen, Bürger und Touristen angepasst werden. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Kreiskommunen, der Tourismusorganisation Das Bergische GmbH und weiteren Akteuren, um ein attraktives und gleichzeitig wirtschaftliches Angebot zu schaffen.

Trotz der Einsparungen bleibt der Bergische Fahrrad- und Wanderbus ein wichtiger Bestandteil der touristischen Infrastruktur, der auch künftig den Zugang zu den schönsten Ecken des Bergischen Landes erleichtert.

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Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Truppmannausbildung 2025 bei der Feuerwehr Bergisch Gladbach

Neue Einsatzkräfte für die Feuerwehr Bergisch Gladbach

17 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach freut sich über den erfolgreichen Abschluss der Truppmannausbildung von sieben neuen Feuerwehrfrauen und -männern. Nach intensiver Schulung und bestandener Prüfung werden sie ab sofort aktiv in den Einsatzdienst der Freiwilligen Feuerwehr integriert.

Fundierte Ausbildung für den Ernstfall

Die Truppmannausbildung, die in den Modulen 1 und 2 grundlegende Kenntnisse in Brand- und Löschlehre, Erste Hilfe, Fahrzeug- und Gerätekunde sowie Rechtsgrundlagen vermittelt, wurde von den erfahrenen Ausbildern des Löschzugs 7 – Stadtmitte durchgeführt.

Mit der heutigen Übergabe der Funkmeldeempfänger sind die neuen Einsatzkräfte nun berechtigt, an Einsätzen teilzunehmen, sofern sie das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Feierliche Urkundenübergabe

Bürgermeister Frank Stein, Feuerschutzdezernent Thore Eggert und die Feuerwehrleitung überreichten die Abschlussurkunden persönlich. Bürgermeister Stein betonte in seiner Ansprache: „Der erfolgreiche Abschluss dieser Ausbildung zeigt das große Engagement und die Einsatzbereitschaft unserer Feuerwehrfrauen und -männer. Sie sind eine wichtige Stütze für die Sicherheit unserer Stadt.“

Interkommunale Zusammenarbeit und weitere Abschlüsse

Auch eine Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Overath nahm an der Ausbildung teil und bestand erfolgreich. Zusätzlich absolvierten 12 Feuerwehrangehörige der Feuerwehr Bergisch Gladbach die Module 3 und 4 der Truppmannausbildung mit Fokus auf technische Hilfeleistung unter der Leitung des Löschzugs 9 – Bensberg.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach dankt allen Beteiligten für ihren Einsatz und freut sich über die Verstärkung im Einsatzdienst.

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Freunde feiern Karnaval party draussen bei warmen wetter

So wird ein Karnevalssong zum Erfolg – Die Geheimnisse hinter den Hits

15 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Köln und Karneval – das gehört untrennbar zusammen. Und genau wie der Dom oder der Rhein sind es vor allem die Lieder, die die Karnevalszeit prägen. Doch jedes Jahr entstehen hunderte neue Songs, von denen nur wenige den Sprung in die Playlists der Jecken schaffen. Was also macht den perfekten Karnevalshit aus?

Rezept für einen Karnevalskracher

Die Zutaten für einen erfolgreichen Karnevalssong scheinen auf den ersten Blick simpel: eine mitreißende Melodie, ein eingängiger Refrain, kölsche Lebensfreude und eine Prise Melancholie. Ob „Superjeile Zick“, „Viva Colonia“ oder „Leev Marie“ – die erfolgreichsten Hits haben genau diese Mischung und sind in den Kneipen und Sälen nicht mehr wegzudenken.

Aber reicht das allein? Nein, denn die Konkurrenz ist groß. In der Karnevalshochburg Köln gibt es unzählige Bands, die in der Session fast pausenlos von Bühne zu Bühne ziehen. Jedes Jahr werden zahlreiche neue Songs veröffentlicht – und nur wenige davon schaffen es in die Herzen der Jecken.

„Loss mer singe“ – Wo Hits gemacht werden

Lisa Löbach, 26, weiß genau, was einen guten Karnevalshit ausmacht. Sie gehört zum Team von „Loss mer singe“, einer Veranstaltungsreihe, die jedes Jahr in rund 40 Kölner Kneipen stattfindet und neue Karnevalshits ins Rampenlicht rückt. Hier werden die Hits von morgen entdeckt.

„Unsere Gäste bekommen Liedtexte, singen mit und stimmen am Ende ab, welche neuen Songs ihnen am besten gefallen“, erklärt Löbach. Viele heute legendäre Hits wurden hier schon früh gefeiert – darunter „Superjeile Zick“ von Brings, „Pirate“ von Kasalla oder „Dä Plan“ von Cat Ballou.

Von der Küchentisch-Aufnahme zum Partyhit

Jede Session hört sich das „Loss mer singe“-Team bis zu 400 neue Karnevalssongs an, von denen es etwa 20 bis 40 in die engere Auswahl schaffen. „Da sind natürlich einige Perlen dabei – aber auch viele Lieder, die mit dem Handy am Küchentisch aufgenommen wurden“, schmunzelt Löbach.

Trotzdem hat jeder Künstler eine Chance. Egal, ob Newcomer oder etablierte Band – wer glaubt, einen Karnevalshit geschrieben zu haben, kann sich einfach mit einem Song bewerben. „Wir hören uns alles mindestens einmal an“, versichert Löbach.

Wie geht es dann weiter?

Ein erfolgreicher Karnevalssong muss in den Kneipen und Sälen funktionieren – doch heute ist auch das Streaming entscheidend. Wer es in die Playlists der Jecken schafft, hat gute Chancen, dass sein Song zum Dauerbrenner wird.

Der perfekte Karnevalshit entsteht also nicht nur durch eine gute Melodie, sondern auch durch die richtige Präsentation. Und vielleicht wird der nächste große Hit gerade in einer kleinen Kölner Kneipe entdeckt.

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Karneval 2023 in Bergisch Gladbach

Karneval in Bergisch Gladbach: Geänderte Öffnungszeiten der Stadtverwaltung

14 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Während der Karnevalstage kommt es in Bergisch Gladbach zu Einschränkungen bei den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung und städtischer Einrichtungen. Wer in der „fünften Jahreszeit“ Behördengänge plant, sollte die geänderten Öffnungszeiten beachten.

Stadtverwaltung

  • Weiberfastnacht (Donnerstag, 27. Februar): Alle Dienststellen der Stadtverwaltung schließen bereits um 11:11 Uhr.
  • Rosenmontag (3. März): Die Stadtverwaltung bleibt den ganzen Tag geschlossen.

Besondere Regelungen für städtische Einrichtungen

Kunstmuseum Villa Zanders

Das Museum bleibt von Weiberfastnacht bis Rosenmontag (27. Februar bis 3. März) geschlossen.

Bergisches Museum

  • Geöffnet an den regulären Tagen: Dienstag bis Freitag (9–14 Uhr), Wochenende (11–17 Uhr).
  • Geschlossen an Karnevalssamstag (1. März) und Rosenmontag (3. März).

Abfallwirtschaft

  • Weiberfastnacht: Wertstoffhof Kippemühle, Annahmestation Birkerhof und die Verwaltung des AWB am Betriebshof Obereschbach schließen um 11:11 Uhr.
  • Sollte die Müllabfuhr an diesem Tag nicht vollständig durchgeführt werden, erfolgt die Leerung am Freitag.
  • Karnevalssamstag (1. März) & Rosenmontag (3. März): Wertstoffhof, Annahmestelle und AWB-Verwaltung bleiben geschlossen. Auch die Müllabfuhr entfällt.
  • Abfuhrtermine für Restmüll, Biomüll, Papier und Gelbe Säcke verschieben sich entsprechend dem Abfuhrkalender.

Bürgerbüro

  • Zentralstelle im Stadthaus: Schließt an Weiberfastnacht um 11:11 Uhr und bleibt Rosenmontag geschlossen. Termine für Freitag und Dienstag können online gebucht werden: www.bergischgladbach.de/bürgerbüro.
  • Außenstellen:
    • Bensberg: Bleibt an Weiberfastnacht und Rosenmontag geschlossen.
    • Refrath: Freitag und Dienstag regulär geöffnet.

Stadtbücherei

  • Weiberfastnacht (27. Februar) & Rosenmontag (3. März): Stadtbücherei im Forum sowie die Stadtteilbüchereien in Bensberg und Paffrath geschlossen.
  • Karnevalssamstag (1. März):
    • Stadtteilbücherei Bensberg bleibt geschlossen.
    • Stadtbücherei im Forum ist geöffnet.

Wichtiger Hinweis für Bürgerinnen und Bürger

An den anderen Tagen gelten die regulären Öffnungszeiten der Stadtverwaltung und ihrer Einrichtungen. Wer in den Karnevalstagen wichtige Behördengänge plant, sollte rechtzeitig Termine vereinbaren oder alternative Tage nutzen.

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Köln Brüsseler Platz

Verweilverbot auf dem Brüsseler Platz in Köln – Stadt setzt Gerichtsurteil um

13 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Seit dem vergangenen Wochenende gilt auf dem Brüsseler Platz in der Kölner Innenstadt ein Verweilverbot – und das sorgt für Diskussionen. Die Stadt Köln setzt damit ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster um, das die Einhaltung der Nachtruhe zwischen 22 Uhr und 6 Uhr vorschreibt.

Ordnungsamt setzt Verweilverbot durch

Am Freitagabend informierten Mitarbeiter des Ordnungsamtes Menschen, die auf Bänken oder Pflanzkübeln saßen, über die neue Regelung. Ein Durchqueren des Platzes ist weiterhin erlaubt, doch längeres Verweilen nicht.

„Das Ordnungsamt hat uns gesagt, wir müssen bis 22 Uhr weg sein“, berichtet ein junger Mann, der sich mit einem Freund auf ein Bier getroffen hatte. Wer bleibt, riskiert ein Zwangsgeld von mindestens 100 Euro.

Auch die Außenbereiche der Kneipen und Restaurants müssen nun um 22 Uhr schließen – zuvor war das erst um 23:30 Uhr der Fall.

Anwohner erkämpften das Verbot

Seit Jahren beschweren sich Anwohner über den nächtlichen Lärm auf dem Brüsseler Platz. Einer von ihnen, Karl Josef Wallmeyer, kämpft seit über zehn Jahren für die Einhaltung der Nachtruhe:

„Wir haben hier alles versucht: Gespräche, Vermittlungen, Kulturangebote – es hat nichts gebracht. Wenn Hunderte Menschen hier trinken und feiern, ist es einfach zu laut.“

Messungen des Ordnungsamtes zeigten regelmäßig Werte über 60 Dezibel, was laut Stadt zu hoch ist. Deshalb habe man sich letztlich für das Verweilverbot entschieden, so Ordnungsamtsleiter Ralf Mayer.

Kritik von jungen Leuten und Kneipenbesuchern

Während Anwohner das Verbot begrüßen, sorgt es bei Kneipenbesuchern für Unverständnis. Eine Gruppe von Studentinnen kritisiert:

„Wenn Anwohner sich gestört fühlen, sollen sie doch wegziehen. Das ist doch die Innenstadt! Hier gehört es dazu, dass Menschen sich treffen und etwas trinken.“

Auch Gastronomen sehen das Verbot skeptisch. Der Verlust der Außenbereiche ab 22 Uhr bedeutet für viele Kneipen eine finanzielle Einbuße.

Erstes Wochenende ohne größere Zwischenfälle

Am ersten Wochenende kontrollierte das Ordnungsamt den Brüsseler Platz bis spät in die Nacht. Rund 250 Menschen wurden angesprochen, verließen aber freiwillig den Platz. Ein Zwangsgeld musste nicht verhängt werden.

Am Samstagabend allerdings berichteten Anwohner, dass sich erneut Gruppen auf dem Platz versammelten. Laut Stadt Köln war das Ordnungsamt bis 1:30 Uhr im Einsatz, um für Ruhe zu sorgen.

Ob das Verweilverbot langfristig durchgesetzt werden kann und welche Auswirkungen es auf das Kölner Nachtleben haben wird, bleibt abzuwarten.

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Streik

Warnstreiks im öffentlichen Dienst: Das sind die betroffenen Städte in NRW

12 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst setzen sich am Mittwoch fort – dieses Mal sind unter anderem Düsseldorf, Remscheid, Essen, Mülheim und Hagen betroffen. Die Gewerkschaft Verdi ruft Mitarbeitende von Stadtverwaltungen, Verkehrsbetrieben und weiteren öffentlichen Einrichtungen dazu auf, ihre Arbeit niederzulegen.

Diese Städte sind betroffen:

  • Remscheid:
    In Remscheid wird es zu erheblichen Einschränkungen kommen. Stadtverwaltung, Verkehrsbetrieb und die EWR legen ihre Arbeit nieder. Viele städtische Kitas bleiben geschlossen, Busse fallen aus, und auch Müllabfuhr sowie Straßenreinigung werden ausgesetzt. Um 10 Uhr findet eine Kundgebung in der Innenstadt statt.
  • Düsseldorf:
    Die Stadtverwaltung, Bädergesellschaft, das Jobcenter, die Agentur für Arbeit sowie die Stadt- und Kreissparkasse werden bestreikt. Auch hier bleiben zahlreiche städtische Kitas geschlossen. Geplant ist eine morgendliche Kundgebung vor dem Rathaus.
  • Essen und Mülheim:
    Hier trifft es vor allem den öffentlichen Nahverkehr. Alle Busse und Bahnen der Ruhrbahn fallen aus – lediglich Schulbusse fahren noch. Zudem sind die Sparkasse sowie das Ordnungsamt Essen samt Verkehrsüberwachung betroffen.
  • Hagen:
    In Hagen legen die Beschäftigten der Busbetriebe, Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft, Stadtverwaltung, Jobcenter und Sparkassen die Arbeit nieder. Auch hier bleiben Müllabfuhr und Straßenreinigung ausgesetzt.
  • Recklinghausen:
    Die Stadtverwaltung, die Agentur für Arbeit, die Kreisverwaltung sowie die Sparkassen sind bestreikt.
  • Siegen:
    Hier fällt etwa die Hälfte aller Busfahrten aus – besonders im Schulverkehr.

Auswirkungen auf Kitas und weitere Einrichtungen

In vielen Städten bleiben nicht nur Rathäuser und Bürgerämter geschlossen, sondern auch Kitas und Betreuungseinrichtungen. Eltern sollten sich frühzeitig informieren, ob ihre Einrichtung betroffen ist.

Streiks gehen weiter – Donnerstag mit Schwerpunkt auf Köln, Dortmund und Gelsenkirchen

Auch am Donnerstag sind weitere Streiks geplant. In Köln sind sämtliche städtischen Einrichtungen betroffen, was voraussichtlich zu massiven Einschränkungen bei der Kinderbetreuung und im öffentlichen Nahverkehr führen wird.

Hintergrund der Streiks – Das fordert Verdi

Verdi fordert für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst:
8 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 350 Euro zusätzlich pro Monat
Drei zusätzliche Urlaubstage aufgrund der hohen Arbeitsbelastung

Die Arbeitgeber halten die Forderungen für nicht finanzierbar, unter anderem wegen der angespannten Haushaltslage. Da die erste Verhandlungsrunde ergebnislos blieb, will Verdi mit den Warnstreiks nun weiter Druck aufbauen.

Die nächste Verhandlungsrunde zwischen Bund, Kommunen und Verdi findet am 17. und 18. Februar statt. Bis dahin ist mit weiteren Streiks und Einschränkungen in NRW zu rechnen.

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Titanic-Ausstellung in Köln: Geschichte trifft auf Mythos

07 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Die Titanic ist in Köln-Ehrenfeld „angekommen“ – zumindest als Ausstellung. Ab heute können Besucher in eine der berühmtesten Tragödien der Geschichte eintauchen. Die immersive Ausstellung setzt auf große Emotionen und eine spektakuläre Darstellung des legendären Luxusdampfers.

Eine Reise in die Vergangenheit

Besucherinnen und Besucher erleben die Titanic auf besondere Weise: 360-Grad-Projektionen, nachgebaute Räume in Originalgröße und aufwendige Soundeffekte sorgen dafür, dass sie sich direkt an Bord des Schiffes wähnen. Vom Dampf des Maschinenraums bis zum sich nähernden Eisberg – die Inszenierung lässt die letzte Fahrt des „unsinkbaren“ Schiffes lebendig werden.

„Wir haben viel aus dieser Katastrophe gelernt. Solche Ausstellungen halten die Erinnerung wach und machen Geschichte greifbar“, sagt Malte Fiebing-Petersen, Vorsitzender des Deutschen Titanic-Vereins.

Zwischen Fakten und Hollywood-Fiktion

Die Ausstellung räumt mit vielen Mythen auf. So gab es etwa keine Absperrgitter zur dritten Klasse, die in der berühmten Hollywood-Verfilmung eine dramatische Rolle spielten. „Diese Gitter sind eine Erfindung des Films. Sie tauchen auf keinem Deckplan auf und wurden bei Wracktauchgängen nie gefunden“, erklärt Fiebing-Petersen.

Dennoch kommen Filmfans auf ihre Kosten: Das berühmte blaue Amulett, das in James Camerons Blockbuster eine zentrale Rolle spielt, ist ebenso Teil der Ausstellung wie eine Station, an der Besucher die berühmte Szene an der Bugspitze nachstellen können.

Kritik an immersiven Erlebniswelten

Während die Ausstellung viele Menschen begeistert, gibt es auch Kritik: Museen und Gedenkstätten stehen zunehmend in Konkurrenz zu spektakulären Erlebniswelten, die auf Effekte statt auf Original-Exponate setzen. Tatsächlich sind historische Fundstücke rar – zu den wenigen echten Relikten zählen eine Kohleprobe aus dem Titanic-Kessel und eine originale Speisekarte vom Tag des Untergangs.

Dennoch spricht das Konzept vor allem jüngere Generationen an, die Geschichte nicht nur lesen, sondern erleben wollen. Die Titanic-Ausstellung in Köln ist noch bis Ende Juni zu sehen. Der Eintritt kostet 28 Euro für Erwachsene.

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Bergisch Gladbach feiert die Liebe zur Heimat – Überraschungsaktion zum Valentinstag

07 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Am 14. Februar steht in Bergisch Gladbach nicht nur die romantische Liebe im Mittelpunkt, sondern auch die Verbundenheit zur Stadt. Unter dem Motto „Die kleine Stadt mit dem großen Herzen“ lädt die Stadtverwaltung ab 16 Uhr zu einer besonderen Valentinstags-Aktion auf den Konrad-Adenauer-Platz ein.

Ein Selfie-Herz als Zeichen der Verbundenheit

Bürgermeister Frank Stein wird an diesem Tag ein großes Selfie-Herz enthüllen – ein sichtbares Symbol der Liebe zur Stadt und ihrer 25 Stadtteile. „Bergisch Gladbach ist eine Stadt, die durch die Menschen hier lebenswert und liebenswert wird. Dieses Gefühl möchten wir gemeinsam feiern“, erklärt Stein.

Live-Musik und karnevalistische Gäste

Für die musikalische Begleitung sorgen die Bands „Laut aber schief“ und „Zesamm“, die mit bekannten Klassikern und modernen Hits für gute Stimmung sorgen. Auch das vaterstädtische Dreigestirn – sowohl das große als auch das kleine – wird vor Ort sein und für karnevalistisches Flair sorgen.

Das größte Herz der Stadt aus Menschen

Ein besonderes Highlight des Nachmittags ist die Bildung einer großen Menschen-Herz-Kette: Alle Anwesenden sind eingeladen, gemeinsam ein Herz auf dem Platz zu formen. Eine Drohne wird das beeindruckende Bild aus der Luft festhalten und damit eine bleibende Erinnerung schaffen. „Es wird ein einzigartiges Symbol der Zusammengehörigkeit“, freut sich Aleksandra Hepting vom Marketing-Team der Stadt.

Mitmachen und die Liebe zur Stadt teilen

Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an der Aktion teilzunehmen und sie unter dem Hashtag #verliebtinbergischgladbach in den sozialen Medien zu teilen. „Folgen Sie am 14. Februar einfach den Schildern mit ‘Für mehr Liebe hier entlang’ in der Fußgängerzone und erleben Sie einen ganz besonderen Valentinstag“, ermutigt Daniela Fobbe-Klemm, Abteilungsleitung Kommunikation und Marketing.

Die Stadt freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher, die gemeinsam ein Zeichen der Verbundenheit und des Miteinanders setzen wollen.

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Brühl sucht sein zukünftiges Dreigestirn – Kreative Aktion für Karnevals-Fans

07 Februar 2025 von Felix Morgenstern

In Brühl herrscht Karnevalsstimmung – doch hinter den Kulissen gibt es ein Problem: Für die kommenden Jahre fehlt es an einem neuen Dreigestirn. Deshalb setzt das Festkomitee Brühler Karneval jetzt auf eine ungewöhnliche Aktion und sucht per Handzettel nach den zukünftigen Tollitäten.

Bewerber für Prinz, Bauer und Jungfrau dringend gesucht

Noch in dieser Session sorgen Prinz Benny I., Bauer Ralf und Jungfrau Alexia für närrische Stimmung in Brühl. Doch für die kommenden Jahre, bis 2027, fehlt es an Nachfolgern. „Niemand will diesen karnevalistischen Ausnahmejob machen“, sagt Georg Müller, Vizepräsident des Festkomitees. Deshalb sucht das Komitee jetzt aktiv nach Bewerbern, die Lust auf die traditionsreiche Rolle haben.

Kein Verein nötig – Hauptsache Spaß am Karneval

Die wichtigste Voraussetzung: Freude am Karneval, Zeit während der Session und keine Scheu vor dem Rampenlicht. Dabei müssen die Bewerber nicht zwingend Mitglied in einem Karnevalsverein sein – auch Dreiergruppen, die sich kennen und gemeinsam ins Abenteuer Dreigestirn starten wollen, sind willkommen.

„Früher wäre es undenkbar gewesen, aber wir sind offen für Neues“, erklärt Müller. Auch ein weibliches Dreigestirn oder ein gemischtes Team sind möglich.

Ein Traum mit Kosten verbunden

Wer sich für das Amt entscheidet, muss allerdings auch mit Kosten rechnen. Der Spaß kostet pro Person bis zu 15.000 Euro, was viele potenzielle Tollitäten abschreckt. Für Benjamin Kamarakis alias Prinz Benny I. stand jedoch immer fest, dass er einmal Prinz werden möchte:

„Für mich ist der Karneval nicht nur eine Jahreszeit, sondern ein Lebensgefühl. Schon als Kinder haben wir uns in die farbenfrohen Umzüge, die fröhlichen Lieder und die ausgelassene Stimmung verliebt. Der Karneval ist eine Zeit, in der alle Sorgen verschwinden und die pure Freude regiert.“

Dringende Suche vor der Proklamation

Die Zeit drängt: Der Festausschuss Brühler Karneval hat bereits das Programm für die nächste Proklamation im Januar geplant. Auf der großen Feier im Brühler Tanzsportzentrum sollen Stars wie Björn Heuser, die Höhner und die Räuber auftreten – doch ohne ein Dreigestirn wäre die Veranstaltung nur halb so närrisch.

Ob sich bald neue Tollitäten finden? Das Festkomitee hofft auf mutige Karnevals-Fans, die sich der Herausforderung stellen.

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Ein Tablet mit dem Text ePA Elektronische Patientenakte

Elektronische Patientenakte: Was Versicherte jetzt wissen müssen

06 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Ab dem 15. Januar 2025 startet in Teilen von Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Franken die elektronische Patientenakte (ePA) in einer Testphase. Die ePA soll künftig eine digitale Sammlung wichtiger Gesundheitsdaten für gesetzlich Versicherte sein. Doch viele Fragen bleiben: Wie funktioniert die ePA? Welche Vorteile und Risiken gibt es? Und wie kann man widersprechen?

Was ist die ePA?

Die elektronische Patientenakte ist ein digitaler Gesundheitsordner, in dem Arztbriefe, Befunde, Laborwerte, Röntgenbilder und Medikamentenpläne gespeichert werden. Auch Impfpässe, Mutterpässe und Zahnbonushefte sollen langfristig integriert werden. Jede gesetzliche Krankenkasse wird eine eigene ePA-App zur Verwaltung anbieten.

Automatische Einrichtung – Widerspruch möglich

Wer nicht widerspricht, erhält automatisch eine ePA. Der Widerspruch muss direkt bei der Krankenkasse erfolgen – sowohl vor als auch nach der Einrichtung der Akte. Bereits gespeicherte Daten werden bei einer Löschung vollständig entfernt. Die Nutzung der ePA bleibt freiwillig. Wer sie nicht nutzt, hat keine Nachteile in der medizinischen Versorgung.

Wie wird die ePA genutzt?

Versicherte können selbst Dokumente hochladen, löschen oder den Zugriff für Arztpraxen, Krankenhäuser und Apotheken individuell festlegen. Die Standardzugriffszeit beträgt 90 Tage für Ärzte und Kliniken sowie drei Tage für Apotheken, kann aber verkürzt oder verlängert werden. Ohne eigenes digitales Endgerät können Versicherte die ePA passiv nutzen: Behandelnde Ärzte können die Gesundheitskarte einlesen und auf die Akte zugreifen.

Vorteile der ePA

  • Alle Gesundheitsdaten an einem zentralen Ort
  • Vereinfachter Austausch zwischen Ärzten, Apotheken und Kliniken
  • Weniger Doppeluntersuchungen und einfachere Arztwechsel
  • Schnellere Notfallversorgung durch sofortige Einsicht in Vorerkrankungen

Risiken und Herausforderungen

  • Potenzielle Cyberangriffe oder Datenlecks
  • Technische Probleme oder Zugangsbarrieren durch langsames Internet
  • Benachteiligung von Menschen ohne digitale Geräte

Wechsel der Krankenkasse und Datenschutz

Bei einem Krankenkassenwechsel wird die ePA mit allen gespeicherten Daten übertragen – ebenso wie ein erteilter Widerspruch. Wer keinen Zugriff auf die App hat, kann über die Krankenkasse eine Vertrauensperson benennen, die die ePA verwaltet.

Die endgültige Einführung der ePA für alle Versicherten ist für den 15. Februar 2025 geplant, abhängig vom Verlauf der Testphase.

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