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Rösrath: 29-Jähriger alkoholisiert am Steuer gestoppt

15 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Rösrath – In der Nacht zum Montag (14.10.) haben Polizisten der Polizeiwache Overath/Rösrath einen 29-jährigen Pkw-Fahrer aus Lohmar gestoppt, der unter Alkoholeinfluss am Steuer saß.

Der Mann wurde kurz nach Mitternacht auf der Hans-Böckler-Straße angehalten, als die Beamten bei der Verkehrskontrolle deutlichen Alkoholgeruch wahrnahmen. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 1,4 Promille, deutlich über dem gesetzlichen Grenzwert von 0,5 Promille. Der Fahrer wurde daraufhin zur Polizeiwache gebracht, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm.

Der Führerschein des 29-Jährigen wurde sichergestellt, und es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet. Bis auf Weiteres muss der Lohmarer auf die Nutzung fahrerlaubnispflichtiger Fahrzeuge verzichten. Die Polizei weist darauf hin, dass Alkoholkonsum am Steuer zu hohen Bußgeldern, Führerscheinentzug und sogar strafrechtlichen Konsequenzen führen kann.

Neben den rechtlichen Folgen birgt das Fahren unter Alkoholeinfluss auch ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Selbst geringe Mengen Alkohol beeinträchtigen das Reaktionsvermögen, die Konzentration und die Fähigkeit, Distanzen und Geschwindigkeiten richtig einzuschätzen. Dies erhöht die Unfallgefahr und gefährdet nicht nur den Fahrer selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Bei einem Blutalkoholwert von 1,4 Promille handelt es sich um eine erhebliche Überschreitung des erlaubten Limits, was die Wahrscheinlichkeit eines schweren Unfalls signifikant erhöht.

Die Polizei nimmt solche Vorfälle sehr ernst und appelliert an alle Autofahrer, verantwortungsvoll mit Alkohol umzugehen. Wer alkoholische Getränke konsumiert, sollte alternative Verkehrsmittel in Betracht ziehen oder im Voraus sicherstellen, dass eine Fahrtüchtigkeit zu keinem Zeitpunkt gefährdet ist.

Der 29-Jährige muss sich nun auf rechtliche Konsequenzen einstellen. Neben dem Entzug des Führerscheins drohen ihm hohe Geldstrafen und möglicherweise eine längerfristige Sperrfrist für die Wiedererlangung seiner Fahrerlaubnis. Darüber hinaus könnte es zu einem strafrechtlichen Verfahren kommen, das in schwerwiegenden Fällen sogar eine Freiheitsstrafe nach sich ziehen kann.

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Bergisch Gladbach: Unterrichtsgebühren der Max-Bruch-Musikschule steigen ab 1. Januar 2025

14 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Ab dem 1. Januar 2025 müssen Schülerinnen und Schüler der Städtischen Max-Bruch-Musikschule mit höheren Unterrichtsgebühren rechnen. Hintergrund dieser Maßnahme ist ein Urteil des Bundessozialgerichts aus dem Jahr 2022 (das sogenannte „Herrenberg-Urteil“), das dazu führt, dass die Musikschule künftig ausschließlich festangestellte, sozialversicherungspflichtige Lehrkräfte beschäftigen muss. Die damit verbundenen höheren Betriebskosten machen eine Erhöhung der Unterrichtsgebühren unumgänglich.

In der Ratssitzung am 1. Oktober 2024 wurden die notwendigen Schritte zur Bewältigung der Mehrkosten beschlossen. Ab dem 1. Januar 2025 steigen die Unterrichtsgebühren um 15 %. Darüber hinaus wird für erwachsene Schülerinnen und Schüler ab 25 Jahren ein Erwachsenenzuschlag eingeführt. Die aktualisierte Gebührentabelle wird auf der Webseite der Musikschule unter www.musikschule-gl.de veröffentlicht.

Die letzte Entgelterhöhung fand im Jahr 2008 statt, was die diesjährige Anpassung nach langer Zeit notwendig macht. Die Schulleitung betont jedoch, dass dies nicht leichtfertig entschieden wurde. „Wir wissen, dass die Erhöhung für viele Familien und Schüler eine finanzielle Belastung darstellt“, erklärte Agnes Pohl-Gratkowski, Leiterin der Musikschule. Um Härtefälle abzumildern, weist die Musikschule auf verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten hin: Geschwisterermäßigungen, die Hilfe durch den Förderverein in besonders schwierigen Fällen oder die Möglichkeit, statt einer höheren Gebühr eine verkürzte Unterrichtszeit zu wählen.

Zudem wird den Nutzern der Musikschule ein Sonderkündigungsrecht zum 1. Januar 2025 eingeräumt, sollten sie mit der Erhöhung nicht einverstanden sein. Andernfalls wird der Einzug der neuen Gebühren automatisch am 15. Januar 2025 erfolgen.

„Wir hoffen, dass die Maßnahmen auf Verständnis stoßen und freuen uns gleichzeitig, dass unsere Lehrkräfte nun in festen, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen arbeiten können“, so Pohl-Gratkowski weiter.

Die Musikschule wird alle Nutzerinnen und Nutzer postalisch über die Neuerungen informieren und ihnen die entsprechenden Schritte zur Verfügung stellen.

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Führung und Gespräch mit Künstlerin Lukrezia Krämer im Kreishaus Bergisch Gladbach

14 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Das Kreiskulturamt des Rheinisch-Bergischen Kreises lädt zu einer besonderen Begegnung mit der Künstlerin Lukrezia Krämer ein. Im Rahmen ihrer Ausstellung „Zwischen Erde und Mond – die neue Romantik“, die seit dem 1. Oktober im Kreishaus zu sehen ist, bietet das Kulturamt zwei kostenfreie Führungen mit anschließendem Gespräch an. Interessierte können die Künstlerin am Mittwoch, den 23. Oktober um 10 Uhr und am Mittwoch, den 30. Oktober um 16 Uhr persönlich kennenlernen.

Die Ausstellung der aus Bergisch Gladbach stammenden Malerin zeigt, dass romantische Malerei auch heute noch eine starke Relevanz hat. Ihre Werke setzen sich intensiv mit der Natur auseinander und laden die Betrachter dazu ein, die Landschaft als Spiegel innerer Zustände zu erleben. In ihren Bildern lösen sich die Grenzen zwischen Mensch und Natur auf, es entsteht ein Dialog zwischen dem Inneren und Äußeren – eine zeitgenössische Interpretation romantischer Landschaftsmalerei.

Romantik neu erleben

Lukrezia Krämer entwickelt mit ihren Landschaftsdarstellungen eine neue Form der Romantik, die sich auf die Natur als emotionale und ästhetische Quelle konzentriert. Ihre Gemälde in Öl auf Leinwand und eine Reihe von speziell für die Ausstellung geschaffenen Druckgrafiken verdeutlichen, wie Natur und menschliche Existenz miteinander verschmelzen können. Die Atmosphäre und Emotionen, die sie in ihren Arbeiten einfängt, spiegeln die zeitlosen Fragen nach dem menschlichen Dasein wider und bringen sie in einen modernen Kontext.

Über die Künstlerin

Lukrezia Krämer wurde 1993 in Bergisch Gladbach geboren und absolvierte ihr Studium an der Kunstakademie Düsseldorf. Unter der Leitung von Prof. Udo Dziersk und später bei Prof. Siegfried Anzinger entwickelte sie ihren eigenen Stil und wurde 2019 zur Meisterschülerin ernannt. Ihre Werke wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt, und sie wurde mehrfach für ihre künstlerische Arbeit ausgezeichnet. Heute lebt und arbeitet sie in Rösrath.

Ausstellungszeitraum und Anmeldung

Die Ausstellung im Kreishaus Bergisch Gladbach, Am Rübezahlwald 7, ist noch bis einschließlich 31. Oktober 2024 zu besichtigen. Geöffnet ist die Ausstellung montags bis donnerstags von 8:30 bis 18:00 Uhr und freitags von 8:30 bis 14:00 Uhr.

Zusätzlich zum Rundgang durch die Ausstellung bieten die Termine am 23. und 30. Oktober den interessierten Besuchern die Möglichkeit, direkt mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen. Dies erlaubt es den Teilnehmenden, einen tieferen Einblick in die Gedankenwelt und kreativen Prozesse von Lukrezia Krämer zu bekommen und die Bedeutung der ausgestellten Werke aus erster Hand zu erfahren.

Interessierte an den Führungen werden gebeten, sich im Vorfeld beim Kulturamt unter der Telefonnummer 02202 13-2770 oder per E-Mail an kultur@rbk-online.de anzumelden.

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Wermelskirchen: Einbruch über Balkontür in Hochparterre-Wohnung

12 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Wermelskirchen – Am Donnerstagabend (10.10.) kam es in der Königsberger Straße zu einem Einbruch in eine Hochparterre-Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Zwischen 18:30 Uhr und 20:10 Uhr hebelten bislang unbekannte Täter die Balkontür der Wohnung auf und verschafften sich so Zutritt.

Die Inhaberin der Wohnung entdeckte bei ihrer Rückkehr die aufgebrochene Tür sowie durchwühlte Schränke und Schubladen. Nach ersten Erkenntnissen entwendeten die Täter eine Bargeldsumme im mittleren dreistelligen Bereich.

Der Erkennungsdienst wurde zur Spurensicherung an den Tatort gerufen, um Hinweise auf die Täter zu finden. Die Polizei bittet Zeugen, die während des Tatzeitraums verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich beim Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg zu melden.

Die Polizei erinnert die Bürger daran, dass gerade Erdgeschosswohnungen und leicht zugängliche Balkone bevorzugte Ziele für Einbrecher sind. Häufig suchen Täter gezielt nach ungesicherten Zugängen, um schnell in Wohnungen eindringen zu können. Besonders in den Wintermonaten, wenn es früh dunkel wird, steigen die Einbruchszahlen deutlich an. Daher wird empfohlen, auf Sicherheitsvorkehrungen wie Fenstersicherungen, abschließbare Fenstergriffe und Türschlösser zu achten.

Zusätzlich kann eine gute Außenbeleuchtung, die potenzielle Einbrecher abschreckt, sinnvoll sein. Bewegungsmelder, die unerwünschte Annäherungen sofort sichtbar machen, erhöhen ebenfalls die Sicherheit. Besonders in Mehrfamilienhäusern sollten Nachbarn darauf achten, gemeinsam wachsam zu sein und verdächtige Aktivitäten zu melden. Ein funktionierendes nachbarschaftliches Umfeld kann eine wichtige Rolle dabei spielen, Einbrüche zu verhindern.

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Bergisch Gladbach: Zwei Wohnungseinbrüche in Bensberger Mehrfamilienhaus

12 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Am Donnerstag (10.10.) kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Falltorstraße im Stadtteil Bensberg zu zwei Wohnungseinbrüchen. Die Polizei wurde zwischen 11:30 Uhr und 13:55 Uhr alarmiert, nachdem unbekannte Täter in die Wohnungen eingedrungen waren.

Die Einbrecher verschafften sich Zutritt, indem sie die Wohnungstüren gewaltsam aufbrachen. Wie die Täter in das Mehrfamilienhaus gelangten, ist derzeit unklar. Die Räumlichkeiten in beiden Wohnungen wurden durchwühlt, vermutlich auf der Suche nach Wertgegenständen. Angaben zu möglichen gestohlenen Gegenständen konnten die betroffenen Bewohner noch nicht machen.

Die Polizei nahm vor Ort zwei Strafanzeigen auf und führte eine umfassende Spurensicherung durch. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 2 in Bergisch Gladbach zu melden.

Die Polizei ruft Anwohner in der Umgebung zur erhöhten Wachsamkeit auf, da Einbrecher häufig dieselbe Gegend mehrmals ins Visier nehmen. Gerade in der dunklen Jahreszeit nutzen Täter die Gelegenheit, um unbemerkt in Wohnungen oder Häuser einzudringen. Die Polizei empfiehlt daher, beim Verlassen der Wohnung Fenster und Türen stets fest zu verschließen und verdächtige Aktivitäten sofort zu melden.

Interessierte Bürger, die sich über Einbruchschutz informieren möchten, können sich an die Kriminalprävention der Polizei wenden. Unter der Rufnummer 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de stehen die Spezialisten zur Verfügung. In den Beratungen wird erklärt, wie man Wohnungen und Häuser effektiv absichern kann, um potenziellen Einbrechern das Eindringen zu erschweren. Es werden unter anderem sichere Türschlösser, Alarmanlagen sowie weitere Schutzmaßnahmen vorgestellt, die dabei helfen können, Eigentum zu schützen und das Sicherheitsgefühl in den eigenen vier Wänden zu stärken.

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Medienkompetenz vor Ort: Lehrkräfte lernen praxisnahen Umgang mit Digitalisierung und KI

11 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Künstliche Intelligenz im Unterricht einsetzen, Fake News erkennen, Cybermobbing thematisieren und das Programmieren lernen: Diese und viele weitere Themen standen im Mittelpunkt der Veranstaltung „Medienkompetenzrahmen NRW vor Ort“, die am Schulzentrum Im Kleefeld stattfand. Rund 160 Lehrkräfte aus dem gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis nahmen daran teil, um Wege kennenzulernen, wie sie ihre Schülerinnen und Schüler sicher und selbstbestimmt durch die digitale Welt führen können.

Organisiert wurde der Fachtag von der Medienberatung NRW, den Medienberatern der Bezirksregierung Köln für den Rheinisch-Bergischen Kreis und dem Regionalen Bildungsnetzwerk Rhein-Berg. Ziel der Veranstaltung war es, Medienbildung systematisch in den Unterricht zu integrieren. Der Medienkompetenzrahmen NRW, der Schulen dabei unterstützt, Schülerinnen und Schüler auf die digitale Welt vorzubereiten, stand dabei im Mittelpunkt.

Einblicke in die Praxis: Workshops zu KI, sozialen Netzwerken und Programmieren

Den Auftakt bildete die Keynote von Professor Jan Boelmann, der betonte: „Die Digitalisierung hat das Lernen nicht neu erfunden, aber es verändert sich.“ Viele didaktische Ansätze bleiben relevant, müssten jedoch angepasst werden, so Boelmann. Besonders hob er hervor, dass Schülerinnen und Schüler lernen müssen, kritisch mit KI-generierten Inhalten umzugehen und diese zu hinterfragen.

In insgesamt 23 Workshops befassten sich die Lehrkräfte mit den sechs zentralen Themenbereichen des Medienkompetenzrahmens NRW: „Bedienen und Anwenden“, „Informieren und Recherchieren“, „Kommunizieren und Kooperieren“, „Produzieren und Präsentieren“, „Analysieren und Reflektieren“ sowie „Problemlösen und Modellieren“. Die praxisnahen Angebote boten den Teilnehmenden die Möglichkeit, selbst zu experimentieren und neue digitale Methoden für den Unterricht zu erproben.

Medienkompetenz gegen Radikalisierung und Fake News

Ein besonderer Fokus lag auf dem Umgang mit Künstlicher Intelligenz. In einem Workshop konnten die Lehrkräfte verschiedene KI-Tools ausprobieren und lernten, wie diese gezielt im Unterricht eingesetzt werden können. Auch der Umgang mit sozialen Netzwerken, insbesondere TikTok, wurde thematisiert. Die Lehrkräfte erfuhren, wie sie Plattformen pädagogisch nutzen können, um die Medienkompetenz ihrer Schülerinnen und Schüler zu stärken.

Ein weiterer Workshop griff das Thema „Radikalisierung im Netz“ auf. Hier wurden Strategien von Extremistinnen und Extremisten im Internet diskutiert und wie Lehrkräfte Jugendlichen helfen können, gefährliche Inhalte zu erkennen und sich davor zu schützen. Der Workshop „Fakten gegen Fakes“, der vom Recherchenetzwerk Correctiv angeboten wurde, zeigte den Lehrkräften, wie sie Fake News aufdecken und ihren Schülerinnen und Schülern beibringen können, Informationen kritisch zu hinterfragen.

Technik in den Unterricht integrieren

Lehrkräfte aus Grundschulen setzten sich mit Robotersystemen auseinander, die den Kindern spielerisch das Programmieren beibringen sollen. Auch für Kinder mit Förderbedarf gab es spezielle Angebote, um sie auf die Herausforderungen der digitalen Welt vorzubereiten. Dabei wurden neue Methoden vorgestellt und in der Praxis erprobt.

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Burscheid: Motorradfahrer flieht vor Polizeikontrolle und leistet Widerstand

10 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Burscheid – Am gestrigen Nachmittag (08.10.) versuchte ein 28-jähriger Motorradfahrer gegen 17:00 Uhr, sich einer Polizeikontrolle auf der Höhestraße zu entziehen. Aufgrund seiner auffällig lauten Fahrweise fiel der Mann zwei Beamten des Verkehrsdienstes auf, die in einem Zivilfahrzeug unterwegs waren. Als die Polizisten ihn anhalten wollten, gab der Fahrer jedoch Gas und flüchtete mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit.

Unter Missachtung der Straßenverkehrsordnung und mit einer Mitfahrerin auf dem Sozius gefährdete der Motorradfahrer sowohl sich selbst als auch andere Verkehrsteilnehmer. Trotz eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn setzte er seine riskante Fahrt fort. Erst als er in eine Sackgasse in der Straße Im Hagen abbog, konnte die Flucht gestoppt werden.

Bei der anschließenden Kontrolle zeigte sich der Fahrer äußerst unkooperativ, gab falsche Personalien an und widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen. Die Beamten mussten Handfesseln anlegen, was unter erheblichem Widerstand geschah. Ein Polizeibeamter erlitt dabei leichte Verletzungen.

Der 28-Jährige, der aus Gladbeck stammt, wurde zur Feststellung seiner Identität auf die Polizeiwache Burscheid gebracht. Sein Motorrad wurde vor Ort beschlagnahmt, da er keinen Führerschein bei sich hatte. Die Weiterfahrt mit fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeugen wurde ihm untersagt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen.

Der 28-jährige Fahrer sieht sich nun einem umfassenden Strafverfahren gegenüber. Neben der Flucht vor der Polizei wird ihm auch ein verbotenes Kfz-Rennen zur Last gelegt, da er mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war und dabei die Straßenverkehrsordnung mehrfach missachtete. Des Weiteren muss er sich für Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten, da er sich bei seiner Festnahme aggressiv verhielt und einem Beamten leichte Verletzungen zufügte. Das gesamte Verfahren könnte schwerwiegende Folgen für den jungen Mann haben, einschließlich eines langfristigen Entzugs der Fahrerlaubnis.

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Die Polizei wird verstärkt während der Sommerferienzeit kontrollieren.

Bergisch Gladbach: Geldbörsendiebstahl in Lebensmittelgeschäft

09 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Am Dienstag (08.10.) wurde einer 83-jährigen Frau während ihres Einkaufs in einem Lebensmittelgeschäft in der De-Gasperi-Straße im Stadtteil Gronau die Geldbörse gestohlen. Der Diebstahl ereignete sich zwischen 10:00 Uhr und 11:30 Uhr, während die Seniorin ihre Einkäufe erledigte. Erst an der Kasse bemerkte sie den Verlust ihrer Geldbörse, die sich zuvor in ihrer Umhängetasche befand.

Trotz der Vorsicht, die die 83-Jährige walten ließ – sie trug die Tasche durchgängig am Körper – gelang es den unbekannten Tätern, die Geldbörse unbemerkt zu entwenden. Darin befand sich neben einem mittleren dreistelligen Bargeldbetrag auch zwei Bankkarten. Diese wurden nach Feststellung des Diebstahls sofort gesperrt, sodass eine weitere Nutzung verhindert werden konnte.

Die Polizei Bergisch Gladbach hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise, die zur Aufklärung des Falls führen können. Solche Vorfälle sind in belebten Geschäften keine Seltenheit, da Diebe oft gezielt Situationen ausnutzen, in denen Kunden abgelenkt sind – sei es beim Einräumen von Waren oder an der Kasse. Die Täter agieren dabei in der Regel unauffällig und schnell, sodass die Opfer den Diebstahl meist erst später bemerken.

Die Polizei nutzt den Vorfall, um erneut auf die Bedeutung von Präventionsmaßnahmen hinzuweisen. Um solche Diebstähle zu verhindern, empfiehlt die Polizei, Wertgegenstände wie Geldbörsen stets nah am Körper zu tragen – beispielsweise in Innentaschen der Jacken – und darauf zu achten, dass Taschen immer gut verschlossen sind. Besonders in Geschäften, auf Märkten oder in öffentlichen Verkehrsmitteln, wo Gedränge herrscht, sollten Kundinnen und Kunden wachsam sein und ihre Habseligkeiten regelmäßig überprüfen. Auch das Tragen von Umhängetaschen mit der Öffnung zum Körper oder die Verwendung von Geldgürteln können zusätzliche Sicherheit bieten.

Dieser Vorfall verdeutlicht, wie schnell selbst im Alltag, beim Einkaufen, eine Person zum Opfer eines Diebstahls werden kann. Die Täter nutzen oft kleine Ablenkungen, wie das Heraussuchen von Einkaufslisten oder das Platzieren von Waren, um zuzuschlagen. Ältere Menschen sind besonders gefährdet, da sie von den Tätern häufig als leichte Zielscheibe wahrgenommen werden. Daher ist es wichtig, gerade Senioren immer wieder für die Thematik zu sensibilisieren.

Die Polizei weist zudem darauf hin, im Falle eines Diebstahls sofort zu handeln: Bankkarten umgehend sperren lassen, eine Anzeige bei der Polizei erstatten und im Idealfall den Diebstahl direkt im Geschäft oder der Umgebung melden, um schnell reagieren zu können.

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Symbolfoto Jugendfeuerwehr Bergisch Gladbach

Einladung zum Pressetermin: Jahresübung der Jugendfeuerwehr Bergisch Gladbach

08 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Am Sonntag, den 13. Oktober 2024, findet die große Jahresübung der Jugendfeuerwehr Bergisch Gladbach statt. Medienvertreter sind herzlich eingeladen, an diesem spannenden Ereignis teilzunehmen und darüber zu berichten. Die Übung beginnt um 10:00 Uhr beim THW Ortsverband Bergisch Gladbach, De-Gasperi-Str. 8, 51469 Bergisch Gladbach.

Rund 60 Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehr werden gemeinsam mit ihren Jugendbetreuern in mehreren realitätsnahen Einsatzszenarien gefordert. Mit 10 Einsatzfahrzeugen üben sie Aufgaben wie Brandbekämpfung, Menschenrettung, Wasserversorgung und die Einsatzleitung – alles unter der Leitung der jungen Feuerwehrkräfte.

Im Rahmen der Übung werden die Teilnehmer in verschiedenen Teams aufgeteilt, um unterschiedliche Aufgaben zu bewältigen. Das Ziel ist es, den Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit zu geben, unter möglichst realistischen Bedingungen das Gelernte aus den Ausbildungsstunden in die Praxis umzusetzen. Neben der technischen Ausbildung geht es auch darum, Teamarbeit und die Fähigkeit zur Kommunikation in stressigen Situationen zu fördern. Die Kinder und Jugendlichen lernen, unter Druck die richtigen Entscheidungen zu treffen, ihre Kameraden zu unterstützen und gemeinsam als Einheit zu agieren.

Besonders interessant: Auch die Eltern der Jugendfeuerwehrangehörigen sind als Statisten in die Übung integriert. Sie übernehmen dabei die Rolle von Verletzten oder Menschen in Gefahrensituationen. So wird die Übung noch realistischer gestaltet und die Kinder und Jugendlichen müssen sich nicht nur um die technischen Abläufe kümmern, sondern auch den Umgang mit Menschen in Notsituationen üben.

Die Jahresübung der Jugendfeuerwehr ist ein wichtiger Teil der Nachwuchsförderung in der Feuerwehr. Hier können die jungen Teilnehmer ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen und sich auf ihre mögliche spätere Aufgabe als Feuerwehrleute vorbereiten. Zudem haben sie die Gelegenheit, das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Feuerwehr zu erleben, das im Ernstfall eine entscheidende Rolle spielt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und Berichterstattung. Die Übung bietet eine großartige Gelegenheit, die engagierte Nachwuchsarbeit der Jugendfeuerwehr Bergisch Gladbach aus nächster Nähe zu erleben und darüber zu berichten, wie die Feuerwehr der Zukunft auf die Herausforderungen vorbereitet wird.

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Rheinisch-Bergischer Kreis präsentiert sich auf der internationalen Immobilienmesse Expo Real

07 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

München/Rheinisch-Bergischer Kreis – Vom 7. bis 9. Oktober 2024 stellt die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (RBW) den Wirtschaftsstandort Rheinisch-Bergischer Kreis auf der 26. Internationalen Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen, der Expo Real, in München vor. Gemeinsam mit der Stadt Bergisch Gladbach ist die RBW am Gemeinschaftsstand der Region Köln/Bonn vertreten.

Im Fokus der Präsentation stehen überregional bedeutende Projekte der Standortentwicklung, die den Rheinisch-Bergischen Kreis als attraktiven Wirtschaftsstandort positionieren. Ein Highlight ist das Zanders-Areal in Bergisch Gladbach, eines der größten Transformationsprojekte der Region. Auf dem 36 Hektar großen Gelände der ehemaligen Papierfabrik Zanders soll in den kommenden Jahren ein modernes, gemischt genutztes Quartier entstehen, das Wohn-, Arbeits- und Bildungsflächen vereint. Die geplante flexible Strukturierung und die Gründung einer Entwicklungsgesellschaft werden den Verwertungsprozess dieses prestigeträchtigen Areals vorantreiben.

Weitere Schlüsselprojekte

Neben dem Zanders-Areal präsentiert die RBW das Rhombus-Gelände in Wermelskirchen. Auf drei Hektar entsteht ein neues, zukunftsorientiertes Quartier, das städtisches Wohnen, kreative Arbeitsplätze, Dienstleistungen und öffentliche Nutzungen vereint. Auch dieses Projekt ist Teil der REGIONALE 2025 und unterstreicht die regionale Entwicklungskraft.

In Rösrath plant die goGREEN Real Estate GmbH den Ökotec Campus, der auf einer Fläche von 68.000 Quadratmetern nach einem nachhaltigen Konzept Hallen für Handwerksbetriebe, Büroflächen und Wohnungen bieten wird. Dieses ambitionierte Projekt wird ebenfalls in München vorgestellt.

Hochrangige Delegation vor Ort

Landrat Stephan Santelmann und RBW-Geschäftsführer Volker Suermann führen die Delegation aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis an. Sie werden begleitet von Bianca Lorenz, Technische Beigeordnete der Stadt Rösrath, und einer Bergisch Gladbacher Delegation, bestehend aus Bürgermeister Frank Stein, Zanders-Projektmanagerin Miriam Paradissis und Sascha Inderwisch, Leiter des Bürgermeisterbüros. Gemeinsam stellen sie den Wirtschaftsstandort und die laufenden Projekte einem internationalen Fachpublikum vor.

„Die Expo Real bietet uns eine einzigartige Gelegenheit, den Rheinisch-Bergischen Kreis als aufstrebenden Standort für Investoren und Unternehmen zu präsentieren. Unsere Lage im Herzen der Metropolregion Rheinland, direkt neben Köln, macht uns besonders attraktiv“, betonte Volker Suermann.

Landrat Stephan Santelmann hob die Bedeutung des gemeinsamen Auftritts hervor: „Die Zusammenarbeit in der Region Köln/Bonn ist entscheidend, um im internationalen Wettbewerb erfolgreich zu bestehen. Durch gebündelte Kräfte können wir uns als starke und zukunftsfähige Region präsentieren.“

Weitere regionale Partner

Auch regionale Partner wie die VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen, die Kreissparkasse Köln, die Hahn-Gruppe aus Bergisch Gladbach und die OSMAB Holding AG aus Rösrath sind am Gemeinschaftsstand vertreten. Gemeinsam unterstreichen sie das Potenzial des Rheinisch-Bergischen Kreises als dynamischer Wirtschaftsstandort mit vielversprechenden Investitionsmöglichkeiten.

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