Archiv | Kultur

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Jahresrückblick 2025: Bergisch Gladbach stellt wichtige Weichen für die Zukunft

19 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Das Jahr 2025 war für die Stadt Bergisch Gladbach von bedeutenden Veränderungen und richtungsweisenden Entscheidungen geprägt. Neben der konsequenten Weiterentwicklung zentraler Zukunftsprojekte markierte vor allem der Amtsantritt von Bürgermeister Marcel Kreutz im Herbst einen personellen Neustart an der Spitze der Verwaltung. Mit ihm begann eine neue Phase, in der laufende Vorhaben fortgeführt und zugleich neue Akzente gesetzt wurden.

Neuer Bürgermeister, klare Ziele

Mit dem Wechsel im Bürgermeisteramt erhielt die Stadtverwaltung neue Impulse. Der Fokus lag darauf, bestehende Strukturen weiterzuentwickeln und Bergisch Gladbach zukunftsfähig aufzustellen. Dabei standen insbesondere Bildung, Stadtentwicklung und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Politik und Bürgerschaft wurde weiter gestärkt, um die anstehenden Herausforderungen gemeinsam anzugehen.

Schulbau und Bildung im Fokus

Ein zentrales Thema des Jahres war erneut die Sanierung und Modernisierung der Schulen. Aufbauend auf der im Vorjahr vorgenommenen Priorisierung konnten zahlreiche Maßnahmen fortgesetzt oder neu begonnen werden. Ziel bleibt es, den bestehenden Sanierungsstau schrittweise abzubauen und allen Schulstandorten verlässliche, zeitgemäße und pädagogisch geeignete Rahmenbedingungen zu bieten. Die Schulentwicklung ist damit weiterhin ein Kernbestandteil der städtischen Zukunftsstrategie.

Zanders-Areal: Stadtentwicklung mit Perspektive

Auch die Entwicklung des ehemaligen Zanders-Areals machte 2025 sichtbare Fortschritte. Wichtige planerische Grundlagen wurden geschaffen, Prozesse gebündelt und weitere Schritte für eine spätere Vermarktung vorbereitet. Parallel dazu nahm die bauliche und funktionale Einbindung des Areals in die Innenstadt weiter Gestalt an. Das Gelände entwickelt sich zunehmend zu einem zentralen Baustein der Stadtentwicklung.

Investitionen in Straßen und Stadtbild

Der Zustand der Straßen blieb ein weiteres Schwerpunktthema. Neben der Sanierung stark frequentierter Verkehrsachsen wie der Dombach-Sander-Straße und der Ommerbornstraße wurden auch kleinere Verbindungsstraßen auf längeren Abschnitten erneuert. Trotz der unvermeidlichen Baustellen tragen diese Maßnahmen langfristig zu einer besseren Verkehrsinfrastruktur bei.

Zudem wurden städtebauliche Projekte sichtbar vorangebracht: Die Neugestaltung der Bensberger Schloßstraße im Rahmen des Integrierten Handlungskonzepts (InHK) ist nahezu abgeschlossen, während im September die Arbeiten zur Umgestaltung der Laurentiusstraße begonnen haben.

Gemeinschaftsleistung der Verwaltung

Die erzielten Fortschritte waren nur durch das hohe Engagement der Mitarbeitenden in den vier Dezernaten, zehn Fachbereichen sowie den Stabsstellen und städtischen Gesellschaften möglich. Trotz hoher Arbeitsbelastung und begrenzter Ressourcen arbeitete die Verwaltung effizient und verantwortungsbewusst. Bewährte Instrumente wie die Zielvereinbarungen zwischen Bürgermeister und Dezernenten trugen auch 2025 dazu bei, klare Schwerpunkte zu setzen und Maßnahmen gezielt umzusetzen.

Ein Jahr des Übergangs und der Stabilität

Rückblickend war 2025 für Bergisch Gladbach ein Jahr der Stabilität, des personellen Übergangs und der klaren Zukunftsorientierung. Mit wichtigen Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Stadtentwicklung sowie einer neu aufgestellten Verwaltungsführung hat die Stadt entscheidende Schritte auf dem Weg zu einer modernen, nachhaltigen und lebenswerten Kommune gemacht.

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Waschbär zum Abschluss: Kunst an Kölner Litfaßsäulen endet mit starkem Statement

19 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Mit einem auffälligen neuen Motiv verabschiedet sich die Motivreihe 2025 des Projekts „Kunst an Kölner Litfaßsäulen“ aus dem öffentlichen Raum. Ab Freitag, 19. Dezember 2025, zeigt der Berliner Künstler Markus Willeke sein Werk „Racoon“ auf allen 27 Kunst-Litfaßsäulen im Kölner Stadtgebiet. Bis Mitte Februar 2026 wird der Waschbär Passantinnen und Passanten im Alltag begegnen – neugierig, verspielt und mit direktem Blick.

Ein Waschbär als Sinnbild unserer Zeit

Der dargestellte Waschbär windet sich scheinbar lebendig um die Litfaßsäule und zieht mit seiner Präsenz die Aufmerksamkeit auf sich. Das Motiv entstammt einem mehrteiligen Werkzyklus, in dem sich Willeke mit invasiven und zugleich bedrohten Tierarten auseinandersetzt. Die Wahl des Waschbären ist dabei bewusst: Er steht exemplarisch für die komplexen Folgen menschlichen Handelns auf ökologische Systeme.

Malerei zwischen Kontrolle und Auflösung

Charakteristisch für Willekes Arbeit ist die sogenannte Nass-in-Nass-Technik mit wässrigen Tuschefarben. Dabei verschwimmen Konturen, Farbflächen geraten in Bewegung und Formen lösen sich teilweise auf. Die Motive bewegen sich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. Diese Ästhetik ist nicht nur Stilmittel, sondern inhaltlicher Kommentar: Sie verweist auf den schwindenden Einfluss des Menschen auf natürliche Prozesse und auf die Fragilität bestehender Gleichgewichte im Zeichen des Klimawandels.

Kunst als Reaktion auf gesellschaftlichen Wandel

In seinen Arbeiten reagiert Markus Willeke auf ökologische und gesellschaftliche Veränderungen. Seine Bilder zeigen Wesen, die zugleich lebendig, schemenhaft und bedroht wirken. Durch das bewusste Ausreizen der Materialgrenzen entstehen dynamische Bildräume, die sich einer eindeutigen Interpretation entziehen und zum Nachdenken anregen – mitten im urbanen Alltag.

Künstler mit Wurzeln in Köln

Markus Willeke studierte Malerei an der Kunstakademie Münster und war dort Meisterschüler. In den 1990er Jahren lebte er in Köln, bevor er 2002 nach Berlin zog. Seine Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen gezeigt und sind heute Teil bedeutender Sammlungen, darunter die Sammlung des Landes Nordrhein-Westfalen, das Von der Heydt-Museum Wuppertal sowie das Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin.

Ausblick auf die Motivreihe 2026

Parallel zum Abschluss der diesjährigen Reihe laufen bereits die Vorbereitungen für 2026. Aus rund 80 eingereichten Entwürfen hat eine Jury mehrere Künstlerinnen und Künstler ausgewählt, deren Arbeiten im kommenden Jahr die Kölner Litfaßsäulen gestalten werden. Die Bandbreite reicht von grafischen und malerischen Arbeiten bis hin zu fotografischen und gesellschaftlich reflektierenden Motiven.

Damit bleibt das Projekt „Kunst an Kölner Litfaßsäulen“ auch weiterhin ein fester Bestandteil des kulturellen Stadtbildes – als niedrigschwelliges Kunstangebot, das überrascht, irritiert und den öffentlichen Raum neu erfahrbar macht.

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Rostiger Baukran nach Jahren aus dem Kölner Stadtbild verschwunden

19 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Im Kölner Stadtteil Sülz ist ein jahrelanges Ärgernis für die Anwohnenden endlich beseitigt worden: Ein ungenutzter und stark verrosteter Baukran an der Linzer Straße wurde nach 13 Jahren abgebaut. Der Kran stand seit einem gescheiterten Bauvorhaben direkt vor einem Wohnhaus und hatte über Jahre hinweg das Straßenbild geprägt – und belastet.

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Ursprünglich sollte der Kran für den Ausbau von Dachgeschosswohnungen eingesetzt werden. Nachdem die Stadt das Vorhaben wegen Verstößen gegen die Baugenehmigung untersagt hatte, blieb der Kran dennoch stehen. Seit 2019 war er ungenutzt, rostete zunehmend und nahm den Bewohnerinnen und Bewohnern nicht nur die Sicht, sondern auch das Gefühl von Sicherheit.

Sicherheitsbedenken und wachsender Unmut

Mit der Zeit wuchs die Sorge in der Nachbarschaft. Besonders bei Sturm wurde der Kran als potenzielle Gefahr wahrgenommen, da er offenbar nicht mehr regelmäßig überprüft wurde. Auch die Nähe zu einer Schule am Ende der Straße verstärkte die Bedenken. Viele Anwohnende fühlten sich durch das massive Baugerät in ihrem Alltag eingeschränkt.

Der Unmut mündete schließlich in einer gemeinsamen Initiative: Eine Petition mit mehr als 60 Unterschriften wurde bei der Stadt eingereicht. Damit machten die Anwohnenden deutlich, dass sie den jahrelangen Zustand nicht länger hinnehmen wollten.

Ordnungsamt greift ein – Kran wird entfernt

Nach Prüfung der Situation schaltete sich das Ordnungsamt der Stadt Köln ein und stufte den Kran ebenfalls als Gefahrenquelle ein. Der Eigentümer des Grundstücks wurde aufgefordert, das Baugerät zu entfernen. Anfang Dezember wurde zunächst der Kran eingefahren, nun folgte der vollständige Abbau.

Für die Nachbarschaft bedeutet dies das Ende einer langen Geduldsprobe. Der Blick aus den Fenstern ist wieder frei, und das Sicherheitsgefühl ist zurückgekehrt. Aus dem gemeinsamen Ärger war über die Jahre sogar ein nachbarschaftlicher Zusammenhalt entstanden – nun endet das Kapitel mit einem sichtbaren Erfolg.

Ein Zeichen für Bürgerengagement

Der Abbau des Krans zeigt, dass beharrliches Engagement von Bürgerinnen und Bürgern Wirkung zeigen kann. Nach über einem Jahrzehnt ist der rostige Baukran Geschichte – und die Linzer Straße hat ein Stück Lebensqualität zurückgewonnen.

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Dauerhafte Perspektive für die Großtagespflege „Kleine Helden“

19 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Gute Nachrichten für Familien in Odenthal: Der langfristige Weiterbetrieb der Großtagespflege „Kleine Helden“ ist gesichert. Durch einen Beschluss des Odenthaler Gemeinderats wurden die baurechtlichen Voraussetzungen geschaffen, um eine unbefristete Baugenehmigung zu ermöglichen. Damit ist auch die dauerhafte Förderung durch den Rheinisch-Bergischen Kreis als Träger der Jugendhilfe gewährleistet.

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Gemeinderat schafft entscheidende Grundlage

Der Odenthaler Gemeinderat hat am 16. Dezember den bislang geltenden Bebauungsplan angepasst. Dieser hatte eine Kindertagespflege an dem Standort in der Lindenallee ausgeschlossen und damit eine unbefristete Genehmigung verhindert. In den vergangenen Jahren konnten daher nur zeitlich begrenzte Baugenehmigungen erteilt werden, zuletzt mit einer Laufzeit bis Ende Januar 2026. Mit der aktuellen Entscheidung ist dieses Hindernis nun beseitigt.

Unbefristete Genehmigung in Vorbereitung

Der zugehörige Bauantrag befindet sich derzeit in der abschließenden Prüfung. Nach Angaben des Rheinisch-Bergischen Kreises wird mit der Erteilung der unbefristeten Baugenehmigung im Januar 2026 gerechnet. Damit können auch die langfristigen Förderzusagen für die betreuten Kinder verbindlich ausgesprochen werden.

Verlässliche Betreuung für Familien

In der Großtagespflege „Kleine Helden“ werden unter der Woche bis zu neun Kinder professionell betreut. Die Einrichtung ist für viele Familien ein fester Bestandteil der Betreuungslandschaft in Odenthal. Mit der nun geschaffenen rechtlichen Sicherheit können Eltern, Kinder und Betreuungspersonal wieder verlässlich planen.

Stärkung der Kinderbetreuung vor Ort

Mit der Entscheidung des Gemeinderats und den weiteren Schritten des Rheinisch-Bergischen Kreises ist ein wichtiges Signal für die Stabilität und den Ausbau der Kinderbetreuung in Odenthal gesetzt. Die nahtlose Betreuung der Kinder bleibt erhalten – ohne erneute Befristungen oder Unsicherheiten für die Zukunft.

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Begegnung, Bewegung und Mitgestaltung: Seniorenbeirat lädt im Januar zu vielfältigen Angeboten ein

18 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Der Seniorenbeirat der Stadt Bergisch Gladbach startet mit einem abwechslungsreichen Programm ins neue Jahr. Im Januar 2026 stehen Begegnung, Geselligkeit und das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt. Alle Angebote sind barrierefrei zugänglich, kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung nutzbar – eine Einladung an alle älteren Bürgerinnen und Bürger, aktiv am Stadtleben teilzunehmen und neue Kontakte zu knüpfen.

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Tanzcafé: Schwungvoll ins neue Jahr

Ein besonderer Höhepunkt im Januar ist das Tanzcafé am Sonntag, 11. Januar 2026, von 15 bis 17 Uhr im Gasthaus Paas an der Maria-Zanders-Anlage. In entspannter Atmosphäre können die Teilnehmenden zu Musik tanzen, sich bewegen und gemeinsam einen geselligen Nachmittag verbringen. Neben Standardtänzen und bekannten Evergreens steht vor allem die Freude an der Musik und das Miteinander im Vordergrund. Bei Kaffee und kleinen Leckereien bietet sich zudem viel Raum für Gespräche und Begegnungen. Das Gasthaus ist barrierefrei erreichbar und gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden.

Öffentliche Sitzung des Seniorenbeirats

Am Mittwoch, 21. Januar 2026, tagt um 17 Uhr der Seniorenbeirat im Großen Sitzungssaal des Rathauses Stadtmitte. Die Sitzung ist öffentlich, interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Der Seniorenbeirat berät über Themen, die die ältere Generation in Bergisch Gladbach betreffen, und bringt deren Interessen in die kommunalpolitische Arbeit ein. Weitere Informationen zur Tagesordnung sind im Ratsinformationssystem der Stadt einsehbar.

Aktiv im Buchmühlenpark: Boule spielen

Auch Bewegung an der frischen Luft kommt nicht zu kurz. Der Bouleplatz im Buchmühlenpark hinter der Volkshochschule steht allen Interessierten offen und kann jederzeit genutzt werden. Der Seniorenbeirat lädt dazu ein, das Spielangebot aktiv wahrzunehmen und wünscht allen Teilnehmenden viel Freude.

Seniorenstammtisch: Nächster Termin im Februar

Im Januar pausiert der Seniorenstammtisch ausnahmsweise. Die nächste Gelegenheit zum Austausch gibt es am 4. Februar 2026, wenn der Stammtisch als fröhliche Karnevalsfeier mit Mitsingen im Gasthaus am Bock stattfindet. Der Stammtisch bietet regelmäßig Raum für Gespräche, Informationen und aktives Mitwirken.

Mit seinem Januarprogramm setzt der Seniorenbeirat ein klares Zeichen für Gemeinschaft, Teilhabe und Lebensfreude im Alter – und lädt alle Seniorinnen und Senioren ein, diese Angebote zu nutzen.

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„Fast Lane!“: Azubis geben 1.600 Jugendlichen Einblicke in ihre Berufe

18 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Wie vielfältig und attraktiv eine duale Ausbildung sein kann, haben 57 Auszubildende aus 24 Betrieben mehr als 1.600 Schülerinnen und Schülern im Rheinisch-Bergischen Kreis gezeigt. Bei der dritten Auflage des kreisweiten Berufsorientierungsprojekts „Fast Lane!“ präsentierten sie ihre Ausbildungsberufe direkt an den Schulen – authentisch, praxisnah und auf Augenhöhe.

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Teilgenommen haben Jugendliche von Real-, Sekundar-, Gesamt- und Hauptschulen aus dem gesamten Kreisgebiet. Erstmals wurde das gemeinsame Angebot der Handwerkskammer Köln, der Industrie- und Handelskammer Köln, der Notarkammer, der Landwirtschaftskammer sowie des Koordinierungsbüros „Übergang Schule–Beruf“ auch auf drei Gymnasien ausgeweitet. Als Pilotprojekt waren das Gymnasium Leichlingen, das Gymnasium Rösrath und das Nicolaus-Cusanus-Gymnasium in Bergisch Gladbach dabei, wo rund 300 Schülerinnen und Schüler insgesamt 22 Ausbildungsberufe kennenlernen konnten.

Informationen auf Augenhöhe

Das Besondere an „Fast Lane!“: Die Jugendlichen erhalten ihre Informationen nicht aus Broschüren, sondern direkt von fast Gleichaltrigen. Die Auszubildenden berichteten offen von ihrem Ausbildungsalltag, typischen Aufgaben, Anforderungen und Zukunftsperspektiven. Auch weniger attraktive Seiten des Berufslebens wurden nicht ausgeklammert. Themen wie Schulabschluss, Ausbildungsdauer, Berufsschule, Arbeitszeiten, Verdienstmöglichkeiten und die Bedeutung von Praktika spielten ebenfalls eine wichtige Rolle.

Die Schülerinnen und Schüler konnten im Vorfeld selbst auswählen, welche Vorträge sie besuchen wollten. So lernten sie gezielt die Berufe kennen, die sie besonders interessieren, und konnten im Anschluss gezielt Fragen stellen oder sich weiter informieren.

Breites Spektrum an Ausbildungsberufen

Insgesamt wurden an 16 Schulen in allen acht Städten und Gemeinden des Kreises 22 verschiedene Ausbildungsberufe vorgestellt. Dazu zählten unter anderem Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Dachdecker/in, Fachinformatiker/in, Kfz-Mechatroniker/in, Tischler/in, Pflegefachmann/-frau, Notarfachangestellte/r, Kaufleute im Groß- und Außenhandel, im E-Commerce oder in der Spedition sowie Berufe aus Verwaltung, Labor, Garten- und Landschaftsbau und Veranstaltungstechnik.

Schulen aus dem ganzen Kreis beteiligt

Beteiligt waren zahlreiche Schulen aus Bergisch Gladbach, Burscheid, Kürten, Leichlingen, Odenthal, Overath und Rösrath – darunter Haupt-, Real-, Gesamt- und Sekundarschulen ebenso wie Gymnasien. Das Projekt zeigt damit kreisweit, wie Berufsorientierung praxisnah und wirksam gelingen kann.

Erfolgreiches Format mit Perspektive

„Fast Lane!“ hat sich als fester Baustein der Berufsorientierung im Rheinisch-Bergischen Kreis etabliert. Die direkte Begegnung mit Auszubildenden erleichtert vielen Jugendlichen die Entscheidung für einen passenden Berufsweg und macht deutlich, dass eine duale Ausbildung ein schneller und erfolgreicher Einstieg ins Berufsleben sein kann. Angesichts der positiven Resonanz dürfte das Projekt auch künftig eine wichtige Rolle bei der Nachwuchsgewinnung und Berufsorientierung im Kreis spielen.

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Kritik am Pferde-Einsatz auf dem Kölner Weihnachtsmarkt am Neumarkt

17 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Der Weihnachtsmarkt „Markt der Engel“ auf dem Kölner Neumarkt steht in der laufenden Adventszeit in der Kritik. Anlass ist der Einsatz eines Pferdes, das regelmäßig über das Marktgelände geführt wird. Auf dem Rücken des weißen Tieres sitzt eine als Engel verkleidete Person, die Hufe sind goldfarben bemalt. Während viele Besucher die Inszenierung als Teil der festlichen Atmosphäre wahrnehmen, äußern Tierschutzorganisationen deutliche Bedenken.

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Tierschützer sehen Belastung für das Tier

Nach Einschätzung von Tierschützern ist der Einsatz von Pferden auf stark frequentierten Weihnachtsmärkten problematisch. Pferde gelten als sensible Fluchttiere, die auf große Menschenmengen, laute Geräusche und intensive Lichteffekte mit Stress reagieren können. Hinzu kommt die Sorge, dass ein erschrecktes Tier unkontrolliert reagieren und damit auch Besucherinnen und Besucher gefährden könnte. Feste und Märkte werden von den Kritikern grundsätzlich als ungeeignete Orte für Tiere angesehen.

Nach Angaben von Beobachtern ist der berittene Engel kein einmaliges Ereignis. Laut Programm findet der Auftritt regelmäßig statt, unter anderem an festen Wochentagen. Auch von weiteren Tieren, die auf dem Markt präsentiert werden, ist die Rede.

Veterinärmediziner äußert grundsätzliche Bedenken

Auch aus fachlicher Sicht wird der Einsatz von Tieren auf Großveranstaltungen kritisch bewertet. Veterinärmediziner weisen darauf hin, dass das Verhalten von Tieren in unübersichtlichen und lauten Situationen nie vollständig vorhersehbar sei. Sowohl äußere Reize als auch unkontrollierbare Reaktionen des Publikums könnten Stress oder Panik auslösen. Zudem sei häufig unklar, wie die Tiere trainiert wurden und ob sie gesundheitlich für solche Einsätze geeignet seien.

Ein weiterer wichtiger Punkt aus medizinischer Sicht ist der verantwortungsvolle Umgang mit den Tieren. Es müsse ausgeschlossen sein, dass Tiere medikamentös beruhigt werden, um sie für Veranstaltungen einsetzbar zu machen. Die Bemalung der Hufe wird hingegen als unproblematisch eingeschätzt, sofern ausschließlich ungiftige und leicht abwaschbare Farben verwendet werden.

Veranstalter verweist auf Erfahrung und Betreuung

Der Veranstalter des Weihnachtsmarktes weist darauf hin, dass der Pferde-Einsatz fachkundig begleitet werde. Nach eigenen Angaben wird man dabei von erfahrenen Pferdekennern unterstützt. Kritik von Tierschutzorganisationen habe es in der Vergangenheit bereits mehrfach gegeben.

Die Diskussion zeigt, dass der Einsatz von Tieren auf öffentlichen Veranstaltungen zunehmend kritisch hinterfragt wird. Zwischen traditioneller Inszenierung, Sicherheitsaspekten und dem Wohl der Tiere bleibt das Thema auch über die Weihnachtszeit hinaus umstritten.

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Weihnachtshilfstransport startet Richtung Butscha: Zeichen der Solidarität aus Bergisch Gladbach

15 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Ein besonderes Zeichen der Mitmenschlichkeit macht sich am Mittwoch, 17. Dezember 2025, von Bergisch Gladbach aus auf den Weg: Um 17 Uhr startet an der Britanniahütte 14 ein Transporter, der bis unter das Dach mit Weihnachtspäckchen beladen ist. Ziel ist die ukrainische Partnerstadt Butscha.

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Drei Mitglieder des Städtepartnerschaftsvereins Bergisch Gladbach – Butscha e.V. begleiten den Hilfstransport persönlich. An Bord befinden sich zahlreiche liebevoll gepackte Geschenke, die Bürgerinnen und Bürger aus Bergisch Gladbach in den vergangenen Wochen zusammengestellt haben. Die Päckchen sind für Kinder bestimmt, die in Butscha ohne ihre Eltern aufwachsen und für die ein Geschenk zu Weihnachten weit mehr bedeutet als nur eine kleine Überraschung.

Hilfe, die ankommt

Mit der Aktion möchte der Verein nicht nur materielle Unterstützung leisten, sondern vor allem Hoffnung und Nähe vermitteln. Die Weihnachtspäckchen stehen symbolisch für Solidarität, Mitgefühl und die Gewissheit, auch in schwierigen Zeiten nicht allein zu sein. Gerade für die betroffenen Kinder soll die Unterstützung aus der Partnerstadt ein Zeichen der Verbundenheit über Ländergrenzen hinweg sein.

Einladung zur gemeinsamen Verabschiedung

Der Städtepartnerschaftsverein lädt Medien sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger ein, die Abfahrt des Transporters zu begleiten. Die Verabschiedung bietet die Gelegenheit, den Engagierten persönlich gute Wünsche mit auf den Weg zu geben und die Städtepartnerschaft ganz konkret zu erleben.

Dank an die Unterstützerinnen und Unterstützer

Der Verein bedankt sich ausdrücklich bei allen, die durch Spenden, Organisation und persönliches Engagement dazu beigetragen haben, diesen Weihnachtshilfstransport möglich zu machen. Die Aktion zeigt, wie stark das bürgerschaftliche Engagement in Bergisch Gladbach ist und wie lebendig die Partnerschaft mit Butscha gelebt wird.

Abfahrt des Hilfstransports:
📍 Britanniahütte 14, 51469 Bergisch Gladbach
📅 Mittwoch, 17. Dezember 2025
⏰ 17:00 Uhr

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Fortuna Düsseldorf zieht Konsequenzen: Klaus Allofs verlässt den Verein, Sven Mislintat übernimmt als Sportchef

15 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Beim Fußball-Zweitligisten Fortuna Düsseldorf kommt es zu einem weiteren personellen Umbruch. Sportvorstand Klaus Allofs hat den Verein mit sofortiger Wirkung verlassen. Sein Nachfolger steht bereits fest: Sven Mislintat übernimmt die sportliche Verantwortung und erhält einen Vertrag über drei Jahre.

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Reaktion auf sportliche Krise

Mit dem Wechsel reagiert die Fortuna auf die anhaltend schwierige sportliche Situation. Nach einem holprigen Saisonverlauf hatte der Verein bereits während der Hinrunde den Trainer ausgetauscht. Nun folgt der nächste Schritt auf Führungsebene. Als Aufstiegsanwärter gestartet, befindet sich die Mannschaft inzwischen in akuter Abstiegsgefahr.

Klaus Allofs, dessen Vertrag ohnehin im kommenden Sommer ausgelaufen wäre, hatte zuletzt angekündigt, diesen nicht verlängern zu wollen. Trotz des ursprünglich geplanten Verbleibs bis zum Saisonende entschied sich der Aufsichtsrat nun für einen sofortigen Neuanfang.

Mislintat soll neue Impulse setzen

Mit Sven Mislintat holt Fortuna Düsseldorf einen erfahrenen Sportmanager, der insbesondere für seine Expertise in der Kaderplanung und Talententwicklung bekannt ist. Der 53-Jährige machte sich unter anderem als Chefscout von Borussia Dortmund einen Namen und war maßgeblich an der Verpflichtung späterer internationaler Topspieler beteiligt. Weitere Stationen führten ihn unter anderem zum FC Arsenal, VfB Stuttgart und Ajax Amsterdam.

Seine zweite Tätigkeit bei Borussia Dortmund endete im Frühjahr 2025 nach kurzer Zeit. Nun soll Mislintat in Düsseldorf für Stabilität sorgen und vor allem mit Blick auf die anstehende Wintertransferperiode neue Impulse setzen.

Fokus auf Kader und Winterpause

Der Aufsichtsrat entschied sich nach intensiven Beratungen für Mislintat, da er bereits konkrete Ansätze für notwendige Veränderungen im Kader aufgezeigt haben soll. Ziel ist es, den sportlichen Abwärtstrend zu stoppen und den Verein nachhaltig neu auszurichten.

Zukunft des Trainers offen

Unklar bleibt, welche Auswirkungen der Führungswechsel auf die Zukunft von Trainer Markus Anfang haben wird. Allofs hatte Anfang erst im Oktober verpflichtet. Die bisherige Bilanz fällt ernüchternd aus: In neun Pflichtspielen gelang lediglich ein Sieg bei sieben Niederlagen.

Mislintat übernimmt sofort

Sven Mislintat wird am Montag offiziell vorgestellt und nimmt seine Arbeit umgehend auf. Für Fortuna Düsseldorf beginnt damit eine entscheidende Phase, in der sportliche Weichenstellungen über den weiteren Verlauf der Saison entscheiden dürften.

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Gemeinsames Mittagessen als Anker gegen Einsamkeit: Begegnungsstätte schafft Raum für Gemeinschaft

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In der Begegnungsstätte TREFFpunkt Anna Haus der Caritas ist der Mittwoch für viele Seniorinnen und Senioren ein fester Termin. Dann wird gemeinsam zu Mittag gegessen – ein Angebot, das längst mehr ist als nur eine Mahlzeit. Es schafft Begegnung, Struktur und soziale Nähe und ist für viele ältere Menschen ein wichtiger Bestandteil ihres Alltags geworden.

Möglich wird das regelmäßige Angebot durch die kostenfreie Lieferung der Mahlzeiten durch die GL Service gGmbH, die das Projekt dauerhaft unterstützt und damit einen bedeutenden Beitrag zur sozialen Teilhabe leistet.

Ein Ort des Ankommens und Austauschs

Schon beim Betreten der Begegnungsstätte zeigt sich, worum es hier geht: liebevoll gedeckte Tische, vertraute Gesichter und eine offene Atmosphäre, in der sich neue wie langjährige Gäste gleichermaßen willkommen fühlen. Viele der Teilnehmenden kennen sich inzwischen gut, kommen miteinander ins Gespräch und teilen Erlebnisse aus ihrem Alltag.

Während das frisch gelieferte Essen verteilt wird, entstehen Gespräche ganz von selbst. Für die Besucherinnen und Besucher bedeutet das gemeinsame Mittagessen nicht nur eine warme Mahlzeit, sondern vor allem Gemeinschaft, Zugehörigkeit und das Gefühl, nicht allein zu sein.

Dankbarkeit für verlässliche Unterstützung

Auch das Team der Begegnungsstätte weiß um den Wert dieses Angebots. Die regelmäßige Unterstützung durch die GL Service gGmbH ermöglicht es, das Mittagessen Woche für Woche zuverlässig anzubieten. Gerade für ältere Menschen, die wenig soziale Kontakte haben, ist dieses niedrigschwellige Angebot von großer Bedeutung.

Die stetig wachsende Zahl der Teilnehmenden zeigt, wie hoch der Bedarf ist. Sie ist zugleich ein deutliches Zeichen dafür, wie wichtig Orte der Begegnung für ältere Menschen sind – insbesondere in Zeiten zunehmender Vereinsamung.

Mehr als nur ein Mittagessen

Das gemeinsame Essen ist Teil eines umfassenderen Engagements der Begegnungsstätte Anna Haus, älteren Menschen Raum für Austausch, Vernetzung und Teilhabe zu bieten. Hier entstehen Beziehungen, Gespräche und Momente, die den Alltag bereichern und Halt geben.

Auch in Zukunft soll das wöchentliche Mittagessen fortgeführt werden, um Seniorinnen und Senioren weiterhin einen Ort zu bieten, an dem sie sich aufgehoben fühlen, miteinander lachen und ins Gespräch kommen können – Woche für Woche.

Weitere Informationen zu dieser und weiteren Begegnungsstätten finden Interessierte auf der Internetseite der Stadt Bergisch Gladbach unter
www.bergischgladbach.de/begegnungsstaetten.aspx

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Der TREFFpunkt Anna Haus der Caritas ist zudem telefonisch erreichbar unter 02202 59210.

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