Archiv | Kultur

International Short Film Festival Detmold

01 Juli 2014 von Dirk Sonntag

Das „International Short Film Festival Detmold“ widmet sich qualitativ hochwertigen Filmen innovationsfreudiger Filmemacher aus der ganzen Welt. Das Festival richtet sich dabei verstärkt an nichtkommerzielle Kurzfilme. Neben Dokumentarfilmen werden Animations- und Spielfilme sowie experimentelle Filme vorgeführt.

Aus 3000 Bewerbungen ist auch ein Kurzfilm aus Köln ausgewählt worden, der als Persiflage eines Werbespots ausgerichtet ist und den Braunkohle-Tagebau der RWE im Hambacher Forst zum Thema hat.

Kommentare (0)

„Klänge der Stadt“ – Hauskonzerte bei privaten Gastgebern

26 Juni 2014 von Darian Lambert

Das Max-Bruch-Festival des Jahres 2013 hat viele Kulturinteressierte in Bergisch Gladbach und Umgebung begeistert; die Reihe hochklassiger Konzertereignisse wurde ergänzt und bereichert durch Musikevents in den Räumen privater Gastgeber. Diese Idee will Initiatorin Ingrid Schaeffer-Rahtgens gemeinsam mit Ratsfrau Ingrid Koshofer weiter fortleben lassen und hat die Veranstaltungsreihe „Klänge der Stadt“ konzipiert, unter dem Dach des Vereins Wir für Bergisch Gladbach e.V. Unterstützt wird das Projekt außerdem durch den Musik- und Kulturfestival GL e.V., der im letzten Jahr das Max-Bruch-Festival organisierte.

Das Konzept ist so einfach wie überzeugend: Nicht in großen Konzertsälen oder an den bekannten öffentlichen Stellen sollen allgemein zugängliche Musikaufführungen stattfinden, sondern privat oder gar privatissime: Vorstellbar als Spielstätten sind Wohnzimmer, Konferenzräume, Fabrikhallen, Betriebskantinen, Kunstgalerien, Empfangsbereiche von Unternehmen, Gastronomiebetriebe, Kirchen, Senioreneinrichtungen und und und . . .
Wer sich als Gastgeber engagiert, stellt die Räumlichkeiten bereit und bezahlt auch die Interpreten. Die Auswahl der Künstler und des Programms kann selbst vorgenommen werden, Ingrid Schaeffer-Rahtgens ist aber auch mit ihrer Erfahrung gern behilflich. Zum Konzept gehört es, dass kein Eintritt erhoben, dafür aber eine „Austritt“-Spende erwartet wird, die bei Verlassen des Konzerts entrichtet werden soll. Dadurch erhalten die Gastgeber einen gewissen finanziellen Ausgleich. Ingrid Schaeffer-Rahtgens ist von der Idee überzeugt: „Die Hauskonzerte waren schon im letzten Jahr der Renner, die Nachfrage weitaus höher als das Angebot. Es wäre eine Schande, bei dem Potential, das in Bergisch Gladbach vorhanden ist, nicht weiterzumachen.“

Bereits zwei Gastgeber haben sich gefunden, die ersten beiden Konzerte stehen fest: Am Mittwoch, dem 2. Juli ist der Rittersaal der Katholischen Grundschule Frankenforst an der Taubenstraße Ort des Geschehens. Pianistin Iris von Zahn entführt die Zuhörer in ihre „Klangwelten“, mit Werken von Schumann, Ravel, Debussy, Haydn und Messiaen. Hausherr der zugegebenermaßen nicht so ganz „privaten“ Räumlichkeit, dem Rittersaal der ehemaligen belgischen Schule, ist Schulleiter Hans-Georg Jaspers. Am Samstag, dem 19. Juli, findet dann ein echtes Wohnzimmerkonzert statt, und zwar bei Dr. Mahnaz Gürtler am Höhenweg in der Stadtmitte. Hier tritt das „Trio Panta Rhei“ auf: drei Musikerinnen, die den „Spirit of the Dance“ beschwören, mit Werken von Piazzolla, Gershwin, Weill und anderen. Anschließend sind die Zuhörer zum Sommerfest und zur Skulpturenausstellung des AdK eingeladen. Bei dieser Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich, am sinnvollsten über E-Mail an klaenge@wir-fuer-gl.de, da die Sitzmöglichkeiten begrenzt sind.

Auch eine dritte Veranstaltung steht schon fest – diesmal unter freiem Himmel und alten Linden. Der Termin: Sonntag, 31. August, 11 Uhr. Auf dem Programm: Jazz mit Picknick im Park. Gastgeberin ist Amelie Boskamp mit ihrer Blickwinkel-Stiftung, die Adresse ihr Reitstall, der ganz knapp schon auf Kölner Gebiet liegt, nämlich am Bucheckernweg 11 im Stadtteil Brück. Trotzdem ist die Affinität zur Bergischen Kreisstadt auch geografisch begründet, so Boskamp: „Die Hofeinfahrt gehört noch zu Bergisch Gladbach, erst dann kommt das Ortsschild.“ Für die musikalischen Akzente sorgt der bekannte Schlagzeuger Klaus Mages mit seinem Houdini-Trio, die Verpflegung und die Picknickdecke bringt jeder selbst mit.. Und in der Pause tanzen zwei Pferde „Pas de deux“.

Weiter geht es im Herbst mit mehreren Konzerten, für die Ingrid Schaeffer-Rahtgens bereits ihre Fühler ausgestreckt hat. Soviel verrät sie schon: „Die Belkaw ist dabei, weil sie in diesem Jahr ihr hundertjähriges Jubiläum feiert. Auch auf dem Igeler Hof der Familie Zanders und in der Burg Zweiffel sind Veranstaltungen geplant.“

Beim Verein „Wir für Bergisch Gladbach“ ist der Zuwachs höchst willkommen. Vorstand Bettina Wisniewski freut sich über die Zusammenarbeit: „Das Interesse der Initiatorinnen, mit diesem Format unter unser Dach zu schlüpfen, zeigt, dass der Verein in der Bevölkerung angekommen ist. Ich wünsche mir noch viele solcher Projekte; damit wird unsere Stadt bunt und attraktiv, und das ist genau das, was wir wollen.“

Das Programm der Reihe „Klänge der Stadt“ wird veröffentlicht auf den Internet-Seiten von „Wir für Bergisch Gladbach“. In den städtischen Gebäuden liegen auch Faltblätter aus, die mit Einlegeblättern für die jeweils aktuellen Veranstaltungen werben.

Weitere Informationen: www.wir-fuer-gl.de
Anmeldungen für Konzerte:
klaenge@wir-fuer-gl.de

von-zahn

 

 

 

 

 

 

 

Pianistin Iris von Zahn

Kommentare (0)

Bürgerpartei GL besucht Moschee bei Tag der offenen Tür

22 Juni 2014 von Darian Lambert

Dr. Alfons Adler, Sprecher der Bürgerpartei GL, war am Samstag, den 22. Juni, zu einem Gespräch in der Yeni Camii Moschee am Refrather Weg vor Ort. Mehrere hundert Familien, vorrangig aus Bergisch Gladbach, sind Mitglieder dieser türkisch-islamischen Moschee, dessen Träger der Verband islamischer Kultuerzentren (VIKZ) ist. Viele Familien leben bereits in der dritten Generation hier. Zu erfahren, welche Wertvorstellungen sie bewegen und welche daraus resultierenden Erwartungen sie an die Politik richten, war das Ziel des Besuchs. Als Mitglied der Gemeinde begrüßte Ibrahim Gür  Dr. Alfons Adler im Namen der islamischen Gemeinde und bedankte sich für sein Interesse.

Zu einer besseren Integration können nach Einschätzung von Ibrahim Gür und Dr. Alfons Adler verstärkte Bemühungen um gegenseitiges Kennenlernen, angstfreies Aufeinanderzugehen sowie Toleranz beitragen. Große Erwartungen setzt die türkisch-islamisch Gemeinde,  in die Arbeit des neuen Integrationsrates der Stadt Bergisch Gladbach. Vorgeschlagen wird die Einrichtung eines Integrationsbüro bei der Stadt Bergisch Gladbach. Dies soll eine zentrale Anlafstelle sein für die Menschen welche Unterstützung bei der Integration oder dem interkulturellen Austausch benötigen.

Dr. Alfons Adler hatte Gelegenheit, sich in einer Führung alle Räume und Riten genau erklären zu lassen. Prinzipiell kann jeder Bürger täglich die Moschee betreten: „Jeder Tag ist Tag der offenen Moschee.“ Nach gut zwei Stunden lebhafter Gespräche endete der Abend mit einem gemeinsamen Blick auf die Fußball Weltmeisterschaft.

 

Kommentare (0)

Jugend.Kultur.Preis NRW mit Spitzenergebnis

20 Juni 2014 von Darian Lambert

234 Bewerbungen – davon 39 aus Bergisch Gladbach und Umgebung

Unna /  Bergisch Gladbach. Mit insgesamt 39 Projekten aus allen künstlerischen Sparten bewerben sich Institutionen, Gruppen und Einzelpersonen aus Bergisch Gladbach und dem Rheinisch-Bergischen Kreis um den Jugendkulturpreis NRW 2014. „Mit 29 Bewerbungen ist Bergisch Gladbach als Gastgeberstadt des diesjährigen SEE YOU-Festivals landesweit Spitze.“ Dies teilte die LKD NRW, die den Wettbewerb für beispielhafte Kulturarbeit mit Kindern oder Jugendlichen seit 1990 alle zwei Jahre ausschreibt, jetzt mit.

Aus 82 Kommunen kommen die Wettbewerbsbeiträge, die sich um die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung in den Kategorien Kinderkulturpreis NRW, Jugendkulturpreis NRW und Young Europe Award bewerben. Über die Vergabe des Online Awards entscheidet das Publikum via Internet: Auf der Projekthomepage startet jetzt das Voting für die beste Videopräsentation unter www.jugendkulturpreis.de.

Ob der Spitzenreiter Bergisch Gladbach auch unter den Preisträgern ist, wird sich am 19. September 2014 im Bergischen Löwen herausstellen. Dann nämlich wird NRW-Staatssekretär Bernd Neuendorf im Rahmen des landesweiten Jugendkulturfestivals SEE YOU zusammen mit anderen Prominenten die Preisträger 2014 öffentlich auszeichnen.

„Wir freuen uns auf ein tolles Bühnenprogramm, Projektausstellungen und Mitmachaktionen von 200 teilnehmenden Gruppen und erwarten ca. 1500 begeisterte Zuschauer zum Festival, das Kindern und Jugendlichen eine Bühne für innovative Jugendkulturarbeit gibt“, so Ulla Forster und André Eigenbrod von der Kreativitätsschule Berg. Gladbach, die gemeinsam mit dem Krea-Jugendclub Mitveranstalter des diesjährigen Jugend.Kultur.Preis NRW ist.

SEE YOU ist ein Festival von Jugendlichen für Kinder und Jugendliche, gestaltet von einem engagierten Jugendteam aus Bergisch Gladbach, das sich mit viel Elan und Kreativität in die Veranstaltungsplanung einbringt.

Zum 13. Mal schreibt die Landesarbeitsgemeinschaft Kulturpädagogische Dienste / Jugendkunstschulen NRW e.V. (LKD) gemeinsam mit der Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit NRW (LKJ) in Kooperation mit der Kreativitätsschule Bergisch Gladbach e.V. und dem Krea Jugendclub, mit Unterstützung durch das Jugendministerium des Landes (MFKJKS) und anderer engagierter Partner wie der diesjährigen Gastgeberstadt Bergisch Gladbach, dem Rheinisch-Bergischen Kreis, der Kreissparkasse Köln und dem Rotary Club Bergisch Gladbach den Jugend.Kultur.Preis NRW als Forum innovativer Jugendkulturarbeit aus.
Jugendfestivalteam_2014_Bergisch-Gladbach

Kommentare (0)

Stimmungsvolles Feuerwerk beendet Pfingstkirmes 2014

10 Juni 2014 von Darian Lambert

Den offiziellen Schlusspunkt der Gladbacher Stadtkirmes bildete das Höhenfeuerwerk am Dienstag  Abend. Tausende Besucher wollten die stimmungsvollen Bilder wieder möglichst aus allernächste Nähe erleben und versammelten sich auf dem Konrad Adenauer Platz und auf der Hauptstraße. Vom Quirlsberg aus ließen die Schausteller die Raketen steigen. „Das ist ja wie Silvester“, sagte ein begeistertes Mädchen vor dem Bergischen Löwen zu ihren Eltern. Wegen des gut 20-minütigen Feuerwerks waren die Kirmeszelte nahezu wie leer gefegt, füllten sich aber wenige Minuten später wieder. Nach dem leuchtenden Spektakel über der Stadt folgte breiter Applaus.

kirmes-2014-night

Kommentare (0)

Kulturfest in der Keupstraße

09 Juni 2014 von Darian Lambert

Megaevent und Bürgerantrag in Erinnerung an das schreckliche Attentat

Am 9. Juni jährt sich zum zehnten Mal der Nagelbombenanschlag in der Keupstraße. 22 Menschen wurden damals verletzt, manche von ihnen lebensgefährlich. Mit einem dreitägigen Kulturfest unter dem deutsch-türkischen Motto „Birlikte – Zusammenstehen“ erinnert Köln an das schreckliche Attentat der Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“.

Höhepunkt soll heute am Pfingstmontag eine sechsstündige Kundgebung an  der Schanzenstraße werden. „Es ist toll, mit welcher Power hier so viele Leute am Start sind“, sagte Udo Lindenberg. Es gehe darum, ein Zeichen gegen die „hirntoten Rechtsradikalen“ und für eine „bunte Republik“ zu setzen. Der Anschlag hätte jeden treffen können.

Gleichzeitig wenden sich Kölner Bürger mit einer Petition an den Stadtrat. Sie beantragen die Umbenennung eines Teils der Keupstraße, in Enver-Şimşek-Straße. Dort war das Nagelbomben-Attentat der NSU 2004. Enver Şimşek war das erste Opfer der NSU-Mordserie der terroristischen Vereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU). Der Inhaber eines Blumenhandels wurde am 9. September 2000 an seinem mobilen Blumenstand in Nürnberg mit acht Schüssen aus zwei Pistolen niedergeschossen. Zwei Tage später, am September 2000 starb er infolge seiner schweren Verletzungen im Krankenhaus.

Die Petition wird getragen von Robert Wande dem Vorsitzenden der Junge liberale Köln (Julis), Frank Samirae dem Vorsitzenden der Bürgerpartei GL und Wilfried Obst einem bekannten Kölner Aktivisten.

keup

Kommentare (0)

Notfallkoffer gibt Wanderern Sicherheit – auch am Sonntag

06 Juni 2014 von Darian Lambert

Der Bergische Weg ist seit Januar 2014 zertifizierter Fernwanderweg und führt durch Bergisch Gladbach. Die erste Bergische Wanderwoche fand Ende Mai statt – Grund genug für die städtische Tourismusförderung, einen nützlichen Beitrag zum Wohlergehen der Wandersleute zu leisten. Damit kleine Unglücke nicht zu Notfällen werden, wurden pünktlich zur Beginn der ersten Bergischen Wanderwoche zwei „Notfallkoffer“ angeschafft, aus denen Fußreisende auch sonntags, wenn die Geschäfte geschlossen sind, Hilfsmittel zur Fortsetzung ihres Ausflugs entnehmen können.

So können Wanderer, deren Füße Blasen geworfen haben, sich mit Pflastern versorgen, oder wer bei einem Sturz eine Schürfwunde davontrug, findet Verbandsstoff zur Erstversorgung. Nicht nur an Notfälle für menschliche Gliedmaßen ist gedacht, sondern auch an Ersatzteile für die Wanderausrüstung: Zum Beispiel lassen sich gerissene Schnürsenkel im Handumdrehen aus der Notfallbox ersetzen. Oder wenn plötzlich der Himmel seine Schleusen öffnet, findet man hier ein schützendes Regencape. Gabriele Malek-Przemus vom Stadtentwicklungsbetrieb AöR, der die Tourismusförderung in Bergisch Gladbach zu seinen Aufgaben zählt, hat die Koffer ausgesucht und zusammengestellt: „Wir finden, ein wenig Notfallvorsorge gehört bei einer attraktiven Wanderregion wie dem Bergischen Land unbedingt dazu. Die Touristen, die zu uns kommen, sollen das Gefühl der Sicherheit haben, dass ein kleines Malheur auf dem Wanderweg nicht zum großen Ärgernis wird.“

Einer der Koffer ist im Bergischen Museum für Handwerk, Bergbau und Gewerbe in Bensberg untergebracht, wo er von der Leiterin  Christa Joist gehütet wird. Der zweite Koffer wurde in die Hände von Dr. Sabine Schachtner  im LVR-Industriemuseum Alte Dombach gegeben. Also: Ob Bergischer Weg, Geopfad, Strundetal oder Bensberger Schlossweg –  der nächste Notfallkoffer ist nicht weit!

notfallkoffer

(v.l.) Gabriele Malek-Przemus, Herbert Ommer, Christa Joist vor dem Bergischen Museum

Kommentare (0)

Alte Villa – neuer Name

29 Mai 2014 von Darian Lambert

Aus der „Städtischen Galerie Villa Zanders“ wird das „Kunstmuseum Villa Zanders“

Seit April 2014 hat die frühere Fabrikantenvilla der Familie Zanders und das heutige Museum in der Bergisch Gladbacher Innenstadt einen neuen offiziellen Namen: Aus „Städtische Galerie“ ist das „Kunstmuseum Villa Zanders“ geworden. Die Umbenennung wurde am 08.04.2014 durch den Rat der Stadt Bergisch Gladbach beschlossen. Seit Mittwoch (28.05.2014) prangt diese Bezeichnung auch auf den Fahnen vor dem historischen Bauwerk.

Als einen der „vielfältigen Gründe für die Umbenennung“ benennt Museumsleiterin Dr. Petra Oelschlägel die Irritationen, die der alte Name ausgelöst hat. „Es bestand die Verwechslungsgefahr mit einer kommerziellen Galerie, in der die ausgestellten Werke erworben werden können. Auch das ausgeschilderte Einkaufszentrum ‚RheinBerg Galerie’ führte so manche Besucher von außerhalb auf ärgerliche Umwege“, ergänzt die Museumschefin.

Das eindeutige Profil und die Aufwertung, mit dem die namentliche Bezeichnung als Museum einhergeht, sind positive Folge der Umbenennung. „Zu Gründungszeiten, in den Achtzigerjahren, gab es noch keinen städtischen Kunstbesitz in einem Umfang, der die Bezeichnung ‚Museum’ nahe gelegt hätte.“, führt Oelschlägel aus und fährt fort: „Heute kann die Stadt mit Stolz auf etwas blicken, das Sie von den umliegenden Kommunen unterscheidet.“ Ausschlaggebend ist die Sammlung zur „Kunst aus Papier“ die mit den Jahren überwiegend durch die Mittel von Kulturstiftungen und privaten Förderern zusammengetragen werden konnte.

Doch auch fernab der Kunst erhofft man sich Vorteile ganz praktischer Natur. „Da die Nutzung des Gebäudes wie zuvor auch Konzerte, Lesungen, Trauungen und Veranstaltungen mit einschließt, besteht nun ebenfalls Klarheit bei den Verhaltensweisen, die in einem Museum vorausgesetzt werden. Werke dürfen nicht einfach berührt oder abgehangen werden“, erläutert die Museumsleitern und ergänzt: „Im Volksmund wird die ‚Villa Zanders’ natürlich die ‚Villa Zanders’ bleiben.“
Bei den meisten Bergisch Gladbacherinnen und Bergisch Gladbachern wird es also keine Verwirrung geben.

kunst-villa

v.l.: Museumsleiterin Dr. Petra Oelschlägel, Tina Heuer aus der Museumsverwaltung und Haustechniker Robert Moraal

Kommentare (0)

Bergische Wanderwoche: Sieben Veranstaltungen in Bergisch Gladbach

23 Mai 2014 von Darian Lambert

Gewandert wird gern und viel im Bergischen, deswegen findet in diesem Jahr zum ersten Mal die Bergische Wanderwoche statt: und zwar vom 24. Mai bis zum 1. Juni 2014. Zahlreiche geführte Wanderungen und „Streifzug“-Führungen werden im Bergischen Wanderland angeboten. Organisiert wird die Wanderwoche von der Naturarena Bergisches Land.

Sieben Termine werden im Stadtgebiet von Bergisch Gladbach angeboten:

Samstag 24. Mai 14:00 Uhr
Gesundheitswanderung auf dem Bensberger Schlossweg

Wir starten am Wanderparkplatz Schloss Lerbach, wandern durch einen Hohlweg zur Rochuskapelle und genießen den herrlichen Blick über Schloss Lerbach bis nach Köln. Weiter geht es über Herkenrath, das Naturfreundehaus Hardt und den geografischen Mittelpunkt von Bergisch Gladbach zurück zum Wanderparkplatz. Die Wanderung führt uns an besonders reizvolle Naturplätze und bietet viel Abwechslung zwischen weiten Wiesenflächen mit herrlicher Aussicht und dichten Laubwäldern.

Länge: ca. 6 bis 8 km
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Gästeführerin: Sabine Rauchschwalbe,zertifizierte Gesundheitswanderführerin
Anmeldung erforderlich; mind. 6, max. 15 Teilnehmer, mind. 3 Tage vorher
Kontakt: Sabine Rauchschwalbe Tel.: 0221/683686; Mobil: 0176/96231194;
nc-rauchssa{at}netcologne.de
Teilnahmegebühr: 9 Euro

Dienstag 27. und Samstag 31. Mai 14.30 Uhr, Donnerstag 29. Mai 10.00 Uhr
Bensberg damals und heute – eine Stadtführung

Früher verließen die meisten Menschen ihren Wohnort eher selten. Das Reisen war zu jener Zeit dem Adel oder dem fahrenden Volk vorbehalten, das nirgends eine feste Bleibe fand. Aber auch Geschäftsreisende, Handwerksgesellen, Fuhrleute, Soldaten usw. gehörten dazu. Als Jan Wellem anfing, sein Jagdschloss zu bauen, kamen viele Auswärtige nach Bensberg. Wie wurden sie in dem Ort aufgenommen, wo fanden sie eine Bleibe? Begeben Sie sich auf die Spurensuche von frühen Touristen.

Länge: 4 km
Dauer: ca. 2 Stunden
Treffpunkt: Rathaus Bensberg, Wilhelm-Wagener-Platz
Gästeführerin: Roswitha Wirtz
Anmeldung erforderlich, max. 20 Teilnehmer
Rucksackverpflegung und Einkehr möglich, festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung empfohlen
Kontakt/Anmeldung: Roswitha Wirtz, Tel. 02202/ 33378,  roswitha.wirtz{at}web.de
Preise: Kinder ab 12 Jahre 5,00 € , Erwachsene 9,00 €

Samstag 31. Mai 14.00 Uhr
„Die Hardt: Bären? – Burgen – Bergbau“

Auf dieser Exkursion durch die Hardt stoßen wir auf Bodendenkmäler als Zeitzeugen aus 3000 Jahren Menschheitsgeschichte. Auf erste Siedlungsspuren aus der Eisenzeit folgen Relikte des Bergbaus, die die Landschaft und die Vegetation auch heute noch maßgeblich beeinflussen. Welche Spuren finden wir noch von der Grube Blücher? Was hat es mit der Bärenhöhle auf sich? Welchen Nutzen hatte die Erdenburg?

Länge: 4,5 km
Dauer: ca. 3,5 Stunden
Treffpunkt: Parkplatz, Naturfreundehaus Hardt, Hardt 44, Herkenrath
Gästeführerin: Silke Junick
Anmeldung erforderlich, max. 25 Teilnehmer
Rucksackverpflegung mit Getränk, Regenschutz, festes Schuhwerk empfohlen
Anmeldung: www.lugev.de,LugeV{at}web.de oder Silke Junick, 0179/4351771
Preise: Erwachsene 7,00 €, Jugendliche (13-17 J.) 5,00 €, Kinder (bis 12 J.) frei

Sonntag 1. Juni, 9:30 Uhr
Streifzug „Bensberger Schlossweg“

Burgen, Schlösser und Gourmet-Tempel: das alles können Sie auf dem „Bensberger Schlossweg“ erleben. Vier ganz unterschiedliche Schlösser, Burgen und herrschaftliche Anwesen gibt es auf dem Weg zu entdecken. Für Abwechslung während der Wanderung ist jedoch nicht nur durch die historischen Anwesen und Infotafeln am Weg gesorgt – Sie erhalten auch Informationen zur Geschichte und zur Natur der Region.

Länge: 10 km
Dauer: ca. 4 Stunden
Treffpunkt: Bergisches Museum für Handwerk & Gewerbe, Burggraben 9-21,
Gästeführer: Norbert Dietrich
Anmeldung erforderlich, max. 25 Personen
Rucksackverpflegung, Einkehr am Ende möglich
Kleiner Tagesrucksack für eine Brotzeit und Trinkflüssigkeit (1 Liter), Wanderschuhe mit griffiger Profilsohle, Regenschutz/Wanderregenschirm empfohlen
Anmeldung: Norbert Dietrich, Tel.: 02204/21027 am 29.05.2014 (Do) zwischen 17 und 19 Uhr, nobbi_vroni{at}yahoo.de
Preise pro Person 3,00 €

Sonntag, 1. Juni  9.15 Uhr
Von der Wiege des Bergischen Landes zum Barockschloss in Bensberg

Wanderung auf dem „Bergischen Weg“ durch die Geschichte des Bergischen Landes von den Anfängen bis ins 21. Jahrhundert: Die Tour führt von der „Wiege des Bergischen Landes“ in Altenberg zum Barockschloss Bensberg und lässt damit 1000 Jahre bergische Geschichte Revue passieren. Die Wanderung beginnt am ersten Stammsitz der Grafen von Berg, der „Burg Berge“. Vorbei am Altenberger Dom geht es über aussichtsreiche Höhen und durch malerische Täler nach Herrenstrunden. Einer der schönsten Ausblicke auf die Rheinebene bei Bergisch Gladbach-Sand und das Schlosshotel Lerbach säumen den weiteren Weg zum Bensberger Schloss. Im Schatten der alten Bensberger Burg wartet schließlich eine Einkehrmöglichkeit, in der die Tour in geselliger Runde ausklingen kann.

Die Tour verläuft als Streckenwanderung auf dem „Bergischen Weg“. Der Treffpunkt ist zugleich das Ziel der Etappe. Von dort fährt die Gruppe mit dem Bergischen Wanderbus (Linienbus) nach Altenberg, ein pünktliches Eintreffen der Wanderer ist daher besonders wichtig.

Länge: 19,9 km
Dauer: ca. 8 Stunden (inkl. Mittagsrast und Erläuterungspausen)
Treffpunkt: vor dem Bergischen Museum, Burggraben 9-21, 51429 Bergisch Gladbach-Bensberg
Gästeführer: Guido Wagner
Anmeldung erforderlich, max. 20 Teilnehmer
Rucksackverpflegung, Endeinkehr möglich (bitte bei Anmeldung mit angeben)
Regenschutz, festes Schuhwerk, Tagesrucksack mit Mittagsverpflegung und Getränk empfohlen
Kinder sollten angesichts der Länge der Tour gut zu Fuß sein.
Anmeldung: Naturarena Bergisches Land GmbH, info{at}dasbergische.de, Tel. 02266 46337-0
Preise: Erwachsene 5,00 €, Kinder bis 12 Jahre frei

Kommentare (0)

Kindertheater auch für den kleinen Geldbeutel

05 Mai 2014 von Darian Lambert

hotzenplotzRäuber Hotzenplotz lädt alle Gladbacher Pänz zum Geburtstag ein  

Keine Angst vor Räuber Hotzenplotz. Das Theater auf Tour lädt alle großen und kleinen Räuber am Samstag, den 10. Mai 2014 um 14.30 Uhr in den Bergischen Löwen ein, den 50. Geburtstag von Räuber Hotzenplotz in einem neuen, spannenden Bühnenabenteuer mitzufeiern.
 
Kasperl, Seppel und die Großmutter können endlich ruhig schlafen. Der gefährliche Räuber Hotzenplotz ist im Gefängnis! Doch eines Morgens steht der gefürchtete Bösewicht in Großmutters Garten und behauptet, er sei wegen guter Führung entlassen worden und will ab sofort ein ehrlicher Mensch werden. Natürlich glaubt ihm keiner. Als dann auch noch Frau Schlotterbecks Kristallkugel verschwindet, ist für alle klar, wer diese gestohlen hat. Der Räuber muss schnellstens wieder ins Gefängnis. Ob es Kasperl und Seppel gelingt, ihn wieder einzufangen? Und ist Hotzenplotz wirklich der
Dieb?  Seien Sie gespannt ..!
 
Warum ist dieses Theaterstück etwas für große und kleine Geldbeutel?

Alle Familien, die im Kindergarten oder im offenen Ganztag der Grundschule keinen gesetzlichen Elternbeitrag zahlen müssen oder deren Einkommen unter 30.000 Euro liegt, erhalten die Eintrittskarte, die auch die Kosten für den Bus oder die Straßenbahn  (Hin- und Rückfahrt am 10.05.2014) beinhaltet, für 1 Euro pro Person.

Dies ist möglich, weil sich der Verein „Bürger für uns Pänz“, der Bergische Löwe und das städtische Jugendamt vorgenommen haben, den Kindertheaterbesuch für alle Bergisch Gladbacher Pänz und ihre Eltern möglich zu machen.

Die Karten gibt es am Donnerstag, 08.05.2014 von 9 – 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr sowie am Freitag, 09.05.2014 von 9 – 12 Uhr im Jugendamt der Stadt Bergisch Gladbach, Stadthaus An der Gohrsmühle 18, Zimmer 245. Die Ausgabe der Karten erfolgt dort, weil dort wegen des Kindergartenbesuchs oder des Besuchs des Offenen Ganztags bereits Einkommensunterlagen gespeichert sind. Wer kein Kind im Kindergarten oder im Offenen Ganztag hat, kann einfach seinen Einkommensnachweis (Steuerbescheid, Bescheid über Hartz IV…) mitbringen. Ein Versand der Karten auf dem Postweg erfolgt nicht.

Kommentare (0)

Advertise Here
Advertise Here
Juni 2026
M D M D F S S
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930