Archiv | Bensberg

Türen auf fürs Ehrenamt – Sonderveranstaltungen im März 2015

11 März 2015 von Darian Lambert

Große Resonanz bei den Bergisch Gladbacher Ehrenamtlern hatte die Dankeschön-Aktion „Türen auf fürs Ehrenamt“ im Oktober 2014. Damals erklärten sich Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und auch Privatpersonen bereit, Veranstaltungen durchzuführen, an denen die über 400 Bergisch Gladbacher Inhaber einer Ehrenamtskarte teilnehmen konnten.  Zwei zusätzliche Angebote wurden der Stadtverwaltung als Koordinationsstelle nun für März 2015 gemeldet: eine Führung durch Schloss Bensberg und die Besichtigung der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) in Frankenforst. Die Inhaber von Ehrenamtskarten wurden per E-Mail benachrichtigt und konnten sich anmelden.

Die Schlossführung, die Heimatforscher Herbert Stahl anbietet, ist bereits ausgebucht; mehrere freie Plätze gibt es aber noch bei der BASt-Besichtigung. Diese findet statt am Freitag, dem 20. März 2015 um 13.00 Uhr; Treffpunkt ist vor dem Haupteingang, Brüderstraße 53. Wer also eine Ehrenamtskarte besitzt und Interesse an der Teilnahme hat, kann sich gern mit der Stadtverwaltung in Verbindung setzen.  
Ansprechpartnerin ist Christiane Tillmann-Tatzik, E-Mail c.tatzik@stadt-gl.de, Telefon 0 22 02/142860.

Die ersten Ehrenamtskarten laufen aus – an die Verlängerung denken!

Vor zwei Jahren wurde die Ehrenamtskarte in Bergisch Gladbach eingeführt; die ersten Exemplare verlieren also im März 2015 ihre Gültigkeit. Die Inhaber werden gebeten, einen Blick auf das Verfallsdatum ihrer Karte zu werfen und möglichst bald die Verlängerung zu beantragen. Weitere Informationen im Internet (auch Antrag zum Herunterladen):
www.bergischgladbach.de/ehrenamtskarte.aspx oder Tel. 02202 142860.

Um künftige Angebote oder sonstige wichtige Informationen zur Ehrenamtskarte möglichst zeitnah und unkompliziert zu erhalten, werden alle Karteninhaber gebeten, bei der städtischen Koordinationsstelle eine E-Mail-Adresse zu hinterlegen. Wenn man selbst nicht über einen Internet-Anschluss verfügt, ist auch gern die Adresse von Sohn, Tochter oder Freunden willkommen.

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Rheinisch-Bergischer Kreis - Fahndung nach Räuber

Rheinisch-Bergischer Kreis – Fahndung nach Räuber

02 März 2015 von Darian Lambert

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Phantomfoto: Polizei RheinBerg

Am 13.11.2014, um 9.25 Uhr entriss ein bislang unbekannter Täter einer Bankkundin vor dem Eingang der Bensberger Bank in der Schloßstraße in Bergisch Gladbach eine Geldbombe.

Der Täter flüchtete zu Fuß zum Aldi-Parkplatz „Am Stockbrunnen“ und stieg dort zu einer unbekannten weiblichen Mittäterin in einen dunklen Kleinwagen. Von dem unbekannten Räuber liegen ein Phantombild und Videoaufzeichnungen vor.

Die Polizei RheinBerg fragt daher: „Wer kann Angaben zur Identität des unbekannten Räubers machen? Wer kann Angaben zu dem dunklen Kleinwagen machen, mit dem die Täter geflüchtet sind?“

Hinweise bitte an die Polizei RheinBerg unter 02202/205-0 oder per Fax: 02202/205-10-384 oder an stefan.helbing@polizei.nrw.de

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„Der reinste Kindergarten“ – Karikaturen von Renate Alf

02 März 2015 von Darian Lambert

Der Kindergarten einmal von der heiteren Seite beleuchten: Das ist die Absicht der aktuellen Cartoon-Ausstellung im Bensberger Ratssaal. „Der reinste Kindergarten“ zeigt 41 Karikaturen der Künstlerin Renate Alf. Am Donnerstag, dem 5. März, wird die Ausstellung offiziell „eröffnet“ – zwar nicht mit Sekt und Häppchen, aber mit einem Kurzvortrag von Georg W. Geist, dem Vorsitzenden des Kindergartenmuseum e.V. Anschließend tagt der Jugendhilfeausschuss der Stadt.

Renate Alf, geboren 1956 in Göttingen, hat nach ihrer Ausbildung zur Biologie- und Französischlehrerin beschlossen, lieber als Cartoonistin zu arbeiten – und das schon seit über 30 Jahren. Die Mutter von vier Kindern zeichnet für verschiedene Fachzeitschriften, u.a. für „Kindergarten heute“. Der Eindruck, dass Renate Alf die Ideen für ihre Karikaturen aus praktischer Arbeit in einer Kindertageseinrichtung schöpft, trügt allerdings: Die Künstlerin besitzt auch ohne tägliche Inspiration vor Ort ganz einfach die große Gabe, dem Kindergarten mit Witz und Ironie den Spiegel vorzuhalten.

175 Jahre Kindergarten – von der Kinderbewahranstalt zum pädagogischen Konzept

1840 gründete Friedrich Fröbel in Bad Blankenburg / Thüringen den „Allgemeinen deutschen Kindergarten“. Dieser war ein Gegenentwurf zu den damals bereits bestehenden Kinderbewahranstalten und Kleinkinderschulen. Fröbel setzte in seiner Einrichtung erstmals eine neuartige Pädagogik um: Er war der Überzeugung, dass für Kinder das Ausleben ihres Tätigkeits- und Spieltriebs ein wichtiges Instrument ist, zu lernen und sich die Welt anzueignen. Zuvor galt eher die Einschätzung, dass Spielen vertane Zeit sei.

Die Gruppenstärke im Fröbelschen Kindergarten entsprach in etwa schon dem heutigen Standard: Mit 20 bis 30 statt bislang 100 und mehr Kindern war es für die Kindergärtnerin nun möglich, als Spielführerin und –partnerin der Kinder zu agieren und nicht als furchteinflößende Autoritätsperson.

Dieses für damalige Verhältnisse revolutionäre Konzept stieß bei der Obrigkeit auf wenig Gegenliebe. Nach dem Scheitern der Revolution von 1848 wurde der Kindergarten 1851 in Preußen und anderen deutschen Ländern verboten. Daraufhin wanderten viele der von Fröbel ausgebildeten Kindergärtnerinnen aus und verbreiteten so innerhalb weniger Jahre die Idee in der ganzen Welt. Mit der Aufhebung des Verbots 1860 begann auch der Siegeszug des Kindergartens in Deutschland. Von Fröbels Ideal des einheitlichen Bildungssystems für alle Stände und Klassen sind in Deutschland zumindest die beiden ersten Stufen Wirklichkeit geworden: der Kindergarten, der von nahezu allen Kindern zumindest ein Jahr vor der Einschulung besucht wird, und die 1919 / 1920 eingeführte Grundschule.

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Einbrecher kletterten auf einen Balkon

Einbrecher kletterten auf einen Balkon

07 Februar 2015 von Darian Lambert

polizei-passat-frontVorgestern (05.02.2015) verließen die Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Kardinal-Schulte-Straße gegen 18.00 Uhr ihre Wohnung. Als sie gegen 20.15 Uhr wieder zurückkehrten, mussten sie feststellen, dass Einbrecher diese kurze Zeit genutzt hatten. Die Täter waren auf einen Balkon geklettert und hebelten dort die Terrassentür auf, um in die Wohnung zu gelangen. Dort durchsuchten sie Schränke und Behältnisse, leerten Schubläden und Schmuckschatullen. Mit dem Schmuck als Beute konnten sie unerkannt flüchten. Hinweise nimmt die Kreispolizeibehörde RheinBerg unter der Telefonnummer 02202-2050 entgegen.

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Bilder und Sagen aus dem Bergischen Land

Bilder und Sagen aus dem Bergischen Land

31 Januar 2015 von Darian Lambert

AusstellungFoerderRB1Eröffnung am 5. Februar 2015, 12.30 Uhr im 2. OG

Burgen und Schlösser im Bensberger Rathaus – welche Motive könnten passender sein für eine Kunstausstellung auf den Fluren der städtischen Bauaufsicht? Geschaffen wurden die Kunstwerke von Friedrich Förder, der für die fünfmonatige Ausstellung 16 Exponate zur Verfügung stellt. Angesprochen wurde er von Dorothea Corts, Architektin in Diensten der Stadtverwaltung und Kunstexpertin aus Leidenschaft.

Friedrich Förder nennt seine Ausstellung „Bergisches Land – Holzschnittarbeiten und Zeichnungen zu Sagen und Erzählungen“. Den Schwerpunkt bildet die Serie von Kohlezeichnungen zu Burgen und Schlössern im Bergischen, die alle eine Geschichte erzählen. Dazu hat Förder den Grafiken Texte hinzugefügt – Bergische Sagen und Erzählungen aus der Feder von Otto Schell und Christa Kempny.

Förder sagt dazu: „In der überaus reichen Sagenwelt des Bergischen Landes spiegeln sich seine landschaftliche Entwicklung, seine Topografie, die kulturelle, religiöse und wirtschaftliche Geschichte. Vor diesem Hintergrund ist mein umfangreiches Werk zum Thema ‚Bergisches Land‘ zu verstehen.“

Die von Förder geschaffene Serie umfasst Kohlezeichnungen, klein- und großformatige Holzschnittdrucke, Drahtkarton-Prägungen und typografische Arbeiten in Verbindung mit Falt- und Prägetechniken. Eine weitere, besonders gern angewandte Technik des Künstlers ist der Holzschnitt. Die Drucke werden in mehreren Schichten mit fein geritzten Korkplatten angefertigt. „Deshalb sind die Druckoberflächen so duftig und wolkig“, erklärt er. Friedrich Förder (Jahrgang 1935) hat zunächst eine Lehre als Buchdrucker absolviert, dann an der Werkkunstschule Wuppertal Typographie und Drucktechnik studiert. Seit 1961 ist er freiberuflich als Grafikdesigner tätig, Schwerpunkte sind Buchgestaltung und Buchwerbung für Verlage. Künstlerische Arbeiten sind Zeichnungen, Aquarelle, Monotypien, themenbezogene Einzelholzschnitte und Zyklen in Künstlerbüchern. Er lebt in Bergisch Gladbach.

Bei seiner Auswahl im Bensberger Rathaus stellt Friedrich Förder neben den Zeichnungen rund um Bergische Sagen und Erzählungen auch drei seiner Holzschnitte aus. Einer davon zeigt eine sehr spezielle Stadtansicht von Bergisch Gladbach: Rathaus Bensberg, Gnadenkirche und ein typisches Fachwerk-Bürgerhaus sind gut zu erkennen, flankiert von den kubischen Industriegebäuden in der Stadtmitte. „Weil Bergisch Gladbach noch eine junge Stadt ist, habe ich sie in einen Blumentopf gepflanzt“, erläutert Förder seine Sicht der Dinge. Weitere Akzente setzt er innerhalb der Ausstellung mit Papierarbeiten, die die unterschiedlichsten Prägungen und Falzungen aufweisen. „Diese Arbeiten passen ebenfalls gut zur Stadt Bergisch Gladbach als Papiermacherstadt“, findet der Künstler. Eins seiner Werke lässt sogar den Abdruck von Stacheldraht erkennen. Auch etwas Typisches für die Region in Förders Augen: „Wer im Bergischen gern wandert, stößt überall hier auf Weideland, und das ist meist eingezäunt.“

Nicht eingezäunt ist die Ausstellung, im Gegenteil: Die Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, ins Rathaus Bensberg zu kommen und sich die Kunstwerke anzuschauen.

Rathaus Bensberg, 2. Obergeschoss
Eröffnung der Ausstellung: Donnerstag, 5. Februar, 12.30 Uhr
Begrüßung: Elisabeth Sprenger, Leiterin der Bauaufsicht
Die Ausstellung ist zu sehen bis Ende Juni 2015
Öffnungszeiten: Mo-Do 8.00 bis 18.00 Uhr, Fr. bis 15.00 Uhr

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Wanninger & Rixmann: 200% Frauenquote

22 Januar 2015 von Darian Lambert

Rheinische Frohnatur trifft auf kühle Norddeutsche, das allein ist schon Sprengstoff genug. Das ungleiche Duo trifft auch in seinem dritten Programm in einem gepfefferten Rundumschlag den Nerv der Zeit und liefert eine schaurig-schöne Wurzelbehandlung.

Trug Angela Merkel schon bei ihrer Geburt einen Hosenanzug? Was eignet sich besser für Sitzblockaden: Heizkissen oder Rollator?  Warum bestellt sich Claudia Roth bei Zalando grüne Pumps? Und warum bekommen die „Götter im Test“ bei Stiftung Warentest die Note „mangelhaft“?
Wanninger und Rixmann sind unerschrocken, frech, selbstbewusst und wandlungsfähig.

Ein perfekt eingespieltes Team, das zur Freude seines Publikums die Gesetze weiblicher Sittsamkeit konsequent ignoriert und punktgenau seine Pointen liefert.
Sie begeistern auch in diesem Programm wieder mit ihrem exzellenten musikalischen Können und ihren umwerfenden Gesangsnummern.
Freitag, 27. März, 20.00 Uhr, Rathaus Bensberg
21,50 € incl. VRS Ticket, Karten über Köln-Ticket

Veranstalterin: Finte – Bündnis für Fraueninteressen in Kooperation mit dem Frauenbüro / Gleichstellungsstelle der Stadt Bergisch Gladbach

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Radfahrer (48) bei Kollision mit Pkw schwer verletzt

16 Januar 2015 von Darian Lambert

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Foto: Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis

Schwer verletzt hat sich gestern (14.01.15) ein 48-jähriger Radfahrer bei der Kollision mit einem Pkw. Gegen 18:40 Uhr fuhr der 48-jährige Bergisch Gladbacher mit seinem Rad auf der Straße Kaule in Richtung Kölner Straße. Er benutzte dabei den eingerichteten Schutzstreifen, der den Radfahrern in diesem Bereich auch das Fahren entgegen der Einbahnstraße erlaubt. Im Bereich einer – aus Sicht des Radfahrers – Rechtskurve kam dem 48-Jährigen der Pkw eines 73-jährigen Bergisch Gladbachers entgegen. Das Rad kollidierte mit der linken Fahrzeugfront des Pkw, der 48-Jährige wurde in die Windschutzscheibe geschleudert. Er trug zur Unfallzeit keinen Fahrradhelm und erlitt bei der Kollision schwere Verletzungen. Der Pkw des 73-Jährigen war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Der Sachschaden wird insgesamt auf rund 5000,- EUR geschätzt.

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Eissporthalle Polizei jagt Raser mit Laser

06 Januar 2015 von Darian Lambert

radarpistoleAus der Pistole geschossen: Lasergeräte

An der Eissporthalle an der Saaler Mühle setzt die Kreispolizei zur Tempoüberwachung die Lidar-Technik (Light Detection and Ranging) ein. Bei der Laserpistole (Preis: circa 20.000 Euro) muss ein speziell geschulter Polizeibeamter das Fahrzeug mit dem Laserstrahl verfolgen. Die Geschwindigkeitsmessung erfolgt über die Reflektion der in einem bestimmten Rhythmus ausgesandten Lichtimpulse.

Wird bei einem Fahrzeug eine zu hohe Geschwindigkeit festgestellt, macht das System ein Foto. In Lasersäulen sind mehrere Kameras installiert, so dass die elektronische Steuerung den Fotobefehl an die jeweils ideal auf das zu schnelle Fahrzeug gerichtete Kamera aktivieren kann. Die Übermittlung der Bilddaten sowie von Uhrzeit, Geschwindigkeit und weiteren Details kann online erfolgen – oder sie wird beispielsweise einmal pro Woche von einem Polizeibeamten manuell auf einen USB-Stick ausgelesen.

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Linie 400 stärkt den 10-Minuten-Takt

26 November 2014 von Darian Lambert

Die Orientierung für Bus-Fahrgäste auf der Strecke zwischen Bensberg und Stadtmitte wird einfacher: Ab dem Fahrplanwechsel am 14.12.2014 heißen die Linien der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK), die diese Strecke bedienen, nicht mehr 420, 421 und 423, sondern einheitlich Linie 400. Das ist das Ergebnis von Verhandlungen zwischen Stadtverkehrsgesellschaft (SVB), RVK und dem Rheinisch-Bergischen-Kreis, um den öffentlichen Nahverkehr innerhalb der Stadtgrenzen attraktiver zu gestalten. Die „Stadtbus“-Idee dahinter: Auf dieser stark frequentierten Strecke den 10-Minuten-Takt zu stärken und ihn klarer ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.

Im Klartext bedeutet dies: Zwischen der Haltestelle Bergisch Gladbach S und Bensberg U (auch in entgegengesetzter Richtung) werden künftig in der Hauptverkehrszeit (werktags 6 bis 20 Uhr) drei Busse pro Stunde mit der Bezeichnung „400“ verkehren. Ergänzt von weiteren drei Bussen der Linie 227, die weiterhin ihre Bezeichnung beibehält, ergibt sich also ein regelmäßiger 10-Minuten-Takt. Einer der drei 400er Busse wechselt ab Bensberg U seine Liniennummer und fährt als 423 Richtung Rösrath weiter. Dessen Zielanzeige weist die Endstation mit aus, so dass sich niemand verirren kann.

Die übrigen zwei Busse pro Stunde enden in Bensberg U, so dass die (wenigen) Fahrgäste, die weiter nach Overath und Immekeppel fahren wollen, hier zunächst umsteigen müssen. Sie können anschließend aber mit kurzen Wartezeiten ihre Fahrt auf den altbekannten Linien 420 und 421 fortsetzen, die in Bensberg eingesetzt werden. Die Anschlusszeiten an die Regionalbahn 25 in Overath werden auch zukünftig eingehalten, und durch das optimierte Zeitmanagement kann sogar die Overather Siedlung Ferrenberg, die bisher über keinerlei Anknüpfung an den ÖPNV verfügte, mit eingebunden werden.

Eine Ausnahme von der Regel ist für die Linie 420 während der Schülerverkehrs-Stoßzeiten eingeplant: Dann müssen die Passagiere nicht umsteigen, und es gilt hier dasselbe wie für die 423. In Bensberg wird die Linienbezeichnung gewechselt, und die Fahrt geht durch von/bis Overath-Cyriax. Im Fahrplan und auf den Zielanzeigen der Busse sind diese Fahrten ebenfalls ausgewiesen.

Zurück nach Bergisch Gladbach: Die Fahrtstrecke der Linie 400 führt also ab dem S-Bahnhof in der Stadtmitte entlang der Bensberger/Gladbacher Straße (und weiter über Budde- und Steinstraße) mit Schlenker über das Kreishaus auf direktem Wege zum Bensberger Busbahnhof und so von einem zentralen Verkehrsknoten zum anderen. Mühseliges Suchen im Fahrplan, welche Busse denn auf dieser Strecke eingesetzt sind, entfällt künftig. Außerdem ist erkennbar: Aha, die Linie 400 fährt aber erfreulich oft.

Die bereits erwähnte Linie 227 der KWS (Kraftverkehr Wupper-Sieg), die ebenfalls zwischen Bensberg und Bergisch Gladbach verkehrt, behält ihre Bezeichnung über den gesamten Laufweg, weil sie aufgrund ihrer langen Fahrtstrecke zwischen Leverkusen und Moitzfeld/Steinacker eine überörtliche Funktion erfüllt.

Zwei gut überschaubare Buslinien bieten also in der Hauptverkehrszeit (6 bis 20 Uhr) an Werktagen einen jetzt sehr deutlich wahrnehmbaren 10-Minuten-Takt. Beabsichtigt ist, dass durch die einfachere Erkennbarkeit möglichst viele auf den Bus umsteigen, die sonst mit ihrem Auto auf der oftmals stauanfälligen Strecke zwischen Bensberg und Stadtmitte unterwegs sind – bei einer fahrplanmäßigen Fahrtdauer von 18 Minuten eine echt „flotte“ Alternative. Samstags zwischen 6 bis 19 Uhr muss man 10 bis 30 Minuten warten, und sonn- und feiertags geht es zwischen 9 bis 20 Uhr mehr oder weniger im Stundenabstand, was im Wesentlichen mit den Anschlüssen der Linien 227 und 423 an den Knotenpunkten Leverkusen bzw. Rösrath zusammenhängt.

Der 10-Minuten-Takt der Busse zwischen Stadtmitte und Bensberg unter Beteiligung der Linien 227, 420, 421 und 423 besteht bereits seit 1999; die damit verbundenen zusätzlichen ca. 15 Fahrten pro Werktag werden durch die Stadtverkehrsgesellschaft Bergisch Gladbach mbH finanziert.

Wer die Abfahrtszeiten der Busse in Ruhe zu Hause studieren möchte, kann dies anhand des Stadtfahrplans tun, den die SVB wieder zum Fahrplanwechsel herausgibt. Ab Mitte Dezember ist er an den Infopunkten der Verkehrsbetriebe und in den Häusern der Stadtverwaltung kostenlos erhältlich.

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Baugenehmigung für das Projekt Marktgalerie in Bensberg ist rechtmäßig

21 November 2014 von Darian Lambert

Marktgalerie-VisualisierungVerwaltungsgericht weist Klagen ab
Das Verwaltungsgericht Köln hat am Freitag (21.11.2014) drei Klagen gegen die Baugenehmigung für das Projekt Marktgalerie des Investors Centerscape Deutschland GmbH & Co. KG abgewiesen. Beklagt war die Stadt Bergisch Gladbach als Baugenehmigungsbehörde. Mit der Entscheidung endet vorerst das rund einjährige Verfahren, mit dem die Kammer unter dem Vorsitz des Richters Dr. Manfred Siegmund seit Herbst 2013 beschäftigt war. Den Klägern bleibt offen, Rechtsmittel gegen die Entscheidung einzulegen.

Drei Anlieger hatten sich gegen das Vorhaben gewendet. Im Fokus stand die Frage, ob die geplante und genehmigte Anlieferung zum Einkaufszentrum für die umliegenden beiden Hotelbetreiber nicht zumutbar sei. Zudem klagte der Eigentümer des direkten Nachbargrundstücks, dass die geplante Änderung der Wege und die Öffnung des Gebäudes ihn in seinen Rechten verletzen würden.

Die Verwaltungsrichter erklärten bei der Urteilsverkündung in einer Kurzbegründung die Vorwürfe als nicht gerechtfertigt bzw. nicht nachvollziehbar; die ausführliche Begründung wird für nächste Woche erwartet.

Elisabeth Sprenger, Leiterin des Fachbereichs Bauordnung und Bauaufsicht, zeigt sich erfreut: „Wir haben mit dem Urteil gerechnet, da wir uns sehr sicher waren, dass die Planung und Genehmigung umfassend und rechtmäßig erfolgt sind.“ Die Stadtverwaltung blicke nun nach vorn, so Sprenger. Sie betont zudem, dass der – aus Sicht der Bauaufsicht – bislang gute Kontakt zu den Klägern aufrechterhalten werden soll. Als Planungschefin ist sich Elisabeth Sprenger auch sicher, dass letztlich für die Anrainer eine gute Lösung gefunden werden konnte.

Auch die Händlerschaft zeigt sich erleichtert. Georg Daubenbüchel, Vorsitzender der Interessensgemeinschaft Bensberger Handel, freut sich auf die anstehenden Bauarbeiten. „Wir wissen, dass es für alle eine schwierige Zeit werden wird. Wir sehen aber auch die große Chance, mit einem attraktiven Einkaufszentrum an der Schlossstraße unseren Standort wieder in den Fokus der Kundschaft zu rücken.“

Der Investor wird mit dem Abriss im nächsten Jahr beginnen. Mit der Errichtung des Bauzauns beginnt für das Projekt Marktgalerie die eigentliche Bauphase. Etwa vier Monate sind kalkuliert, um das alte Gebäude abzureißen. Zunächst wird das alte Löwen-Center entkernt und die Wertstoffe entsprechend sortiert. Dann müssen circa 60.000 Kubikmeter Beton abtransportiert werden.

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