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Wurde Michael Schubek Opfer einer Intrige in der SPD?

Wurde Michael Schubek Opfer einer Intrige in der SPD?

21 Januar 2018 von Gregor Herzfeld

Die SPD erlebt in diesen Tagen schwere Zeiten in Bergisch Gladbach. SPD Bürgermeisterkandidat könnte nun Opfer einer parteiinternen Intrige geworden sein.

Das Krügerwerk in Bergisch Gladbach

Auf harsche Kritik von Anwohnern waren die Pläne der Firma Küger gestossen, ein neues Verwaltungsgebäude zu errichten neben dem Hochregallager. Daneben sollen zudem ein Parkhaus und ein kleines Gebäude für einen Kindergarten in freier Trägerschaft entstehen. Dieser soll auch für andere Betriebe im Gewerbegebiet Zinkhütte nutzbar sein. Die Bürgerinitiative „Neuborner Busch“ hatte sich gebildet und protestierte scharf gegen die Pläne.

Für die Pläne suchte die Firma Krüger den Dialog mit der Bürgerinitiative, welche den Dialog allerdings abgelehnt haben soll. Für Michael Schubeks Firma Solidarconsult war dies ein potentieller  Auftrag den Dialog mit den Bürgern zu organisieren. Also schrieb Schubek dem Firmenchef Marc Krüger per E-Mail, dass er gern mit seiner Firma Solidar-Consult den Dialogprozess in dieser Sache organisieren würde. Die E-Mail landete kurzerhand im digitalen Papierkorb.

Der SPD wurde diese E-Mail allerdings zugespielt und Michael Schubek zum Verhängnis. Die Genossen zeigten sich ob des Schubek-Angebotes entsetzt. Schubek reagierte auf die massive Kritik prompt und trat von seinem Posten als sachkundiger Bürger im Planungsausschuss zurück. Es ist wohlmöglich das politische Aus eines Mannes, der in Bergisch Gladbach für seine SPD Bürgermeister werden wollte. Fachliche Gründe hat es offenbar nicht gegeben für Schubeks Rückzug.

Eine Frage bleibt jedoch offen. Wer spielte der SPD die E-Mail von Michael Schubeks Firma Solidarconsult zu? Insider vermuteten hinter dem Manöver die Beteiligung vom Immobilienmakler Hinterecker und / oder von der SPD-Genossin Helene Hammelrath. Genau ließ sich dies jedoch nie ermitteln. Fakt ist: Der Top-Mann der Gladbacher SPD – ihr letzter Bürgermeisterkandidat – wurde von den eigenen Genossen in die Mangel genommen bis er das Handtuch warf. Eigenen Angaben zu Folge war seine Bürgermeisterschaftskandidatur schon von einem heftigen Streit mit den Genossen überlagert.

Der interne Streit unter Genossen hat in Bergisch Gladbach schon fast Tradition. Auch der ehemalige Gladbacher Bürgermeister Holger Pfleger (Bürgermeister 1989 bis 1994) lag mit seinen Parteigenossen am Ende ebenfalls über Kreuz.

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160 Einsatzstellen bei Sturm Friederike

160 Einsatzstellen bei Sturm Friederike

18 Januar 2018 von Gregor Herzfeld

Die Feuerwehr Bergisch Glabach hatte am heutigen Donnerstag rund 160 Einsatzstellen im Stadtgebiet abzuarbeiten.

„Wir haben neben unseren regulären Einsatzkräften 4 Erkunder im Einsatz, die die Einsatzstellen sichten und priorisieren. Trotz einiger Einsatzstellen mit hoher Priorität haben wir glücklicherweise bislang keine Verletzten zu beklagen. Das THW Bergisch Gladbach unterstützt uns mit 3 Fahrzeugen und 10 Einsatzkräften. Uns erreichen weiterhin neue Notrufe. Die Friedrich-Offermann-Straße konnte wieder für den Verkehr freigegeben werden.“ – so Elmar Schneiders, Pressesprecher der Feuerwehr.

Unseren Informationen nach müsste der Höhepunkt des Sturmtiefs zwischenzeitlich am Stadtgebiet Bergisch Gladbach vorbeigezogen sein.

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Radeln in der Fußgängerzone soll bald erlaubt sein – aber vorsichtig!

Radeln in der Fußgängerzone soll bald erlaubt sein – aber vorsichtig!

17 Januar 2018 von Gregor Herzfeld

Bergisch Gladbach versteht sich als eine radfahrerfreundliche Stadt. Deshalb sollen immer mehr Möglichkeiten für Radfahrer geschaffen werden, bequem und sicher durch den Verkehr zu kommen. So wurde als eine der Maßnahmen des Mobilitätskonzeptes der Stadt im Jahre 2016 beschlossen, die Fußgängerzone in der Stadtmitte für den Fahrradverkehr testweise zu öffnen. Radler dürften dann das, was sie heute eh schon in starkem Umfang tun: nämlich die Hauptstraße und ihre Nebenstraßen im Bereich zwischen Driescher Kreisel und Forumpark als Radfahrstrecke nutzen.

Nun soll es soweit sein. Mit Beginn der Fahrradsaison, also im März/April 2018, könnte das bislang Verbotene legal werden. Anregungen für die Umsetzung holten sich Verwaltung und Politik bei einer Exkursion nach Brühl, wo die offene Fußgängerzone bereits gelebter Alltag ist. Noch ist allerdings nichts offiziell entschieden. Zur konkreten Umsetzung will sich die Stadtverwaltung in den kommenden Wochen die Zustimmung der politischen Gremien einholen.

Um die einzelnen Nutzergruppen der Fußgängerzone auf die neue Situation vorzubereiten und zu sensibilisieren, will die Stadtverwaltung im Vorfeld der Öffnung eine intensive Öffentlichkeitsarbeit betreiben, um auf das neue Miteinander aufmerksam machen. Denn ein Miteinander soll es sein und kein Gegeneinander. Dazu müssen die Regeln klar definiert sein: Die Fußgänger bestimmen den Verkehr und haben stets Vorrang, Radfahrer müssen Schrittgeschwindigkeit fahren. Menschen mit Behinderungen müssen den Leitstreifen gefahrlos nutzen können. All dies soll durch Hinweise und Beschilderung vor Ort, aber auch in den Medien kommuniziert und durch Polizei und Ordnungsbehörde kontrolliert werden.

Fakt ist, dass die Fußgängerzone auch unerlaubt bereits ausgiebig von Radfahrern genutzt wird. Ende Oktober 2017 wurde an drei Tagen gezählt und insgesamt über 1.000 Fahrradfahrten auf verbotenem Terrain erfasst. Auffälligkeiten durch Unfälle gibt es hingegen nicht zu verzeichnen.

Das Ergebnis der Zählung lässt auf der anderen Seite den Schluss zu, dass die Hauptstraße als Verbindungsachse eine hohe Attraktivität ausstrahlt. Was eindeutig für die Öffnung spricht – natürlich unter Berücksichtigung der bereits erwähnten Vorrechte für Fußgänger. Die Durchlässigkeit der bisher gesperrten Strecke würde somit also auch die Attraktivität des Radfahrens in Bergisch Gladbach insgesamt erhöhen. Umwege werden vermieden, die Barrierewirkung der Innenstadt entfällt, eine Fahrradkultur entsteht. Für die im unmittelbaren Umfeld wohnenden Bürgerinnen und Bürger (das sind knapp 49.000 Personen im Umkreis von 2,5 km Luftlinie) wird es wesentlich einfacher, mal kurz aufs Rad zu steigen, um die City zu besuchen.

Größtmögliche Sicherheit und wirksame Gefahrenprävention soll auch mit zwei weiteren Maßnahmen erreicht werden: Bei großen Veranstaltungen in der Fußgängerzone  (z.B. Markt, Kirmes, Weihnachtsmarkt, Stadtfeste, Bautage etc.) bleibt das Radfahren auch zukünftig verboten; auf diese Sonderregelungen soll per Hinweisschild aufmerksam gemacht werden. Fahrradabstellanlagen sollen außerdem nicht auf der Hauptstraße installiert werden, um unnötige Gefahrenpunkte zu vermeiden. Vielmehr sollen sie auf die umliegenden  Nebenstraßen ausgelagert werden.

Die Verwaltung wird die Öffnung der Fußgängerzone für den Radverkehr intensiv mit der Politik beraten. Erste Gelegenheit dazu besteht in der Sitzung des Inklusionsbeirates am 17. Januar 2018. Am 6. Februar soll im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Infrastruktur und Verkehr der Beschluss folgen.

Positive Signale aus der Politik gab es bereits beim ersten „Runden Tisch Fahrradfreundliches Bergisch Gladbach“. Vertreten waren Politik, Verwaltung, Polizei sowie die Interessensverbände ADFC, ProVelo und VCD. Das Gremium sieht in der Attraktivierung der Innenstadt für Fahrradfahrer eine vielversprechende Maßnahme, um der nachhaltigen Verlagerung des Verkehrs vom Auto aufs Fahrrad ein Stück näher zu kommen. Wenn es gelingt, das Pkw-Aufkommen spürbar zu verringern, ist auch insgesamt eine bessere Erreichbarkeit der City zu erwarten. Die Mehrheit sprach sich für eine testweise Öffnung der Fußgängerzone aus. Auch die IG Stadtmitte hat sich positiv zur Öffnung der Fußgängerzone geäußert.

Die Testphase soll  zunächst ein Jahr umfassen. Danach wird unter Einbeziehung aller beteiligten Akteure Bilanz gezogen und über eine endgültige Regelung entschieden.

Der gleichlautende Text hängt auch als Word-Datei an. Außerdem erhalten Sie drei Fotos: Mobilitätsmanager Daniel Euler erprobt schon mal das Fahrradgefühl in der Fußgängerzone – zunächst aber noch ganz legal im Stand.

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Jugendschöffinnen und -schöffen gesucht

16 Januar 2018 von Darian Lambert

Für das Jugendschöffengericht in Bergisch Gladbach und die Jugendkammern beim Landgericht Köln werden zur Zeit die Vorschlagslisten der Wahlperiode 2019 bis 2023 für die Besetzung der Schöffenstellen aufgestellt.

Danach werden aus dem Zuständigkeitsbereich der Stadt Bergisch Gladbach für das gemeinsame Jugendschöffengericht der Amtsgerichtsbezirke Bergisch Gladbach und Wermelskirchen
–        9 Jugendhauptschöffen (5 weibliche und 4 männliche)
–        22 Jugendhilfsschöffen (11 weibliche und 11 männliche)
und für die Jugendkammer beim Landgericht Köln
–        7 Jugendhauptschöffen (4 weibliche und 3 männliche)
gesucht.

Wer kann Jugendschöffe/-schöffin werden?

Das Schöffenamt kann nur von Deutschen versehen werden. Die Bewerberin / der Bewerber muss in Bergisch Gladbach wohnen und zu Beginn der Amtsperiode am 01.01.2019 zwischen 25 und 69 Jahre alt sein.

Außerdem gibt es Ausschlussgründe nach dem Gerichtsverfassungsgesetz, so z.B. fehlende Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter, mangelnde gesundheitliche Eignung, Vermögensverfall, Verstoß gegen die Grundsätze der Menschlichkeit oder der Rechtsstaatlichkeit, Tätigkeit für die Staatssicherheit der ehemaligen DDR.

Auch berufliche Gründe können gegen die Berufung zum Jugendschöffen sprechen: So sollen weder Mitglieder der Bundes- oder Landesregierung berufen werden noch Richter oder Beamte der Staatsanwaltschaft, Rechtsanwälte, Vollstreckungs- und Vollzugsbeamte. Übrigens gehört nach den Buchstaben des Gesetzes auch der Bundespräsident zum ausgeschlossenen Personenkreis.

Wie und wo bewerben?

Bürgerinnen und Bürger aus Bergisch Gladbach, die die Voraussetzungen zum Schöffenamt besitzen, können sich ab sofort bis zum 28.02.2018 bewerben, und zwar schriftlich unter folgender Adresse: Stadt Bergisch Gladbach Fachbereich Jugend und Soziales, Postfach 20 09 20, 51439 Bergisch Gladbach. Ansprechpartner ist Herr Tritz. Per E-Mail ist er erreichbar unter S.Tritz@stadt-gl.de.

Der Jugendhilfeausschuss der Stadt Bergisch Gladbach entscheidet voraussichtlich in seiner Sitzung am 19. April 2018 über die Aufnahme in die Vorschlagsliste.

Nähere Informationen zur Schöffenwahl sind auch auf der städtischen Homepage unter www.bergischgladbach.de/jugendschoeffen zu finden. Hier stehen die entsprechenden Antragsformulare zum Download bereit.

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Veränderte Antragsfrist für Förderprogramme von Land und Landschaftsverband

15 Januar 2018 von Gregor Herzfeld

Vereine, Initiativen und Kultureinrichtungen, die auf eine Förderung durch das Land oder den Landschaftsverband hoffen, sollten ihre Anträge unbedingt innerhalb der Fristen einreichen. Nur so besteht die Chance, dass die eigenen Projekte gefördert werden.

Die Antragsfrist für eine Förderung durch den Landschaftsverband endet am 28. Februar – bis dahin müssen die Anträge dem Kulturbüro vorliegen. Dieses reicht die Unterlagen dann bearbeitet bis zum 31. März an den Landschaftsverband weiter. Bisher genannte andere Zeiträume sind nicht mehr gültig.

Für die Schulen, die sich im Kontext des Landesprogramms „Kultur und Schule“ engagieren möchten, ist wie in den Vorjahren auch der 31. März der Stichtag zur Abgabe. Da dieser 2018 auf Karsamstag fällt, ist der Gründonnerstag vor den Osterferien die letzte Möglichkeit, die Projektdatenblätter einzureichen.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an das Kulturbüro des Kreises, Telefon: 02202 13-2770 beziehungsweise per E-Mail an kultur@rbk-online.de

Weitere Infos gibt es auch auf der Homepage, www.rbk-direkt.de.

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Gut Lerbach - Milchtankstelle der neuesten Generation

Gut Lerbach – Milchtankstelle der neuesten Generation

07 Januar 2018 von Darian Lambert

Am Gut Lerbach gibt es Milch per Knopfdruck 24 Stunden am Tag / 7 Tage die Woche. Zusätzlich gibt es noch einige Käsesorten, Eier, Konfitüre, Eierlikör etc. an den Automaten zu erwerben. Gezahlt werden kann in bar und mittlerweile auch per Karte.

Das Gut Lerbach befindet sich am Stadtrand von Bergisch Gladbach.
Gut Lerbach, Oberlerbach 5, 51465 Bergisch Gladbach

Bereits in dritter Generation bewirtschaftet Michael van Elst den Hof in direkter Nachbarschaft vom Schlosshotel Lerbach. 65 Kühe hat der Landwirt in seinem Stall. Das Futter für die Tiere, Mais und Getreide, baut er selber an. Nur Kraftfutter kauft er noch dazu. Dabei achtet der Landwirt darauf, gentechnikfreies Futter zu kaufen.

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Sturm Burglind hinterlässt Gefahrenstellen im ganzen Kreis

04 Januar 2018 von Darian Lambert

Der Refrather Weg in Bergisch Gladbach muss bis mindestens Freitag komplett gesperrt werden.

Seit heute Morgen (03.01.) gegen 05.45 Uhr gehen zahlreiche Meldungen über Gefahrenstellen ein. Hauptsächlich handelte es sich um umgefallene Bäume. Den größten Anteil hat dabei die Stadt Bergisch Gladbach. Hier gingen bis heute Mittag 45 Meldungen ein, in Overath 7 und in Rösrath 5. In Kürten, Burscheid, Wermelskirchen und Odenthal war es jeweils nur ein Anruf. Die Autobahnanschlussstellen waren auch betroffen. Hier wurden 6 Gefahrenstellen gemeldet. Auch für andere Behörden (Leverkusen, Köln, Lohmar und Lindlar) nahm die Gladbacher Leitstelle Anrufe entgegen.

In vielen Fällen meldeten die Bürger umgefallene Bäume, die oft Straßen versperrten. Teilweise wurden die Bäume von der Feuerwehr beseitig, doch auch Bürger packten mit an. In Bensberg zum Beispiel holten Anwohner ihre Motorsägen heraus und befreiten ein paar Autos von einer Kiefer. Bürger in anderen Ortschaften mussten etwas länger warten, bis ihre Autos von Bäumen befreit wurden. Auch Dachziegel vielen auf eine Motorhaube, Äste lagen als Hindernisse auf Fahrbahnen, eine Baustellenabsicherung flog herum, Stromleitungen wurden von Bäumen heruntergerissen. Die kuriosesten Sturmschäden waren wohl, dass ein Trampolin auf der Fahrbahn in Herkenrath lag, ein Gartenhaus plötzlich auf dem Zaun eines Anwohners landete und ein umgestürzter Altkleidercontainer. Auch Unfälle blieben nicht aus. An der Autobahnanschlussstelle in Moitzfeld fuhr ein Lkw-Fahrer in einen umgestürzten Baum. Vor einem fahrenden Streifenwagen in Obereschbach fiel eine Tanne um. Der Polizeibeamte konnte zwar noch bremsen, landete aber mit dem Streifenwagen auf dem umgekippten Baum. Die Feuerwehr konnte den Wagen wieder befreien.

Die letzte Meldung von heute Mittag betrifft leider sehr viele Pendler und Anwohner in Bergisch Gladbach. Der Refrather Weg muss wegen der Gefahr von umstürzenden Bäumen im Bereich Robert-Schuman-Straße und der Straße Auf der Kaule bis mindestens Freitag komplett gesperrt werden.

Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger um besondere Vorsicht. Auch wenn der Sturm nachlässt, bleibt die Gefahr von abknickenden Bäumen und Ästen. Auch locker gewordene Dachziegel könnten herunterfallen.

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Gesundheitsamt gibt Entwarnung: Abkochgebot für Trinkwasser im Bergisch Gladbacher Stadtteil Hebborn aufgehoben

27 Dezember 2017 von Gregor Herzfeld

Das Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises hebt ab sofort das Abkochgebot für das Trinkwasser im Bergisch Gladbacher Stadtteil Hebborn auf und gibt damit Entwarnung. Die letzten Proben aus dem Leitungsnetz des Versorgers BELKAW ergaben ein mikrobiologisch einwandfreies Ergebnis, wodurch das Trinkwasser nun wieder uneingeschränkt genutzt werden kann. Allerdings wird in der sogenannten Druckzone 2, wo in der vergangenen Woche die Verunreinigung mit Enterokokken aufgetreten ist, das Wasser weiterhin gechlort. Diese Maßnahme wird fortgesetzt, bis weitere Untersuchungen abgeschlossen sind, was mindestens bis Mitte Januar dauern wird. Die Chlorung geschieht weiterhin mit einer nur geringen Dosierung von bis zu 0,3mg Chlor/Liter Trinkwasser entsprechend der Trinkwasserverordnung und ist gesundheitlich unbedenklich. Es kann dabei allerdings zu einer unbedenklichen Geruchsbelästigung kommen – besonders bei warmem Wasser.

In folgenden Straßen wird weiterhin gechlort:
Akazienweg, Alte Wipperfürther Str., Am Broich, Am Eichenberg, Am Grünen Weiher, Am Heidetor, Am Kamelsbuckel, Am Mühlenberg, Am Reiferbusch, Am Steinberg, Am Steinernen Kreuz, Am Urnenfeld, Am Vogelherd, Am Wapelsberg, Amselweg, An der Engelsfuhr, An der Flora, An der Strunde, Auf dem Horn, Auf dem Kirchenfeld, Auf dem Lichmich, Buschhorner Weg, Dr.-Robert-Koch-Str., Eichenweg, Engelsgut, Eschenweg, Föhrenhöfchen, Fuchskaule, Gemarkenweg, Gerstenschlag, Gertrudenstr., Haferbusch, Hannenbusch, Hauptstr., Hebborner Berg, Hebborner Feld, Hebborner Kirchweg, Hebborner Str., Heiligenstock, Hornstr., Hubertusstr. Im Aspert, Im Drosselhain, Im Kleefeld, In den Stämmen, In der Schlade, Irlenfelder Weg, Jägerhof, Jägerstr., Johannesstr., Kalmüntener Str., Keltenweg, Kürtener Str., Langemarckweg, Laurentiusstr., Lochermühle, Meisenweg, Mutzer Feld, Mutzer Heide, Mutzer Str., Nußbaum, Nußbaumer Berg, Nußbaumer Feld, Nußbaumer Garten, Nußbaumer Str., Nußbaumer Winkel, Odenthaler Str., Olpensgut, Paffrather Str., Pannenberg, Pappelweg, Peter-Landwehr-Str., Platanenweg, Reuterstr., Roggenacker, Romaneyer Str. , Römerfeld, Rommerscheider Str., Sonnenweg, Theodorstr., Töpferweg, Überm Rost, Unterboschbach, Unterhebborn, Voiswinkeler Str., Vollmühlenweg, Waldstr., Weizenfeld, Zaunkönigweg, Zum Waschbach.

Für Fragen rund um die Verkeimung und Chlorung kann man sich an den BELKAW- Kundenservice unter der Telefonnummer 02202 2855 800 wenden.

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Ahmadiyya-Jugend räumt am Neujahrsmorgen wieder die Innenstadt auf

27 Dezember 2017 von Gregor Herzfeld

Der letzte Böller ist gezündet, die Feierlaune verraucht, und nach der Silvesternacht bricht der erste Morgen des neuen Jahres an. Unübersehbar liegen überall die Reste der Knallkörper, Raketen, Sektflaschen und Mitternachtsimbisse herum. Die Kollegen der Stadtreinigung haben eine Menge Arbeit vor sich – und sind froh über die ehrenamtliche Hilfe, die auch in diesem Jahr wieder auf den Plan tritt. Es ist in Bergisch Gladbach bereits eine schöne Tradition geworden, dass die örtliche Gruppe der Ahmadiyya Muslim Jugendorganisation im Rahmen einer bundesweiten Aktion am Neujahrsmorgen in der Innenstadt im Einsatz ist, um die von den Feiernden hinterlassenen Reste zu beseitigen. So wird es auch am 1. Januar 2018 wieder sein. Der Abfallwirtschaftsbetrieb unterstützt die Jugendlichen gerne bei Ihrer Aktion und stellt der Gruppe das erforderliche Hilfsmaterial zur Verfügung. Die gesammelten Abfälle werden am Konrad-Adenauer-Platz zusammengetragen und von der Stadtreinigung abgefahren.

Die Ahmadiyya ist eine islamische Gemeinschaft, die 1889 in Indien gegründet wurde. Sie setzt sich eigenen Angaben zufolge für Frieden, Toleranz, Menschenrechte und die Trennung von Politik und Religion ein. Die Jugendorganisation der Ahmadiyya hat das Selbstverständnis, mit Hilfsaktionen „ein Zeichen für bürgerschaftliches Engagement und die Verbundenheit zum Heimatort“ zu setzen. Die Neujahrsputzaktionen finden in 240 Städten und Gemeinden Deutschlands statt. In Bergisch Gladbach helfen die Jugendlichen schon seit fast 20 Jahren regelmäßig am Neujahrsmorgen.

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Verkeimung des Trinkwassers in Bergisch Gladbacher Innenstadt

19 Dezember 2017 von Darian Lambert

Gesundheitsamt ordnet vorübergehendes Abkochgebot an

Bei einer Untersuchung des Trinkwassers wurde in Bergisch Gladbach eine Verunreinigung des Trinksystems der BELKAW mit Enterokokken festgestellt. Enterokokken sind Bakterien, die eine Verunreinigung des Trinkwassers anzeigen.Diese mikrobiologische Verunreinigung kann beim Menschen beispielsweise zu Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall und Erbrechen führen. Zunächst bis kommenden Dienstag gilt von nun an ein vorbeugendes Abkochgebot für das Trinkwasser. Dann liegen die Ergebnisse einer Beprobung vor des Belkaw-Trinkwassernetzes vor. Bei gesundheitlichen Beschwerden wird empfohlen, den Hausarzt aufzusuchen. Sobald das Wasser wieder uneingeschränkt nutzbar ist, wird dies umgehend bekannt gegeben.

Die Ursache für die Verunreinigung wird zurzeit durch die BELKAW als zuständiger Versorger geklärt und Maßnahmen zur Behebung der Störung sind bereits eingeleitet. Es ist eine Chlorung eingeleitet worden. Hierdurch kann es vorübergehend zu einem unbedenklichen Chlorgeruch, insbesondere des Warmwassers kommen.

Trinkwasser bis auf weiteres abkochen
Um eventuelle Erkrankungen zu vermeiden, soll das Wasser für die folgenden Zwecke sprudelnd abgekocht werden:

· Zubereitung von Nahrung insbesondere für Säuglinge, Kleinkinder, alte und kranke Menschen,

· Abwaschen von Salaten, Gemüse und Obst,

· Herstellen von Eiswürfeln zur Kühlung von Getränken,

· Zähne putzen und

· medizinische Zwecke (Reinigung von Wunden, Nasenspülung, Inhalation etc.)

Das abgekochte Wasser ist unbedenklich und kann ganz normal weiter verwendet werden. Für die Körperpflege (waschen, duschen, baden) muss das Wasser nicht abgekocht werden. Dabei sollte man lediglich darauf achten, dass das Wasser nicht getrunken wird oder auf offene Wunden kommt. Für Haustiere und Vieh wird kein abgekochtes Wasser benötigt, ebenso wenig wie für die Toilettenspülung.

In folgenden Straßen wird gechlort:
Akazienweg, Alte Wipperfürther Str., Am Broich, Am Eichenberg, Am Grünen Weiher, Am Heidetor, Am Kamelsbuckel, Am Mühlenberg, Am Reiferbusch, Am Steinberg, Am Steinernen Kreuz, Am Urnenfeld, Am Vogelherd, Am Wapelsberg, Amselweg, An der Engelsfuhr, An der Flora, An der Strunde, Auf dem Horn, Auf dem Kirchenfeld, Auf dem Lichmich, Buschhorner Weg, Dr.-Robert-Koch-Str., Eichenweg, Engelsgut, Eschenweg, Föhrenhöfchen, Fuchskaule, Gemarkenweg, Gerstenschlag, Gertrudenstr., Haferbusch, Hannenbusch, Hauptstr., Hebborner Berg, Hebborner Feld, Hebborner Kirchweg, Hebborner Str., Heiligenstock, Hornstr., Hubertusstr. Im Aspert, Im Drosselhain, Im Kleefeld, In den Stämmen, In der Schlade, Irlenfelder Weg, Jägerhof, Jägerstr., Johannesstr., Kalmüntener Str., Keltenweg, Kürtener Str., Langemarckweg, Laurentiusstr., Lochermühle, Meisenweg, Mutzer Feld, Mutzer Heide, Mutzer Str., Nußbaum, Nußbaumer Berg, Nußbaumer Feld, Nußbaumer Garten, Nußbaumer Str., Nußbaumer Winkel, Odenthaler Str., Olpensgut, Paffrather Str., Pannenberg, Pappelweg, Peter-Landwehr-Str., Platanenweg, Reuterstr., Roggenacker, Romaneyer Str. , Römerfeld, Rommerscheider Str., Sonnenweg, Theodorstr., Töpferweg, Überm Rost, Unterboschbach, Unterhebborn, Voiswinkeler Str., Vollmühlenweg, Waldstr., Weizenfeld, Zaunkönigweg, Zum Waschbach.

Für Fragen rund um die Verkeimung und Chlorung kann man sich an den BELKAW- Kundenservice unter der Telefonnummer 02202 2855 800 wenden. Das Gesundheitsamt steht gegebenenfalls auch bei Fragen unter 02202 132242 zur Verfügung.

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