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Pflegeberatung in Burscheid ab 2026 beim Rheinisch-Bergischen Kreis angesiedelt

16 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Für Bürgerinnen und Bürger in Burscheid ändert sich zum 1. Januar 2026 die Zuständigkeit der Pflegeberatung. Nach einer Übergangsphase geht das Angebot von der Stadt Burscheid auf den Rheinisch-Bergischen Kreis über. Ziel der Neuregelung ist es, die wachsenden Anforderungen im Bereich Pflege fachlich gebündelt zu begleiten und das Beratungsangebot vor Ort weiter zu stärken.

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Beratung weiterhin wohnortnah möglich

Auch nach dem Zuständigkeitswechsel bleibt die Pflegeberatung für Burscheiderinnen und Burscheider gut erreichbar. Die Fachkräfte des Rheinisch-Bergischen Kreises beraten weiterhin zu Hause, vor Ort im Rathaus Burscheid, telefonisch oder per Videotelefonie.

Persönliche Beratungstermine im Rathaus werden

  • dienstags von 9 bis 12 Uhr sowie
  • am ersten, zweiten und vierten Donnerstag im Monat von 14 bis 16 Uhr

angeboten. Eine vorherige Terminvereinbarung ist erforderlich und kann telefonisch unter 02202 136543 oder per E-Mail an pflegeberatung@rbk-online.de

erfolgen.

Zusätzlich steht ein Servicetelefon zur Verfügung. Dieses ist erreichbar

  • montags, dienstags, donnerstags und freitags von 9 bis 12 Uhr,
  • mittwochs von 13 bis 16 Uhr,
  • montags, dienstags und donnerstags von 14 bis 16 Uhr.

Weitere Informationen sind auf der Internetseite des Rheinisch-Bergischen Kreises abrufbar.

Senioren- und Wohnberatung bleibt bei der Stadt

Unverändert bei der Stadt Burscheid bleibt die Senioren- und Wohnberatung. Beide Angebote werden weiterhin in gewohnter Qualität fortgeführt und künftig eng mit der Pflegeberatung des Kreises verzahnt. Damit soll ein umfassendes und aufeinander abgestimmtes Unterstützungsangebot für ältere Menschen und ihre Angehörigen sichergestellt werden.

Für Termine in der städtischen Senioren- und Wohnberatung ist eine vorherige Kontaktaufnahme unter 02174 670368 oder per E-Mail an seniorenberatung@burscheid.de

empfehlenswert.

Unterstützung rund um das Thema Pflege

Die Pflegeberatung richtet sich an pflegebedürftige Menschen ebenso wie an ihre Angehörigen. Sie informiert umfassend über Leistungen der Pflegeversicherung, Unterstützungsangebote und Finanzierungsmöglichkeiten. Auch bei der Antragstellung auf Pflegeleistungen wird Unterstützung geleistet.

Darüber hinaus verfolgt die Pflegeberatung einen präventiven Ansatz: Bürgerinnen und Bürger können sich frühzeitig beraten lassen, um sich auf eine mögliche Pflegesituation vorzubereiten. Pflegende Angehörige erhalten Informationen zu Entlastungsangeboten und werden bei Bedarf begleitet. Die Beratung ist kostenlos, trägerneutral und individuell auf die jeweilige Situation abgestimmt.

Mit der neuen Zuständigkeit des Rheinisch-Bergischen Kreises soll die Pflegeberatung in Burscheid künftig noch stärker an die Bedürfnisse der wachsenden älteren Bevölkerung angepasst werden.

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Rucksäcke aus Autos gestohlen: Zwei Fälle von Diebstahl aus Fahrzeugen in Rösrath-Forsbach

16 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Im Rösrather Stadtteil Forsbach haben bislang unbekannte Täter am Montagmittag (15. Dezember) gleich zweimal aus geparkten Fahrzeugen gestohlen. In beiden Fällen schlugen die Täter gezielt Seitenscheiben ein und entwendeten jeweils einen im Fahrzeug zurückgelassenen Rucksack. Die Polizei geht aufgrund der zeitlichen und örtlichen Nähe von einem möglichen Zusammenhang zwischen den Taten aus.

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Einbruch auf Wanderparkplatz

Der erste Diebstahl ereignete sich auf einem Wanderparkplatz im Brück-Forsbacher-Weg. Zwischen 11.45 Uhr und 12.15 Uhr wurde dort die Seitenscheibe eines Mercedes-Benz eingeschlagen. Aus dem Innenraum des Fahrzeugs stahlen die Täter einen Rucksack, in dem sich unter anderem Bargeld, Ausweisdokumente und eine Debitkarte befanden. Im Anschluss versuchten Unbekannte offenbar noch, mit der gestohlenen Karte Bargeld an einem Geldautomaten abzuheben – allerdings ohne Erfolg.

Zweiter Fall nahe Friedhof

Nur wenig später kam es zu einem ähnlichen Vorfall auf einem Parkplatz an einem Friedhof in der Straße Am Sommerberg. Auch hier schlugen die Täter zwischen 11.30 Uhr und 12.15 Uhr die Seitenscheibe eines geparkten VW ein und entwendeten einen Rucksack aus dem Fahrzeug. In diesem Fall befanden sich nach ersten Angaben jedoch keine wertvollen Gegenstände im Inneren.

Zeugenhinweis auf dunklen Audi

An beiden Tatorten nahm die Polizei Strafanzeigen wegen Diebstahls aus Kraftfahrzeugen auf. Ein Zeuge berichtete zudem, in Tatortnähe einen dunklen Audi gesehen zu haben, in dem zwei Männer saßen. Ob das Fahrzeug oder die Insassen mit den Taten in Verbindung stehen, ist derzeit noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen.

Polizei warnt und bittet um Hinweise

Die Polizei Rhein-Berg warnt in diesem Zusammenhang erneut davor, Rucksäcke, Taschen oder andere Wertgegenstände sichtbar im Auto zurückzulassen, auch wenn das Fahrzeug nur für kurze Zeit abgestellt wird. Gerade Wander- und Friedhofsparkplätze gelten als beliebte Tatorte, da Fahrzeuge dort häufig unbeaufsichtigt sind.

Zeuginnen und Zeugen, die am Montagmittag verdächtige Personen oder Fahrzeuge in den Bereichen Brück-Forsbacher-Weg oder Am Sommerberg beobachtet haben oder weitere Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

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Handwerkerfahrzeug in Bensberg aufgebrochen – Polizei warnt vor zunehmenden Diebstählen aus Transportern

16 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach-Bensberg haben Unbekannte am vergangenen Wochenende ein Handwerkerfahrzeug aufgebrochen und hochwertige Arbeitsgeräte entwendet. Die Tat ereignete sich zwischen Freitag, 12. Dezember, 16 Uhr, und Montag, 15. Dezember, 9.30 Uhr in der Straße Burggraben, an der Ecke zur Wipperfürther Straße.

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Der betroffene weiße Ford Transit war während dieses Zeitraums am Straßenrand abgestellt. Als der Besitzer am Montagmorgen zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, stellte er den Einbruch fest und alarmierte umgehend die Polizei. Die eingesetzten Beamtinnen und Beamten fanden deutliche Beschädigungen an der Schiebetür des Transporters, die darauf hindeuten, dass die Täter mit erheblicher Gewalt vorgegangen sind.

Hochwertige Werkzeuge gestohlen

Aus dem Innenraum des Fahrzeugs entwendeten die Täter zahlreiche Arbeitsgeräte und Maschinen namhafter Hersteller. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Wert der gestohlenen Werkzeuge der Marken Hilti, Bosch und Makita auf einen oberen vierstelligen Betrag. Für den betroffenen Handwerker bedeutet der Diebstahl nicht nur einen erheblichen finanziellen Schaden, sondern auch mögliche Einschränkungen bei der Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit.

Ermittlungen laufen – Zeugen gesucht

Die Polizei Rhein-Berg hat eine Strafanzeige aufgenommen und die Ermittlungen aufgenommen. Der Tatzeitraum erstreckt sich über das gesamte Wochenende, weshalb bislang unklar ist, wann genau der Einbruch stattgefunden hat. Aus diesem Grund setzen die Ermittler auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Zeuginnen und Zeugen, die zwischen Freitag und Montag verdächtige Personen, Fahrzeuge oder Geräusche im Bereich Burggraben/Wipperfürther Straße wahrgenommen haben, werden gebeten, sich zu melden. Auch scheinbar nebensächliche Beobachtungen könnten für die Ermittlungen von Bedeutung sein.

Polizei gibt Präventionstipps

In diesem Zusammenhang weist die Polizei erneut darauf hin, dass Handwerkerfahrzeuge häufig gezielt von Dieben ausgespäht werden. Wertvolle Werkzeuge sollten möglichst nicht über Nacht im Fahrzeug verbleiben. Zudem können zusätzliche Sicherungen wie verstärkte Schlösser, Alarmanlagen oder eine gut ausgeleuchtete Abstellfläche das Risiko eines Einbruchs verringern.

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen.

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Stadt Köln lockert Haushaltssperre – Finanzlage bleibt angespannt

15 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Die Stadt Köln stellt ihre Finanzplanung für die kommenden Jahre neu auf. In dieser Woche informiert die Stadtverwaltung die politischen Gremien über eine aktualisierte Prognose der Haushaltsentwicklung. Auf dieser Grundlage läuft die seit längerem bestehende Haushaltssperre zum 31. Dezember 2025 aus. Ab dem Jahr 2026 kehrt die Stadt jedoch zu einer restriktiven Haushaltsbewirtschaftung zurück.

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Deutliche Haushaltsverschlechterungen absehbar

Die aktuellen Berechnungen zeigen, dass sich die finanzielle Situation der Stadt Köln in den kommenden Jahren weiter zuspitzen dürfte. Bereits für das Jahr 2026 wird mit einer zusätzlichen Belastung des Haushalts in Höhe von rund 78 Millionen Euro gerechnet. Hinzu kommt ein globaler Minderaufwand von 45 Millionen Euro, der ebenfalls erwirtschaftet werden muss.

In der mittelfristigen Finanzplanung fallen die Prognosen noch deutlich negativer aus:
Für 2027 werden Verschlechterungen von rund 182 Millionen Euro erwartet, für 2028 etwa 256 Millionen Euro und für 2029 rund 259 Millionen Euro.

Keine formale Haushaltssperre für 2026

Trotz der angespannten Lage verzichtet die Stadt für das Jahr 2026 zunächst auf eine erneute formale Haushaltssperre. Ausschlaggebend dafür sind zusätzliche Konsolidierungsmaßnahmen, die kurzfristig eingeleitet wurden. Dazu zählen unter anderem eine dem Rat separat vorgeschlagene Grundsteuererhöhung, eine strikte Priorisierung von Investitionen sowie eine weiterhin enge Ausgabenkontrolle in den städtischen Dienststellen.

Statt einer Haushaltssperre greift ab 2026 wieder das Instrument der restriktiven Haushaltsbewirtschaftung, das bereits vor Einführung der Sperre angewendet wurde.

Strenge Kontrolle, aber Spielräume für wichtige Bereiche

Im Rahmen der restriktiven Haushaltsbewirtschaftung werden alle Ausgaben weiterhin laufend auf ihre rechtliche und zeitliche Notwendigkeit überprüft. Die bestehenden Konsolidierungsvorgaben für die Dienststellen bleiben bestehen. Gleichzeitig sollen jedoch freiwillige Förderungen, die für den Erhalt wichtiger Strukturen notwendig sind, weiterhin möglich sein.

Eine deutliche Entlastung gibt es für die Bezirksvertretungen: Die bezirksorientierten Mittel, über die die neun Bezirksvertretungen verfügen, sollen im Jahr 2026 nicht mehr beschränkt werden.

Finanzielle Herausforderung bleibt bestehen

Trotz des Auslaufens der Haushaltssperre bleibt die finanzielle Lage der Stadt äußerst angespannt. Die Stadtspitze betont, dass es sich lediglich um eine begrenzte Entlastung handelt und Köln weiterhin weit von einer stabilen Haushaltslage entfernt ist. Die kommenden Jahre werden daher von weiteren Sparanstrengungen und schwierigen Entscheidungen geprägt sein.

Information der politischen Gremien

Der Finanzausschuss wird am Montag, 15. Dezember 2025, über die neue Bewirtschaftungsverfügung informiert. Am Dienstag, 16. Dezember 2025, folgt die Unterrichtung des Stadtrats. Die entsprechenden Unterlagen sind im Ratsinformationssystem der Stadt Köln einsehbar.

Mit dem Schritt zurück zu einer restriktiven Haushaltsbewirtschaftung versucht die Stadt Köln, trotz wachsender finanzieller Belastungen handlungsfähig zu bleiben und zentrale Strukturen zumindest vorerst zu sichern.

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Weihnachtshilfstransport startet Richtung Butscha: Zeichen der Solidarität aus Bergisch Gladbach

15 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Ein besonderes Zeichen der Mitmenschlichkeit macht sich am Mittwoch, 17. Dezember 2025, von Bergisch Gladbach aus auf den Weg: Um 17 Uhr startet an der Britanniahütte 14 ein Transporter, der bis unter das Dach mit Weihnachtspäckchen beladen ist. Ziel ist die ukrainische Partnerstadt Butscha.

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Drei Mitglieder des Städtepartnerschaftsvereins Bergisch Gladbach – Butscha e.V. begleiten den Hilfstransport persönlich. An Bord befinden sich zahlreiche liebevoll gepackte Geschenke, die Bürgerinnen und Bürger aus Bergisch Gladbach in den vergangenen Wochen zusammengestellt haben. Die Päckchen sind für Kinder bestimmt, die in Butscha ohne ihre Eltern aufwachsen und für die ein Geschenk zu Weihnachten weit mehr bedeutet als nur eine kleine Überraschung.

Hilfe, die ankommt

Mit der Aktion möchte der Verein nicht nur materielle Unterstützung leisten, sondern vor allem Hoffnung und Nähe vermitteln. Die Weihnachtspäckchen stehen symbolisch für Solidarität, Mitgefühl und die Gewissheit, auch in schwierigen Zeiten nicht allein zu sein. Gerade für die betroffenen Kinder soll die Unterstützung aus der Partnerstadt ein Zeichen der Verbundenheit über Ländergrenzen hinweg sein.

Einladung zur gemeinsamen Verabschiedung

Der Städtepartnerschaftsverein lädt Medien sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger ein, die Abfahrt des Transporters zu begleiten. Die Verabschiedung bietet die Gelegenheit, den Engagierten persönlich gute Wünsche mit auf den Weg zu geben und die Städtepartnerschaft ganz konkret zu erleben.

Dank an die Unterstützerinnen und Unterstützer

Der Verein bedankt sich ausdrücklich bei allen, die durch Spenden, Organisation und persönliches Engagement dazu beigetragen haben, diesen Weihnachtshilfstransport möglich zu machen. Die Aktion zeigt, wie stark das bürgerschaftliche Engagement in Bergisch Gladbach ist und wie lebendig die Partnerschaft mit Butscha gelebt wird.

Abfahrt des Hilfstransports:
📍 Britanniahütte 14, 51469 Bergisch Gladbach
📅 Mittwoch, 17. Dezember 2025
⏰ 17:00 Uhr

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Neuer Bahnfahrplan in NRW: Mehr Direktverbindungen, aber auch zahlreiche Baustellen

15 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Seit Sonntag gilt bei der Bahn ein neuer Fahrplan. Für Reisende in Nordrhein-Westfalen bringt er sowohl Verbesserungen im Angebot als auch spürbare Einschränkungen durch umfangreiche Bauarbeiten im Schienennetz. Besonders Fernreisende profitieren von zusätzlichen Direktverbindungen, während Pendler sich vielerorts auf Geduld und Alternativen einstellen müssen.

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Mehr Direktverbindungen aus NRW

Mit dem neuen Fahrplan baut die Bahn ihr Fernverkehrsangebot aus. Abends gibt es zusätzliche Direktverbindungen von NRW nach Brüssel und Frankfurt. Ab dem Sommer sollen zudem der Flughafen Brüssel sowie die belgische Hafenstadt Antwerpen direkt mit ICE-Zügen aus Deutschland erreichbar sein.

Auch innerdeutsch erweitert die Bahn ihr Angebot: Auf Verbindungen nach Hamburg und in den Süden Deutschlands werden mehr Züge eingesetzt.

Komfortablere Reisen Richtung Alpen

Reisende in Richtung Alpen profitieren von durchgehenden ICE-Verbindungen. Einige Züge aus Münster und dem Ruhrgebiet, die bislang in Basel endeten, fahren nun weiter bis nach Bern, Zürich, Chur und Brig. Dadurch entfallen für viele Fahrgäste zusätzliche Umstiege.

Einschränkungen in Ostwestfalen

Nicht überall gibt es Verbesserungen. In Ostwestfalen halten abends die späten ICE-Verbindungen aus Berlin und Hannover künftig nicht mehr in Minden, Herford und Gütersloh. Im Gegenzug verkürzt sich die Fahrzeit nach Düsseldorf um rund 25 Minuten.

Großbaustellen prägen das Jahr 2026

Neben dem neuen Fahrplan müssen sich Bahnreisende auf zahlreiche Baustellen einstellen. Besonders betroffen ist das Ruhrgebiet: Ab 9. Januar wird die wichtige Strecke zwischen Duisburg und Essen für sieben Wochen komplett gesperrt. Grund sind Bauarbeiten am Autobahnkreuz Kaiserberg, unter dem mehrere Bahngleise verlaufen.

Eine weitere massive Einschränkung steht auf der Strecke Köln–Wuppertal–Hagen bevor. Von 6. Februar bis 10. Juli 2026 kommt es dort zu Umleitungen, Ausfällen und Ersatzverkehren mit Bussen. Die Arbeiten sind Teil der bundesweiten Generalsanierung des Schienennetzes.

Weitere Sperrungen rund um Köln

Auch der Kölner Hauptbahnhof wird im Frühjahr erneut zeitweise gesperrt, um ein neues Stellwerk in Betrieb zu nehmen. Zusätzlich wird von Juli bis Dezember auf der rechtsrheinischen Strecke von Troisdorf über Bonn und Koblenz bis nach Wiesbaden gebaut, was ebenfalls zu Umleitungen und längeren Fahrzeiten führt.

Fazit

Der neue Bahnfahrplan bringt für NRW mehr Direktverbindungen und neue internationale Ziele, geht jedoch mit erheblichen Einschränkungen durch Bauarbeiten einher. Für viele Reisende bedeutet das: bessere Perspektiven im Fernverkehr, aber zugleich ein Jahr voller Baustellen, Umleitungen und Ersatzverkehre im Regional- und Pendlerverkehr.

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Bauarbeitsplätze im Rheinisch-Bergischen Kreis auch im Winter gesichert

15 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Für die rund 1.880 Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter im Rheinisch-Bergischen Kreis bedeutet der Winter keine Existenzsorgen. Trotz Schnee, Frost und witterungsbedingter Baustopps gelten ihre Arbeitsplätze als „winterfest“. Möglich macht das das Saison-Kurzarbeitergeld, mit dem Beschäftigte auch in der kalten Jahreszeit im Job bleiben und weiterhin Einkommen erhalten.

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Arbeiten ruhen – Verträge laufen weiter

In den Wintermonaten können viele Arbeiten auf dem Bau nicht ausgeführt werden: Fundamente lassen sich nicht ausheben, Straßen nicht asphaltieren, Leitungen nicht verlegen. Dennoch bleiben Arbeitsverträge bestehen und Löhne gesichert. Das Saison-Kurzarbeitergeld – früher als Schlechtwettergeld bekannt – greift von Dezember bis März und sorgt dafür, dass Baubeschäftigte nicht entlassen werden müssen, wenn das Wetter Außenarbeiten unmöglich macht.

Die Arbeitsagentur übernimmt in dieser Zeit einen Teil des Lohnausfalls. Je nach Situation erhalten Beschäftigte bis zu 67 Prozent des Nettolohns als Ausgleich.

Vorteile für Betriebe und Beschäftigte

Im Rheinisch-Bergischen Kreis gibt es rund 262 Baubetriebe, die von dieser Regelung profitieren können. Für Unternehmen bedeutet das Planungssicherheit: Fachkräfte bleiben im Betrieb, und aufwendige Neueinstellungen im Frühjahr entfallen. Gleichzeitig haben Beschäftigte eine ganzjährige Perspektive und stabile Einkünfte.

Das Saison-Kurzarbeitergeld lässt sich dabei flexibel einsetzen. Betriebe können es für die gesamte Belegschaft oder nur für einzelne Teams beantragen. Auch eine nachträgliche Meldung bei der Arbeitsagentur ist möglich, wenn Aufträge wetterbedingt nicht ausgeführt werden konnten. Der bürokratische Aufwand gilt als überschaubar.

Auch andere Branchen profitieren

Nicht nur klassische Bauunternehmen können das Saison-Kurzarbeitergeld nutzen. Auch Dachdecker-, Gerüstbau- sowie Garten- und Landschaftsbetriebe zählen zu den Branchen, die im Winter häufig von witterungsbedingten Ausfällen betroffen sind und deshalb auf diese Unterstützung zurückgreifen können.

Voraussetzungen vor Antragstellung

Bevor ein Betrieb Saison-Kurzarbeitergeld beantragt, müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen geprüft werden. Dazu gehört, ob Beschäftigte in der wetterbedingt arbeitsfreien Zeit andere Aufgaben im Betrieb übernehmen können, etwa in der Halle oder im Lager. Zudem sind vorhandene Urlaubstage und Arbeitszeitguthaben zu berücksichtigen.

Insgesamt sorgt das Saison-Kurzarbeitergeld dafür, dass Bauarbeitsplätze im Rheinisch-Bergischen Kreis auch in der kalten Jahreszeit gesichert bleiben – ein wichtiger Stabilitätsfaktor für Beschäftigte und Unternehmen gleichermaßen.

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Vorsorge fürs Alter: Kostenlose Beratungsangebote im Rheinisch-Bergischen Kreis im Januar 2026

15 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Wer frühzeitig Vorsorge treffen möchte für den Fall, dass persönliche Angelegenheiten nicht mehr vollständig selbst geregelt werden können, erhält im Rheinisch-Bergischen Kreis auch im Januar 2026 umfassende Unterstützung. In Zusammenarbeit mit den örtlichen Betreuungsvereinen bieten die Kommunen wieder kostenlose Beratungsangebote rund um das Betreuungsrecht an. Das Angebot richtet sich sowohl an Bürgerinnen und Bürger, die vorsorgen möchten, als auch an Menschen, die bereits eine rechtliche Betreuung übernommen haben oder vor dieser Aufgabe stehen.

Beratung und Information vor Ort

Die Beratungen informieren unter anderem zu Vorsorgevollmachten, Betreuungsverfügungen, Patientenverfügungen sowie zu Aufgaben und Rechten rechtlicher Betreuerinnen und Betreuer. Ergänzt werden die Sprechstunden durch Informationsveranstaltungen in den jeweiligen Städten und Gemeinden.

Bürgerinnen und Bürger aus Bergisch Gladbach wenden sich direkt an die Betreuungsbehörde der Stadt Bergisch Gladbach unter der Telefonnummer 02202 / 14-2639.

Beratungstermine im Januar 2026

In den übrigen Kommunen des Rheinisch-Bergischen Kreises finden die Beratungsangebote an folgenden Terminen statt:

  • Burscheid:
    Donnerstag, 15. Januar 2026, 12–14 Uhr
    Rathaus Burscheid, Höhestraße 7–9, Raum 0.01
    Terminvereinbarung: 02171 75041-14
  • Kürten:
    Dienstag, 13. Januar 2026, 9–12 Uhr
    Bürgerhaus Kürten, Karlheinz-Stockhausen-Platz 1
    Terminvereinbarung: 02171 49030
  • Leichlingen:
    Donnerstag, 15. Januar 2026, 14.30–17 Uhr
    Quartiersbüro Leichlingen, Kirchstraße 6–8
    Terminvereinbarung: 02171 75041-14
  • Odenthal:
    Donnerstag, 8. Januar 2026, 14–17 Uhr
    Rathaus Odenthal, Altenberger-Dom-Straße 31 (Trauzimmer)
    Terminvereinbarung: 02171 49030
  • Overath:
    Dienstag, 13. Januar 2026, 10–13 Uhr
    Caritas Rhein-Berg, Wiesenauel 36a
    Terminvereinbarung: 02205 8950680
  • Rösrath:
    Donnerstag, 15. Januar 2026, 9–12 Uhr
    Lebenshilfe Rösrath, Hauptstraße 71
    Terminvereinbarung: 02205 8950680
  • Wermelskirchen:
    Montag, 12. Januar 2026, 14.30–17 Uhr
    Haus der Begegnung, Schillerstraße 6
    Terminvereinbarung: 02171 75041-14

Flexible Terminvereinbarung möglich

In allen genannten Kommunen – mit Ausnahme von Bergisch Gladbach – können auch individuelle Termine außerhalb der festen Sprechzeiten vereinbart werden. Zudem sind Hausbesuche möglich, wenn persönliche Gründe dies erforderlich machen.

Mit den regelmäßigen Beratungsangeboten möchten Kreis und Betreuungsvereine dazu beitragen, rechtliche Vorsorge frühzeitig zu klären und Bürgerinnen und Bürger bei verantwortungsvollen Aufgaben rund um Betreuung und Selbstbestimmung kompetent zu unterstützen.

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Unfall Sand

Tödlicher Verkehrsunfall in Bergisch Gladbach-Sand: Pkw prallt gegen Hauswand

15 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Donnerstagnachmittag (13.12.) im Stadtteil Sand ereignet. Ein 84-jähriger Autofahrer ist nach einem Zusammenstoß mit einer Hauswand später im Krankenhaus verstorben. Polizei und Feuerwehr waren mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Unfall Sand

Unfall im Kreuzungsbereich

Gegen 13:55 Uhr war der Mann aus Bergisch Gladbach mit seinem schwarzen BMW auf der Ommerbornstraße unterwegs. Im Kreuzungsbereich Sander Straße / Herkenrather Straße verlor er aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Pkw kam von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen eine Hauswand. Durch die Wucht des Aufpralls wurden zudem zwei geparkte Fahrzeuge beschädigt.

Nach ersten Einschätzungen ist nicht auszuschließen, dass der Fahrer am Steuer einen internistischen Notfall erlitten hatte.

Reanimationsmaßnahmen vor Ort

Unmittelbar nach dem Unfall befreiten Ersthelfer den 84-Jährigen aus dem Fahrzeug und begannen mit Reanimationsmaßnahmen. Kurz darauf trafen Polizeibeamte ein und setzten die Wiederbelebung fort, bis der Rettungsdienst die Versorgung übernahm. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er jedoch kurze Zeit später verstarb.

Umfangreicher Einsatz von Feuerwehr und Hilfsdiensten

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach sicherte die Unfallstelle und streute ausgelaufene Betriebsmittel ab. Wegen einer leichten Rauchentwicklung im Motorraum wurde das Fahrzeug mithilfe einer Seilwinde zurückgezogen und vorsorglich mit Wasser gekühlt. Zudem leuchteten Einsatzkräfte die Unfallstelle für die polizeiliche Unfallaufnahme aus. Ein weiterer beschädigter Pkw wurde aus einer Einfahrt geborgen.

Insgesamt war die Feuerwehr mit 21 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen vor Ort. Zur Unterstützung der Polizei Rhein-Berg wurde ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam der Polizei Neuss hinzugezogen. Das Technische Hilfswerk (THW) überprüfte die Schäden am Gebäude. Nach Einschätzung eines Baufachberaters besteht keine akute Einsturzgefahr.

Straßen stundenlang gesperrt

Während der umfangreichen Unfallaufnahme blieben Teile der Ommerbornstraße, der Sander Straße und der Herkenrather Straße bis etwa 19:30 Uhr gesperrt. Die Polizei Rhein-Berg hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.

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Verdächtiger Koffer legt Bonner Hauptbahnhof stundenlang lahm

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Ein Großeinsatz der Polizei hat am Donnerstagabend den Bonner Hauptbahnhof über mehrere Stunden vollständig gesperrt. Auslöser waren zwei herrenlose Gepäckstücke in einem Zug des Rhein-Ruhr-Express. Erst nach fast sieben Stunden konnten die Einsatzkräfte Entwarnung geben.

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Gepäckstücke im Zug entdeckt

Der Einsatz begann am frühen Donnerstagabend. Gegen kurz nach 19 Uhr fuhr ein Rhein-Ruhr-Express in den Bonner Hauptbahnhof ein. Dem Zugpersonal fielen ein unbeaufsichtigter Koffer sowie eine Tasche auf, die keinem Fahrgast zugeordnet werden konnten. Daraufhin wurde die Bundespolizei verständigt.

Die alarmierten Beamten begutachteten die Gepäckstücke zunächst vor Ort im Zug. Aufgrund auffälliger Merkmale, unter anderem einer mutmaßlichen Verbindung zu einer Stromquelle, wurden Spezialisten für Sprengstoffdelikte hinzugezogen.

Bahnhof komplett gesperrt

Da von den Gepäckstücken eine mögliche Gefahr ausging, wurden zunächst mehrere Gleise gesperrt. Im weiteren Verlauf weitete sich die Maßnahme auf den gesamten Hauptbahnhof aus. Der Bereich wurde weiträumig abgesperrt, zahlreiche Einsatzkräfte von Bundes- und Landespolizei waren vor Ort, ebenso Feuerwehr und Rettungsdienst.

Kein Zug konnte den Bonner Hauptbahnhof mehr anfahren oder verlassen. Die Sperrung führte zu erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr.

Massive Auswirkungen auf den Bahnverkehr

Vor allem der linksrheinische Bahnverkehr war stark betroffen. Auf den Strecken zwischen Köln und Koblenz sowie zwischen Bonn und Euskirchen kam es zu Zugausfällen und Verspätungen. Ersatzverkehre konnten nur eingeschränkt angeboten werden. Viele Reisende wichen notgedrungen auf die Stadtbahnlinien 16 und 18 aus, um ihr Ziel zu erreichen.

Die Sprengstoffexperten untersuchten die Gepäckstücke mehrfach und mit großer Vorsicht. Insbesondere der Hartschalenkoffer galt über Stunden hinweg als problematisch.

Entwarnung nach sieben Stunden

Erst in den frühen Morgenstunden konnte schließlich Entwarnung gegeben werden: Sowohl der Koffer als auch die Tasche enthielten lediglich gewöhnliches, völlig ungefährliches Reisegepäck. Eine konkrete Gefahr bestand nicht.

Nach Abschluss des Einsatzes wurde der Bonner Hauptbahnhof schrittweise wieder freigegeben. Der Vorfall zeigt jedoch erneut, welche weitreichenden Folgen herrenloses Gepäck im öffentlichen Verkehr haben kann.

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