Archiv | Kultur

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Landesprogramm „Kultur und Schule“: Schulen können bis Ende März Projektideen einreichen

12 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Kulturelle Bildung spielt eine zentrale Rolle in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Schulen sind dabei oft der erste Ort, an dem junge Menschen mit Kunst, Musik, Theater oder Medienarbeit in Berührung kommen. Vor diesem Hintergrund ruft der Rheinisch-Bergischer Kreis Schulen aller Schulformen zur Teilnahme am Landesförderprogramm Kultur und Schule auf.

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Kooperationen mit Kunst- und Kulturschaffenden gefragt

Das Programm richtet sich an Schulen, die gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern sowie Einrichtungen der kulturellen Bildung Projektideen entwickeln möchten. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern einen möglichst frühen und praxisnahen Zugang zu Kunst und Kultur zu ermöglichen und ihre kreativen Fähigkeiten nachhaltig zu fördern. Unterstützt werden künstlerische Aktivitäten aus unterschiedlichen Sparten – von Musik und Theater über bildende Kunst bis hin zu Medienprojekten.

Kulturamt berät und unterstützt bei Anträgen

Das Kulturamt Rheinisch-Bergischer Kreis begleitet interessierte Schulen bei der Antragstellung und steht beratend zur Seite. Die Projektskizzen müssen digital eingereicht werden. Die Antragsfrist endet am 31. März. Bei Fragen können sich Schulen telefonisch unter 02202 132770 oder per E-Mail an kultur@rbk-online.de an das Kulturamt wenden.

Langjährige Erfolgsgeschichte im Kreis

Das Landesprogramm wird bereits seit 2006 im Rheinisch-Bergischen Kreis umgesetzt. In dieser Zeit haben über 60 Schulen mit mehr als 230 Projekten teilgenommen. Die Bandbreite der umgesetzten Ideen ist groß: Entstanden sind unter anderem Schulradios, Kunstwerkstätten, Theateraufführungen sowie Musik- und Kreativworkshops. Die Projekte zeigen, wie vielfältig kulturelle Bildung im schulischen Alltag verankert werden kann.

Chance für kreative Schulentwicklung

Mit „Kultur und Schule“ erhalten alle Schulformen die Möglichkeit, gleichberechtigt an kultureller Förderung teilzuhaben. Das Programm leistet damit einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Teilhabe von Kindern und Jugendlichen und stärkt ihre kreativen und sozialen Kompetenzen. Schulen im Rheinisch-Bergischen Kreis sind eingeladen, diese Chance zu nutzen und eigene Projektideen einzureichen.

Weitere Informationen online verfügbar

Detaillierte Informationen zum Förderprogramm sowie zur Projekteinreichung stellt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW auf seiner Internetseite bereit.

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Prinzenproklamation im Gürzenich eröffnet den Kölner Karnevals-Marathon

10 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Glanzvoller Auftakt im Herzen der Stadt

Mit der traditionellen Prinzenproklamation ist am Freitagabend im Gürzenich offiziell der Karnevals-Marathon in Köln eingeläutet worden. Vor rund 1.400 Gästen wurde das neue Kölner Dreigestirn feierlich in sein Amt eingeführt – ein Höhepunkt der Session und zugleich einer der wichtigsten Termine im kölschen Brauchtum.

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Lebenstraum wird Wirklichkeit

Für Prinz Niklas I. ist die Proklamation ein ganz besonderer Moment. Schon als Jugendlicher hatte er den festen Wunsch, eines Tages an der Spitze des Kölner Karnevals zu stehen. Mit seinem Amtsantritt erfüllt sich für ihn ein lang gehegter Traum, der nun im festlichen Rahmen Wirklichkeit geworden ist.

Das neue Dreigestirn der Session

Gemeinsam mit Bauer Clemens und Jungfrau Aenne bildet Prinz Niklas I. das Dreigestirn der Session 2025/2026. Der festliche Einzug und die Präsentation sorgten für große Begeisterung im Saal. Die drei Tollitäten repräsentieren in den kommenden Wochen den Kölner Karneval bei unzähligen Veranstaltungen in der Stadt und darüber hinaus.

Motto stellt Ehrenamt in den Mittelpunkt

Die aktuelle Session steht unter dem Motto „ALAAF – Mer dun et för Kölle“. Im Fokus stehen dabei das ehrenamtliche Engagement und die Menschen, die sich in Köln tagtäglich für das Gemeinwohl einsetzen. Dieses Leitmotiv soll während der gesamten Session sichtbar gemacht und gewürdigt werden.

Premiere für den Oberbürgermeister

Die Prinzenproklamation war zugleich eine Premiere für Kölns neuen Oberbürgermeister Torsten Burmester, der erstmals das Dreigestirn proklamierte. Dabei überreichte er traditionsgemäß die Insignien der Stadt: die Pritsche an den Prinzen, den Stadtschlüssel an den Bauern und den Spiegel an die Jungfrau.

Abschied und Neubeginn beim Festkomitee

Für den Präsidenten des Festkomitee Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn, war es die letzte Prinzenproklamation in seiner Amtszeit. Mit dem Aschermittwoch endet sein Engagement an der Spitze des Festkomitees.

Start in eine intensive Session

Mit der Proklamation beginnt für das Dreigestirn eine intensive Zeit. Bis zum Aschermittwoch am 18. Februar 2026 stehen zahlreiche Auftritte, Empfänge und Veranstaltungen auf dem Programm. Die Prinzenproklamation markiert damit nicht nur den offiziellen Start der Regentschaft der Tollitäten, sondern auch den Auftakt einer Session, die für Köln und seine Karnevalisten von großer Bedeutung ist.

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Kölner Karnevalisten bitten im Dom um eine friedvolle Session

08 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Kurz vor dem offiziellen Start der neuen Karnevalssession haben sich mehr als 1.000 Karnevalistinnen und Karnevalisten im Kölner Dom versammelt, um gemeinsam für eine friedliche und gelungene Session zu beten. Der ökumenische Karnevalsgottesdienst am Mittwoch vor der Proklamation ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des kölschen Brauchtums.

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Trotz Kälte große Beteiligung

Bei eisigen Temperaturen harrten viele Jecke bereits lange vor Beginn des Gottesdienstes auf dem Domplatz aus, um den feierlichen Einzug nicht zu verpassen. Für zahlreiche Teilnehmende stand dabei weniger das Wetter als vielmehr die Gemeinschaft im Mittelpunkt. Das gemeinsame Innehalten vor der Session gilt für viele als besonders emotionaler Moment im karnevalistischen Jahresablauf.

Besinnung vor den närrischen Tagen

Auch der Präsident des Festkomitee Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn, nutzte den Gottesdienst bewusst zur Besinnung. Vor dem Trubel der kommenden Wochen bietet der Abend im Dom Gelegenheit, innezuhalten und die Verantwortung zu reflektieren, die mit dem Karneval verbunden ist.

Feierlicher Einzug der Karnevalsgesellschaften

Zu den bewegendsten Momenten des Abends zählte der traditionelle Einzug der Standartenträger der dem Festkomitee angeschlossenen Karnevalsgesellschaften. Die feierliche Atmosphäre im Dom, der selbst von der winterlichen Kälte geprägt war, verlieh dem Gottesdienst eine besondere Intensität. Die Andacht und der Stolz der Beteiligten waren den Gesichtern deutlich anzusehen.

Dreigestirne im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit

Besondere Aufmerksamkeit galt auch den beiden noch designierten Kölner Dreigestirn – dem Erwachsenen- und dem Kinderdreigestirn. Für sie markierte der Gottesdienst einen ruhigen Moment, bevor am kommenden Wochenende die ganze Stadt auf sie blicken wird. Im geschützten Rahmen des Doms bot sich die seltene Gelegenheit, noch einmal durchzuatmen, bevor die Session offiziell beginnt.

Friedlicher Auftakt für den Kölner Karneval

Mit dem ökumenischen Gottesdienst setzten die Karnevalisten ein Zeichen für Zusammenhalt, Respekt und Besonnenheit. Der Abend im Kölner Dom unterstrich, dass der Karneval in Köln nicht nur ausgelassenes Feiern bedeutet, sondern auch Raum für Gemeinschaft und nachdenkliche Töne bietet – als bewusster Auftakt in eine hoffentlich friedvolle Session.

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Sternsinger besuchen Kreishaus Heidkamp und sammeln Spenden für Kinder weltweit

08 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Anfang Januar machten die Sternsinger auf ihrer Reise durch die Kommunen des Rheinisch-Bergischer Kreis auch Station im Kreishaus Heidkamp. Der Besuch gehört seit Jahren zur festen Tradition und markiert einen besonderen Moment im Kreisjahr: Kinder bringen den Segen ins Haus und sammeln Spenden für Gleichaltrige in schwierigen Lebenslagen.

Empfang durch Kreisverwaltung

Empfangen wurden die Mädchen und Jungen von Landrat Arne von Boetticher, der das Engagement der Kinder würdigte. Begleitet wurden die Sternsinger zudem von Kreisdechant Norbert Hörter, der die Bedeutung der Aktion als weltweit größte Hilfsinitiative von Kindern für Kinder hervorhob.

Segen für das Kreishaus

Nach dem Anbringen des traditionellen Segens „Christus mansionem benedicat“ am Verwaltungsgebäude sangen die Sternsinger gemeinsam das Lied „Stern über Bethlehem“. Anschließend zogen sie durch weitere Büros des Kreishauses – darunter auch das Büro des Landrats – und sammelten dabei Spenden für den guten Zweck.

Motto 2026: Einsatz gegen Kinderarbeit

Die Aktion Dreikönigssingen steht 2026 unter dem Leitgedanken „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Im Mittelpunkt der diesjährigen Aktion steht Bangladesch. Dort unterstützen Projekte vor Ort Kinder und Jugendliche dabei, gesundheitsschädlicher Arbeit zu entkommen. Ziel ist es, durch Schulbildung und Ausbildung langfristige Perspektiven zu schaffen und den Kreislauf aus Armut und Kinderarbeit zu durchbrechen.

Hilfe mit globaler Wirkung

Mit ihrer Spendensammlung lenken die Sternsinger nicht nur den Blick auf die Situation von Kindern in Bangladesch, sondern auch auf vergleichbare Herausforderungen in anderen Teilen der Welt. Die gesammelten Mittel kommen direkt benachteiligten Kindern zugute und tragen dazu bei, Bildungs- und Zukunftschancen zu eröffnen.

Große Beteiligung in ganz Deutschland

Träger der Aktion sind das Kindermissionswerk Die Sternsinger und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend. Bundesweit beteiligen sich rund eine halbe Million Kinder und Jugendliche an der Sternsinger-Aktion. Mit ihrem Engagement setzen sie jedes Jahr ein starkes Zeichen für Solidarität und Nächstenliebe.

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Zehnter Sieg in Serie – Kölner Haie drehen Spiel in Nürnberg

07 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Die Kölner Haie bleiben in der Deutsche Eishockey Liga das Maß der Dinge. Beim Auswärtsspiel bei den Nürnberg Ice Tigers setzte sich der Tabellenführer mit 4:2 (0:1, 4:1, 0:0) durch und feierte damit den zehnten Sieg in Folge. Mit nun 83 Punkten behaupten die Haie ihre Spitzenposition auch im zweiten von insgesamt fünf Auswärtsspielen hintereinander.

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Früher Rückstand nach Konter der Ice Tigers

Die Partie begann am Dienstagabend (06.01.2026) mit Vorteilen für die Gastgeber. Nach einer ersten Drangphase der Kölner kamen die Ice Tigers besser ins Spiel und nutzten einen Konter zur Führung. Jakob Ustorf fing den Puck in der neutralen Zone ab und brachte Nürnberg mit einem Rückhandschuss mit 1:0 in Führung. Trotz guter Ansätze gelang es den Haien im ersten Drittel nicht, den Ausgleich zu erzielen.

Starkes Mitteldrittel bringt die Wende

Im zweiten Spielabschnitt präsentierten sich die Kölner deutlich entschlossener. Der verdiente Ausgleich fiel durch Brady Austin, der bei angezeigter Strafe gegen Nürnberg im Sechs-gegen-Fünf aus der Distanz traf. Nur wenig später nutzten die Haie ihre Überlegenheit konsequent aus: Frederik Storm vollendete einen Konter zur Führung, ehe Oliwer Kaski mit einem abgefälschten Schuss auf 3:1 erhöhte.

Ein Treffer der Ice Tigers brachte Nürnberg noch einmal heran, doch Köln blieb spielbestimmend. In Überzahl stellte Maximilian Kammerer den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Für Kammerer war es bereits der 14. Saisontreffer und das sechste Spiel in Folge mit einem Punktgewinn.

Defensive Stabilität im Schlussdrittel

Im letzten Drittel konzentrierten sich die Haie auf eine kompakte Defensivarbeit. Eine frühe Unterzahl überstand das Team schadlos. Nürnberg erhöhte zwar den Druck, scheiterte jedoch mehrfach an der stabilen Kölner Abwehr oder am Aluminium. Torhüter Felix Brückmann zeigte eine starke Leistung und parierte 22 Schüsse.

Auch in der Schlussphase, als Nürnberg den Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis nahm, behielten die Haie die Kontrolle und brachten den Vorsprung souverän über die Zeit.

Nächste Station der Auswärtsserie

Die Auswärtsreise der Kölner Haie wird am Freitag (09.01.2026) mit dem Spiel beim ERC Ingolstadt fortgesetzt. Anschließend stehen noch Partien in Augsburg und Bremerhaven an, bevor die Haie in die heimische Arena zurückkehren.

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25 Jahre „Kölle putzmunter“: Ehrenamtliches Engagement hält Köln sauber

05 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Die stadtweite Sauberkeitsaktion „Kölle putzmunter“ blickt auf ein besonders erfolgreiches Jahr zurück. Allein im vergangenen Jahr beteiligten sich 23.630 Freiwillige an insgesamt 552 Sammelaktionen und befreiten das Stadtgebiet von achtlos entsorgtem Müll. Damit unterstreicht die Aktion erneut ihre große Bedeutung für die Köln – umso mehr, da „Kölle putzmunter“ 2026 sein 25-jähriges Jubiläum feiert.

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25 Jahre Engagement für ein sauberes Stadtbild

Seit dem Start der Initiative haben sich über 200.000 Menschen ehrenamtlich engagiert. Bei mehr als 5.000 Aktionen im gesamten Stadtgebiet wurde die Sauberkeit nachhaltig verbessert. Dieses langjährige Engagement zeigt, wie stark das Verantwortungsbewusstsein vieler Kölnerinnen und Kölner für ihre Stadt ausgeprägt ist.

Starke Partnerschaft hinter der Aktion

Getragen wird „Kölle putzmunter“ von einer breiten Veranstaltergemeinschaft. Dazu gehören die Stadt Köln, die AWB Köln, die AVG Köln, der Kölner Express sowie „Der Grüne Punkt“. Gemeinsam bedanken sich die Organisatoren bei allen Helfenden für ihren kontinuierlichen und vorbildlichen Einsatz.

Neues Logo zum Jubiläumsjahr 2026

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens erhält die Aktion im kommenden Jahr ein neues Erscheinungsbild. Mit einem neuen Logo soll die erfolgreiche Initiative modernisiert und zugleich ihre lange Tradition gewürdigt werden.

Mitmachen leicht gemacht

Die Veranstalter rufen auch zum Start ins neue Jahr zur Teilnahme auf. Ob Freundeskreis, Familie, Schule, Kindertagesstätte, Verein oder Unternehmen – alle können sich beteiligen. Die Anmeldung erfolgt unkompliziert online, der Sammelort kann frei gewählt werden, sei es im eigenen Veedel oder an einem anderen öffentlichen Ort. Alternativ ist auch eine Teilnahme an bereits geplanten Sammelaktionen möglich.

Unterstützung durch die AWB Köln

Damit das Engagement möglichst einfach bleibt, stellt die AWB Köln allen Teilnehmenden kostenfrei Müllsäcke und Handschuhe zur Verfügung. Nach Abschluss der Sammelaktionen übernimmt sie zudem die fachgerechte Entsorgung der eingesammelten Abfälle. Im Gegensatz zu den Anfangsjahren der Aktion können Sammelzeitpunkte heute flexibel gewählt und individuell angemeldet werden.

Ziel: Stadtsauberkeit dauerhaft im Bewusstsein verankern

Auch nach 25 Jahren verfolgt „Kölle putzmunter“ ein klares Ziel: Stadtsauberkeit soll dauerhaft im Bewusstsein aller Menschen verankert werden, die sich in Köln aufhalten. Unter dem Motto „…und alle machen mit!“ soll der verantwortungsvolle Umgang mit Abfällen zur Selbstverständlichkeit werden. Mit gemeinsamer Tatkraft kann Köln im Jubiläumsjahr 2026 noch sauberer und damit lebenswerter werden.

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500 Mutige springen an Neujahr für den guten Zweck ins kalte Wasser

02 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Rund 500 unerschrockene Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben das neue Jahr mit einem besonderen Erlebnis begonnen: Am Fühlinger See wagten sie am Neujahrstag den Sprung in das nur etwa vier Grad kalte Wasser. Trotz eisiger Temperaturen war die Stimmung ausgelassen, denn das gemeinsame Ziel stand klar im Vordergrund: helfen und Solidarität zeigen.

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Intensive Vorbereitung auf die Kälte

Bereits vor dem Gang ins Wasser bereiteten sich die Schwimmerinnen und Schwimmer sorgfältig vor. In Badekleidung versammelt, absolvierten sie Aufwärm- und Dehnübungen, um den Körper auf die extreme Kälte einzustellen. Auch zahlreiche Neulinge stellten sich erstmals der Herausforderung des Neujahrsschwimmens.

Kontrollierter Gang ins eiskalte Wasser

Nach etwa 20 Minuten Vorbereitung ging die Gruppe geschlossen ins Wasser. Statt eines hektischen Sprungs wählten die Teilnehmenden einen ruhigen, kontrollierten Einstieg. Die meisten blieben rund zwei Minuten im See, nur wenige verließen das Wasser vorzeitig. Einige besonders Hartgesottene hielten sogar länger durch und wirkten anschließend ruhig und entspannt.

Gesundheitlicher und sozialer Ansatz

Organisiert wurde das Neujahrsschwimmen von Christoph Geiger, der großen Wert auf eine sichere Durchführung legte. Neben dem gesundheitlichen Aspekt verfolgte die Veranstaltung vor allem ein soziales Ziel: Der Erlös aus den Startgeldern kommt dem Kölner Kältebus zugute.

Unterstützung für obdachlose Menschen

Der Kölner Kältebus hilft in den Wintermonaten obdachlosen Menschen mit warmen Getränken, Kleidung und medizinischer Erstversorgung. Durch das Neujahrsschwimmen am Fühlinger See wurde diese wichtige Arbeit unterstützt. So wurde der Start ins Jahr 2026 nicht nur zu einem außergewöhnlichen Erlebnis für die Teilnehmenden, sondern auch zu einem Zeichen gelebter Solidarität.

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Ein Jahr starke Vernetzung für psychische Gesundheit: Gemeindepsychiatrischer Verbund zieht Bilanz

24 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Unter dem Motto „Gestalten – Partizipieren – Verbinden“ feierte der GPV Rheinisch-Bergischer Kreis sein einjähriges Bestehen und präsentierte Erfolge in der Vernetzung von Hilfsangeboten für Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Meilenstein für die gemeindepsychiatrische Versorgung

Im Kreishaus Heidkamp wurde das einjährige Bestehen des Gemeindepsychiatrischen Verbunds (GPV) im Rheinisch-Bergischen Kreis gefeiert. Die Veranstaltung stand unter dem Zeichen intensiver Zusammenarbeit, Austausch und Zukunftsplanung. „Mit dem GPV haben wir ein starkes Fundament gelegt für eine zukunftsfähige Zusammenarbeit in der gemeindepsychiatrischen Versorgung“, betonte Gesundheitsdezernent Jürgen Langenbucher. Ziel sei es, bestehende Hilfsangebote besser zu vernetzen und Versorgungslücken zu schließen.

Hilfe für die Seele – direkt vor Ort

Der GPV ist ein freiwilliger Zusammenschluss von inzwischen 14 Partnern, die im Bereich der sozialpsychiatrischen Versorgung aktiv sind – darunter soziale Einrichtungen, Kliniken, Beratungsstellen und Behörden. Er koordiniert niedrigschwellige, wohnortnahe Hilfen für Menschen mit psychischen Erkrankungen, ihre Angehörigen sowie Fachkräfte. Dabei geht es nicht nur um medizinische Versorgung, sondern auch um soziale, präventive und rehabilitative Maßnahmen – mit dem Ziel, soziale Teilhabe, Lebensqualität und Selbstständigkeit der Betroffenen zu stärken.

Digitale Netzwerkkarte macht Hilfe sichtbar

Besonders hervorgehoben wurde der digitale Sozialatlas „Motiv Mensch“, der als interaktive Netzwerkkarte die Vielzahl an Angeboten im Kreis sichtbar macht. Ergänzt wird das Angebot durch Informationsflyer sowie Inhalte auf der Webseite des Rheinisch-Bergischen Kreises. So erhalten Betroffene und Angehörige schnell Orientierung und Zugang zu passenden Hilfsangeboten.

Landesweite Förderung und hohe Qualitätsstandards

Der GPV wird durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW im Rahmen des Projekts „Verankerung von Gemeindepsychiatrischen Verbünden in NRW“ gefördert. Die Qualität der Arbeit orientiert sich an den Standards der Bundesarbeitsgemeinschaft der GPVen, in der der Verbund Mitglied ist.

Breite Unterstützung im Kreis

Zu den Kooperationspartnern gehören unter anderem das Gesundheitsamt, Alpha e.V., Caritas, Diakonie, Die Kette e.V., das Evangelische Krankenhaus Bergisch Gladbach, das Klinikum Oberberg sowie das Jobcenter Rhein-Berg. Die enge Zusammenarbeit über Sektorengrenzen hinweg ist ein zentrales Element des Erfolgsmodells.

Fazit: Gemeinsam für mehr psychische Gesundheit

Mit dem GPV wurde im Rheinisch-Bergischen Kreis ein zukunftsweisendes Netzwerk geschaffen, das Menschen mit psychischen Erkrankungen auf vielfältige Weise unterstützt – verlässlich, vernetzt und nah am Menschen.

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Abschied von einer jahrhundertealten Rheinverbindung

20 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Nach rund 800 Jahren ist Schluss: Die Rheinfähre zwischen Düsseldorf und Meerbusch hat am Freitag ihre letzte Fahrt absolviert. Für viele Menschen in beiden Städten war die Überfahrt über den Rhein fester Bestandteil des Alltags – ob auf dem Weg zur Schule, zur Arbeit oder für Ausflüge am Wochenende. Mit der Einstellung des Betriebs endet nun eine lange Tradition, die Generationen geprägt hat.

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Personalmangel als Hauptgrund für das Aus

Der entscheidende Grund für das Ende des Fährbetriebs ist der anhaltende Personalmangel. Trotz intensiver Suche konnten keine neuen Mitarbeitenden gewonnen werden, um den Betrieb dauerhaft aufrechtzuerhalten. Die Arbeit an Bord gilt als anspruchsvoll und zeitintensiv: Neben den regulären Fahrten fallen regelmäßig Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an, oft auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten. Unter diesen Bedingungen ließ sich der Betrieb zuletzt nicht mehr wirtschaftlich und organisatorisch sichern.

Ein Familienbetrieb mit langer Geschichte

Mit der letzten Fahrt endet auch ein bedeutendes Kapitel Familiengeschichte. Über Jahrzehnte hinweg wurde die Fähre von derselben Familie betrieben. Der letzte Fährmann stand mehr als 40 Jahre selbst am Steuer, insgesamt prägte seine Familie den Betrieb rund 60 Jahre lang. Für ihn und viele Stammgäste war die Fähre weit mehr als ein Verkehrsmittel – sie war ein Stück Heimat und gelebte Tradition.

Bedeutend für Alltag und Freizeit

In den vergangenen Jahrzehnten transportierte die Motorfähre werktags vor allem Schülerinnen und Schüler, Beschäftigte der Kaiserswerther Kliniken sowie Besucherinnen und Besucher der Messe. An den Wochenenden nutzten zahlreiche Ausflügler die Verbindung, um bequem zwischen Düsseldorf und Meerbusch zu pendeln. Die Fähre war damit nicht nur praktisch, sondern auch ein wichtiger Bestandteil des regionalen Lebens.

Städte prüfen mögliche Lösungen

Der Abschied fällt vielen schwer – auch den Kommunen. Die Städte Düsseldorf und Meerbusch wollen prüfen, ob es Perspektiven für einen Erhalt oder eine Wiederbelebung der Fährverbindung gibt. Gespräche dazu sollen im Januar aufgenommen werden. Ob sich eine Lösung findet, ist derzeit offen.

Ein Stück Geschichte geht zu Ende

Mit der Einstellung des Fährbetriebs verschwindet ein Stück regionaler Geschichte, das den Rhein über Jahrhunderte hinweg als verbindendes Element erlebbar gemacht hat. Die Fähre verband nicht nur zwei Ufer, sondern auch Menschen, Erinnerungen und den Alltag einer ganzen Region.

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Vielfältiger Kulturauftakt ins neue Jahr: Köln startet mit Jazz, Ausstellungen und Erinnerungskultur in den Januar 2026

19 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Der Januar 2026 bietet in Köln einen dichten und facettenreichen Kulturkalender. Mit Festivals, Ausstellungen, Vorträgen, Filmveranstaltungen und Diskussionsformaten laden das Kulturamt, das Historische Archiv mit Rheinischem Bildarchiv sowie das NS-Dokumentationszentrum zu einem anspruchsvollen Start ins neue Jahr ein. Der Schwerpunkt liegt dabei gleichermaßen auf zeitgenössischer Kunst, Musik, Film und einer kritischen Auseinandersetzung mit Geschichte und Gesellschaft.

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Jazz, Kunst und Film: Starker Jahresbeginn im Kulturamt

Musikalisch eröffnet das Jahr am 10. Januar mit dem renommierten „WINTERJAZZ“-Festival im Stadtgarten und im Club Zimmermanns. Zum 15-jährigen Bestehen präsentieren sich 14 Bands und Projekte auf vier Bühnen. Internationale Jazzgrößen treffen dabei auf die Kölner Szene und machen den Abend zu einem Höhepunkt für Liebhaber improvisierter Musik.

Im Bereich der Bildenden Kunst zeigt die Michael Horbach Stiftung ab dem 11. Januar die Ausstellung „Update Cologne 2026“ mit dem Künstlerduo Dan Dryer. Die ortsbezogenen, skulpturalen Arbeiten aus verfremdeten Alltagsmaterialien laden bis Ende Februar zur aktiven Auseinandersetzung mit Raum, Wahrnehmung und Material ein.

Ebenfalls im Fokus steht die Ausstellung „Down Below“ von Cécile Lemper in der Artothek. Ihre großformatigen Gemälde setzen sich mit Erinnerung, Heimatverlust und familiären Brüchen auseinander und schlagen eine Brücke zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen.

Filmisch widmet sich das Filmhaus Köln im Januar gleich mehreren Themen: Mitte des Monats beleuchtet ein Symposium die Darstellung von Arbeit im Dokumentarfilm. Ende Januar folgt mit der 28. Ausgabe von „STRANGER THAN FICTION“ eines der wichtigsten Dokumentarfilmfestivals Nordrhein-Westfalens, das zahlreiche Premieren und internationale Gäste nach Köln bringt.

Stadtgeschichte und Frauenbewegung im Historischen Archiv

Das Historische Archiv legt im Januar einen thematischen Schwerpunkt auf die Geschichte der Frauenbewegung in Köln. In mehreren Vorträgen werden bislang wenig bekannte Perspektiven beleuchtet, etwa die Rolle von Männern in der ersten Frauenbewegung oder die Bedeutung der „Kölner Frauen-Zeitung“ um 1900.

Besondere Aufmerksamkeit erhält die Veranstaltung zu Else Falk, einer prägenden Persönlichkeit der Kölner Frauenbewegung, deren Wirken lange in Vergessenheit geraten war. Den Abschluss bildet eine Podiumsdiskussion, die historische Entwicklungen mit aktuellen Fragen zu Frauenrechten und Gleichstellung verknüpft.

Erinnerungsarbeit und Gegenwartsfragen im NS-Dokumentationszentrum

Auch das NS-Dokumentationszentrum setzt im Januar wichtige Akzente. Eine Buchvorstellung Mitte des Monats richtet sich gezielt an junge Menschen und thematisiert die Folgen rechtsextremer Gewalt aus der Perspektive Betroffener. Gleichzeitig wird an den ersten NSU-Anschlag in Köln erinnert.

Ende Januar eröffnet eine Intervention in der Dauerausstellung des NS-DOK neue Perspektiven auf die Vermittlung von NS-Geschichte. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, gemeinsam über den heutigen Umgang mit historischen Bildern, Begriffen und Darstellungsformen zu diskutieren.

Den Abschluss bildet eine Tanzperformance in der Synagogengemeinde Köln, die sich mit Leben, Angst und Mitverantwortung im Vichy-Frankreich auseinandersetzt und im Anschluss Raum für vertiefende Gespräche bietet.

Ein Monat voller kultureller Impulse

Mit diesem breit gefächerten Programm unterstreicht Köln im Januar 2026 erneut seine Rolle als lebendige Kulturstadt. Die Veranstaltungen verbinden künstlerische Qualität mit gesellschaftlicher Relevanz und laden dazu ein, sich sowohl mit Gegenwartskunst als auch mit historischen Fragestellungen intensiv auseinanderzusetzen.

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