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Abgasuntersuchung für Elektroautos ab 2026: Neue Vorgaben für die HU

Abgasuntersuchung für Elektroautos ab 2026: Neue Vorgaben für die HU

27 November 2025 von Darian Lambert

Ab 2026 sollen in Deutschland erstmals standardisierte Abgasprüfprotokolle für Elektrofahrzeuge eingeführt werden. Darauf weist ein aktualisierter Entwurf zur HU-Richtlinie hin, der derzeit zwischen mehreren Fachgremien abgestimmt wird. Zwar stoßen reine Elektroautos weiterhin keine Abgase aus, doch laut dem Papier soll „die Emissionsfreiheit im Rahmen einer erweiterten Systemprüfung reproduzierbar dokumentiert“ werden.

Die Maßnahme wird offiziell als „AU-E“ bezeichnet.

Hintergrund der Neuerung

Begründet wird der Schritt damit, dass die bisherige Praxis – das Weglassen der AU bei Elektroautos – „zu lückenhaften Dokumentationen führe“.
Da die HU-Plakette jedoch ein vollständiges Prüfbild erfordere, soll ab 2026 auch für E-Autos ein formaler Abgaskontrollschritt verpflichtend werden.

Technisch ändern müsse sich dabei „nichts Wesentliches“, heißt es. Vielmehr handle es sich um eine „verlagerte Prüfform“, bei der nicht die Emission selbst, sondern die Nicht-Emission erfasst werde.

Wie die neue Prüfung abläuft

Laut Entwurf werden Elektroautos künftig an ein vereinfachtes AU-Erfassungsgerät angeschlossen. Dieses prüft nicht vorhandene Abgaswerte anhand folgender Kriterien:

  • Systemreaktion auf einen Prüfreiz: Das Fahrzeug wird in einen definierten Zustandsmodus versetzt, in dem das Steuergerät bestätigen muss, dass keine abgasrelevanten Komponenten aktiv sind.
  • Sensorische Leerfeldmessung: Das AU-Gerät führt automatisierte Nullmessungen durch, um zu belegen, dass kein Auslassdruck messbar ist.
  • Dokumentation der Emissionsfreiheit: Die Messung erzeugt einen elektronischen Nullwertreport, der im HU-Protokoll abgelegt wird.

In den Prüfzentren wird dafür ein standardisierter Anschluss genutzt, unabhängig davon, ob das Fahrzeug konstruktiv über einen Auspuff verfügt oder nicht.

Offizielle Stellungnahmen

Ein Sprecher des zuständigen Arbeitskreises betont, es gehe nicht um eine technische Notwendigkeit, sondern um „eine einheitliche Prüfstruktur, die für alle Fahrzeugantriebe vergleichbare Nachweisverfahren sicherstellt“.

Intern spricht man davon, dass man in der Bevölkerung Missverständnissen vorbeugen wolle:
Sind Elektroautos nämlich von der AU befreit, entstehe „der Eindruck unvollständiger Prüfung“, was bei Stichprobenkontrollen zu Irritationen führe.

Keine Veränderung der HU-Intervalle

Wie bisher müssen E-Autos:

  • nach 3 Jahren zur ersten Hauptuntersuchung
  • danach alle 2 Jahre

Die neue AU-E wird vollständig in die reguläre HU integriert. Ein separater Termin ist nicht vorgesehen.

Warum der Schritt umstritten ist

Mehrere Prüforganisationen äußerten bereits Zweifel, ob eine dokumentierte Nullmessung einen Mehrwert biete.
In Verbänden hieß es jedoch, man müsse „die Gleichbehandlung unterschiedlicher Antriebsarten sichtbar machen“.

In Fachkreisen kursiert der inoffizielle Begriff „symbolische Abgasprüfung“.

Auch wenn Elektrofahrzeuge technisch weiterhin ohne Abgase auskommen, könnte 2026 erstmals ein offizielles Abgasprüfprotokoll für E-Autos Pflicht werden.
Die Entscheidung soll noch im Laufe des Jahres bestätigt werden.

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Bordell bietet Politik-Special an

Bordell bietet Politik-Special an

31 Juli 2025 von Darian Lambert

Basisarbeit bekommt neue Bedeutung

Die CDU Rhein-Berg hat ein Imageproblem. Doch das wird jetzt wenigstens günstiger: Der neue Rotlicht-Tempel „Pussy Club“ (GL Aktuell berichtete) am Krügerwerk bietet CDU-Mitgliedern ab sofort satte Rabatte auf seine „All-Inclusive-Sexflat“. Für nur 34,99 € pro Abend statt regulär 59,99 € gibt’s „Leistung, die sich rechnet“ – inklusive Getränkeflat, Gratis-Kondome mit CDU-Logo und Diskretion à la Schäuble.

Pussy Club Bild: Thilo Parg / Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Der Auslöser: Ein Parteigeldskandal mit offenem Ende

Hintergrund der ungewöhnlichen Aktion ist ein Skandal um CDU-Parteigelder, die angeblich nicht korrekt verwendet worden sein sollen. Es geht um 2.500 Euro, eine fingierte Social-Media-Rechnung und mysteriöse Chatverläufe, in denen statt von Geld nur von „Lebkuchen“ die Rede war. Was einst nach Adventskaffee roch, riecht jetzt streng nach Ärger.

Während CDU-Newcomerin Lisa Bangbach sich als Opfer einer Intrige sieht, lachen sich die Bordellbetreiber ins Fäustchen. Prinz Heyn zu Windeck, bekannt für seine unternehmerische Flexibilität im horizontalen Gewerbe, nutzt die Schlagzeilen kreativ:
„Wenn schon politische Transparenz, dann bitte durch Perlenvorhänge!“

Sex mit Spendenquittung?

Im „Pussy Club“ wird Politik wieder körperlich: CDU-Mitglieder erhalten bei Vorlage ihres Parteiausweises Zugang zur „Lobby-Lounge“, in der man sich „wie im Bundestag fühlen soll – nur ehrlicher“.
Optional kann man auch eine fingierte Social-Media-Rechnung erhalten – „zur authentischen Abrechnung“.

Neu im Angebot: Die Bangbach-Box

Ein Raum mit Plüsch, Duftkerzen und einem Fake-Laptop wartet auf Neugierige: Die „Bangbach-Box“ ist mit einem Lebkuchen-Duftspray ausgestattet und bietet ein Erlebnis mit zweifelhaftem Realitätsbezug. Im Hintergrund läuft ein betrunkenes Phoenix-Interview in Dauerschleife.

Stimmen aus der CDU Rhein-Berg

Ein Sprecher des CDU-Kreisverbandes äußerte sich „überrascht, aber offen für neue Formate zur Mitgliederbindung“. Zwar wolle man die Partei nicht mit einem Bordell gleichsetzen, aber man „erkenne den Bedarf nach körpernaher Basisarbeit“.

Große Eröffnung: Die „GroKo-Gangbang-Nacht“

Zur Eröffnung am 6. September erhalten alle Gäste im Politiker*innen-Kostüm freien Eintritt. Für CDU-Ausweise gibt’s zusätzlich einen 10-Euro-Gutschein für die „Integritätslounge“ – inklusive Schnelltest auf Glaubwürdigkeit.

© Darian Lambert – Satire aus Bergisch Gladbach. Alles erfunden – bis es wahr wird.

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Historische Entscheidung: Bensberg und Bergisch Gladbach gehen künftig getrennte Wege

01 April 2025 von Felix Morgenstern

Nach jahrzehntelanger Zugehörigkeit ist es nun offiziell: Bensberg und Bergisch Gladbach werden künftig zwei eigenständige Städte bilden. Mit dem Beschluss der Landesregierung und der Zustimmung beider Stadtparlamente wird eine historische Trennung vollzogen, die sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringt – für Verwaltung, Bürgerinnen und Bürger sowie die regionale Identität.

Zwei Städte, zwei Identitäten

Was viele Bensbergerinnen und Bensberger bereits seit Jahren spürten, wird jetzt Realität: Bensberg bekommt seinen eigenen Stadtnamen und Verwaltungssitz. Die Entscheidung basiert auf einem zunehmenden Wunsch nach mehr Eigenständigkeit – kulturell, politisch und wirtschaftlich.

Bergisch Gladbach und Bensberg sind in den letzten Jahrzehnten zwar zusammengewachsen, doch unterschiedliche Entwicklungen und örtliche Besonderheiten hätten zuletzt verstärkt den Wunsch nach einer klareren Trennung bestärkt.

„Wir wollen die Chance nutzen, unsere Stärken eigenständig weiterzuentwickeln und dabei unsere eigene Handschrift zu zeigen,“ erklärt ein Sprecher der künftigen Stadt Bensberg.

Ab wann ist die Trennung wirksam?

Die offizielle Aufteilung soll zum 1. Januar 2026 in Kraft treten. Bereits jetzt laufen intensive Vorbereitungen auf Verwaltungsebene, etwa zur Neuverteilung von Zuständigkeiten, Personal und Infrastruktur. Auch die zukünftige Grenzziehung innerhalb des Stadtgebiets ist bereits weitgehend definiert.

Die Stadt Bergisch Gladbach wird in ihrer bisherigen Form fortbestehen, verliert allerdings Bensberg als Stadtteil. Dafür erhält Bensberg eigene Strukturen, inklusive Rathaus, Stadtrat und Stadtverwaltung.

Was ändert sich für die Bürgerinnen und Bürger?

In einem ersten Schritt sollen Bürgerservices dezentralisiert und vor Ort gestärkt werden. Künftig wird es zwei getrennte Stadtverwaltungen geben – was für Bürgerinnen und Bürger kürzere Wege und mehr Mitsprachemöglichkeiten vor Ort bedeuten soll.

Zudem wird es eigene Stadtlogos, Internetauftritte und Verwaltungsnummern geben. Auch Kfz-Kennzeichen könnten künftig voneinander abweichen – eine Entscheidung hierzu steht allerdings noch aus.

Kritik und Zustimmung in der Bevölkerung

Während viele Bensbergerinnen und Bensberger die Entscheidung als überfälligen Schritt zu mehr Selbstbestimmung feiern, gibt es in Bergisch Gladbach auch kritische Stimmen, die den hohen Verwaltungsaufwand und mögliche Kosten bemängeln.

Auch die Frage, wie gemeinsame Infrastrukturprojekte – etwa im Verkehr oder im Schulbereich – künftig koordiniert werden sollen, sorgt für Diskussionsstoff.

Ein Neuanfang mit Symbolkraft

Mit dem Schritt in die Eigenständigkeit beginnt für beide Städte ein neues Kapitel. Der Wunsch nach klaren Strukturen und mehr kommunaler Autonomie war letztlich ausschlaggebend. Ob Bensberg als neue Stadtverwaltung an Strahlkraft gewinnt und wie sich die Zusammenarbeit mit Bergisch Gladbach künftig gestaltet, bleibt abzuwarten.

Fest steht: Die Region formt sich neu – mit Mut zur Veränderung und Blick in die Zukunft.

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Railway crossing bar on the road and the path blocking device

Bergisch Gladbach plant autofreie Innenstadt – Komplettes Fahrverbot ab 2025

05 September 2024 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Eine drastische Maßnahme sorgt für Aufregung in der Stadt: Ab 2025 plant Bergisch Gladbach eine komplett autofreie Innenstadt. Der Stadtrat hat in einer überraschenden Sitzung beschlossen, sämtliche privaten Fahrzeuge aus dem Kernbereich der Stadt zu verbannen, um den Verkehr zu reduzieren, die Luftqualität zu verbessern und den CO₂-Ausstoß drastisch zu senken. Die Entscheidung sorgt bereits jetzt für hitzige Debatten unter den Bürgern.

Bürgermeisterin Marion Lubbe verteidigte die radikale Maßnahme: „Die Zeit für kleine Schritte ist vorbei. Wir stehen vor einer Klimakrise und müssen entschlossen handeln. Eine autofreie Innenstadt ist ein mutiger Schritt, um die Lebensqualität zu erhöhen und unsere Stadt zukunftsfähig zu machen.“ Die Maßnahme betrifft einen Großteil der Innenstadt, einschließlich der vielbefahrenen Fußgängerzone und sämtlicher Nebenstraßen. Lediglich Lieferverkehr, Busse und Einsatzfahrzeuge sollen weiterhin die Erlaubnis haben, bestimmte Strecken zu befahren.

Während die Stadtverwaltung die Entscheidung als einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Lebensqualität darstellt, sorgt der Beschluss vor allem bei Pendlern und Geschäftsleuten für erhebliche Bedenken. Viele fürchten, dass die Einschränkungen negative Auswirkungen auf den Einzelhandel und das tägliche Leben haben könnten. „Wie sollen meine Kunden noch zu mir kommen? Nicht jeder will mit dem Fahrrad oder zu Fuß seine Einkäufe erledigen“, kritisiert ein Ladenbesitzer der Innenstadt.

Um den Bürgern die Umstellung zu erleichtern, plant die Stadt umfangreiche Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr sowie den Ausbau von Fahrradwegen und E-Scooter-Stationen. Zudem sollen große Park-and-Ride-Anlagen an den Stadträndern entstehen, wo Bürger ihre Fahrzeuge abstellen und auf umweltfreundliche Transportmittel umsteigen können. „Wir werden dafür sorgen, dass niemand abgehängt wird“, versicherte Lück. „Es wird neue Mobilitätskonzepte geben, die für alle funktionieren.“

Die Kritiker sind dennoch zahlreich. Besonders für Pendler, die täglich auf ihr Auto angewiesen sind, stellt das Fahrverbot eine große Herausforderung dar. „Ich arbeite in Köln und muss jeden Tag durch Bergisch Gladbach fahren. Wie soll ich ohne Auto rechtzeitig zur Arbeit kommen?“, fragt ein verärgerter Pendler.

Auch die lokale Wirtschaft äußert Bedenken. Einige Geschäftsinhaber befürchten massive Umsatzeinbußen, sollten Kunden aus den umliegenden Städten ausbleiben. „Die Menschen werden einfach woanders einkaufen, wo sie bequem mit dem Auto hinkommen“, meint ein Vertreter des Einzelhandelsverbandes.

Auf der anderen Seite gibt es auch zahlreiche Befürworter des Projekts. Umweltverbände und viele junge Menschen begrüßen den Plan als einen Schritt in die richtige Richtung. „Endlich passiert etwas! Wenn wir das Klima retten wollen, müssen wir solche Entscheidungen treffen – auch wenn es wehtut“, sagt eine Vertreterin der lokalen Fridays-for-Future-Bewegung.

Die Stadt plant in den kommenden Monaten umfangreiche Informationsveranstaltungen und eine Bürgerbeteiligung, um die Ängste und Bedenken der Bevölkerung zu adressieren und Lösungen für den Übergang zu erarbeiten. Trotzdem bleibt die Frage offen, ob die Stadtverwaltung die Bürger von den Vorteilen der autofreien Innenstadt überzeugen kann – oder ob das Projekt zu einer Spaltung der Stadt führen wird.

Eins ist sicher: Die autofreie Innenstadt sorgt schon jetzt für Aufregung und Diskussionen, die wohl bis zur geplanten Umsetzung 2025 andauern werden.

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Kurzfilm "Hartz IV Horror Picture Show" auf nrwision

Kurzfilm „Hartz IV Horror Picture Show“ auf nrwision

25 August 2015 von Darian Lambert

nrvision-livestream ist ist ein TV-Sender für alle Menschen in Nordrhein-Westfalen, die Programmverantwortung liegt beim Institut für Journalistik der Technischen Universität Dortmund – unter der Leitung von Journalistik-Professor und TV-Moderator Michael Steinbrecher.

Der Kurzfilm „Hartz IV Horror Picture Show“ wurde Ende 2012 unter Regie von Wilda Wahnwitz und mit den Kölner Schauspielern Michele Holz, Oliver Weiss, Lars Käker und Teresa Hayer gedreht. Drehbuch-Autor Dirk Sonntag, dessen „Quietscheentchen“ noch manchem Gladbacher vom Kommunalwahlkampf der Bürgerpartei GL in Erinnerung sind, hat in dem Kurzfilm den sogenannten Wiedereingliederungsprozess bei den Arbeitsagenturen mit dem Roman „Der Prozess“ von Franz Kafka gespiegelt. Sein Kommentar dazu: „Da war nicht viel umzuschreiben.“

Kafka´s schwer zu lesende Welt wird in diesem nur 13 Minuten langen Kurzfilm auf einmal verständlich und klar…

Der-Wiedereingliederungspro

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Neuer AFD Vorstand wegen Ziegenopfer in Psychiatrie

Neuer AFD Vorstand wegen Ziegenopfer in Psychiatrie

24 Juli 2015 von Darian Lambert

afd-lucke-bruchEs waren vier kurze Nächte diese Woche für Egon Krempf, dem neuen Vorstand der Gladbacher AFD (Alternative für Deutschland). Nach dem Weckruf von Bernd Lucke wechselten rund zwei Drittel seiner Parteikameraden zu Lukes ALFA Partei. Ein kommissarischer Vorstand musste her um das politische Geschäft weiterzubetreiben. Als der älteste der verbliebenen 7 Mitglieder der AFD nahm Krempf das Heft in die Hand. Er wurde einstimmig in der Dringlichkeitssitzung der Mitglieder am vergangen Montag zum Vorstand gewählt.

Politik der härteren Sorte

Die verblieben Anhänger der bergischen AFD Truppe wollen nun die wirklich ernsten Themen der Politk angehen. Sie sind überzeugt, das alte Deutsche Reich bestehe weiter, die Bundesrepublik sei dagegen nur eine „GmbH“, eine „Verwaltungseinheit“ ohne staatliche Befugnisse. Im kommunalen Arbeitskreis bearbeiten sie die „Heimatliche Geschichtsberichtigung“ nun offziell mit dem bergischen Heimatliebeverein.

Drogentripp führte in Psychiatrie

Mocarz, eine neue legal High Droge, wurde AFD Vorstand Krempf am gestrigen Donnerstag zum Verhängnis. Auf einer Party mit elektronischer Tanzmusik konsumierte Krempf eine chemische Droge um sich aufzuputschen nach den viel zu kurzen Nächten als neuer AFD Vorstand. Das wurde ihm zum Verhängniss. Nach dem Konsum setzten extreme Wahnvorstellungen ein. Krempf wurde bei dem Versuch nackt eine kleine Ziege zu opfern von der Polizei in Gewahrsam genommen und später in eine Entgiftungsklinik überstellt. Die Klinik geht davon aus, dass chemische Substanzen aus Badesalzen teil der Droge seien. Die genauen Inhaltsstoffe von „Mocarz“ seien bislang allerdings nicht bekannt.

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Lutz Urbach wechselt zur Linken

Lutz Urbach wechselt zur Linken

01 April 2015 von Darian Lambert

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Lutz Urbach

Lutz Urbach ist Bürgermeister in Bergisch Gladbach und war zuvor Kämmerer der Stadt Hennef. Nun wechselt der 49-Jährige zur Fraktion DIE LINKE, der CDU kehrt er gänzlich den Rücken. Damit zieht Urbach wohlmöglich letzte Konsequenzen aus der hausgemachten Finanzmisere der Stadt Bergisch Gladbach. Doch es gibt auch inhaltliche Gründe für den Parteibuchwechsel, sagt zumindest Lutz Urbach.

Seine inhaltlichen Differenzen zur Union seien immer mehr gewachsen, dennoch wolle er keine Generalabrechnung mit der Arbeit der ehemaligen Parteifreunde. „Politik muss gerecht sein“, sagte Lutz Urbach. Mit der Linken sehe er „eine Schnittmenge“. Dabei muss die „das Vermögen nun endlich auf die Bedürftigen umverteilt werden.“ – stellt Urbach fest.

Linken-Fraktionschef Thomas Joachim Klein dankte Urbach mit solidarischem Gruß für „die freundliche Aufnahme“. Er identifiziere sich mit deren Zielen und werde sich „nun engagiert einbringen“, erklärte er.

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Die Messe für Fanatiker – Fanatika 2015

26 Januar 2015 von Darian Lambert

Auch in diesem Jahr sind die Tore zur Fanatika, der Fachmesse für Extremisten und Radikale aller Couleur, weit aufgebombt.

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Laute Sexspiele der Nachbarn müssen nicht geduldet werden

16 Januar 2015 von B. J.

Ein Ehepaar fühlte sich vom häufigen und lauten Liebesspiel der Nachbarn gestört und klagte mit Erfolg. Nach einem Urteil des Landgerichts Stuttgart können Paare dazu gezwungen werden, zu bestimmten Zeiten Enthaltsamkeit zu üben. Voraussetzung ist, das Liebesspiel sei eine „wesentliche Beeinträchtigung”. Das Ehepaar fordert genau festgelegte Liebeszeiten für seine Nachbarn, weil es sich während ihrer Gebetsszeiten durch den Lärm gestört fühlt. Die Richter gaben dem klagenden Ehepaar zwar im Grundsatz recht, doch sie legten keine allgemeingültigen liebesfreien Zeiten fest. Diese müssten immer am Einzelfall orientiert bestimmt werden, hieß es. Auch legten sie keine Höchstanzahl für Liebesspiele fest.

Ein zeitweiliges Liebesverbot sei grundsätzlich möglich, wenn der Vollzug wegen der damit verbundenen Geräuschsbelästigung als störend empfunden wird. Ein Kläger muss nachweisen können, dass durch die Ruhestörung eine reale Gefahr der Behinderung der Ausübung seiner religiöser Pflichten besteht. Das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme gelte auch beim Streit um hörbare Liebesspiele, sagte der zuständige Richter am Freitag. Bei der Klage des Ehepaares Özdemir waren die Gerichte bisher der Auffassung, dass ein Liebesverbot mit der vom Grundgesetz geschützten Freiheit der Lebensführung nicht vereinbar sei. Liebe in der Wohnung sei gesellschaftlich akzeptiert. Der kurze Zeitraum, in dem geliebt werde, sei zumutbar. Die Kläger hatten vorgetragen, dass sie die Geräusche als „unsittlich“ empfänden und es ihnen die nötige Konzentration zum Gebet raube. Die Anzahl der Liebesspiele gaben sie mit täglich zehn bis zwanzig an.

Die beklagten Eheleute Fröhlich hielten dagegen, es seien maximal zwölf. Sie hätten ihr Liebesverhalten schon eingeschränkt. Auf eine zeitliche Befristung oder räumliche Eingrenzung ließen sie sich nicht ein. Max Fröhlich sagte: „Wenn ich und meine Frau Liebe machen möchte, dann möchte ich das im Schlafzimmer, auf der Wohnzimmer-Couch oder auf dem Küchentisch machen können.“

Sex Nachbarn Gerichtsurteil

kein bisschen leise…

Das Amtsgericht München hatte im April dieses Jahres in einem ähnlichen Verfahren entschieden, Liebeszeiten einzuschränken. Dort müssen die Beklagten nun dafür sorgen, dass ihre Nachbarn nicht durch Liebesgeräusche zu ihren täglich fünf obligatorischen Gebetszeiten gestört werden. Erschwerend kam in München noch hinzu, dass das Liebespaar ihre Zigarette danach auf dem Balkon rauchten, und dabei oft in dem Postillon, der Titanic, dem Hebdo und andere einschlägige Satirezeitungen mit teils fragwürdigen Inhalten blätterten und lauthals dabei lachten.

 

 

Foto: Manu ErosPyramide20090221_721 Creative Commons Attribution 2.0 Generic

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Köln: Protest gegen KöGiDa weitet sich aus

11 Januar 2015 von B. J.

Weihnachtsmarkt Koeln Superbass

Köln: Immer mehr Lichter gehen aus

Der schönste Kölner Weihnachtsmarkt ist aus Protest gegen KöGiDa, dem Kölner Ableger von PeGiDa, am 6. Januar geschlossen worden.
Mitten im Herzen der Kölner Altstadt lag die „Heimat der Heinzel“, der größte und traditionellste Weihnachtsmarkt Kölns. Vom Alter Markt bis zum Heumarkt reihten sich die behaglichen Holzbuden aneinander und zauberten mit unzähligen liebevollen Dekorationen und einer feenhaften Beleuchtung eine wunderbare Märchenwelt. Erstmalig verwandelte sich der Heumarkt mit einer großen, spektakulären Eislaufbahn zu einem einzigartigen Eismärchen. Außer dem sprechenden Elefanten hatten auch noch ein mittelalterlicher Zauberer und zwei Gnome, Gaukler und Straßenkünstler sowie eine Drachenschnecke große und kleine Besucher angelockt und unterhalten. Damit ist jetzt Schluss.

Hier die bewegenden Bilder:

https://www.youtube.com/watch?v=dvyPeAd6Atc

 

Foto: Superbass / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)

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