Archiv | Stadtmitte

Hilfsbereitschaft ausgenutzt – 85-Jähriger bestohlen

15 Januar 2015 von Darian Lambert

polizei-bulli-frontSeine Hilfsbereitschaft hat ein 85-jähriger Bergisch Gladbacher gestern (14.01.15) im wahrsten Sinne des Wortes teuer bezahlt. Gegen 11:15 Uhr sprach den Senior ein bislang unbekannter Mann an dem Parkscheinautomaten auf dem Buchmühlenparkplatz an und bat um 50 Cent. Die bekam der Unbekannte auch, aber nur um den 85-Jährigen kurze Zeit später erneut anzusprechen. Noch bevor der Senior dem Unbekannten weitere Cent-Münzen aushändigen konnte, entfernte sich der Bittsteller plötzlich schnellen Schrittes. Erst auf dem Wochenmarkt bemerkte der Bergisch Gladbacher, dass ihm 200,- EUR Scheingeld aus der Geldbörse fehlten. Der Unbekannte war etwa 185 bis 190 cm groß und schlank. Er hatte kurze schwarze Haare, einen Schnauzbart und schien Deutscher zu sein. Hinweise nimmt die Polizei RheinBerg unter 02202 205-0 entgegen.

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Raub mit Messer in der Innenstadt – Polizei sucht Zeugen

12 Januar 2015 von Darian Lambert

polizei-bulli-frontMit einem Messer ist ein 19-jähriger Bergisch Gladbacher am Freitag (09.01.15) zur Herausgabe von Handy und Bargeld gezwungen worden. Gegen 11:55 Uhr ging der 19-Jährige auf dem Fußweg zwischen Rathaus und Brauhaus bergauf. Auf einem Treppen-Absatz standen zwei Männer – einer sprach den Bergisch Gladbacher auf eine Zigarette an. Diesen Moment nutzte der zweite, um dem 19-Jährigen von hinten ein Messer an den Hals zu halten und die Herausgabe von Geld und Handy zu fordern. Der Bergisch Gladbacher händigte beides aus. Als die Täter sahen, dass das Display des Handys schon gesprungen war, hatten sie kein weiteres Interesse daran. Sie ließen sich lediglich den Akku aus dem Gerät geben und warfen diesen in das nächste Gebüsch. Anschließend flüchteten die Täter in Richtung Fußgängerzone. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen wurden gegen 12:35 Uhr am Arbeitsamt zwei Personen angetroffen, auf die die Personenbeschreibung der Täter vage passte. Nach Sachverhaltsklärung auf der Polizeiwache wurden sie entlassen. Sie haben mit dem Raub nach derzeitigen Ermittlungsstand nichts zu tun. Die Polizei sucht daher weiterhin die beiden Tatverdächtigen. Der erste wird beschrieben als südländischer Typ, etwa 20 Jahre alt und 180 cm groß. Er hat schwarze Haare, hatte einen leichten Bartansatz und war bis auf die weißen Schuhe dunkel gekleidet. Der zweite war eher ein osteuropäischer Typ, ebenfalls etwa 20 Jahre alt und 180 cm groß. Er hatte kurze blonde Haare als Sidecut geschnitten und trug eine schwarze Kapuzenjacke und eine graue Jogginghose. Die Polizei RheinBerg nimmt Hineise zu den Tatverdächtigen unter 02202 205-0 entgegen.

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Bergisch Gladbacherin (47) knapp dem Tod entkommen

09 Januar 2015 von Darian Lambert

stuempen_rtwAm vergangenen Sonntag Nachmittag ging eine 47 jährige Frau mit akuten Magenkrämpfen in die Notaufnahme des Marien-Krankenhaus Bergisch Gladbach und schilderte ihre Schmerzen.
Dort teilte man ihr mit, dass sie in ca. 1 bis 1,5 Stunden wiederkommen solle, da kein Arzt da sein würde und man jetzt keine Zeit hätte. Zum Glück waren ihre Söhne mit dabei und setzten ihre Mutter zurück ins Auto und fuhren direkt zum EVK Bergisch Gladbach und auch dort in die Notaufnahme.

Nach kurzer Untersuchung ging alles sehr schnell und die Frau wurde direkt in den OP gebracht und man stellte einen Blinddarmdurchbruch fest. Nach Aussage des behandelden Arztes wäre die Frau nach gut 1,5 Stunden verstorben. Hier unseren Respekt an das Notfallteam des EvangelischeN Krankenhaus Bergisch Gladbach und Entsetzen an die Bereitschaft des Marien-Krankenhaus Bergisch Gladbach Bergisch Gladbach.

 

Anm. der Redaktion: Es handelt sich um einen Erfahungsbericht der betroffenen Bergisch Gladbacher Bürger. Die Informationen sind also aus erster Hand.

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Gewerbsmäßiger Ladendieb in RheinBerg Galerie festgenommen

09 Januar 2015 von Darian Lambert

polizei-passat-markt-stadtmitteWegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Diebstahls ist gestern (08.01.14) ein 25-jähriger Odenthaler vorläufig festgenommen worden. Gegen 10:20 Uhr bemerkte ein Mitarbeiter der RheinBerg Galerie den Odenthaler, der mit einem schwarzen Rollkoffer in einem Bekleidungsgeschäft unterwegs war. Da gegen den 25-Jährigen aufgrund eines vorausgegangen Ladendiebstahls bereits ein Hausverbot bestand, sprach er den Odenthaler an. Der 25-Jährige flüchtete aber sofort und ließ den Koffer zurück. Darin befanden sich vier neue Rucksäcke – noch mit Etiketten versehen. Noch während die Polizeibeamten in der Galerie ermittelten, woher die einzelnen Gegenstände stammten, erhielten sie die Information von der Leitstelle, dass der 25-Jährige in der dortigen Drogerie erneut bei einem Diebstahl – dieses Mal von Parfum – angetroffen und festgehalten wurde. Die Beamten nahmen den Odenthaler vorläufig fest. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten als i-Tüpfelchen in seiner Unterhose einen original verpackten Tablet-PC. Eine weitere Strafanzeige wegen Diebstahls und Hausfriedensbruchs wurde vorgelegt. Der Odenthaler wird heute dem Haftrichter vorgeführt.

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„Kulturstrolche“ im Kunstmuseum Villa Zanders

08 Dezember 2014 von Darian Lambert

Einladung zur Eröffnung der Projektausstellung am Mittwoch, dem 10. Dezember 2014 um 10.00 Uhr

Die „Kulturstrolche“ sind wieder los: Das städtische Kunstmuseum Villa Zanders zeigt vom 10. bis 16. Dezember eine Projektausstellung mit Kunstwerken von Grundschülern, die im Rahmen der durch das Land geförderten Aktion entstanden sind. Diesmal besuchte der Bergisch Gladbacher Künstler Michael Wittassek die Klassen 2 a und 2 b der Gemeinschaftsgrundschule Gronau. Thema: Kunst –  was ist das eigentlich? Dazu brachte er auch Anschauungsmaterial aus der Sammlung des Kunstmuseums mit – ein Künstlerbuch der japanischen Künstlerin Yoko Terauchi. Die Kinder betrachteten dieses farbenfrohe Unikat nicht nur eingehend, sie entdeckten unter Wittasseks fachkundiger Anleitung auch viele Parallelen zwischen Menschen und Kunstwerken: Sie sind alle einmalig!

Damit war das Projekt noch nicht beendet. Bei einem weiteren Termin besuchten die Zweitklässler das Kunstmuseum Villa Zanders. Leiterin Dr. Petra Oelschlägel erklärte ihnen, was es mit der Institution Museum auf sich hat und mit welchem Sammlungsschwerpunkt das Bergisch Gladbacher Kunstmuseum sich beschäftigt: nämlich mit Kunst aus Papier. Gemeinsam wurden zwei Werke aus dieser Sammlung sorgfältig studiert, dann folgte die kreative Umsetzung des Erfahrenen: Die Kinder konnten im Atelier selbst mit unterschiedlichen Papieren experimentieren, reißen, schneiden, kleben und einzigartige Werke erstellen. Diese Kunstwerke werden nun im Museum als Projektausstellung zu sehen sein.

„Kulturstrolche“ ist eine Aktion des Kultursekretariats NRW Gütersloh und wird gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW. Ab dem Schuljahr 2014/15 haben alle Kommunen, die sich am „Kulturrucksack“ beteiligen, auch die Möglichkeit, an der Kulturstrolcheförderung durch Landesmittel zu partizipieren. Schulkinder im Alter zwischen sieben und neun Jahren haben dabei die Gelegenheit, Kultur auszuprobieren und selbst zu entdecken, was ihnen gefällt und besonders Spaß macht. Beteiligt in Bergisch Gladbach sind Max-Bruch-Musikschule, Kunstmuseum Villa Zanders, Bürgerhaus Bergischer Löwe, Tanzschule Agne-Krauss, Stadtbücherei im forum sowie Q1 Jugend-Kulturzentrum.

Dauer der Präsentation:
Mi 10.12. – 16.12.2014 während der Öffnungszeiten

Eröffnung:
Mittwoch, 10.12.2014, 10:00 Uhr im Beisein der Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Lehrerinnen

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Weihnachtsmarkt lockt mit romantischem Budenzauber

03 Dezember 2014 von Darian Lambert

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Weihnachtsmarkt auf dem Konrad-Adenauer-Platz

Der Weihnachtsmarkt auf dem Konrad-Adenauer-Platz verwandelt  die Stadtmitte in ein vorweihnachtliches Einkaufsparadies und lädt zum romantischen Bummel ein. Der Markt ist allen Besuchern als Traditionsmarkt vertraut. Sie finden jedes Jahr viele Angebote wieder. Er bietet aber auch immer neue Überraschungen.

 

Jung und Alt finden in den liebevoll gestalteten Häuschen viele Artikel für ihren jeweiligen Geschmack. Mit einem guten kulinarischen Angebot und dem traditionellen Glühwein bezaubert er seine Gäste bei winterlicher Kälte. Für viele Gäste ist der Weihnachtsmarkt in Bergisch Gladbach eine „gechillte Alternative“,  weil er gemütlicher und ruhiger ist als andere Weihnachtsmärkte in den großen Metropolen. Die meisten Besucher gehen mit Familie, Freunden oder Arbeitskollegen auf den Weihnachtsmarkt. Und manch Einer lässt bei einem guten Glas Glühwein die schönsten Momente des Jahres Revue passieren und freut sich auf die verdiente Weihnachtspause. Weihnachtsmarkt ist wirklich eine schöne Einstimmung auf die Festtage. Der Markt ist ein wahre Fundgrube für große und kleine Weihnachtsgeschenke.

Es ist die besinnlichste Zeit des Jahres, geprägt von Kerzenlicht und Plätzchenduft, geheimnisvollen Weihnachtsgeschichten, klirrender Kälte und romantischen Nächten am lodernden Kaminfeuer. Lebkuchen, Printen, Stollen, Spekulatius, Zimtsterne und Glühwein gehören dazu, und die gibt es auf dem Weihnachtsmarkt in Bergisch Gladbach in großer Auswahl und bester Qualität.

 

 

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Flyer-Aktion zur Rücksichtnahme auf Behinderte beim Parken

01 Dezember 2014 von Darian Lambert

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Markus D´Hom an seinem Fahrzeug

Für den Dezember haben sich die Mitglieder des Inklusionsbeirates der Stadt Bergisch Gladbach, die Behindertenbeauftragte der Stadt Bergisch Gladbach gemeinsam mit dem Ordnungsamt eine Aktion überlegt, die das Falschparken auf Behinderten-Parkplätzen im Fokus hat. Die Bürgerschaft in Bergisch Gladbach soll für die besondere Situation von Menschen mit schwerster Behinderung sensibilisiert werden.

Hildegard Allelein als Behindertenbeauftragte und Ute Unrau als Leiterin der Ordnungsbehörde stellten beim Pressetermin am Montag (01.12.2014) auf dem Parkplatz am Stadthaus An der Gohrsmühle den neuen Flyer vor, auf dem geschrieben steht:
„Sind Sie im Stress?
Wollten Sie nur kurz etwas erledigen?
Oder haben Sie das Schild bloß übersehen?
Leider haben Sie einem Mitbürger mit Behinderung seinen dringend benötigten Parkplatz weggenommen. Er kann nur hier parken, da er nur hier ausreichend Platz vorfindet und sein Ziel schnell und sicher erreicht. Deswegen haben wir diese Parkplätze eingerichtet. Hier dürfen Sie nur mit einem Behindertenparkausweis parken. Sie haben daher eine ge­bührenpflichtige Verwarnung erhalten.
Die Stadt Bergisch Gladbach ist auf dem Weg zu einer inklusiven Stadt – einer Stadt für alle. Bitte nehmen Sie Rücksicht – parken Sie nicht mehr auf einem Behindertenparkplatz.“

Verteilt werden die Flyer parallel zum Verwarnungsgeld.

Hildegard Allelein verdeutlichte bei dem Pressegespräch, dass auf einem Behindertenparkplatz nur schwerbehinderte Menschen parken dürfen, die sich außerhalb des Wagens dauernd nur mit fremder Hilfe oder nur mit großer Anstrengung fortbewegen können. Wer zum berechtigten Personenkreis gehört, wird aufgrund von ärztlichen Gutachten durch das regional zuständige Versorgungsamt geprüft und festgestellt. Nur Personen, die in ihrem Schwerbehindertenausweis die Merkzeichen “außergewöhnlich gehbehindert” (aG) oder “blind” (Bl) vermerkt haben, haben eine Berechtigung auf blauen EU-Parkausweis. Nur dieser berechtigt zum Parken auf Behindertenparkplätzen.

Ute Unrau erläuterte zudem, dass nicht jeder (geh-)behinderten Mensch einen Behindertenplatz nutzen dürfe. „Auch ein Gipsbein oder schweres, unhandliches Gepäck berechtigen nicht“, so Ute Unrau, „auf dem Behindertenparkplatz zu parken.“ Zudem sei zusätzlich zum Schwerbehindertenausweis die spezielle, durch die örtliche Ordnungsbehörde ausgestellte, Parkberechtigung benötigt.

„Leider gibt es sehr viele ‚Falschparker‘ auf den Behindertenparkplätzen“, erklärte Ute Unrau weiter. Die Ausreden „Ich parke doch nur kurz“, „Ich sitze doch im Auto“, „Ich kann heute schlecht gehen“, „Ich habe so viel Gepäck“ sind typisch.

„Ich denke auch, dass nicht jedem bewusst ist, dass er mit dem Falschparken tatsächlich Behinderte beeinträchtigt“, ist Hildegard Allelein überzeugt. „Es gibt wahrscheinlich ein Informationsdefizit rund um Behindertenparkplätze“, mutmaßt die Behindertenbeauftragte. Sie hofft, dass die Aktion dazu bei trägt, dass sich Bürgerinnen  und Bürger Gedanken darüber machen, warum diese Parkplätze eingerichtet wurden und sie beim nächsten Mal eben nicht mehr nutzen. 31 Behindertenparkplätze gibt es auf den öffentlichen Parkplatzflächen im Stadtgebiet.

Rollstuhlfahrer Markus D´Hom demonstrierte beim Pressetermin, wie er mit seinem Rollstuhl in das Auto ein- und aussteigt. Dabei beschrieb D´Hom auch, wie er regelmäßig die Parkplatzsituation erlebt. „Da ich mit dem Rollstuhl anreise, muss ich bei normalen Parkplätzen immer befürchten, dass die Tür nicht weit genug geöffnet wird. Die breiteren Behindertenparkplätze geben mir sehr viel mehr Sicherheit.“ Markus D´Hom findet es gut, dass die Aktion auf das Verständnis der Mitbürgerinnen und Mitbürger setzt.

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Empfang im Rathaus für Velsener Gymnasium

27 November 2014 von Darian Lambert

Velsen11141Und wieder hat Bergisch Gladbach Schülerbesuch aus einer Partnerstadt bekommen: Vom 26. November bis 1. Dezember halten sich zwölf Schülerinnen und Schüler der Partnerschule des Ichthus Lyceums in Velsen  auf Einladung des Dietrich-Boenhoeffer- Gymnasiums in unserer Stadt auf.

Der Empfang im Rathaus darf dabei nicht fehlen: Vize-Bürgermeister Josef Willnecker empfing die Gäste und deren Gastgeber im großen Ratssaal. Begleitet wird die Schülergruppe aus Velsen von Pädagoge Hovius (der schon seit 11 Jahren regelmäßig nach Bergisch Gladbach kommt) und seiner Kollegin Knapper; von der Gastgeberschule waren Dirk Bögemann und Tanja Döring als Lehrkräfte beim Empfang dabei.

Auf ein vorweihnachtliches Besuchsprogramm dürfen sich die Niederländer freuen: Zum Flanieren und Souvenirkauf sind die Weihnachtsmärkte in Bergisch Gladbach und Köln eingeplant. Besichtigt werden in Köln der Dom und das Schokoladenmuseum, in Bergisch Gladbach das Papiermuseum Alte Dombach. Ein weiteres Stück Heimatkunde vermittelt die Bergische Kaffeetafel in der Malteser Komturei. Ansonsten soll das Familienleben bei den deutschen Gastgebern gepflegt werden.

Nicht nur Vergnügen, auch Arbeit ist angesagt beim Schüleraustausch: Der Unterricht am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium darf auch von den Gastschülern nicht geschwänzt werden.

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Linie 400 stärkt den 10-Minuten-Takt

26 November 2014 von Darian Lambert

Die Orientierung für Bus-Fahrgäste auf der Strecke zwischen Bensberg und Stadtmitte wird einfacher: Ab dem Fahrplanwechsel am 14.12.2014 heißen die Linien der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK), die diese Strecke bedienen, nicht mehr 420, 421 und 423, sondern einheitlich Linie 400. Das ist das Ergebnis von Verhandlungen zwischen Stadtverkehrsgesellschaft (SVB), RVK und dem Rheinisch-Bergischen-Kreis, um den öffentlichen Nahverkehr innerhalb der Stadtgrenzen attraktiver zu gestalten. Die „Stadtbus“-Idee dahinter: Auf dieser stark frequentierten Strecke den 10-Minuten-Takt zu stärken und ihn klarer ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.

Im Klartext bedeutet dies: Zwischen der Haltestelle Bergisch Gladbach S und Bensberg U (auch in entgegengesetzter Richtung) werden künftig in der Hauptverkehrszeit (werktags 6 bis 20 Uhr) drei Busse pro Stunde mit der Bezeichnung „400“ verkehren. Ergänzt von weiteren drei Bussen der Linie 227, die weiterhin ihre Bezeichnung beibehält, ergibt sich also ein regelmäßiger 10-Minuten-Takt. Einer der drei 400er Busse wechselt ab Bensberg U seine Liniennummer und fährt als 423 Richtung Rösrath weiter. Dessen Zielanzeige weist die Endstation mit aus, so dass sich niemand verirren kann.

Die übrigen zwei Busse pro Stunde enden in Bensberg U, so dass die (wenigen) Fahrgäste, die weiter nach Overath und Immekeppel fahren wollen, hier zunächst umsteigen müssen. Sie können anschließend aber mit kurzen Wartezeiten ihre Fahrt auf den altbekannten Linien 420 und 421 fortsetzen, die in Bensberg eingesetzt werden. Die Anschlusszeiten an die Regionalbahn 25 in Overath werden auch zukünftig eingehalten, und durch das optimierte Zeitmanagement kann sogar die Overather Siedlung Ferrenberg, die bisher über keinerlei Anknüpfung an den ÖPNV verfügte, mit eingebunden werden.

Eine Ausnahme von der Regel ist für die Linie 420 während der Schülerverkehrs-Stoßzeiten eingeplant: Dann müssen die Passagiere nicht umsteigen, und es gilt hier dasselbe wie für die 423. In Bensberg wird die Linienbezeichnung gewechselt, und die Fahrt geht durch von/bis Overath-Cyriax. Im Fahrplan und auf den Zielanzeigen der Busse sind diese Fahrten ebenfalls ausgewiesen.

Zurück nach Bergisch Gladbach: Die Fahrtstrecke der Linie 400 führt also ab dem S-Bahnhof in der Stadtmitte entlang der Bensberger/Gladbacher Straße (und weiter über Budde- und Steinstraße) mit Schlenker über das Kreishaus auf direktem Wege zum Bensberger Busbahnhof und so von einem zentralen Verkehrsknoten zum anderen. Mühseliges Suchen im Fahrplan, welche Busse denn auf dieser Strecke eingesetzt sind, entfällt künftig. Außerdem ist erkennbar: Aha, die Linie 400 fährt aber erfreulich oft.

Die bereits erwähnte Linie 227 der KWS (Kraftverkehr Wupper-Sieg), die ebenfalls zwischen Bensberg und Bergisch Gladbach verkehrt, behält ihre Bezeichnung über den gesamten Laufweg, weil sie aufgrund ihrer langen Fahrtstrecke zwischen Leverkusen und Moitzfeld/Steinacker eine überörtliche Funktion erfüllt.

Zwei gut überschaubare Buslinien bieten also in der Hauptverkehrszeit (6 bis 20 Uhr) an Werktagen einen jetzt sehr deutlich wahrnehmbaren 10-Minuten-Takt. Beabsichtigt ist, dass durch die einfachere Erkennbarkeit möglichst viele auf den Bus umsteigen, die sonst mit ihrem Auto auf der oftmals stauanfälligen Strecke zwischen Bensberg und Stadtmitte unterwegs sind – bei einer fahrplanmäßigen Fahrtdauer von 18 Minuten eine echt „flotte“ Alternative. Samstags zwischen 6 bis 19 Uhr muss man 10 bis 30 Minuten warten, und sonn- und feiertags geht es zwischen 9 bis 20 Uhr mehr oder weniger im Stundenabstand, was im Wesentlichen mit den Anschlüssen der Linien 227 und 423 an den Knotenpunkten Leverkusen bzw. Rösrath zusammenhängt.

Der 10-Minuten-Takt der Busse zwischen Stadtmitte und Bensberg unter Beteiligung der Linien 227, 420, 421 und 423 besteht bereits seit 1999; die damit verbundenen zusätzlichen ca. 15 Fahrten pro Werktag werden durch die Stadtverkehrsgesellschaft Bergisch Gladbach mbH finanziert.

Wer die Abfahrtszeiten der Busse in Ruhe zu Hause studieren möchte, kann dies anhand des Stadtfahrplans tun, den die SVB wieder zum Fahrplanwechsel herausgibt. Ab Mitte Dezember ist er an den Infopunkten der Verkehrsbetriebe und in den Häusern der Stadtverwaltung kostenlos erhältlich.

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Arbeitskreis Städtepartnerschaft Runnymede/Luton wird gegründet

25 November 2014 von Darian Lambert

Neue Impulse für die Partnerschaft zu England
Termin: Montag, 1. Dezember 2014, 18.00 Uhr, Großer Ratssaal, Rathaus Stadtmitte


50 Jahre Städtepartnerschaft Bergisch Gladbach – Runnymede: Ein willkommener Anlass, die Beziehungen zur englischen Partnerstadt im Südwesten Londons neu zu beleben. Zu diesem Zweck hat Bürgermeister Lutz Urbach die Gründung eines Arbeitskreises von Bürgerinnen und Bürgern vorgeschlagen, der diese Aufgabe übernimmt. Als Vorsitzender konnte Dietmar Paaß gewonnen werden. Der Fachbereichsleiter für Deutsch und Englisch an der VHS Bergisch Gladbach ist ein exzellenter Kenner des Landes. Mit Runnymede verbinden ihn langjährige persönliche Freundschaften; viele Studienreisen in die Region um London hat er schon organisiert und fachkundig begleitet.

Jetzt fehlt nur noch das Team, das den Arbeitskreis mit Leben füllt. Deshalb sind alle Interessierten zur Gründungsveranstaltung am Montag, dem 1. Dezember 2014 um 18.00 Uhr im Ratssaal des Rathauses Stadtmitte eingeladen. Die Initiatoren freuen sich über möglichst zahlreiches Erscheinen!

Der Arbeitskreis firmiert unter dem Namen „Partnerschaft mit Runnymede und Luton“. Die zweite englische Partnerstadt Bergisch Gladbachs soll natürlich ebenso ins Geschehen mit einbezogen werden. Es handelt sich bereits um die fünfte Gruppe dieser Art in der Stadt. Vorreiter waren die Arbeitskreise für Beit Jala und Ganey Tikva, es folgten zwei weitere für die französischen Partnerstädte Bourgoin-Jallieu und Joinville-le-Pont sowie für Pszczyna in Polen.

Um die Städtepartnerschaften mit England war es in der letzten Zeit ruhig geworden; verbindendes Glied ist über lange Zeit das alljährliche Partnerschaftskonzert geblieben, zu dem reihum die Städte Bergisch Gladbach, Runnymede und Joinville-le-Pont einladen. Dabei haben die Beziehungen zur Insel eine besonders lange Tradition: Die Verschwisterung Bergisch Gladbach – Luton datiert aus dem Jahr 1956, die von Bensberg und Egham, heute Stadtteil von Runnymede, immerhin aus 1965. Es wird also Zeit, die verbindenden Fäden zu Großbritannien wieder aufzunehmen!

Ob Reaktivierung „eingerosteter“ Sprachkenntnisse, Bürgerreisen zum gegenseitigen Kennenlernen, kulturelle oder kulinarische Annäherung: Alle Interessenten, die beim Arbeitskreis mitmachen möchten, sind herzlich eingeladen, ihre Ideen mit einzubringen. See you soon!

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