Ein mutmaßlicher Einbrecher ist am Montagnachmittag (22. Dezember) in Overath kurz nach der Tat von der Polizei gestellt worden. Der Vorfall ereignete sich gegen 14.30 Uhr in einem Einfamilienhaus an der Mucher Straße – während sich die Bewohner im Haus aufhielten.
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Täter dringt durch Terrassentür ein
Nach Angaben der Hausbewohner beobachteten diese, wie ein unbekannter Mann durch eine auf Kipp stehende Terrassentür in das Gebäude eindrang. Der Einbruch dauerte nur wenige Minuten. Anschließend verließ der Mann das Haus und entfernte sich zu Fuß in Richtung Overather Innenstadt. Nach ersten Erkenntnissen entwendete er rund 70 Euro aus einer Geldbörse.
Schnelle Fahndung führt zum Erfolg
Unmittelbar nach dem Notruf entsandte die Polizei mehrere Streifenwagen zum Einsatzort und leitete eine Fahndung ein. Am Bahnhof Overath entdeckten Einsatzkräfte wenig später einen Mann, auf den die Täterbeschreibung der Bewohner zutraf. Der Verdächtige, ein 56-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz, wurde kontrolliert und zur Polizeiwache Bergisch Gladbach gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen.
Ermittlungen laufen weiter
Die Polizei nahm eine Strafanzeige wegen Einbruchs auf und veranlasste eine Spurensicherung am Tatort. Auf Wunsch der Bewohner wurde zudem die Kriminalprävention eingeschaltet, um eine technische Beratung zum Einbruchschutz durchzuführen.
Das zuständige Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg bittet Zeuginnen und Zeugen, die im Zusammenhang mit dem Einbruch verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.
Die Tourismusorganisation Das Bergische blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Mit wegweisenden Projekten, starken Netzwerken und messbaren wirtschaftlichen Effekten hat sich die Mittelgebirgsregion erneut als attraktive Freizeit-, Wander- und Kurzreiseregion im Umfeld der großen NRW-Städte positioniert. Gleichzeitig wurden wichtige Grundlagen für die weitere Entwicklung in den kommenden Jahren gelegt.
Austausch auf Bundesebene stärkt Profil der Region
Ein besonderer Höhepunkt des Jahres war die Ausrichtung der Klausurtagung des Bundesverbandes Deutsche Mittelgebirge im Mai. Vertreterinnen und Vertreter aus 26 Regionen kamen im Bergischen zusammen, um über Digitalisierung, nachhaltige Destinationsentwicklung und moderne Organisationsstrukturen zu beraten. Dabei konnte Das Bergische sein eigenes strategisches Konzept als Beispiel für eine zukunftsorientierte und vernetzte Tourismusregion vorstellen und bundesweit Akzente setzen.
Gesundheitstourismus als Zukunftsfeld
Ein zentraler Meilenstein 2025 war die Förderempfehlung für das Projekt „Bergisch Balance – Region mit Weitblick für Körper, Geist und Seele“. Ziel ist der gezielte Ausbau des Gesundheitstourismus auf Basis der natürlichen Ressourcen der Region. Geplant sind unter anderem ein naturnaher Gesundheitsweg im heilklimatischen Kurort Eckenhagen sowie ein digitales Erlebnis-Tool, das individuelle Gesundheitsimpulse vermittelt. Damit wird ein Themenfeld gestärkt, dem für die Zukunft großes Entwicklungspotenzial zugeschrieben wird.
Wander- und Kulturerlebnisse weiter ausgebaut
Auch im Bereich Wandern und Naturerlebnis verlief das Jahr erfolgreich. Die Bergischen Wanderwochen fanden 2025 gleich zweimal statt – im Frühjahr und im Herbst. Im Rahmen der Kooperation „Stadt Land Fluss trifft Bergische Wanderwochen“ wurden im Herbst mehr als 200 Veranstaltungen angeboten, darunter Gesundheitswanderungen, Exkursionen und kulinarische Formate. Die Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Rheinland, den Biologischen Stationen und dem Naturpark Bergisches Land unterstrich die kulturelle und ökologische Vielfalt der Region.
Netzwerke und Jubiläum beim Bergischen Tourismustag
Der Bergische Tourismustag 2025 stand ganz im Zeichen des Austauschs und der Zukunftsentwicklung. Mehr als 100 Teilnehmende aus Wirtschaft, Politik und Tourismus diskutierten über digitale Buchbarkeit, intelligente Lösungen im Tourismus und neue Erlebnisangebote. Gleichzeitig feierte Das Bergische sein 20-jähriges Bestehen und blickte auf zwei Jahrzehnte erfolgreicher Profilbildung zurück.
Qualitätswanderwege erneut ausgezeichnet
Ein weiteres positives Signal kam aus dem Bereich Wandern: Sowohl der Bergische Weg als auch der Bergische Panoramasteig wurden 2025 zum fünften Mal in Folge als „Qualitätswege Wanderbares Deutschland“ rezertifiziert. Die Fernwanderwege erfüllen erneut die hohen Anforderungen an naturnahe Wegeführung, zuverlässige Beschilderung und hohe Erlebnisqualität – ein Ergebnis des langjährigen Engagements vieler Partner aus Kommunen, Ehrenamt und Tourismuswirtschaft.
Tourismus bleibt starker Wirtschaftsfaktor
Die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus im Bergischen wurde durch eine aktuelle Auswertung des dwif für das Jahr 2024 untermauert. Demnach erzielte die Tourismuswirtschaft einen Bruttoumsatz von rund 539,4 Millionen Euro und eine Wertschöpfung von 262 Millionen Euro. Mit 13,1 Millionen Tagesreisen und 2,4 Millionen Übernachtungen behauptet sich die Region erfolgreich als beliebtes Ziel für Freizeit, Naherholung und Kurzurlaube. Besonders erfreulich ist der Anstieg der Übernachtungszahlen gegenüber 2022 sowie höhere Ausgaben pro Aufenthaltstag.
Tourismus wirkt über viele Branchen hinaus
Die Analyse zeigt zudem, dass der Tourismus weit über Hotellerie und Gastronomie hinaus positive Effekte entfaltet. Auch Einzelhandel, Dienstleister, lokale Produzenten und Handwerksbetriebe profitieren spürbar von der touristischen Nachfrage. Damit trägt der Tourismus wesentlich zur Lebensqualität und wirtschaftlichen Stabilität der Region bei.
Ausblick auf 2026: Qualität, Gesundheit und neue Angebote
Für das Jahr 2026 stehen bereits zahlreiche Projekte auf der Agenda. Dazu zählen die Umsetzung von „Bergisch Balance“, der weitere Ausbau des Bergischen Wanderlands, die Bergischen Wanderwochen im Frühjahr sowie neue Akzente im Radtourismus – unter anderem mit der erstmals geplanten Bergischen Radwoche im August 2026. Ergänzt werden diese Vorhaben durch den Ausbau digitaler Buchungsmöglichkeiten sowie neue Kultur- und Genussformate.
Mit einer klaren Strategie, starken Partnerschaften und positiven wirtschaftlichen Kennzahlen geht Das Bergische damit zuversichtlich in die Zukunft und setzt weiter auf nachhaltige Entwicklung, Qualität und Vernetzung.
In der Nacht auf Sonntag hat die Polizei nach einem Einbruch in einen Baumarkt in Kürten drei Tatverdächtige festgenommen. Die Männer stehen im Verdacht, zuvor auch einen weiteren Einbruchsversuch in der Region unternommen zu haben. Sie sollen noch am Montag einem Haftrichter vorgeführt werden.
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Alarmmeldung führt Polizei auf die Spur
Ausgangspunkt der nächtlichen Ermittlungen war ein Alarm, der gegen 2 Uhr bei einem Werkzeuggeschäft in Burscheid ausgelöst wurde. Der Inhaber erhielt eine entsprechende Meldung auf sein Mobiltelefon und informierte umgehend die Polizei. Unbekannte Täter hatten versucht, in das Geschäft an der Straße Linde einzudringen, flüchteten jedoch, als der Alarm anschlug. Dabei nutzten sie einen weißen Peugeot, dessen Kennzeichen von einer Überwachungskamera erfasst wurde.
Einbruch in Kürten nur kurze Zeit später
Rund eine Stunde später meldete ein weiterer Notruf einen Einbruch in einen Baumarkt an der Industriestraße in Kürten. Dort hatten die Täter ein Rolltor sowie eine Glastür gewaltsam geöffnet und mehrere hochwertige Werkzeuge entwendet. Auch hier flüchteten sie mit einem weißen Peugeot – erneut konnte das Kennzeichen videotechnisch gesichert werden.
Polizeikontrolle bringt schnellen Erfolg
Gegen 3.35 Uhr entdeckte eine Streifenwagenbesatzung in Kürten-Bechen das gesuchte Fahrzeug und stoppte es. Im Wagen saßen drei Männer, im Kofferraum fanden die Beamten die kurz zuvor gestohlenen Werkzeuge. Die Verdächtigen wurden daraufhin vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache nach Bergisch Gladbach gebracht.
Tatverdächtige ohne festen Wohnsitz
Nach Angaben der Polizei verfügen die drei Männer über keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Zwei von ihnen sind bereits wegen ähnlicher Delikte polizeibekannt. Aufgrund bestehender Fluchtgefahr sollen alle drei Beschuldigten im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungen dauern an.
Zum Jahreswechsel profitieren tausende geringfügig Beschäftigte im Rheinisch-Bergischen Kreis von einer spürbaren Einkommenssteigerung. Rund 24.600 Mini-Jobberinnen und Mini-Jobber können ab Januar monatlich bis zu 603 Euro verdienen. Möglich wird das durch die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns, der auf 13,90 Euro pro Stunde steigt.
Mindestlohnerhöhung wirkt sich direkt aus
Viele Mini-Jobber arbeiten zum gesetzlichen Mindestlohn. Für sie bedeutet die Anhebung ein konkretes Plus: Wer etwa zehn Stunden pro Woche beschäftigt ist, erhält ab Januar rund 47 Euro mehr im Monat. Damit steigt das verfügbare Einkommen vieler geringfügig Beschäftigter deutlich – gerade in Zeiten hoher Lebenshaltungskosten ein wichtiger Faktor.
Gleiche Rechte wie andere Beschäftigte
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) weist darauf hin, dass Mini-Jobber rechtlich nicht schlechter gestellt sind als andere Beschäftigte. Auch für sie gelten grundlegende Arbeitnehmerrechte. Dazu zählen unter anderem bezahlter Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sowie Zuschläge für Nacht-, Wochenend- oder Feiertagsarbeit, sofern diese im Betrieb üblich sind. Auch Sonderzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld dürfen Mini-Jobbern nicht grundsätzlich vorenthalten werden.
Viele Mini-Jobs in der Gastronomie
Besonders verbreitet sind Mini-Jobs im Rheinisch-Bergischen Kreis in der Gastronomie. Allein in Restaurants, Gaststätten und Hotels arbeiten rund 2.930 Menschen auf geringfügiger Basis. Auch im Einzelhandel, in Bäckereien, Kantinen oder bei saisonalen Angeboten wie Weihnachtsmärkten spielen Mini-Jobs eine wichtige Rolle für den laufenden Betrieb vieler Unternehmen.
Kritik an der Verdrängung regulärer Stellen
Trotz der Einkommensverbesserung sieht die NGG die hohe Zahl an Mini-Jobs kritisch. Aus Sicht der Gewerkschaft besteht die Gefahr, dass reguläre sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze verdrängt werden. Nur Voll- oder Teilzeitstellen mit Sozialversicherung bieten einen umfassenden Schutz, etwa bei Rente, Pflege oder Arbeitslosigkeit.
Frauen besonders betroffen
Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die soziale Absicherung von Frauen. Rund 58 Prozent der geringfügig Beschäftigten im Rheinisch-Bergischen Kreis sind weiblich. Häufig nutzen insbesondere junge Mütter Mini-Jobs als Wiedereinstieg in den Beruf. Der Schritt in eine reguläre Beschäftigung gelingt jedoch nicht immer, was langfristig zu Nachteilen führen kann – etwa bei der Altersvorsorge.
Forderung nach Reform der Mini-Jobs
Vor diesem Hintergrund spricht sich die NGG dafür aus, Mini-Jobs in ihrer bisherigen Form zu reformieren oder abzuschaffen. Ziel sei es, dass jede geleistete Arbeitsstunde vom ersten Moment an vollständig sozialversicherungspflichtig ist. Die aktuelle Mindestlohnerhöhung sei zwar ein wichtiger Schritt, könne aber die strukturellen Probleme geringfügiger Beschäftigung nicht lösen.
Für die Mini-Jobber im Rheinisch-Bergischen Kreis bringt der Jahreswechsel dennoch zunächst eine positive Nachricht: Mehr Geld im Portemonnaie – und zugleich eine neue Debatte über faire Arbeitsbedingungen und soziale Absicherung.
Der Rheinisch-Bergische Kreis setzt sein Engagement für die Unterstützung der vom Krieg betroffenen Menschen in der Ukraine fort. Mit der Übergabe eines umgebauten VW-Busses an die Humanitäre Hilfe Bergisch Gladbach und die Humanitäre Hilfe Overath stellt der Kreis erneut dringend benötigte logistische Hilfe zur Verfügung.
Fahrzeug aus dem Kreiseinsatz für humanitäre Zwecke
Bei dem gespendeten Fahrzeug handelt es sich um einen VW-Bus, der zuvor als Vermessungsfahrzeug im Einsatz war. Nach seiner Aussonderung wurde er technisch überprüft und für den weiteren Einsatz vorbereitet. Landrat Arne von Boetticher überreichte nun die Fahrzeugschlüssel an die beiden Vereinsvorsitzenden Ulrich Gürster und Norbert Kuhl. Mit der Spende soll die wichtige Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer gezielt unterstützt werden.
Bewährte Zusammenarbeit mit Hilfsvereinen
Die beiden Hilfsorganisationen engagieren sich seit Beginn des Krieges intensiv für die Ukraine-Hilfe und haben bereits mehrfach Fahrzeuge aus der Reserve des Kreises erhalten. Zuvor wurden unter anderem ein Krankentransportwagen, ein Kommandowagen sowie ein Multivan der Straßenmeisterei übergeben, der bereits in die Ukraine gebracht wurde. Der neue VW-Bus schließt nun an diese Reihe an.
Vielseitig einsetzbar im Krisengebiet
Durch den früheren Umbau zum Vermessungsfahrzeug verfügt der Bus über keine hintere Sitzreihe und bietet dadurch zusätzlichen Stauraum. Damit eignet er sich besonders gut für den Transport von Hilfsgütern, kann aber auch flexibel für andere logistische Aufgaben eingesetzt werden. Nach dem abgeschlossenen Check-up wird sich das Fahrzeug in Kürze auf den Weg in die Ukraine machen.
Mit der erneuten Fahrzeugspende leistet der Rheinisch-Bergische Kreis einen weiteren konkreten Beitrag zur humanitären Hilfe und unterstützt die Hilfsvereine dabei, dringend benötigte Unterstützung direkt dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird.
Am Sonntagabend, 21. Dezember, kam es im Stadtgebiet von Wermelskirchen zu einer Reihe von Einbrüchen. Die Polizei wurde innerhalb weniger Stunden zu insgesamt drei Tatorten gerufen. In allen Fällen verschafften sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zugang zu Wohnhäusern.
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Zwei Einbrüche im Wohngebiet Marderweg
Besonders betroffen war ein Wohngebiet im Marderweg. Dort wurden gleich zwei benachbarte Häuser Ziel von Einbrechern. In einem Fall wurde zwischen 9.30 Uhr und 20.20 Uhr eine Terrassentür aufgebrochen. Die Täter durchsuchten offenbar alle Etagen des Hauses und entwendeten nach ersten Erkenntnissen mehrere Armbanduhren sowie Schmuck.
Während die Bewohner des Nachbarhauses zwischen 17.00 Uhr und 21.30 Uhr abwesend waren, schlugen die Täter erneut zu. Auch hier wurde die Terrassentür aufgehebelt. Vor allem das Schlafzimmer wurde intensiv durchsucht. Ob dabei Gegenstände entwendet wurden, war zunächst noch unklar.
Weiterer Einbruch in der Straße Am Vogelsang
Ein dritter Einbruch ereignete sich am selben Abend in der Straße Am Vogelsang. Zwischen 15.00 Uhr und 21.00 Uhr brachen die Täter ein Fenster im Erdgeschoss eines Hauses auf und gelangten so ins Innere. Nach Angaben der Geschädigten wurde ein geringer Bargeldbetrag gestohlen.
Polizei ermittelt und sucht Zeugen
An allen drei Tatorten nahm die Polizei Strafanzeigen auf und ließ den Erkennungsdienst zur Spurensicherung kommen. Die Ermittlungen laufen, ein möglicher Zusammenhang zwischen den Taten wird geprüft.
Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die am Sonntag verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Marderweg oder Am Vogelsang beobachtet haben, sich beim zuständigen Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg zu melden. Hinweise können telefonisch unter der Rufnummer 02202 205-0 abgegeben werden.
Nach rund 800 Jahren ist Schluss: Die Rheinfähre zwischen Düsseldorf und Meerbusch hat am Freitag ihre letzte Fahrt absolviert. Für viele Menschen in beiden Städten war die Überfahrt über den Rhein fester Bestandteil des Alltags – ob auf dem Weg zur Schule, zur Arbeit oder für Ausflüge am Wochenende. Mit der Einstellung des Betriebs endet nun eine lange Tradition, die Generationen geprägt hat.
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Personalmangel als Hauptgrund für das Aus
Der entscheidende Grund für das Ende des Fährbetriebs ist der anhaltende Personalmangel. Trotz intensiver Suche konnten keine neuen Mitarbeitenden gewonnen werden, um den Betrieb dauerhaft aufrechtzuerhalten. Die Arbeit an Bord gilt als anspruchsvoll und zeitintensiv: Neben den regulären Fahrten fallen regelmäßig Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an, oft auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten. Unter diesen Bedingungen ließ sich der Betrieb zuletzt nicht mehr wirtschaftlich und organisatorisch sichern.
Ein Familienbetrieb mit langer Geschichte
Mit der letzten Fahrt endet auch ein bedeutendes Kapitel Familiengeschichte. Über Jahrzehnte hinweg wurde die Fähre von derselben Familie betrieben. Der letzte Fährmann stand mehr als 40 Jahre selbst am Steuer, insgesamt prägte seine Familie den Betrieb rund 60 Jahre lang. Für ihn und viele Stammgäste war die Fähre weit mehr als ein Verkehrsmittel – sie war ein Stück Heimat und gelebte Tradition.
Bedeutend für Alltag und Freizeit
In den vergangenen Jahrzehnten transportierte die Motorfähre werktags vor allem Schülerinnen und Schüler, Beschäftigte der Kaiserswerther Kliniken sowie Besucherinnen und Besucher der Messe. An den Wochenenden nutzten zahlreiche Ausflügler die Verbindung, um bequem zwischen Düsseldorf und Meerbusch zu pendeln. Die Fähre war damit nicht nur praktisch, sondern auch ein wichtiger Bestandteil des regionalen Lebens.
Städte prüfen mögliche Lösungen
Der Abschied fällt vielen schwer – auch den Kommunen. Die Städte Düsseldorf und Meerbusch wollen prüfen, ob es Perspektiven für einen Erhalt oder eine Wiederbelebung der Fährverbindung gibt. Gespräche dazu sollen im Januar aufgenommen werden. Ob sich eine Lösung findet, ist derzeit offen.
Ein Stück Geschichte geht zu Ende
Mit der Einstellung des Fährbetriebs verschwindet ein Stück regionaler Geschichte, das den Rhein über Jahrhunderte hinweg als verbindendes Element erlebbar gemacht hat. Die Fähre verband nicht nur zwei Ufer, sondern auch Menschen, Erinnerungen und den Alltag einer ganzen Region.
Gleich zwei Polizeieinsätze beschäftigten die Einsatzkräfte am Freitagabend und in der Nacht zu Samstag in Bergisch Gladbach. Während Unbekannte im Ortsteil Sand in ein Wohnhaus einbrachen, wurde in der Innenstadt ein E-Scooter-Fahrer unter Drogeneinfluss aus dem Verkehr gezogen.
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Schmuck bei Tageswohnungseinbruch gestohlen
Im Ortsteil Sand verschafften sich bislang unbekannte Täter am Freitag, 19. Dezember 2025, zwischen 18.20 Uhr und 23.30 Uhr gewaltsam Zugang zu einem freistehenden Einfamilienhaus in der Straße Lehmstich. Nach bisherigen Erkenntnissen hebelten die Einbrecher ein rückwärtig gelegenes Fenster auf und gelangten so ins Innere des Hauses. Dort durchsuchten sie die Räumlichkeiten und entwendeten Schmuck. Anschließend flüchteten die Täter unerkannt.
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeuginnen und Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden.
E-Scooter-Fahrer unter Drogeneinfluss gestoppt
In den frühen Morgenstunden des Samstags fiel einer Polizeistreife ein 56-jähriger Mann aus Bergisch Gladbach auf, der mit einem E-Scooter über die Handstraße unterwegs war. Bei einer anschließenden Verkehrskontrolle ergaben sich Hinweise auf einen möglichen Drogeneinfluss.
Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen. Ihn erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass auch für E-Scooter-Fahrer die gleichen Regeln im Hinblick auf Alkohol- und Drogenkonsum gelten wie für andere motorisierte Verkehrsteilnehmer.
Die Stadt Köln startet zu Beginn des neuen Jahres eine Reihe von Bau- und Verkehrsmaßnahmen in mehreren Stadtteilen. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, insbesondere für den Rad- und Fußverkehr, sowie wichtige Infrastrukturen instand zu halten oder weiterzuentwickeln. Einige Projekte beginnen bereits Anfang Januar 2026, andere laufen schon seit Monaten und werden fortgeführt.
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Sicherer Radverkehr auf der Jahnstraße
In der Kölner Innenstadt wird die Jahnstraße zwischen Mauritiuswall und Humboldtstraße für den Radverkehr deutlich sicherer gestaltet. Die Strecke ist eine wichtige Verbindung zwischen Zülpicher Platz und Neumarkt. Bisher mussten Radfahrende hier zwischen Stadtbahnschienen und parkenden Autos fahren – eine Situation mit erhöhtem Unfallrisiko. Als kurzfristige Maßnahme werden ab der Woche vom 5. Januar 2026 die Beschilderung angepasst und die Fahrbahn freigeräumt. Rund zehn Längsparkplätze entfallen, sodass Radfahrende künftig ausreichend Platz haben, um sicher neben den Schienen zu fahren.
Norbertstraße: Mindestfahrbahnbreite wird umgesetzt
Im Gereonsviertel wird die Norbertstraße angepasst, um die gesetzlich vorgeschriebene Mindestfahrbahnbreite von 3,05 Metern sicherzustellen. Parkende Fahrzeuge hatten die Straße bislang teilweise stark eingeengt. Ab dem 12. Januar 2026 werden Markierungen entfernt und die Beschilderung geändert. Insgesamt fallen 21 Parkplätze weg. Um den Parkdruck für Anwohnende abzufedern, werden die verbleibenden Stellplätze ausschließlich als Bewohnerparkplätze ausgewiesen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich fünf Werktage.
Tunnel Gulliver: Sperrung wegen Instandhaltungsarbeiten
In der Altstadt/Nord kommt es ab dem 7. Januar 2026 zu Einschränkungen im Tunnel Gulliver/Bahndamm/Domhof. Aufgrund von Abbrucharbeiten am Gewölbe über dem Rheinufertunnel wird die Tunnelröhre in Fahrtrichtung Nord gesperrt. Die Arbeiten dauern bis zum 30. Januar 2026. Der Verkehr in Richtung Süden bleibt möglich, eine Umleitung nach Norden wird ausgeschildert.
Große Infrastrukturprojekte laufen weiter
Parallel zu den neuen Maßnahmen setzt die Stadt zahlreiche bereits angekündigte Bauprojekte fort. Dazu zählen unter anderem:
der Umbau des Dellbrücker Marktplatzes und die Sanierung der Straße „An der Kemperwiese“ bis Sommer 2026,
die Neugestaltung mehrerer Kreuzungen an der Weißer Straße in Rodenkirchen,
der Bau eines Kreisverkehrs an der Sürther Straße/Grüngürtelstraße,
die Sanierung der Ufermauer an der Unteren Groov in Zündorf,
sowie der Neubau von Fuß- und Radwegbrücken, etwa an der Escher Straße in Bilderstöckchen.
Auch kleinere Maßnahmen wie die Erneuerung von Gehwegbelägen am Ebertplatz oder Restarbeiten an der Ampelanlage Zülpicher Straße/Sülzgürtel werden im neuen Jahr abgeschlossen.
Stadt bittet um Verständnis
Die Stadt Köln weist darauf hin, dass Baustellen und Sperrungen unvermeidbar sind, um die Verkehrssicherheit zu verbessern und die Infrastruktur zukunftsfähig zu gestalten. Verkehrsteilnehmenden wird empfohlen, die ausgeschilderten Umleitungen zu nutzen und zusätzliche Fahrzeiten einzuplanen. Aktuelle Informationen zu allen Baustellen sind im städtischen Verkehrskalender abrufbar.
Zum Jahresende informiert die Stadt Köln über wichtige Regelungen rund um die Feiertage sowie über neue Fördermöglichkeiten im Sportbereich. Während sich Marktbesucherinnen und -besucher auf Ausfälle einstellen müssen, eröffnet das Sportentwicklungsprogramm „Sport in Metropolen“ ab 2026 neue Chancen für Vereine und Initiativen im Stadtbezirk Porz.
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Wochenmärkte an Weihnachten und Neujahr entfallen
An den diesjährigen Feiertagen werden die Kölner Wochenmärkte nicht vorverlegt. Das betrifft alle Markttage, die regulär auf Donnerstag oder Freitag fallen und mit den Feiertagen zusammenfallen. Konkret finden am Donnerstag und Freitag, 25. und 26. Dezember 2025 (1. und 2. Weihnachtstag), sowie am Donnerstag, 1. Januar 2026 (Neujahr), keine Wochenmärkte statt. Marktbesucherinnen und -besucher werden gebeten, ihre Einkäufe entsprechend zu planen.
„Sport in Metropolen“: Neues Förderprogramm für Porz
Ab Januar 2026 wird das Sportentwicklungsprogramm „Sport in Metropolen“ im Stadtbezirk Porz umgesetzt. Ziel des Programms ist es, die Sportaktivität in der Bevölkerung zu erhöhen und Bewegung stärker im Alltag der Menschen zu verankern. Bewerben können sich Sportvereine, Verbände, Bildungseinrichtungen, kirchliche Träger sowie Einzelpersonen mit Sitz in Köln.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Förderung des vereinsorientierten Sports und auf Kooperationen mit Schulen, Kindertagesstätten, sozialen Einrichtungen und Seniorennetzwerken. Gemeinsam sollen neue, niedrigschwellige Sport- und Bewegungsangebote entstehen, die möglichst viele Menschen erreichen.
Voraussetzungen für eine Förderung
Die finanzielle Unterstützung wird als Anteils- und Anschubfinanzierung gewährt. Voraussetzung ist ein Eigenanteil von mindestens 20 Prozent der Projektkosten. Die genauen Förderkriterien sind in der Richtlinie der Stadt Köln zur Förderung von Sport und Bewegung festgelegt. Projektanträge können über das Online-Förderportal der Stadt Köln eingereicht werden.
In den vergangenen Jahren wurden durch das Programm unter anderem Übungsleiterschulungen, Kooperationsprojekte zwischen Schulen und Sportvereinen sowie Ferien- und Bewegungsangebote ermöglicht. Nach dem Abschluss der Förderphase im Stadtbezirk Kalk wird das erfolgreiche Programm nun in Porz fortgeführt.