Archiv | Stadtmitte

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Schilder wurden gekürzt

09 August 2014 von Darian Lambert

Bergisch Gladbach korrigiert Schildbürgerstreich

Die zu hoch geratenen Schilder, die die Fußgängerzone in der Bergisch Gladbacher Stadtmitte eingrenzten, wurden in einer knapp halbstündigen Aktion eingekürzt und bieten nun keinen Anlass mehr für Missverständnisse. Zwei Mitarbeiter des städtischen Bauhofes schwangen kurz den schweren Maulschlüssel, um die Pfosten aus den Bodenhülsen zu lösen, dann wurde die Flex am städtischen „Schilderwagen“ angeworfen. Nach kurzem Funkensprühen war das Problem erledigt; die Schilder, die die Einfahrt aus den umliegenden Straßen in die Fußgängerzone regeln, schweben nun für alle gut sichtbar mit einem Freiraum von nur noch 2 Metern überm Pflaster. Auch die Träger der Verkehrszeichen, die von der Busspur aus in Richtung Marktplatz und Hauptstraße weisen, sind gekürzt; die Zweige und Blätter der Bäume können hier nichts mehr verdecken.

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Bürgermeisterkette aus Rathaus gestohlen

06 August 2014 von Darian Lambert

Ein ungewöhnlicher Diebstahl beschäftigt derzeit die Polizei RheinBerg, aber auch die Stadt Bergisch Gladbach. Gestern (05.08.14) ist in der Zeit von 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr die ehemalige Bürgermeisterkette der Stadt Bensberg aus einem verschraubten Plexiglasrahmen im Rathaus entwendet worden. Einer Reinigungskraft ist der leere Rahmen als erster aufgefallen. Gemeinsam mit dem Hausmeister informierte sie die Polizei. Die fand im Treppenhaus des Rathauses den leeren Plexiglasrahmen vor. Die Verschraubung des Rahmens war gelöst, und auf die Bürgermeisterkette der ehemaligen Stadt Bensberg deutete nur noch ein kleines Schild hin, welches im Rahmen zurückgeblieben war. Nebenan hing in einem weiteren Rahmen – noch unangetastet – die ehemalige Bürgermeisterkette der Stadt Bergisch Gladbach. Aber auch hier haben der oder die unbekannten Täter möglicherweise bereits an den Schrauben manipuliert. Ob sie dann bei der weiteren Tatausführung gestört wurden, lässt sich nur vermuten. Bei den Ausstellungstücken handelt es sich um die ehemaligen Bürgermeisterketten der beiden Städte, die bis 1974 genutzt wurden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter 02202 205-0 zu melden.

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Schandfleck an Odenthaler Straße verschwindet

30 Juli 2014 von Darian Lambert

Straßeneinmündung wird sicherer

Die Tage des abbruchreifen Gebäudeensembles an der Einmündung Odenthaler Straße – Jägerstraße sind gezählt. Die Häuser mit den Nummern 1 und 3 stehen schon einige Jahre leer. Eines der Gebäude gehört seit mehr als 20 Jahren der Stadt, konnte aber bisher wegen des sehr ungünstig geschnittenen Grundstücks weder vermarktet noch zeitgemäß genutzt werden. Müll sammelte sich auf den Höfen, und die Vorgärten wurden von Nachbarn als Parkplatz benutzt. Nun hat die Stadt Bergisch Gladbach ein kleines („vereinfachtes“) Umlegungsverfahren durchgeführt, um den Missstand beseitigen zu können. Dadurch wurden mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen:

Aus den verwinkelten Parzellen ist nun eine großzügige, bebaubare Fläche entstanden, die vermarktet werden kann. Durch Umlegung und Verkauf können auch die Abrisskosten der aufstehenden Gebäude finanziert werden; außerdem fiel beim Neuzuschnitt öffentliche Verkehrsfläche mit ab. Der heute sehr enge Raum für Fußgänger wird zukünftig großzügiger gestaltet werden können, die gesamte Straßeneinmündung gerät dadurch übersichtlicher und sicherer. Umgestaltet wird im öffentlichen Raum allerdings erst dann, wenn auch die Neubauten entstehen, um nicht frisch Fertiggestelltes wieder aufreißen zu müssen. Konkrete Pläne für die Bebauung gibt es noch nicht; die neu geschaffene Grundstücksfläche ist geeignet für zwei Baukörper, die sich in Form und Ausmaß in die bestehende Bebauung einfügen.

Zu allererst muss nun das alte Gemäuer verschwinden. Der Abbruchauftrag steht kurz vor der Vergabe; in der ersten Augustwoche sollen die Arbeiten beginnen. Vertragspartner wird ein erfahrenes Unternehmen sein. Die Arbeiten werden von städtischer Seite aus gutachterlich begleitet. Da die Häuser unmittelbar an Bürgersteig und Fahrbahn stehen, muss die Durchfahrt der Jägerstraße nach Bedarf gesperrt werden; eine Umleitung wird für die erforderlichen Zeiten ausgeschildert. Insgesamt sind etwa vier Wochen für die Durchführung der Arbeiten vorgesehen.

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Spielplatz an der Tannenbergstraße nimmt Form an

28 Juli 2014 von Darian Lambert

Die Grünfläche besteht schon wieder seit mehreren Wochen, nun werden auch die Spielgeräte angeliefert und montiert: Der Spielplatz auf dem neuen Regenrückhaltebecken zwischen Dechant-Müller-Straße und Tannenbergstraße nimmt nun endgültig Form an. Gegenüber dem vorherigen Modell, das dort bis zum Beginn der Kanalbauarbeiten zu finden war, stellt die jetzige Ausführung eine erhebliche Verbesserung dar, über die sich Kinder und Eltern freuen können.

Das Abwasserwerk hat StadtGrün für die Wiederherstellung der Grün- und Spielanlage 216.000 Euro zur Verfügung gestellt, was der Entschädigungsleistung für das Grundstück und dem Wiederbeschaffungswert der Gehölze entspricht. StadtGrün geht davon aus, dass dieses Budget an dieser Stelle nicht voll ausgeschöpft wird, so dass für andere Standorte auch noch Geld übrig bleibt.

Die Grünanlage ist quasi eine Dachbegrünung über dem Rückhaltebecken. Aus diesem Grunde können nur kleinere Bäume und Sträucher gepflanzt werden. Im Spielbereich findet man künftig eine große Sandspielfläche mit Pyramidenturm und Rutsche, eine Mehrfachschaukel (Königinnenschaukel), eine Wiesenschaukel, eine Spielplattform in Fischform, ein Schaukelfisch und ein großes Reck. Die Rasenfläche kann als Liegewiese oder für einfache Ballspiele genutzt werden. Zur Hauptstraße und Dechant-Müller-Straße besteht ein Erdwall, der die Anlage zur Straße abtrennt und gleichzeitig als Wurzelraum für die geplanten Bäume dient.

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Fahranfänger verursacht Unfall

25 Juli 2014 von Darian Lambert

Vier beschädigte Pkw und zwei Leichtverletzte
Ein 19-jähriger Fahranfänger hat gestern (24.07.14) einen Verkehrsunfall mit zwei Leichtverletzten An der Gohrsmühle verursacht. Gegen 15:30 Uhr standen mehrere Fahrzeuge an der Ampel in Richtung Schnabelsmühle, als sich der 19-jährige Bergisch Gladbacher mit seinem Corsa von hinten näherte. Er touchierte zunächst die hintere rechte Fahrzeugecke eines schwarzen Ford, der auf dem linken Fahrstreifen stand. Anschließend streifte er den Jeep eines 73-jährigen Kölners, bevor er schließlich noch mit erheblicher Restgeschwindigkeit auf das Heck eines Audi Geländewagens eines 46-jährigen Bergisch Gladbachers prallte, der auf dem rechten Fahrstreifen wartete. Erst hier kam der 19-Jährige zum Stehen. Bei dem Unfall verletzten sich der Unfallverursacher und der 46-jährige Audi-Fahrer leicht. Die Pkw dieser beiden waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 12000,- EUR. Der 19-Jährige konnte sich nicht erklären, wie dieser Unfall passieren konnte; Hinweise auf Alkohol- oder Drogenkonsum bestanden nicht. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Straße An der Gohrsmühle kurzzeitig gesperrt werden; die Polizei regelte den Verkehr.

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Whisky bei Einbruch in Gaststätte erbeutet

22 Juli 2014 von Darian Lambert

Ein Mischpult und sechs Flaschen Whisky waren nach erster Inaugenscheinnahme die Beute von Einbrechern in eine Gaststätte in der Bergisch Gladbacher Fußgängerzone. In der Zeit von Sonntag (20.07.14) 18:00 Uhr bis Montag (21.07.14) 09:00 Uhr schlugen Unbekannte das Küchenfenster der Gaststätte ein und drangen so in das Objekt ein. Der Hausmeister entdeckte die Tat und verständigte die Polizei. Hinweise auf den oder die Täter nimmt die Polizei unter 02202 205-0 entgegen.

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Jugendliche programmierten spannende Apps rund ums Wasser

22 Juli 2014 von Darian Lambert

Rheinisch-Bergischer Kreis. Computerraum statt Strand. Maus statt Freibad. Monitor statt Malle. 16 Schüler aus fast dem gesamten Kreis beteiligten sich zu Beginn der Sommerferien am MINT-Summercamp 2014. Programmiert wurden in der Bergisch Gladbacher Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) Apps rund um das Thema Wasser. Hauptdarsteller war dabei die Große Dhünn-Talsperre. „Die Gruppe war gut und hochmotiviert“, freute sich Dr. Alexander Brändle von der FHDW mit den anderen zwei Dozenten des Summercamps, Prof. Thomas Seifert (FHDW) und Thomas Panek (Berufskolleg kaufmännische Schulen Bergisch Gladbach). Viele Jugendlichen blieben sogar über die normalen Camp-Zeiten hinaus und programmierten weiter an ihren Apps. So entstanden qualitativ sehr hochwertige Arbeiten. Das MINT-Summercamp wurde zum zweiten Mal in Folge vom Rheinisch-Bergischen Kreis, der FHDW, dem Berufskolleg kaufmännische Schulen Bergische Gladbach und der Bergischen Wasserkompetenzregion:aqualon e. V. organisiert. Die 14 Jungen und zwei Mädchen im Alter von 15 bis 19 Jahren kamen von den folgenden Schulen: Freiherr-vom-Stein-Gymnasium (Rösrath), Gymnasium Herkenrath, Otto-Hahn-Gymnasium, Albertus-Magnus-Gymnasium (beide Bensberg), Gymnasium Wermelskirchen, Gymnasium Odenthal und Gesamtschule Kürten.
Der Sieg im Wettbewerbstand aber nicht im Mittelpunkt. Vielmehr ging es darum, für die Programmierung der Apps die passenden Lösungen zu finden. Mit dem Teilnahme-Zertifikat können die Schüler zudem eine weitere anerkannte Qualifikation vorzuweisen, wenn sie sich später um einen Job bewerben.
Die Apps informieren durch ein Quiz über die Talsperre, die dortige Natur, den Trinkwasserschutz und viele weitere Aspekte. Programmiert wurden die Apps an PCs, ausprobiert dann direkt auf den Tablets, wo sie schließlich auch genutzt werden sollen.

„Wir freuen uns, gemeinsam mit dem Kreis und weiteren Partnern, den Schülern im Summercamp MINT-Fächer wie Wirtschaftsinformatik näherzubringen“, erläuterte FHDW-Leiter Prof. Stefan Kayser das Engagement seiner Hochschule.

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In acht Wochen gehört die Stadtmitte wieder den Läufern

16 Juli 2014 von Darian Lambert

Nur noch knapp zwei Monate dauert es bis zum 19. Bergisch Gladbacher StadtLauf! Am Freitag, dem 12. September startet wieder das legendäre Bergisch Gladbacher Laufspektakel zum Auftakt des Kultur- und Stadtfestes 2014. In zwei Wettbewerben können Tempo und Kondition gemessen werden: beim 3-Kilometer-Erlebnislauf um 18.30 Uhr und beim 10-Kilometer-Hauptlauf um 19.30 Uhr. Der traditionelle Rundkurs durch die Bergisch Gladbacher Innenstadt ist seit letztem Jahr weit weniger bucklig und schont so Bänder und Sehnen. Denn das neue, laufgerechten Pflaster der Fußgängerzone macht die Strecke komfortabler und schneller – persönliche Bestzeiten nicht ausgeschlossen! Wer sich jetzt anmeldet, bekommt garantiert noch eine Startnummer. Bei 1000 Teilnehmern ist Anmeldeschluss.

Seit 1996 ist das Konzept beliebt und bewährt: Die Start- und Zielzone mitten in der City auf dem Konrad-Adenauer-Platz, die dreieinhalb Runden über Pflaster und Asphalt für die 10 Kilometer und das begeisterte „Mitgehen“ der Zuschauer – das hebt den Bergisch Gladbacher StadtLauf aus dem großen Angebot an Laufevents heraus. Die Organisatoren der IG Stadtmitte, des SV Blau-Weiß Hand und der Stadt Bergisch Gladbach sind bestens eingespielt und sorgen dafür, dass alles im wahrsten Sinne des Wortes glatt läuft.

Der Jubel trägt die Läufer ins Ziel

Wer als Laufanfänger Sorge hat, bei der 10 Kilometer-Distanz zu schwächeln oder gar auszusteigen, dem sei versichert: Nirgendwo ist es einfacher als in Bergisch Gladbach, den Lauf durchzustehen, denn die Begeisterung der Zuschauer schwappt auf die Läuferschar über und mobilisiert immer wieder neue Kraftreserven. Auch die Eindrücke von der Strecke sind kurzweilig: Man macht quasi Sightseeing im Laufschritt – ohne Belästigung durch den Autoverkehr, der während des Events aus der Innenstadt verbannt ist. Und Durst ist für die Läufer ein Fremdwort, weil der Versorgungsstand des DRK an Start und Ziel bei jeder Runde das „Nachtanken“ ermöglicht.

Sogar Spitzenläufer lassen sich mit einem Jubel, den sie im Stadion selten erleben, über den Kurs tragen. Auch wenn Spitzenzeiten durch die vielen Kurven und Ecken eher selten erreicht werden, sind das „Bad in der Menge“ am Zieleinlauf und die Siegerehrung auf dem Podium eine besondere Belohnung. 28 Pokale warten auf Siegerin, Sieger und Platzierte in der Gesamtwertung, aber auch auf die Ersten in den einzelnen Klassenwertungen.

Schnupperlauf für alle Alters- und Trainingsstufen

Das Laufen soll in Bergisch Gladbach für niemanden zur Qual werden: Wer sich nicht fit genug für zehn Kilometer fühlt, ist beim Erlebnislauf genau richtig. Hier herrscht kein Zeitstress, denn die individuelle Zeitmessung unterbleibt ganz bewusst. Es geht ausschließlich um den Spaß und ums Genießen.

Auch für Eltern mit Kindern, Thekenmannschaften, Betriebsgruppen oder Freundeskreise wird der 3-Kilometer-Lauf immer beliebter: Für die größte angemeldete Gruppe gibt es sogar einen Sonderpokal. Im letzten Jahr hat der DRK-Kreisverband, die 150jähriges Jubiläum feierten, mit seinen gut 200 Läuferinnen und Läufern den Vogel abgeschossen. Selbst für die Grundschulen wird es offenbar immer attraktiver, den „Dreier“ mitzulaufen. In den vergangenen Jahren fanden sich zunehmend Abordnungen aus den ersten vier Schuljahren in den Teilnehmerlisten wieder – ein unvergessliches Gemeinschaftserlebnis, was für manche Kinder sogar den Anfang einer lebenslangen Leidenschaft bedeuten kann.

Nicht nur das Laufen, auch das Zuschauen macht Spaß

Wer es mit dem Laufen gar nicht hat, findet beim StadtLauf als Zuschauer exquisite Spannung und Unterhaltung. Dafür sorgen nicht nur die vorbeiziehenden Läuferinnen und Läufer, sondern auch die professionelle Moderation. Sie verbindet die Menschen mit Information, Unterhaltung, Interviews und Witz. So wird das Sportereignis zum großen Straßenfest. Nicht nur beim Sprint, auch beim Jubeln werden Kalorien verbrannt, die ergänzt werden müssen: Dafür gibt es die Zeltgastronomie und die Getränkestände, die in Start- und Zielnähe zu Mahlzeit, Snack oder Absacker einladen.

Anmelden – ganz einfach

Die Online-Anmeldung zum Bergisch Gladbacher StadtLauf ist über die folgenden Internet-Adressen möglich:

·        www.bergischgladbach.de

·        www.blau-weiss-hand.de

·        www.mikatiming.de, Stichwort „Veranstaltungen“.

·        www.stadtlauf-gl.de


Voranmeldungen werden persönlich entgegengenommen:

·        beim SV Blau-Weiß Hand, Abteilung Breitensport, Franz-Heider-Straße 25, 51469 Bergisch Gladbach, Tel. 02202/57037, Fax 57562;

·        bei der Sportverwaltung der Stadt Bergisch Gladbach im Stadthaus, An der Gohrsmühle 18, Tel. 02202/142551 oder 142552, Fax 142575;

·        bei Runnerspoint in der RheinBerg Galerie.


Ausschreibungen mit Voranmeldeformular liegen in Bergisch Gladbach aus:

·        in der Geschäftsstelle des SV Blau-Weiß Hand, Franz-Heider-Straße 25;

·        beim städtischen Pressebüro im Rathaus Stadtmitte, Zimmer 7;

·        bei der Sportverwaltung der Stadt Bergisch Gladbach, An der Gohrsmühle 18, Zimmer 519;

·        beim familiy fitness Club, Richard-Zanders-Straße 8 -10;

·        bei der KSK Köln und der VR-Bank in der Stadtmitte;

·        bei Runnerspoint in der RheinBerg Galerie.

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Tatort Bergisch Gladbach: Die Papierleiche vom Q1

15 Juli 2014 von Darian Lambert

Freitag, 18. Juli 2014 um 18:00 Uhr im Q1-Jugendkulturzentrum

Aus Köln, München, Leipzig oder Wien kennt man sie: die ermittelnden Fernseh-Kommissare am „Tatort“. Jetzt ist auch Bergisch Gladbach dabei! In der Reihe „Kulturrucksack“ entsteht zur Zeit im Jugend-Kulturzentrum Q1 der Gnadenkirche ein packender Thriller. Opfer des gräßlichen Verbrechens ist die „Papierleiche“: Eine Hand wird im Wald gefunden, und ein Sensationsreporter begibt sich auf die Jagd nach dem zugehörigen Toten. Er erhält Unterstützung von drei Tatort-Kommissaren und einer Horde Jugendlicher, die sich gemeinsam an die Lösung des Rätsels machen. Ein echter Bergisch Gladbach-Krimi, gedreht natürlich auch an Bergisch Gladbacher Locations. Spannend!

Zwei Wochen lang arbeiten 16 junge Leute zwischen 10 und 14 Jahren an dem Projekt. Begonnen hat das Projekt mit den Sommerferien am 7. Juli und wird betreut von den Theaterpädagogen Patricia Langfeld und Michael Lorenco sowie dem Diplommedienkünstler Martin Lesniak. Im Q1 ist Conny Uphoff projektverantwortlich. In der ersten Woche wurde fleißig am Drehbuch gefeilt, die Szenen abgedreht und der Film geschnitten. Nun wird der zweite Teil der Story geprobt, nämlich ein Theaterstück, das die Geschichte des Krimis aufgreift.

Am Schluss wird aus den zwei Teilen ein Ganzes: nämlich bei der Aufführung am Freitag, dem 18. Juli 2014 um 18.00 Uhr in der „Black Box“ des Jugend-Kulturzentrums Q1 in Bergisch Gladbach-Stadtmitte, Quirlsberg 1. Dann wird auch enthüllt, was es mit der „Papierleiche“ auf sich hat. Der Eintritt ist für alle unerschrockenen Zuschauer frei!

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Das gesamte Ferienprogramm ist ein kostenloses Angebot mit Mittagessen im Rahmen des Kulturrucksack NRW.

 

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Fahrradcoderiung am S-Bahnhof

08 Juli 2014 von Darian Lambert

Was ist eine Fahrradcodierung und wozu wird sie gemacht? Wer sein Fahrrad codieren lässt, macht Langfingern das Leben schwer. Denn ohne Eigentumsnachweis kommen sie mit dem zweirädrigen Diebesgut nicht weit: Die Codierung zeigt sofort, wer der Eigentümer des geklauten Fahrrads ist. Die Codierung erschwert also mehr als nur den Weiterverkauf, insbesondere den über Flohmärkte oder per Internet.

Der Verkaufswert des Diebesguts sinkt erheblich, während der Grad der Abschreckung und die Hemmschwelle für potenzielle Diebe steigt. Eine Codierung kann, wie die bisherige Erfahrung lehrt, die Zahl der Diebstähle also deutlich senken und die Aufklärungsquote erhöhen.

Das Prinzip der Fahrradcodierung wurde vor vielen Jahren von der Polizei in Bergisch Gladbach entwickelt. Später dann von der Polizei in Friedberg (Hessen) und vom ADFC perfektioniert. Das Codierverfahren ist einfach: Eine Graviermaschine oder ein spezieller Aufkleber verewigt auf dem Rahmen des Fahrrads einen verschlüsselten personenbezogenen Code, der aus einer individuellen Ziffern- und Buchstabenkombination besteht. Sie setzt sich zusammen aus dem Autokennzeichen und Gemeindecode des Ortes, in dem der Eigentümer wohnt, einer fünfstelligen Zahl für die Straße, drei Ziffern für die Hausnummer, sowie den Eigentümer-Initialen, ergänzt durch eine zweistellige Jahreszahl der Codierung.

Der Vorteil: Polizei oder Fundbüro erkennen anhand des Codes sofort den Eigentümer des Fahrrads und können ihn im Falle eines Diebstahls informieren – ohne Rückgriff auf Datenbanken. Die Rahmennummer allein gibt nicht genügend Informationen. Sie wird vom Hersteller ohne erkennbares System eingestanzt – mit Dopplungen und ohne zentrale Nummernkartei. 90 Prozent aller aufgefundenen Räder finden trotz Rahmennummer nicht mehr zu ihrem Eigentümer zurück, weil dieser sein Rad nicht eindeutig beschreiben kann. Hier schafft die Fahrradcodierung Abhilfe.

Die Codierung kann aber auch für andere Wertgegenstände verwendet werden. Beim ADFC RheinBerg-Oberberg gibt es im ganzen Jahr Codier-Termine. In der neuen ADFC Geschäftsstelle in Bergisch Gladbach können sie sich über Fahrradcodierung, Fahrradschlößer und „Rund ums Fahrrad“ informieren.


Fahrradcodierung am 10. Juli in Bergisch Gladbach

Sie können Ihr Fahrrad in der neuen ADFC-Geschäftsstelle in Bergisch Gladbach codieren lassen.

Die neue ADFC-Geschäftsstelle ist direkt in Bergisch Gladbach am S-Bahnhof an der Stationsstraße. Anschrift für GPS- und Navigationsgeräte: Johann-Wilhelm-Lindlar-Straße 11 in 51465 Bergisch Gladbach
Es ist eine Gravur-Codierung oder Klebe-Codierung möglich. Der Preis für die Gravur-Codierung beträgt 19,95 €. ADFC Mitglieder erhalten 5,00 € Rabatt und zahlen nur 14,95 €. Die Klebe-Codierung kostet 8,00 € und ADFC-Mitglieder zahlen nur 5,00 €.

Am Donnerstag 10. Juli 2014 findet die nächste Codierung von 15:00 – 16:00 Uhr statt. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Für sonstige Tage vereinbaren Sie einen Termin zur Codierung. Eine Anmeldung zur Codierung ist dann erforderlich. Termine zur Codierung nach Terminvereinbarung: sven.bersch@arcor.de

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