In Bergisch Gladbach ist es am Donnerstag, 22. Januar, zu einem Einbruch in eine Erdgeschosswohnung gekommen. Die betroffene Wohnung befindet sich in einem Mehrfamilienhaus in der Straße In der Taufe im Stadtteil Refrath.
Symbolbild
Terrassentür aufgehebelt
Nach Angaben der Bewohnerin hatte sie ihre Wohnung gegen 16.50 Uhr verlassen und war rund drei Stunden abwesend. Als sie gegen 19.50 Uhr zurückkehrte, stellte sie fest, dass die Wohnung durchwühlt worden war. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei verschafften sich die bislang unbekannten Täter gewaltsam Zugang, indem sie die Terrassentür der Erdgeschosswohnung aufhebelten.
Schmuck und goldener Dekoartikel gestohlen
Die Einbrecher entwendeten mehrere Schmuckstücke sowie einen goldfarbenen Dekorationsartikel. Der Gesamtwert der Beute liegt nach Angaben der Polizei im unteren vierstelligen Eurobereich. Ob weitere Gegenstände fehlen, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei nahm vor Ort eine Strafanzeige auf und hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeuginnen und Zeugen, die zwischen 16.50 Uhr und 19.50 Uhr verdächtige Personen, Fahrzeuge oder sonstige Auffälligkeiten im Bereich der Straße In der Taufe beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg zu melden. Hinweise werden unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegengenommen.
Kostenlose Beratung zum Einbruchschutz
Darüber hinaus weist die Polizei auf ihr kostenfreies Beratungsangebot zum Thema Einbruchschutz hin. Bürgerinnen und Bürger können sich für eine persönliche oder telefonische Beratung an die Kriminalprävention wenden. Das zuständige Fachkommissariat ist unter 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de erreichbar.
Bergisch Gladbach – In Refrath haben bislang unbekannte Täter in der Nacht auf Sonntag (21.09.) ein Auto aufgebrochen und gezielt das Lenkrad mit Airbag gestohlen. Der betroffene Mercedes-Benz stand verschlossen in der Einfahrt eines Einfamilienhauses an der Ackerstraße.
Nach Angaben des Besitzers war der Wagen gegen 02:00 Uhr noch unversehrt. Als er am Sonntagmittag gegen 13:00 Uhr zurückkehrte, stellte er den Schaden fest: Eine Seitenscheibe war eingeschlagen, das Lenkrad samt Airbag fehlte.
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Schaden im vierstelligen Bereich
Die Polizei geht davon aus, dass die Täter professionell vorgingen und gezielt auf das hochwertige Fahrzeugteil abzielten. Der entstandene Schaden wird auf einen unteren vierstelligen Betrag geschätzt. Besonders Airbags und Lenkräder sind bei organisierten Banden gefragt, da sie häufig weiterverkauft oder in gestohlene Fahrzeuge eingebaut werden.
Polizei sucht Zeugen
Die Polizei Rhein-Berg hat eine Strafanzeige wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen. Nun hoffen die Ermittler auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Refrath verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 unter Tel. 02202 205-0 zu melden.
Hintergrund: Lenkraddiebstähle nehmen zu
In den vergangenen Jahren häufen sich im Rheinisch-Bergischen Kreis und darüber hinaus Diebstähle von Fahrzeugteilen wie Lenkrädern, Navigationssystemen oder Airbags. Experten gehen davon aus, dass dahinter häufig überregional agierende Tätergruppen stehen. Fahrzeughalter werden daher von der Polizei regelmäßig sensibilisiert, besonders in Wohngebieten wachsam zu sein und Auffälligkeiten sofort zu melden.
Bergisch Gladbach. Nach dem Raubüberfall in einem Bekleidungsgeschäft im Stadtteil Refrath am Samstag (24. Mai) intensiviert die Polizei ihre Ermittlungen. Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg richtet nun einen konkreten Zeugenaufruf an Personen, die möglicherweise entscheidende Hinweise zur Tat geben können.
Raub ereignete sich gegen 15 Uhr
Wie bereits berichtet, hatte ein bislang unbekannter Täter gegen 15:00 Uhr das Geschäft an der Straße Siebenmorgen betreten. Unter dem Vorwand, ein Getränk kaufen zu wollen, brachte er eine Angestellte dazu, die Kasse zu öffnen. In einem plötzlichen Moment schubste er die Frau beiseite, griff in die geöffnete Kasse und entwendete einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag. Anschließend flüchtete der Täter in unbekannte Richtung.
Neue Hinweise zu Personen vor der Tat
Die Polizei konnte im Rahmen weiterer Ermittlungen neue Details zum Ablauf vor dem Überfall ermitteln: Kurz vor der Tat soll ein bislang unbekannter Mann gegenüber dem Geschäft nach dem Besitzer eines an einer Mülltonne abgestellten Fahrrades gefragt haben, da dieses störend im Weg stand. Der spätere Täter habe das Fahrrad anschließend selbst versetzt. Ob zwischen dem Mann, der nach dem Rad fragte, und dem Täter ein Zusammenhang besteht, ist noch unklar – die Polizei hält ihn jedoch für einen potenziell wichtigen Zeugen.
Kundinnen mit Kindern im Geschäft
Darüber hinaus befanden sich zum Zeitpunkt des Raubüberfalls zwei Kundinnen mit Kindern im Laden. Auch sie könnten wertvolle Hinweise zur Identität oder dem Verhalten des Täters geben.
Polizei bittet dringend um Hinweise
Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg bittet den Mann, der nach dem Fahrrad fragte, sowie die beiden Kundinnen dringend, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden. Jeder noch so kleine Hinweis kann zur Aufklärung des Raubdelikts beitragen.
Die Polizei betont, dass die Aussagen dieser Zeugen von besonderer Bedeutung für die weiteren Ermittlungen sind. Das Ziel ist es, den Täter schnellstmöglich zu identifizieren und zur Verantwortung zu ziehen.
Bergisch Gladbach. Am Samstagnachmittag (24. Mai) ist es in einem Bekleidungsgeschäft im Stadtteil Refrath zu einem dreisten Raubüberfall gekommen. Ein bislang unbekannter Täter stahl einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag aus der Kasse und flüchtete anschließend. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Symbolbild, nicht echt
Täter täuscht Kauf vor und greift in die Kasse
Gegen kurz vor 15:00 Uhr betrat der Täter das Geschäft an der Straße Siebenmorgen. Zunächst erweckte er den Anschein, ein Getränk kaufen zu wollen, und trat an die Kasse heran. Als die Mitarbeiterin daraufhin die Kasse öffnete, nutzte der Mann den Moment aus: Er schubste die Angestellte zur Seite, griff in die offene Kasse und entnahm das Bargeld.
Flucht in unbekannte Richtung
Nach der Tat flüchtete der Täter in unbekannte Richtung. Die Polizei vermutet, dass er möglicherweise mit einem Fahrrad unterwegs war. Die Angestellte blieb bei dem Übergriff körperlich unverletzt, erlitt aber einen Schock.
Detaillierte Täterbeschreibung
Die Mitarbeiterin konnte den Täter wie folgt beschreiben:
Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg hat eine Strafanzeige wegen Raubes aufgenommen. Am Tatort wurden Spuren gesichert, unter anderem Videoaufnahmen und mögliche Fingerabdrücke.
Zeugen dringend gesucht
Die Polizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer zur Tatzeit etwas Verdächtiges beobachtet hat oder Angaben zur Identität oder zum Aufenthaltsort des Täters machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 beim Kriminalkommissariat 2 zu melden. Jede noch so kleine Beobachtung kann für die Ermittler von großer Bedeutung sein.
Bergisch Gladbach. Ein 18-jähriger Fahrradfahrer ist am Mittwochnachmittag (21. Mai) im Stadtteil Refrath Opfer einer versuchten räuberischen Erpressung geworden. Der junge Mann hatte sich gegen 15:15 Uhr im Bereich der Kempener Straße / Neue Nußbaumer Straße aufgehalten, als er von zwei Jugendlichen bedroht wurde.
Symbolbild, nicht echt
Täter nähern sich auf E-Scooter
Die beiden Unbekannten kamen auf einem E-Scooter der Marke Slidefox angefahren. Kurz vor dem 18-Jährigen sprangen sie ab und stellten sich ihm in den Weg. Einer der Jugendlichen hielt dem jungen Mann einen länglichen, metallischen Gegenstand nahe vor das Gesicht und drohte: „Gib das Fahrrad her oder ich steche dich ab.“
Beschreibung eines Tatverdächtigen
Einer der mutmaßlichen Täter wird als etwa 14 Jahre alt, 1,70 bis 1,75 Meter groß und kräftig beschrieben. Er hatte grau-blaue Augen, sprach mit einem leichten Akzent und trug zum Tatzeitpunkt einen beigen Jogginganzug, eine Kappe sowie eine Bauchtasche.
Weitere Personen vor Ort
Während der Bedrohung erschienen drei bislang unbekannte Mädchen, die möglicherweise zu den Tätern gehörten. Der 18-Jährige konnte sich nach einem kurzen Wortgefecht mit seinem Fahrrad entfernen. Die Jugendlichen folgten ihm noch kurz mit dem E-Scooter, ließen aber bald von ihm ab.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei hat Ermittlungen wegen versuchter räuberischer Erpressung aufgenommen und sucht nun dringend Zeugen. Personen, die Hinweise zu den Jugendlichen oder den Begleitpersonen geben können, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.
In Bergisch Gladbach-Refrath wurde ein Motorrad der Marke KTM gestohlen. Der Besitzer hatte das Kraftrad am Samstagabend (26. April) gegen 20:00 Uhr auf einem Stellplatz vor einem Mehrfamilienhaus am Buchenkampsweg abgestellt. Am Sonntagmorgen (27. April) gegen 08:30 Uhr stellte er fest, dass das Motorrad verschwunden war und alarmierte die Polizei.
Symbolbild, nicht das echte Motorrad
Polizei nimmt Ermittlungen auf
Die Polizei nahm eine Strafanzeige auf und schrieb das gestohlene Motorrad zur Fahndung aus. Es handelt sich um eine KTM Super Duke R in den Farben Schwarz und Orange mit dem amtlichen Kennzeichen GL-AN86. Das Fahrzeug, das erst 2023 zugelassen wurde, hat einen geschätzten Wert im unteren fünfstelligen Eurobereich.
Zeugenhinweise dringend erbeten
Das zuständige Kriminalkommissariat 3 sucht nun Zeugen, die in der Nacht von Samstag auf Sonntag etwas Verdächtiges im Bereich des Buchenkampswegs beobachtet haben oder Hinweise auf den Verbleib des Motorrads geben können. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen.
In der Nacht von Montag (14. April) auf Dienstag (15. April) ist im Bergisch Gladbacher Stadtteil Refrath ein Motorrad gestohlen worden. Es befand sich auf einem Mieterparkplatz in der Straße In der Auen.
Foto des gestohlenen Motorrads
Besitzerin meldet Diebstahl am Morgen
Gegen 07:50 Uhr am Dienstagmorgen meldete eine Frau den Diebstahl des Motorrads ihres Mannes. Sie erklärte, dass sie das Fahrzeug am Vorabend gegen 22:00 Uhr noch auf dem Parkplatz gesehen hatte. Am Morgen war es dann spurlos verschwunden.
Auffälliges Motorrad zur Fahndung ausgeschrieben
Bei dem gestohlenen Fahrzeug handelt es sich um eine schwarze Kawasaki mit dem amtlichen Kennzeichen GL-Z900. Auffällig sind der Schriftzug „Meyer“ auf beiden Seiten und einzelne neonfarbene Elemente. Das rund sieben Jahre alte Motorrad hat laut Schätzung einen Wert im mittleren vierstelligen Bereich.
Polizei ermittelt und sucht Zeugen
Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und das Fahrzeug zur Fahndung ausgeschrieben. Zeugen, die Hinweise zur Tat oder zum Verbleib des Motorrads geben können, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 in Bergisch Gladbach unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.
Am Donnerstagabend (10.04.) wurde der Polizei in Refrath ein ungewöhnlicher Vorfall gemeldet: Gegen 17:45 Uhr beobachteten aufmerksame Zeugen einen Pkw, der am Fahrbahnrand der Wilhelm-Klein-Straße stoppte. Kurz darauf fiel der Fahrer, ein 62-jähriger Mann aus Bergisch Gladbach, aus der geöffneten Tür auf die Straße.
Symbolbild
Die Zeugen handelten geistesgegenwärtig, leisteten Erste Hilfe und verständigten umgehend den Rettungsdienst sowie die Polizei. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich der Verdacht: Der Mann stand unter erheblichem Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest ergab über 1,3 Promille. Der Bergisch Gladbacher wurde für eine Blutprobe in ein Krankenhaus gebracht. Verletzungen durch den Sturz hatte er glücklicherweise nicht erlitten. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt, ein Ermittlungbildsverfahren eingeleitet.
Betrunkene Fahrerin gefährdet Verkehr – Polizei bittet um Zeugenhinweise
Wenige Stunden später, gegen 21:55 Uhr, meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer einen auffällig fahrenden Audi auf der Strecke von Kürten-Dürscheid in Richtung Bergisch Gladbach-Herrenstrunden. Die Polizei konnte das Fahrzeug schließlich auf der Kürtener Straße anhalten.
Die 65-jährige Fahrerin aus Kürten stand offenbar unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest konnte jedoch nicht durchgeführt werden. Auch in diesem Fall wurde eine Blutprobe angeordnet und der Führerschein sichergestellt. Gegen die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Besorgniserregend: Auf der Wipperfürther Straße musste ein entgegenkommender Lkw dem Audi ausweichen, um eine mögliche Kollision zu verhindern. Die Polizei bittet den betroffenen Lkw-Fahrer sowie weitere mögliche Zeugen, sich beim Verkehrskommissariat in Bergisch Gladbach unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.
Polizei warnt: Alkohol am Steuer ist lebensgefährlich
Die Polizei Rhein-Berg weist erneut darauf hin, dass Alkohol am Steuer eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle ist. Durch das umsichtige Verhalten aufmerksamer Bürger konnte in beiden Fällen Schlimmeres verhindert werden.
In der Nacht auf Mittwoch (2. April) kam es im Stadtteil Refrath erneut zu einem Einbruch in ein Handwerkerfahrzeug. Gegen 01:49 Uhr informierte ein aufmerksamer Zeuge die Polizei, nachdem er auf dem Heimweg ein auffällig beschädigtes Fahrzeug in der Straße Im Hüttenfeld bemerkt hatte.
Betroffenes Handwerkerfahrzeug
Täter schlagen trotz Zusatzsicherung zu
Vor Ort stellten die Polizeibeamten fest, dass an dem Transporter eine Seitenscheibe auf der Beifahrerseite eingeschlagen und die gesicherte Schiebetür gewaltsam geöffnet worden war – trotz zusätzlichem Schloss. Der betroffene Fahrzeugbesitzer wurde umgehend informiert und traf kurz darauf am Tatort ein.
Er gab an, das Fahrzeug zuletzt gegen 22:00 Uhr kontrolliert zu haben. Zu diesem Zeitpunkt sei noch alles unversehrt gewesen.
Täter offenbar bei der Tat gestört
Direkt neben dem Fahrzeug fanden die Beamten einen Koffer mit Werkzeug, der aus dem Transporter stammte. Der Besitzer vermutet, dass der oder die Täter während der Tat gestört wurden und deshalb nicht das gesamte Werkzeug entwenden konnten.
Trotzdem fehlen nun mehrere hochwertige Geräte – darunter ein Winkelschleifer – mit einem Gesamtwert von über 1.000 Euro. Der Sachschaden am Fahrzeug wird zusätzlich auf circa 1.500 Euro geschätzt.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei hat eine Strafanzeige wegen besonders schweren Diebstahls aufgenommen. Wer zwischen 22:00 Uhr und 01:49 Uhr in der Straße Im Hüttenfeld verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen hat, wird gebeten, sich an das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter 📞 02202 205-0 zu wenden.
Immer wieder geraten Handwerkerfahrzeuge ins Visier von Einbrechern. Die Polizei rät deshalb, wertvolle Werkzeuge und Maschinen nicht über Nacht im Fahrzeug zu lagern – auch nicht bei gesicherter Abstellung.
Der Schock sitzt tief an der Mohnwegschule im Stadtteil Refrath – nur eine Woche nach dem ersten Vorfall hat sich erneut eine Lampenhalterung von der Decke gelöst. Zwar wurde niemand verletzt, doch die Frage nach der Sicherheit der Schülerinnen und Schüler steht nun drängender denn je im Raum. Wie die Stadt Bergisch Gladbach auf Anfrage mitteilt, wurden am Freitagmorgen alle Lampen im Gebäude nochmals überprüft – mit ernüchterndem Ergebnis: Mehrere Halterungen seien nicht ausreichend stabil gewesen. Eine beauftragte Elektro-Fachfirma soll nun dringend nachbessern, am Montag ist eine erneute Bauabnahme durch die Stadt angekündigt. Bis dahin bleibt das Gebäude geschlossen, der Unterricht wird weiterhin ausgelagert.
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„Wir nehmen die Angelegenheit sehr ernst und werden die Ferien intensiv nutzen, nochmals alles zu überprüfen und etwaige Mängel umgehend abzustellen“, versichert Thore Eggert, der zuständige Beigeordnete der Stadt.
Doch die Kritik am Umgang mit der Situation wächst – und sie kommt inzwischen nicht nur von Eltern, sondern auch aus dem lokalen Handwerk. Mehrere Refrather Unternehmer und Handwerksbetriebe haben sich bei unserer Redaktion gemeldet und schildern ihre Fassungslosigkeit über die Zustände an der Mohnwegschule. Ein Handwerksmeister berichtet, man habe der Stadt und der Schule mehrfach Hilfe bei Reparaturarbeiten angeboten – teilweise sogar auf eigene Kosten. Ein Unternehmer aus Refrath ging noch weiter: Er bot an, die maroden Schultoiletten vollständig aus eigener Tasche zu sanieren. Doch sämtliche Angebote seien ignoriert oder abgelehnt worden.
Die Kritik geht weiter: Die Firmen, die derzeit von der Stadt für Reparaturen beauftragt werden, seien häufig nicht qualifiziert genug. „Das sind keine guten Fachfirmen, sondern oft Billiglösungen“, so ein ortsansässiger Handwerker. „Das lokale Handwerk wird außen vor gelassen – wir dürfen nicht einmal Kleinstaufträge übernehmen, weil wir offenbar nicht auf der Liste der ‘erlaubten’ Firmen stehen.“
In der Elternschaft wächst unterdessen der Unmut. Einige Eltern haben angekündigt, ihre Kinder künftig nicht mehr in die betroffenen Schulräume zu schicken – zu groß ist das Misstrauen gegenüber den Sicherheitszusagen der Stadt. Die Kommunikation mit der Schule gestaltet sich dabei zunehmend schwierig. Eine direkte Reaktion der Schulleitung liegt bis Redaktionsschluss nicht vor. Schulleiterin I. Moßner verweist in sämtlichen Anfragen auf die Pressestelle der Stadt und vermeidet öffentliche Stellungnahmen.
Was bleibt, ist ein wachsendes Gefühl der Hilflosigkeit – bei Eltern, Kindern und Handwerkern gleichermaßen. Während das Vertrauen in Verwaltung und Schulleitung bröckelt, hoffen viele auf einen echten Neuanfang nach den Osterferien – mit mehr Transparenz, mehr Sicherheit und endlich einem offenen Ohr für die Menschen vor Ort.