Archiv | Kultur

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1. FC Köln beendet Zusammenarbeit mit langjährigen Sportberatern

11 November 2025 von Felix Morgenstern

Köln. Der 1. FC Köln stellt seine sportliche Beratung neu auf und trennt sich in diesem Zuge von den langjährigen Beratern Frank Schaefer und Erich Rutemöller. Das teilte der Verein in einer offiziellen Stellungnahme mit. Beide hatten den Club in strategischen und sportlichen Fragen unterstützt – zuletzt insbesondere während der Transfersperre im Frühjahr 2024.

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Zusammenarbeit wird neu organisiert

Wie Vizepräsident Ulf Sobek erklärte, wolle der Verein künftig je nach Fragestellung „individuell mit Expertinnen und Experten aus dem jeweiligen Bereich“ zusammenarbeiten. Die Entscheidung sei nicht aus inhaltlicher Kritik, sondern aufgrund einer neuen strukturellen Ausrichtung getroffen worden.

Schaefer und Rutemöller gehörten zuletzt dem Kompetenzteam Sport an. Rutemöller, einst Trainer beim DFB und früherer Jugendkoordinator des FC, war 2019 berufen worden. Ex-FC-Coach Schaefer war ab April 2024 hinzugezogen worden, um die sportliche Ausrichtung während der Transfersperre mitzugestalten.

Neuer Vorstand setzt erste Akzente

Mit der Trennung setzt der im September neu gewählte Vorstand um Präsident Jörn Stobbe ein erstes sichtbares Zeichen. Ziel sei es, die sportlichen Entscheidungswege künftig schlanker und flexibler zu gestalten.

Wertschätzung für geleistete Arbeit

Trotz des Endes der Zusammenarbeit äußerte sich der Verein wertschätzend über die beiden scheidenden Berater. Sobek betonte ihren Anteil in einer schwierigen Phase des Clubs und dankte für das Engagement.

Wie genau die neue sportliche Beratungsstruktur künftig aussehen wird, ist noch nicht im Detail bekannt. Klar ist: Der FC setzt künftig stärker auf projektbezogenes Fachwissen, statt auf eine feste beratende Doppelspitze.

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Käpt’n Book legt an: Familienfest voller Geschichten in der Villa Zanders

04 November 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach. Am Sonntag, 9. November, verwandelt sich das Kunstmuseum Villa Zanders in Bergisch Gladbach von 11 bis 18 Uhr in ein Paradies für kleine und große Bücherfans. Beim Käpt’n Book-Familienfest dürfen Kinder, Eltern und Großeltern gemeinsam in fantasievolle Geschichten eintauchen, basteln, staunen und kreativ werden. Der Eintritt ist frei – eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Geschichten zum Staunen und Mitreisen

Das beliebte Lesefest, das Teil des Rheinischen Lesefests Käpt’n Book ist, bringt auch in diesem Jahr bekannte Autorinnen und kreative Mitmachangebote nach Bergisch Gladbach.

Um 11.30 Uhr eröffnet Fritzi Bender mit ihrer humorvollen Lesung „Balduin wird’s zu bunt“ das Programm – perfekt für Kinder ab fünf Jahren. Gemeinsam mit dem Chamäleon Balduin geht es auf eine farbenfrohe Reise durch den Urwald.

Um 13.30 Uhr lädt Alina Gries in die faszinierende Unterwasserwelt von „Kira Koralle und das Verschwinden der Meeresfarben“ ein. Auf der Suche nach den verlorenen Farben erleben kleine Zuhörerinnen und Zuhörer eine spannende Meeresgeschichte.

Am Nachmittag sorgt das Kindertheater Papperlapupp! mit der Puppenspielerin Esther Ribera und der Aufführung „Die drei Räuber“ nach dem Kinderbuchklassiker von Tomi Ungerer für ein echtes Highlight. Beginn ist um 15.30 Uhr, empfohlen für Kinder ab vier Jahren.

Kreativ werden im Kunstworkshop

Zwischen 12 und 15 Uhr lädt das Museumsteam zum offenen Kunstworkshop ein. Kinder ab sechs Jahren können hier ihrer Fantasie freien Lauf lassen, malen, basteln und eigene kleine Kunstwerke schaffen.

Kunst, Bücher und mehr

Neben den Lesungen und Theaterstücken können Besucherinnen und Besucher auch die aktuellen Ausstellungen des Museums entdecken – darunter „Eckart Hahn: Papiertiger“ und „Heute hier, morgen dort. Unterwegs mit Walter Lindgens“. Beide Ausstellungen sind an diesem Tag kostenlos zugänglich.

Wer nach neuen Lieblingsbüchern stöbern möchte, wird am Büchertisch der Buchhandlung Funk aus Bensberg fündig, der den ganzen Tag über geöffnet ist.

Kooperation für die Lesefreude

Das Familienfest ist eine Kooperation zwischen dem Kulturamt des Rheinisch-Bergischen Kreises und dem Kunstmuseum Villa Zanders. Es ist Teil des Rheinischen Lesefests Käpt’n Book, das seit Jahren Kinder in der ganzen Region für Literatur begeistert.

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Mit Spaß zum Lernerfolg – Kinder und Jugendliche werden „FIT in Deutsch“

21 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Mit Begeisterung, Teamgeist und viel Neugier haben Kinder und Jugendliche in Bergisch Gladbach und Wermelskirchen an den Ferien-Intensivtrainings (FIT) des Kommunalen Integrationszentrums des Rheinisch-Bergischen Kreises teilgenommen. Ziel der kreisweiten Angebote war es, Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte beim Spracherwerb zu unterstützen und ihnen den Alltag in Deutschland zu erleichtern.

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Deutsch lernen mit Alltagsbezug

Eine Woche lang stand Deutschlernen mit Praxisbezug auf dem Stundenplan. Statt trockener Grammatikübungen wurde im Supermarkt eingekauft, im Jugendzentrum gekocht oder bei Ausflügen Neues entdeckt. So lernten die Kinder und Jugendlichen spielerisch, wie sie ihre Sprachkenntnisse in echten Alltagssituationen anwenden können.

Im Hermann-Löns-Forum in Bergisch Gladbach arbeiteten Grundschülerinnen und Grundschüler der GGS Gronau, GGS An der Strunde und GGS Hand gemeinsam an kreativen Projekten. Neben Bastelarbeiten und Filmgesprächen stand ein Supermarktbesuch auf dem Programm – dort erweiterten die Kinder ihren Wortschatz rund um Obst, Gemüse und Lebensmittel und bereiteten anschließend gemeinsam einen Obstsalat zu.

Kreative Sprachförderung für Jugendliche

Auch im Jugendzentrum UFO in Bensberg stand das praktische Lernen im Mittelpunkt. Die Jugendlichen erstellten Steckbriefe, beschrieben ihre Fähigkeiten und Gefühle, lernten Körperteile zu benennen und erweiterten ihren Wortschatz beim Einkaufen auf dem Wochenmarkt. Beim Besuch der Villa Zanders und einer Stadtführung durch Bergisch Gladbach wurde nicht nur Kultur erlebt, sondern auch das Hör- und Sprachverständnis geschult.

An der Sekundarschule Wermelskirchen beschäftigten sich die Teilnehmenden mit Wochentagen, Jahreszeiten und Schulalltag. Mit Einkaufslisten, Lesespielen und einer Stadtrally durch Wermelskirchen vertieften sie ihre Sprachkenntnisse auf abwechslungsreiche Weise.

Ein wichtiger Schritt für Integration und Bildung

Am Ende der Woche zeigte sich deutlich, dass alle Teilnehmenden sprachlich sicherer geworden waren. Sie können sich nun besser im Alltag und in der Schule verständigen – eine wichtige Grundlage für schulischen Erfolg und gesellschaftliche Teilhabe.

Die „FIT in Deutsch“-Trainings werden durch das Schulministerium des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert und vom Kommunalen Integrationszentrum des Rheinisch-Bergischen Kreises organisiert. Das Ziel: Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg in Schule, Ausbildung und Beruf nachhaltig zu stärken.

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Kita St. Rochus in Heiligenhaus erhält Forscher-Siegel – Kinder entdecken spielerisch Natur und Technik

17 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Die katholische Kindertagesstätte St. Rochus in Overath-Heiligenhaus darf sich über eine besondere Auszeichnung freuen: Sie wurde vom zdi-Netzwerk MINT Rhein-Berg als „Haus, in dem Kinder forschen“ zertifiziert. Mit dem Siegel der Stiftung Kinder forschen wird das Engagement der Einrichtung für frühe naturwissenschaftliche Bildung gewürdigt.

Kinder als kleine Entdecker

Die Kita St. Rochus fördert seit Jahren das spielerische Forschen und Entdecken im Alltag. „Diese Auszeichnung ist für uns eine große Freude und zugleich eine Motivation, diesen Weg weiterzugehen“, sagte Einrichtungsleiterin Zoi Mitlianga bei der Übergabe. „Wir möchten die Kinder weiter dabei begleiten, ihre Welt neugierig und mit Freude zu erkunden.“

Im Mittelpunkt steht dabei das Prinzip des forschenden Lernens: Kinder werden ermutigt, eigene Fragen zu stellen, Beobachtungen zu machen und durch kleine Experimente Antworten zu finden. In den vergangenen Monaten untersuchten die Gruppen unter anderem, was im Wasser schwimmt oder sinkt, führten Versuche zur Ressource Wasser durch und machten erste mathematische und technische Entdeckungen.

Lernen mit allen Sinnen

„Forschen“ ist in der Kita längst ein fester Bestandteil des Wochenplans. In aufbauenden Projekteinheiten entdecken die Kinder gemeinsam mit ihren Erzieherinnen naturwissenschaftliche Phänomene und lernen, ihre Umwelt bewusst wahrzunehmen. Der Ansatz verbindet Neugier, Nachhaltigkeit und Bildung – und bereitet die Kinder spielerisch auf spätere Lernprozesse in Schule und Alltag vor.

Engagement wird landesweit vernetzt

Das zdi-Netzwerk MINT Rhein-Berg, das die Auszeichnung überreicht hat, ist Teil der landesweiten Initiative „Zukunft durch Innovation.NRW“ (zdi). Es vernetzt rund 100 Partnerinnen und Partner aus Kindertagesstätten, Schulen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen im Rheinisch-Bergischen Kreis. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche frühzeitig für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu begeistern und Talente zu fördern.

Durch die Zertifizierung der Kita St. Rochus wird deutlich: MINT-Förderung beginnt schon im Kindergartenalter – mit Spaß, Neugier und Experimentierfreude.

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Rheinisch-Bergischer Kalender 2026: Geschichten, Gesichter und Geschichte aus der Region

15 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Seit mehr als einem Jahrhundert ist der Rheinisch-Bergische Kalender fester Bestandteil des kulturellen Lebens im Bergischen Land. Nun ist der 96. Jahrgang für 2026 erschienen – erneut voll mit spannenden Heimatgeschichten, historischen Einblicken und Porträts von Menschen, die die Region prägen.

Herausgegeben wird das traditionsreiche Jahrbuch vom Heider Verlag unter der Redaktion von Kathrin Grunewald. Auf über 200 Seiten versammelt der neue Band 31 Beiträge von 27 Autorinnen und Autoren aus insgesamt zehn Themenrubriken – von „Kunst und Kultur“ über „Historisches“ bis „Natur“ und „Gesellschaft“.

Ein Stück Identität des Rheinisch-Bergischen Kreises

Für Friedhelm Weiß, stellvertretender Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises, ist der Kalender mehr als nur ein Buch:
„Der Rheinisch-Bergische Kalender ist aus unserem Kreis nicht wegzudenken. Er ist Nachschlagewerk, Chronik und Berichterstatter über Neues und Wichtiges zugleich. Das Werk verbindet Geschichte, Gegenwart und die Menschen unserer Region.“

Er lobte das Engagement der Redaktion und des Verlages: „Was das Team des Heider Verlags jedes Jahr zusammenträgt, ist beeindruckend. Der Kalender bleibt ein identitätsstiftendes Werk, das unsere Heimat lebendig hält.“

Vielfalt der Themen – von Geschichte bis Gegenwart

Der neue Band zeigt die große thematische Bandbreite, für die der Kalender bekannt ist. So erfährt man etwa, dass ein „Kuhhandel“ im 18. Jahrhundert den Bau der evangelischen Gnadenkirche in Bergisch Gladbach ermöglichte – ein Beispiel diplomatischer Klugheit aus der Zeit Friedrichs des Großen.

Ein weiterer Beitrag beleuchtet das Kriegsende 1945 in Burscheid und die Folgen politischer Verantwortungslosigkeit. Auch Geschichten aus dem heutigen Leben fehlen nicht: Eine junge Braumeisterin aus Wermelskirchen steht für Unternehmergeist und Innovation im Bergischen, während Autorin Marie-Luise Mettlach auf ihr bewegtes Leben als Publizistin und Kulturschaffende zurückblickt.

Ein Jahrbuch mit Geschichte

Der Rheinisch-Bergische Kalender wurde erstmals 1920 veröffentlicht und erscheint seit 1926 kontinuierlich im Heider Verlag – mit Ausnahme der Kriegsjahre 1940 bis 1949. Was damals als kleines Heimatjahrbuch begann, hat sich längst zu einem kulturellen Markenzeichen entwickelt.

„Viele Leserinnen und Leser warten jedes Jahr auf die neue Ausgabe“, sagt Verleger Hans-Martin Heider. „Der Kalender ist ein Stück Heimat zum Blättern – mit Geschichte, Menschlichkeit und Charme.“

Ab sofort im Buchhandel erhältlich

Der Rheinisch-Bergische Kalender 2026 ist ab sofort im örtlichen Buchhandel erhältlich. Mit einer Auflage von 3.500 Exemplaren ist er nicht nur eine beliebte Lektüre, sondern auch ein ideales Geschenk – besonders in der bevorstehenden Weihnachtszeit.

Foto: Präsentieren den neuen Kalender: Autorin Hildegard Jurtzig, Verleger Hans-Martin Heider, stellvertretender Landrat Friedhelm Weiß, Chefredakteurin Karin Grunewald, Autorin Marie-Luise Mettlach (v.l.n.r. vorne) sowie Autor Dr. Alexander Kierdorf, Autorin Ute Glaser und Kreiskulturreferentin Anna Bründl (hinten).

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Ein Waldrettungspunkt in Bergisch Gladbach

Schnellere Hilfe im Wald: Feuerwehr Bergisch Gladbach installiert 30 neue Rettungspunkte

08 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach hat einen weiteren wichtigen Schritt für mehr Sicherheit in den heimischen Wäldern getan: Ab sofort stehen im gesamten Stadtgebiet 30 fest installierte Waldrettungspunkte zur Verfügung. Sie sollen im Notfall eine schnellere Ortung und Rettung von verletzten oder vermissten Personen ermöglichen – besonders in schwer zugänglichen Gebieten wie dem Königsforst, der Hardt, dem Gierather Wald und rund um Nußbaum.

Ein Waldrettungspunkt in Bergisch Gladbach

Orientierungshilfe für Einsatzkräfte und Bürger

Bergisch Gladbach zählt mit rund 3.270 Hektar Waldfläche zu den waldreichsten Städten der Region – fast 40 Prozent der Gesamtfläche sind bewaldet. „Gerade hier ist ein verlässliches Orientierungssystem entscheidend“, betont Jörg Köhler, Leiter der Feuerwehr Bergisch Gladbach. „Die Waldrettungspunkte helfen uns, im Notfall wertvolle Minuten zu sparen. Sie zeigen den schnellsten befahrbaren Weg zur Einsatzstelle und erleichtern so die Zuführung unserer Fahrzeuge.“

Auch Felix Müller, Abteilungsleiter Gefahrenvorbeugung und Einsatzplanung, sieht darin einen wichtigen Fortschritt: „Die Punkte sind ein zentraler Bestandteil unserer Strategie, Einsätze in Waldgebieten besser zu koordinieren. Sie machen Rettung und Brandbekämpfung effektiver und sicherer.“

So funktioniert das System

Die Waldrettungspunkte sind mit eindeutigen Kennnummern versehen und an befahrbaren Wegen installiert. Wer einen Notfall meldet, kann den nächstgelegenen Punkt angeben – die Leitstelle hat für jeden eine detaillierte Wegbeschreibung hinterlegt. So können Einsatzkräfte sofort die richtige Zufahrt wählen. Innerhalb von zehn Minuten Fußweg ist von jedem Waldweg aus entweder ein Rettungspunkt oder eine Straße erreichbar.

Über die Website map.rettungspunkte-forst.de

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Rheinisch-Bergischer Kreis feiert Ehrenamt in der Geflüchtetenhilfe

01 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Das Ehrenamt ist ein zentraler Pfeiler für Integration und Vielfalt im Rheinisch-Bergischen Kreis. Ohne den tatkräftigen Einsatz freiwilliger Helferinnen und Helfer wäre die Unterstützung für Geflüchtete kaum in dem Maße möglich, wie sie aktuell geleistet wird. Um dieses Engagement zu würdigen, luden mehrere Institutionen zu einem großen Ehrenamtsfest nach Bergisch Gladbach ein.

Dank an die „Brückenbauer“

Die Aktion Neue Nachbarn für den Rheinisch-Bergischen Kreis, der Fachdienst für Integration und Migration der Caritas Rhein-Berg, die Stadt Bergisch Gladbach, der Jugendmigrationsdienst Rhein-Berg sowie das Kommunale Integrationszentrum des Kreises organisierten das Fest im „Engel am Dom“. Rund 90 Ehrenamtliche aus dem gesamten Kreisgebiet folgten der Einladung.

„Die Ehrenamtlichen leisten einen unschätzbaren Beitrag zur Integration, fördern das Miteinander und stärken den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Sie sind nicht nur Helferinnen und Helfer, sondern bauen Brücken. Dafür bedanken wir uns alle“, betonte Björn Hesse, Leiter des Kommunalen Integrationszentrums.

Vielfältige Unterstützung im Alltag

Ob Begleitung bei Behördengängen, Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen, Vermittlung von Sprachkenntnissen oder Unterstützung bei der Suche nach einem Schulplatz – die ehrenamtlich Engagierten übernehmen zahlreiche Aufgaben. Nicht selten sind sie auch einfach Gesprächspartner und geben den Ankommenden das Gefühl, willkommen zu sein.

Gerade in Zeiten globaler Krisen und steigender Flüchtlingszahlen zeigt sich, wie unverzichtbar die freiwillige Arbeit ist. Sie ergänzt die professionellen Strukturen und trägt entscheidend dazu bei, dass Integration vor Ort gelingt.

Begegnung und Vernetzung

Das Ehrenamtsfest bot nicht nur Raum für Dank und Anerkennung, sondern auch für Austausch. Bei Getränken und internationalem Essen kamen die Gäste ins Gespräch, schmiedeten Pläne für gemeinsame Projekte und stärkten ihr Netzwerk. Denn viele Initiativen gelingen am besten, wenn sie partnerschaftlich umgesetzt werden.

Mit dem Fest wurde einmal mehr deutlich: Integration ist keine Einbahnstraße, sondern ein gemeinschaftliches Projekt, bei dem die Ehrenamtlichen eine tragende Rolle spielen.

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Jahresabschlussübung der Jugendfeuerwehr Bergisch Gladbach

Jugendfeuerwehr Bergisch Gladbach zeigt bei Jahresabschlussübung Teamgeist und Können

29 September 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach. Mit einer eindrucksvollen Jahresabschlussübung hat die Jugendfeuerwehr Bergisch Gladbach am Sonntag (28.09.2025) ihr Ausbildungsjahr beendet. Rund 110 Mädchen und Jungen zwischen 10 und 17 Jahren stellten bei sechs praxisnahen Stationen ihr Können unter Beweis – begleitet von rund 120 Angehörigen, Ausbilderinnen und Ausbildern.

Jahresabschlussübung der Jugendfeuerwehr Bergisch Gladbach

Übungen für jedes Alter

Die jüngeren Mitglieder der Jugendfeuerwehr trainierten an klassischen Szenarien: Ein Löschangriff mit Wasserentnahme aus einem 4.000-Liter-Faltbehälter, der Umgang mit einem Feuerlöschtrainer sowie ein kniffliger Teamparcours mit verbundenen Augen und einem „Spinnennetz“ standen auf dem Programm. Ziel war es, das im Jahresverlauf erlernte Wissen zu festigen und spielerisch praktisch anzuwenden.

Die älteren Jugendlichen hatten anspruchsvollere Aufgaben: Sie bekämpften an der Brandübungsanlage echtes Feuer mit Strahlrohren, retteten in einem verrauchten Container mehrere Übungspuppen und bewältigten ebenfalls Teamparcours, bei denen Zusammenarbeit gefragt war.

Gemeinschaft im Mittelpunkt

Nach dem Übungseinsatz versammelten sich alle Beteiligten am Feuerwehrhaus Stadtmitte. Bei Grillwurst und Getränken ließen Jugendliche, Ausbilder und Familien das Ausbildungsjahr gesellig ausklingen. Die Verantwortlichen zeigten sich stolz auf die Leistungen der Jugendlichen und betonten den hohen Stellenwert von Teamgeist, Motivation und Freude am Ehrenamt.

Nachwuchs für die Feuerwehr

Mit aktuell rund 110 Mitgliedern in sieben Stadtteilen ist die Jugendfeuerwehr Bergisch Gladbach eine feste Größe in der Nachwuchsarbeit. Sie bietet Kindern und Jugendlichen nicht nur Einblicke in Feuerwehrtechnik, sondern vermittelt auch wichtige Werte wie Verantwortung, Hilfsbereitschaft und Kameradschaft.

Weitere Informationen zur Mitgliedschaft und zu Aktivitäten der Jugendfeuerwehr finden Interessierte unter www.feuerwehr-gl.de/jugendfeuerwehr

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Bergische Kommunen setzen starkes Signal für die Wuppertalbahn

24 September 2025 von Felix Morgenstern

Am Freitag, 19. September 2025, nutzten die Landräte und Oberbürgermeister des Bergischen Landes den „Tag der Schiene“ im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche für eine besondere Vorstandssitzung. Die Kommunale Arbeitsgemeinschaft Bergisch Land (KAG) traf sich beim Förderverein Wupperschiene e.V., um die Fortschritte beim Reaktivierungsprojekt der Wuppertalbahn hautnah zu erleben.

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Fahrt mit historischem Zug und Bus

Die Sitzungsteilnehmer unter Leitung von Landrat Stephan Santelmann (Rheinisch-Bergischer Kreis) begaben sich auf eine Reise mit der historischen Eisenbahn von Wuppertal-Oberbarmen nach Beyenburg und weiter im Oldtimer-Bus nach Radevormwald-Dahlerau. So konnten sie sich vor Ort einen Eindruck verschaffen, wie weit das Projekt zur Wiederbelebung der Strecke 2703 fortgeschritten ist.

„Heute setzen wir ein sichtbares Signal für die Wuppertalbahn. Das Projekt verbindet Mobilität, Tourismus und Stadtentwicklung auf einmalige Weise“, betonte Santelmann.

Regionale Bedeutung des Projekts

Mit Santelmann (go.Rheinland) und Wuppertals Oberbürgermeister Uwe Schneidewind (VRR) waren gleich zwei Verbandsvorsteher der großen ÖPNV-Aufgabenträger in Nordrhein-Westfalen vertreten. Beide unterstrichen die Notwendigkeit, Mobilitätsprojekte verbandsübergreifend anzugehen.

Im Fokus stand auch die Verknüpfung von Stadt und ländlichem Raum. Besonders die Umnutzung alter Industriegelände – etwa der ehemaligen Tuchfabriken in Radevormwald – verdeutliche, wie eng Mobilität, Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung zusammenspielen.

Potenzial für Tourismus und Naherholung

Thorsten Alexander Kaja, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft Wuppertalbahn, stellte die bisherigen Fortschritte vor. Ziel sei es, die Strecke nicht nur für den Museumsbahnverkehr, sondern auch perspektivisch für Personen- und Güterverkehr zu nutzen. Gastronomieangebote, E-Bike-Stationen und touristische Infrastruktur könnten die Region zusätzlich stärken.

Auch Gabi Wilhelm, Geschäftsführerin von „Das Bergische“, hob den Mehrwert hervor: „Die landschaftlich reizvolle Strecke bietet enorme Chancen für den Tourismus. Sie verbindet Mobilität und Freizeitgestaltung mit dem Erhalt kulturellen Erbes.“

Stimmen aus den Kommunen

  • Tim Kurzbach, Oberbürgermeister von Solingen, sah in der Initiative den Beweis, „dass die Bergischen aus alten Strukturen immer wieder Neues schaffen“.
  • Burkhard Mast-Weisz, Oberbürgermeister von Remscheid, betonte den Gewinn für die Region: „Es gibt so viele Schätze zu entdecken – von Museen bis zu historischen Industrieanlagen.“
  • Thomas Hendele, Landrat des Kreises Mettmann, verwies auf die besondere Förderlage: „Zwischen Rheinischem Revier und Ruhrgebiet müssen wir uns als Region immer wieder aktiv positionieren.“

Vertrauen in die Zukunft

Am Ende der Veranstaltung zeigte sich KAG-Vorsitzender Stephan Santelmann zuversichtlich: „Das Projekt Wuppertalbahn hat das Potenzial, zum touristischen Leuchtturm zu werden. Wir werden es in unseren Netzwerken weiter intensiv unterstützen.“

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Leverkusen reduziert Zahl der Martinszüge drastisch – Kritik von Schulen und Kitas

11 September 2025 von Felix Morgenstern

Leverkusen – Die Stadt Leverkusen hat angekündigt, die Zahl der Martinszüge deutlich zu reduzieren. Künftig soll es nur noch einen Umzug pro Stadtteil geben. Bisher fanden in der Stadt bis zu 160 kleinere Martinszüge statt, organisiert von Schulen und Kitas.

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Verschärfte Sicherheitsauflagen als Grund

Nach bundesweiten Vorfällen gelten für öffentliche Veranstaltungen strengere Sicherheitsvorgaben. Zufahrts- und Überfahrschutz sowie eine engmaschige Begleitung durch Polizei oder Ordner müssen gewährleistet sein. „Das können wir organisatorisch und personell nicht mehr für alle Züge leisten“, teilte die Stadtverwaltung mit. Bereits 2024 konnten von 160 Zügen nur 60 von der Polizei begleitet werden – und das unter weniger strikten Regeln.

Enttäuschung bei Schulen und Kitas

Viele Einrichtungen zeigen sich enttäuscht und fühlen sich überrumpelt, da sie erst am Mittwoch (10. September) informiert wurden. „Der eigene Martinszug war jedes Jahr ein Höhepunkt – mit Laternen, Liedern und dem Zusammenhalt von Kindern, Eltern und Lehrkräften. Das fällt jetzt weg“, heißt es von mehreren Schulen.

Auch Kitas kritisieren die Entscheidung. Eine Erzieherin aus Wiesdorf betonte: „Für die Kleinsten ist der Zug rund um die eigene Einrichtung überschaubar und sicher. In einem großen Umzug geht diese vertraute Atmosphäre verloren.“

Zukunft des größten Zuges unklar

Besonders im Fokus steht der größte Martinszug der Stadt in Schlebusch, den die Werbe- und Fördergemeinschaft traditionell organisiert – inklusive Martinsfeuer und Gratis-Weckmännern. Der Antrag liegt bereits bei der Stadt. Ob der Zug stattfinden kann, hängt von der Erfüllung der neuen Auflagen ab.

Verwaltung setzt auf Kooperation

Nach den Plänen der Stadt sollen Schulen und Kitas künftig gemeinsame Anträge stellen, wenn sie einen Umzug in ihrem Stadtteil durchführen möchten. Viele Einrichtungen reagierten mit Krisensitzungen und denken über Alternativen nach. Im Gespräch sind Martinsfeste auf dem Schulhof – allerdings ohne Umzug.

Kritiker befürchten, dass mit der Einschränkung ein Stück gelebter Tradition dauerhaft verloren geht.

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