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Einbruchserie in Bergisch Gladbach: Diebe stehlen Werkzeuge und Maschinen aus Transportern und Werkhalle

02 Juli 2025 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach haben bislang unbekannte Täter am frühen Dienstagmorgen (1. Juli) gleich zwei Firmen heimgesucht und dabei erheblichen Schaden angerichtet. Sowohl in Gronau als auch in Frankenforst wurden Fahrzeuge und Betriebsgebäude Ziel von Einbrüchen und Diebstählen.

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Fünf Transporter in Gronau aufgebrochen

Gegen 06:20 Uhr wurde die Polizei zu einem Firmengelände an der Hermann-Löns-Straße in Gronau gerufen. Mitarbeiter einer dort ansässigen Firma hatten festgestellt, dass in der Nacht mehrere Transporter aufgebrochen worden waren. Die Täter schlugen bei insgesamt fünf Fahrzeugen die Scheiben ein und durchwühlten die Ladeflächen nach wertvoller Beute.

Nach bisherigen Ermittlungen entwendeten die Einbrecher hochwertige elektronische Geräte und Maschinen der Marken Hilti und Honda im geschätzten Wert eines oberen vierstelligen Betrags. An einem weiteren Transporter stellten die Beamten ebenfalls Beschädigungen fest, hier blieb es offenbar beim Versuch. Laut Firmenangaben waren die Fahrzeuge am Montagnachmittag gegen 15:30 Uhr abgestellt worden.

Auch Firma in Frankenforst betroffen

Nur wenige Minuten zuvor, gegen 06:00 Uhr, waren Polizeibeamte bereits im Stadtteil Frankenforst im Einsatz. Unbekannte Täter hatten sich Zugang zu einem Firmengelände an der Ernst-Reuter-Straße verschafft und einen dort abgestellten Firmenwagen beschädigt. Offenbar scheiterten sie jedoch daran, in das Fahrzeug einzudringen.

Allerdings bemerkte der Firmeninhaber während der polizeilichen Aufnahme, dass die Täter in die angrenzende Werkhalle eingedrungen waren und dort verschiedene Geräte entwendet hatten. Der genaue Wert der Beute ist bislang noch unklar.

Polizei sucht dringend Zeugen

Die Polizei Rhein-Berg hat in beiden Fällen Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die in der Nacht zum Dienstag verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Gronau oder Frankenforst bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 bei der Polizei zu melden.

Gerade Handwerksbetriebe und Firmen mit Maschinenlagern und Fahrzeugflotten sollten jetzt besonders wachsam sein und zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen prüfen, um sich vor weiteren Einbrüchen zu schützen.

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Kürten: Senior fällt auf Betrugsmasche herein – fünfstelliger Geldbetrag verloren

02 Juli 2025 von Felix Morgenstern

In Kürten ist ein 78-jähriger Mann Opfer eines dreisten Betrugs geworden. Wie die Polizei mitteilt, hat der Senior einem unbekannten Täter eine größere Geldsumme überwiesen, nachdem ihm per E-Mail eine vermeintliche Auszahlung von 170.000 Euro in Aussicht gestellt worden war.

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Unter Druck gesetzt und zur Zahlung bewegt

Der Betrüger hatte den Mann per E-Mail kontaktiert und behauptet, ihm stehe eine hohe Geldsumme zu – allerdings nur, wenn er zuvor selbst einen bestimmten Betrag überweise. In der Hoffnung auf den Gewinn und durch den Druck, den der Täter ausübte, tätigte der 78-Jährige schließlich zwei Überweisungen. Der Schaden beläuft sich laut Polizei auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag.

Erst später wurde der Senior misstrauisch und meldete sich am Montagabend (30. Juni) auf der Polizeiwache in Bergisch Gladbach, um Anzeige zu erstatten.

Polizei warnt erneut vor Betrugsmaschen

Die Polizei nimmt diesen Fall erneut zum Anlass, vor derartigen Betrugsmaschen zu warnen. „Kein seriöses Unternehmen verlangt von Ihnen Vorabzahlungen, um angebliche Gewinne auszuzahlen“, betonen die Ermittler. Wer eine verdächtige Nachricht erhält, sollte sich keinesfalls unter Druck setzen lassen und im Zweifel immer erst Rücksprache mit der Polizei oder Angehörigen halten.

Beratung gegen Betrug

Für alle Bürgerinnen und Bürger bietet die Polizei Rhein-Berg über ihr Fachkommissariat Kriminalprävention kostenlose Beratungen zu typischen Betrugsmaschen an. Termine können telefonisch unter 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de vereinbart werden.

Damit möchte die Polizei helfen, gerade ältere Menschen besser zu schützen und dafür zu sensibilisieren, nicht auf solche Tricks hereinzufallen.

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Badeverbot an der Bevertalsperre: Blaualgen breiten sich stark aus

01 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Die anhaltende Hitze und der niedrige Wasserstand zeigen Folgen: Das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises hat bei einer aktuellen Untersuchung eine erhebliche Blaualgenkonzentration an der Bevertalsperre festgestellt. Besonders betroffen sind die Randbereiche des beliebten Naherholungsgebiets.

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Badeverbot an allen vier Badestellen

Aus Sicherheitsgründen hat der Kreis daher ein Badeverbot für alle vier ausgewiesenen Badestellen der Bevertalsperre ausgesprochen. „Der Kontakt mit Blaualgen sollte unbedingt vermieden werden“, warnt das Gesundheitsamt und verweist auf mögliche gesundheitliche Risiken. Blaualgen können Hautreizungen, Bindehautentzündungen und bei Verschlucken auch Magen-Darm-Beschwerden verursachen.

Gesundheitsamt appelliert an Eigenverantwortung

Zudem appelliert die Behörde an die Eigenverantwortung aller Besucherinnen und Besucher. Auch bei Aktivitäten auf dem Wasser, wie Stand-Up-Paddling oder Bootstouren, sollten direkte Berührungen mit dem belasteten Wasser vermieden werden.

Weitere Informationen online

Wie lange das Badeverbot aufrechterhalten bleibt, hängt von der weiteren Entwicklung der Blaualgenkonzentration ab. Der Kreis informiert regelmäßig über aktuelle Messwerte und mögliche Änderungen der Badeverbote.

Alle Details und weitere Hinweise zu den Badegewässern im Oberbergischen Kreis finden Interessierte auf der Internetseite:
👉 www.obk.de/badegewaesser

Damit die Bevertalsperre auch in den kommenden Wochen wieder sicher genutzt werden kann, ist jetzt Rücksicht gefragt – auf die eigene Gesundheit und auf die Wasserqualität des beliebten Freizeitgewässers.

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Libellen hautnah erleben: Exkursion an der Großen Dhünn-Talsperre lädt zur Entdeckungsreise ein

01 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Sie sind schillernd, wendig und faszinieren seit jeher Naturfreunde: Libellen gehören zu den eindrucksvollsten Bewohnern unserer Gewässerlandschaften. Am 12. Juli 2025 laden die Biologische Station Rhein-Berg und der Wupperverband zu einer besonderen Entdeckungstour an die Ufer der Großen Dhünn-Talsperre ein. Die Veranstaltung ist Teil des abwechslungsreichen Programms zum 95-jährigen Jubiläum des Wupperverbands.

Spannende Einblicke in die Welt der Libellen

Von 14:00 bis 16:00 Uhr dreht sich bei der Libellenpirsch alles um die „Juwelen der Lüfte“. Nach einer Einführung durch den Libellenexperten Wolfgang Schäfer, der über die heimischen Arten, ihre Lebensweise und die Bedeutung für das Ökosystem berichtet, informiert Tobias Mika vom Wupperverband über die Naturschutzmaßnahmen an der Talsperre. Dazu gehört unter anderem der Bau von Tümpeln, die wertvolle Lebensräume für Libellen und andere Wasserbewohner schaffen.

Anschließend geht es gemeinsam auf Pirsch, um die schillernden Insekten in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten.

Mitmachen und Natur genießen

Die Exkursion richtet sich an Erwachsene und Jugendliche ab 10 Jahren, die Freude an Naturbeobachtungen haben. Wer mag, kann gerne Fernglas, Lupe, Kescher oder Bestimmungsbücher mitbringen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung jedoch erforderlich, da die Plätze begrenzt sind.

Anmeldungen nimmt Nadine Pletscher von der Biologischen Station Rhein-Berg entgegen:
📧 rhein-berg@bs-bl.de
📞 02205 / 9498940 (telefonisch vormittags).

Der genaue Treffpunkt wird nach Anmeldung bekanntgegeben. Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden oder das Wetter nicht mitspielen, muss die Veranstaltung leider ausfallen.

Weitere Aktionen zum Jubiläumsjahr

Die Libellen-Exkursion ist nur eine von vielen Veranstaltungen, mit denen der Wupperverband 2025 seinen 95. Geburtstag feiert. Das ganze Jahr über können Interessierte bei spannenden Terminen mehr über Gewässer, Natur- und Hochwasserschutz in der Region erfahren. Eine Übersicht aller Angebote findet sich auf der Webseite des Wupperverbands:
👉 www.wupperverband.de/termine/veranstaltungen

So wird das Jubiläumsjahr nicht nur zum Anlass zum Feiern, sondern auch zur Einladung, die heimische Natur mit neuen Augen zu sehen.

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Abenteuer an der Dhünn: Aqualon lädt Kinder und Jugendliche zur Entdeckerwoche 2025 ein

01 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Die „Bergische WasserkompetenzRegion :aqualon e.V.“ lädt auch 2025 wieder kleine und große Forscher ein, die faszinierende Wasser-Landschaft rund um die Große Dhünn-Talsperre zu erkunden. Vom 21. Juli bis 1. August 2025 findet die beliebte Aqualon-Entdeckerwoche statt – ein spannendes und kostenloses Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche, das Natur, Technik und Abenteuer verbindet.

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Runter vom Sofa, rein ins Dhünntal

Zehn abwechslungsreiche Veranstaltungen stehen auf dem Programm, die neugierigen Köpfen die Natur- und Wasserwelt rund um das Dhünntal näherbringen. Ob als Wasserdetektive, beim Bau von Nisthilfen für Wildbienen oder auf Schatzsuche mit GPS-Geräten – langweilig wird es garantiert nicht. Ziel ist es, die besondere Bedeutung der Wasserlandschaft und der Trinkwassertalsperre spielerisch zu vermitteln.

„Wir wollen Kinder und Jugendliche dafür begeistern, wie wertvoll unsere Natur und das Wasser sind“, betont der Verein. „Dabei dürfen Forschergeist, Spaß und kleine Abenteuer nicht fehlen.“

Die Highlights der Entdeckerwoche

  • 21. & 29. Juli: „Lautlose Jagd – auf den Spuren von Batman“: Spannendes über Fledermäuse erfahren und ihre nächtliche Welt kennenlernen.
  • 22. Juli: Bau von Nisthilfen für Wildbienen – aktiver Beitrag zum Artenschutz.
  • 23. Juli: Landwirtschaft hautnah – Besuch auf einem Bauernhof und was das mit Wasser zu tun hat.
  • 24. Juli: Technik zum Anfassen bei den „kleinen Sensenschmieden“ im Freudenthaler Sensenhammer.
  • 25. Juli: Mit GPS-Geräten auf Schatzsuche im Eifgental.
  • 30. Juli: Alles dreht sich ums Thema Wasser.
  • 31. Juli: Gleich zwei Events: Biberspuren entdecken und eine Führung durch den Staudamm am Bömberg inklusive der Ausstellung „Wasser verbindet“.
  • 1. August: „Gewässersafari“ – unterwegs auf der Suche nach wilden Tieren in und an der Dhünn.

Mitmachen ist kinderleicht

Das Entdeckerprogramm ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich, da die Teilnehmerzahlen begrenzt sind. Alle Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es online unter:
👉 www.aqualon-verein.de/entdeckerwoche-2025.aspx

Die Veranstalter freuen sich schon jetzt auf zahlreiche neugierige Naturfreunde, die im Sommer 2025 gemeinsam die Dhünn-Landschaft entdecken – und vielleicht ein kleines bisschen zu Wasserbotschaftern von morgen werden.

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E-Scooter

Overath: E-Scooter-Fahrer prallt gegen Pkw – Zwei Verletzte

01 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Am Montagnachmittag (30. Juni) kam es in Overath zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 16-jähriger E-Scooter-Fahrer und eine Autofahrerin verletzt wurden. Die Mucher Straße (L 312) musste für die Unfallaufnahme rund eine Stunde voll gesperrt werden.

E-Scooter

Zusammenstoß beim Überqueren der Fahrbahn

Gegen 17:00 Uhr war der 16-Jährige aus Lohmar mit einem E-Scooter auf einem kleinen Waldweg neben der Mucher Straße unterwegs. Auf Höhe einer Brücke wollte er die Fahrbahn überqueren, um auf dem gegenüberliegenden Geh- und Radweg weiterzufahren.

Dabei übersah er jedoch eine 48-jährige Frau aus Overath, die mit ihrem Kia aus Richtung Overath kommend in Richtung Marialinden unterwegs war. Die Pkw-Fahrerin war auf der Landstraße vorfahrtsberechtigt.

Jugendliche wird durch die Luft geschleudert

Beim Zusammenstoß wurde der E-Scooter-Fahrer zunächst auf die Motorhaube des Kia aufgeladen und anschließend zu Boden geschleudert. Er blieb am rechten Fahrbahnrand verletzt liegen. Nach einer Erstversorgung durch Rettungskräfte wurde er mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Auch die 48-jährige Autofahrerin erlitt Verletzungen und wurde vorsorglich zur weiteren Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit – Polizei stellt Scooter sicher

Der Kia war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Den E-Scooter stellten die Beamten als Beweismittel sicher. Der entstandene Sachschaden wird auf einen unteren vierstelligen Betrag geschätzt.

Straße für eine Stunde gesperrt

Für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten blieb die Mucher Straße im Bereich der Unfallstelle in beide Fahrtrichtungen für etwa eine Stunde gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

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Wermelskirchen: Motorradfahrer bei Auffahrunfall schwer verletzt

30 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Am Sonntagnachmittag (29. Juni) kam es auf der L 101 bei Wermelskirchen-Lüdorf zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Ein 23-jähriger Motorradfahrer prallte auf das Heck eines abbiegenden Autos und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.

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Motorradfahrer übersieht abbremsenden Pkw

Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 57-jähriger Mann aus Wermelskirchen gegen 15:00 Uhr mit seinem BMW auf der L 101 von Dabringhausen in Richtung Odenthal-Altenberg unterwegs. In Höhe Lüdorf wollte er nach links in die gleichnamige Straße abbiegen. Dafür setzte er den Blinker und bremste sein Fahrzeug bis zum Stillstand ab.

Ein 23-jähriger Motorradfahrer aus Bergisch Gladbach, der mit seiner KTM hinter dem BMW fuhr, erkannte das offenbar zu spät. Trotz eines Ausweichversuchs konnte er den Zusammenstoß nicht mehr verhindern und prallte gegen das Heck des Pkw.

Schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht

Durch die Wucht des Aufpralls stürzte der junge Mann in den angrenzenden Grünstreifen und verletzte sich dabei schwer. Ein alarmierter Rettungswagen brachte ihn nach der Erstversorgung vor Ort in ein Krankenhaus. Lebensgefahr bestand nach ersten Angaben nicht.

Sachschaden von rund 4.000 Euro

Das Motorrad war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Auch am BMW entstand Sachschaden. Insgesamt wird dieser auf rund 4.000 Euro geschätzt.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. In diesem Zusammenhang wird erneut darauf hingewiesen, stets auf ausreichenden Sicherheitsabstand und volle Aufmerksamkeit im Straßenverkehr zu achten, um solche Unfälle zu vermeiden.

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Auf Entdeckungsreise im Dhünntal: Aqualon startet Wanderprogramm 2025

28 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Die „Bergische WasserkompetenzRegion :aqualon e.V.“ lädt Natur- und Heimatinteressierte am Samstag, 5. Juli, zu einer besonderen Wanderung ein. Unter dem Motto „Drei Seen“ führt die rund vierstündige Tour entlang der Vorsperren und der Hauptsperre im Dhünntal und verspricht spannende Einblicke in Natur, Wasserwirtschaft und Geschichte.

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Zwischen Wasser, Wald und Geschichte

Die Wanderung startet um 10 Uhr am Wanderparkplatz Hutsherweg in Kürten-Weiden und wird von Karin Wedde-Mühlhausen von der IG „Wir Bergischen“ geleitet. Auf der rund 10,5 Kilometer langen Strecke lernen die Teilnehmer nicht nur die Funktion der größten Trinkwassertalsperre Nordrhein-Westfalens kennen, sondern erfahren auch, welche Rolle der Schutzzonenwald für Natur- und Artenschutz spielt.

Dabei geht es von der Dhünnhochfläche hinunter zur Vorsperre Große Dhünn und weiter durch idyllische Waldgebiete zur Vorsperre Kleine Dhünn. Immer wieder öffnen sich dabei reizvolle Ausblicke über die Wasserflächen und die sanften Hügelketten rund um die Große Dhünn-Talsperre.

Zudem bietet die Tour historische Rückblicke in die Entwicklung des Dhünntals und erklärt, wie sich das Tal durch den Bau der Talsperre verändert hat.

Wanderung mit Gebärdensprachdolmetscherin

Besonders inklusive gestaltet sich das Angebot dadurch, dass die Wanderung von einer Gebärdensprachdolmetscherin begleitet wird. So können auch gehörlose oder hörbeeinträchtigte Gäste die spannenden Erläuterungen verfolgen. Auf der Facebook-Seite von Aqualon steht hierzu ein Video in Deutscher Gebärdensprache bereit.

Praktische Hinweise und Anmeldung

Die Veranstalter empfehlen wettergerechte Kleidung, festes Schuhwerk, etwas Proviant und – wer hat – ein Fernglas. Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings ist aufgrund begrenzter Plätze eine Anmeldung erforderlich. Interessierte können sich telefonisch unter 02293 90 15 27 oder per E-Mail an tourenprogramm@aqualon-verein.de anmelden. Die Geschäftsstelle ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr erreichbar.

Das vollständige Tourenprogramm 2025 mit weiteren spannenden Angeboten findet sich online unter:
👉 www.aqualon-verein.de/tourenprogramm-2025.aspx

So wird die Wanderung im Dhünntal nicht nur zu einem Naturerlebnis, sondern auch zu einer Reise in die Wasserkompetenz der Region – und macht die Bedeutung des Dhünngebiets für Umwelt und Versorgung auf anschauliche Weise erlebbar.

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REGIONALE 2025: Grünes Licht für sieben neue Projekte im Bergischen RheinLand

27 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Die REGIONALE 2025 nimmt weiter Fahrt auf: Der Lenkungsausschuss hat in seiner Sitzung am 26. Juni sieben neue Projekte mit dem begehrten A-Status ausgezeichnet. Damit steht fest: Sie werden im Bergischen RheinLand umgesetzt. Im Fokus stehen dabei Klimaschutz, Ressourcenschonung, Gesundheitstourismus und gesellschaftliches Miteinander – kurzum: das gute Leben in der Region.

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Modellregion für nachhaltige Entwicklung

Landrat Jochen Hagt (Oberbergischer Kreis), Vorsitzender des Lenkungsausschusses, lobte die Qualität und Innovationskraft der ausgewählten Vorhaben: „Diese Projekte zeigen, wie nachhaltige Entwicklung konkret aussehen kann – sie setzen Impulse, nutzen Bestehendes neu und erhöhen die Lebensqualität.“

Auch Landrat Stephan Santelmann (Rheinisch-Bergischer Kreis) freut sich über die Projektgenehmigung: Besonders das Vorhaben „Klimaresilientes Odenthal“ als Teil der Bergischen WasserkompetenzRegion :aqualon hebt er hervor: „Odenthal wird damit Vorbild für viele andere Kommunen in NRW.“

Die neuen A-Projekte im Überblick

  • Klimaresilientes Odenthal – :aqualon 2.0
    In der Gemeinde Odenthal wird ein Modellraum für wasserorientierte, klimaresiliente Siedlungsentwicklung geschaffen. Wissenschaft, Verwaltung und Bürger entwickeln gemeinsam Maßnahmen gegen die Folgen des Klimawandels.
    (Projektträger: :aqualon e.V.)
  • in.return – Plattform für Sharing-Economy
    Die TH Köln fördert mit Partnern ein Modellprojekt, das kleine und mittlere Unternehmen bei Ressourcenteilung, KI-Nutzung und Wissenstransfer unterstützt – ein Impuls für nachhaltige Wertschöpfung.
    (Projektträger: TH Köln, Innovation Hub)
  • WärmeEngel
    Am Standort Lindlar wird überschüssige Abwärme aus Blockheizkraftwerken über mobile Speicher für die Heizung von Schulen genutzt – ein Vorzeigeprojekt für die Wärmewende.
    (Projektträger: Oberbergischer Kreis, BAV, TH Köln)
  • Bergisch Balance – Gesundheitsregion mit Weitblick
    In Kooperation mit Kurorten wie Reichshof-Eckenhagen und Nümbrecht entsteht eine ganzheitliche Tourismus- und Gesundheitsstrategie für Körper, Geist und Seele.
    (Projektträger: Das Bergische GmbH)
  • Villa Much
    Ein neuer Begegnungsort für Menschen aller Generationen – getragen von starkem ehrenamtlichem Engagement.
    (Projektträger: Villa Much e.V.)
  • Bürgerzentrum Windeck (BüZe)
    Das Bürgerzentrum Dattenfeld wird modernisiert und als Ort der Begegnung gestärkt.
    (Projektträger: Bürgerzentrum Windeck e.V.)
  • Grube Silberhardt
    In Windeck wird das Besucherbergwerk zum montanhistorischen Zentrum ausgebaut – ein attraktives touristisches und kulturelles Angebot.
    (Projektträger: Gemeinde Windeck, Förderverein Bergbautradition)

Weitere Projekte rücken näher

Neben den sieben A-Projekten wurden drei weitere Vorhaben in den B-Status hochgestuft – darunter die Alte Schule Eichhof-Sülze in Kürten, die künftig als Dorfgemeinschaftshaus genutzt werden soll. Ein mobiles Begegnungsangebot in Engelskirchen erhielt den C-Status und wird weiterentwickelt.

REGIONALE 2025 als Motor der Region

Insgesamt befinden sich mittlerweile 85 Projekte im Qualifizierungsprozess. Sie alle eint das Ziel, das Bergische RheinLand ökologisch, sozial und wirtschaftlich zukunftsfähig zu gestalten. Die neuen A-Projekte stehen beispielhaft für diesen Weg – und machen, wie Jochen Hagt betont, „Lust auf Zukunft“.

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Sattelzugmaschine (Mercedes-Benz)

Schwerer Unfall bei Overath: Sattelzug kollidiert mit Transporter – Zwei Verletzte

27 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Am Donnerstagmorgen (26. Juni) kam es auf der Landesstraße 312 zwischen Overath und Marialinden zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Sattelzug stieß in einer Kurve mit einem entgegenkommenden Transporter zusammen. Zwei Personen wurden verletzt – eine davon schwer.

Sattelzugmaschine (Mercedes-Benz)

Auflieger gerät in den Gegenverkehr

Gegen 07:30 Uhr war ein 57-jähriger Lkw-Fahrer mit seinem Sattelzug auf der Mucher Straße aus Richtung Marialinden in Richtung Overath unterwegs. In einer S-Kurve verlor der Auflieger des Fahrzeugs offenbar aufgrund der abschüssigen Strecke die Bodenhaftung und geriet auf die Gegenfahrbahn.

Dort kollidierte der Auflieger wenig später mit einem entgegenkommenden VW-Transporter, der von einem 23-jährigen Mann aus Overath gesteuert wurde. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Transporter nach rechts von der Fahrbahn gedrängt und prallte gegen eine Leitplanke.

Fahrer schwer verletzt – Beifahrer leicht verletzt

Der 23-jährige Fahrer des Transporters erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen, sein 18-jähriger Beifahrer wurde leicht verletzt. Beide wurden von den Rettungskräften vor Ort erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Sattelzugs blieb unverletzt.

Hoher Sachschaden – Straße gesperrt

Der Transporter wurde bei dem Unfall erheblich beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Er musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Während der Unfallaufnahme blieb die Mucher Straße für etwa zweieinhalb Stunden voll gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Region führte.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Insbesondere wird geprüft, ob überhöhte Geschwindigkeit oder ein technischer Defekt am Auflieger zum Kontrollverlust geführt haben könnten.

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