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Dachstuhlbrand im Stadtteil Kippekausen in Bergisch Gladbach

Dachstuhlbrand auf Baustelle in Kippekausen – Feuerwehr verhindert Ausbreitung

13 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Am Montagabend (13. Mai) wurde die Feuerwehr Bergisch Gladbach gegen 22:10 Uhr zu einem Dachstuhlbrand in den Stadtteil Kippekausen alarmiert. Der Brand war auf einer Baustelle in der Straße „Alter Traßweg“ ausgebrochen. Ein in Renovierung befindliches, unbewohntes Einfamilienhaus stand in Flammen.

Dachstuhlbrand im Stadtteil Kippekausen in Bergisch Gladbach

Dachstuhl steht beim Eintreffen in Flammen

Als die ersten Einheiten der Feuerwachen 1 und 2, der Löschzug Refrath, der Einsatzführungsdienst sowie ein Rettungswagen wenige Minuten nach Alarmierung eintrafen, bestätigte sich die dramatische Lage: Der Dachstuhl des Gebäudes brannte bereits lichterloh. Weil das Haus verschlossen war, musste die Feuerwehr sich gewaltsam Zutritt verschaffen.

Umfangreicher Löscheinsatz – Verstärkung nötig

Um eine Ausbreitung der Flammen zu verhindern, wurde umgehend ein kombinierter Innen- und Außenangriff eingeleitet. Zusätzlich kam die Drehleiter der Feuerwache 2 zum Einsatz. Wegen vermuteter Glutnester in der Dachisolierung wurde die Alarmstufe erhöht. Der Löschzug Bensberg rückte zur Unterstützung an.

Um den Grundschutz für das restliche Stadtgebiet sicherzustellen, wurde parallel der Löschzug Paffrath/Hand in Bereitschaft versetzt und besetzte die verwaiste Feuerwache 1.

„Feuer aus“ nach rund einer Stunde

Gegen 23:15 Uhr konnte die Einsatzleitung „Feuer aus“ melden. Zur Absicherung wurden weitere Kontrollen auf versteckte Glutnester durchgeführt. Der gesamte Einsatz war gegen 00:20 Uhr beendet, die Einsatzstelle wurde anschließend an die Polizei übergeben. Verletzt wurde niemand.

Technischer Fehler bei Pressealarm

Die Feuerwehr entschuldigte sich für den verspäteten SMS-Presseruf, der aufgrund eines technischen Versehens erst gegen 23:20 Uhr versendet wurde.

Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte im Einsatz – ihr schnelles Eingreifen verhinderte eine Ausbreitung der Flammen und damit weiteren Schaden.

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Drei Verletzte bei Auffahrunfall in Bergisch Gladbach – Ermittlungen gegen Unfallverursacher wegen Sekundenschlaf

13 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Am Montagmittag (12. Mai) kam es im Stadtteil Kaule zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Dabei wurden drei Personen leicht verletzt, ein Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit. Der Vorfall ereignete sich gegen 12:40 Uhr auf der Kölner Straße in Fahrtrichtung Bensberg, kurz vor der Kreuzung Neuenweg.

Symbolbild

Rotlicht übersehen – Auffahrunfall mit Kettenreaktion

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei erkannte ein 48-jähriger Fahrer eines VW zu spät, dass die beiden vorausfahrenden Fahrzeuge – ein VW, gefahren von einem 64-jährigen Mann, und ein Ford, gelenkt von einer 56-jährigen Frau – aufgrund einer roten Ampel abbremsten. Der 48-Jährige fuhr auf den Ford auf, der wiederum auf den vorderen VW geschoben wurde. Alle drei Fahrzeugführer – alle wohnhaft in Bergisch Gladbach – wurden bei dem Unfall leicht verletzt.

Sachschaden im vierstelligen Bereich – ein Fahrzeug abgeschleppt

An den drei Pkw entstand ein Gesamtschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Besonders betroffen war das Fahrzeug des Unfallverursachers, das nicht mehr fahrbereit war und von einem Abschleppdienst entfernt werden musste.

Sekundenschlaf als mögliche Unfallursache

Während der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass der 48-jährige Unfallverursacher möglicherweise unter Sekundenschlaf gelitten hat. Die Polizei leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein und stellte den Führerschein des Mannes sicher.

Polizei appelliert an Verkehrssicherheit

Die Polizei Rhein-Berg weist in diesem Zusammenhang erneut auf die Gefahren von Übermüdung am Steuer hin. Bereits wenige Sekunden Unaufmerksamkeit können schwerwiegende Folgen haben – sowohl für die Betroffenen als auch für andere Verkehrsteilnehmer.

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Graffiti an einer Wand

Graffiti-Schmierereien und Vandalismus am Overather Schulzentrum – Polizei bittet um Hinweise

13 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Overath – Am vergangenen Wochenende haben bislang unbekannte Täter mehrere Wände des Schulzentrums Cyriax in Overath mit Graffiti besprüht und dabei erheblichen Sachschaden verursacht. Auch eine Lichtkuppel auf dem Dach der Schule wurde beschädigt.

Graffiti an einer Wand

Hausmeister entdeckt die Tat am frühen Morgen

Am Montagmorgen (12. Mai) gegen 07:00 Uhr alarmierte der Hausmeister die Polizei, nachdem er im Kellerbereich des Heizungsraums auf dem Schulgelände an der Pérenchiesstraße mehrere frische Farbschmierereien entdeckt hatte. Betroffen sind mehrere Wände, ein Schrank sowie eine Tür. Auf dem Dach wurde zudem eine Lichtkuppel mit Graffiti versehen, eine weitere Lichtkuppel wurde durch Vandalismus beschädigt.

Tatzeitraum und Schadenshöhe

Die Polizei geht davon aus, dass die Tat zwischen Freitagnachmittag (10. Mai, 14:00 Uhr) und Montagmorgen (12. Mai) verübt wurde. Zu diesem Zeitpunkt waren die betroffenen Bereiche noch unversehrt. Der entstandene Sachschaden wird auf einen unteren vierstelligen Eurobetrag geschätzt.

Polizei ermittelt und sucht Zeugen

Die Polizei Rhein-Berg hat eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung aufgenommen und bittet nun um Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer verdächtige Beobachtungen rund um das Schulzentrum gemacht hat oder Hinweise auf die Täter geben kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 beim Kriminalkommissariat 3 zu melden.

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Einbruch in Bensberg: Hochwertiger Schmuck aus Erdgeschosswohnung gestohlen

12 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Am Sonntagnachmittag (11. Mai) wurde die Polizei gegen 16:45 Uhr zu einem Einbruch in einem Mehrfamilienhaus an der Kardinal-Schulte-Straße in Bergisch Gladbach-Bensberg gerufen. Ein aufmerksamer Zeuge hatte zuvor die Tat bemerkt und umgehend die Behörden informiert.

Symbolbild

Wohnung komplett durchwühlt

Unbekannte Täter hatten sich offenbar über ein Fenster Zutritt zur Erdgeschosswohnung verschafft. Bei Eintreffen der Polizeibeamten bot sich ihnen ein deutliches Bild des Einbruchs: Schränke, Schubladen und Kommoden waren durchwühlt, persönliche Gegenstände lagen verstreut in den Räumen.

Beute im fünfstelligen Bereich

Nach ersten Erkenntnissen entwendeten die Täter mehrere hochwertige Armbanduhren sowie einen Fahrzeugbrief. Der geschätzte Gesamtwert der gestohlenen Schmuckstücke liegt im unteren fünfstelligen Eurobereich. Ob weiteres Diebesgut abhandenkam, konnte zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht abschließend geklärt werden.

Polizei bittet um Hinweise

Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg hat die Ermittlungen aufgenommen und eine Spurensicherung veranlasst. Zeugen, die in den vergangenen Tagen verdächtige Beobachtungen im Umfeld der Kardinal-Schulte-Straße gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

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Kontrollaktion Kaffee und Knöllchen an der L101  in Wermelskirchen

Wermelskirchen – Polizei zieht Bilanz zur Kontrollaktion „Kaffee und Knöllchen“

12 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Bei bestem Ausflugswetter führte die Polizei am Sonntag (11. Mai) zwischen 11:00 und 17:00 Uhr eine umfangreiche Kontrollaktion auf der L 101 in Höhe der Ortschaft Kreckersweg durch. Schwerpunkt der Maßnahme war die Kontrolle von Motorradfahrerinnen und -fahrern, die an diesem Tag zahlreich im Bergischen Land unterwegs waren.

Mischung aus Kontrolle und Prävention

Mehr als 100 Bikerinnen und Biker wurden zur Kontrollstelle auf dem Parkplatz vor dem alten Feuerwehrgerätehaus gelotst. Neben der Polizei waren auch ein Sachverständiger des TÜV Rheinland sowie zwei Rettungssanitäter im Einsatz. Interessierte konnten sich über Sicherheitsmaßnahmen informieren, darunter die Funktion und Vorteile von Airbag-Westen. Bei einem Kaffee fanden viele Gespräche zwischen Polizei und Verkehrsteilnehmenden statt.

Mehrere Verstöße festgestellt

Trotz des präventiven Charakters kam es zu zahlreichen Verstößen:
Zwei Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurden eingeleitet, vier Verwarngelder direkt vor Ort erhoben. Sechs Ordnungswidrigkeitenverfahren – unter anderem wegen Alkohol am Steuer – kamen hinzu. Zudem stellte der TÜV bei elf Lautstärkemessungen fest, dass vier Motorräder und ein Pkw deutlich zu laut waren – die Betriebserlaubnisse erloschen daraufhin.

Fahrzeuge sichergestellt – Fahrten untersagt

Insgesamt mussten sechs Verkehrsteilnehmer ihre Fahrt beenden. Drei Motorräder und ein Pkw wurden zur Beweissicherung sichergestellt. Die Polizei betont, dass die Aktion nicht nur der Ahndung von Verstößen, sondern insbesondere der Verkehrssicherheit und Aufklärung diene. Weitere Kontrollen dieser Art sind für die Sommersaison bereits geplant.

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Streckensperrungen bei der Bahn: Pendler in NRW müssen Geduld mitbringen

10 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Aktuell kommt es in Nordrhein-Westfalen zu zahlreichen Einschränkungen im Bahnverkehr. Grund dafür sind Stellwerksarbeiten, die zu mehreren Streckensperrungen rund um Köln sowie zwischen Solingen und Düsseldorf geführt haben. Betroffen sind Tausende Pendlerinnen und Pendler, die nun auf Schienenersatzverkehr mit Bussen ausweichen müssen.

Längere Fahrzeiten – neue Wegeplanung erforderlich

Durch den Einsatz von Bussen verlängert sich die Fahrzeit erheblich. Manche Ersatzbusse fahren ohne Zwischenstopp von Bahnhof zu Bahnhof, andere halten in fast jeder Ortschaft entlang der Strecke. Wer also morgens zur Arbeit, zur Schule oder in die Universität muss, sollte deutlich mehr Zeit einplanen.

Was passiert, wenn ich zu spät zur Arbeit komme?

Die sogenannte Wegerisikoregelung besagt: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tragen das Risiko, pünktlich zur Arbeit zu erscheinen – auch bei Streckensperrungen oder Ausfällen im öffentlichen Nahverkehr. Kommt man zu spät, darf der Arbeitgeber den Lohn für die ausgefallene Zeit kürzen. Bei wiederholter Verspätung kann dies sogar zu einer Abmahnung oder im Extremfall zu einer Kündigung führen.

Informationspflicht gegenüber dem Arbeitgeber

Wer absehen kann, dass er verspätet eintrifft, sollte umgehend den Arbeitgeber informieren – idealerweise per Telefon oder E-Mail. Diese sogenannte Meldepflicht ist entscheidend, um arbeitsrechtliche Konsequenzen zu vermeiden.

Fahrgastrechte bei Verspätungen

Inhaberinnen und Inhaber des Deutschlandtickets können ab einer Verspätung von 60 Minuten eine Entschädigung in Höhe von 1,50 Euro pro Fall erhalten. Diese kann beim ServiceCenter Fahrgastrechte oder direkt beim zuständigen Eisenbahnverkehrsunternehmen beantragt werden. Es gilt jedoch eine Bagatellgrenze: Beträge unter vier Euro werden nicht ausgezahlt, können aber gesammelt werden.

Wichtig: Die Nutzung von ICE-Zügen ist bei Streckensperrungen nicht automatisch erlaubt. Bei einem regulären Nahverkehrsticket bleibt der Fernverkehr ausgeschlossen.

Was bei Baustellenfahrplänen zu beachten ist

Im Fall von geplanten Bauarbeiten veröffentlicht die Bahn sogenannte Baustellenfahrpläne. Wird dieser neue Fahrplan eingehalten – auch wenn die Fahrzeit länger ist – besteht kein Anspruch auf Entschädigung. Nur wenn der Baustellenfahrplan selbst nicht eingehalten wird, greift die Entschädigungsregelung.

Unterstützung vor Ort und digitale Hilfe

An größeren Bahnhöfen wie Köln, Bonn, Euskirchen und Horrem stellt die Bahn derzeit zusätzliche Servicekräfte zur Verfügung. Hinweisschilder und Bodenmarkierungen sollen Reisenden dabei helfen, die Ersatzhaltestellen der Busse schnell zu finden. Informationen zu aktuellen Fahrplänen, Ersatzverbindungen und Änderungen finden sich außerdem online auf den bekannten Bahnplattformen.

Wer auf die Bahn angewiesen ist, braucht in den kommenden Tagen vor allem Geduld – und gute Planung.

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Freibäder in NRW unter Druck – Personalnot erschwert Start in die Sommersaison

10 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Zum Auftakt der Freibadsaison herrscht in vielen Städten Nordrhein-Westfalens nicht etwa Vorfreude, sondern Ernüchterung: Zahlreiche Freibäder kämpfen mit massivem Personalmangel – teils müssen Öffnungszeiten eingeschränkt, vereinzelt ganze Bäder geschlossen werden. In Steinfurt etwa bleibt das Außenbecken im Stadtteil Borghorst vorerst zu, ebenso wie das Hallenbad für vier Wochen. Grund: fehlendes Fachpersonal.

Fachkräftemangel hat sich verschärft

Die Ursachen liegen tiefer. Peter Harzheim, Präsident des Bundesverbandes der deutschen Schwimmmeister, verweist auf die Nachwirkungen der Corona-Pandemie. In der Zeit monatelanger Schließungen haben sich viele Badmitarbeitende beruflich neu orientiert – mit langfristigen Folgen. Gleichzeitig fehle es an Nachwuchs: „Die Arbeitszeiten am Wochenende oder abends schrecken viele junge Menschen ab“, erklärt Harzheim. Bundesweit werden laut seinen Schätzungen bis zu 3.000 Fachkräfte in Bädern vermisst.

Verkürzte Öffnungszeiten und improvisierte Lösungen

In kleineren Städten wie Lengerich, Tecklenburg oder Lienen mussten Öffnungszeiten bereits gekürzt werden. In anderen Kommunen werden kreative Wege gesucht, um den Badebetrieb aufrechtzuerhalten. In Köln etwa kommen in dieser Saison rund 60 Saisonkräfte zum Einsatz – größtenteils ausgebildete Rettungsschwimmer, teils aber auch unerfahrene Aushilfen. Für Harzheim ein zweischneidiges Schwert: „Bei Unfällen trägt der Betreiber die Verantwortung – auch für unzureichend geschultes Personal.“

Großstädte besser vorbereitet – doch Wettbewerb bleibt hart

Großstädte wie Köln, Bielefeld oder Duisburg sind derzeit besser aufgestellt. Frühzeitig wurden Aushilfskräfte angeworben, teils mit attraktiven Angeboten: 15 Euro Stundenlohn, Deutschlandticket, Mitarbeiterevents. In Duisburg sicherte im letzten Jahr eine Social-Media-Kampagne die Öffnung der Freibäder – auch dieses Jahr setzen viele Betreiber auf kreative Personalgewinnung.

Ausblick bleibt angespannt

Klar ist: Der Kampf um qualifizierte Rettungsschwimmer wird in den kommenden Jahren nicht einfacher. Wer keinen verlässlichen Personalstamm hat, läuft Gefahr, Badegäste zu verlieren – oder im schlimmsten Fall Badeunfälle nicht verhindern zu können. Für viele Freibäder heißt es deshalb: improvisieren, werben – und hoffen, dass der Sommer nicht ins Wasser fällt.

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Zwei Tatverdächtige nach Einbruch in Einfamilienhaus in Rösrath festgenommen

09 Mai 2025 von Felix Morgenstern

RÖSRATH – Nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus im Eiserweg am Donnerstagmittag (08. Mai) konnte die Polizei zwei Tatverdächtige vorläufig festnehmen und die gestohlenen Gegenstände sicherstellen. Dank eines aufmerksamen Zeugen sowie einer raschen Nahbereichsfahndung war der Einsatz erfolgreich.

Symbolbild, nicht echt

Einbruch während kurzer Abwesenheit

Die Bewohnerin des Hauses hatte ihr Haus gegen 12:00 Uhr nur kurzzeitig verlassen, um zur Garage zu gehen. Dabei ließ sie die Haustür angelehnt. Bei ihrer Rückkehr stellte sie fest, dass ein dreistelliger Bargeldbetrag, eine Armbanduhr und zwei Ringe aus dem Schlafzimmer fehlten. Umgehend informierte sie die Polizei.

Zeugenhinweis führt auf heiße Spur

Bereits vor der Meldung hatte ein Zeuge eine verdächtige Frau auf dem Grundstück in der Straße beobachtet. Als die Frau den Zeugen bemerkte, flüchtete sie in einem schwarzen Pkw in Richtung Kölner Straße. Die Polizei leitete sofort eine Nahbereichsfahndung ein.

Tatverdächtige gestellt – Beute sichergestellt

Nur wenig später wurde das beschriebene Fahrzeug, ein schwarzer Mercedes, im Bereich Sülztalstraße / Pannhof entdeckt und angehalten. Im Fahrzeug befanden sich eine 43-jährige Frau aus Köln, ein 20-jähriger Mann und ein 15-jähriger Jugendlicher. Alle drei erklärten sich mit einer Durchsuchung einverstanden. Die Beamten fanden im Auto mehrere Schmuckstücke und Bargeld, das zur Beschreibung der gestohlenen Gegenstände passte.

Die Geschädigte konnte die gefundenen Wertgegenstände eindeutig als ihr Eigentum identifizieren. Die Polizei stellte sowohl die Beute als auch das Fluchtfahrzeug als Tatmittel sicher.

Vorläufige Festnahmen und weitere Ermittlungen

Die 43-jährige Frau und der 20-jährige Mann wurden vorläufig festgenommen und ins Polizeigewahrsam nach Bergisch Gladbach gebracht. Der 15-jährige Mitfahrer wurde dem Jugendamt übergeben. Alle drei Tatverdächtigen sind bereits polizeilich wegen ähnlicher Delikte bekannt.

Das zuständige Kriminalkommissariat ermittelt nun wegen besonders schweren Diebstahls. Zeugen, die weitere Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 bei der Polizei Rhein-Berg zu melden.

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MuseumMobil macht Station in Bergisch Gladbach – Landesgeschichte hautnah erleben

09 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Das mobile Ausstellungsprojekt MuseumMobil des Hauses der Geschichte Nordrhein-Westfalen ist vom 9. bis 18. Mai vor dem LoewenCenter in Bergisch Gladbach zu sehen. In einem speziell eingerichteten Container wird die Geschichte Nordrhein-Westfalens auf anschauliche und interaktive Weise erlebbar gemacht – mit 53 ausgewählten Exponaten, Zeitzeugenvideos und digitalen Angeboten.

Architektonisches Erbe Gottfried Böhms im Fokus der Eröffnung

Den Auftakt der Ausstellung begleitete eine Podiumsdiskussion mit der Kunsthistorikerin Dr. Alexandra Apfelbaum, Dr. Stefan Knecht vom Bergischen Geschichtsverein sowie Moderatorin Laura Geyer. Im Mittelpunkt stand das architektonische Werk von Gottfried Böhm, der unter anderem das Bürgerhaus Bergischer Löwe, das Rathaus Bensberg und die Herz-Jesu-Kirche in Schildgen prägte. Ein besonderer Moment war die Übergabe von Arbeitsproben des Malermeisters Gregor Douteil, die aus der Zusammenarbeit mit Böhm stammen und künftig Teil der Museumssammlung werden.

Ausstellung täglich geöffnet – Geschichte zum Anfassen und Mitmachen

Der MuseumMobil-Container ist täglich von 10 bis 18 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Neben realen Objekten, Fotografien und Dokumenten bietet die Ausstellung digitale Inhalte über Tablets sowie Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Damit soll Landesgeschichte nicht nur gezeigt, sondern auch aktiv vermittelt und greifbar gemacht werden.

„Sammelsamstag“ – Bürgerinnen und Bürger als Teil der Sammlung

Ein Highlight der Aktion ist der sogenannte „Sammelsamstag“ am 17. Mai. Von 14 bis 17 Uhr sind Bürgerinnen und Bürger eingeladen, ihre eigenen Erinnerungsstücke und Geschichten aus der Zeit nach der Landesgründung 1946 mitzubringen. Die Übergabe findet im Bürgerhaus Bergischer Löwe statt. Ziel ist es, die Sammlung des Hauses der Geschichte NRW mit persönlichen Objekten aus der Region zu erweitern.

Ein Projekt für alle Generationen

Der Rheinisch-Bergische Kreis und das Haus der Geschichte NRW wollen mit diesem Projekt Menschen aller Altersgruppen ansprechen. Landrat Stephan Santelmann betont die Relevanz: „Diese Ausstellung bietet die Möglichkeit, die Geschichte unseres Landes auf anschauliche Weise zu entdecken und zu verstehen – und sie aktiv mitzugestalten.“

Weitere Informationen gibt es online unter: www.hdg.nrw.de oder direkt beim Rheinisch-Bergischen Kreis.

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Einbruch in Tiefgarage – Vier hochwertige Fahrräder in Frankenforst gestohlen

09 Mai 2025 von Felix Morgenstern

In der Nacht auf Mittwoch (08. Mai) haben bislang unbekannte Täter vier hochwertige Fahrräder aus der Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses im Stadtteil Frankenforst in Bergisch Gladbach entwendet. Der Gesamtwert der gestohlenen Räder wird auf einen hohen vierstelligen Eurobetrag geschätzt.

Symbolbild, nicht die echten Fahrräder

Zugang durch beschädigtes Garagentor

Wie die Polizei mitteilt, wurde sie gegen 23:00 Uhr zur Straße Im Vogelsang gerufen. Dort schilderten die Bewohner, dass sich der Fahrradkeller innerhalb der Tiefgarage befindet und die vier Fahrräder vermutlich im Zeitraum zwischen 18:00 Uhr und 20:00 Uhr entwendet wurden. Eine Bewohnerin hatte die Garage gegen 18:00 Uhr verlassen. Als sie zwei Stunden später zurückkehrte, bemerkte sie einen Nachbarn, der am Garagentor arbeitete. Er gab an, dass das Tor beschädigt gewesen sei und er ein herausgefallenes Gitter wieder eingesetzt habe.

Erst im Anschluss wurde festgestellt, dass aus dem angrenzenden Fahrradkeller mehrere hochwertige Räder fehlten.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und eine Strafanzeige gestellt. Das zuständige Kriminalkommissariat 2 in Rhein-Berg bittet Zeugen, die im Umfeld der Straße Im Vogelsang verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt haben, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Solche gezielten Diebstähle aus Tiefgaragen nehmen nach Angaben der Polizei zu – meist haben es die Täter auf teure E-Bikes oder hochwertige Sporträder abgesehen. Eigentümer werden daher aufgefordert, ihre Räder zusätzlich mit hochwertigen Schlössern zu sichern.

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