Unbekannte Täter haben in der Nacht auf Donnerstag (6. März) in Burscheid-Hilgen und Wermelskirchen-Dabringhausen mehrere Fahrzeuge aufgebrochen. Dabei entwendeten sie hochwertige Werkzeuge und Maschinen im Wert von mehreren tausend Euro. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise.
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Erster Einbruch in Burscheid: Transporter aufgebrochen und Werkzeugtasche gestohlen
Der erste Vorfall wurde der Polizei am Donnerstagmorgen gegen 6:30 Uhr gemeldet. Unbekannte Täter brachen in der Altenberger Straße in Burscheid-Hilgen einen am Straßenrand geparkten Toyota-Transporter auf.
Dabei wurde die hintere Ladetür massiv beschädigt. Die Täter entwendeten eine Werkzeugtasche mit Kleinwerkzeug sowie mehrere elektronische Maschinen. Laut Angaben des Fahrzeugnutzers war der Transporter zuletzt um 0:00 Uhr verschlossen abgestellt worden.
Weitere Einbrüche in Wermelskirchen-Dabringhausen
Etwa 10 Kilometer entfernt, in der Straße Arnzhäuschen in Dabringhausen, meldeten Zeugen am selben Morgen zwei weitere Fahrzeugaufbrüche.
Zunächst wurde ein Peugeot-Transporter einer dort ansässigen Firma aufgebrochen. Da das Fahrzeug jedoch am Vorabend geleert wurde, gingen die Täter hier offenbar leer aus.
Anders sah es bei einem Toyota-Pkw aus, der direkt neben dem angegriffenen Transporter abgestellt war. Der Besitzer hatte sein Fahrzeug am 5. März gegen 18:00 Uhr geparkt. Am nächsten Morgen stellte er fest, dass die Fahrertür offen stand und Werkzeuge aus dem Kofferraum fehlten.
Polizei ermittelt und sucht Zeugen
Insgesamt beläuft sich der Schaden durch die gestohlenen Werkzeuge und Maschinen auf mehrere tausend Euro. Die Polizei hat in allen Fällen Strafanzeigen aufgenommen und sucht nun nach Hinweisen.
Zeugen, die in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Tatorte bemerkt haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter Tel. 02202 205-0 zu melden.
Unbekannte Täter haben in der Nacht auf Dienstag (5. März) eine Baustelle in Bergisch Gladbach-Refrath heimgesucht und dabei hochwertige Werkzeuge sowie Maschinen im Wert von mehreren tausend Euro entwendet. Die Polizei ermittelt und sucht nach Zeugen.
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Baustelle in Refrath Ziel von Dieben
Gegen 6:00 Uhr wurde die Polizei zu einer Baustelle in der Straße Vürfels gerufen. Nach bisherigen Erkenntnissen waren die Täter in der Nacht eingebrochen und hatten sich Zugang zum im Rohbau befindlichen Gebäude mit mehreren Etagen verschafft.
Die Baustelle war zuletzt am Vorabend gegen 18:00 Uhr von Handwerkern verlassen worden. Erst am Morgen fiel auf, dass Werkzeuge und Maschinen von zwei verschiedenen Firmen gestohlen worden waren.
Hoher Schaden – Polizei sucht Zeugen
Der Wert der entwendeten Gegenstände beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und prüft derzeit, ob es Spuren gibt, die auf die Täter hinweisen.
Um den Einbruch aufzuklären, bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung: Wer im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Baustelle bemerkt hat, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg unter Tel. 02202 205-0 zu melden.
In Bergisch Gladbach haben Unbekannte in der Nacht auf Dienstag (5. März) drei geparkte Fahrzeuge aufgebrochen. Während ein Auto offenbar unberührt blieb, wurden aus zwei anderen Pkw Tankkarten entwendet. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Carsharing-Fahrzeug beschädigt – Täter bleiben ohne Beute
Der erste Vorfall wurde am frühen Morgen gegen 6:50 Uhr entdeckt: Eine Zeugin bemerkte an einem in einer Parktasche am Fahrbahnrand abgestellten weißen Ford eine eingeschlagene Beifahrerscheibe.
Das Fahrzeug gehört zu einem Carsharing-Anbieter, doch trotz des Einbruchs wurde augenscheinlich nichts gestohlen. Der Sachschaden liegt dennoch bei mehreren hundert Euro. Die Polizei nahm eine Strafanzeige wegen des versuchten besonders schweren Falls des Diebstahls auf. Der Halter wurde informiert, um das Fahrzeug zu sichern.
Zwei weitere Einbrüche am Busbahnhof – Tankkarten entwendet
Am Nachmittag meldeten Zeugen zwei weitere beschädigte Fahrzeuge am Busbahnhof in der Stationsstraße. Auch hier handelte es sich um Ford-Modelle, bei denen jeweils die Scheibe der Fahrertür eingeschlagen wurde.
Nach ersten Erkenntnissen standen die Pkw bereits seit dem Vorabend (4. März, 18:00 Uhr) an ihrem Abstellort. Anders als beim ersten Einbruch wurde hier Beute gemacht: Aus beiden Fahrzeugen entwendeten die Täter je eine Tankkarte des Unternehmens UTA.
Der entstandene Sachschaden an allen drei Fahrzeugen beträgt mehrere hundert Euro.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei hat in allen Fällen Strafanzeigen wegen schweren Diebstahls aus Kraftfahrzeugen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der Tatorte beobachtet hat, kann sich unter Tel. 02202 205-0 an das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg wenden.
Trotz erhöhter Alarmbereitschaft aufgrund von Terrordrohungen sind die Karnevalsfeierlichkeiten in Nordrhein-Westfalen bislang weitgehend ruhig und ausgelassen verlaufen. Besonders in den Hochburgen Köln und Düsseldorf feierten die Jecken unter strengen Sicherheitsvorkehrungen ohne größere Zwischenfälle.
Großer Polizeieinsatz für ein sicheres Karnevalstreiben
Die Sicherheitsbehörden hatten sich bereits lange im Vorfeld intensiv auf die närrischen Tage vorbereitet. Tausende Polizisten waren landesweit im Einsatz, um die Veranstaltungen abzusichern. NRW-Innenminister Herbert Reul machte im Vorfeld deutlich, dass man sich von Bedrohungen nicht einschüchtern lassen dürfe: „Wir dürfen uns von diesen Typen unsere Art zu leben nicht kaputt machen lassen.“
Trotz der erhöhten Präsenz von Sicherheitskräften war die Stimmung in den Karnevalshochburgen ausgelassen. Bei strahlendem Sonnenschein tanzten und schunkelten kostümierte Jecken auf den Straßen – ein Zeichen dafür, dass der Karneval nicht von Angst, sondern von Lebensfreude geprägt ist.
Bombendrohung in Essen-Kupferdreh – Rosenmontagszug abgesagt
Während in den meisten Städten der Karneval störungsfrei verlief, musste der Rosenmontagszug in Essen-Kupferdreh kurzfristig abgesagt werden. Eine Bombendrohung ging rund 30 Minuten vor Zugbeginn beim Veranstalter ein.
Nach Rücksprache mit der Polizei entschied dieser, die Veranstaltung nicht stattfinden zu lassen. Die bereits versammelten Karnevalisten wurden umgehend per Lautsprecherdurchsagen informiert.
Die Polizei nahm umgehend die Ermittlungen auf und leitete ein Strafverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ein.
Karneval bleibt ein Fest der Lebensfreude
Trotz der besonderen Sicherheitslage zeigen die bisherigen Tage, dass sich die Menschen ihre Traditionen nicht nehmen lassen. Die Polizei bleibt weiterhin präsent, um auch die kommenden Veranstaltungen – insbesondere am Veilchendienstag – sicher zu begleiten.
In Burscheid haben unbekannte Täter während der Karnevalstage ein Firmenfahrzeug aufgebrochen und hochwertige Werkzeuge sowie Maschinen entwendet. Der Diebstahl wurde erst am Montagnachmittag (3. März) bemerkt.
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Gewaltsamer Aufbruch während der Karnevalstage
Die Polizei wurde am Montagnachmittag in die Straße „Straßerhof“ gerufen, nachdem der Diebstahl aus einem Firmenfahrzeug festgestellt worden war. Das betroffene Fahrzeug, ein Mercedes-Benz Sprinter, war zuletzt am Donnerstag (27. Februar) gegen 17:00 Uhr auf dem Firmengelände ordnungsgemäß abgestellt und verschlossen worden.
Unbekannte Täter hatten offenbar in den darauffolgenden Tagen die Schiebetür gewaltsam aufgebrochen und sich so Zugang zum Inneren verschafft.
Maschinen und Werkzeuge im Wert von mehreren Tausend Euro gestohlen
Aus dem Transporter wurden hochwertige Werkzeuge und Maschinen der Marke Makita entwendet. Der Schaden beläuft sich auf eine Summe im unteren vierstelligen Bereich.
Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Zeugen gesucht – Polizei bittet um Mithilfe
Das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg sucht nach Zeugen, die in den vergangenen Tagen verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Tatorts bemerkt haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen.
Bei strahlendem Sonnenschein haben zehntausende Jecken am Karnevalssonntag (2. März) im Rheinisch-Bergischen Kreis die Umzüge begleitet. Dank eines umfassenden Sicherheitskonzepts verliefen die Veranstaltungen größtenteils störungsfrei. Polizei, Ordnungsämter und Sicherheitsdienste sorgten für einen reibungslosen Ablauf – mit nur wenigen Zwischenfällen.
Bergisch Gladbach: Größter Zug im Kreis bleibt weitgehend ruhig
Der größte Karnevalszug der Region zog durch die Innenstadt von Bergisch Gladbach. Rund 85.000 Zuschauerinnen und Zuschauer säumten die Straßen, während bunt geschmückte Wagen, Fußgruppen und Musikkapellen für beste Stimmung sorgten. Trotz der großen Menschenmenge musste die Polizei nur einmal einen Platzverweis aussprechen.
Ermittelt wird jedoch in zwei Fällen: Eine Strafanzeige wegen Körperverletzung wurde aufgenommen, zudem leitete die Polizei ein Verfahren wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein. Ein Zuschauer hatte eine kostümierte Person mit einem Helm und aufgemaltem Hakenkreuz gemeldet. Abgesehen davon blieb die Veranstaltung friedlich.
Tausende feierten sicher in Overath, Rösrath und Heiligenhaus
In Overath-Mitte säumten rund 10.000 Menschen die Straßen und verfolgten den bunten Zug. Die Veranstaltung verlief vollkommen störungsfrei.
Auch in Heiligenhaus mit 5.000 Feiernden sowie in Immekeppel mit 3.000 Jecken konnte die Polizei ein positives Fazit ziehen – es gab keine nennenswerten Vorkommnisse.
Ruhiger Verlauf in Forsbach und Hoffnungsthal
Die Karnevalszüge in Rösrath-Forsbach und Rösrath-Hoffnungsthal lockten ebenfalls tausende Zuschauer an. In Forsbach feierten rund 3.000 Jecken, während in Hoffnungsthal etwa 2.000 Menschen an den Straßen standen. Beide Umzüge verliefen friedlich.
Rosenmontag als Höhepunkt der Session
Mit dem Rosenmontag erreicht der Karneval seinen Höhepunkt. Auch in den kommenden Tagen wird die Polizei bei den Zügen, unter anderem in Wermelskirchen-Dabringhausen und Rösrath-Mitte, präsent sein, um für Sicherheit zu sorgen. Die bisherige Bilanz zeigt: Die Jecken feiern fröhlich und ausgelassen – und dabei weitgehend friedlich.
In Rösrath haben unbekannte Täter zwischen Dienstag (25. Februar) und Donnerstagmittag (27. Februar) ein Wohnhaus in der Straße „In den Schlämmen“ aufgebrochen. Sie durchwühlten mehrere Räume und entkamen mit Schmuck. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise.
Aufgehebelte Türen und durchwühlte Räume
Die Einbrecher verschafften sich gewaltsam Zutritt zum Haus, indem sie zwei Zugangstüren mit einem Hebelwerkzeug aufbrachen. Im Inneren durchsuchten sie Schränke und Kommoden auf der Suche nach Wertgegenständen. Zahlreiche Gegenstände wurden dabei auf dem Boden und den Betten verteilt zurückgelassen.
Schmuck entwendet – Schaden noch unklar
Nach ersten Erkenntnissen wurde Schmuck gestohlen, der genaue Wert des Diebesguts ist noch nicht bekannt. Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und eine Spurensicherung am Tatort veranlasst.
Polizei bittet um Hinweise und gibt Sicherheitstipps
Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg sucht Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Wer Hinweise zu dem Einbruch geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.
Um sich besser vor Einbrüchen zu schützen, bietet die Polizei eine kostenlose Beratung zur Einbruchsprävention an. Interessierte können sich an das Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz unter Tel. 02202 205-444 wenden.
In Burscheid versuchten Betrüger am Dienstag (27. Februar), eine 86-jährige Frau um ihre Bankkarte zu bringen. Durch eine geschickte Masche gaben sie sich als Bankmitarbeiter aus und forderten sensible Daten ein. Doch die Seniorin durchschaute den Trick rechtzeitig und verhinderte einen Betrug.
Anruf mit Schocknachricht – Betrüger verlangen Geheimzahl
Am Vormittag erhielt die 86-Jährige einen Anruf von einem vermeintlichen Sparkassen-Mitarbeiter. Der Mann am Telefon behauptete, es sei eine unberechtigte Abbuchung von 4.000 Euro von ihrem Konto vorgenommen worden. Um das Problem zu lösen, müsse er die Geheimzahl der Bankkarte erfahren und würde sich anschließend an die Polizei wenden.
Im Vertrauen auf die Echtheit des Anrufs nannte die Seniorin ihre PIN. Kurz darauf folgte jedoch der nächste Schritt des Betrugs.
Plötzlich an der Haustür: Ein zweiter Betrüger fordert die Karte
Fast zeitgleich klingelte es an der Haustür der Frau. Ein weiterer Mann stand vor ihr und gab sich ebenfalls als Sparkassen-Mitarbeiter aus. Er forderte sie auf, ihm ihre Bankkarte auszuhändigen.
Doch diesmal reagierte die Seniorin misstrauisch und verweigerte die Herausgabe. Der Betrüger zog daraufhin unverrichteter Dinge wieder ab.
Seniorin erstattet Anzeige – Polizei warnt erneut vor Betrugsmaschen
Nachdem sich die Seniorin über den Vorfall bewusst wurde, erstattete sie eine Strafanzeige bei der Polizei. Den Mann an ihrer Tür beschrieb sie als 20 bis 30 Jahre alt, mit kurzen braunen Haaren, westeuropäischem Erscheinungsbild, braunem Pullover und schwarzer Hose.
Die Polizei warnt erneut eindringlich vor solchen Betrugsversuchen. Sie rät dringend dazu:
Keine sensiblen Daten am Telefon preiszugeben, insbesondere keine Geheimzahlen oder Kontoinformationen.
Bankkarten, Bargeld oder Wertsachen niemals an Fremde zu übergeben, selbst wenn diese sich als Bankmitarbeiter, Polizisten oder Behördenvertreter ausgeben.
Bei verdächtigen Anrufen sofort aufzulegen und im Zweifel direkt bei der echten Bank oder Polizei nachzufragen.
Dank ihres besonnenen Handelns entging die Seniorin in Burscheid einem finanziellen Schaden. Die Ermittlungen der Polizei laufen, um die Betrüger zu identifizieren und weitere Vorfälle zu verhindern.
Das Landgericht Köln bleibt bei seiner Einschätzung: Ein Großhändler darf eine mit Pistaziencreme und Teigfäden gefüllte Schokolade nicht mehr unter der Bezeichnung „Dubai-Schokolade“ verkaufen. Damit setzt sich der klagende Importeur erneut gegen den Vertrieb durch.
Herstellung in der Türkei – Irreführende Bezeichnung
Der Rechtsstreit dreht sich um die Frage, wann eine Schokolade den Namen „Dubai-Schokolade“ tragen darf. Die betroffene Süßware wird in der Türkei produziert. Laut Landgericht Köln sei die Bezeichnung daher irreführend, da sie fälschlicherweise eine Herkunft aus Dubai suggeriere.
Zwar wurde das Produkt ursprünglich in Dubai entwickelt, jedoch werde der Name von Verbrauchern als geografische Herkunftsangabe interpretiert, so die Argumentation des Gerichts. Um Missverständnisse zu vermeiden, könne das Produkt jedoch unter der Bezeichnung „Dubai-Style“ angeboten werden – dieser Zusatz sei für Verbraucher deutlich erkennbar.
Rechtsstreit begann mit Testkauf
Der Fall nahm seinen Anfang, als der klagende Importeur die Schokolade in einem Supermarkt erwarb und den Großhändler daraufhin abmahnte. Da dieser die Abmahnung nicht akzeptierte, landete der Streit vor Gericht – mit nun erneutem Erfolg für den Kläger.
Uneinheitliche Urteile in Deutschland
Nicht nur in Köln wird über die Namensgebung der Schokolade gestritten. Ähnlich entschied das Landgericht Bochum, das einem Online-Händler untersagte, die Süßware unter dieser Bezeichnung zu vertreiben.
Anders fiel jedoch das Urteil des Landgerichts Frankfurt aus: Dort argumentierte das Gericht, dass die Schokolade aus mehreren Bestandteilen bestehe, die aus verschiedenen Ländern stammen könnten. Zudem sei die Verpackung auf Deutsch beschriftet, sodass Verbraucher nicht zwingend eine Herkunft aus Dubai annehmen würden.
Hype um das Produkt flacht ab
Die „Dubai-Schokolade“ sorgte zwischenzeitlich für große Aufmerksamkeit – mit langen Warteschlangen vor Geschäften und einem regelrechten Hype um die exotische Süßigkeit. Doch unabhängig davon, wie weitere Gerichtsentscheidungen ausfallen werden, dürfte der große Ansturm auf das Produkt wohl nicht mehr zurückkehren.
Zehntausende Narren haben am Donnerstag den Straßenkarneval in Nordrhein-Westfalen eröffnet. In den Hochburgen Köln, Düsseldorf, Aachen und Bonn wurde bunt und ausgelassen gefeiert. Trotz der großen Menschenmengen zog die Polizei am Abend eine überwiegend positive Bilanz.
Buntes Treiben in Köln – Polizei zieht erste Bilanz
In Köln verlief der Start in den Straßenkarneval weitgehend ruhig. Die Polizei musste bis in die Abendstunden nur vereinzelt eingreifen. Auch die Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdiensten hielten sich auf einem normalen Wochentagsniveau. Mehr als 3.000 Einsatzkräfte von Polizei, Ordnungsamt und privaten Sicherheitsfirmen sowie über 800 Sanitäter sorgten für Sicherheit.
Dennoch gab es einige Vorfälle: Die Polizei leitete 25 Ermittlungen wegen Körperverletzung ein, nahm 14 Personen in Gewahrsam und registrierte vier mutmaßliche Sexualdelikte, die noch untersucht werden. Zwei Frauen erstatteten Anzeige wegen Vergewaltigung – eine Tat soll sich im Zülpicher Viertel, eine weitere in einer mobilen Toilette nahe der Universität ereignet haben.
Das Motto des diesjährigen Karnevals „FasteLOVEnd – Wenn Dräum widder blöhe“ sorgte für eine fröhliche Stimmung in der Stadt. Anders als in den Vorjahren mussten die Zugänge zum Zülpicher Viertel nicht gesperrt werden. Auch in der Altstadt rund um den Heumarkt war es weniger voll als 2023, obwohl das Wetter bis zum Nachmittag trocken und sonnig blieb.
Die offizielle Eröffnung fand traditionell am Morgen auf dem Alter Markt statt. Neben dem Kölner Dreigestirn sorgten zahlreiche Bands und Tanzgruppen für Stimmung. Neben den Feierlichkeiten in Kneipen und auf Straßen war auch die Uniwiese für Karnevalisten geöffnet. Diese Fläche soll im kommenden Jahr letztmals für den Straßenkarneval genutzt werden.
Jecke Rathausstürmung in Düsseldorf
In Düsseldorf begann der Karneval pünktlich um 11:11 Uhr mit dem traditionellen Rathaussturm der Möhnen. Die Frauen übernahmen symbolisch die Macht und zogen anschließend durch die Altstadt, wo in zahlreichen Kneipen gefeiert wurde.
Der diesjährige Düsseldorfer Karneval steht unter dem Motto „200 Johr – Hütt on wie et wor“, denn die Landeshauptstadt feiert das 200-jährige Bestehen ihres organisierten Karnevals. Die Polizei- und Rettungskräfte hatten bis zum frühen Abend wenig zu tun. Die Sanitäter konnten sogar einige Einsatzstellen früher abbauen, da sich die Altstadt am Abend schneller leerte als in den Vorjahren.
Aachen feiert mit Rathaussturm und Straßenkarneval
In Aachen wurde „Wieverfastelovend“ um 10:11 Uhr auf dem zentralen Marktplatz eingeläutet. Dort fand eine große Open-Air-Veranstaltung mit dem Karnevalskorps Oecher Storm statt. Die traditionelle Rathausstürmung sorgte für ausgelassene Stimmung in der historischen Altstadt.
Die Polizei verzeichnete einen besonders friedlichen Start in den Straßenkarneval. Neben kleineren Verkehrsunfällen, die jedoch nichts mit den Feierlichkeiten zu tun hatten, gab es keine nennenswerten Einsätze.
Bonn feiert Weiberfastnacht in Beuel
Bonn blickt auf eine lange Karnevalstradition zurück: Bereits 1585 gibt es erste Erwähnungen des närrischen Treibens. Besonders im Stadtteil Beuel hat Weiberfastnacht eine große Bedeutung, da dort vor über 200 Jahren die Tradition des „Wieverfastelovends“ entstand.
Am Morgen startete ein großer Festumzug mit geschmückten Wagen, Fußgruppen und Musikkapellen durch Beuel, der den Stadtteil in eine tanzende Karnevalshochburg verwandelte. Am Mittag erstürmte die Wäscherprinzessin mit ihrem Gefolge das Rathaus und übernahm symbolisch die Macht.
Rund 300 Polizisten waren im Einsatz, um für einen sicheren Ablauf zu sorgen. Das Konzept, Fahrzeuge und Barrieren entlang der Zugstrecke zu platzieren, bewährte sich. Am Abend meldeten die Behörden eine friedliche Bilanz: Nur ein stark alkoholisierter Jeck musste in Gewahrsam genommen werden.
Um die Straßenreinigung zu entlasten, galt in Bonn bis in die frühen Morgenstunden ein Glasverbot. Auch Wildpinkeln wurde streng kontrolliert – wer erwischt wurde, musste mit einer Strafe von 150 Euro rechnen.
Fazit: Ein friedlicher Start in den Straßenkarneval
Die Weiberfastnacht in NRW verlief größtenteils ausgelassen und friedlich. Trotz einiger Einsätze konnte die Polizei eine positive Bilanz ziehen. In Köln gab es zwar einige Vorfälle, doch in Düsseldorf, Aachen und Bonn verlief der Auftakt weitgehend ruhig. Die Jecken feierten mit guter Laune und viel Kreativität den Auftakt des Straßenkarnevals.