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Kölsches Doppeljubiläum: 777 Jahre Dom und 77 Jahre FC gefeiert

19 August 2025 von Felix Morgenstern

Köln – Ein außergewöhnlicher Tag für die Stadt Köln: Am 15. August wurden gleich mehrere Jubiläen gefeiert – 777 Jahre Kölner Dom, 77 Jahre 1. FC Köln und 55 Jahre Bläck Fööss. Passend dazu fand im Dom die traditionelle ökumenische Fanandacht zur Eröffnung der neuen Fußballsaison statt.

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Tradition und Emotion im Dom

Zum elften Mal kamen Fans des FC zur Andacht zusammen, die mittlerweile fester Bestandteil des Saisonauftakts ist. Hunderte hatten sich im Dom eingefunden, viele von ihnen mit Trikots und Schals in den Vereinsfarben. Unter ihnen auch Clemens, ein kölsches Urgestein: „We pray for our club“, erklärte er lachend neugierigen Touristen, die von der besonderen Atmosphäre überrascht waren.

Auch internationale Gäste waren vor Ort. Veronique und Maxim aus Belgien zeigten sich beeindruckt. „Vielleicht sollten wir so etwas auch mal bei uns machen“, meinte Maxim schmunzelnd.

Ein Schal verbindet Dom und FC

Besondere Aufmerksamkeit galt dem neuen FC-Trikot, das erstmals vorgestellt wurde. Schwarz, mit Ornamenten des Doms und dem Geißbocklogo, dazu ein passender Schal – beides verkauft sich bereits in den ersten Stunden tausendfach. Mehr als 7.000 Exemplare des Trikots fanden sofort Abnehmer. Ein Teil der Erlöse geht an den Dombauverein.

Mark, ein Fan der ersten Stunde, war einer der ersten Käufer: „Ich bin stolz, dass ich es gleich heute tragen kann. Dieser Tag ist einmalig.“

Musik, Predigt und Hymne

Die Andacht wurde begleitet von Predigten, Fürbitten und kölscher Musik. Die Bläck Fööss, die selbst ihr 55-jähriges Bestehen feiern, präsentierten ein eigens komponiertes Jubiläumslied für Dom und FC. Der Auftritt sorgte für Gänsehaut und donnernden Applaus.

Zum Höhepunkt griff Organist Wolf-Rüdiger Spieler in die Tasten und spielte die FC-Hymne auf der Domorgel – ein Erlebnis, das die Besucher zu einem lautstarken Mitsingen bewegte. „Es gibt wohl niemanden hier, den die Hymne kaltlässt“, so ein Besucher gerührt.

Vorfreude auf den Saisonstart

Auch sportlich richten sich die Blicke nach vorne: Am Sonntag tritt der FC um 15:30 Uhr im DFB-Pokal in Regensburg an. Nach dem Aufstieg in die Bundesliga sind Hoffnung und Erwartungen in Köln groß. Für viele war die Andacht ein emotionaler Start in eine Saison, die unter ganz besonderen Vorzeichen steht.

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Einbruch in Leichlingen-Witzhelden: Täter hebeln Wintergartentür auf

19 August 2025 von Felix Morgenstern

Leichlingen-Witzhelden – Am Montagnachmittag (18. August) kam es im Höhscheider Weg zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus. Unbekannte Täter verschafften sich über den Wintergarten Zugang und durchsuchten nahezu sämtliche Räume.

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Schmuck und Uhren gestohlen

Zwischen 14:30 Uhr und 16:30 Uhr nutzten die Einbrecher die Abwesenheit der Bewohner. Mit Gewalt hebelten sie eine gläserne Wintergartentür auf und gelangten so ins Innere des Hauses. Dort durchwühlten sie die Räume und entwendeten nach ersten Erkenntnissen Armbanduhren und Goldschmuck. Der genaue Wert der Beute steht noch nicht fest.

Polizei sichert Spuren

Nach Rückkehr der Hausbesitzer alarmierten diese sofort die Polizei. Vor Ort bestätigten die Beamten den Einbruch und bestellten den Erkennungsdienst, um Spuren zu sichern. Die Ermittlungen dauern an.

Zeugen gesucht

Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg bittet Anwohner und Zeugen um Hinweise. Wer im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Höhscheider Weg beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

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Fußgängerin in Bensberg angefahren – Fahrerin flüchtet vom Unfallort

19 August 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach-Bensberg – Am Montagabend (18. August) kam es in Bensberg zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine 64-jährige Fußgängerin leicht verletzt wurde. Die beteiligte Autofahrerin entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort.

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Zusammenstoß an der Nikolausstraße

Gegen 18 Uhr war die Frau aus Wuppertal zu Fuß auf der Schloßstraße in Richtung Kölner Straße unterwegs. Beim Überqueren der Nikolausstraße wurde sie von einem Pkw erfasst, der rückwärts aus der Schloßstraße über den Kreuzungsbereich fuhr. Das Auto rollte über den Fuß der 64-Jährigen.

Die Fahrerin des Pkw stieg zunächst aus und erkundigte sich nach dem Zustand der Fußgängerin. Anschließend setzte sie ihre Fahrt jedoch in Richtung Gladbacher Straße fort, ohne die Polizei zu informieren.

Ermittlungen wegen Unfallflucht

Die Polizei hat Ermittlungen wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen.

Polizei sucht Zeugen

Zeugen, die Hinweise zu dem Pkw oder zur Fahrerin geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 bei der Polizei Rhein-Berg zu melden. Auch die Fahrerin selbst wird aufgefordert, sich bei den Beamten zu melden.

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Polizei stoppt zahlreiche „Geisterradler“ in Bergisch Gladbach

12 August 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Am Samstag, den 9. August, hat die Polizei im gesamten Stadtgebiet verstärkt Radfahrende kontrolliert – mit deutlichem Ergebnis: Vor allem sogenannte „Geisterradler“ gerieten ins Visier der Beamten.

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Schwerpunkt auf Radwegen

Zwischen 10 und 18 Uhr waren Polizeikräfte an mehreren Punkten im Stadtgebiet im Einsatz – unter anderem an der Gohrsmühle, der Hauptstraße, der Odenthaler Straße und der Dolmanstraße in Refrath. Rund 30 Radfahrende wurden angehalten, weil sie Radwege in der falschen Richtung nutzten.

Ein Radfahrer missachtete zudem eine rote Ampel, ein anderer telefonierte während der Fahrt und musste ebenfalls ein Verwarngeld zahlen.

Auch Autofahrende im Blick

Parallel zu den Fahrradkontrollen wurden auch Pkw-Fahrer überprüft. Vier Autofahrer wurden gestoppt, weil sie im Überholverbot überholten oder beim Überholen nicht den vorgeschriebenen Seitenabstand einhielten. Ein weiteres Fahrzeug hatte die Hauptuntersuchung überzogen.

Zusätzlich ahndeten die Beamten einen Fahrer, der während der Fahrt zum Telefon griff, sowie einen weiteren, der nicht angeschnallt war.

Ziel: Mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Mit den Kontrollen will die Polizei für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen – sowohl für Rad- als auch für Autofahrende. Die Beamten kündigten an, auch in Zukunft verstärkt auf die Einhaltung der Verkehrsregeln zu achten.

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Jugendgang sorgt für Angst und Unruhe in Köln-Dellbrück

11 August 2025 von Felix Morgenstern

Im Kölner Stadtteil Dellbrück ermittelt die Polizei gegen eine Gruppe von Jugendlichen, die seit Monaten immer wieder durch mutwillige Zerstörungen und gefährliche Aktionen auffällt. Die Tatverdächtigen sind erschreckend jung – zwischen 12 und 15 Jahre alt.

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Serie von Vandalismus und Brandstiftungen

Steinwürfe auf Stadtbahnen, Brandstiftungen auf Spielplätzen und Sportanlagen, Böllerwürfe gegen Hausfassaden – die Liste der Taten ist lang. Nach Angaben der Polizei wurden bislang rund 50 Vorfälle registriert, die mutmaßlich auf das Konto dieser Gruppe gehen. Die Jugendlichen stammen größtenteils selbst aus Dellbrück.

Ermittlungsgruppe „Lost“ im Einsatz

Rund zehn Kinder und Jugendliche sollen den Kern der Gruppe bilden. Um die Täter zu identifizieren und weitere Straftaten zu verhindern, hat die Polizei die Ermittlungsgruppe „Lost“ ins Leben gerufen. Die spezialisierten Beamten versuchen, die einzelnen Vorfälle den Verdächtigen zuzuordnen und Beweise zu sichern.

Gegen mehrere 14- und 15-Jährige laufen bereits Strafverfahren – unter anderem wegen Brandstiftung, Sachbeschädigung, Eingriffs in den Bahnverkehr und Körperverletzung. Für die unter 14-Jährigen, die strafrechtlich noch nicht belangt werden können, wurden Eltern und Schulen eingeschaltet, um sie aus dem kriminellen Umfeld herauszuholen.

„Spaß“ als Motiv

Laut Polizeiberichten geben die Jugendlichen an, ihre Taten vor allem aus Spaß zu begehen. Sie legen Brände oder werfen Gegenstände auf Gleise, um den Nervenkitzel zu erleben – ohne Rücksicht auf mögliche Folgen für Menschen oder Sachwerte.

Mehr Polizeipräsenz zeigt erste Wirkung

Um die Situation in den Griff zu bekommen, ist die Polizei nun verstärkt an den bekannten Treffpunkten der Gruppe unterwegs und führt Kontrollen durch. In den vergangenen Wochen ist die Zahl der Vorfälle bereits zurückgegangen. Dennoch bleibt die Lage angespannt, und die Ermittlungen dauern an.

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Spiel und Spaß beim 6. Heidkamper Spielefest

Spiel und Spaß beim 6. Heidkamper Spielefest

10 August 2025 von Darian Lambert

Am Samstag, 23. August 2025, verwandelt sich das Gelände an der Bensberger Straße 133 in ein Paradies für Kinder: Beim 6. Heidkamper Spielefest erwarten kleine Besucherinnen und Besucher zwischen 14 und 18 Uhr insgesamt zwölf abwechslungsreiche Spielstationen – und jede Menge Spaß.

Eingeladen sind alle Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren gemeinsam mit ihren Familien. Am Eingang erhalten die jungen Gäste einen Spielepass, der bei jeder besuchten Station mit einem Stempel gefüllt wird. Am Ende der Rallye gibt es für jedes Kind eine kleine Überraschung – ganz unabhängig von der Anzahl der gesammelten Stempel.

Zu den Attraktionen gehören unter anderem ein Bobbycar-Parcours, Torwandschießen, Fühlboxen, Entchenangeln und Kegeln. Auch Kinderschminken steht auf dem Programm, ebenso wie ein Besuch im geöffneten Kleiderladen des Deutschen Kinderschutzbundes. Für das leibliche Wohl sorgen Kaffee, Kuchen und frisch gebackene Waffeln.

Das Besondere: Alle Aktionen sowie die angebotenen Speisen und Getränke sind kostenlos. Um eine freiwillige Spende wird gebeten, damit möglichst viele Kinder unabhängig vom finanziellen Hintergrund teilnehmen können.

Organisiert wird das Fest vom Runden Tisch Heidkamp – einem Zusammenschluss lokaler Akteure und Organisationen, die gemeinsam das Leben im Stadtteil gestalten. Mit dabei sind der Deutsche Kinderschutzbund, die Rheinisch-Bergische Siedlungsgesellschaft, die Jugendberatungsstelle und die Jugendwerkstatt der AWO, mehrere Kirchengemeinden, der Interkulturelle Treffpunkt PAULA, der Verein „einfach gemeinsam e.V.“, der Fachdienst für Integration und Migration der Caritas Rhein-Berg sowie die Abteilung Soziale Stadtentwicklung der Stadt Bergisch Gladbach.

6. Heidkamper Spielefest
📅 Samstag, 23. August 2025
🕑 14–18 Uhr
📍 Bensberger Str. 133, 51469 Bergisch Gladbach

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SPD-Exklusivplätze für Wahlkampfstände? – Ordnungsamt und Bürgermeister in Erklärungsnot

SPD-Exklusivplätze für Wahlkampfstände? – Ordnungsamt und Bürgermeister in Erklärungsnot

10 August 2025 von Darian Lambert

Ein brisanter Vorgang wirft schwere Fragen zur Neutralität der Stadtverwaltung im Kommunalwahlkampf 2025 auf. Interne E-Mails belegen: Die SPD Bergisch Gladbach hat sich offenbar mithilfe des städtischen Ordnungsamts besonders attraktive Plätze für ihre Wahlkampfstände gesichert – und dies selbst schriftlich bestätigt.

Symbolbild: Die Gladbacher SPD versuchte offenbar mehrmals die Wahl zu manipulieren

In einer E-Mail vom 21. Juli 2025 schreibt SPD-Stadtmitte-Chef und stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender Dominik Klaas unmissverständlich:

„Als SPD haben wir die benannte Fläche meines Kenntnisstandes nach für nahezu jeden Samstag bis zur Wahl. (…) wird bei einer Partei bei Anzeige eines Infostandes ein Platz zugewiesen.“

Nach Recherchen bezieht sich diese „benannte Fläche“ auf einen Bereich am Eingang zur Fußgängerzone am Konrad Adenauer Platz – einer der begehrtesten Standorte für Wahlkampfstände in der Innenstadt, mit hoher Passantenfrequenz und unmittelbarer Sichtachse in die Einkaufszone.

Diese Aussage steht im direkten Widerspruch zu den geltenden Regeln der städtischen Sondernutzungssatzung, wonach Wahlkampfstände politischer Parteien lediglich anzeigepflichtig sind – ohne jede Möglichkeit einer exklusiven Reservierung. Im Normalfall gilt das „Windhundprinzip“: Wer zuerst kommt, darf zuerst werben.

Bürgermeister beschwichtigt – und widerspricht eigenen Leuten

Der Vorwurf wiegt schwer, denn Bürgermeister Frank Stein (SPD) versuchte wenige Tage später, die Angelegenheit herunterzuspielen. In einem Schreiben vom 28. Juli 2025 erklärte er, es gebe „weder eine (…) Zuweisung noch eine Bevorzugung einzelner Parteien“ und die parteipolitische Neutralität sei gewahrt.

Doch die eigenen Verwaltungsmitarbeiter senden ein anderes Signal:

  • Ute Unrau, Leiterin der Allgemeinen Ordnungsbehörde, deutete in ihrer Korrespondenz an, dass Infostände ohne vollständige Anzeige „leider“ abgebaut werden müssten – eine Drohung, die in der Praxis vor allem kleinere Parteien treffen könnte.
  • Frank Bodengesser, Leiter des Wahlbüros, bestätigte dagegen in einer E-Mail vom 21. Juli, dass es keine Genehmigungen oder Regelungen gebe und sich Parteien selbst einigen müssten.

Die widersprüchlichen Aussagen innerhalb der Verwaltung und die schriftliche Bestätigung der SPD lassen für Beobachter nur zwei Schlüsse zu: Entweder wurden der SPD tatsächlich exklusive Nutzungsrechte eingeräumt – oder sie handelte im Vertrauen auf interne Absprachen, die anderen Parteien verwehrt blieben.

Politischer Sprengstoff vor der Wahl

Die Bürgerpartei GL, deren Infostand am 19. Juli genau an diesem zentralen Standort von SPD-Vertretern beanstandet wurde, spricht von einem „klaren Bruch der Neutralitätspflicht“ und hat beim Bürgermeister Akteneinsicht beantragt, um den Vorgang vollständig aufzuklären. Auch die Kommunalaufsicht des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde eingeschaltet.

„Wenn sich bestätigt, dass hier unter der Hand exklusive Plätze verteilt wurden, ist das ein Skandal, der das Vertrauen in die Fairness des Wahlkampfs massiv erschüttert“, so ein Parteisprecher.

Ob der Bürgermeister tatsächlich nichts von den mutmaßlichen Absprachen wusste – oder die SPD im Rathaus einen Wettbewerbsvorteil genießen konnte – dürfte nun nicht nur die Stadtpolitik, sondern auch die Öffentlichkeit beschäftigen.

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ChatGPT Image 9. Aug. 2025, 10_11_22(1)

Köln: Welle von Kabel-Diebstählen an E-Ladesäulen sorgt für massive Schäden

09 August 2025 von Felix Morgenstern

In Köln häufen sich in den vergangenen Monaten die Diebstähle von Ladekabeln an E-Auto-Ladestationen. Die Polizei registriert inzwischen Vorfälle im zweistelligen Bereich – mit spürbaren Folgen für E-Autofahrer und Betreiber.

Symbolbild

Ladepunkte oft tagelang außer Betrieb

Wer derzeit sein Elektroauto an einer Schnellladesäule in Köln aufladen möchte, steht nicht selten vor einer defekten Station. Durch die entwendeten Kabel sind viele Ladepunkte für Tage oder sogar Wochen unbrauchbar.

Kupferdiebe verursachen hohen finanziellen Schaden

Im Visier der Täter stehen die CCS-Kabel, deren Kupferanteil auf dem Schrottmarkt lediglich etwa 50 Euro einbringt. Für die Betreiber summieren sich die Schäden jedoch schnell auf mehrere Tausend Euro pro Station. Grund dafür sind nicht nur die Kosten für neue Kabel, sondern auch der notwendige Eichvorgang jeder reparierten Schnellladesäule.
Die TankE GmbH, Betreiberin von über 1.100 öffentlichen Ladepunkten in Köln, beziffert den Gesamtschaden mittlerweile auf einen sechsstelligen Betrag.

Problem auch in anderen NRW-Städten

Nicht nur Köln ist betroffen: Auch in Bonn und weiteren Städten in Nordrhein-Westfalen verzeichnen Betreiber zunehmende Diebstähle.

Maßnahmen gegen Diebstähle in Planung

Um die Ladeinfrastruktur besser zu schützen, wollen die Betreiber in enger Zusammenarbeit mit den Herstellern auf robustere Bauweisen setzen. Ziel ist es, die Kabel und Gehäuse schwerer zugänglich zu machen. Zudem appellieren sie an die Bevölkerung, verdächtige Beobachtungen umgehend der Polizei zu melden.

Die Stadt Köln plant parallel ein Gutachten zur künftigen Ladeinfrastruktur. Bis 2035 sollen alle Stadtteile in Kooperation mit verschiedenen Anbietern mit einer ausreichenden Zahl an Ladepunkten ausgestattet werden.

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Einbruch in Witzhelden: Täter nutzen Urlaubsabwesenheit aus

08 August 2025 von Felix Morgenstern

Am Donnerstagabend (07.08.) machte eine Bewohnerin aus Witzhelden bei ihrer Rückkehr aus dem Urlaub eine erschreckende Entdeckung: Unbekannte waren während ihrer Abwesenheit in ihr Einfamilienhaus im Schulweg eingebrochen.

Symbolbild

Tatzeitraum und Vorgehensweise

Die Frau hatte ihr Zuhause am 14.07. verlassen, um in den Urlaub zu fahren. In dieser Zeit hebelten die Einbrecher die Terrassentür auf und durchsuchten nahezu alle Räume des Hauses nach Wertgegenständen.

Entwendete Beute

Nach ersten Erkenntnissen erbeuteten die Täter diverse Schmuckstücke, eine Münzsammlung sowie einen Akkuschrauber. Der genaue Wert der gestohlenen Gegenstände steht noch nicht fest, könnte jedoch mehrere tausend Euro betragen.

Polizeiliche Ermittlungen

Die Polizei nahm noch am Abend eine Strafanzeige auf und leitete eine Spurensicherung ein. Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen nimmt das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen.

Präventionstipps

Die Polizei weist darauf hin, dass gerade die Urlaubszeit für Einbrecher besonders attraktiv ist. Um böse Überraschungen nach der Rückkehr zu vermeiden, bietet die Kriminalprävention kostenlose und unverbindliche Beratungen zum Thema Einbruchschutz an. Interessierte können unter 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de einen Termin vereinbaren.

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Einbruch in Odenthaler Grundschule – Täter durchsuchen Büroräume der OGS

08 August 2025 von Felix Morgenstern

Am frühen Donnerstagmorgen (07.08.) wurde die Polizei zu einem Einbruch in die Offene Ganztagsschule (OGS) der Grundschule an der Sankt-Engelbert-Straße in Odenthal-Voiswinkel gerufen. Gegen 07:15 Uhr alarmierte der Hausmeister die Beamten, nachdem er beim Betreten des Gebäudes die aufgebrochene Eingangstür und durchwühlte Büroräume vorgefunden hatte.

Symbolbild

Eingangstür aufgehebelt, Schränke aufgebrochen

Nach ersten Ermittlungen verschafften sich die bislang unbekannten Täter gewaltsam Zutritt, indem sie die Haupteingangstür der OGS aufhebelten. Im Inneren durchsuchten sie mehrere Büroräume und brachen sämtliche Schränke auf. Welche Gegenstände entwendet wurden, stand zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht fest.

Der Hausmeister gab an, die Räumlichkeiten zuletzt am Mittwochnachmittag (06.08.) gegen 16:00 Uhr in ordnungsgemäßem Zustand verlassen zu haben.

Polizei ermittelt – Zeugen gesucht

Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und die Spurensicherung veranlasst. Der Sachschaden wird derzeit auf einen unteren vierstelligen Betrag geschätzt.

Zeugen, die in der Nacht oder am frühen Morgen verdächtige Beobachtungen im Umfeld der Voiswinkeler Grundschule gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden.

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