Archiv | Rösrath

Foto des gestohlenen Radladers

Radlader in Rösrath gestohlen – Polizei sucht Zeugen

15 November 2024 von Felix Morgenstern

Am Donnerstagmorgen (14.11.) meldeten Mitarbeiter einer Firma den Diebstahl eines Radladers in Rösrath. Das Fahrzeug, ein Radlader des Herstellers Kramer im Wert eines unteren fünfstelligen Betrags, war am Vortag gegen 17:00 Uhr in einem eingezäunten Bereich nahe eines Regenrückhaltebeckens im Stadtteil Kleineichen abgestellt worden. Dort finden aktuell Baumfällarbeiten statt.

Tatort: Nahe der Grünen Furth

Das Regenrückhaltebecken, in dessen Nähe der Radlader entwendet wurde, befindet sich an der Straße An der Grünen Furth. Der Bereich war eingezäunt und der Radlader ordnungsgemäß verschlossen, als die Täter zuschlugen. Die genaue Vorgehensweise der Diebe bleibt bislang unklar, jedoch deuten die Umstände auf eine geplante Tat hin. Solche Diebstähle sind in ländlichen oder abgelegenen Gebieten während Bauarbeiten nicht ungewöhnlich, da größere Maschinen oft über Nacht unbewacht bleiben.

Ermittlungen und Zeugenaufruf

Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und umgehend Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Hinweise zu dem Diebstahl oder dem Verbleib des Fahrzeugs werden dringend gesucht. Zeugen werden gebeten, sich an das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu wenden.

Bedeutung für die Arbeiten

Der gestohlene Radlader war zentral für die laufenden Arbeiten vor Ort, die nun beeinträchtigt sind. „Solche Maschinen sind nicht nur teuer, sondern für den Projektfortschritt essenziell“, so ein Sprecher der betroffenen Firma. Die Polizei bittet die Bevölkerung, verdächtige Beobachtungen zu melden.

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Roteiche ist Baum des Jahres 2025 – Hoffnungsträger für das Bergische Land

Roteiche ist Baum des Jahres 2025 – Hoffnungsträger für das Bergische Land

28 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Die Roteiche wurde zum Baum des Jahres 2025 gekürt, sehr zur Freude der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) im Rhein-Berg-Kreis und Leverkusen. Diese robuste Baumart könnte eine Schlüsselrolle bei der Wiederbewaldung der ehemaligen Fichtenflächen im Bergischen Land spielen. Besonders in Zeiten des Klimawandels sind Bäume gefragt, die mit den veränderten Umweltbedingungen gut zurechtkommen – und genau das kann die Roteiche.

Vielseitige Vorteile der Roteiche

Die Roteiche stammt ursprünglich aus Nordamerika und ist seit rund 300 Jahren in Europa heimisch. Ihre Fähigkeit, sich auch bei schwachen Böden tief zu verwurzeln, macht sie zu einem stabilen und nährstoffeffizienten Baum. Zudem zeigt sie sich gegenüber Schädlingen wie Insekten und Mehltau widerstandsfähiger als heimische Eichenarten.

Ein besonderer Vorteil der Roteiche ist ihr schnelles Wachstum. Dadurch kann sie andere, langsamer wachsende Baumarten schützen und hilft gleichzeitig dabei, schnell größere Mengen CO2 zu binden – ein wichtiger Beitrag zur Wiederherstellung des Bergischen Waldes als CO2-Senke. Außerdem ist ihr Laub weniger entflammbar, was sie besonders geeignet für den Einsatz in brandgefährdeten Kiefernwäldern macht.

Eine Zukunftsbaumart für das Bergische Land

Im Bergischen Land wurde die Roteiche bereits mit Erfolg auf verschiedenen Standorten gepflanzt. Aufgrund ihrer Sturmfestigkeit und ihrer Toleranz gegenüber Trockenheit ist sie angesichts des sich verändernden Klimas eine zukunftsweisende Baumart für die Region.

Mit ihrer stattlichen Größe – bis zu 35 Meter in dichteren Wäldern – und ihren charakteristischen, spitz gelappten Blättern, die sich im Herbst oft gelb und braun verfärben, ist die Roteiche zudem leicht zu erkennen. Ihr Holz ist vielseitig einsetzbar, etwa für Möbel, Fußböden oder Treppen, allerdings nicht für die Herstellung von Fässern, da es für Flüssigkeiten durchlässig ist.

Baum-des-Jahres-Wege im Rhein-Berg-Kreis

Um die Bedeutung dieser und anderer Baumarten hervorzuheben, hat die SDW im Rheinisch-Bergischen Kreis Baum-des-Jahres-Wege in Odenthal, Overath und Rösrath initiiert. Diese Wege sollen die Vielfalt der Natur zeigen und auf die Wichtigkeit eines vielfältigen Baumbestands hinweisen.

Die Roteiche steht beispielhaft für die Anpassung an den Klimawandel und könnte eine bedeutende Rolle in der Zukunft des Bergischen Waldes spielen.

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2024-10-22 Bergisches Inklusions-Wimmelbuch(1)

Bergisches Inklusions-Wimmelbuch: Vielfalt spielerisch entdecken

23 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Die Städte Bergisch Gladbach, Rösrath und Overath haben gemeinsam mit dem Verein „Die Kette e.V.“ ein ganz besonderes Buch entwickelt: das „Bergische Inklusions-Wimmelbuch“. Es zeigt den Kindern der Region auf spielerische Weise, wie vielfältig das Leben im Bergischen Land ist – unabhängig von Herkunft, Religion, Hautfarbe oder körperlichen Fähigkeiten. Das Buch verdeutlicht: Vielfalt ist nicht nur normal, sondern wertvoll.

Das Inklusions-Wimmelbuch illustriert alltägliche Szenen aus den drei Städten, in denen Menschen mit verschiedenen Hintergründen und Lebensweisen zusammenkommen. Ob im Park, beim Stadtfest, in der Schule oder im Sportverein – überall sind Kinder und Erwachsene zu sehen, die miteinander agieren, unabhängig davon, ob sie zu Fuß oder im Rollstuhl unterwegs sind. Bürgermeister Frank Stein von Bergisch Gladbach betont: „Wir leben in einer Region, die von Vielfalt geprägt ist. Mit dem Wimmelbuch können wir den Jüngsten zeigen, dass Inklusion ein selbstverständlicher Teil unseres Alltags ist.“

Rösraths Bürgermeisterin Bondina Schulze ergänzt: „Das Buch bietet einen kreativen Streifzug durch unsere Region und hilft Kindern, spielerisch ihre Heimat zu entdecken.“ Auch Christoph Nicodemus, Bürgermeister von Overath, unterstreicht die Bedeutung des Projekts: „Dieses Buch ist ein wichtiges Werkzeug, um Kindern die Bedeutung von Akzeptanz und Inklusion näherzubringen.“

Für Eltern und pädagogische Fachkräfte ist das Wimmelbuch ein wertvolles Hilfsmittel, um mit Kindern über Themen wie Gleichberechtigung und Teilhabe zu sprechen. Es regt zu Fragen und Gesprächen an und fördert das Verständnis für Barrieren, die Menschen daran hindern, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Das Buch erscheint zunächst in einer Auflage von 5.000 Exemplaren. 2.500 Stück werden kostenlos an Kinder- und Jugendeinrichtungen der beteiligten Städte verteilt, die anderen 2.500 Exemplare sind für 9,95 Euro im Buchhandel erhältlich. Monika Hiller, Inklusionsbeauftragte der Stadt Bergisch Gladbach, erklärt, dass neben den Städten auch die Bürgerstiftung und die Rembold Stiftung an der Finanzierung des Buches beteiligt waren.

Das Bergische Inklusions-Wimmelbuch zeigt Kindern, dass Vielfalt nicht nur normal, sondern auch eine Bereicherung für das tägliche Leben ist. Es lädt dazu ein, die eigene Umgebung aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten und die Vielfalt der Region spielerisch zu entdecken.

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Halbzeit beim ADFC Fahrradklima-Test: Vier Städte im Rheinisch-Bergischen Kreis bereits im Ranking

22 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Seit dem 1. September läuft zum elften Mal die bundesweite Online-Umfrage zur lokalen Radverkehrssituation, die der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) alle zwei Jahre durchführt. Noch bis zum 30. November 2024 können Radfahrende ihre Meinung unter www.fkt.adfc.de abgeben. Die Ergebnisse der Befragung werden im Frühjahr 2025 in Berlin präsentiert.

Bisher verhaltene Teilnahme im Rheinisch-Bergischen Kreis

„Im Rheinisch-Bergischen Kreis haben bisher vier von acht Städten die Mindestteilnehmerzahl erreicht: Bergisch Gladbach, Wermelskirchen, Leichlingen und Rösrath“, so Bernhard Werheid, Vorsitzender des ADFC Kreisverbandes RheinBerg-Oberberg e.V. Während in anderen Teilen Deutschlands Teilnehmerrekorde verzeichnet werden, hinken Burscheid, Kürten, Odenthal und Overath hinterher. „Verglichen mit der guten Beteiligung beim Stadtradeln erstaunen uns die niedrigen Teilnehmerzahlen“, fügt er hinzu. Dennoch bleibt Werheid zuversichtlich, dass bis zum Ende der Umfrage alle Städte in die Wertung gelangen.

Warum ist die Teilnahme wichtig?

Die Umfrage misst die Zufriedenheit der Radfahrenden in Bezug auf Fahrradfreundlichkeit, Sicherheit, Infrastruktur und Komfort in ihrer Stadt. Sabine Krämer-Kox vom ADFC erklärt: „Die Ergebnisse bieten Kommunen eine wertvolle Grundlage, um gezielt Verbesserungen im Radverkehr umzusetzen und Schwachstellen zu beheben.“ Das Ranking der fahrradfreundlichsten Städte Deutschlands ermöglicht es den Städten, ihre Angebote für Radfahrende weiter zu optimieren.

Schwerpunkt: Miteinander im Verkehr

Der diesjährige Test legt besonderen Wert auf das „Miteinander im Straßenverkehr“. Werheid erklärt: „Immer mehr Verkehrsteilnehmer fühlen sich durch rücksichtsloses Verhalten verunsichert.“ Die Umfrage fragt gezielt nach, wie Radfahrende das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer wahrnehmen und wie stark diese Konflikte den Straßenverkehr beeinflussen. Ziel ist es, Maßnahmen zu identifizieren, die das Miteinander im Straßenverkehr fördern. „Getrennte Verkehrsflächen für Fußgänger, Rad- und Autofahrer vermindern Konflikte und erhöhen die Sicherheit“, sagt Krämer-Kox.

Teilnehmerzahlen im Rheinisch-Bergischen Kreis (Stand 20.10.2024):

  • Overath: 17 Teilnehmer
  • Burscheid: 19 Teilnehmer
  • Kürten: 27 Teilnehmer
  • Odenthal: 38 Teilnehmer
  • Rösrath: 53 Teilnehmer
  • Leichlingen: 73 Teilnehmer
  • Wermelskirchen: 82 Teilnehmer
  • Bergisch Gladbach: 377 Teilnehmer

Der ADFC-Fahrradklima-Test, gefördert vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr, gilt als der Zufriedenheitsindex der Radfahrenden in Deutschland. Beim letzten Test nahmen bundesweit rund 245.000 Personen teil.

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Rösrath: Motorradfahrer bei Alleinunfall schwer verletzt

21 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Am Sonntag (20.10.) ereignete sich auf der Schönrather Straße ein schwerer Alleinunfall eines Motorradfahrers. Der 60-jährige Mann aus Pulheim wurde dabei schwer verletzt.

Der Unfall geschah gegen 15:40 Uhr, als der Pulheimer mit seiner Kawasaki die Schönrather Straße in Richtung Sülztalstraße befuhr. Aus bisher ungeklärten Gründen geriet er im Kurvenbereich nach rechts von der Fahrbahn ab und landete zunächst im Grünstreifen. Bei dem Versuch, wieder auf die Straße zurückzukehren, verlor er die Kontrolle über sein Motorrad, stürzte und rutschte über die Fahrbahn. Schließlich prallte er gegen die Schutzplanke auf der gegenüberliegenden Seite.

Der Motorradfahrer wurde vor Ort vom Rettungsdienst erstversorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Über den genauen Gesundheitszustand liegen aktuell keine weiteren Informationen vor.

Die Feuerwehr musste auslaufende Betriebsstoffe aufnehmen, die aus dem beschädigten Motorrad austraten. Der Sachschaden wird auf einen mittleren vierstelligen Eurobetrag geschätzt. Das Motorrad wurde von einem Abschleppdienst entfernt.

Während der Unfallaufnahme sperrte die Polizei die Schönrather Straße im betroffenen Bereich vollständig ab. Die Sperrung dauerte bis zum Abschluss der polizeilichen Maßnahmen.

Es wird vermutet, dass die feuchte Witterung sowie die Beschaffenheit der Kurve zu dem Unfall beigetragen haben könnten, da solche Straßenabschnitte bei nasser Fahrbahn oft besonders rutschig sind. Die Polizei untersucht noch die genauen Umstände des Unfalls, um weitere Erkenntnisse über den Hergang zu gewinnen.

Motorradfahrer sollten bei Fahrten durch kurvige und potenziell gefährliche Straßenbereiche stets besonders vorsichtig sein, vor allem unter schwierigen Wetterbedingungen.

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Rösrath: 29-Jähriger alkoholisiert am Steuer gestoppt

15 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Rösrath – In der Nacht zum Montag (14.10.) haben Polizisten der Polizeiwache Overath/Rösrath einen 29-jährigen Pkw-Fahrer aus Lohmar gestoppt, der unter Alkoholeinfluss am Steuer saß.

Der Mann wurde kurz nach Mitternacht auf der Hans-Böckler-Straße angehalten, als die Beamten bei der Verkehrskontrolle deutlichen Alkoholgeruch wahrnahmen. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 1,4 Promille, deutlich über dem gesetzlichen Grenzwert von 0,5 Promille. Der Fahrer wurde daraufhin zur Polizeiwache gebracht, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm.

Der Führerschein des 29-Jährigen wurde sichergestellt, und es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet. Bis auf Weiteres muss der Lohmarer auf die Nutzung fahrerlaubnispflichtiger Fahrzeuge verzichten. Die Polizei weist darauf hin, dass Alkoholkonsum am Steuer zu hohen Bußgeldern, Führerscheinentzug und sogar strafrechtlichen Konsequenzen führen kann.

Neben den rechtlichen Folgen birgt das Fahren unter Alkoholeinfluss auch ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Selbst geringe Mengen Alkohol beeinträchtigen das Reaktionsvermögen, die Konzentration und die Fähigkeit, Distanzen und Geschwindigkeiten richtig einzuschätzen. Dies erhöht die Unfallgefahr und gefährdet nicht nur den Fahrer selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Bei einem Blutalkoholwert von 1,4 Promille handelt es sich um eine erhebliche Überschreitung des erlaubten Limits, was die Wahrscheinlichkeit eines schweren Unfalls signifikant erhöht.

Die Polizei nimmt solche Vorfälle sehr ernst und appelliert an alle Autofahrer, verantwortungsvoll mit Alkohol umzugehen. Wer alkoholische Getränke konsumiert, sollte alternative Verkehrsmittel in Betracht ziehen oder im Voraus sicherstellen, dass eine Fahrtüchtigkeit zu keinem Zeitpunkt gefährdet ist.

Der 29-Jährige muss sich nun auf rechtliche Konsequenzen einstellen. Neben dem Entzug des Führerscheins drohen ihm hohe Geldstrafen und möglicherweise eine längerfristige Sperrfrist für die Wiedererlangung seiner Fahrerlaubnis. Darüber hinaus könnte es zu einem strafrechtlichen Verfahren kommen, das in schwerwiegenden Fällen sogar eine Freiheitsstrafe nach sich ziehen kann.

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Der Pkw überschlug sich mehrfach und blieb auf der Seite liegen.

Rösrath: Zwei Verletzte bei Pkw-Überschlag auf der Feldstraße

02 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Rösrath – Am Dienstag, den 01. Oktober, kam es gegen 12:50 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Feldstraße, bei dem sich ein Pkw überschlug und zwei junge Frauen verletzt wurden.

Eine 18-jährige Fahrerin aus Rösrath war mit ihrem Ford aus Richtung Forsbach in Richtung Kleineichen unterwegs, als sie in einer Linkskurve die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Der Pkw geriet nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich laut Zeugenaussagen mehrfach und prallte schließlich gegen einen Baum. Das Fahrzeug kam in einer Böschung seitlich zum Stillstand.

Dank der schnellen Hilfe von Ersthelfern konnten die Fahrerin und ihre 19-jährige Beifahrerin, ebenfalls aus Rösrath, aus dem verunfallten Auto befreit werden. Die 18-jährige Fahrerin erlitt leichte Verletzungen, während ihre Beifahrerin schwer verletzt wurde. Beide Frauen wurden vor Ort vom Rettungsdienst und einem Notarzt versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in nahegelegene Krankenhäuser gebracht.

An dem Ford entstand ein erheblicher Sachschaden in Höhe mehrerer tausend Euro. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste von einer Fachfirma abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme durch die Polizei musste die Feldstraße zeitweise vollständig gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Umfeld führte.

Zeugen berichteten, dass das Fahrzeug in der Kurve deutlich an Geschwindigkeit verloren hatte, bevor es ins Schleudern geriet. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache laufen derzeit noch. Es wird geprüft, ob Witterungsbedingungen oder eine mögliche Übermüdung der Fahrerin eine Rolle gespielt haben könnten.

Auch der Zustand der Straße sowie mögliche Hindernisse auf der Fahrbahn werden untersucht, um den genauen Hergang des Unfalls zu klären. Der Vorfall verdeutlicht erneut, wie schnell eine riskante Fahrsituation entstehen kann, besonders auf kurvenreichen Strecken.

Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, besonders auf ländlichen Straßen und bei unklaren Witterungsbedingungen stets mit angepasster Geschwindigkeit zu fahren, um ähnliche Unfälle zu vermeiden.

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Zunahme der Sichtungen Asiatischer Hornissen im Rheinisch-Bergischen Kreis – Bürgerinnen und Bürger helfen bei der Eindämmung

13 September 2024 von Felix Morgenstern

Rheinisch-Bergischer Kreis – Das Veterinäramt des Rheinisch-Bergischen Kreises verzeichnet seit August einen deutlichen Anstieg der Meldungen über Sichtungen der invasiven Asiatischen Hornisse. Bisher wurden 15 Fälle gemeldet, insbesondere aus Bergisch Gladbach, Kürten, Leichlingen, Overath und Rösrath. Fast täglich kommen neue Sichtungen hinzu.

Dr. Thomas Mönig, Leiter des Veterinäramts, lobt das Engagement der Bevölkerung: „Die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger ist vorbildlich. Viele senden uns Fotos oder Videos der Asiatischen Hornisse per E-Mail und geben wichtige Hinweise zur Flugrichtung, die uns helfen, die Nester zu lokalisieren.“ Die Tiere sind durch ihre charakteristische schwarz-gelbe Färbung und gelben Füße leicht erkennbar und werden oft auf blühendem Efeu, in der Nähe von Bienenstöcken oder sogar an Bierkrügen gesichtet.

Herausforderung Nestlokalisierung

Die Bekämpfung der Asiatischen Hornisse ist entscheidend, um ihre Ausbreitung zu verhindern. „Die Jungköniginnen schwärmen Ende September oder Anfang Oktober aus und könnten im Frühjahr 2025 neue Hornissenstaaten gründen, was unbedingt verhindert werden muss“, erklärt Dr. Mönig. Diese invasive Art, die erstmals 2023 im Rheinisch-Bergischen Kreis gesichtet wurde, stellt eine Gefahr für die heimische Artenvielfalt und die Ökosysteme dar.

Eine innovative Methode zur Nestsuche wird aktuell in Bensberg eingesetzt. Anwohner, darunter Imker, stellen Locktöpfe auf, die mit einem unwiderstehlichen Cocktail aus Bier, Wein und Zucker oder Federweißer und Hefe gefüllt sind. Die Hornissen fliegen die Locktöpfe an, und anhand ihrer Flugrichtung und Rückkehrzeiten können die Nester grob lokalisiert werden. Diese einfache, aber effektive Methode erfordert keine teure Ausrüstung und wird von Biologen vor Ort betreut.

Hintergrund der Ausbreitung

Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) breitet sich seit etwa 20 Jahren in Europa aus, nachdem eine begattete Königin versehentlich über den globalen Warenhandel aus Asien nach Frankreich eingeschleppt wurde. Seitdem konnte ihre Ausbreitung in Ländern wie Spanien, Frankreich und auch in südlichen Teilen Deutschlands nicht gestoppt werden. Nun stellt sie auch im Rheinisch-Bergischen Kreis eine zunehmende Bedrohung dar.

Das Veterinäramt appelliert weiterhin an die Bürger, Sichtungen zu melden, um die Ausbreitung der Hornisse einzudämmen und die heimische Tier- und Pflanzenwelt zu schützen.

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Kleine Forscher aus Kitas St. Michael und Purzelbaum erneut als "Haus der kleinen Forscher" zertifiziert

Kleine Forscher aus Kitas St. Michael und Purzelbaum erneut als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert

18 April 2023 von Darian Lambert

Die Kinder der Kita Purzelbaum in Rösrath und der Kita St. Michael in Wermelskirchen haben sich intensiv mit Äpfeln und weiteren wissenschaftlichen Phänomenen beschäftigt und wurden dafür erneut als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert. Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ zeichnete die beiden Einrichtungen, die vom zdi-Netzwerk MINT Rhein-Berg unterstützt werden, für ihre naturwissenschaftlichen Projekte aus. Während die Kita St. Michael bereits zum fünften Mal zertifiziert wurde, erhielt die Kita Purzelbaum die Auszeichnung zum dritten Mal.

In Wermelskirchen haben die Kinder der Kita St. Michael den gesamten Prozess vom Wachsen und Reifen der Äpfel über das Ernten und Verarbeiten bis hin zur Vermarktung von Apfelmus und Apfelchips kennengelernt. Bei diesem Projekt haben die Kinder auch die verschiedenen Merkmale des Apfels untersucht und mehr über die Aufbau der Frucht erfahren. Darüber hinaus befassten sich die jungen Forscherinnen und Forscher mit Themen wie Jahreszeiten, Kartoffeln, Farben und Fliegen.

Die Kita Purzelbaum in Rösrath hat sich ebenfalls intensiv mit Äpfeln auseinandergesetzt und dabei unter anderem die Oxidation von Äpfeln beobachtet und dokumentiert. Infolgedessen beschäftigten sich die Kinder auch mit den Eigenschaften von Plastik und dem Thema Nachhaltigkeit. Weitere spannende Projekte umfassten Experimente zum Thema Osmose, Galvanisierung von Kupfermünzen und Magnetismus.

Das zdi-Netzwerk MINT Rhein-Berg unterstützt die pädagogischen Fach- und Lehrkräfte mit Fortbildungen, um die Kinder auf die spannenden Entdeckungsreisen mitnehmen zu können. Die Zertifizierung als „Haus der kleinen Forscher“ erfolgt nach festen Qualitätskriterien und wird für zwei Jahre verliehen, danach können sich die Einrichtungen erneut bewerben.

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Frontalzusammenstoß in Rösrath: Drei Verletzte und hoher Sachschaden

Frontalzusammenstoß in Rösrath: Drei Verletzte und hoher Sachschaden

14 April 2023 von Darian Lambert

Am Donnerstag, dem 13. April, kam es auf der Hauptstraße in Rösrath zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw. Bei dem Frontalzusammenstoß wurden zwei Personen schwer und eine Person leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden ist beträchtlich.

Verkehrsunfall mit drei Verletzten auf der Hauptstraße

Der Unfall ereignete sich gegen 17:00 Uhr, als ein 63-jähriger Rösrather mit seinem Ford in Richtung Hoffnungsthal fuhr. Plötzlich verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet in den Gegenverkehr, wo er frontal mit dem Daimler eines 58-jährigen Rösrathers kollidierte. Dieser war gemeinsam mit seiner 26-jährigen Beifahrerin in Richtung Rösrath unterwegs.

Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr wurden umgehend zum Unfallort entsandt. Der 63-jährige Unfallverursacher gab an, dass er vermutlich aufgrund eines Sekundenschlafes die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hätte.

Nach einer Erstbehandlung vor Ort wurden alle drei Unfallbeteiligten in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Der 58-jährige Fahrer des Daimlers und seine Beifahrerin erlitten schwere Verletzungen und wurden stationär aufgenommen. Der 63-jährige Unfallverursacher konnte das Krankenhaus nach einer ambulanten Behandlung seiner leichten Verletzungen wieder verlassen.

Der Führerschein des 63-jährigen Rösrathers wurde beschlagnahmt, und ihm droht nun ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung und Straßenverkehrsgefährdung infolge körperlicher Mängel. Der Gesamtsachschaden an beiden Fahrzeugen wird auf einen unteren fünfstelligen Betrag geschätzt. Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Für die Unfallaufnahme und die anschließende Räumung der Unfallstelle war die Hauptstraße für rund 90 Minuten vollständig gesperrt.

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