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„Fast Lane!“: Azubis geben 1.600 Jugendlichen Einblicke in ihre Berufe

18 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Wie vielfältig und attraktiv eine duale Ausbildung sein kann, haben 57 Auszubildende aus 24 Betrieben mehr als 1.600 Schülerinnen und Schülern im Rheinisch-Bergischen Kreis gezeigt. Bei der dritten Auflage des kreisweiten Berufsorientierungsprojekts „Fast Lane!“ präsentierten sie ihre Ausbildungsberufe direkt an den Schulen – authentisch, praxisnah und auf Augenhöhe.

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Teilgenommen haben Jugendliche von Real-, Sekundar-, Gesamt- und Hauptschulen aus dem gesamten Kreisgebiet. Erstmals wurde das gemeinsame Angebot der Handwerkskammer Köln, der Industrie- und Handelskammer Köln, der Notarkammer, der Landwirtschaftskammer sowie des Koordinierungsbüros „Übergang Schule–Beruf“ auch auf drei Gymnasien ausgeweitet. Als Pilotprojekt waren das Gymnasium Leichlingen, das Gymnasium Rösrath und das Nicolaus-Cusanus-Gymnasium in Bergisch Gladbach dabei, wo rund 300 Schülerinnen und Schüler insgesamt 22 Ausbildungsberufe kennenlernen konnten.

Informationen auf Augenhöhe

Das Besondere an „Fast Lane!“: Die Jugendlichen erhalten ihre Informationen nicht aus Broschüren, sondern direkt von fast Gleichaltrigen. Die Auszubildenden berichteten offen von ihrem Ausbildungsalltag, typischen Aufgaben, Anforderungen und Zukunftsperspektiven. Auch weniger attraktive Seiten des Berufslebens wurden nicht ausgeklammert. Themen wie Schulabschluss, Ausbildungsdauer, Berufsschule, Arbeitszeiten, Verdienstmöglichkeiten und die Bedeutung von Praktika spielten ebenfalls eine wichtige Rolle.

Die Schülerinnen und Schüler konnten im Vorfeld selbst auswählen, welche Vorträge sie besuchen wollten. So lernten sie gezielt die Berufe kennen, die sie besonders interessieren, und konnten im Anschluss gezielt Fragen stellen oder sich weiter informieren.

Breites Spektrum an Ausbildungsberufen

Insgesamt wurden an 16 Schulen in allen acht Städten und Gemeinden des Kreises 22 verschiedene Ausbildungsberufe vorgestellt. Dazu zählten unter anderem Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Dachdecker/in, Fachinformatiker/in, Kfz-Mechatroniker/in, Tischler/in, Pflegefachmann/-frau, Notarfachangestellte/r, Kaufleute im Groß- und Außenhandel, im E-Commerce oder in der Spedition sowie Berufe aus Verwaltung, Labor, Garten- und Landschaftsbau und Veranstaltungstechnik.

Schulen aus dem ganzen Kreis beteiligt

Beteiligt waren zahlreiche Schulen aus Bergisch Gladbach, Burscheid, Kürten, Leichlingen, Odenthal, Overath und Rösrath – darunter Haupt-, Real-, Gesamt- und Sekundarschulen ebenso wie Gymnasien. Das Projekt zeigt damit kreisweit, wie Berufsorientierung praxisnah und wirksam gelingen kann.

Erfolgreiches Format mit Perspektive

„Fast Lane!“ hat sich als fester Baustein der Berufsorientierung im Rheinisch-Bergischen Kreis etabliert. Die direkte Begegnung mit Auszubildenden erleichtert vielen Jugendlichen die Entscheidung für einen passenden Berufsweg und macht deutlich, dass eine duale Ausbildung ein schneller und erfolgreicher Einstieg ins Berufsleben sein kann. Angesichts der positiven Resonanz dürfte das Projekt auch künftig eine wichtige Rolle bei der Nachwuchsgewinnung und Berufsorientierung im Kreis spielen.

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Kritik am Pferde-Einsatz auf dem Kölner Weihnachtsmarkt am Neumarkt

17 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Der Weihnachtsmarkt „Markt der Engel“ auf dem Kölner Neumarkt steht in der laufenden Adventszeit in der Kritik. Anlass ist der Einsatz eines Pferdes, das regelmäßig über das Marktgelände geführt wird. Auf dem Rücken des weißen Tieres sitzt eine als Engel verkleidete Person, die Hufe sind goldfarben bemalt. Während viele Besucher die Inszenierung als Teil der festlichen Atmosphäre wahrnehmen, äußern Tierschutzorganisationen deutliche Bedenken.

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Tierschützer sehen Belastung für das Tier

Nach Einschätzung von Tierschützern ist der Einsatz von Pferden auf stark frequentierten Weihnachtsmärkten problematisch. Pferde gelten als sensible Fluchttiere, die auf große Menschenmengen, laute Geräusche und intensive Lichteffekte mit Stress reagieren können. Hinzu kommt die Sorge, dass ein erschrecktes Tier unkontrolliert reagieren und damit auch Besucherinnen und Besucher gefährden könnte. Feste und Märkte werden von den Kritikern grundsätzlich als ungeeignete Orte für Tiere angesehen.

Nach Angaben von Beobachtern ist der berittene Engel kein einmaliges Ereignis. Laut Programm findet der Auftritt regelmäßig statt, unter anderem an festen Wochentagen. Auch von weiteren Tieren, die auf dem Markt präsentiert werden, ist die Rede.

Veterinärmediziner äußert grundsätzliche Bedenken

Auch aus fachlicher Sicht wird der Einsatz von Tieren auf Großveranstaltungen kritisch bewertet. Veterinärmediziner weisen darauf hin, dass das Verhalten von Tieren in unübersichtlichen und lauten Situationen nie vollständig vorhersehbar sei. Sowohl äußere Reize als auch unkontrollierbare Reaktionen des Publikums könnten Stress oder Panik auslösen. Zudem sei häufig unklar, wie die Tiere trainiert wurden und ob sie gesundheitlich für solche Einsätze geeignet seien.

Ein weiterer wichtiger Punkt aus medizinischer Sicht ist der verantwortungsvolle Umgang mit den Tieren. Es müsse ausgeschlossen sein, dass Tiere medikamentös beruhigt werden, um sie für Veranstaltungen einsetzbar zu machen. Die Bemalung der Hufe wird hingegen als unproblematisch eingeschätzt, sofern ausschließlich ungiftige und leicht abwaschbare Farben verwendet werden.

Veranstalter verweist auf Erfahrung und Betreuung

Der Veranstalter des Weihnachtsmarktes weist darauf hin, dass der Pferde-Einsatz fachkundig begleitet werde. Nach eigenen Angaben wird man dabei von erfahrenen Pferdekennern unterstützt. Kritik von Tierschutzorganisationen habe es in der Vergangenheit bereits mehrfach gegeben.

Die Diskussion zeigt, dass der Einsatz von Tieren auf öffentlichen Veranstaltungen zunehmend kritisch hinterfragt wird. Zwischen traditioneller Inszenierung, Sicherheitsaspekten und dem Wohl der Tiere bleibt das Thema auch über die Weihnachtszeit hinaus umstritten.

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Weihnachtshilfstransport startet Richtung Butscha: Zeichen der Solidarität aus Bergisch Gladbach

15 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Ein besonderes Zeichen der Mitmenschlichkeit macht sich am Mittwoch, 17. Dezember 2025, von Bergisch Gladbach aus auf den Weg: Um 17 Uhr startet an der Britanniahütte 14 ein Transporter, der bis unter das Dach mit Weihnachtspäckchen beladen ist. Ziel ist die ukrainische Partnerstadt Butscha.

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Drei Mitglieder des Städtepartnerschaftsvereins Bergisch Gladbach – Butscha e.V. begleiten den Hilfstransport persönlich. An Bord befinden sich zahlreiche liebevoll gepackte Geschenke, die Bürgerinnen und Bürger aus Bergisch Gladbach in den vergangenen Wochen zusammengestellt haben. Die Päckchen sind für Kinder bestimmt, die in Butscha ohne ihre Eltern aufwachsen und für die ein Geschenk zu Weihnachten weit mehr bedeutet als nur eine kleine Überraschung.

Hilfe, die ankommt

Mit der Aktion möchte der Verein nicht nur materielle Unterstützung leisten, sondern vor allem Hoffnung und Nähe vermitteln. Die Weihnachtspäckchen stehen symbolisch für Solidarität, Mitgefühl und die Gewissheit, auch in schwierigen Zeiten nicht allein zu sein. Gerade für die betroffenen Kinder soll die Unterstützung aus der Partnerstadt ein Zeichen der Verbundenheit über Ländergrenzen hinweg sein.

Einladung zur gemeinsamen Verabschiedung

Der Städtepartnerschaftsverein lädt Medien sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger ein, die Abfahrt des Transporters zu begleiten. Die Verabschiedung bietet die Gelegenheit, den Engagierten persönlich gute Wünsche mit auf den Weg zu geben und die Städtepartnerschaft ganz konkret zu erleben.

Dank an die Unterstützerinnen und Unterstützer

Der Verein bedankt sich ausdrücklich bei allen, die durch Spenden, Organisation und persönliches Engagement dazu beigetragen haben, diesen Weihnachtshilfstransport möglich zu machen. Die Aktion zeigt, wie stark das bürgerschaftliche Engagement in Bergisch Gladbach ist und wie lebendig die Partnerschaft mit Butscha gelebt wird.

Abfahrt des Hilfstransports:
📍 Britanniahütte 14, 51469 Bergisch Gladbach
📅 Mittwoch, 17. Dezember 2025
⏰ 17:00 Uhr

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Fortuna Düsseldorf zieht Konsequenzen: Klaus Allofs verlässt den Verein, Sven Mislintat übernimmt als Sportchef

15 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Beim Fußball-Zweitligisten Fortuna Düsseldorf kommt es zu einem weiteren personellen Umbruch. Sportvorstand Klaus Allofs hat den Verein mit sofortiger Wirkung verlassen. Sein Nachfolger steht bereits fest: Sven Mislintat übernimmt die sportliche Verantwortung und erhält einen Vertrag über drei Jahre.

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Reaktion auf sportliche Krise

Mit dem Wechsel reagiert die Fortuna auf die anhaltend schwierige sportliche Situation. Nach einem holprigen Saisonverlauf hatte der Verein bereits während der Hinrunde den Trainer ausgetauscht. Nun folgt der nächste Schritt auf Führungsebene. Als Aufstiegsanwärter gestartet, befindet sich die Mannschaft inzwischen in akuter Abstiegsgefahr.

Klaus Allofs, dessen Vertrag ohnehin im kommenden Sommer ausgelaufen wäre, hatte zuletzt angekündigt, diesen nicht verlängern zu wollen. Trotz des ursprünglich geplanten Verbleibs bis zum Saisonende entschied sich der Aufsichtsrat nun für einen sofortigen Neuanfang.

Mislintat soll neue Impulse setzen

Mit Sven Mislintat holt Fortuna Düsseldorf einen erfahrenen Sportmanager, der insbesondere für seine Expertise in der Kaderplanung und Talententwicklung bekannt ist. Der 53-Jährige machte sich unter anderem als Chefscout von Borussia Dortmund einen Namen und war maßgeblich an der Verpflichtung späterer internationaler Topspieler beteiligt. Weitere Stationen führten ihn unter anderem zum FC Arsenal, VfB Stuttgart und Ajax Amsterdam.

Seine zweite Tätigkeit bei Borussia Dortmund endete im Frühjahr 2025 nach kurzer Zeit. Nun soll Mislintat in Düsseldorf für Stabilität sorgen und vor allem mit Blick auf die anstehende Wintertransferperiode neue Impulse setzen.

Fokus auf Kader und Winterpause

Der Aufsichtsrat entschied sich nach intensiven Beratungen für Mislintat, da er bereits konkrete Ansätze für notwendige Veränderungen im Kader aufgezeigt haben soll. Ziel ist es, den sportlichen Abwärtstrend zu stoppen und den Verein nachhaltig neu auszurichten.

Zukunft des Trainers offen

Unklar bleibt, welche Auswirkungen der Führungswechsel auf die Zukunft von Trainer Markus Anfang haben wird. Allofs hatte Anfang erst im Oktober verpflichtet. Die bisherige Bilanz fällt ernüchternd aus: In neun Pflichtspielen gelang lediglich ein Sieg bei sieben Niederlagen.

Mislintat übernimmt sofort

Sven Mislintat wird am Montag offiziell vorgestellt und nimmt seine Arbeit umgehend auf. Für Fortuna Düsseldorf beginnt damit eine entscheidende Phase, in der sportliche Weichenstellungen über den weiteren Verlauf der Saison entscheiden dürften.

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Gemeinsames Mittagessen als Anker gegen Einsamkeit: Begegnungsstätte schafft Raum für Gemeinschaft

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In der Begegnungsstätte TREFFpunkt Anna Haus der Caritas ist der Mittwoch für viele Seniorinnen und Senioren ein fester Termin. Dann wird gemeinsam zu Mittag gegessen – ein Angebot, das längst mehr ist als nur eine Mahlzeit. Es schafft Begegnung, Struktur und soziale Nähe und ist für viele ältere Menschen ein wichtiger Bestandteil ihres Alltags geworden.

Möglich wird das regelmäßige Angebot durch die kostenfreie Lieferung der Mahlzeiten durch die GL Service gGmbH, die das Projekt dauerhaft unterstützt und damit einen bedeutenden Beitrag zur sozialen Teilhabe leistet.

Ein Ort des Ankommens und Austauschs

Schon beim Betreten der Begegnungsstätte zeigt sich, worum es hier geht: liebevoll gedeckte Tische, vertraute Gesichter und eine offene Atmosphäre, in der sich neue wie langjährige Gäste gleichermaßen willkommen fühlen. Viele der Teilnehmenden kennen sich inzwischen gut, kommen miteinander ins Gespräch und teilen Erlebnisse aus ihrem Alltag.

Während das frisch gelieferte Essen verteilt wird, entstehen Gespräche ganz von selbst. Für die Besucherinnen und Besucher bedeutet das gemeinsame Mittagessen nicht nur eine warme Mahlzeit, sondern vor allem Gemeinschaft, Zugehörigkeit und das Gefühl, nicht allein zu sein.

Dankbarkeit für verlässliche Unterstützung

Auch das Team der Begegnungsstätte weiß um den Wert dieses Angebots. Die regelmäßige Unterstützung durch die GL Service gGmbH ermöglicht es, das Mittagessen Woche für Woche zuverlässig anzubieten. Gerade für ältere Menschen, die wenig soziale Kontakte haben, ist dieses niedrigschwellige Angebot von großer Bedeutung.

Die stetig wachsende Zahl der Teilnehmenden zeigt, wie hoch der Bedarf ist. Sie ist zugleich ein deutliches Zeichen dafür, wie wichtig Orte der Begegnung für ältere Menschen sind – insbesondere in Zeiten zunehmender Vereinsamung.

Mehr als nur ein Mittagessen

Das gemeinsame Essen ist Teil eines umfassenderen Engagements der Begegnungsstätte Anna Haus, älteren Menschen Raum für Austausch, Vernetzung und Teilhabe zu bieten. Hier entstehen Beziehungen, Gespräche und Momente, die den Alltag bereichern und Halt geben.

Auch in Zukunft soll das wöchentliche Mittagessen fortgeführt werden, um Seniorinnen und Senioren weiterhin einen Ort zu bieten, an dem sie sich aufgehoben fühlen, miteinander lachen und ins Gespräch kommen können – Woche für Woche.

Weitere Informationen zu dieser und weiteren Begegnungsstätten finden Interessierte auf der Internetseite der Stadt Bergisch Gladbach unter
www.bergischgladbach.de/begegnungsstaetten.aspx

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Der TREFFpunkt Anna Haus der Caritas ist zudem telefonisch erreichbar unter 02202 59210.

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„Neue Welten entdecken!“: Volkshochschule startet mit vielfältigem Frühjahrsprogramm

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Unter dem Motto „Neue Welten entdecken!“ beginnt die Volkshochschule Bergisch Gladbach mit Kürten und Odenthal am 23. Februar 2026 ihr neues Frühjahrssemester. Das aktuelle Programmheft ist ab Montag, 8. Dezember 2025, in der Volkshochschule, im Bürgerbüro sowie im Rathaus Bensberg erhältlich. Zusätzlich stehen alle Angebote auch online unter www.vhs-gl.de zur Verfügung.

Erweitertes Angebot im Bildungsurlaub

Im kommenden Semester baut die Volkshochschule ihr Angebot im Bereich Bildungsurlaub weiter aus. Besonders Sprachinteressierte können von neuen Intensivformaten profitieren. So wird vom 16. bis 20. März 2026 ein Bildungsurlaub „Schwedisch intensiv für Einsteigende (A1)“ angeboten, der grundlegende Sprachkenntnisse vermittelt und einen praxisnahen Einstieg ermöglicht.

Fokus auf Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt

Ein weiterer Schwerpunkt des Frühjahrsprogramms liegt auf der Stärkung demokratischer Grundwerte. Mit verschiedenen Kursen, Diskussionsformaten und Projekten möchte die VHS die Demokratiekompetenz fördern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig unterstützen. Ziel ist es, Räume für Austausch, Meinungsbildung und aktive Teilhabe zu schaffen.

Neue Online-Seminare speziell für Frauen

Neu im Programm sind empowernde Online-Seminare für Frauen, die sich mit Selbstbewusstsein, Kommunikation und Grenzsetzung beschäftigen. Am 4. Mai 2026 zeigt das Seminar „Power-Rhetorik für Frauen, die überzeugen wollen“, wie ein klarer und souveräner Auftritt gelingt. Am 26. Juni 2026 widmet sich das Angebot „Als Frauen anfingen, Nein zu sagen“ dem selbstbewussten Setzen persönlicher Grenzen.

Gebärdensprache kennenlernen

Auch das Thema Inklusion findet im neuen Programm Platz. Wer die Deutsche Gebärdensprache kennenlernen möchte, kann am 21. März 2026 an einem Schnupper-Workshop teilnehmen. Ein Intensiv-Workshop am 13. Juni 2026 vertieft die ersten Eindrücke und vermittelt, wie ausdrucksstark und lebendig Kommunikation ohne gesprochene Worte sein kann.

Vielfältiges Lernen für unterschiedliche Interessen

Mit dem neuen Programm lädt die Volkshochschule dazu ein, neue Themenfelder zu entdecken, Kompetenzen zu erweitern und sich persönlich weiterzuentwickeln – ganz im Sinne des Mottos „Neue Welten entdecken!“. Weitere Informationen, Termine und Anmeldemöglichkeiten finden Interessierte online unter www.vhs-gl.de.

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Neue Schutzvitrine für historische Lokomobile: Regionales Engagement bewahrt Technikgeschichte

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Ein bedeutendes Zeugnis der regionalen Industrie- und Agrargeschichte ist im Bergischen Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe nun dauerhaft geschützt: Die historische Lokomobile von 1907 wurde in der Museumsscheune in einer eigens angefertigten Acrylglasvitrine untergebracht. Die neue Konstruktion bewahrt das seltene Exponat künftig zuverlässig vor Staub, Feuchtigkeit und Verschmutzung.

Seltenes Zeugnis früher Technikgeschichte

Bei der Lokomobile handelt es sich um eine frühe, fahrbare Arbeitsmaschine, die ab der Mitte des 19. Jahrhunderts als mobile Energiequelle genutzt wurde. Zunächst dampfbetrieben, später auch mit Verbrennungsmotoren ausgestattet, kam sie unter anderem auf größeren Höfen zum Antrieb von Dreschmaschinen sowie im Bergbau zum Einsatz.

Das Exemplar aus Bensberg ist besonders, da es über ein hölzernes Fahrgestell verfügt und damit als Vorläufer moderner Traktoren gilt. Heute zählt die Lokomobile zu den seltenen erhaltenen Originalen dieser Art und besitzt hohen technikgeschichtlichen Wert.

Spenden aus der Region machen Projekt möglich

Der Bau der Schutzvitrine wurde durch die Unterstützung zweier regionaler Partner ermöglicht. Metten Stein+Design stellte Materialien für die neue Standfläche im Wert von rund 1.000 Euro zur Verfügung. Die Bensberger Bürgerstiftung unterstützte das Projekt mit 2.000 Euro für den Ankauf der benötigten Vitrinenmaterialien.

Die Idee zur neuen Schutzlösung stammt von engagierten Ehrenamtlichen des Museums. Die Umsetzung übernahm das Werkstattteam des Hauses, das die Vitrine passgenau anfertigte.

Ehrenamtliches Engagement als tragende Säule

Besonders hervorgehoben wird das große Engagement der Ehrenamtlichen, die nicht nur die Idee zur Vitrine entwickelten, sondern auch zahlreiche Stunden in die sorgfältige Reinigung und behutsame Reparatur des Motors investierten. Der Förderverein des Museums betont, dass das Projekt ohne diesen Einsatz in dieser Form nicht realisierbar gewesen wäre.

Die neue Vitrine dient dabei nicht nur dem Schutz eines wertvollen Ausstellungsstücks, sondern steht auch sinnbildlich für das Zusammenspiel von Ehrenamt, regionalen Unternehmen und Stiftungen bei der Bewahrung des kulturellen Erbes.

Wieder für Besucher zugänglich

Die Lokomobile ist ab sofort wieder uneingeschränkt in der Scheune des Bergischen Museums zu sehen und kann während der regulären Öffnungszeiten besichtigt werden. Mit der neuen Schutzvitrine bleibt dieses außergewöhnliche Zeugnis bergischer Technikgeschichte auch für kommende Generationen erhalten.

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2025-12-08 Heidkamper Familienweihnachtsfest

Weihnachtsstimmung in Heidkamp: Familienweihnachtsfest lädt zum gemeinsamen Feiern ein

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Lichterglanz, weihnachtliche Klänge und der Duft von frischen Waffeln: In Heidkamp steht wieder ein stimmungsvoller Nachmittag für die ganze Familie bevor. Am Freitag, 12. Dezember 2025, findet von 15 bis 18 Uhr bereits zum siebten Mal das Heidkamper Familienweihnachtsfest statt. Veranstaltungsort ist der Hof der Märchensiedlung am Rübezahlwald 4.

Basteln, Spielen und Singen für Kinder

Besonders für Kinder wird einiges geboten: Sie können basteln, Waffeln und Popcorn genießen oder sich auf dem Spielmobil austoben. Um 15:30 Uhr singen die Kinder der Kita Kunterbunt gemeinsam Weihnachtslieder. Ein weiterer Höhepunkt des Nachmittags ist der angekündigte Besuch des Nikolaus, der für leuchtende Kinderaugen sorgen dürfte.

Begegnung und Austausch im Mittelpunkt

Neben dem bunten Programm steht vor allem das Miteinander im Fokus. Bei Kinderpunsch oder Kaffee sollen Nachbarinnen und Nachbarn miteinander ins Gespräch kommen und neue Kontakte knüpfen. Für zusätzliche Gemütlichkeit sorgt ein Lagerfeuer, an dem sich Besucherinnen und Besucher aufwärmen können.

Das Fest versteht sich bewusst als Ort der Begegnung und des Austauschs im Stadtteil und lädt Menschen aller Generationen und Hintergründe zum gemeinsamen Verweilen ein.

Gemeinschaftsprojekt vieler Akteure

Organisiert wird das Familienweihnachtsfest als Kooperationsprojekt der Mitglieder des Runden Tisches Heidkamp und der Stadt Bergisch Gladbach, Abteilung Soziale Stadtentwicklung. Am Runden Tisch arbeiten zahlreiche Organisationen und Initiativen aus Heidkamp zusammen, um gemeinsame Aktionen zu planen, Ressourcen zu bündeln und den Stadtteil aktiv weiterzuentwickeln.

Kostenloses Angebot für alle

Finanziert wird das Fest durch eine Spende der Rheinisch Bergischen Siedlungsbaugesellschaft sowie durch Mittel aus dem NRW-Landesförderprogramm „Teilhabe, Demokratiebildung und Extremismusprävention für junge Geflüchtete“.

Alle Angebote sind kostenlos, damit jede Familie unabhängig von ihrem finanziellen Hintergrund teilnehmen kann. Spenden zur Unterstützung der Aktion sind willkommen.

Viele Unterstützer aus dem Stadtteil

Am Runden Tisch Heidkamp beteiligen sich unter anderem die AWO Jugendberatung, die AWO Jugendwerkstatt, die AWO Kita Kunterbunt, der Kinderschutzbund, einfach gemeinsam e.V., mehrere Kirchengemeinden, der Fachdienst für Integration und Migration der Caritas, der Interkulturelle Treffpunkt Paula, die Rheinisch Bergische Siedlungsgesellschaft sowie die Abteilung Soziale Stadtentwicklung der Stadt Bergisch Gladbach.

Mit dem Heidkamper Familienweihnachtsfest wird einmal mehr gezeigt, wie lebendig gelebte Nachbarschaft und gemeinschaftliches Engagement im Stadtteil sein können.

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2025-12-10 Schulbesuch Velsen(1)

Schüleraustausch mit Velsen: Jugendliche aus den Niederlanden zu Gast in Bergisch Gladbach

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Im Zeichen der internationalen Freundschaft hat die Stadt Bergisch Gladbach vom 9. bis 12. Dezember eine Schülergruppe des Ichthus Lyceums aus der niederländischen Partnerstadt Velsen empfangen. Die Jugendlichen sind während ihres Aufenthalts bei Gastfamilien von Schülerinnen und Schülern des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums (DBG) untergebracht, die den Austausch aktiv begleiten und mitgestalten.

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Offizieller Empfang im Rathaus Stadtmitte

Ein Höhepunkt des Besuchs war der offizielle Empfang am Mittwoch, 10. Dezember, im großen Ratssaal des Rathauses Stadtmitte. Der zweite stellvertretende Bürgermeister Corvin Kochan begrüßte die Gäste erstmals in seiner neuen Funktion. In seinem Grußwort hob er die besondere Bedeutung internationaler Begegnungen unter jungen Menschen hervor und betonte den Wert des direkten Austauschs für das gegenseitige Verständnis und den Abbau kultureller Barrieren.

Langjährige Schulpartnerschaft

Der Schüleraustausch zwischen dem Ichthus Lyceum und dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium besteht seit vielen Jahren und gilt als fester Bestandteil der Städtepartnerschaft zwischen Bergisch Gladbach und Velsen. Dieser Austausch trägt maßgeblich dazu bei, die Verbindung zwischen beiden Städten lebendig zu halten. Im kommenden Jahr feiert die Partnerschaft gemeinsam mit den Partnerstädten Bourgoin-Jallieu (Frankreich) und Luton (England) ihr 70-jähriges Bestehen.

Vielfältiges Programm für die Gäste

Für die niederländischen Schülerinnen und Schüler wurde ein abwechslungsreiches Besuchsprogramm organisiert. Neben gemeinsamen Aktivitäten mit ihren Gastgebern stehen Ausflüge nach Köln, eine Führung durch das Papiermuseum Alte Dombach sowie eine traditionelle bergische Kaffeetafel in der Malteser Komturei Herrenstrunden auf dem Programm.

Begleitet wird die Gruppe von den Lehrerinnen Nynke Feddema und Viola Alkema. Die Betreuung auf deutscher Seite übernimmt Dirk Bögemann vom Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium.

Dank an Gastgeber und Unterstützer

Die Stadt Bergisch Gladbach bedankt sich ausdrücklich bei allen Beteiligten, insbesondere bei den Gastfamilien und den Mitgliedern des Arbeitskreises Velsen, die den Austausch mit großem Engagement unterstützen. Solche Begegnungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung und stärken die Städtepartnerschaften nachhaltig.

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Kostenlose Schwimmkurse in Bergisch Gladbach: Starkes Signal für Sicherheit und Chancengleichheit

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Mit einem erfolgreichen Angebot kostenloser Schwimmkurse hat die Stadt Bergisch Gladbach in den vergangenen Monaten ein deutliches Zeichen für mehr Sicherheit, soziale Teilhabe und Gesundheitsförderung gesetzt. In Kooperation mit der DLRG-Ortsgruppe Bensberg konnten zwischen Oktober und Dezember Kinder und Jugendliche gezielt beim Schwimmenlernen unterstützt werden.

Hohe Nachfrage und positive Resonanz

Das Angebot stieß auf großes Interesse: 64 Kinder nahmen an den Kursen teil, die sich über 15 Trainingseinheiten erstreckten. Die Schwimmkurse richteten sich gezielt an Kinder aus Familien, für die reguläre Kursgebühren eine finanzielle Hürde darstellen. Ziel war es, ihnen einen sicheren und professionell begleiteten Einstieg ins Schwimmen zu ermöglichen.

Fokus auf Sicherheit, Selbstvertrauen und Bewegung

Unter Anleitung qualifizierter Trainerinnen und Trainer erlernten die Kinder grundlegende Schwimmtechniken oder bauten bereits vorhandene Fähigkeiten weiter aus. Neben der reinen Technik lag ein besonderer Schwerpunkt auf Wassersicherheit, dem Aufbau von Selbstvertrauen sowie der Freude an Bewegung.

Durchgeführt wurden die Kurse in enger Zusammenarbeit mit der DLRG Ortsgruppe Bensberg, dem neuen Mohnwegbad, der Bäderbetriebsgesellschaft Bergisch Gladbach sowie erfahrenem Fachpersonal.

Langfristiges Ziel: Schwimmen für alle Kinder ermöglichen

Die Stadt verfolgt mit dem Projekt das Ziel, allen Kindern in Bergisch Gladbach langfristig einen sicheren Zugang zum Schwimmen zu ermöglichen – unabhängig von Herkunft oder finanziellen Möglichkeiten. Schwimmen wird dabei nicht nur als Sport verstanden, sondern als grundlegende Fähigkeit, die im Ernstfall Leben retten kann.

Finanzierung durch Umschichtung von Projektmitteln

Möglich wurde das Angebot durch die Nutzung von Mitteln aus dem ursprünglich geplanten, jedoch nicht umgesetzten Projekt NarWali. Die Stadt entschied sich bewusst dafür, die verfügbaren Gelder stattdessen in kostenlose Schwimmkurse zu investieren, um einen unmittelbaren und nachhaltigen Nutzen für Kinder und Familien zu schaffen.

Angesichts der positiven Rückmeldungen und der hohen Nachfrage wird deutlich, wie wichtig solche niedrigschwelligen Angebote für die Stadtgesellschaft sind – und welches Potenzial sie für mehr Sicherheit und Chancengerechtigkeit bieten.

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