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Notfallkoffer gibt Wanderern Sicherheit – auch am Sonntag

06 Juni 2014 von Darian Lambert

Der Bergische Weg ist seit Januar 2014 zertifizierter Fernwanderweg und führt durch Bergisch Gladbach. Die erste Bergische Wanderwoche fand Ende Mai statt – Grund genug für die städtische Tourismusförderung, einen nützlichen Beitrag zum Wohlergehen der Wandersleute zu leisten. Damit kleine Unglücke nicht zu Notfällen werden, wurden pünktlich zur Beginn der ersten Bergischen Wanderwoche zwei „Notfallkoffer“ angeschafft, aus denen Fußreisende auch sonntags, wenn die Geschäfte geschlossen sind, Hilfsmittel zur Fortsetzung ihres Ausflugs entnehmen können.

So können Wanderer, deren Füße Blasen geworfen haben, sich mit Pflastern versorgen, oder wer bei einem Sturz eine Schürfwunde davontrug, findet Verbandsstoff zur Erstversorgung. Nicht nur an Notfälle für menschliche Gliedmaßen ist gedacht, sondern auch an Ersatzteile für die Wanderausrüstung: Zum Beispiel lassen sich gerissene Schnürsenkel im Handumdrehen aus der Notfallbox ersetzen. Oder wenn plötzlich der Himmel seine Schleusen öffnet, findet man hier ein schützendes Regencape. Gabriele Malek-Przemus vom Stadtentwicklungsbetrieb AöR, der die Tourismusförderung in Bergisch Gladbach zu seinen Aufgaben zählt, hat die Koffer ausgesucht und zusammengestellt: „Wir finden, ein wenig Notfallvorsorge gehört bei einer attraktiven Wanderregion wie dem Bergischen Land unbedingt dazu. Die Touristen, die zu uns kommen, sollen das Gefühl der Sicherheit haben, dass ein kleines Malheur auf dem Wanderweg nicht zum großen Ärgernis wird.“

Einer der Koffer ist im Bergischen Museum für Handwerk, Bergbau und Gewerbe in Bensberg untergebracht, wo er von der Leiterin  Christa Joist gehütet wird. Der zweite Koffer wurde in die Hände von Dr. Sabine Schachtner  im LVR-Industriemuseum Alte Dombach gegeben. Also: Ob Bergischer Weg, Geopfad, Strundetal oder Bensberger Schlossweg –  der nächste Notfallkoffer ist nicht weit!

notfallkoffer

(v.l.) Gabriele Malek-Przemus, Herbert Ommer, Christa Joist vor dem Bergischen Museum

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Alte Villa – neuer Name

29 Mai 2014 von Darian Lambert

Aus der „Städtischen Galerie Villa Zanders“ wird das „Kunstmuseum Villa Zanders“

Seit April 2014 hat die frühere Fabrikantenvilla der Familie Zanders und das heutige Museum in der Bergisch Gladbacher Innenstadt einen neuen offiziellen Namen: Aus „Städtische Galerie“ ist das „Kunstmuseum Villa Zanders“ geworden. Die Umbenennung wurde am 08.04.2014 durch den Rat der Stadt Bergisch Gladbach beschlossen. Seit Mittwoch (28.05.2014) prangt diese Bezeichnung auch auf den Fahnen vor dem historischen Bauwerk.

Als einen der „vielfältigen Gründe für die Umbenennung“ benennt Museumsleiterin Dr. Petra Oelschlägel die Irritationen, die der alte Name ausgelöst hat. „Es bestand die Verwechslungsgefahr mit einer kommerziellen Galerie, in der die ausgestellten Werke erworben werden können. Auch das ausgeschilderte Einkaufszentrum ‚RheinBerg Galerie’ führte so manche Besucher von außerhalb auf ärgerliche Umwege“, ergänzt die Museumschefin.

Das eindeutige Profil und die Aufwertung, mit dem die namentliche Bezeichnung als Museum einhergeht, sind positive Folge der Umbenennung. „Zu Gründungszeiten, in den Achtzigerjahren, gab es noch keinen städtischen Kunstbesitz in einem Umfang, der die Bezeichnung ‚Museum’ nahe gelegt hätte.“, führt Oelschlägel aus und fährt fort: „Heute kann die Stadt mit Stolz auf etwas blicken, das Sie von den umliegenden Kommunen unterscheidet.“ Ausschlaggebend ist die Sammlung zur „Kunst aus Papier“ die mit den Jahren überwiegend durch die Mittel von Kulturstiftungen und privaten Förderern zusammengetragen werden konnte.

Doch auch fernab der Kunst erhofft man sich Vorteile ganz praktischer Natur. „Da die Nutzung des Gebäudes wie zuvor auch Konzerte, Lesungen, Trauungen und Veranstaltungen mit einschließt, besteht nun ebenfalls Klarheit bei den Verhaltensweisen, die in einem Museum vorausgesetzt werden. Werke dürfen nicht einfach berührt oder abgehangen werden“, erläutert die Museumsleitern und ergänzt: „Im Volksmund wird die ‚Villa Zanders’ natürlich die ‚Villa Zanders’ bleiben.“
Bei den meisten Bergisch Gladbacherinnen und Bergisch Gladbachern wird es also keine Verwirrung geben.

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v.l.: Museumsleiterin Dr. Petra Oelschlägel, Tina Heuer aus der Museumsverwaltung und Haustechniker Robert Moraal

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Bergische Wanderwoche: Sieben Veranstaltungen in Bergisch Gladbach

23 Mai 2014 von Darian Lambert

Gewandert wird gern und viel im Bergischen, deswegen findet in diesem Jahr zum ersten Mal die Bergische Wanderwoche statt: und zwar vom 24. Mai bis zum 1. Juni 2014. Zahlreiche geführte Wanderungen und „Streifzug“-Führungen werden im Bergischen Wanderland angeboten. Organisiert wird die Wanderwoche von der Naturarena Bergisches Land.

Sieben Termine werden im Stadtgebiet von Bergisch Gladbach angeboten:

Samstag 24. Mai 14:00 Uhr
Gesundheitswanderung auf dem Bensberger Schlossweg

Wir starten am Wanderparkplatz Schloss Lerbach, wandern durch einen Hohlweg zur Rochuskapelle und genießen den herrlichen Blick über Schloss Lerbach bis nach Köln. Weiter geht es über Herkenrath, das Naturfreundehaus Hardt und den geografischen Mittelpunkt von Bergisch Gladbach zurück zum Wanderparkplatz. Die Wanderung führt uns an besonders reizvolle Naturplätze und bietet viel Abwechslung zwischen weiten Wiesenflächen mit herrlicher Aussicht und dichten Laubwäldern.

Länge: ca. 6 bis 8 km
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Gästeführerin: Sabine Rauchschwalbe,zertifizierte Gesundheitswanderführerin
Anmeldung erforderlich; mind. 6, max. 15 Teilnehmer, mind. 3 Tage vorher
Kontakt: Sabine Rauchschwalbe Tel.: 0221/683686; Mobil: 0176/96231194;
nc-rauchssa{at}netcologne.de
Teilnahmegebühr: 9 Euro

Dienstag 27. und Samstag 31. Mai 14.30 Uhr, Donnerstag 29. Mai 10.00 Uhr
Bensberg damals und heute – eine Stadtführung

Früher verließen die meisten Menschen ihren Wohnort eher selten. Das Reisen war zu jener Zeit dem Adel oder dem fahrenden Volk vorbehalten, das nirgends eine feste Bleibe fand. Aber auch Geschäftsreisende, Handwerksgesellen, Fuhrleute, Soldaten usw. gehörten dazu. Als Jan Wellem anfing, sein Jagdschloss zu bauen, kamen viele Auswärtige nach Bensberg. Wie wurden sie in dem Ort aufgenommen, wo fanden sie eine Bleibe? Begeben Sie sich auf die Spurensuche von frühen Touristen.

Länge: 4 km
Dauer: ca. 2 Stunden
Treffpunkt: Rathaus Bensberg, Wilhelm-Wagener-Platz
Gästeführerin: Roswitha Wirtz
Anmeldung erforderlich, max. 20 Teilnehmer
Rucksackverpflegung und Einkehr möglich, festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung empfohlen
Kontakt/Anmeldung: Roswitha Wirtz, Tel. 02202/ 33378,  roswitha.wirtz{at}web.de
Preise: Kinder ab 12 Jahre 5,00 € , Erwachsene 9,00 €

Samstag 31. Mai 14.00 Uhr
„Die Hardt: Bären? – Burgen – Bergbau“

Auf dieser Exkursion durch die Hardt stoßen wir auf Bodendenkmäler als Zeitzeugen aus 3000 Jahren Menschheitsgeschichte. Auf erste Siedlungsspuren aus der Eisenzeit folgen Relikte des Bergbaus, die die Landschaft und die Vegetation auch heute noch maßgeblich beeinflussen. Welche Spuren finden wir noch von der Grube Blücher? Was hat es mit der Bärenhöhle auf sich? Welchen Nutzen hatte die Erdenburg?

Länge: 4,5 km
Dauer: ca. 3,5 Stunden
Treffpunkt: Parkplatz, Naturfreundehaus Hardt, Hardt 44, Herkenrath
Gästeführerin: Silke Junick
Anmeldung erforderlich, max. 25 Teilnehmer
Rucksackverpflegung mit Getränk, Regenschutz, festes Schuhwerk empfohlen
Anmeldung: www.lugev.de,LugeV{at}web.de oder Silke Junick, 0179/4351771
Preise: Erwachsene 7,00 €, Jugendliche (13-17 J.) 5,00 €, Kinder (bis 12 J.) frei

Sonntag 1. Juni, 9:30 Uhr
Streifzug „Bensberger Schlossweg“

Burgen, Schlösser und Gourmet-Tempel: das alles können Sie auf dem „Bensberger Schlossweg“ erleben. Vier ganz unterschiedliche Schlösser, Burgen und herrschaftliche Anwesen gibt es auf dem Weg zu entdecken. Für Abwechslung während der Wanderung ist jedoch nicht nur durch die historischen Anwesen und Infotafeln am Weg gesorgt – Sie erhalten auch Informationen zur Geschichte und zur Natur der Region.

Länge: 10 km
Dauer: ca. 4 Stunden
Treffpunkt: Bergisches Museum für Handwerk & Gewerbe, Burggraben 9-21,
Gästeführer: Norbert Dietrich
Anmeldung erforderlich, max. 25 Personen
Rucksackverpflegung, Einkehr am Ende möglich
Kleiner Tagesrucksack für eine Brotzeit und Trinkflüssigkeit (1 Liter), Wanderschuhe mit griffiger Profilsohle, Regenschutz/Wanderregenschirm empfohlen
Anmeldung: Norbert Dietrich, Tel.: 02204/21027 am 29.05.2014 (Do) zwischen 17 und 19 Uhr, nobbi_vroni{at}yahoo.de
Preise pro Person 3,00 €

Sonntag, 1. Juni  9.15 Uhr
Von der Wiege des Bergischen Landes zum Barockschloss in Bensberg

Wanderung auf dem „Bergischen Weg“ durch die Geschichte des Bergischen Landes von den Anfängen bis ins 21. Jahrhundert: Die Tour führt von der „Wiege des Bergischen Landes“ in Altenberg zum Barockschloss Bensberg und lässt damit 1000 Jahre bergische Geschichte Revue passieren. Die Wanderung beginnt am ersten Stammsitz der Grafen von Berg, der „Burg Berge“. Vorbei am Altenberger Dom geht es über aussichtsreiche Höhen und durch malerische Täler nach Herrenstrunden. Einer der schönsten Ausblicke auf die Rheinebene bei Bergisch Gladbach-Sand und das Schlosshotel Lerbach säumen den weiteren Weg zum Bensberger Schloss. Im Schatten der alten Bensberger Burg wartet schließlich eine Einkehrmöglichkeit, in der die Tour in geselliger Runde ausklingen kann.

Die Tour verläuft als Streckenwanderung auf dem „Bergischen Weg“. Der Treffpunkt ist zugleich das Ziel der Etappe. Von dort fährt die Gruppe mit dem Bergischen Wanderbus (Linienbus) nach Altenberg, ein pünktliches Eintreffen der Wanderer ist daher besonders wichtig.

Länge: 19,9 km
Dauer: ca. 8 Stunden (inkl. Mittagsrast und Erläuterungspausen)
Treffpunkt: vor dem Bergischen Museum, Burggraben 9-21, 51429 Bergisch Gladbach-Bensberg
Gästeführer: Guido Wagner
Anmeldung erforderlich, max. 20 Teilnehmer
Rucksackverpflegung, Endeinkehr möglich (bitte bei Anmeldung mit angeben)
Regenschutz, festes Schuhwerk, Tagesrucksack mit Mittagsverpflegung und Getränk empfohlen
Kinder sollten angesichts der Länge der Tour gut zu Fuß sein.
Anmeldung: Naturarena Bergisches Land GmbH, info{at}dasbergische.de, Tel. 02266 46337-0
Preise: Erwachsene 5,00 €, Kinder bis 12 Jahre frei

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Kindertheater auch für den kleinen Geldbeutel

05 Mai 2014 von Darian Lambert

hotzenplotzRäuber Hotzenplotz lädt alle Gladbacher Pänz zum Geburtstag ein  

Keine Angst vor Räuber Hotzenplotz. Das Theater auf Tour lädt alle großen und kleinen Räuber am Samstag, den 10. Mai 2014 um 14.30 Uhr in den Bergischen Löwen ein, den 50. Geburtstag von Räuber Hotzenplotz in einem neuen, spannenden Bühnenabenteuer mitzufeiern.
 
Kasperl, Seppel und die Großmutter können endlich ruhig schlafen. Der gefährliche Räuber Hotzenplotz ist im Gefängnis! Doch eines Morgens steht der gefürchtete Bösewicht in Großmutters Garten und behauptet, er sei wegen guter Führung entlassen worden und will ab sofort ein ehrlicher Mensch werden. Natürlich glaubt ihm keiner. Als dann auch noch Frau Schlotterbecks Kristallkugel verschwindet, ist für alle klar, wer diese gestohlen hat. Der Räuber muss schnellstens wieder ins Gefängnis. Ob es Kasperl und Seppel gelingt, ihn wieder einzufangen? Und ist Hotzenplotz wirklich der
Dieb?  Seien Sie gespannt ..!
 
Warum ist dieses Theaterstück etwas für große und kleine Geldbeutel?

Alle Familien, die im Kindergarten oder im offenen Ganztag der Grundschule keinen gesetzlichen Elternbeitrag zahlen müssen oder deren Einkommen unter 30.000 Euro liegt, erhalten die Eintrittskarte, die auch die Kosten für den Bus oder die Straßenbahn  (Hin- und Rückfahrt am 10.05.2014) beinhaltet, für 1 Euro pro Person.

Dies ist möglich, weil sich der Verein „Bürger für uns Pänz“, der Bergische Löwe und das städtische Jugendamt vorgenommen haben, den Kindertheaterbesuch für alle Bergisch Gladbacher Pänz und ihre Eltern möglich zu machen.

Die Karten gibt es am Donnerstag, 08.05.2014 von 9 – 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr sowie am Freitag, 09.05.2014 von 9 – 12 Uhr im Jugendamt der Stadt Bergisch Gladbach, Stadthaus An der Gohrsmühle 18, Zimmer 245. Die Ausgabe der Karten erfolgt dort, weil dort wegen des Kindergartenbesuchs oder des Besuchs des Offenen Ganztags bereits Einkommensunterlagen gespeichert sind. Wer kein Kind im Kindergarten oder im Offenen Ganztag hat, kann einfach seinen Einkommensnachweis (Steuerbescheid, Bescheid über Hartz IV…) mitbringen. Ein Versand der Karten auf dem Postweg erfolgt nicht.

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Kategorischer Imperativ der Freude

02 Mai 2014 von B. J.

Das Streben nach Vollkommenheit geht über den Magen: Du isst, du bist. Denken führt zu Zweifeln, Waffeln zu einem vollen Magen. Ein Lächeln mit leuchtenden Augen kann verführen, aber Haribos machen glücklich: Zuerst die Runden, dann die Viereckigen, zum Schluss die Gummibärchen. Puffreis füllt die Gedärme der Sehnsucht.

Wie Sand zwischen den Fingern zerrinnen meine Sandalen zwischen den Zehen. Bei jedem Schritt verfallen sie zu Staub, die Sohlen lösen sich vom Geschehen, die Zeit schnappt sich hier und da einen Fetzen. Auf der Mauer sitzen junge Paare wie Singvögel auf dem Ast. Fliegt ein Paar davon, gesellt sich ein anderes dazu. Hände und Arme drängen ineinander, Beine überschlagen sich. Wo bist du, fragst du mich und ich sehe dich nicht, und doch bist du hinter mir, ich drehe mich um, erkenne dich nicht. Im kühlen Abendlicht dehnen sich die viereckigen Türme der alten Kirche, lehnen sich zurück und verharren. Ich sehe dein fröhliches Geplapper. Die Fragen in deinen Augen bleiben stumm.

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Lesung der Bürgermeisterkandidaten im THEAS Theater

01 Mai 2014 von Darian Lambert

Am Montag, den 05. Mai 2014 um 15 Uhr gibt es mal ein etwas anderes Programm im THEAS Theater: Die Bügermeisterkandidaten der kommenden Kommunalwahl gestalten eine Lesung. Jeder trägt einen selbst gewählten Text vor und gibt ihm mit seiner Stimme eine besondere Note.

Einzigartig in Bergisch Gladbach ist die Schauspielschule der THEAS. Das kleine Theater an der Jakobsstraße 103, zentral am S-Bahnhof gelegen, stellt zwei Ensembles bereit. Sein Programm ist vielfältig: Improvisationstheater, Kabarett, Sprechtheater, Kindertheater und auch Chansontheater. Ein kleines und wertvolles Schmuckstück mit einer Studiobühne hat und einen Saal für 80 Zuschauer. 50 Veranstaltungen finden hier jedes Jahr statt.

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Frühlingsfest tischt Internationales auf

21 April 2014 von Darian Lambert

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Saim Basyigit & Frank Samirae

Die islamische Gemeinde in Bergisch Gladbach feierte an der Moschee am Refrather Weg über die Ostertage eine Kermes. Der Begriff „Kermes“ steht in der türkischen Sprache für Tage der offenen Tür. Und es soll dabei so unterhaltsam und lustig zugehen, wie auf der deutschen Kirmes. Im Mittelpunkt der drei Tage stand das gesellige Beisammensein von Jung und Alt, Klein und Groß unterschiedlicher Nationen. Eine Hüpfburg für die Kinder, sowie Stände mit vielen anatolischen Köstlichkeiten rundeten die Kermes ab.

Der stellvertretende Vorsitzende des Integrationsrates Saim Basyigit und sein Ratskollege Ibrahim Gür, freuten sich über einen Ehrengast aus der Gladbacher Politik. Frank Samirae, Vorsitzende der Bürgerpartei GL, besuchte am Ostermontag das Fest um die orientalischen Köstlichkeiten zu kosten. Dabei warb er für eine höhere Wahlbeteiligung bei der Integrationsratswahl am 25. Mai. „Bei der vergangenen Wahl zum Integrationsbeirat lag die Beteiligung bei 4,2 Prozent. Bergisch Gladbach war Negativ-Spitzenreiter in Nordrhein-Westfalen.“ – zitiert Frank Samirae den Kölner Stadtanzeiger. „Grund nicht wählen zu gehen war für viele Menschen bei der letzten Wahl das geringe Angebot. Es konnte nur gewählt werden zwischen einer Liste und einer Einzelbewerberin. Daher haben viele Wähler im Jahr 2009 ihre Stimme nicht abgegeben. Dies soll sich nicht nochmals wiederholen. Daher stellen wir von Seiten der Bürgerpartei drei Einzelbewerber für die Wahl des Integrationsrates“ – so Samirae weiter.

In der Tat stellt sich nunmehr ein großes Aufgebot an Bewerbern zu neuen Integrationsratswahl in Bergisch Gladbach. Zwei Listen und insgesamt vier Einzelbewerber könnten für eine deutlich höhere Wahlbeteiligung sorgen. „Es hängt für uns viel der Wahlbeteiligung ab. Ein Integrationsrat, der von 10.000 Bürgern gewählt wurde, hat einen höheren Stellenwert als einer, für den 1.000 Bürger ihr Votum abgegeben haben.“ – schließt Samirae.

Wahlvorschläge für den Integrationsrat 2014:
https://www.bergischgladbach.de/service/downloads.aspx?id=18750&forced=true

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Ausstellung „Fühlfragen“ vermittelt Selbstvertrauen

26 März 2014 von Darian Lambert

Grundschüler fit machen: Ausstellung  am 3. April für Öffentlichkeit geöffnet
Rheinisch-Bergischer Kreis. Den eigenen Körper verstehen, Selbstvertrauen tanken, ein Gespür für Gefahrensituationen entwickeln – mit diesen Themen können sich derzeit rund 365 Grundschüler aus Odenthal spielerisch auseinandersetzen. Die Mitmach-Ausstellung „Fühlfragen“ gastiert dort noch bis zum 4. April. In den Städten und Gemeinden des Rheinisch-Bergischen Kreises hat „Fühlfragen“ in den letzten fünf Jahren bereits mehrere tausend Schüler für Themenfelder wie „Körper“, „Gefühle“, „gute und böse Geheimnisse“ oder „sexuelle Gewalt“ sensibilisiert.
Die Ausstellung besteht aus einem Mitmach-Parcours mit zehn Spielstationen zum Ausprobieren, Entdecken und Lernen durch sinnliches Erleben. Die Kinder können so reflektieren, was ihnen „gut tut“ und was nicht. Über vorbereitende und begleitende Veranstaltungen, Schulungen und einem Elternabend wurden auch Lehrer und Eltern für dieses Thema sensibilisiert.

„Fühlfragen“ richtet sich an die dritten und vierten Klassen der fünf Odenthaler Grundschulen. Ausstellungsort ist die Offene Jugendarbeit Odenthal (OJO), Blumenweg 3 in Odenthal-Blecher. Am 3. April steht die Ausstellung dort auch allen interessierten Bürgen von 16 bis 18 Uhr offen. Am Publikumstag präsentiert sich auch das OJO. Die sozialpädagogischen Mitarbeiter beantworten dann gerne Fragen zum Angebot der Jugendzentrums.
Der Fachdienst Prävention der katholischen Erziehungsberatung und Sozialarbeiter des Kreisjugendamtes begleiten gemeinsam die Klassen durch die Ausstellung. Das Jugendamt übernimmt die Ausstellungskosten von 1,50 Euro pro Schüler. Die Ausstellung ist eingebunden in den gesetzlich geforderten Ausbau sozialer Frühwarnsysteme im Rheinisch-Bergischen Kreis.

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Führungen von Landschaft und Geschichte e.V. in Bergisch Gladbach

24 März 2014 von Darian Lambert

Zwei Führungen mit Bezug zur Fossiliensammlung

Zeit:         Samstag, 29.03.2014, 10:00 – 16:00 Uhr,
Ort:        Romaney 33, 51467 Bergisch Gladbach

        Info-Veranstaltung und Führungen in die Schlade, Bergisch Gladbach

Der Verein Landschaft und Geschichte (LuGeV) unterstützt das Projekt „Fossiliensammlung Bergisch Gladbach“ mit begleitenden Veranstaltungen.
Zum Auftakt findet eine Info-Veranstaltung in Bergisch Gladbach neben der ehemaligen Gaststätte Fachwerk 33, Romaney 33 statt. Hier gibt es Informationen und Anschauungsmaterial rund um das Thema Erdgeschichte, Fossilien und Fossiliensammlung in Bergisch Gladbach.

Von hier aus starten auch ca. 1,5 Std. dauernde Führungen in einen Teil des Naturschutzgebietes Schlade. In kleinen Gruppen (bis max. 20 Personen) werden die erdgeschichtlichen Zeugnisse des Geopfads gezeigt und fachkundig von den Geologen Hans Martin Weber und Randolf Link erläutert.

Startzeiten der Führungen: zu jeder vollen Stunde von 10:00 bis 15:00 Uhr
Kosten: 5 Euro Erwachsene,  3 Euro Jugendliche 13 – 17 Jahre, Kinder bis 12 Jahre frei.
Anmeldung nicht erforderlich.

Wichtiger Hinweis: Die Schlade ist ein herausragendes Naturdenkmal und Naturschutzgebiet in dem unter anderem zu beachten ist, dass keine Hämmer und sonstigen Werkzeuge eingesetzt werden dürfen und die Wege nicht zu verlassen sind.

(Die Hälfte der Einnahmen geht an das Projekt „Fossiliensammlung Bergisch Gladbach“)

Zeit:        Sonntag, 30.03.2014, 14:00 – 16:30 Uhr
Ort:        Treffpunkt S-Bahnhof Bergisch Gladbach

        GeoStadt-Exkursion „Kalköfen, Fossilien, Grottensteine“
Die Exkursion von LuGeV führt zu „Kalköfen, Fossilien, Grottensteine“ im zentralen Stadtgebiet von Bergisch Gladbach.

Der Abbau von Kalkstein hatte bis Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts große wirtschaftliche Bedeutung. Namhafte Bergisch Gladbacher Persönlichkeiten betrieben Kalksteinbrüche und Kalköfen, die im Stadtgebiet besonders zahlreich waren. In zahlreichen wichtigen historischen Bauten wie z.B. dem Bensberger Schloss, den Weltkulturerbe-Schlössern in Brühl oder dem Rathaus in Bergisch Gladbach wurde Kalkstein verwendet und verbaut. Die Fossilien sind weltberühmt und in allen wichtigen Sammlungen zu bestaunen. Viele davon sind nicht nur faszinierend und schön, sondern auch von hohem wissenschaftlichem Interesse. Einmalig sind auch die Bergisch Gladbacher Grottensteine, die heute noch an ungewöhnlichen und verborgenen Stellen zu finden sind.

Der Geologe Randolf Link geht auf die Suche nach dem Kalkstein im Stadtgebiet und berichtet von den neuen Plänen und Aktionen rund um die Fossiliensammlung.
Die Exkursion dauert ca. 2,5 Stunden. Treffpunkt ist um 14 Uhr der Zugang zum S-Bahnhof in Bergisch Gladbach. Feste Schuhe und wetterfeste Kleidung empfehlenswert.
Kosten: 7 Euro pro Person, Kinder bis 12 Jahre 5 Euro.
Anmeldung erforderlich

Information und Anmeldung im Internet
www.lugev.de
Information und Anmeldung telefonisch: Randolf Link, Tel. 02207-912884

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Wir brauchen ein Kulturzentrum

21 März 2014 von Darian Lambert

In Bergisch Gladbach gibt es eine lebhafte Kulturszene. Die Kulturszene mit Ihren freien Trägern ist in der Hauptstadt des Bergischen Landes heimatlos. Ein Kulturzentrum gibt es nicht. Die Stadt gibt an, dass es hierfür  keine geeigneten Räume gäbe. Ob es sich hier um Unwissenheit seitens der Verwaltung oder um Unwillen handelt sei dahingestellt. Andere Städte jedenfalls bieten ihrer freien Kunstszene Möglichkeiten sich zu präsentieren. Overath hat ein altes Bahnhofsgebäude zum Kulturbahnhof umgestaltet im oberbergischen Gummersbach sind sogar regelmäßig Ausstellungen im Rathaus.

„Musik, bildende Kunst, Fotografie, Theater und die andere Kultureinrichtungen benötigen ein Kulturhaus“ sagt Edda Jende, Mitglied des AdK Arbeitskreis der Künstler, in Bergisch Gladbach. „Nur so können wir den kulturinteressierten Bürgern der Stadt in Bergisch Gladbach auch etwas Attraktives anbieten. Um Kultur zu erleben braucht man nicht in die große Nachbarstadt Köln fahren. In Bergisch Gladbach sind alle Kunstrichtungen vorhanden. Sie müssen nur die Möglichkeit bekommen sich zu präsentieren.“ – so Jende weiter.

derbeobachter

„Der Beobachter“ – von Edda Jende

 

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