Archiv | Kultur

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Baum am Haken – Hängeschnurbaum schwebt in Kulturhaus-Park

25 Juli 2014 von Darian Lambert

Kunstbaum_007Der japanische Hängeschnurbaum, der seit fast 100 Jahren an der Buchmühle beheimatet ist, verließ nun seinen angestammten Platz. Holzbildhauer Georg Becker wird das hölzerne Gerüst von Stamm und Ästen weiter im Garten des Kulturhauses Zanders bearbeiten. Zu diesem Zweck hievte ein Autokran das halbfertige Kunstwerk an seinen neuen Platz.

Georg Becker hatte vorab einen Ablagebock gebaut, auf dem der Baum in Schräglage platziert wurde. Dort kann er gedreht und gewendet werden, denn der Künstler möchte noch weiter die Rinde von den oberen Ästen schälen, das Holz feinbearbeiten und die gesamte Skulptur gegen Witterungseinflüsse einölen.

Die Aktion findet nun zwar nicht mehr auf dem „Präsentierteller“ statt, trotzdem sind die Passanten weiterhin herzlich eingeladen, vorbeizuschauen und den Fortschritt zu begutachten, wie Becker betont: „Ich werde im Garten des Kulturhauses in Sichtweite des Buchmühlenplatzes arbeiten. Die Anlage steht den Bürgern offen, ich freue mich auch hier über Besuch und Gespräche!“ Hausherr Hans-Wolfgang Zanders hatte dem Ortswechsel zugestimmt und sein Grundstück zur Verfügung gestellt. Auch eine weitere Nachbarin half Georg Becker tatkräftig bei seiner Kunstaktion: Wilhelmine Hanson sorgte für die nötige Energiezufuhr, indem sie den Anschluss von Kettensäge und Schleifapparat an ihr Stromnetz anbot. Künstler und Stadt sagen den Unterstützern herzlichen Dank!

Der Kulturhaus-Garten wird nicht der endgültige Standort des Baumes sein. Nach Fertigstellung der Skulptur soll zur Stabilisierung und Verankerung zunächst ein provisorischer Fuß montiert werden. Wunsch des Künstlers und vieler Passanten, die in den letzten Wochen die Verwandlung verfolgt haben, wäre der Verbleib im Umfeld der Buchmühle. Diese Möglichkeit wird demnächst im Zusammenhang mit dem Gesamtkonzept der künstlerischen Gestaltung des Bereiches Innenstadt-Ost geprüft.

Der gleichlautende Text hängt auch als Word-Datei an, außerdem zwei Fotos von Klaus Daub, die zur Veröffentlichung freigegeben sind. Auf Nr. 007 sehen Sie (v.l.)  StadtGrün-Leiter Wolfgang Leuthe, Strom-Spenderin Wilhelmine Hanson (der gerade für ihre Unterstützung ein Blumenstrauß überreicht wird) und Bildhauer Georg Becker. Auf Bild 002 sägt Georg Becker den Stamm durch, während das Trageseil schon befestigt ist. Wir freuen uns über Ihre Berichterstattung.

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Amarnath Viswanath lädt zur ersten Ausstellung

24 Juli 2014 von Darian Lambert

Die erste Ausstellung des Künstlers und Malers Amarnath Viswanath aus Bergisch Gladbach findet vom 22. August bis 1. September zusammen mit dem Verein Künstler in Rösrath (KIR) in der Kunsthalle LOHMART, Scheiderhöher Str. 42, 53797 Lohmar  statt. Viswanath ist Keramik-Ingenieur und lässt Techniken aus diesem Bereich in seine Bilder einfließen. Vor Kurzem begann er eine Serie von Bildern mit lokalen Motiven aus dem Bergischen Land.  Unter den Motiven ist auch die Kapelle St. Lucia in der Klause, einem Ortsteil von der Gemeinde Lindlar. Die Kapelle wurde schon 1490 erwähnt, sie ist jedoch wesentlich älter, vermutlich aus dem 14. Jahrhundert.

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Kapelle St. Lucia

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Tatort Bergisch Gladbach: Die Papierleiche vom Q1

15 Juli 2014 von Darian Lambert

Freitag, 18. Juli 2014 um 18:00 Uhr im Q1-Jugendkulturzentrum

Aus Köln, München, Leipzig oder Wien kennt man sie: die ermittelnden Fernseh-Kommissare am „Tatort“. Jetzt ist auch Bergisch Gladbach dabei! In der Reihe „Kulturrucksack“ entsteht zur Zeit im Jugend-Kulturzentrum Q1 der Gnadenkirche ein packender Thriller. Opfer des gräßlichen Verbrechens ist die „Papierleiche“: Eine Hand wird im Wald gefunden, und ein Sensationsreporter begibt sich auf die Jagd nach dem zugehörigen Toten. Er erhält Unterstützung von drei Tatort-Kommissaren und einer Horde Jugendlicher, die sich gemeinsam an die Lösung des Rätsels machen. Ein echter Bergisch Gladbach-Krimi, gedreht natürlich auch an Bergisch Gladbacher Locations. Spannend!

Zwei Wochen lang arbeiten 16 junge Leute zwischen 10 und 14 Jahren an dem Projekt. Begonnen hat das Projekt mit den Sommerferien am 7. Juli und wird betreut von den Theaterpädagogen Patricia Langfeld und Michael Lorenco sowie dem Diplommedienkünstler Martin Lesniak. Im Q1 ist Conny Uphoff projektverantwortlich. In der ersten Woche wurde fleißig am Drehbuch gefeilt, die Szenen abgedreht und der Film geschnitten. Nun wird der zweite Teil der Story geprobt, nämlich ein Theaterstück, das die Geschichte des Krimis aufgreift.

Am Schluss wird aus den zwei Teilen ein Ganzes: nämlich bei der Aufführung am Freitag, dem 18. Juli 2014 um 18.00 Uhr in der „Black Box“ des Jugend-Kulturzentrums Q1 in Bergisch Gladbach-Stadtmitte, Quirlsberg 1. Dann wird auch enthüllt, was es mit der „Papierleiche“ auf sich hat. Der Eintritt ist für alle unerschrockenen Zuschauer frei!

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Das gesamte Ferienprogramm ist ein kostenloses Angebot mit Mittagessen im Rahmen des Kulturrucksack NRW.

 

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Künstler Viswanath malt bergische Wahrzeichen

07 Juli 2014 von Darian Lambert

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Schloss Bensberg

Eine Reise in die Farbwelt Blau

In Lohmar findet im Spätsommer vom 22. August bis 1. September eine Ausstellung des Künstlers und Malers Amarnath Viswanath aus Bergisch Gladbach in der  Kunsthalle LOHMART, Scheiderhöher Str. 42, 53797 Lohmar  statt. Viswanath ist Keramik-Ingenieur und lässt Techniken aus diesem Bereich in seine Bilder einfließen. GL Aktuell hat ihn gebeten, sich und seine Kunst dem Leser kurz vorzustellen.

GL Aktuell: Wie kamen Sie zur Malerei?

Viswanath: Bereits in meiner Jugend habe ich mich für Malerei interessiert und versuchte alle möglichen Motive zu skizzieren. Diese Neugier eröffnete mir den Weg zum Malen. Farben waren für mich immer eine Faszination und die Freude am Experimentieren forderte mich heraus,  neue Farbtöne zu erzielen.

GL Aktuell: Welche Gedanken begleiten Sie, wenn Sie Bilder malen?

Viswanath: Als Keramik-Ingenieur war ich in vielen Ländern und es faszinierten mich ihre verschiedenen Landschaften. Unter dem Titel „Impression“ entstanden viele Bilder von Motiven aus Ägypten, den USA, Spanien und natürlich auch von Köln. Beruflich habe ich mit Entwicklung und Anwendung von Farbpigmenten zu tun und dies fließt in meiner Malerei mit ein. Über Entwürfe für Siebdrucktechnik bei Wand- und Bodenfliesen habe ich mich der abstrakten Malerei zugewendet. Neben Acrylfarben benutze ich Gold zur Dekoration.

GL Aktuell: Welche Wirkung möchten Sie bei dem Betrachter erzielen?

Viswanath: Ich versuche über einen Reichtum an Farben Tiefenwirkung zu erzielen. Beim Betrachten meiner Bilder kann man feststellen, dass die Farbe Blau dominant ist. Blau ist meine Lieblingsfarbe, sie vermittelt meinen Bildern ein Gefühl der Ruhe. Blau fördert neben dieser Eigenschaft auch die Konzentration und hält wach. Ich möchte keine eintönigen Bilder malen, sondern den Betrachter zu einer Reise in die Farbwelt Blau in Kombination mit Rot und Gelb einladen.

GL Aktuell: Vielen Dank und auf bald.

Weitere Bilder und mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite des Künstlers unter http://www.viswanath.de/

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International Short Film Festival Detmold

01 Juli 2014 von Dirk Sonntag

Das „International Short Film Festival Detmold“ widmet sich qualitativ hochwertigen Filmen innovationsfreudiger Filmemacher aus der ganzen Welt. Das Festival richtet sich dabei verstärkt an nichtkommerzielle Kurzfilme. Neben Dokumentarfilmen werden Animations- und Spielfilme sowie experimentelle Filme vorgeführt.

Aus 3000 Bewerbungen ist auch ein Kurzfilm aus Köln ausgewählt worden, der als Persiflage eines Werbespots ausgerichtet ist und den Braunkohle-Tagebau der RWE im Hambacher Forst zum Thema hat.

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„Klänge der Stadt“ – Hauskonzerte bei privaten Gastgebern

26 Juni 2014 von Darian Lambert

Das Max-Bruch-Festival des Jahres 2013 hat viele Kulturinteressierte in Bergisch Gladbach und Umgebung begeistert; die Reihe hochklassiger Konzertereignisse wurde ergänzt und bereichert durch Musikevents in den Räumen privater Gastgeber. Diese Idee will Initiatorin Ingrid Schaeffer-Rahtgens gemeinsam mit Ratsfrau Ingrid Koshofer weiter fortleben lassen und hat die Veranstaltungsreihe „Klänge der Stadt“ konzipiert, unter dem Dach des Vereins Wir für Bergisch Gladbach e.V. Unterstützt wird das Projekt außerdem durch den Musik- und Kulturfestival GL e.V., der im letzten Jahr das Max-Bruch-Festival organisierte.

Das Konzept ist so einfach wie überzeugend: Nicht in großen Konzertsälen oder an den bekannten öffentlichen Stellen sollen allgemein zugängliche Musikaufführungen stattfinden, sondern privat oder gar privatissime: Vorstellbar als Spielstätten sind Wohnzimmer, Konferenzräume, Fabrikhallen, Betriebskantinen, Kunstgalerien, Empfangsbereiche von Unternehmen, Gastronomiebetriebe, Kirchen, Senioreneinrichtungen und und und . . .
Wer sich als Gastgeber engagiert, stellt die Räumlichkeiten bereit und bezahlt auch die Interpreten. Die Auswahl der Künstler und des Programms kann selbst vorgenommen werden, Ingrid Schaeffer-Rahtgens ist aber auch mit ihrer Erfahrung gern behilflich. Zum Konzept gehört es, dass kein Eintritt erhoben, dafür aber eine „Austritt“-Spende erwartet wird, die bei Verlassen des Konzerts entrichtet werden soll. Dadurch erhalten die Gastgeber einen gewissen finanziellen Ausgleich. Ingrid Schaeffer-Rahtgens ist von der Idee überzeugt: „Die Hauskonzerte waren schon im letzten Jahr der Renner, die Nachfrage weitaus höher als das Angebot. Es wäre eine Schande, bei dem Potential, das in Bergisch Gladbach vorhanden ist, nicht weiterzumachen.“

Bereits zwei Gastgeber haben sich gefunden, die ersten beiden Konzerte stehen fest: Am Mittwoch, dem 2. Juli ist der Rittersaal der Katholischen Grundschule Frankenforst an der Taubenstraße Ort des Geschehens. Pianistin Iris von Zahn entführt die Zuhörer in ihre „Klangwelten“, mit Werken von Schumann, Ravel, Debussy, Haydn und Messiaen. Hausherr der zugegebenermaßen nicht so ganz „privaten“ Räumlichkeit, dem Rittersaal der ehemaligen belgischen Schule, ist Schulleiter Hans-Georg Jaspers. Am Samstag, dem 19. Juli, findet dann ein echtes Wohnzimmerkonzert statt, und zwar bei Dr. Mahnaz Gürtler am Höhenweg in der Stadtmitte. Hier tritt das „Trio Panta Rhei“ auf: drei Musikerinnen, die den „Spirit of the Dance“ beschwören, mit Werken von Piazzolla, Gershwin, Weill und anderen. Anschließend sind die Zuhörer zum Sommerfest und zur Skulpturenausstellung des AdK eingeladen. Bei dieser Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich, am sinnvollsten über E-Mail an klaenge@wir-fuer-gl.de, da die Sitzmöglichkeiten begrenzt sind.

Auch eine dritte Veranstaltung steht schon fest – diesmal unter freiem Himmel und alten Linden. Der Termin: Sonntag, 31. August, 11 Uhr. Auf dem Programm: Jazz mit Picknick im Park. Gastgeberin ist Amelie Boskamp mit ihrer Blickwinkel-Stiftung, die Adresse ihr Reitstall, der ganz knapp schon auf Kölner Gebiet liegt, nämlich am Bucheckernweg 11 im Stadtteil Brück. Trotzdem ist die Affinität zur Bergischen Kreisstadt auch geografisch begründet, so Boskamp: „Die Hofeinfahrt gehört noch zu Bergisch Gladbach, erst dann kommt das Ortsschild.“ Für die musikalischen Akzente sorgt der bekannte Schlagzeuger Klaus Mages mit seinem Houdini-Trio, die Verpflegung und die Picknickdecke bringt jeder selbst mit.. Und in der Pause tanzen zwei Pferde „Pas de deux“.

Weiter geht es im Herbst mit mehreren Konzerten, für die Ingrid Schaeffer-Rahtgens bereits ihre Fühler ausgestreckt hat. Soviel verrät sie schon: „Die Belkaw ist dabei, weil sie in diesem Jahr ihr hundertjähriges Jubiläum feiert. Auch auf dem Igeler Hof der Familie Zanders und in der Burg Zweiffel sind Veranstaltungen geplant.“

Beim Verein „Wir für Bergisch Gladbach“ ist der Zuwachs höchst willkommen. Vorstand Bettina Wisniewski freut sich über die Zusammenarbeit: „Das Interesse der Initiatorinnen, mit diesem Format unter unser Dach zu schlüpfen, zeigt, dass der Verein in der Bevölkerung angekommen ist. Ich wünsche mir noch viele solcher Projekte; damit wird unsere Stadt bunt und attraktiv, und das ist genau das, was wir wollen.“

Das Programm der Reihe „Klänge der Stadt“ wird veröffentlicht auf den Internet-Seiten von „Wir für Bergisch Gladbach“. In den städtischen Gebäuden liegen auch Faltblätter aus, die mit Einlegeblättern für die jeweils aktuellen Veranstaltungen werben.

Weitere Informationen: www.wir-fuer-gl.de
Anmeldungen für Konzerte:
klaenge@wir-fuer-gl.de

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Pianistin Iris von Zahn

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Bürgerpartei GL besucht Moschee bei Tag der offenen Tür

22 Juni 2014 von Darian Lambert

Dr. Alfons Adler, Sprecher der Bürgerpartei GL, war am Samstag, den 22. Juni, zu einem Gespräch in der Yeni Camii Moschee am Refrather Weg vor Ort. Mehrere hundert Familien, vorrangig aus Bergisch Gladbach, sind Mitglieder dieser türkisch-islamischen Moschee, dessen Träger der Verband islamischer Kultuerzentren (VIKZ) ist. Viele Familien leben bereits in der dritten Generation hier. Zu erfahren, welche Wertvorstellungen sie bewegen und welche daraus resultierenden Erwartungen sie an die Politik richten, war das Ziel des Besuchs. Als Mitglied der Gemeinde begrüßte Ibrahim Gür  Dr. Alfons Adler im Namen der islamischen Gemeinde und bedankte sich für sein Interesse.

Zu einer besseren Integration können nach Einschätzung von Ibrahim Gür und Dr. Alfons Adler verstärkte Bemühungen um gegenseitiges Kennenlernen, angstfreies Aufeinanderzugehen sowie Toleranz beitragen. Große Erwartungen setzt die türkisch-islamisch Gemeinde,  in die Arbeit des neuen Integrationsrates der Stadt Bergisch Gladbach. Vorgeschlagen wird die Einrichtung eines Integrationsbüro bei der Stadt Bergisch Gladbach. Dies soll eine zentrale Anlafstelle sein für die Menschen welche Unterstützung bei der Integration oder dem interkulturellen Austausch benötigen.

Dr. Alfons Adler hatte Gelegenheit, sich in einer Führung alle Räume und Riten genau erklären zu lassen. Prinzipiell kann jeder Bürger täglich die Moschee betreten: „Jeder Tag ist Tag der offenen Moschee.“ Nach gut zwei Stunden lebhafter Gespräche endete der Abend mit einem gemeinsamen Blick auf die Fußball Weltmeisterschaft.

 

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Jugend.Kultur.Preis NRW mit Spitzenergebnis

20 Juni 2014 von Darian Lambert

234 Bewerbungen – davon 39 aus Bergisch Gladbach und Umgebung

Unna /  Bergisch Gladbach. Mit insgesamt 39 Projekten aus allen künstlerischen Sparten bewerben sich Institutionen, Gruppen und Einzelpersonen aus Bergisch Gladbach und dem Rheinisch-Bergischen Kreis um den Jugendkulturpreis NRW 2014. „Mit 29 Bewerbungen ist Bergisch Gladbach als Gastgeberstadt des diesjährigen SEE YOU-Festivals landesweit Spitze.“ Dies teilte die LKD NRW, die den Wettbewerb für beispielhafte Kulturarbeit mit Kindern oder Jugendlichen seit 1990 alle zwei Jahre ausschreibt, jetzt mit.

Aus 82 Kommunen kommen die Wettbewerbsbeiträge, die sich um die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung in den Kategorien Kinderkulturpreis NRW, Jugendkulturpreis NRW und Young Europe Award bewerben. Über die Vergabe des Online Awards entscheidet das Publikum via Internet: Auf der Projekthomepage startet jetzt das Voting für die beste Videopräsentation unter www.jugendkulturpreis.de.

Ob der Spitzenreiter Bergisch Gladbach auch unter den Preisträgern ist, wird sich am 19. September 2014 im Bergischen Löwen herausstellen. Dann nämlich wird NRW-Staatssekretär Bernd Neuendorf im Rahmen des landesweiten Jugendkulturfestivals SEE YOU zusammen mit anderen Prominenten die Preisträger 2014 öffentlich auszeichnen.

„Wir freuen uns auf ein tolles Bühnenprogramm, Projektausstellungen und Mitmachaktionen von 200 teilnehmenden Gruppen und erwarten ca. 1500 begeisterte Zuschauer zum Festival, das Kindern und Jugendlichen eine Bühne für innovative Jugendkulturarbeit gibt“, so Ulla Forster und André Eigenbrod von der Kreativitätsschule Berg. Gladbach, die gemeinsam mit dem Krea-Jugendclub Mitveranstalter des diesjährigen Jugend.Kultur.Preis NRW ist.

SEE YOU ist ein Festival von Jugendlichen für Kinder und Jugendliche, gestaltet von einem engagierten Jugendteam aus Bergisch Gladbach, das sich mit viel Elan und Kreativität in die Veranstaltungsplanung einbringt.

Zum 13. Mal schreibt die Landesarbeitsgemeinschaft Kulturpädagogische Dienste / Jugendkunstschulen NRW e.V. (LKD) gemeinsam mit der Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit NRW (LKJ) in Kooperation mit der Kreativitätsschule Bergisch Gladbach e.V. und dem Krea Jugendclub, mit Unterstützung durch das Jugendministerium des Landes (MFKJKS) und anderer engagierter Partner wie der diesjährigen Gastgeberstadt Bergisch Gladbach, dem Rheinisch-Bergischen Kreis, der Kreissparkasse Köln und dem Rotary Club Bergisch Gladbach den Jugend.Kultur.Preis NRW als Forum innovativer Jugendkulturarbeit aus.
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Stimmungsvolles Feuerwerk beendet Pfingstkirmes 2014

10 Juni 2014 von Darian Lambert

Den offiziellen Schlusspunkt der Gladbacher Stadtkirmes bildete das Höhenfeuerwerk am Dienstag  Abend. Tausende Besucher wollten die stimmungsvollen Bilder wieder möglichst aus allernächste Nähe erleben und versammelten sich auf dem Konrad Adenauer Platz und auf der Hauptstraße. Vom Quirlsberg aus ließen die Schausteller die Raketen steigen. „Das ist ja wie Silvester“, sagte ein begeistertes Mädchen vor dem Bergischen Löwen zu ihren Eltern. Wegen des gut 20-minütigen Feuerwerks waren die Kirmeszelte nahezu wie leer gefegt, füllten sich aber wenige Minuten später wieder. Nach dem leuchtenden Spektakel über der Stadt folgte breiter Applaus.

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Kulturfest in der Keupstraße

09 Juni 2014 von Darian Lambert

Megaevent und Bürgerantrag in Erinnerung an das schreckliche Attentat

Am 9. Juni jährt sich zum zehnten Mal der Nagelbombenanschlag in der Keupstraße. 22 Menschen wurden damals verletzt, manche von ihnen lebensgefährlich. Mit einem dreitägigen Kulturfest unter dem deutsch-türkischen Motto „Birlikte – Zusammenstehen“ erinnert Köln an das schreckliche Attentat der Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“.

Höhepunkt soll heute am Pfingstmontag eine sechsstündige Kundgebung an  der Schanzenstraße werden. „Es ist toll, mit welcher Power hier so viele Leute am Start sind“, sagte Udo Lindenberg. Es gehe darum, ein Zeichen gegen die „hirntoten Rechtsradikalen“ und für eine „bunte Republik“ zu setzen. Der Anschlag hätte jeden treffen können.

Gleichzeitig wenden sich Kölner Bürger mit einer Petition an den Stadtrat. Sie beantragen die Umbenennung eines Teils der Keupstraße, in Enver-Şimşek-Straße. Dort war das Nagelbomben-Attentat der NSU 2004. Enver Şimşek war das erste Opfer der NSU-Mordserie der terroristischen Vereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU). Der Inhaber eines Blumenhandels wurde am 9. September 2000 an seinem mobilen Blumenstand in Nürnberg mit acht Schüssen aus zwei Pistolen niedergeschossen. Zwei Tage später, am September 2000 starb er infolge seiner schweren Verletzungen im Krankenhaus.

Die Petition wird getragen von Robert Wande dem Vorsitzenden der Junge liberale Köln (Julis), Frank Samirae dem Vorsitzenden der Bürgerpartei GL und Wilfried Obst einem bekannten Kölner Aktivisten.

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