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Nachwuchs im Kölner Zoo: Zwei Mini-Hirsche geboren – Südpudus Yuri und Adora entdecken die Welt

06 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Köln. Große Freude im Kölner Zoo: Zwei Jungtiere der seltenen Südpudus, der kleinsten Hirschart der Welt, wurden vor wenigen Tagen geboren. Die beiden Neuzugänge, ein Männchen namens Yuri und ein Weibchen mit dem Namen Adora, entwickeln sich prächtig und dürfen seit Kurzem auch die Außenanlage erkunden.

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So klein wie ein Meerschweinchen

Die winzigen Hirsche sind derzeit kaum größer als ein Meerschweinchen und tragen ein weiß-gepunktetes Fell, das sie gut im hohen Gras tarnen kann. Ihre Heimat liegt in den Wäldern Chiles und Argentiniens, wo sie durch Lebensraumverlust und Angriffe verwilderter Hunde zunehmend bedroht sind.

Die Muttertiere hielten sich nach der Geburt zunächst zurückgezogen. Am 21. Mai kam Yuri zur Welt, etwa eine Woche später folgte Adora. Die Tierpfleger, die die beiden zuerst im Gehege entdeckten, durften die Namen für den Nachwuchs vorschlagen – eine schöne Tradition im Zoo.

Bedrohte Art unter besonderem Schutz

Südpudus gehören zu den bedrohten Arten. Umso größer ist die Freude im Zoo über den erfolgreichen Nachwuchs, denn in den vergangenen drei Jahren gab es dort keine Jungtiere mehr. In freier Wildbahn nehmen die Bestände der scheuen Tiere stetig ab – auch, weil ihr natürlicher Lebensraum zunehmend zerstört wird.

Im geschützten Umfeld des Zoos können Südpudus ein Alter von bis zu 20 Jahren erreichen. Aktuell leben sieben Tiere in Köln, zum Teil auch gemeinsam mit Tapiren in einem gemischten Gehege.

Erste Ausflüge auf die Außenanlage

Seit wenigen Tagen dürfen Yuri und Adora die Außenanlage betreten. Die meiste Zeit halten sie sich jedoch noch vorsichtig im Unterholz oder im hohen Gras versteckt – ganz so, wie es die Natur für ihre ersten Lebenswochen vorsieht. Für Besucherinnen und Besucher des Kölner Zoos lohnt sich dennoch ein genauer Blick, denn mit etwas Glück lässt sich der seltene Nachwuchs erspähen.

Mit der Geburt von Yuri und Adora setzt der Zoo ein wichtiges Zeichen für den Erhalt bedrohter Tierarten und trägt zur Arterhaltungszucht seltener Wildtiere bei – ein Kernanliegen moderner Zoos weltweit.

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Fachtag „Sorgende Gemeinschaften“ in Overath: Gemeinsam Zukunft gestalten

06 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Overath. Wie kann das Zusammenleben im Bergischen Land solidarischer, gemeinschaftlicher und unterstützender gestaltet werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Fachtag „Sorgende Gemeinschaften“, der am 12. Juni von 9:30 bis 15:00 Uhr im Kulturbahnhof Overath stattfindet. Eingeladen sind Bürgerinnen und Bürger, Fachkräfte sowie Ehrenamtliche, die sich für neue Wege des Wohnens, der Versorgung und der sozialen Teilhabe interessieren.

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Gemeinschaftlich leben – auch im Alter

Veranstalter sind der Rheinisch-Bergische Kreis und das Netzwerk „Wohnen und Versorgen Bergisches Land“. Der Fachtag soll Impulse setzen für eine Gesellschaft, in der Menschen füreinander da sind und professionelle Hilfe mit bürgerschaftlichem Engagement Hand in Hand geht. Ziel ist es, Strukturen zu schaffen, die es ermöglichen, auch im Alter oder bei Unterstützungsbedarf so lange wie möglich im vertrauten Umfeld zu leben – gut versorgt, eingebunden und nicht allein.

Inspiration und Vernetzung im Mittelpunkt

Die Teilnehmenden erwartet ein vielseitiges Programm mit Fachvorträgen, Diskussionen und Austauschmöglichkeiten. Unter anderem geben Claudia Lamsfuß vom Paritätischen NRW und Monika Schneider von der Agentur für Wohnkonzepte Köln Einblicke in innovative Projekte und Best-Practice-Beispiele für sorgende Gemeinschaften.

Ein Grußwort spricht Jürgen Langenbucher, Dezernent für Soziales, Inklusion, Gesundheit, Familie und Jugend beim Rheinisch-Bergischen Kreis. Moderiert wird der Tag von Bonnie Schreiner (Leiterin der Pflege- und Wohnberatung im Kreis) und Shela Sinicropi vom Netzwerk Wohnen und Versorgen.

Teilnahme kostenlos – Anmeldung offen

Der Fachtag richtet sich an alle, die mitgestalten, sich einbringen oder einfach informieren möchten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte können sich online unter https://t1p.de/cy8rs anmelden oder direkt bei Stephanie Schmitz (E-Mail: schmitz@netzwerk-zukunftswohnen.de, Tel.: 0176 18760898).

Über das Netzwerk „Wohnen und Versorgen Bergisches Land“

Das Netzwerk entwickelt Antworten auf zentrale Fragen des demografischen Wandels: Wie wollen Menschen im Alter wohnen? Wie kann Versorgung gemeinschaftlich organisiert werden? Es vernetzt bestehende Angebote, fördert neue Ideen und unterstützt Bürgerinnen und Bürger dabei, individuelle Lebens- und Wohnkonzepte umzusetzen. Getragen wird das Projekt vom Hauspflegeverein Solingen e. V., gefördert durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Der Fachtag am 12. Juni verspricht Impulse, Austausch und konkrete Anregungen für alle, die das Leben im Bergischen Land gemeinschaftlich und zukunftsfähig gestalten wollen.

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„Pflege neu denken“: Rheinisch-Bergischer Kreis stärkt Lebensqualität im Alter

05 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach. Mit Blick auf den demografischen Wandel und die wachsende Zahl älterer Menschen hat der Rheinisch-Bergische Kreis am 27. Mai zur Kommunalen Konferenz Alter und Pflege (KKAP) ins Kreishaus Heidkamp eingeladen. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Pflege, Sozialwesen und Wissenschaft diskutierten gemeinsam über Wege, die Lebensqualität im Alter zu sichern – und das Pflegesystem zukunftsfähig aufzustellen.

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Prävention statt Reaktion – Impulse aus Altersbericht der Bundesregierung

Im Mittelpunkt der Konferenz stand die Vorstellung des neunten Altersberichts der Bundesregierung durch Prof. Dr. Antonio Brettschneider von der Technischen Hochschule Köln. Der Experte für demografischen Wandel lobte den Rheinisch-Bergischen Kreis ausdrücklich für seine „herausragende Arbeit“ in der Senioren-, Pflege- und Sozialberichterstattung:

„Der Kreis ist gut aufgestellt, um den Herausforderungen des Alterns zu begegnen – jetzt gilt es, gezielt weiterzuentwickeln.“

Insbesondere die präventive Ausrichtung der Seniorenpolitik wurde hervorgehoben: Bewegungsprogramme, soziale Angebote und frühzeitige Beratung können die Selbstständigkeit älterer Menschen fördern und Pflegebedürftigkeit hinauszögern.

Projektgruppe „Pflege neu denken“ will neue Wege aufzeigen

Ein zentrales Ergebnis der Konferenz: Die Herausforderungen des Alterns lassen sich nur mit neuen Denkansätzen bewältigen. Deshalb hat sich die interdisziplinäre Projektgruppe „Pflege neu denken“ gegründet. Ihr Ziel: Pflege nicht nur als Reaktion auf Hilfebedarf zu verstehen, sondern bereits in der vorpflegerischen Phase aktiv zu unterstützen – durch Aufklärung, Vernetzung und wohnortnahe Angebote.

„Pflege ist mehr als Versorgung. Es geht darum, ältere Menschen zu befähigen, ihren Alltag selbstbestimmt zu gestalten“, erklärte Jürgen Langenbucher, Dezernent und Vorsitzender der KKAP.

Pflegeberatung als Schlüsselstelle

Eine zentrale Rolle spielt dabei die kommunale Pflegeberatung. Sie unterstützt nicht nur im Akutfall, sondern setzt auf frühzeitige Planung, Prävention und die Entlastung pflegender Angehöriger. Mit gezielter Information und Hilfen im Alltag wird Pflegebedürftigkeit hinausgezögert oder sogar vermieden – ein Gewinn für Familien und das überlastete Pflegesystem.

Langenbucher betonte:

„Pflegeberatung ist Ausdruck sozialer Verantwortung – und ein entscheidender Baustein für eine zukunftsfähige Pflegeinfrastruktur.“

Seniorenbericht liefert fundierte Basis

Grundlage vieler Initiativen ist der neue Seniorenbericht 2023/2024 des Kreises, der die Lebenssituation älterer Menschen im Rheinisch-Bergischen Kreis detailliert analysiert. Der Bericht fokussiert besonders die Phase vor Eintritt in die Pflegebedürftigkeit und gibt konkrete Handlungsempfehlungen für eine moderne Seniorenarbeit. Der Bericht kann unter https://t1p.de/jhb3q heruntergeladen werden.

Fazit: Gemeinsam Verantwortung tragen

Die Kommunale Konferenz hat gezeigt: Der Rheinisch-Bergische Kreis geht den demografischen Wandel aktiv an. Mit einer Mischung aus präventiver Pflegepolitik, fachübergreifender Zusammenarbeit und bürgernaher Unterstützung wird eine wichtige Grundlage geschaffen – für mehr Lebensqualität im Alter, für Entlastung pflegender Angehöriger und für ein starkes Miteinander aller Generationen.

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E-Scooter auf Schulhof in Burscheid gestohlen – Polizei bittet um Hinweise

05 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Burscheid. Auf dem Gelände der Gesamtschule „Auf dem Schulberg“ in Burscheid ist am Mittwoch (4. Juni) ein E-Scooter entwendet worden. Die Besitzerin hatte das Fahrzeug gegen 09:30 Uhr ordnungsgemäß mit einem Fahrradschloss am dortigen Fahrradständer gesichert. Als sie am Nachmittag zurückkehrte, war vom E-Scooter keine Spur mehr – nur das Schloss hing noch unversehrt an seinem Platz.

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Diebstahl mitten am Tag

Der Diebstahl ereignete sich mutmaßlich im Zeitraum zwischen 09:30 Uhr und 15:15 Uhr auf dem Schulhof der Gesamtschule. Der entwendete schwarz-rote E-Scooter der Marke Xiaomi hatte einen Wert im unteren dreistelligen Eurobereich. Wie die Täter das Schloss überwinden konnten, ist bislang unklar.

Polizei ermittelt und fahndet nach dem E-Scooter

Die Polizei hat eine Strafanzeige wegen Diebstahls aufgenommen und den E-Scooter in das Fahndungssystem eingespeist. Es wird geprüft, ob der Vorfall möglicherweise von weiteren Personen beobachtet wurde oder ob auf dem Schulgelände Kameras installiert sind, die Hinweise liefern könnten.

Zeugen gesucht

Das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg bittet dringend um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer am Mittwoch im Bereich des Schulhofs der Gesamtschule in Burscheid verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Angaben zum Verbleib des E-Scooters machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Die Polizei appelliert in diesem Zusammenhang erneut an E-Scooter-Besitzer, ihre Fahrzeuge mit hochwertigen Schlössern zu sichern und möglichst in belebten, gut einsehbaren Bereichen abzustellen.

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Rollerfahrer ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss in Bergisch Gladbach gestoppt

05 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach. Am Dienstagmorgen (4. Juni) hat die Polizei in Bergisch Gladbach einen 42-jährigen Rollerfahrer aus dem Verkehr gezogen, der gleich mehrfach gegen geltendes Verkehrsrecht verstoßen hat. Der Mann aus Leverkusen war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und stand zum Zeitpunkt der Kontrolle unter dem Einfluss mehrerer Betäubungsmittel.

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Allgemeine Verkehrskontrolle bringt Verstöße ans Licht

Gegen 08:45 Uhr fiel der Rollerfahrer einer Streifenwagenbesatzung auf, als er die Altenberger-Dom-Straße in Odenthal befuhr. In Schildgen, einem Stadtteil von Bergisch Gladbach, wurde der Mann schließlich im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle gestoppt.

Drogenkonsum offen zugegeben

Bei der Kontrolle räumte der 42-Jährige unverblümt ein, nicht im Besitz eines Führerscheins zu sein. Zudem habe er eigenen Angaben zufolge kürzlich Cannabis, Amphetamine und Methadon konsumiert. Die Beamten veranlassten daraufhin eine Blutprobe, die in einem nahegelegenen Krankenhaus entnommen wurde.

Ermittlungsverfahren eingeleitet

Die Polizei hat gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln eingeleitet. Sollte sich der Drogenkonsum durch die Blutuntersuchung bestätigen, drohen dem Leverkusener erhebliche Konsequenzen – darunter eine Geldstrafe, ein mögliches Fahrverbot und gegebenenfalls weitere Maßnahmen zur Fahreignungsprüfung.

Polizei warnt vor Risiken im Straßenverkehr

Die Polizei weist erneut auf die Gefahren hin, die von Fahrern unter Drogeneinfluss ausgehen. Selbst geringe Mengen können die Reaktionsfähigkeit massiv beeinträchtigen und stellen nicht nur für die Fahrer selbst, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer ein erhebliches Risiko dar. Verkehrskontrollen wie diese dienen der Sicherheit aller – und werden auch in Zukunft konsequent durchgeführt.

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Am Fahrbahnrand geparkte Fahrzeuge der Unfallgeschädigten

Unfall in Overath-Heiligenhaus: 69-Jährige prallt gegen Anhänger – hoher Sachschaden

05 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Overath. In Heiligenhaus kam es am Mittwochmittag (4. Juni) zu einem Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden. Eine 69-jährige Autofahrerin aus Overath verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug und verursachte eine Kollision mit mehreren geparkten Fahrzeugen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Am Fahrbahnrand geparkte Fahrzeuge der Unfallgeschädigten

Unfallursache möglicherweise gesundheitlich bedingt

Der Vorfall ereignete sich gegen 13:05 Uhr auf der Bensberger Straße. Die Seniorin war mit ihrem Citroën aus Richtung Steinenbrück kommend in Fahrtrichtung Heiligenhaus unterwegs, als sie kurz hinter dem Ortseingang aus bislang unklarer Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam. Dabei stieß sie zunächst gegen einen dort geparkten Anhänger, der durch die Wucht des Aufpralls in einen davor stehenden Pkw der Marke DaimlerChrysler geschoben wurde.

Schaden im fünfstelligen Bereich

Der entstandene Sachschaden wird auf einen unteren fünfstelligen Eurobetrag geschätzt. Beide geparkten Fahrzeuge wurden bei dem Unfall erheblich beschädigt. Der Citroën der Verursacherin blieb ebenfalls nicht unversehrt.

Führerschein sichergestellt – Verfahren eingeleitet

Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten Anzeichen fest, dass gesundheitliche Probleme bei der 69-Jährigen ursächlich für den Unfall gewesen sein könnten. Aus diesem Grund wurde ihr Führerschein sichergestellt und ein Verfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet. Eine medizinische Behandlung vor Ort war laut Polizeiangaben nicht erforderlich.

Polizei ermittelt

Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen, um die genaue Ursache des Unfalls zu klären. Unabhängig davon appelliert sie erneut an alle Verkehrsteilnehmenden – insbesondere ältere Fahrerinnen und Fahrer –, regelmäßig ihre Fahrtüchtigkeit ärztlich überprüfen zu lassen.

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Bombenfund in Köln: Große Evakuierung und Sperrungen geplant – 20.000 Menschen betroffen

03 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Köln. Bei Bauarbeiten auf der Deutzer Werft sind am Montag gleich drei Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Die Entschärfung der amerikanischen Fliegerbomben – zwei 20-Zentner- und eine 10-Zentner-Bombe – ist für Mittwoch, den 5. Juni, angesetzt. Die Aktion gehört zu den größten Evakuierungen in Köln seit Jahren.

20.000 Menschen müssen ihre Wohnungen verlassen

Rund 20.000 Anwohnerinnen und Anwohner werden am Mittwochmorgen ab 8 Uhr ihre Wohnungen verlassen müssen. Der Evakuierungsradius ist weitreichend und umfasst unter anderem die gesamte Kölner Altstadt, mehrere Museen, Hotels, Pflegeheime, ein Krankenhaus und wichtige Verkehrsanbindungen. Auch der Bahnhof Köln Messe/Deutz fällt in den Sperrbereich.

Drei Rheinbrücken gesperrt

Besonders weitreichende Auswirkungen wird es auf den Verkehr geben: Die Hohenzollernbrücke, die Deutzer Brücke und die Severinsbrücke werden während der Entschärfung vollständig gesperrt. Pendler und Reisende müssen sich auf erhebliche Einschränkungen im Straßen- und Bahnverkehr einstellen.

Großeinsatz auch für Unternehmen, Hotels und Krankenhäuser

Neben dem Eduardus-Krankenhaus sind auch zwei Senioren- und Pflegeeinrichtungen betroffen. Für die Evakuierung ist ein aufwendiger Transport der Bewohnerinnen und Bewohner notwendig. Auch zahlreiche Hotels – insgesamt 58 Beherbergungsbetriebe – müssen ihre Gäste unterbringen oder umquartieren.

In mehreren Museen, darunter das Museum Ludwig und das Wallraf-Richartz-Museum, bleibt der Betrieb am Mittwoch geschlossen. Große Unternehmen mit Sitz im Evakuierungsgebiet verlegen ihre Arbeit ins Homeoffice. Der TV-Betrieb einiger Produktionen wird vorübergehend an andere Standorte ausgelagert.

Entschärfung unter höchster Sicherheitsstufe

Die drei Bomben stammen aus dem Zweiten Weltkrieg und sind mit Aufschlagzündern ausgestattet – besonders sensible Zündmechanismen, die eine kontrollierte Entschärfung anspruchsvoll und riskant machen. Die Experten des Kampfmittelräumdienstes bereiten sich entsprechend intensiv auf den Einsatz vor.

Stadt informiert laufend über Einschränkungen

Die Stadt Köln informiert über ihre offiziellen Kanäle laufend über die Evakuierungsmaßnahmen, Sperrungen im öffentlichen Nahverkehr und weitere Einschränkungen. Der erste Klingeldurchgang zur Räumung beginnt am Mittwochmorgen um 8 Uhr – danach werden die betroffenen Straßenzüge gesperrt.

Ein Appell an die Bevölkerung

Die Behörden bitten die Bevölkerung um Verständnis, Geduld und Mithilfe. Nur wenn alle betroffenen Personen den Anweisungen folgen, kann die Entschärfung sicher und schnell durchgeführt werden. Der Einsatz dient dem Schutz aller – denn auch fast 80 Jahre nach dem Krieg bleiben Blindgänger eine reale Gefahr unter unseren Füßen.

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Rettungsleitstelle im Rheinisch-Bergischen Kreis modernisiert – Neue IT-Hardware sorgt für mehr Sicherheit und Effizienz

03 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Rheinisch-Bergischer Kreis. Die Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises arbeitet ab sofort mit komplett modernisierter IT-Technik. Nach fünf Jahren Dauerbetrieb wurde die zentrale Hardware im laufenden Betrieb vollständig erneuert – ohne Unterbrechung der Einsatzfähigkeit. Die Maßnahme war notwendig, um die hohe Belastung des 24/7-Dienstes zu bewältigen und gleichzeitig aktuelle Anforderungen an IT-Sicherheit und Systemperformance zu erfüllen.

Server, Displays und Netzwerke auf neuestem Stand

„Nach fünf Jahren Dauerbetrieb ist ein solcher Austausch notwendig, um die Verlässlichkeit unserer Systeme zu erhalten und moderne Anforderungen zu erfüllen“, erklärt Werner Eichholz, der in der Leitstelle für die Technik verantwortlich ist. Ersetzt wurden unter anderem Serverkomponenten, Arbeitsplatzrechner, Displaysysteme sowie netzwerkrelevante Hardware. Die eingesetzten Systeme sind nun auf dem neuesten Stand der Technik, um auch künftig einen stabilen und sicheren Leitstellenbetrieb zu gewährleisten.

Umrüstung im laufenden Betrieb

Die Modernisierung erfolgte unter strengen Vorgaben zur Betriebssicherheit – denn ein Ausfall der Leitstelle war zu keiner Zeit eine Option. „Die Einsatzfähigkeit unserer Leitstelle hatte während der gesamten Umrüstphase oberste Priorität“, betont Axel Staehler, Leiter der Leitstelle. Dank einer eng getakteten Projektplanung und der professionellen Zusammenarbeit mit Technikdienstleistern konnte der Austausch der Systeme nahtlos umgesetzt werden.

Zentrale Schaltstelle für Notfälle

Die Rettungsleitstelle ist das Herzstück der Notfallversorgung im Kreisgebiet. Hier gehen 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr alle Notrufe über die 112 ein. Täglich sind das zwischen 350 und 400 Anrufe, darunter rund 150 echte Notrufe und etwa 70 Anfragen für Krankentransporte.

Die Mitarbeitenden entsenden daraufhin Rettungswagen, Notärzte, Krankentransportfahrzeuge oder alarmieren im Bedarfsfall die Feuerwehr. Insgesamt wurden im Jahr 2024 über 47.000 Rettungsdiensteinsätze, rund 12.000 Krankentransporte und etwa 4.200 Feuerwehreinsätze koordiniert.

Zukunftssicher aufgestellt

Mit der nun abgeschlossenen Modernisierung ist die Leitstelle bestens gerüstet für die Herausforderungen der nächsten Jahre. Die stabile technische Basis ist nicht nur entscheidend für die tägliche Arbeit der Einsatzkräfte, sondern auch ein wichtiger Baustein für die Sicherheit und Versorgung der Bürgerinnen und Bürger im gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis.

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Fahrraddieb mit Drogen in Bergisch Gladbach erwischt – Polizei stellt gestohlenes Rad sicher

02 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach. In der Nacht zum Sonntag (2. Juni) hat die Polizei in der Innenstadt von Bergisch Gladbach einen mutmaßlichen Fahrraddieb mit Drogen erwischt. Beamte kontrollierten gegen 02:15 Uhr zwei Männer auf einem Parkplatz an der Straße Schnabelsmühle – und wurden schnell fündig.

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Fahrrad zur Fahndung ausgeschrieben

Einer der Männer, ein 37-jähriger ukrainischer Staatsbürger, hatte ein Fahrrad bei sich, das zuvor als gestohlen gemeldet worden war und bereits zur Fahndung ausgeschrieben war. Zudem trug er einen Kfz-Schlüssel sowie zwei Werkzeugteile bei sich, für die er keinerlei Eigentumsnachweise vorlegen konnte.

Betäubungsmittel ebenfalls entdeckt

Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten außerdem eine kleine Menge Betäubungsmittel, vermutlich für den Eigengebrauch. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache Bergisch Gladbach gebracht. Da er keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde seine Identität eingehend überprüft.

Freilassung nach ersten Ermittlungen

Nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen durfte der Mann die Wache kurze Zeit später wieder verlassen. Die Polizei hat mehrere Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet – unter anderem wegen Diebstahls, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie möglicher Besitzhehlerei.

Gegenstände sichergestellt

Sämtliche Gegenstände, darunter das gestohlene Fahrrad, der Autoschlüssel und das Werkzeug, wurden durch die Polizei sichergestellt. Das zuständige Kriminalkommissariat Rhein-Berg führt die weiteren Ermittlungen.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, wie wichtig es ist, Fahrräder mit eindeutigen Identifikationsmerkmalen zu registrieren oder zu codieren, um im Falle eines Diebstahls den Eigentumsnachweis schnell erbringen zu können.

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E-Scooter in Leichlingen gestohlen – Polizei bittet um Hinweise

02 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Leichlingen. In der Innenstadt von Leichlingen ist am Sonntagnachmittag (1. Juni) ein E-Scooter gestohlen worden. Der Besitzer hatte sein Fahrzeug in der Straße „Im Brückerfeld“ abgestellt und bei seiner Rückkehr nur noch ein durchtrenntes Schloss vorgefunden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun Zeugen.

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Diebstahl mitten am Tag

Der E-Scooter war zwischen 15:15 Uhr und 16:40 Uhr mit einem Schloss an einem Verkehrszeichenmast am Rand eines Parkplatzes gesichert. In dieser Zeitspanne gelang es bislang unbekannten Tätern, das Schloss zu durchtrennen und den Scooter zu stehlen – offenbar unbemerkt, trotz der zentralen Lage.

E-Scooter im unteren vierstelligen Wertbereich

Bei dem gestohlenen Fahrzeug handelt es sich um einen E-Scooter des Typs Elite X, dessen Wert laut Angaben des Geschädigten im unteren vierstelligen Eurobereich liegt. Die Polizei hat den Scooter in ihr bundesweites Fahndungssystem aufgenommen.

Ermittlungen wegen schweren Diebstahls

Da der E-Scooter mit einem Schloss gesichert war, wird der Fall als besonders schwerer Diebstahl eines Kraftfahrzeugs eingestuft. Die Polizei hat eine entsprechende Strafanzeige aufgenommen und prüft derzeit, ob es in der Umgebung des Tatorts möglicherweise Überwachungskameras oder weitere Zeugen gibt.

Polizei bittet um Hinweise

Das Kriminalkommissariat der Polizei Rhein-Berg bittet Personen, die zwischen 15:00 und 17:00 Uhr im Bereich der Straße Im Brückerfeld verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zum Verbleib des E-Scooters machen können, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Die Polizei rät zudem, E-Scooter möglichst in gut einsehbaren und belebten Bereichen abzustellen und hochwertige Schlösser zu verwenden – auch tagsüber.

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