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Rohre für den Rodenbach – und ein neues Bett

06 Mai 2013 von Darian Lambert

Wer derzeit den Refrather Weg entlang geht oder fährt, wundert sich über die dort gelagerten mannshohen Rohre. Die Frage, was damit wohl geschieht, lässt sich kurz beantworten: Sie alle werden in der Erde verschwinden – der Hochwasserschutz macht es nötig. Um die entsprechenden Landesvorgaben umzusetzen und gleichzeitig den Rodenbach zu renaturieren, wird dieser aktuell in einem Teilabschnitt neu verrohrt. Start der bereits zur Hälfte fertigen Baumaßnahme war in Höhe der Sackgasse De-Gasperi-Straße. Die neue Trasse wird derzeit per Rohrvortrieb gezogen; dieser wird voraussichtlich in der nächsten Woche abgeschlossen sein. Die Rohre werden am Refrather Weg enden, denn ab dort wird der Rodenbach in einem neuen Bett zunächst parallel zum Refrather Weg offen gelegt und naturnah gestaltet. Das Bachbett wird zu diesem Zweck etwa 4 Meter tief ausgehoben. Nördlich des Friedhofes Gronau bleibt der Bach in seinem alten Bett. Im Falle eines Hochwassers werden die zusätzlichen Wasserströme jedoch in die Rodenbachaue abgeleitet. So wird der Rodenbach mengenmäßig entlastet.
 
Das vierte und letzte Regenklärbecken für den Bereich des Gewerbegebietes Zinkhütte entsteht ebenfalls in der De-Gasperi-Straße. Die Bauarbeiten haben bereits 2012 begonnen und werden bis voraussichtlich Ende Juli 2013 abgeschlossen sein. Mit dieser Maßnahme wird das Regenwasserbehandlungskonzept im Gewerbegebiet Zinkhütte zum Abschluss gebracht. 

Rodenbach-Verrohrung

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Neuer Spielplatz an der GGS Katterbach

03 Mai 2013 von Darian Lambert

Schwer ins Zeug gelegt haben sich die Eltern und Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Katterbach für ihren neuen Spielplatz: 17.000 Euro haben sie über ein Jahr lang zusammengetragen, um tolle Spielgeräte zu beschaffen und diese auf einem kleinen Waldgrundstück neben dem Schulgelände fachmännisch installieren zu lassen. Das Grundstück gehört der Stadt; die Schulleitung hatte beim städtischen Immobilienbetrieb angefragt, ob man dort den Spielplatz anlegen dürfe, und hatte grünes Licht bekommen. Also ein echter Zuwachs nicht nur an Spielspaß, so Fabienne Münstermann vom Vorstand des Fördervereins der Grundschule: „Der Bewegungsraum ist größer und viel schöner geworden; der eigentliche Schulhof bietet wenig Schatten, deswegen freuen sich die Kinder jetzt, dass sie unter Bäumen spielen können.“ Bürgermeister Lutz Urbach sieht das genau so und kam gerne zur Einweihung, um den Eltern und Schülern seinen Dank auszusprechen und sich den neuen Ort zum Klettern, Balancieren, Hangeln und Toben aus der Nähe anzuschauen.

Sechs Spielgeräte hat der Förderverein angeschafft: Mehrere Seilsysteme, eine Reckstange, ein Hangelgerät, eine Wackelbrücke und Stelzen, außerdem musste an mehreren Stellen Fallschutzbelag angebracht werden. Wie hat die Schulgemeinschaft in einem Jahr so viel Geld zusammengetragen? „Die Kinder waren besonders fleißig“, verrät Fabienne Münstermann; allein 5.500 Euro kamen bei einem Sponsorenlauf zusammen. Der städtische Immobilienbetrieb legte 4.000 Euro dazu, die Erlöse von Tombola und Kunsthandwerkermarkt flossen ebenfalls in das Projekt. Die Kreissparkasse Köln und die Raiffeisenbank Kürten-Odenthal haben zusätzlich ihre finanzielle Beteiligung zugesagt.

Anhängend auch ein Foto von der Einweihung!

Katterbach-spielplatz

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97. „Rund um Köln“ am 12.05.2013: Radsportfieber in Bergisch Gladbach Highlights mit Bergwertungen am Schloss Bensberg und der Dombach-Sander-Straße

03 Mai 2013 von Darian Lambert

Den Höhepunkt des Radrennens „Rund um Köln“ bildet auch in diesem Jahr wieder die Fahrt über das berühmt-berüchtigte Kopfsteinpflaster hinauf zum Schloss Bensberg mit der Bergwertung der Kreissparkasse Köln. Gleich zweimal wird dieser Berg von den Profis gemeistert. Für die vielen tausend Zuschauer sicher ein spannendes Ereignis, können doch die Profis hier aus nächster Nähe in „langsamer“ Fahrt beobachtet und angefeuert werden.

Aber auch das Spektakel mit rund 4.000 „Skoda-Velodom“- Fahrern am Schlossberg ist für die Zuschauer sicherlich sehr interessant. Die Skoda-Velodom-100km-Fahrer werden zweimal über den Schlossberg fahren, die Skoda-Velodom-60km-Fahrer werden den Schlossberg einmal bezwingen. Die Fahrer werden von der Familie oder Bekannten hier immer besonders begrüßt und angefeuert. Die Fa. Skoda ist in diesem Jahr einer der Hauptsponsoren des Rennens „Rund um Köln“; was liegt da näher als am Schloss Bensberg die Fahrzeuge dann neben der Rennstrecke für die Zuschauer auszustellen.

Am Event-Point vor dem Schloß Bensberg, organisiert und moderiert von der Stadt Bergisch Gladbach in Zusammenarbeit mit Martin Hardenacke, werden den Zuschauern mit Musik, Informationen, Interviews und Unterhaltung die kurzen Wartezeiten zwischen den einzelnen Durchfahrten verkürzt. Die „Flöckchen“ und die Gruppe Band „Like Snow“ sorgen während der Veranstaltungsdauer für die musikalische Unterhaltung. Darüber hinaus gibt es Interviews, mit dem Organisator des Rennens, Artur Tabat, Herrn Bürgermeister Lutz Urbach, Sponsoren, Radsportlern, und bekannten Bergisch Gladbacher Bürgern und Institutionen.

Der WDR wird mit mehreren Kameras vor Ort sein und die Bergwertung am Schlossberg in der Aufzeichnung des Rennens natürlich senden. Die Aufzeichnung wird nach dem Rennen in 45 Minuten Länge im WDR Fernsehen zu sehen sein.Und natürlich ist auch die „Stimme des Radsport“, der frühere ARD-Radsportkommentator Herbert Watterott, wieder vor Ort. Er kennt die Radsportszene immer noch ganz genau und wird die beiden Durchfahrten der Profis fachkundig kommentieren

Für die Verpflegung der Gäste und Zuschauer ist natürlich ebenfalls gesorgt.

Nachfolgende Firmen unterstützen die größte jährliche Sportveranstaltung auf Bergisch Gladbacher Stadtgebiet:
BELKAW
Mediterana,
Richard Stein GmbH  Co. KG
Fachhochschule für Wirtschaft (FHDW)
AOK-Rheinland

Am Infostand gibt es alle Informationen zum Rennen mit dem Programmheft, den Durchfahrtszeiten oder Infos zum Fahrerfeld. Außerdem erhalten hier Gäste auch Informationen zum Bergischen Land, Freizeitaktivitäten, zur Naturarena u.v.m.

Für den Sanitätsdienst ist das Deutsche Rote Kreuz Bensberg/Frankenforst am Event Point zuständig. Auch das DRK stellt sich uneigennützig und ohne Entschädigung in den Dienst dieses hochkarätigen Sportereignisses. Über 135 Ordner und Helfer sind für die Streckensicherung gegen eine kleine Aufwandsentschädigung, ein Cap der Veranstaltung, ein T-Shirt und eine Eintrittskarte für das Thermalbad Mediterana  dabei. Allen freiwilligen Helferinnen und Helfern gebührt ein großer Dank.

Einen weiteren Höhepunkt werden die Zuschauer an der Bergwertung Dombach-Sander-Straße erleben. Nach der langen und kräftezehrenden Steigung Richtung Sand wird vor dem Privathotel „Bremer“ eine Bergwertung der „AVEA“ ausgetragen. Auch hier werden als Anreiz für die Fahrer Geldprämien ausgelobt.

Weitere kleine „Event Points“ rund um die Streckenabschnitte in den einzelnen Stadtteilen warten ebenfalls auf hohe Besucherzahlen. Hier zeichnen z.T. Sportvereine, Firmen und weitere Institutionen für die Organisation verantwortlich.

Die Verantwortlichen sind sich sicher, mit diesem vielseitigen Programm eine große Zahl von Zuschauern anzusprechen und so diesem besonderen sportlichen Ereignis auf Bergisch Gladbacher Gebiet einen entsprechenden Rahmen bieten zu können. Es wird mit vielen tausend Zuschauern gerechnet, welche die  Radsportler furios anfeuern werden. Einem Maiausflug in die „Radsporthauptstadt“ Bergisch Gladbach, in die Ortsteile Schildgen, Herrenstrunden, Sand, Heidkamp, Bensberg, Herkenrath oder zu den anderen Streckenabschnitten steht damit nichts mehr im Wege.

Ansprechpartner für die Organisation auf Bergisch Gladbacher Stadtgebiet:

Volker Weirich
Stadt Bergisch Gladbach
FB 4 –Sportverwaltung-
An der Gohrsmühle 18
51465 Bergisch Gladbach

Tel. 02202 / 142552
Fax 02202 / 142575
Mobil 0176 29270252

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25 Jahre Kirschblütenfest

28 April 2013 von Darian Lambert

25 Jahre ist eine lange und auch schöne Zeit. Der Veranstalter die Interessengemeinschaft Refrather Handel e.V. präsentiert nach vielen erfolgreichen Jahren auch in diesem Jahr wieder das Kirschblütenfest.

Vom 10. Mai bis zum 12. Mai steht ganz Refrath wieder im Zeichen des Festes. In diesem Jahr hat sich die Organisatorin Sandra Bültel von der Zeitreise Eventagentur etwas besonderes einfallen lassen.

Die offizielle Eröffnungfeier des Kirschblütenfestes findet am Freitag, den 10.Mai 2013 um 19.00 UHR statt.

brasilianische_showUnter dem Motto “BRASILIANISCHE NACHT“ wird die Linzenich Fitnessgruppe “Family Fitness“ das Bühnenprogramm eröffnen, gefolgt von der Gruppe BETReff, einer Behindertentanzgruppe. Mit Salsa von der Tanzschule „TANZRAUM“ geht es dann weiter zur Samba – Brasilienschow. Zwei braslianische Tänzerinnen mit Trommler werden dem Publikum dann so richtig einheizen, bevor Sängerin DAISY, die den Refrathern schon seit einigen Festen bekannt ist, stimmungsvoll durch den weiteren Abend führen wird.

IG Refrath & Früh Kölsch präsentieren am Samstagabend die

“ KÖLSCHE NACHT“

Das abendliche Bühnenprogramm um 19.00 Uhr wird Pascal Lüders eröffnen. Ein absoluter Newcomer aus Bergisch Gladbach. Soloauftritt Kölnarena zur Höhner Veranstaltung „ Rein in den Mai“, 2003 unter den TOP 20 „ Coca Cola Scouting“.In diesem Jahr unterwegs vom Bergischen Löwen über Hard Rock Cafe bis hin zu den Höhnern.

Ett jitt kei Wood….. das stimmt wenn man an diese Gruppe denkt. Sieger in dem diesjährigen LOSS MER SINGE Wettbewerb. Cat Ballou auf dem Kirschblütenfest. Ihre Musik vermittelt Spass und läd zum Mitsingen ein. Eine Band die Groß und Klein begeistert und einfach sympatisch ist.

Danach „Jitt et Kasalla“……..und die Party läuft auf Hochtouren mit der Band KASALLA.
Nach einem wilden ersten Bandjahr mit dem Sessionshit „Pirate“, dem Debütalbum und zahlreichen Highlights auf Bühnen in und um Köln veröffentlichen KASALLA jetzt ihre zweite Platte. Wo sie auftreten ist in kurzer Zeit ausverkauft.

Die Refrather Einzelhändler und Geschäfte haben am gesamten Wochenende geöffnet. Der verkaufsoffene Sonntag läd die Besucher ab 13.00 Uhr zum gemütlichen Shoppen ein. Lassen sie sich von den Refrathern Einzelhändlern inspirieren :von Kleidung angefangen, Schuhen, Optik, Wein, Dekoration ,Genussmittel , Schmuck oder eine neue Kamera… es ist für jeden etwas dabei.

Rund um den Peter-Bürling-Platz und die Einkaufsstraße „Siebenmorgen“ finden sich vielfältige Straßenhändler sowie Imbiss- und Getränkestände.

In diesem Jahr konnte die Organisatorin Sandra Bültel die Unternehmerinnen Gruppe „Noblissima“ aus Odenthal davon überzeugen, sich auf dem Fest zu präsentieren. Unter anderem stellen sie Schmuck, Tupperware, Vorführung von Thermomix, Pro Win, Infostand von Büroorganisation und Gedächtnistraining bis hin zur fahrbaren Salzstein Grotte aus.

Da wie in den vergangenen Jahren an dem Sonntag wieder Muttertag ist, hat Sandra Bültel sich noch etwas einfallen lassen. Direkt auf dem Peter-Bürling-Platz können sich Frauen von Vegas Cosmetics kostenlos schminken und anschliessend von Wolfgang Friedeburg fotografieren lassen.

Auf dem Peter-Bürling-Platz können sich auch in diesem Jahr wieder die Vereine in und um Refrath präsentieren. Wie in den vergangenen Jahren wird es wieder ein buntes Bühnenprogramm an beiden Tagen geben. Ab ca. 14.00 Uhr geht’s dann los.

Mit dabei sind wieder der MGV Liederkranz, Jamila Tasa das orientaliche Tanzstudio, TV Refrath, die Linzenich Gruppe Family Fitness, Behindertentanzgruppe BETReff, Tanzgruppe Blau –Weiss Hand, Rösrather Bürgergarde, Cheerleader, Wibbelstätzje und das Studio Tanzraum (ehemals Ramonas Tanzatlier) mit den Kids von Klein bis Groß.

Mirko Hellendahl, der im letzten Jahr schon als Moderator dabei war, wird auch in diesem Jahr wieder durch das Programm führen. Seit 4 Jahren arbeitet er neben seinem eigentlichen Job in Refrath auch bei zahlreichen Event und Sportagenturen.

Die Firma Graeske Audio Service aus Bergisch Gladbach wird wie im letzten Jahr dafür sorgen ,daß die Technik rund um die Bühne mit gutem Sound einwandfrei funktioniert.

Hinter einem Erfolg einer Veranstaltung steckt immer ein tolles Team und eine gute Zusammenarbeit.

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Aufschub für die Öffnung der Stationsstraße

26 April 2013 von Darian Lambert

Den schnellstmöglichen Umbau der Stationsstraße wünschten sich die Planer und die Regionale 2010-Bauleitung bei der Stadt Bergisch Gladbach: In drei Wochen sollte alles fertig sein und der Verkehr wieder fließen. Durch bauseitig bedingte Verzögerung kann der ehrgeizige Zeitplan jedoch nicht eingehalten werden. Die Prognose für die Wiedereröffnung liegt  – mit aller Vorsicht – bei Mittwoch, dem 8. Mai 2013.

Die letzten beiden Apriltage sind demnach für das Fahren der Tragschicht und des Binders vorgesehen, nach dem Maifeiertag soll die Gussasphaltrinne hergestellt werden. Am 6. Mai ist der Untergrund bereit für das Fahren der Decke. Zwei Tage Restarbeiten stehen danach noch an, bevor am 8. Mai die Straße für den Verkehr wieder freigegeben werden kann – vorausgesetzt die Arbeiten verlaufen wie geplant.

Der verkaufsoffene Sonntag am 5. Mai in der Stadtmitte kann somit von einer frisch hergestellten Stationsstraße noch nicht profitieren. Die Verkehrsteilnehmer scheinen sich an die ausgeschilderte Umleitung in den letzten Wochen gut gewöhnt zu haben, so dass ein Verkehrschaos am Sonntag des Maifestes nicht zu erwarten steht.

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100 Jahre Deutsches Sportabzeichen: Training beginnt im Mai

24 April 2013 von Darian Lambert

Vom 08. Mai bis Ende September 2013 findet wieder jeden Mittwoch ab 18.00 Uhr in der Belkaw-Arena (Stadion an der Paffrather Straße) die Abnahme für das Deutsche Sportabzeichen statt. In der Umbauphase des Stadions werden Ausweichlösungen angeboten, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern kurzfristig in geeigneter Weise mitgeteilt werden.

Zwei vorgezogene Termine gilt es darüber hinaus zu beachten:

Am Mittwoch, dem 01. Mai 2013 wird um 09.00 Uhr das 200 m – Radfahren für das Sportabzeichen abgenommen. Treffpunkt und Start ist am Kombibad Paffrath.

Ebenfalls am Mittwoch, dem 01. Mai 2013 wird um 10.00 Uhr das 7,5 km Walking/Nordic-Walking für das Sportabzeichen abgenommen. Treffpunkt und Start ist ebenfalls am Kombibad Paffrath.

Übrigens: In diesem Jahr wird das Deutsche Sportabzeichen 100 Jahre alt. Die Organisatoren haben dieses Jubiläum zum Anlass genommen, die Prüfungsbedingungen zu überdenken. Zukünftig sollen der sportliche Ehrgeiz und der Leistungsgedanke wieder stärker im Vordergrund stehen. Damit wird das Deutsche Sportabzeichen auch für Jugendliche und junge Erwachsene wieder attraktiv, ohne die älteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer auszugrenzen.

Fragen beantwortet für die städtische Sportverwaltung:
Claudia Jenniges
Stadthaus An der Gohrsmühle
51465 Bergisch Gladbach
Telefon: 02202/142550
Telefax: 02202/142575
e-mail: c.jenniges@stadt-gl.de  

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Überarbeitete Planung für Marktgalerie vorgestellt

22 April 2013 von Darian Lambert

Sorgen der Bürger ernst genommen
Marktgalerie-VisualisierungVöllig neue Wege geht der Architekt der Centerscape GmbH & Co. KG Deutschland, Friedrich-Wilhelm Groefke, in der grundlegend überarbeiteten Konzeption des Marktgalerie-Projekts an der Bensberger Schlossstraße. In intensiver Auseinandersetzung mit dem historischen Umfeld, den Belangen der Anwohner und den Anregungen aus der ersten Öffentlichkeitsbeteiligung hat er nun einen Baukörper entwickelt, der insbesondere die Freiräume rund um das Gebäude wesentlich stärker betont und auf die Sichtbeziehungen zu Schloss und Rathaus in hohem Maße berücksichtigt. Auch vom Marktplatz aus ist der „Durchblick“ in die Ebene an mehreren Stellen möglich.

Erreicht hat der Architekt diese Wirkungen mit einem ganzen Bündel von Änderungen gegenüber der Ursprungsplanung, die er in Abstimmung mit dem beteiligten Projektentwickler Centerscape eingearbeitet hat. So wird auf ein komplettes Obergeschoss verzichtet; der Bau wird von der Schlossstraße aus gesehen fünfstöckig ausgeführt, mit zwei Geschäftsgeschossen und zwei darüber liegenden Parkgeschossen. Die oberste Etage ist aufgegliedert in mehrere Elemente, die bewusst Blickachsen von oben ins Tal oder von unten zu den Rathaustürmen freihalten. Hier ist auch Platz für ein Restaurant mit Außenterrasse. Die Haustechnik soll verdeckt installiert werden.

Die Anordnung der Geschäfte erfolgt nicht mehr im Galerie-Stil, sondern als Passage. Man gelangt über einen mittig angeordneten Eingang ins Gebäude, auch an den Gebäudeflanken sind jeweils Ein- und Ausgänge angeordnet. Die avisierten Hauptmieter, ein Lebensmittel-Vollsortimenter und ein Drogeriemarkt, rücken gegenüber der vorherigen Konzeption in den hinteren Teil des Komplexes; zur Straße und zum Licht hin ist Platz für kleinere boutiqueähnliche Geschäftseinheiten.

Von der Schlossstraße ist das Gebäude jetzt nicht nur niedriger, sondern auch insgesamt wesentlich schlanker konzipiert. Dies wurde erreicht durch eine spürbare Rücknahme der Baukante. Besonderer Clou: Die Verkaufsfläche im Erdgeschoss wurde teilweise unterirdisch angeordnet. Unter Ausnutzung der natürlichen Geländeneigung wird es möglich, auf dem „Dach“ des Erdgeschosses eine großzügige „Piazzetta“ anzulegen (etwa auf Höhe der heutigen Naturbühne), von der aus die neue Treppenanlage Richtung Markt erreichbar ist. Die öffentliche Toilettenanlage findet sich künftig integriert in eine Stützmauer, die den Hang zum Goethehaus hin sichern wird.

Ebenfalls intensiv beschäftigt hat sich der Architekt mit der Anliefersituation vom Markt her. Dort wurde die Baugrenze um sieben Meter zurückversetzt und die Einfahrten sowohl für die Lkws als auch für die Parkhausnutzer versetzt, was Platz für das Rangieren der Lieferfahrzeuge auf dem eigenen Grundstück schafft. Die Müllstellplätze werden komplett nicht sichtbar ins Gebäude verlegt. Der Marktplatz selbst muss für Rangiermanöver nun nicht mehr in Anspruch genommen werden. Die Parketagen werden geschlossen ausgeführt, um die Lärmbelastung der Umgebung zu minimieren, zudem eine Natursteinwand zur Minimierung der Schallimmissionen und zur optischen Abschirmung errichtet.

Bürgermeister Lutz Urbach sieht in der überarbeiteten Planung einen großen Schritt nach vorn für die Bauästhetik und die Akzeptanz des Vorhabens: „Ich bin sehr froh, mit Centerscape und Atos zwei engagierte Partner gefunden zu haben, die sich sehr konstruktiv mit der besonderen städtebaulichen Situation in Bensberg auseinandersetzen und die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger um die Gestaltung ihres Stadtteils ernst nehmen. Ich sehe jetzt die Entwicklung des Bensberger Geschäftszentrums und seines Umfeldes auf einem guten Weg.“

Das Planungsbüro wird die neuen Pläne nicht nur in Politik und Verwaltung der Stadt Bergisch Gladbach, sondern auch den Anwohnern detailliert vorstellen. Zur Realisierung ist eine erneute Offenlage des Bebauungsplans erforderlich. Der Beschluss darüber soll in einer Sondersitzung des Planungsausschusses im Mai gefasst werden; die Satzung als Grundlage für das Bauantragsverfahren kann damit noch vor den Sommerferien in den Rat eingebracht werden. Die Projektgesellschaft Centerscape hält einen Fertigstellungstermin im Frühjahr 2015 für machbar.

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Städtisches Einzelhandelskonzept wird aktualisiert – Haushalte werden um Unterstützung gebeten

18 April 2013 von Darian Lambert

Die Stadt Bergisch Gladbach aktualisiert derzeit das im Jahr 2009 erarbeitete Einzelhandels- und Nahversorgungskonzept. Hierzu wurde das Dortmunder Planungsbüro Stadt + Handel beauftragt, einzelne Teilleistungen dieses Konzepts fortzuschreiben. Das Einzelhandelskonzept dient als Grundlage zur zukünftigen Entwicklung der Innenstadt und der weiteren Einzelhandelsstandorte in der Stadt Bergisch Gladbach, außerdem als gutachterliche Grundlage für die Beurteilung von Bauanfragen.

Um die Nachfragesituation in der Stadt aktuell beurteilen zu können, findet zwischen dem 22.04. und 26.04. 2013 eine telefonische Befragung von ausgewählten Haushalten in der Stadt Bergisch Gladbach statt. Der Datenschutz und die Anonymität bei der Befragung sind selbstverständlich gewahrt.

Für die telefonische Haushaltsbefragung bittet die Stadt Bergisch Gladbach darum, diese zu unterstützen und dadurch die Aktualisierung des Einzelhandelskonzepts und somit die zukünftige Entwicklung der Stadt Bergisch Gladbach voranzubringen.

Ansprechpartnerin bei der Stadt Bergisch Gladbach ist:
Dr. Martina Werheit
Leiterin Stadtentwicklung | Kommunale Verkehrsplanung
Tel. 02202/141349

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Regionale 2010: Belastungstest für die Hängebeleuchtung

17 April 2013 von Darian Lambert

Die Regionale 2010 geht weiter: 38 neue Hängeleuchten sollen künftig der Fußgängerzone Hauptstraße und dem Bahnhofsvorplatz Licht spenden. Noch in dieser Woche wird eine beauftragte Firma (SAG) die notwendigen Untersuchungen für die Aufhängung der Leuchten vornehmen.

Um nicht unnötig viele Masten für die Befestigung aufstellen zu müssen, hat die städtische Regionale-Projektgruppe im Vorfeld mit den Hauseigentümern verhandelt, um die Aufhängung weitgehend in den Fassaden verankern zu können. Die ausreichende Festigkeit dieser Aufnahmepunkte wurde rechnerisch ermittelt, trotzdem muss die Eignung der einzelnen Aufhängepunkte vor Ort geprüft und bestätigt werden.

Deshalb werden ab Donnerstag, dem 18. April, zunächst Dübel gesetzt und anschließend Zugversuche durchgeführt. Um die Bohrungen an den jeweilig vorgesehenen Befestigungspunkten, die später die Stahlseile aufnehmen werden, ausführen zu können, setzt das Vertragsunternehmen einen Hubsteiger ein.

An 22 Aufnahmestellen sind in diesem Zusammenhang die Befestigungspunkte zu bohren und zu prüfen; für die Ausführung der Arbeiten sind mehrere Tage angesetzt. 

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Finnische Gastschüler im Rathaus

16 April 2013 von Darian Lambert

Waren Sie schon einmal in Finnland? Viele Schülerinnen und Schüler des Albertus-Magnus-Gymnasiums werden diese Frage bejahen können. Seit vielen Jahren schon pflegen die AMGler einen Schüleraustausch mit der finnischen Partnerschule „Tietäväisen Koulu“ in der Stadt Tohmajärvi. Nachdem 20 deutsche Schülerinnen und Schüler im Herbst 2012 zu den skandinavischen Partnern reisten, hat am Dienstagvormittag nun der Gegenbesuch bei uns statt gefunden.

19 Finninnen und Finnen sind auf Einladung des Gladbacher Gymnasiums im Rathaus Stadtmitte zusammen mit ihren Gastgebern vom 2. stellvertretenden Bürgermeister Josef Willnecker im großen Ratsaal empfangen worden.

Tohmajärvi, Heimatstadt der finnischen Gäste, liegt in der Landschaft Nordkarelien nahe der russischen Grenze etwa 430 Kilometer nordöstlich von Helsinki entfernt.

Der Schüleraustausch, der einige Jahre auch mit der finnischen Nachbargemeinde Kitee gepflegt wurde, besteht seit nunmehr 25 Jahren.

Für die Zeit des Austauschs wird die finnische Schülergruppe von ihrem Schulleiter, Arto Juntunen und der Mutter eines Gastschülers begleitet.
Vom AMG begleiten Hans Ueberberg als Hauptorganisator und die Lehrerin Bakar den Besuch.

Das Programm sieht, neben der Teilnahme am Unterricht des AMG’s, folgende Besichtigungen vor:

– Köln  
– Aachen und Braunkohletagebau
– Bensberg, Bergisch Gladbach und Kletterpark in Eikamp
– Bonn – „Haus der Geschichte“, Köigswinter – „Drachenfels“

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