Archiv | Kultur

Kategorischer Imperativ der Freude

02 Mai 2014 von B. J.

Das Streben nach Vollkommenheit geht über den Magen: Du isst, du bist. Denken führt zu Zweifeln, Waffeln zu einem vollen Magen. Ein Lächeln mit leuchtenden Augen kann verführen, aber Haribos machen glücklich: Zuerst die Runden, dann die Viereckigen, zum Schluss die Gummibärchen. Puffreis füllt die Gedärme der Sehnsucht.

Wie Sand zwischen den Fingern zerrinnen meine Sandalen zwischen den Zehen. Bei jedem Schritt verfallen sie zu Staub, die Sohlen lösen sich vom Geschehen, die Zeit schnappt sich hier und da einen Fetzen. Auf der Mauer sitzen junge Paare wie Singvögel auf dem Ast. Fliegt ein Paar davon, gesellt sich ein anderes dazu. Hände und Arme drängen ineinander, Beine überschlagen sich. Wo bist du, fragst du mich und ich sehe dich nicht, und doch bist du hinter mir, ich drehe mich um, erkenne dich nicht. Im kühlen Abendlicht dehnen sich die viereckigen Türme der alten Kirche, lehnen sich zurück und verharren. Ich sehe dein fröhliches Geplapper. Die Fragen in deinen Augen bleiben stumm.

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Lesung der Bürgermeisterkandidaten im THEAS Theater

01 Mai 2014 von Darian Lambert

Am Montag, den 05. Mai 2014 um 15 Uhr gibt es mal ein etwas anderes Programm im THEAS Theater: Die Bügermeisterkandidaten der kommenden Kommunalwahl gestalten eine Lesung. Jeder trägt einen selbst gewählten Text vor und gibt ihm mit seiner Stimme eine besondere Note.

Einzigartig in Bergisch Gladbach ist die Schauspielschule der THEAS. Das kleine Theater an der Jakobsstraße 103, zentral am S-Bahnhof gelegen, stellt zwei Ensembles bereit. Sein Programm ist vielfältig: Improvisationstheater, Kabarett, Sprechtheater, Kindertheater und auch Chansontheater. Ein kleines und wertvolles Schmuckstück mit einer Studiobühne hat und einen Saal für 80 Zuschauer. 50 Veranstaltungen finden hier jedes Jahr statt.

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Frühlingsfest tischt Internationales auf

21 April 2014 von Darian Lambert

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Saim Basyigit & Frank Samirae

Die islamische Gemeinde in Bergisch Gladbach feierte an der Moschee am Refrather Weg über die Ostertage eine Kermes. Der Begriff „Kermes“ steht in der türkischen Sprache für Tage der offenen Tür. Und es soll dabei so unterhaltsam und lustig zugehen, wie auf der deutschen Kirmes. Im Mittelpunkt der drei Tage stand das gesellige Beisammensein von Jung und Alt, Klein und Groß unterschiedlicher Nationen. Eine Hüpfburg für die Kinder, sowie Stände mit vielen anatolischen Köstlichkeiten rundeten die Kermes ab.

Der stellvertretende Vorsitzende des Integrationsrates Saim Basyigit und sein Ratskollege Ibrahim Gür, freuten sich über einen Ehrengast aus der Gladbacher Politik. Frank Samirae, Vorsitzende der Bürgerpartei GL, besuchte am Ostermontag das Fest um die orientalischen Köstlichkeiten zu kosten. Dabei warb er für eine höhere Wahlbeteiligung bei der Integrationsratswahl am 25. Mai. „Bei der vergangenen Wahl zum Integrationsbeirat lag die Beteiligung bei 4,2 Prozent. Bergisch Gladbach war Negativ-Spitzenreiter in Nordrhein-Westfalen.“ – zitiert Frank Samirae den Kölner Stadtanzeiger. „Grund nicht wählen zu gehen war für viele Menschen bei der letzten Wahl das geringe Angebot. Es konnte nur gewählt werden zwischen einer Liste und einer Einzelbewerberin. Daher haben viele Wähler im Jahr 2009 ihre Stimme nicht abgegeben. Dies soll sich nicht nochmals wiederholen. Daher stellen wir von Seiten der Bürgerpartei drei Einzelbewerber für die Wahl des Integrationsrates“ – so Samirae weiter.

In der Tat stellt sich nunmehr ein großes Aufgebot an Bewerbern zu neuen Integrationsratswahl in Bergisch Gladbach. Zwei Listen und insgesamt vier Einzelbewerber könnten für eine deutlich höhere Wahlbeteiligung sorgen. „Es hängt für uns viel der Wahlbeteiligung ab. Ein Integrationsrat, der von 10.000 Bürgern gewählt wurde, hat einen höheren Stellenwert als einer, für den 1.000 Bürger ihr Votum abgegeben haben.“ – schließt Samirae.

Wahlvorschläge für den Integrationsrat 2014:
https://www.bergischgladbach.de/service/downloads.aspx?id=18750&forced=true

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Ausstellung „Fühlfragen“ vermittelt Selbstvertrauen

26 März 2014 von Darian Lambert

Grundschüler fit machen: Ausstellung  am 3. April für Öffentlichkeit geöffnet
Rheinisch-Bergischer Kreis. Den eigenen Körper verstehen, Selbstvertrauen tanken, ein Gespür für Gefahrensituationen entwickeln – mit diesen Themen können sich derzeit rund 365 Grundschüler aus Odenthal spielerisch auseinandersetzen. Die Mitmach-Ausstellung „Fühlfragen“ gastiert dort noch bis zum 4. April. In den Städten und Gemeinden des Rheinisch-Bergischen Kreises hat „Fühlfragen“ in den letzten fünf Jahren bereits mehrere tausend Schüler für Themenfelder wie „Körper“, „Gefühle“, „gute und böse Geheimnisse“ oder „sexuelle Gewalt“ sensibilisiert.
Die Ausstellung besteht aus einem Mitmach-Parcours mit zehn Spielstationen zum Ausprobieren, Entdecken und Lernen durch sinnliches Erleben. Die Kinder können so reflektieren, was ihnen „gut tut“ und was nicht. Über vorbereitende und begleitende Veranstaltungen, Schulungen und einem Elternabend wurden auch Lehrer und Eltern für dieses Thema sensibilisiert.

„Fühlfragen“ richtet sich an die dritten und vierten Klassen der fünf Odenthaler Grundschulen. Ausstellungsort ist die Offene Jugendarbeit Odenthal (OJO), Blumenweg 3 in Odenthal-Blecher. Am 3. April steht die Ausstellung dort auch allen interessierten Bürgen von 16 bis 18 Uhr offen. Am Publikumstag präsentiert sich auch das OJO. Die sozialpädagogischen Mitarbeiter beantworten dann gerne Fragen zum Angebot der Jugendzentrums.
Der Fachdienst Prävention der katholischen Erziehungsberatung und Sozialarbeiter des Kreisjugendamtes begleiten gemeinsam die Klassen durch die Ausstellung. Das Jugendamt übernimmt die Ausstellungskosten von 1,50 Euro pro Schüler. Die Ausstellung ist eingebunden in den gesetzlich geforderten Ausbau sozialer Frühwarnsysteme im Rheinisch-Bergischen Kreis.

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Führungen von Landschaft und Geschichte e.V. in Bergisch Gladbach

24 März 2014 von Darian Lambert

Zwei Führungen mit Bezug zur Fossiliensammlung

Zeit:         Samstag, 29.03.2014, 10:00 – 16:00 Uhr,
Ort:        Romaney 33, 51467 Bergisch Gladbach

        Info-Veranstaltung und Führungen in die Schlade, Bergisch Gladbach

Der Verein Landschaft und Geschichte (LuGeV) unterstützt das Projekt „Fossiliensammlung Bergisch Gladbach“ mit begleitenden Veranstaltungen.
Zum Auftakt findet eine Info-Veranstaltung in Bergisch Gladbach neben der ehemaligen Gaststätte Fachwerk 33, Romaney 33 statt. Hier gibt es Informationen und Anschauungsmaterial rund um das Thema Erdgeschichte, Fossilien und Fossiliensammlung in Bergisch Gladbach.

Von hier aus starten auch ca. 1,5 Std. dauernde Führungen in einen Teil des Naturschutzgebietes Schlade. In kleinen Gruppen (bis max. 20 Personen) werden die erdgeschichtlichen Zeugnisse des Geopfads gezeigt und fachkundig von den Geologen Hans Martin Weber und Randolf Link erläutert.

Startzeiten der Führungen: zu jeder vollen Stunde von 10:00 bis 15:00 Uhr
Kosten: 5 Euro Erwachsene,  3 Euro Jugendliche 13 – 17 Jahre, Kinder bis 12 Jahre frei.
Anmeldung nicht erforderlich.

Wichtiger Hinweis: Die Schlade ist ein herausragendes Naturdenkmal und Naturschutzgebiet in dem unter anderem zu beachten ist, dass keine Hämmer und sonstigen Werkzeuge eingesetzt werden dürfen und die Wege nicht zu verlassen sind.

(Die Hälfte der Einnahmen geht an das Projekt „Fossiliensammlung Bergisch Gladbach“)

Zeit:        Sonntag, 30.03.2014, 14:00 – 16:30 Uhr
Ort:        Treffpunkt S-Bahnhof Bergisch Gladbach

        GeoStadt-Exkursion „Kalköfen, Fossilien, Grottensteine“
Die Exkursion von LuGeV führt zu „Kalköfen, Fossilien, Grottensteine“ im zentralen Stadtgebiet von Bergisch Gladbach.

Der Abbau von Kalkstein hatte bis Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts große wirtschaftliche Bedeutung. Namhafte Bergisch Gladbacher Persönlichkeiten betrieben Kalksteinbrüche und Kalköfen, die im Stadtgebiet besonders zahlreich waren. In zahlreichen wichtigen historischen Bauten wie z.B. dem Bensberger Schloss, den Weltkulturerbe-Schlössern in Brühl oder dem Rathaus in Bergisch Gladbach wurde Kalkstein verwendet und verbaut. Die Fossilien sind weltberühmt und in allen wichtigen Sammlungen zu bestaunen. Viele davon sind nicht nur faszinierend und schön, sondern auch von hohem wissenschaftlichem Interesse. Einmalig sind auch die Bergisch Gladbacher Grottensteine, die heute noch an ungewöhnlichen und verborgenen Stellen zu finden sind.

Der Geologe Randolf Link geht auf die Suche nach dem Kalkstein im Stadtgebiet und berichtet von den neuen Plänen und Aktionen rund um die Fossiliensammlung.
Die Exkursion dauert ca. 2,5 Stunden. Treffpunkt ist um 14 Uhr der Zugang zum S-Bahnhof in Bergisch Gladbach. Feste Schuhe und wetterfeste Kleidung empfehlenswert.
Kosten: 7 Euro pro Person, Kinder bis 12 Jahre 5 Euro.
Anmeldung erforderlich

Information und Anmeldung im Internet
www.lugev.de
Information und Anmeldung telefonisch: Randolf Link, Tel. 02207-912884

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Wir brauchen ein Kulturzentrum

21 März 2014 von Darian Lambert

In Bergisch Gladbach gibt es eine lebhafte Kulturszene. Die Kulturszene mit Ihren freien Trägern ist in der Hauptstadt des Bergischen Landes heimatlos. Ein Kulturzentrum gibt es nicht. Die Stadt gibt an, dass es hierfür  keine geeigneten Räume gäbe. Ob es sich hier um Unwissenheit seitens der Verwaltung oder um Unwillen handelt sei dahingestellt. Andere Städte jedenfalls bieten ihrer freien Kunstszene Möglichkeiten sich zu präsentieren. Overath hat ein altes Bahnhofsgebäude zum Kulturbahnhof umgestaltet im oberbergischen Gummersbach sind sogar regelmäßig Ausstellungen im Rathaus.

„Musik, bildende Kunst, Fotografie, Theater und die andere Kultureinrichtungen benötigen ein Kulturhaus“ sagt Edda Jende, Mitglied des AdK Arbeitskreis der Künstler, in Bergisch Gladbach. „Nur so können wir den kulturinteressierten Bürgern der Stadt in Bergisch Gladbach auch etwas Attraktives anbieten. Um Kultur zu erleben braucht man nicht in die große Nachbarstadt Köln fahren. In Bergisch Gladbach sind alle Kunstrichtungen vorhanden. Sie müssen nur die Möglichkeit bekommen sich zu präsentieren.“ – so Jende weiter.

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„Der Beobachter“ – von Edda Jende

 

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Tag der Vereinten Nationen gegen Rassismus

17 März 2014 von Darian Lambert

Wann: Freitag, 21.03.2014, 12.35 Uhr
Wo: Moschee, Refrather Weg 24, 51465 Bergisch Gladbach

Anlässlich des Tages der Vereinten Nationen gegen Rassismus, lädt Bürgermeister Lutz Urbach am Freitag, den 21. März um 12.35 in die Moschee am Refrather Weg ein.
Der Programmablauf sieht nach der Begrüßung durch Herrn Aksu und der offiziellen Ansprache des Bürgermeisters ein ca. 20-minütiges Mittagsgebet vor. Anschließend besteht die Möglichkeit sich bei türkischem Tee gemeinsam auszutauschen.
Der Tag der Vereinten Nationen gegen Rassismus wird deutschlandweit von Jürgen Miksch, Mitglied des interkulturellen Rates in Deutschland, initiiert und organisiert.
Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, die Veranstaltung zu besuchen

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Pappnasen rotschwarz im Kölner Rosenmontagszug

05 März 2014 von Dirk Sonntag

Alternativer Karneval – effektiver als 100 Demonstrationen und Kundgebungen? In diesem Jahr 2014 nahmen die Pappnasen-rotschwarz bereits zum achten Mal am Rosenmontagszug in Köln teil. Genau genommen nicht am Zug selbst, sondern am „Zug vor dem Zug“.

Das offizielle Motto der Kölner Rosenmontagszuges lautete:
„Zokunf, mer spingkse wat kütt“

Die Pappnasen-rotschwarz traten mit dem Motto an:
„Hück – se spingkse wie jeck
Zokunf – mer spingkse zoröck“

Lesenswert ein Artikel der Deutschen Welle über die Pappnasen.

Liedertexte: http://www.pappnasen-rotschwarz.de/pdf/Liedtexte%202014.pdf
mp3-Dateien: Spingks, Trötemann, Ich bin ne Risiko, Whistleblower

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Empfang der Dreigestirne im Kreishaus

26 Februar 2014 von Darian Lambert

Heute um 11.11 Uhr im Kreishaus Bergisch Gladbach wieder ein wundervoller Empfang der Dreigestirne aus dem Rheinisch – Bergischen Kreis. Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke moderierte gekonnt, wie ein Sitzungspräsident die Vorstellung der Dreigestirne !

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Karnevalisten und Stadt werben für die Aktion „Kein Glas im Straßenkarneval in ganz Bergisch Gladbach“

24 Februar 2014 von Darian Lambert

kein-glas„Kein Glas im Straßenkarneval in ganz Bergisch Gladbach“, mit diesem Appell ziehen Diana Rappenhöner vom Festkomitee Bensberger Karneval (FBK) und Ordnungsamtschefin Ute Unrau an einem Strang. Denn jecke Tage mit Kölsch, Cola oder Wasser aus Plastikgläsern ist die Wunschvorstellung der Organisatoren des Rathaussturms sowie der Ordnungsbehörde. Am Donnerstag (27.02.2014) wird um 11.11 Uhr traditionell das Rathaus in Bensberg gestürmt.

Zum dritten Mal gibt es die Auflage seitens der Stadt, dass an den Getränkeständen rund um die Bühne im Innenhof des Bensberger Rathauses nur Plastikgläser für den Ausschank verwendet werden. „Wir haben gute Erfahrungen gemacht“, erklärt Festkomitee-Sprecherin Diana Rappenhöner. „Die Jeckinnen und Jecken machen bei der Aktion gerne mit“, bestätigt auch der 1. Vorsitzende des FBK, Bernd Mathies.

Aber nicht nur die zahlreichen Gäste in Bensberg sollen für das Thema „Kein Glas“ sensibilisiert werden. „Wir würden uns wünschen, wenn die Bürgerinnen und Bürger durch die Presseberichterstattung auch entlang der Züge auf Gläser und Glasflaschen verzichten“, betont Ute Unrau. Immer mehr Gläser gibt es aus stabilem Plastik zu kaufen: ob Kölschstange, Weizenglas oder Sektkelch – die Plastikvariante sieht verblüffend echt aus und auch das Getränk selbst schmeckt daraus nicht viel schlechter.
„Es ist aus Sicherheitsgründen besser, wenn die Besucherinnen und Besucher der Karnevalszüge Gläser und Glasflaschen Zuhause ließen“, erläutert Ute Unrau. Denn fällt einmal ein Plastikglas zu Boden, so ist es selten zerbrochen. „Und bei den Kindern besteht dann nicht die Gefahr, dass sie beim Kamelle-Sammeln in Bruchglas greifen.“

Im Rahmen dieser Aktion weist das Jugendamt noch mal auf die Aktion „Tanzen statt Torkeln“ hin. Schon seit über zehn Jahren gibt es diese kreisweite Aktion. Ziel ist, dass Erwachsene gegenüber den Kindern und Jugendlichen verantwortungsvoll mit Alkohol umgehen. Das heißt ganz konkret und in erster Linie: Kein Alkohol an unter 16-Jährige. An Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren nichts Hochprozentiges.
„Wir haben jährlich Zunahmen von jungen Menschen, die mit der Diagnose Alkoholvergiftung in die Krankenhäuser eingeliefert werden“, erklärt Johannes Zenz vom Jugendamt der Stadt Bergisch Gladbach. Das sei nur die Spitze des Eisbergs. „Deshalb sind wir alle gut beraten, wenn wir gemeinsam darauf achten, dass der Jugendschutz Beachtung findet“ appelliert Zenz an alle, die sich nun in den Karneval stürzen. Es ist kein Kavaliersdelikt, Kindern oder Jugendlichen Alkohol zugänglich zu machen. Händler, die dies trotzdem tun, müssen mit einem deftigen Bußgeld rechnen.

Das gemeinsame Ziel, so sind sich alle Beteiligten sicher, soll sein, dass die Tage des Straßenkarnevals für alle Jeckinnen und Jecken, die Ordnungsbehörde, die Hilfskräfte und die Karnevalisten eine sichere und tolle Zeit werden kann.

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