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Einbruch in Overather Imbiss – Polizei sucht Zeugen

22 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Overath. Nach einem Einbruch in einen Imbissbetrieb in einem Gewerbegebiet an der Straße Hammermühle bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung. Unbekannte Täter stahlen ein Tablet und eine nicht näher genannte Menge Bargeld. Der Vorfall ereignete sich offenbar im Zeitraum zwischen Sonntagabend und Mittwochmittag.

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Betreiber entdeckt Einbruch nach Betriebsruhe

Wie die Polizei mitteilte, hatte der Betreiber den Imbiss am Sonntagabend (18. Mai) gegen 23:00 Uhr regulär geschlossen. Da das Lokal montags und dienstags geschlossen bleibt, betrat er die Räumlichkeiten erst am Mittwochmittag (21. Mai) wieder – und stellte dabei den Einbruch fest.

Täter hebeln Türschloss auf

Bei einer ersten Spurensicherung entdeckten die Beamten deutliche Hebelspuren am Türschloss des Eingangs. Die Einbrecher gelangten offenbar gewaltsam in den Imbiss und durchsuchten das Lokal gezielt nach Wertgegenständen. Neben dem entwendeten Tablet wurde Bargeld in unbekannter Höhe gestohlen.

Tatzeitraum schwer einzugrenzen

Da der Imbiss an zwei aufeinanderfolgenden Tagen geschlossen war, lässt sich der genaue Tatzeitpunkt bislang nur auf das Zeitfenster zwischen Sonntag, 23:00 Uhr, und Mittwoch, 12:00 Uhr, eingrenzen. Die Polizei hofft daher auf Hinweise von Zeugen, die in diesem Zeitraum im Bereich der Hammermühle verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben.

Polizei bittet um Mithilfe

Das zuständige Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden. Jeder Hinweis könnte dabei helfen, die Täter zu identifizieren und weitere Einbrüche in der Region zu verhindern.

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Einbruch in Bürogebäude: Täter stehlen Saugroboter in Gronau – Polizei sucht Zeugen

22 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach. In der Nacht zum Mittwoch (21. Mai) kam es in Bergisch Gladbach-Gronau zu einem Einbruch in ein Bürogebäude an der Buchholzstraße. Die Polizei wurde gegen Morgen alarmiert, nachdem Mitarbeiter den Einbruch entdeckten und die beschädigten Fenster sowie durchwühlte Räume vorfanden. Der oder die Täter hatten es offenbar gezielt auf Wertgegenstände abgesehen.

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Fenster gewaltsam aufgebrochen

Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler drangen die Täter zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen in das Gebäude ein. Über ein aufgehebeltes Fenster gelangten sie in die Innenräume des Büros. Dort durchsuchten sie mehrere Schränke und Behältnisse systematisch. Es entstand Sachschaden, der bislang noch nicht beziffert werden konnte.

Ungewöhnliches Diebesgut: Saug- und Wischroboter entwendet

Besonders auffällig: Entwendet wurde ein hochwertiger Saug- und Wischroboter, dessen Wert laut Polizei im niedrigen vierstelligen Eurobereich liegt. Andere technische Geräte oder Bargeld scheinen von den Tätern nicht mitgenommen worden zu sein. Ob es sich um einen gezielten Diebstahl oder eine spontane Tat handelt, ist derzeit unklar.

Überwachungskameras zeichnen Tatverdächtige auf

Die installierten Sicherheitskameras des Bürogebäudes lieferten wichtige Hinweise: Die Tat ereignete sich gegen 03:40 Uhr in der Nacht. Auf den Aufnahmen sind mindestens zwei männliche Personen zu erkennen. Beide werden auf ein Alter zwischen 25 und 40 Jahren geschätzt, haben eine kräftige Statur und kurze dunkle Haare. Einer der Männer trug einen Vollbart und fiel durch eine Hose im Camouflage-Look auf.

Polizei ermittelt wegen besonders schweren Diebstahls

Die Polizei geht von einem besonders schweren Fall des Diebstahls aus und leitete ein entsprechendes Strafverfahren ein. Noch in den Morgenstunden sicherten Spurensicherer der Kriminalpolizei zahlreiche Spuren am Tatort, darunter Fingerabdrücke und Materialreste an dem aufgebrochenen Fenster.

Zeugen werden dringend gesucht

Die Ermittler des Kriminalkommissariats 2 hoffen nun auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer in der Nacht zum Mittwoch verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Buchholzstraße gesehen hat oder andere relevante Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Sicherheitslage in Gronau

Der Vorfall reiht sich in eine Serie kleinerer Eigentumsdelikte im Stadtteil Gronau ein, die in den vergangenen Wochen registriert wurden. Ob ein Zusammenhang besteht, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei mahnt insbesondere Gewerbetreibende zur Vorsicht und empfiehlt, Alarmanlagen und Sicherheitskameras regelmäßig zu überprüfen sowie Fenster und Türen ausreichend zu sichern.

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Versuchte Erpressung an Ampelkreuzung: Polizei sucht Zeugen

22 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach. Ein 18-jähriger Fahrradfahrer ist am Mittwochnachmittag (21. Mai) im Stadtteil Refrath Opfer einer versuchten räuberischen Erpressung geworden. Der junge Mann hatte sich gegen 15:15 Uhr im Bereich der Kempener Straße / Neue Nußbaumer Straße aufgehalten, als er von zwei Jugendlichen bedroht wurde.

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Täter nähern sich auf E-Scooter

Die beiden Unbekannten kamen auf einem E-Scooter der Marke Slidefox angefahren. Kurz vor dem 18-Jährigen sprangen sie ab und stellten sich ihm in den Weg. Einer der Jugendlichen hielt dem jungen Mann einen länglichen, metallischen Gegenstand nahe vor das Gesicht und drohte: „Gib das Fahrrad her oder ich steche dich ab.“

Beschreibung eines Tatverdächtigen

Einer der mutmaßlichen Täter wird als etwa 14 Jahre alt, 1,70 bis 1,75 Meter groß und kräftig beschrieben. Er hatte grau-blaue Augen, sprach mit einem leichten Akzent und trug zum Tatzeitpunkt einen beigen Jogginganzug, eine Kappe sowie eine Bauchtasche.

Weitere Personen vor Ort

Während der Bedrohung erschienen drei bislang unbekannte Mädchen, die möglicherweise zu den Tätern gehörten. Der 18-Jährige konnte sich nach einem kurzen Wortgefecht mit seinem Fahrrad entfernen. Die Jugendlichen folgten ihm noch kurz mit dem E-Scooter, ließen aber bald von ihm ab.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei hat Ermittlungen wegen versuchter räuberischer Erpressung aufgenommen und sucht nun dringend Zeugen. Personen, die Hinweise zu den Jugendlichen oder den Begleitpersonen geben können, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

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Streik bei Ford in Köln: „Wir kämpfen für unsere Zukunft“

16 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Köln, 16. Mai 2025 – Erstmals in der Geschichte des Ford-Werks in Köln-Niehl hat ein offizieller Streik begonnen. Die Beschäftigten legen die Arbeit nieder – aus Protest gegen den geplanten massiven Stellenabbau. Für viele ist es der erste Streik ihres Lebens. Für alle ist es ein Zeichen der Verzweiflung – und der Entschlossenheit.

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Historischer Streik am Kölner Standort

Kurz nach sechs Uhr morgens ist der Streikposten vor Tor 24 gut besucht. Rund 30 Beschäftigte haben sich versammelt. Es ist das erste Mal, dass in Köln ein offiziell unterstützter Arbeitskampf bei Ford stattfindet – seit dem „wilden Streik“ von 1973, der damals von türkischen Gastarbeitern ohne gewerkschaftliche Rückendeckung geführt wurde.

Heute stehen Gewerkschaft und Belegschaft geschlossen hinter dem Arbeitskampf. Mit dabei ist auch Dirk Vaas. Seit über 30 Jahren arbeitet er bei Ford in der Qualitätssicherung. Heute sitzt er mit einem Kaffeebecher vor dem Werkstor – im Streik, zum ersten Mal.

„Ich hätte nie gedacht, dass ich mal hier sitze und um meine Existenz bangen muss“, sagt er. Vaas gehört zu den 2.900 Beschäftigten, deren Arbeitsplatz laut Ford bis 2027 wegfallen soll.

Ungewisse Zukunft: „Wie ein Stück Vieh behandelt“

Der geplante Stellenabbau trifft das Werk hart. Die neuen Elektromodelle, die in Köln produziert werden, verkaufen sich schwach. Für viele Beschäftigte bedeutet das weniger Arbeit, weniger Perspektive – und letztlich der mögliche Verlust ihres Arbeitsplatzes.

Ein Mitarbeiter bringt es auf den Punkt: „Wir sind nicht Teil des Wandels, wir sind das, was aussortiert wird.“ Er will lieber anonym bleiben, wie viele seiner Kolleginnen und Kollegen. „Ich habe die Schnauze voll“, sagt er deutlich. Einige denken bereits über Abfindungen nach, andere, wie der 34-jährige Vural Köksal, wollen bleiben – und kämpfen. „Ich brauche diesen Job. Ich will eine klare Perspektive und sichere Arbeitsplätze“, fordert er.

Werk steht still, Stimmung ist entschlossen

Während die Produktion ruht, flattern IG-Metall-Fahnen im Morgenwind. Flatterband versperrt die Einfahrt zum Werk. Es gibt belegte Brötchen, Gespräche, aber auch bedrückte Mienen. Die Stimmung ist ernst, aber geschlossen. „Wir sind bereit, bis zum Äußersten zu gehen“, sagt Vaas, der noch immer vor dem Werkstor sitzt. „Ich hoffe einfach, dass ich hier bis zur Rente arbeiten kann.“

Konzernführung hält sich bedeckt

Von Seiten der Unternehmensführung gibt es bislang keine Stellungnahme zum Streik. Aufgrund laufender Verhandlungen will sich das Management derzeit nicht öffentlich äußern.

Doch die Beschäftigten haben ihre Botschaft deutlich gemacht. Der Streik ist für sie nicht nur ein Arbeitskampf – er ist ein Weckruf. Ein Signal, das auch über Köln hinaus Gehör finden soll: Die Zeit des Stillhaltens ist vorbei.

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Trotz Eskapade: FC-Stürmer Lemperle könnte im Saisonfinale spielen

16 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Eine Woche vor dem entscheidenden Aufstiegsspiel sorgt Tim Lemperle für Schlagzeilen abseits des Rasens. Nach einer alkoholreichen Partynacht inklusive körperlicher Auseinandersetzung ist sein Einsatz gegen Kaiserslautern zwar fraglich – ausgeschlossen ist er aber nicht.

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Trainer Funkel hält sich Entscheidung offen

FC-Trainer Friedhelm Funkel will die Situation in Ruhe bewerten. Ob Lemperle am Sonntag im entscheidenden Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern aufläuft, lässt der Coach noch offen: „Wir müssen gucken, ob er überhaupt einsatzfähig ist. Sollte dies der Fall sein, fällt es in meine Befugnis, darüber zu entscheiden, ob er dann auch spielt.“

Lemperle habe bereits wieder leicht individuell trainiert. Seine Gesichtsverletzungen – unter anderem ein Nasenbeinbruch – seien laut Funkel „nicht das Schwerwiegendste“. Zuvor will er aber ein persönliches Gespräch mit dem Spieler führen. „Danach schauen wir, wie es weitergeht. In aller Ruhe und ohne Hektik.“

Auseinandersetzung mit Fan – Ermittlungen laufen

Klar ist inzwischen auch, wie es zu Lemperles Verletzung kam. Der 22-Jährige hatte am Sonntagabend auf einem Partyschiff in Köln-Rodenkirchen gefeiert – mit über zwei Promille Alkohol im Blut. Dabei kam es zu einem Streit mit einem anderen Gast, der selbst FC-Fan ist. Nach Angaben seines Anwalts habe dieser Lemperle wegen seines Verhaltens – darunter unangemessene Annäherungen an Frauen – aufgefordert zu gehen.

Später trafen beide erneut aufeinander, der Streit eskalierte, Lemperle wurde geschlagen. Die Polizei bestätigte ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung. Der mutmaßliche Täter, ein Handwerksmeister aus Köln, meldete sich über seinen Anwalt – dieser spricht von Notwehr. Auch der Beschuldigte soll verletzt worden sein.

Lemperles Anwalt weist Vorwürfe zurück

Tim Lemperles Rechtsanwalt Mathias Huse bestreitet die gegen seinen Mandanten erhobenen Vorwürfe. Lemperle sei „Opfer einer Straftat geworden und nicht unerheblich verletzt“ worden. Zwar sei der Spieler „stark alkoholisiert“ gewesen, doch die Darstellungen zum Ablauf der Nacht seien „falsch und entsprechen nicht den Tatsachen“, so Huse.

Die Polizei Köln bestätigte, dass Lemperle bislang noch nicht vernommen wurde. Weitere öffentliche Aussagen sollen in Anbetracht des laufenden Verfahrens nicht erfolgen.

Aufstiegsspiel rückt in den Fokus

Trotz des Zwischenfalls könnte Lemperle im sportlich entscheidenden Moment eine zentrale Rolle spielen. Der Stürmer ist mit zehn Treffern und sechs Vorlagen der Topscorer der Kölner – zuletzt bereitete er beim 2:1-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg beide Treffer vor. Doch der Zwischenfall kommt zur Unzeit: Am Sonntag (15:30 Uhr) entscheidet sich, ob der FC direkt aufsteigt. Bei einem Sieg oder Remis gegen Kaiserslautern wäre der Aufstieg sicher.

Kapitän Timo Hübers machte nach dem Training am Mittwoch klar, dass der Fokus nun einzig auf dem Spiel liegt: „Wir können am Sonntag aufsteigen, daher stellt mir bitte Fragen zum Sportlichen.“

Lemperle verlässt Köln im Sommer

Unabhängig vom Ausgang der Saison ist klar: Tim Lemperle wird den FC im Sommer verlassen. Medienberichten zufolge hat der Offensivspieler bereits bei der TSG Hoffenheim unterschrieben. Die aktuelle Situation dürfte seinem Abschied allerdings einen faden Beigeschmack verleihen.

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Pkw VW der Unfallverursacherin

Schwerverletzte bei Auffahrunfall mit vier Fahrzeugen in Wermelskirchen

16 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Wermelskirchen, 16. Mai 2025 – Ein schwerer Auffahrunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen hat am Donnerstagvormittag auf der Dellmannstraße für Verkehrschaos gesorgt. Eine 76-jährige Autofahrerin wurde schwer verletzt, der entstandene Sachschaden liegt im unteren fünfstelligen Bereich.

Pkw VW der Unfallverursacherin

Auffahrkollision an roter Ampel

Der Unfall ereignete sich gegen 10:50 Uhr auf der Dellmannstraße in Fahrtrichtung Burscheid, nahe der Einmündung zur Burger Straße. Eine 76-jährige Wermelskirchenerin erkannte offenbar zu spät, dass mehrere Fahrzeuge vor ihr an einer roten Ampel warteten, und fuhr mit ihrem VW auf das Heck eines Opels auf, der von einem 29-jährigen Wermelskirchener gesteuert wurde.

Kettenreaktion mit vier Fahrzeugen

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Opel auf den davor wartenden Chevrolet eines 91-jährigen Leichlingers geschoben. Auch dieser prallte infolgedessen auf einen Hyundai, der von einem 75-jährigen Mann aus Wermelskirchen gelenkt wurde. Alle Fahrer blieben bis auf die Unfallverursacherin unverletzt.

Schwerverletzte Fahrerin ins Krankenhaus gebracht

Die 76-Jährige erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Ihr VW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Straße zeitweise gesperrt

Während der Unfallaufnahme musste die Dellmannstraße zeitweise komplett gesperrt werden. Die Feuerwehr Wermelskirchen sicherte die Unfallstelle und nahm ausgelaufene Betriebsstoffe auf. Eine Fachfirma übernahm anschließend die Reinigung der Fahrbahn.

Polizei schätzt Schaden auf über 10.000 Euro

Nach ersten Schätzungen der Polizei beläuft sich der Gesamtschaden an den vier beteiligten Fahrzeugen auf einen Betrag im unteren fünfstelligen Bereich. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

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Radfahrer flüchtet nach Zusammenstoß in Overath – Polizei sucht Zeugen

15 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Overath, 15. Mai 2025 – Nach einem Verkehrsunfall zwischen zwei Radfahrern in Overath sucht die Polizei dringend nach Zeugen. Einer der Beteiligten entfernte sich unerlaubt vom Unfallort, obwohl Sachschaden und eine Verletzung entstanden sind.

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Zusammenstoß auf Geh- und Radweg vor Polizeiwache

Der Vorfall ereignete sich am Mittwochvormittag (14. Mai) gegen 10:30 Uhr direkt vor der Polizeiwache Overath/Rösrath. Ein 53-jähriger Overather war mit seinem Rennrad auf dem linksseitigen Geh- und Radweg der Hoffnungsthaler Straße in Fahrtrichtung Rösrath unterwegs. Vor ihm fuhr ein weiterer Radfahrer, den er überholen wollte.

Plötzlicher Schlenker führt zu Sturz

Trotz Klingelns und eines Überholhinweises kam es beim Überholvorgang zu einem Unfall: Der unbekannte Radfahrer machte plötzlich einen Schlenker nach links und touchierte das Rennrad. Beide Radfahrer stürzten – der Overather fiel auf die Straße, der andere in den Grünstreifen.

Unbekannter verweigert Personalienaustausch

Der 53-Jährige half dem älteren Mann auf und äußerte die Absicht, den Schaden über die Versicherung zu regeln. Doch der etwa 60- bis 70-jährige Mann verweigerte den Austausch von Personalien, stieg kommentarlos auf sein Fahrrad und fuhr in Richtung Rösrath davon.

Der Overather verletzte sich leicht und begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung. An seinem Rennrad entstand ein Sachschaden von über 1.000 Euro.

Beschreibung des flüchtigen Radfahrers

Der unbekannte Radfahrer wird wie folgt beschrieben:

  • Etwa 60 bis 70 Jahre alt
  • 1,75 bis 1,78 Meter groß
  • Graue Haare
  • Verband an der linken Hand
  • Unterwegs mit einem Citybike
  • Auffällig: eckiger Spiegel am linken Lenkerende

Polizei bittet um Hinweise

Das Verkehrskommissariat der Polizei Rhein-Berg hat die Ermittlungen wegen Unfallflucht aufgenommen. Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zur Identität des flüchtigen Radfahrers machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden.

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Feuer am Bahndamm

Brand auf Bahndamm in Leichlingen: Polizei sucht Zeugen und wichtigen Hinweisgeber

15 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Leichlingen, 14. Mai 2025 – Ein Feuer auf einem Bahndamm hat am Montagabend für einen größeren Einsatz der Feuerwehr und eine vorübergehende Sperrung der Bahnstrecke gesorgt. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung und bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

Feuer am Bahndamm

Feuerwehreinsatz am Bahndamm

Gegen 18:30 Uhr wurde die Feuerwehr Leichlingen alarmiert. Zwischen der Landwehrstraße und dem Stockberg war ein Brand im Bereich des Bahndamms ausgebrochen. Beim Eintreffen der Polizei war das Feuer bereits gelöscht. Die Feuerwehr war mit zahlreichen Kräften rund zwei Stunden im Einsatz.

Grillreste als mögliche Brandursache

Am Brandort fanden die Einsatzkräfte eine Holzbank sowie zurückgelassene Grillutensilien. Offenbar hatten dort zuvor unbekannte Personen gegrillt. Der Verdacht liegt nahe, dass dies die Ursache für das Feuer war.

Zeuge beobachtet verdächtigen Mann

Ein Zeuge aus einem angrenzenden Schrebergarten gab an, einen Mann gesehen zu haben, der kurz nach dem Ausbruch des Feuers mit hoher Geschwindigkeit in einem schwarzen BMW-Cabriolet davonfuhr. Beim Vorbeifahren soll der Unbekannte noch gerufen haben, dass er die Feuerwehr verständigt habe.

Beschreibung des Mannes

Der gesuchte Mann wird wie folgt beschrieben:

  • Etwa 25 bis 30 Jahre alt
  • 1,80 bis 1,90 Meter groß
  • Blonde Haare, kein Bart
  • Bekleidet mit einem roten T-Shirt
  • Unterwegs in einem schwarzen BMW Cabriolet

Die Polizei bittet diesen Mann dringend, sich als möglicher Zeuge unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden. Auch andere Personen, die Hinweise zum Vorfall geben können, werden gebeten, sich zu melden.

Sachschäden und Streckensperrung

Das Feuer beschädigte nicht nur die Böschung und dortige Bepflanzung, sondern auch Teile des angrenzenden Schrebergartens. Der Gesamtschaden wird auf einen mittleren vierstelligen Betrag geschätzt. Die betroffene Bahnstrecke war zeitweise komplett gesperrt.

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Rechtliche Betreuung im Fokus – Rheinisch-Bergischer Kreis fördert Fachkräfte und Ehrenamt

14 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Mit dem demografischen Wandel steigt auch im Rheinisch-Bergischen Kreis der Bedarf an rechtlicher Betreuung. Immer mehr Menschen geraten in Lebenslagen, in denen sie ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln können – sei es durch Alter, Krankheit oder Behinderung. Das Betreuungswesen steht damit vor einer doppelten Herausforderung: Der Bedarf wächst, während gleichzeitig ein Mangel an qualifizierten Berufsbetreuerinnen und -betreuern besteht.

Ehrenamt stärken – Fachkräfte gewinnen

Um dieser Entwicklung aktiv zu begegnen, setzt der Rheinisch-Bergische Kreis gezielt auf die Förderung von Ehrenamt und Fachkräften. Der Kreistag hat im vergangenen Jahr beschlossen, jährlich 14.000 Euro zur Verfügung zu stellen, um Maßnahmen zur Gewinnung und Bindung ehrenamtlicher, beruflicher und vereinsgebundener Betreuerinnen und Betreuer zu finanzieren. Diese Unterstützung ist Teil einer umfassenden Strategie zur Stärkung des Betreuungssystems.

Umfassendes Maßnahmenpaket geplant

Im Zentrum der Aktivitäten steht ein Maßnahmenpaket, das gezielt auf Information, Qualifizierung und Begleitung ausgerichtet ist. Dazu zählen:

  • Zwei kostengünstige Fortbildungsangebote jährlich für Berufs- und Vereinsbetreuende im Kreis
  • Die Veranstaltungsreihe „Forum Berufsbetreuer“, in Kooperation mit der Stadt Bergisch Gladbach
  • Die Qualifizierungsmaßnahme „Fit für die ehrenamtliche Betreuung“, geplant für 2025

Darüber hinaus gibt es begleitende Angebote wie einen Betreuer-Treff, Informationsveranstaltungen und das Projekt „Netzwerk Hochschulen“, das das Berufsbild unter Studierenden bekannter machen soll. Viele dieser Angebote können sogar kostenneutral realisiert werden.

Sicherheit und Kompetenz für Betreuende

Ziel der Maßnahmen ist es, Betreuende nicht nur zu gewinnen, sondern ihnen auch die nötige Sicherheit und das Wissen zu vermitteln, um ihre Aufgabe verantwortungsvoll ausüben zu können. Das betrifft sowohl ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger als auch hauptamtliche Fachkräfte. Persönliche Beratung, gezielte Aufklärung und regelmäßige Evaluierung der Maßnahmen sorgen für Qualität und Nachhaltigkeit.

Vorsorge statt Betreuung – Aufklärung im Fokus

Auch die Prävention rückt verstärkt in den Fokus: Um rechtliche Betreuungen möglichst zu vermeiden, soll die Nutzung von Vorsorgevollmachten gefördert werden. Der Kreistag hat deshalb die Aufklärungsarbeit der Betreuungsvereine gezielt gestärkt und ein Konzept zur Beratung über Vorsorgemöglichkeiten vorgestellt.

Mit dem Ausbau und der Weiterentwicklung des Betreuungswesens setzt der Rheinisch-Bergische Kreis ein klares Zeichen: Die rechtliche Betreuung soll auf sicheren, professionellen und zugleich bürgernahen Füßen stehen – zum Wohle der Menschen in allen Lebenslagen.

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Verunfalltes Taxi K 18

Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall in Wermelskirchen – Taxi prallt gegen Baumstumpf

14 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Am Dienstagmittag (13. Mai) kam es in Wermelskirchen-Dabringhausen zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Gegen 12:35 Uhr war ein 63-jähriger Taxifahrer aus Wermelskirchen gemeinsam mit einem neunjährigen Fahrgast auf der Hilgener Straße (K 18) in Richtung Burscheid-Hilgen unterwegs, als er in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.

Kollision mit Baumstumpf verursacht hohen Sachschaden

Der Toyota verließ die Fahrbahn nach links, durchfuhr einen Grünstreifen und kollidierte dort mit einem Baumstumpf. Der Aufprall war so heftig, dass der Wagen um die eigene Achse geschleudert wurde und anschließend zum Stillstand kam. Die genaue Unfallursache ist derzeit noch unklar.

Fahrer und Kind leicht verletzt

Sowohl der Fahrer als auch sein neunjähriger Passagier erlitten nach bisherigen Erkenntnissen leichte Verletzungen. Beide wurden noch an der Unfallstelle vom Notarzt versorgt und anschließend mit einem Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Straße vorübergehend gesperrt

Das erheblich beschädigte Fahrzeug musste durch ein Fachunternehmen geborgen und abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt. Während der Bergungsarbeiten war die Hilgener Straße kurzzeitig voll gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

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