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Das Streufahrzeug kippte in Odenthal-Scheuren auf die Seite

Polizei zieht Bilanz zu glättebedingten Unfällen im Rheinisch-Bergischen Kreis

06 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Am Mittwochmorgen (05.02.) führte die Straßenglätte im Rheinisch-Bergischen Kreis zu zahlreichen Verkehrsunfällen. Zwischen 05:00 Uhr und 11:00 Uhr registrierte die Polizei insgesamt 32 Unfälle, wobei sich die meisten auf glatte Straßen in Wermelskirchen konzentrierten. Glücklicherweise blieb es in den meisten Fällen bei Sachschäden.

Schwerpunkt in Wermelskirchen – Drei Unfälle mit Verletzten

Die Unfälle verteilten sich auf die Städte des Kreises wie folgt:

  • Bergisch Gladbach: 2
  • Burscheid: 0
  • Kürten: 5
  • Leichlingen: 2
  • Odenthal: 3
  • Overath: 2
  • Rösrath: 0
  • Wermelskirchen: 18

Bei drei Unfällen wurden Personen leicht verletzt:

  • Odenthal-Scheuren, 05:20 Uhr: Ein 30-jähriger Fahrer eines Streuwagens kam ins Rutschen und kippte mit seinem Fahrzeug in ein Feld. Dabei verlor das Fahrzeug sein Streusalz.
  • Bergisch Gladbach-Heidkamp, 05:30 Uhr: Ein 53-jähriger Motorrollerfahrer stürzte aufgrund der Glätte auf dem Sieglindenweg.
  • Odenthal-Scheuren, 07:00 Uhr: Eine 53-jährige Autofahrerin verlor auf der Straße „Busch“ die Kontrolle über ihren Pkw. Ihr Fahrzeug kippte an einer Böschung auf die Seite.

Polizei mahnt zu vorsichtiger Fahrweise

Die Schadenshöhen sind derzeit noch nicht bekannt. Die Polizei Rhein-Berg appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, ihr Fahrverhalten den winterlichen Bedingungen anzupassen. Insbesondere in den frühen Morgenstunden sei auf glatten Straßen besondere Vorsicht geboten.

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a longhorn beetle - Spondylis buprestoides

Eichenprachtkäfer bedroht Wälder in NRW – Erste großflächige Fällungen notwendig

05 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Der Zweipunktige Eichenprachtkäfer breitet sich in NRW rasant aus und bedroht zunehmend die heimischen Eichenbestände. Besonders betroffen sind derzeit Wälder im Rhein-Sieg-Kreis, wo Förster bereits zahlreiche kranke und geschwächte Bäume fällen mussten.

Eichen sterben durch Käferbefall

In einem Eichenwald bei Hennef sind bereits jeder fünfte Baum betroffen. Die Larven des Käfers bohren sich unter die Rinde und zerstören die wasserführenden Schichten der Bäume. Geschwächte Eichen können sich nicht mehr ausreichend gegen den Befall wehren.

„Durch die Trockenheit der letzten Jahre sind viele Bäume bereits stark geschädigt und werden nun anfälliger für den Käfer“, erklärt Bezirksförster Michael Trippe, der die Lage seit zwei Jahren beobachtet.

Die typischen Anzeichen für einen Befall sind:

  • Halbmondförmige Fraslöcher in der Rinde
  • Dunkle, feuchte Flecken am Stamm
  • Abblätternde Rinde mit Spuren von Spechten

Auch wenn der Käfer eine heimische Art ist, begünstigt die anhaltende Trockenheit seine Vermehrung. Normalerweise dauert die Entwicklung einer Larve zwei Jahre, doch inzwischen schaffen es immer mehr Käfer, sich schon in einem Jahr fortzupflanzen.

Massive Baumfällungen als einzige Lösung

In Hennef wurden diesen Winter bereits 2.500 Festmeter Eichenholz gefällt, normalerweise liegt der Einschlag bei nur 700 Festmetern pro Jahr. „Das ist ein massiver wirtschaftlicher Schaden, denn das Holz verliert durch Schädlingsbefall enorm an Wert und kann oft nur noch als Brennholz verwendet werden“, so Forst-Betriebsleiter Fabian Schreder.

Experten sehen in gezielten Fällungen momentan die einzige Möglichkeit, die Ausbreitung des Käfers zu verlangsamen. Der Käfer legt seine Eier ausschließlich in lebende Bäume ab, daher können abgestorbene Bäume stehen bleiben, ohne dass sie weiter zur Vermehrung beitragen.

„Der Baum stirbt nicht sofort. Es ist ein langsamer Tod von ein bis zwei Jahren. Dann zieht der Käfer weiter“, erklärt Förster Michael Trippe.

Steht NRW vor einem Waldsterben wie in anderen Bundesländern?

Während in Sachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz bereits ganze Eichenwälder verschwunden sind, versuchen Förster in NRW noch, den Schädling einzudämmen.

Das Landesbetrieb Wald und Holz NRW nimmt die Lage ernst. „Das Risiko einer flächendeckenden Ausbreitung ist gegeben“, bestätigt Dr. Christin Carl, Leiterin des Teams Wald- und Klimaschutz.

Förster wurden bereits im April 2024 dazu aufgefordert, in ihren Revieren gezielt nach dem Käfer zu suchen. Besonders betroffen sind neben dem Rheinland auch das Münsterland und das Siegerland.

Hoffnung auf nassen Sommer – Neue Methoden könnten helfen

Die Fachleute hoffen nun auf einen regenreichen Sommer, damit sich die Bäume erholen können. Zudem wird geprüft, ob Drohnenaufklärung, wie sie bereits in Hessen genutzt wird, zur besseren Früherkennung eingesetzt werden kann.

„Noch können wir ein massives Baumsterben wie bei den Fichten verhindern“, sagt Trippe. Doch ohne schnelles Handeln könnte sich der Eichenprachtkäfer in den nächsten Jahren weiter ausbreiten – mit dramatischen Folgen für NRW’s Wälder.

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A rear view of people with placards and posters on global strike for climate change. Copy space.

Warnstreiks in NRW: Kitas, Müllabfuhr und ÖPNV betroffen

05 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Die Gewerkschaft Verdi ruft ab Mittwoch die Beschäftigten von Bund und Kommunen in Nordrhein-Westfalen zu Warnstreiks auf. Damit will die Gewerkschaft in den laufenden Tarifverhandlungen Druck auf die Arbeitgeber ausüben. Betroffen sind unter anderem Kitas, Müllabfuhr, Stadtverwaltungen und der öffentliche Nahverkehr.


Hintergrund: Tarifstreit um höhere Löhne

Verdi fordert für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst acht Prozent mehr Gehalt oder mindestens 350 Euro pro Monat zusätzlich. Die Arbeitgeber haben bisher kein Angebot vorgelegt und halten die Forderung für zu hoch – angesichts der angespannten Haushaltslage in vielen Kommunen.

„Seit Oktober hatten die Arbeitgeber Zeit, ein Angebot vorzubereiten – geliefert haben sie nichts“, kritisiert Gewerkschaftssekretär Eric Lobach.


Mittwoch: Erste Warnstreiks in Gladbeck

Am Mittwoch (7. Februar) beginnen die ersten punktuellen Warnstreiks. In Gladbeck sind unter anderem die Beschäftigten von Stadtverwaltung, Sparkasse und Entsorgungsbetrieben aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen.

Das bedeutet für viele Bürgerinnen und Bürger:

  • Müllabfuhr könnte ausfallen
  • Kitas und OGS-Betreuung an Grundschulen könnten geschlossen bleiben
  • Einschränkungen bei städtischen Dienstleistungen

Einige Kita-Träger haben bereits angekündigt, dass Eltern sich alternative Betreuungsmöglichkeiten suchen müssen.


Donnerstag: Größere Streikwelle in mehreren Städten

Am Donnerstag (8. Februar) weitet Verdi die Warnstreiks deutlich aus. Dann könnten Stadtverwaltungen, Bürgerämter und kommunale Betriebe in folgenden Städten betroffen sein:

  • Bochum, Bottrop, Herne, Mönchengladbach, Siegen, Aachen, Viersen, Korschenbroich, Gummersbach
  • Kreisverwaltungen in Viersen, Düren, Heinsberg und Oberbergischer Kreis

Zusätzlich könnten Kitas, Müllabfuhr und der öffentliche Nahverkehr bestreikt werden. In Mönchengladbach und Aachen sind Warnstreiks im ÖPNV angekündigt – Pendler müssen sich auf Bus- und Bahnausfälle einstellen.

Besonders betroffen sind auch:

  • Bochum: Schließung des Stadttheaters und aller Schwimmbäder
  • Herne: Müllabfuhr auch am Freitag im Streik
  • Oberbergischer Kreis: Einschränkungen in den Kreiskrankenhäusern Gummersbach und Waldbröl
  • Würselen: Rhein-Maas-Klinikum betroffen

Freitag: Nahverkehr in Köln, Bonn und Rhein-Sieg-Kreis lahmgelegt

Für Freitag (9. Februar) hat Verdi alle Beschäftigten von:

  • Kölner Verkehrs-Betrieben (KVB)
  • Stadtwerke Bonn Bus und Bahn
  • Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft (RSVG)

zum Streik aufgerufen. Das bedeutet, dass in diesen Regionen Busse und Bahnen nicht oder nur eingeschränkt fahren.


Weitere Streiks in der nächsten Woche möglich

Die nächste Verhandlungsrunde zwischen Verdi und den Arbeitgebern findet am 17. und 18. Februar statt. Sollte es bis dahin keine Einigung geben, sind weitere Streikaktionen in NRW wahrscheinlich.

Betroffene Bürgerinnen und Bürger sollten sich daher auf Ausfälle im öffentlichen Dienst, im Nahverkehr und in der Müllabfuhr einstellen.

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Ein unbekannter Einbrecher hebelt eine Terrassentür auf

Einbrüche in Bergisch Gladbach – Täter auf der Flucht

05 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Gleich zwei Wohnungseinbrüche wurden der Polizei am Montag (04.02.) in den Stadtteilen Frankenforst und Refrath gemeldet. Während die Täter in einem Fall offenbar keine Beute machten, gelang ihnen im zweiten Fall die Flucht – möglicherweise in letzter Sekunde.

Gartentor aufgebrochen – Täter scheitern in Frankenforst

Gegen 18:00 Uhr wurde in der Frankenstraße in Frankenforst ein Einbruchversuch gemeldet. Unbekannte hatten ein Gartentor aufgebrochen und die Scheibe einer Terrassentür eingeschlagen. Nach ersten Ermittlungen betraten die Täter das Haus jedoch nicht – aus bislang unbekannten Gründen. Die Bewohner stellten jedenfalls keinen Diebstahl fest.

Flucht aus Wohnung in Refrath – Bewohnerin hört Geräusche

Etwa eine Stunde später, gegen 19:00 Uhr, kam eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses in der Straße Hüttenfeld in Refrath nach Hause – und hörte verdächtige Geräusche aus ihrer Wohnung. Die Täter waren vermutlich noch vor Ort und konnten unerkannt entkommen.

Ersten Erkenntnissen zufolge waren sie zuvor durch ein Küchenfenster in die Wohnung eingedrungen und hatten mehrere Räume durchsucht. Ob sie dabei Wertgegenstände entwendeten, konnte die Polizei zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht feststellen.

Polizei sucht Zeugen

In beiden Fällen hat die Polizei Strafanzeigen aufgenommen und Spurensicherungen durchgeführt. Das Kriminalkommissariat 2 bittet um Zeugenhinweise und nimmt diese unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen.

Die Polizei rät Bürgern, bei verdächtigen Geräuschen oder auffälligen Personen in der Nachbarschaft sofort den Notruf 110 zu wählen.

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Property Tax Season: A rustic house stands in the background, slightly out of focus, drawing the eye to a weathered sign reading "Property Tax" in the foreground.

Grundsteuer-Schock: Kölner soll fast 3.400 Euro für unbebaubare Wiese zahlen

04 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Ein harmloses Stück Wiese sorgt für massiven Ärger in Köln-Dellbrück. Grundstücksbesitzer Folker Deinert staunte nicht schlecht, als er den neuen Grundsteuerbescheid erhielt: Statt bisher 115 Euro pro Jahr soll er plötzlich 3.389 Euro zahlen. Der Grund? Seine unbebaubare Wiese wird nun wie Bauland bewertet.

Exorbitante Steuersteigerung durch neue Bewertung

„Ich bin fast umgefallen“, berichtet Deinert, als er den Bescheid vor wenigen Wochen erhielt. Seine 2.000 Quadratmeter große Wiese im Landschaftsschutzgebiet sei eigentlich wertlos – zumindest, wenn es um eine Bebauung geht. Doch laut Finanzamt soll sie nun den Wert von Bauland haben, was eine drastische Erhöhung der Steuer mit sich bringt.

Der neue Bescheid basiert auf dem Messbetrag, den das Finanzamt für die Berechnung der Steuer ansetzt. Während dieser für Deinerts Grundstück zuvor 22,72 Euro betrug, wurde er jetzt auf 658,07 Euro erhöht – eine Steigerung um das Dreißigfache.

Gutachten zur Korrektur? Kaum bezahlbar

Die Oberfinanzdirektion Münster äußerte sich nur allgemein zu solchen Fällen: Eigentümer könnten durch ein Sachverständigengutachten nachweisen, dass der Wert zu hoch angesetzt wurde. Doch das Problem:

„So ein Gutachten kostet mindestens 2.500 Euro – und es ist nicht mal sicher, dass es akzeptiert wird.“
Folker Deinert, Betroffener aus Köln-Dellbrück

Ein finanzielles Risiko, das viele Eigentümer nicht eingehen können oder wollen. Zudem seien fehlerhafte Flurstück-Zuschnitte der Bewertungsgrundlage laut Deinert nicht so einfach zu korrigieren.

Tausende Einsprüche gegen Steuerbescheide in Köln

Deinerts Fall ist kein Einzelfall: Knapp 70.000 Kölner haben bereits Einspruch gegen ihre Grundsteuerbescheide eingelegt. Laut Haus & Grund Rheinland-Westfalen sind viele Grundstücke betroffen, die zu Unrecht als bebaubar eingestuft wurden.

„Das Bewertungsverfahren, das hier in NRW angewandt wird, ist fehleranfällig“, kritisiert Experte Erik-Uwe Amaya. Besonders in Hanglagen, Naturschutzgebieten oder auf anderweitig nicht nutzbaren Flächen führe die Berechnung zu völlig unrealistischen Steuerforderungen.

Eigentümer müssen vorerst zahlen

Doch bis eine Lösung gefunden wird, müssen Betroffene erst einmal zahlen. Laut Haus & Grund sind die meisten Eigentümer verpflichtet, die Bescheide fristgerecht zu bedienen. Nur in absoluten Ausnahmefällen könne bei der Stadt eine Ratenzahlung oder Zahlungsaussetzung beantragt werden.

Für viele Betroffene, wie auch Bruno Lemancik aus Bocklemünd, eine bittere Pille:

„Jetzt muss ich viel Geld für ein Grundstück bezahlen, das ich nicht mal nutzen kann.“

Klage gegen das Grundsteuermodell läuft

Der Bund der Steuerzahler NRW hat bereits Klage eingereicht und will bis vor das Bundesverfassungsgericht ziehen. Ziel ist es, das aktuell angewendete Grundsteuermodell für verfassungswidrig erklären zu lassen.

Doch der Prozess könnte sich über Jahre hinziehen. Bis dahin bleibt Eigentümern wie Folker Deinert und tausenden anderen Kölnern nichts anderes übrig, als weiterhin überhöhte Steuern zu zahlen – und zu hoffen, dass die Gerichte am Ende für sie entscheiden.

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View of the Severins bridge over the rhine river. Cologne, Germany

Ein Jahr neue Leverkusener Brücke – und ein ungelöstes Problem

04 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Das erste Teilstück der neuen Leverkusener Autobahnbrücke feiert seinen ersten Geburtstag. Während der Verkehr auf der wichtigen Rheinquerung inzwischen deutlich flüssiger läuft, bleibt eine zentrale Frage weiterhin ungeklärt: Warum kam es kürzlich zu gefährlichen Eisablagerungen auf den Pylonen?

Baufortschritt trotz Herausforderungen im Zeitplan

Nicole Ritterbusch, Brückenbau-Chefin der Autobahn GmbH, zeigt sich zufrieden mit dem Baufortschritt. Trotz einiger Verzögerungen durch Hochwasser und einen tödlichen Unfall beim Abriss der alten Brücke sollen die Baufirmen das Projekt weiterhin bis zur geplanten Fertigstellung 2028 abschließen können.

Der Abriss der alten Brücke ist nahezu vollständig abgeschlossen. Übrig sind nur noch einige mit Schadstoffen belastete Stahlteile, die derzeit umweltgerecht behandelt werden. Auf der Kölner Rheinseite haben die Arbeiten für das zweite Teilstück bereits begonnen. In den kommenden Monaten soll nachts neuer Stahl angeliefert werden – eine Maßnahme, die Anwohner in Merkenich möglicherweise durch Lärm zu spüren bekommen.

Die Freigabe der ersten Brückenhälfte vor einem Jahr war für viele Verkehrsteilnehmer eine Erleichterung. Nach Jahren mit Sperrungen für Lkw, provisorischen Begrenzungen und kilometerlangen Staus auf der A1, hat sich die Situation auf dem Kölner Autobahnring spürbar entspannt.

„Die Brücke hat die Situation rund um Köln deutlich entschärft.“
Nicole Ritterbusch, Autobahn GmbH

Rätsel um gefährliches Eis – Autobahn GmbH bleibt vage

Am 9. Januar kam es jedoch zu einem völlig unerwarteten Problem: Herabstürzende Eisplatten von den Pylonen beschädigten mehrere Fahrzeuge. Die Feuerwehr sah sich gezwungen, die A1 kurzfristig zu sperren – ausgerechnet am Freitagnachmittag, mitten im Berufsverkehr. Feuerwehrleute mussten in 60 Metern Höhe mit einem Hubwagen das Eis von den Pylonen entfernen.

Warum sich dort überhaupt Eis gebildet hat, ist weiterhin unklar. Brücken werden normalerweise so konstruiert, dass Eisablagerungen auf Pylonen oder Tragseilen vermieden werden. Doch die Autobahn GmbH schweigt bisher zu den Ursachen.

„Erst nach einer gründlichen Untersuchung werden Gegenmaßnahmen bekannt gegeben.“

Bis dahin bleibt offen, wie sich solche Vorfälle in Zukunft vermeiden lassen – und ob die neue Brücke möglicherweise ein Konstruktionsproblem hat.

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Thief With Crowbar Entering Into House Scene Through CCTV Camera

Zwei Einbrüche in Bergisch Gladbach – Polizei bittet um Hinweise

04 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Am Montag (03.02.) kam es in Bergisch Gladbach zu zwei Einbrüchen in Wohnhäuser. Während ein Haus in Refrath während der Nachtstunden Ziel der Täter wurde, brachen Unbekannte am frühen Abend in eine Wohnung in Bensberg ein.

Symbolbild, keine echte Aufzeichung

Einbruch in Refrath – Zeuge hört Scheibenklirren

In der Straße Im Letsch hörte ein Anwohner in der Nacht zwischen 00:00 Uhr und 03:00 Uhr das Klirren von Glas, maß dem Geräusch jedoch zunächst keine Bedeutung bei. Erst am Morgen stellte sich heraus, dass in ein Einfamilienhaus eingebrochen worden war. Die Täter hatten offenbar die Terrassentür eingeschlagen, um sich Zugang zu verschaffen. Da sich die Bewohner im Urlaub befinden, ist noch unklar, ob und was gestohlen wurde.

Wohnungseinbruch in Bensberg – Schmuck und Bargeld gestohlen

Zwischen 18:00 Uhr und 19:15 Uhr drangen unbekannte Täter in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Straße „Am Stockbrunnen“ ein. Sie hebelten die Terrassentür auf und durchsuchten die Räumlichkeiten. Nach ersten Erkenntnissen wurden Schmuck und Bargeld im Wert eines unteren vierstelligen Betrags entwendet.

Polizei sucht Zeugen und bietet Beratung an

Die Polizei hat in beiden Fällen Spurensicherungen durchgeführt und bittet Zeugen um Hinweise. Wer etwas Verdächtiges beobachtet hat, kann sich unter der Rufnummer 02202 205-0 beim Kriminalkommissariat 2 melden.

Zusätzlich bietet die Kriminalprävention eine kostenlose Beratung zum Thema Einbruchschutz an. Interessierte können sich unter 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de melden.

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Das MZF der Feuerwehr Bergisch Gladbach und der ITH Christoph Rheinland an der Einsatzstelle im Stadtteil Nußbaum

Schwerer Mountainbike-Unfall in Bergisch Gladbach – Rettung per Hubschrauber

03 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Am Sonntagnachmittag (02.02.2025) kam es im Stadtteil Nußbaum von Bergisch Gladbach zu einem schweren Mountainbike-Unfall. Ein Radfahrer stürzte in unwegsamem Gelände und erlitt schwerste Verletzungen. Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort, um den Verunglückten möglichst schonend zu bergen und medizinisch zu versorgen.

Sofortige Notfallversorgung im Gelände

Gegen 16:20 Uhr ging der Notruf bei der Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises ein. Ein Rettungswagen (RTW) sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) der Feuer- und Rettungswache 1 wurden sofort zur Unfallstelle entsandt. Der Notarzt und das Rettungsteam übernahmen umgehend die Erstversorgung des schwerstverletzten Sportlers.

Schwierige Bergung – Spezialfahrzeug und Hubschrauber im Einsatz

Da sich der Unfallort in schwer zugänglichem Gelände befand, wurde das speziell ausgerüstete Mehrzweckfahrzeug (MZF) des Löschzugs 5 – Schildgen nachalarmiert, um den Patienten sicher aus dem Wald zu transportieren.

Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde zusätzlich der Intensivtransporthubschrauber (ITH) „Christoph Rheinland“ angefordert. Er landete in unmittelbarer Nähe der Unfallstelle, um den Verunglückten schnellstmöglich in ein Krankenhaus der Maximalversorgung nach Köln zu bringen. Die Polizei unterstützte bei der Absicherung der Landung.

Lebensrettender Einsatz – Zustand des Verunglückten unklar

Dank des koordinierten Einsatzes der Rettungskräfte konnte der schwerverletzte Mountainbiker zügig in eine Klinik gebracht werden. Angaben zum aktuellen Gesundheitszustand liegen bislang nicht vor.

Dieser Vorfall verdeutlicht die Herausforderungen und Risiken des Mountainbikens in unwegsamem Gelände. Die Feuerwehr appelliert an alle Sportler, geeignete Schutzausrüstung zu tragen und sich der potenziellen Gefahren bewusst zu sein.

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Das Corpus Delicti

Kurioser Brandeinsatz in Bergisch Gladbach – Spiegel entfacht Feuer

03 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Ein ungewöhnlicher Vorfall beschäftigte am Sonntag (02.02.2025) die Feuerwehr in Bergisch Gladbach. In einer Werkstatt im Stadtteil Gronau entzündete sich ein Karton – durch den Brennglas-Effekt eines konkaven Spiegels.

Brand schnell entdeckt und gelöscht

Gegen 16:15 Uhr wurde die Feuerwehr durch eine automatische Brandmeldeanlage alarmiert. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte eine Rauchentwicklung in einem Aufenthaltsraum vor, ausgelöst durch einen brennenden Karton auf einem Tisch.

Die Ursache war ein Spiegel, der durch Sonneneinstrahlung das Licht so stark bündelte, dass sich das Material entzündete. Dank des schnellen Alarmsystems konnte der Brand rasch gelöscht werden, sodass größerer Schaden verhindert wurde.

Feuerwehr warnt vor Brandgefahr durch Spiegel

Die Feuerwehr nutzt den Vorfall, um auf eine oft unterschätzte Gefahr hinzuweisen: Spiegel und Glasgegenstände, die direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, können Feuer auslösen. Die Einsatzkräfte empfehlen daher, reflektierende Objekte sicher zu platzieren, um ungewollte Brände zu vermeiden.

Einsatz ohne Verletzte – Feuerwehr mit großem Aufgebot vor Ort

Der Einsatz endete gegen 17 Uhr. Glücklicherweise kamen keine Personen zu Schaden. Im Einsatz waren mehrere Löschzüge der Feuer- und Rettungswachen 1 und 2, der Einsatzführungsdienst sowie der Löschzug 7 – Stadtmitte und ein Rettungswagen.

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Innovatives Lernen in Bensberg: Feierliche Eröffnung der TechnoThek in der Stadtteilbücherei

Innovatives Lernen in Bensberg: Feierliche Eröffnung der TechnoThek in der Stadtteilbücherei

01 Februar 2025 von Darian Lambert

Bensberg hat ein neues Highlight für Technikbegeisterte: Am Montag, den 27. Januar, wurde in der Stadtteilbücherei Bensberg die TechnoThek feierlich eröffnet. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher, darunter viele Familien mit Kindern sowie interessierte Senioren, nutzten die Gelegenheit, das neue Angebot aus erster Hand zu entdecken und auszuprobieren.

v.l.: Dr.-Ing. Dieter Kurpiun (VDI), Annalina Lange (Leitung Stadtteilbücherei Bensberg), Dipl.-Ing. Paul Eberhard Krug (VDI), Dipl.-Ing. Sebastian Rath (VDI), Julia Besten (Leitung Stadtbücherei)

Technik hautnah erleben

Von 16 Uhr an verwandelte sich die Bücherei in ein interaktives Experimentierlabor. Roboter wurden programmiert, Bau- und Technikkästen erprobt und spannende Logikspiele erkundet. Die TechnoThek ermöglicht es ab sofort allen Besucherinnen und Besuchern, spielerisch in die Welt der Technik einzutauchen. Die Nutzung ist kostenlos und zu den regulären Öffnungszeiten der Stadtteilbücherei möglich.

Großzügige Förderung macht es möglich

Ermöglicht wurde das Projekt durch die Unterstützung des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI). Der VDI-Joachim-Herz-Technikfonds stellte 3.000 Euro zur Verfügung, die in die Anschaffung von Experimentiermaterialien flossen. „Die Nachwuchsförderung beginnt hier – mit der ersten TechnoThek des Kölner Bezirksvereins“, betonte Sebastian Rath vom VDI.

Ergänzend dazu unterstützte der Förderverein der Stadtteilbücherei Bensberg e.V. das Projekt mit weiteren 1.000 Euro, um den Kindersachbuchbestand im Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu erweitern. So werden neben den Experimentiermaterialien auch neue Kinderbücher zu technischen und naturwissenschaftlichen Themen angeboten.

Bibliothek als Lern- und Erlebnisort

Mit der TechnoThek erweitert die Stadtteilbücherei ihr Angebot um eine moderne, interaktive Komponente. „Büchereien sind Orte des Lernens, der Inspiration und der Entdeckung“, erklärte Annalina Rabea Lange, Leiterin der Stadtteilbücherei Bensberg. „Wissen bedeutet nicht nur, Bücher zu lesen, sondern auch Technik zu verstehen, digitale Werkzeuge zu nutzen und die Zukunft aktiv mitzugestalten.“

Auch Bürgermeister Frank Stein zeigte sich begeistert: „Früher waren Bibliotheken Orte, an denen man sich Bücher auslieh. Heute schaffen wir hier einen Raum, der MINT-Wissen praktisch vermittelt und besonders zum Experimentieren einlädt.“

Besuchszeiten der TechnoThek

Interessierte können die TechnoThek zu den regulären Öffnungszeiten der Stadtteilbücherei Bensberg in der Schloßstraße 46-48 besuchen:

  • Montag: geschlossen
  • Dienstag: 13:00 – 18:00 Uhr
  • Mittwoch: 10:00 – 13:00 Uhr
  • Donnerstag: 13:00 – 18:00 Uhr
  • Freitag: 13:00 – 18:00 Uhr
  • Samstag: 10:00 – 13:00 Uhr

Mit der neuen TechnoThek bietet die Stadtteilbücherei Bensberg eine spannende Möglichkeit, Technik auf eine spielerische und experimentelle Weise zu erleben. Ein Gewinn für alle Generationen!

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