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Kostenloser Leseausweis entpuppt sich als „Renner“

08 April 2014 von Darian Lambert

 Café-KiWo-Kids erhalten in der Bensberger Stadtbücherei ihre eigene Ausleihkarte

„Wir können es kaum glauben, aber in den ersten drei Monaten haben wir bereit 174 Leseausweise für die Kinder und Jugendlichen unserer Stadt ausgestellt“, freut sich Andrea Görgen von der Stadtbücherei beim Pressetermin am Freitag (04.04.2014). Vor ihr in der Zweigstelle der Stadtbücherei in Bensberg stehen die zwölf Mädchen vom Café KiWo, die erstmals mit ihren Betreuern den Weg in die großzügigen Räume an der Schloßstrasse gefunden haben.
Yolyana und die anderen Mädchen im Alter zwischen acht und 13 Jahren sind direkt gebannt von der Vielfalt des Angebots an Büchern und Hörspielen. Vom Bilderbuch für die Kleinsten über Erstlesebücher für Leseanfänger bis zu Erzählungen und Sachbücher für junge Leser ist alles vorhanden. Ob lesen oder hören, ob Krimi und Abenteuer, Fantasy, Lustiges oder Grusel – für jeden ist etwas dabei.

„Der kostenlose Leseausweis ist eine neue Aktion, für die wir die Kids im Café KiWo jetzt begeistern können“, erklärt Uwe Tillmann von der Stadt Bergisch Gladbach, zuständig für Soziale Stadtentwicklung. „Es ist für die Mädchen toll, dass sie jetzt einen eigenen Ausweis haben und sich die Bücher mit nach Hause nehmen können, ohne dass es Geld kostet“, betonen die Betreuerinnen Mechtild Münzer und Olivia Seiler, die jeden Freitagnachmittag die Mädchen und Jungen im Café KiWo betreut. „Die Gestaltungs- und Fördermöglichkeiten für die Kinder und deren Familien werden durch das kostenfreie Angebot enorm gesteigert“, ergänzt Tillmann und weißt darauf hin, dass der Ausflug in die Stadtbücherei ab sofort regelmäßig erfolgen wird.

Andrea Görgen sowie Diana Rajabi von der Bensberger Zweigstelle erklären den Kindern und Jugendlichen zunächst, wie die Ausleihe funktioniert und welche Themen zu finden sind. „Wer sich schon immer gefragt hat, wie die Tomate eigentlich in die Ketchup-Flasche kommt oder warum die Dinosaurier ausgestorben sind, kann die Antwort auf diese und viele weitere Fragen im umfangreichen Sachbuchangebot finden“, erläutert Görgen.
Ein Buch von Prinzessin Lillifee sucht sich Yolyana aus. Vier Wochen lang kann sie es jetzt mit ihrem eigenen Leseausweis kostenlos ausleihen. Zurück bringt sie es dann beim nächsten Besuch mit dem Café-KiWo-Team. „Vier Freunde und das verlassene Pony“ oder „Der Hexenspiegel“ sind weitere Bücher-Titel, für die sich die Mädchen entschieden haben.
Reich bepackt mit den unterschiedlichsten Büchern verlassen die KiWo-Kids die Bücherei. Das Betreuer-Team möchte schon am 11. April mit der nächsten Gruppe wiederkommen. „Es ist ein tolles Angebot für alle Kinder bis 18 Jahre in Bergisch Gladbach“, sind sich alle Beteiligten sicher.

Kostenloser Leseausweis für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre
Seit dem 1. Januar 2014 können alle Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre das Angebot der Stadtbücherei kostenfrei nutzen. Das hat der Stadtrat bereits im Dezember beschlossen und die ersten 174 Leseausweise (74 für Kinder und 90 für Jugendliche) wurden auch schon ausgestellt.
Eltern können für Ihre Kinder bis zum Alter von 10 Jahren einen Kinderausweis ausstellen lassen, mit dem sie sämtliche Medien der Kinderbücherei ausleihen können.
Der Jugendausweis für die Altersgruppe der 11 – 17-Jährigen berechtigt zur Ausleihe von altersgerechten Medien der Stadtbücherei. Dazu zählen auch Lernhilfen wie Interpretationen, Mathematik- und Rechtschreibtrainer und Vokabelhilfen.
Schüler und Studenten ab 18 Jahre erhalten weiterhin eine Ermäßigung des Jahresbeitrags.
Die kostenlose Mitgliedschaft gilt für die Stadtbücherei im forum, für die Stadtteilbücherei in Bensberg und die Bücherei in Paffrath in der IGP

Café KiWo öffnet immer freitags seine Pforten

Das Café KiWo ist Kontaktstelle im Wohnpark Bensberg und eine gemeinsame Initiative der GL-Service gGmbH und dem Fachbereich Jugend und Soziales, Soziale Stadtentwicklung. In eigenen Räumen im Zentrum für Aktion und Kultur (ZAK) werden vielfältige Beratungs-, Betreuungs- und Hilfsangebote für Familien im Wohnpark organisiert.
Erklärtes Ziel ist es, die Beziehungen zu Einrichtungen und gesellschaftlichen Aktivitäten außerhalb des Wohnparks zu stärken und dadurch eine aktive „Brückenfunktion“ zwischen dem Wohnpark und den angrenzenden Stadtgebieten zu gestalten. Ein besonderes Augenmerk wird auf Maßnahmen für circa 50 Kinder aus dem Wohnpark im Alter zwischen sieben und 13 Jahren gelegt, die das Café KiWo ebenfalls regelmäßig am Freitagnachmittag besuchen und die als Abschluss des Nachmittags gemeinsam kochen.

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Frühlingsfest in Bergisch Gladbach

02 April 2014 von Darian Lambert

Machen Sie Ihren Drahtesel startklar für den Fahrrad-Frühling

Sicherheitscheck und vieles mehr rund ums Fahrrad im Rahmen des Frühlingsfestes am 06.04.2014:

Unter dem Motto „Fahrrad-Frühling“ führt die Stadt Bergisch Gladbach zusammen mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub Rhein-Berg/Oberberg e. V. (ADFC) und der Verkehrswacht Rheinisch-Bergischer-Kreis e. V. eine Verkehrssicherheitsaktion auf dem Frühlingsfest der IG-Stadtmitte am kommenden verkaufsoffenen Sonntag auf dem Konrad-Adenauer-Platz durch.

Neben einem Fahrradsicherheitscheck wird an diesem Tag außerdem noch die Möglichkeit zur Fahrrad-Codierung geboten. Ein Fahrrad-Parcours insbesondere für Kinder und Jugendliche,  eine Ausstellung zum Thema „Kinder lernen Radfahren”, Informationen zum Thema „Fahrradhelm” sowie  qualifizierte Beratung zu Pedelecs bzw. E-Bikes und zur Straßenverkehrsordnung runden das Thema ab. Wer an allen Aktionen rund um das Thema „Fahrradsicherheit“ teilnimmt, kann bei einem Fahrrad-Quiz viele attraktive Preise gewinnen. Zusätzlich zu Informationen durch einen ortsansässigen Zweiradhändler runden die Angebote des Stadtentwicklungsbetriebs sowie der Naturarena Bergisches Land zu Tourismusangeboten rund ums Fahrrad das Angebot ab. Koordiniert werden die Veranstaltungen zum Thema „Fahrradsicherheit“ von der Stadtverkehrsgesellschaft Bergisch Gladbach (SVB).
   
Initiiert wurde diese Aktion durch die Koordinierungsstelle des Netzwerks Verkehrssicheres Nordrhein-Westfalen im Regierungsbezirk Köln, angesiedelt bei der Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH, wo die Stadt seit Ende 2013 Mitglied ist.  

An den gemeinsamen Aktionen des Netzwerks Verkehrssicheres NRW nehmen im Regierungsbezirk Köln neben Bergisch Gladbach auch die Städte Aachen, Alfter, Bergheim, Bonn, Burscheid, Brühl, Erftstadt, Hückeswagen, Kerpen, Köln, Wesseling und Waldbröl teil.

Das 2005 gegründete Netzwerk ist eine Initiative von VRS, Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, NRW-Verkehrsministerium sowie Aachener Verkehrsverbund. Es unterstützt seine Mitgliedskreise und Kommunen tatkräftig bei einer präventiven Verkehrssicherheitsarbeit für Kinder und Jugendliche, aber auch für Senioren. Oberstes Ziel ist es die Zahl der Verkehrsunfälle zu senken sowie die eigenständige Mobilität aller Bevölkerungsgruppen zu fördern.

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Mit dem „fleißigsten Bach“ durch Bergisch Gladbach

02 April 2014 von Darian Lambert

Neues Faltblatt zum Strundeweg erschienen

Gerade einmal zehneinhalb Kilometer Wasserlauf führen von der Quelle bis zur Stadtgrenze nach Köln: Das Flüsschen Strunde  – oder auch Strunder Bach genannt – vereinigt an seinen Ufern auf dieser kurzen Strecke so viele Hingucker, dass die Tourismusförderung beim Stadtentwicklungsbetrieb (SEB) damit ein ganzes 12-seitiges Faltblatt füllen konnte. Dieses trägt den Titel: „Der Strunder Bach – mit dem ‚fleißigsten Bach‘ durch Bergisch Gladbach“. Als Thema für eine eigene Publikation hat sich der Strundeweg vor allem seit dem Abschluss des Regionale-Projektes „Regio Grün“ empfohlen. Dieses Projekt sorgte für den Lückenschluss im Wegesystem und die anschauliche Beschilderung der Sehenswürdigkeiten und machte den idyllischen Flussabschnitt besonders reizvoll für Wanderer, Radfahrer und Geschichtsinteressierte.

Los geht es schon an der Quelle der Strunde, die eigentlich gar keine richtige Quelle ist, aber wunderschön in Stein gefasst und mit Sinnspruch versehen zum Verweilen einlädt. Der Stadtteil Herrenstrunden ist ohnehin ein Kleinod, das mit Malteser Komturei und Mühle, mit Burg Zweiffel und Herkenrather Tor allein schon eine Reise wert wäre. Dem Flusslauf folgend beschreibt das Faltblatt mit dem Lyrikpfad, Gut Schiff, der Igeler Mühle und dem Dombach-Ensemble weitere Highlights, die ein Anschauen lohnen. Endlich in urbanen Gefilden angekommen, hören die Erlebnisse und Eindrücke entlang des Baches noch längst nicht auf: Das Kulturhaus Zanders und das Kunstmuseum Zanders, die Parks an Buchmühle und Forum, das historische Verwaltungsgebäude der Papierfabrik und die Gartensiedlung Gronauerwald mit ihrer sehenswerten Gründerzeitarchitektur. Entlang der alten Straßenbahntrasse stößt man endlich auf die Mühlen in Schlodderdich und Gierath, bevor die Strunde über die Stadtgrenze Richtung Rhein entschwindet. Dieses Flüsschen muss man einfach erlebt haben! Wer dazu das Faltblatt der  Tourismusförderung in der Tasche trägt und zwischendurch immer wieder reinschaut, ist sicher, nichts von dem, was sich am Rande tut, zu verpassen oder zu übersehen – ob man zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist. Allzu „fleißig“ muss man nicht sein bei zehneinhalb Kilometern Strecke; das übernimmt der „fleißigste Bach Deutschlands“ gern für die Besucherinnen und Besucher an seinen Ufern. Den Ehrentitel hat sich der Strunder Bach erworben, weil er zu seinen besten Zeiten rund 50 Mühlen antrieb – mit nimmer versiegender Wasserkraft, gespeist durch die ergiebigen Quellen des bergischen Karstgesteins.

Nicht nur Erläuterungen und Fotos, auch einen Kartenausschnitt des Ausflugsgebietes enthält das Faltblatt.  Es ist erhältlich in den Rathäusern Stadtmitte und Bensberg sowie im Bürgerbüro und verschiedenen Kultureinrichtungen der Stadt Bergisch Gladbach. Außerdem kann es im Internet als pdf-Datei angeschaut und heruntergeladen werden.
www.bergischgladbach.de/tourismus.aspx

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Heinz Weikert unterstützt Bürgerpartei GL

29 März 2014 von Darian Lambert

In Bergisch Gladbach muss es wieder ein attraktives Nightlife geben. Heinz Weikert, Präsident der Karnevalsgesellschaft Bensberger Garde Schwarz-Weiss, sowie des Regionalverbandes Rhein-Berg im Bund Deutscher Karneval und Frank Samirae, Vorsitzender der Bürgerpartei GL, sind sich darüber einig: „Ziel ist es, das Freizeitangebot unter anderem mit zwei Diskotheken oder Kulturzentren in Bergisch Gladbach wieder attraktiv zu machen“.

Heinz Weikert gab der Bürgerpartei GL eine Unterstützungsunterschrift für die Kommunalwahlwahl am 25. Mai 2014. Weikert hat bereits öfters seinen Ummut über die unattraktive Fußgängerzone in Bensberg geäußert und wünscht sich, dass in Bergisch Gladbach der Finanzhaushalt deutlich verbessert, das Schulangebot modernisiert, und eine Mehrzweckhalle für Veranstaltungen gebaut wird.

Frank Samirae stimmt dem zu: „Die Bürgerpartei GL hat bereits erste Standorte für das neue Gladbacher Nightlife untersucht. Auch eine größere Hochschule in Bergisch Gladbach ist erwünscht. Junge Leute bringen Leben in unsere Stadt und Bergisch Gladbach kann zu alter Stärke zurückfinden. Dafür werden wir uns im Stadtrat einsetzen.“

heinz-weikert-buergerpartei

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Altkleider-Straßensammlung in Refrath / Frankenforst am 5. April 2014

26 März 2014 von Darian Lambert

Die Refrather Pfadfinderschaft St. Georg führt auch in diesem Jahr in Kooperation mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb eine kommunale Altkleidersammlung im gesamten Abfuhrbezirk 1 (Refrath / Frankenforst) durch. Die Einwohnerinnen und Einwohner in diesem Bezirk werden gebeten, die Alttextilien und Schuhe am Samstag, dem 5. April 2014 bis 09:00 Uhr in Säcken an die Straße zu stellen.

Gesammelt werden Altkleider und Schuhe, aber auch Haushaltstextilien wie Bettwäsche, Handtücher, Tischdecken, Übergardinen. Damit die Sachen nicht von Unbefugten entwendet werden, wird dringend empfohlen, sie erst am Morgen des Abholtages an die Straße zu stellen.

Mit dem Erlös aus ihrer Sammeltätigkeit unterstützen die Pfadfinder die Lepra- und Aidsstation am St. Elisabeth-Hospital Ndanda in Tansania/Afrika.

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Gefunden und nicht abgeholt: Stadt versteigert Schätzchen

24 März 2014 von Darian Lambert

Schnäppchen für Schnellentschlossene gibt es einmal im Jahr bei der städtischen Ordnungsbehörde – nämlich immer dann, wenn die Fundsachen aus dem Stadthaus-Keller versteigert werden. Sechs Monate lang ist die Stadt verpflichtet, Gefundenes aufzubewahren. Nun ist wieder Räumungstermin mit Versteigerung der nicht abgeholten und damit herrenlosen Schätzchen.

Zeit und Ort:
Donnerstag, 10. April 2014 ab 16:00 Uhr,
vor der Garage hinter dem Stadthaus Konrad-Adenauer-Platz.
Man gelangt dorthin über den Fußweg, der zwischen Stadthaus und Bushaltestelle auf die Gebäuderückseite führt.

Zur Versteigerung kommt alles, was verloren und nicht abgeholt wurde: Fahrräder, Schmuck, Uhren, Mobiltelefone, Geldbörsen und mehr. Die Objekte können ab 15:00 Uhr besichtigt werden. Die Gewährleistung ist wie immer ausgeschlossen!

VersteigerungFundsachen2012

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Stadtwerke oder BELKAW-Beteiligung?

21 März 2014 von Darian Lambert

Zwei weitere Informationsveranstaltungen zur Neuausrichtung der Energieversorgung:

Mittwoch, 26. März 2014, 19.00 Uhr im Bürgerhaus Bergischer Löwe und
Donnerstag, 3. April, 17.00 Uhr in der Aula des Albertus-Magnus-Gymnasiums

Bereits am 18. Februar hatten Bürgermeister Lutz Urbach, die im Rat vertretenen Parteien und die beauftragten Beraterbüros im Bürgerhaus Bergischer Löwe zum Thema Neuausrichtung der Bergisch Gladbacher Energieversorgung informiert. Es kam zu einem kleinen Skandal, da man sich beim errechneten Gewinn um ca. ein Drittel verrechnet hatte.

Aufgrund der massiven Kritik hat die Stadt Bergisch Gladbach sich augenscheinlich überlegt, vor der Beschlussfassung des Stadtrates die Bürgerinnen und Bürger über den letzten Stand der Dinge in Kenntnis zu setzen.

Die Stadt Bergisch Gladbach bietet deshalb zwei weitere Informationsveranstaltungen an – eine in der Stadtmitte und eine in Bensberg, um möglichst viele Interessierte erreichen zu können. Als Termine sind angesetzt:
Mittwoch, 26. März 2014, 19.00 Uhr im Bürgerhaus Bergischer Löwe und
Donnerstag, 3. April, 17.00 Uhr in der Aula des Albertus-Magnus-Gymnasiums.

Diesmal sind auch die Vertreter der einzelnen Bieter (Stadtwerke Schwäbisch Hall, Stadtwerke Aachen/STAWAG, Rheinenergie) eingeladen, die anhand von fünf Fragen kurz und knackig die Besonderheiten und Vorteile ihres Angebotes vorstellen sollen. Die Bieter sind außerdem aufgefordert, möglichst klare Daten und Zahlen auf den Tisch zu legen, aus denen sich ein nachvollziehbares Bild über Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit der einzelnen Angebote ergibt. Moderiert werden beide Veranstaltungen von Prof. Dr. Dieter Oesterwind, Fachhochschule Düsseldorf, einem ausgewiesenen Fachmann in Sachen Energieversorgung und Stadtwerke. Vorgesehen ist außerdem wieder die Teilnahme der externen Berater des Büros smm, die als Experten Frage und Antwort stehen.

Die Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, die Informationsveranstaltungen zu besuchen, sich zu informieren und Fragen an die Bieter, Experten und städtischen Vertreter zu stellen. Im Vorraum der Veranstaltungsorte werden die Teilnehmer an den Veranstaltungen einen Stand finden, an dem sie vor Beginn der Veranstaltung ihre Fragen formulieren können, die Ihnen wichtig sind. Der Moderator wird dann die Themen bündeln und die Beantwortung der Fragen veranlassen.

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Bald mehr Platz zum Parken und S-Bahn-Fahren in Duckterath

20 März 2014 von Darian Lambert

Wer zu spät kommt, zieht heute oft den Kürzeren auf dem Park-and-Ride-Platz an der S-Bahn-Haltestelle Duckterath. Eine Verkehrsuntersuchung hat gezeigt, dass die heute vorhandenen 123 Stellplätze selbst in Ferienzeiten völlig ausgelastet sind und zusätzlich in den nahegelegenen Wohnstraßen geparkt wird. Auch die provisorische Erweiterung auf dem Gelände des ehemaligen Fußballplatzes um ca. 85 Plätze reicht nicht aus, um den gesamten Bedarf zu befriedigen.

Der städtische Fachbereich für Umwelt und Technik hat deshalb die Erweiterung um 100 Stellplätze ausgeschrieben. Der Vergabeausschuss hat nun die Auftragsvergabe beschlossen, so dass die Bauarbeiten in Kürze beginnen können. Am 31. März geht es los; bis Mitte Juni 2014 sollen die neuen Parktaschen fertig sein. Es ist geplant, die zusätzlichen Stellflächen entlang der bereits jetzt vorhandenen, zukünftig verlängerten Stichwege anzulegen. Der als Provisorium angelegte zusätzliche Parkplatz mit ca. 85 Stellplätzen soll als Ausweichmöglichkeit erhalten bleiben.

Die Stadt hat zur Finanzierung der ca. 170.000 Euro teuren Maßnahme einen Förderantrag gestellt. Dieser wurde durch den Zuschussgeber Nahverkehr Rheinland bewilligt und sieht 90 % Förderung vor.
Während der Bauzeit wird es noch einmal richtig eng auf dem Parkplatzgelände: Da die Anlieferung von Baumaterialien sowie der An- und Abtransport von  Baumaschinen über die Straße Duckterather Busch  und über die bestehende Parkplatzfläche erfolgen muss, müssen Teilbereiche des  P+R-Platzes und auch die zusätzlich angelegte provisorische Parkplatzfläche zeitweise gesperrt werden. Das Parken entlang der Fahrbahn in der gesamten Verbindungsstraße zwischen Franz-Hitze-Straße und Damaschkestraße, teilweise auch in der Franz-Hitze-Straße selbst wird während der Bauzeit verboten, um das ungehinderte Erreichen der Baustelle mit Baufahrzeugen zu ermöglichen. Die Anlieger und Parkplatzsuchenden werden um Verständnis gebeten, auch dafür, dass Halteverbote intensiv überwacht und ggf.

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Modenschau – Es geht auch anders – fair gehandelte Kleidung

19 März 2014 von Darian Lambert

Veranstaltungshinweis: Information und Modenschau
Motto:        „Es geht auch anders – fair gehandelte Kleidung“


Wann: Dienstag, den 25. März 2014, 19.00 Uhr

Wo.        Clemenshaus, Kempener Straße 4, 51469 Bergisch Gladbach

Anlässlich des diesjährigen internationalen Frauentages beleuchet das Frauenbüro der Stadt Bergisch Gladbach in Kooperation mit FINTE (Bündnis für FrauenINTEressen) als Schwerpunktthema die Arbeitsbedingungen von Frauen in Produktionsländern für Textilien.

Im Clemenshaus wird am Dienstagabend, den 25. März  fair gehandelte Mode präsentiert, die zeigt, dass ökologisch gerechte, sozial verantwortungsvolle Produkte auch modisch und finanzierbar sind. Zugleich wird eine renommierte Expertin für Arbeitsschutz in Produktionsländern zu den Bedingungen in den Herstellungsländern, den Produktionswegen und alternative Siegel (wie z. B. Fairtrade) informieren.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

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VHS will weiter Hauptschulabschluss fördern – Rat liegt Vorschlag für neuen Kurs vor

19 März 2014 von Darian Lambert

„Es ist nie zu spät fürs Lernen, auch wenn es anstrengend ist.“ Das sagt Elisabeth, Teilnehmerin am laufenden VHS-Kurs zum nachträglichen Erwerb des Hauptschulabschlusses. Die 36jährige drückt seit Februar 2013 gemeinsam mit 13 anderen wieder die Schulbank. Gerade hat sie den Abschluss der Klasse 9 geschafft und hängt ein weiteres Semester für die Klasse 10 dran. Für alle Beteiligten ist das Angebot ein wahrer Segen, eröffnet es ihnen doch die Möglichkeit, im Erwachsenenalter die dringend benötigte Qualifikation für die Aufnahme einer Ausbildung zu erwerben.

Die VHS Bergisch Gladbach hat den Bedarf erkannt und im Frühjahrssemester 2013 erstmals einen Hauptschulabschlusskurs angeboten. Der Ausschuss für Bildung, Kultur, Schule und Sport hat in seiner Sitzung am 18. März einstimmig beschlossen, dem Rat vorzuschlagen, im Jahre 2014 einen weiteren Kursus einzurichten. Beraten wird die Vorlage außerdem im Haupt- und Finanzausschuss; letztendlich entscheidet der Rat am 8. April. Der neue Lehrgang soll nach Wunsch der Verwaltung im August beginnen und wiederum drei Semester lang auf die Prüfungen vorbereiten – vorbehaltlich der Finanzierung in Höhe von 13.000 Euro je Semester.

Die Erfahrungen aus dem laufenden Projekt sind ermutigend: „Die Teilnehmer haben fast alle noch über 40 Jahre Berufstätigkeit vor sich“, so VHS-Leiterin Dr. Birgitt Killersreiter, „mit dem Abschluss öffnen sich für alle neue Zugänge zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt.“ Und die Motivation ist hoch. Gerade die Zusammensetzung aus jungen und älteren, wirkt sich positiv auf das Lernklima aus. Man geht konstruktiv und respektvoll miteinander um. Die kleine Gruppe von maximal 15 Personen macht eine individuelle Binnendifferenzierung möglich, der Lehrgangsunterricht wird durch Förderstunden ergänzt. Ein Lerncoach klärt Ursachen für Lernschwächen ab, und zur Stärkung des Selbstbewusstseins wird unter anderem Bogenschießen eingesetzt.

Nach Einschätzung des bisher gezeigten Lernverhaltens rechnet die VHS-Leiterin damit, dass etwa ein Drittel der Teilnehmer/innen den Klasse 10-Abschluss mit überdurchschnittlich guten Noten erreichen wird. Anschließend wollen einige die Fachoberschulreife draufsatteln, andere haben ihren Ausbildungsplatz bereits sicher. Aber auch abseits vom rein beruflichen Nutzen bringt der Wissenserwerb Vorteile: „Jetzt kann ich meinen Kindern bei den Hausaufgaben helfen“, freut sich eine Kursteilnehmerin ganz freimütig.

Seit Beginn des Jahres 2014 fragen verstärkt neue Interessentinnen und Interessenten an. Das zeigt den Bedarf auf nachholende Bildung – ob „klassisch“ als Besuch einer Abendschule, um qualifiziert weiterbeschäftigt zu werden, ob als Nachholung von Schulbesuch nach längerer Krankheit, oder ob als „letzter Versuch“, um nach fahrlässig versäumter Schulbildung ein eigenständiges finanzielles Auskommen zu erreichen. Mehr als die Hälfte der Plätze für einen neuen Kurs könnten bereits besetzt werden.

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