Archiv | Wirtschaft

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Verkehr und Verkehrsverhalten werden auf Herz und Nieren geprüft

22 August 2014 von Darian Lambert


Mobilitätskonzept Bergisch Gladbach – MobiK GL

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In Bergisch Gladbach soll jetzt die Zukunft verkehrsplanerisch angepackt werden. Ziel ist ein Mobilitätskonzept – ein umfassendes Planwerk, bei dem die Gesamtmobilität der Stadt erfasst wird: Pkw-Verkehr, Bus und Bahn, Rad- und Fußverkehr, Güterverkehr und ruhender Verkehr. Das Konzept soll nicht nur dokumentieren, sondern auch die Möglichkeit bieten, lenkend einzugreifen. Die Erstellung des Konzepts wird gefördert durch den Verkehrsverbund Rhein-Sieg; Bergisch Gladbach ist Modellkommune.

Erster Schritt: die ausführliche Bestandsaufnahme aller Verkehrsträger sowie die Aufzeichnung von Verkehrsgewohnheiten und Verkehrsströmen. Dann folgt die Auswertung und die planerische Arbeit – zunächst in Form von strategischen Leitzielen, und daran ausgerichtet konkrete Maßnahmen und Handlungsempfehlungen.

Mit der Bestandsaufnahme geht es in Bergisch Gladbach nun los. Die graue Theorie bleibt dabei außen vor: Die Bürgerinnen und Bürger werden konkret nach ihren täglichen Gewohnheiten, aber auch nach tatsächlich zurückgelegten Wegstrecken gefragt.

5.500 Haushalte sind gefragt  – Je mehr mitmachen, desto besser fürs Ergebnis

In den nächsten Wochen (bis Ende September) erhalten 5.500 zufällig ausgewählte Haushalte in Bergisch Gladbach ein Anschreiben des Bürgermeisters, in dem er um freiwillige und anonyme Mitwirkung bei der Haushaltsbefragung bittet. Per Fragebogen werden die an einem bestimmten Stichtag zurückgelegten Wege erfragt mit dem Auto, mit Bus & Bahn, mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Je mehr der Angeschriebenen mitmachen, desto aussagekräftiger wird das Bild des Verkehrsverhaltens und der dadurch erzeugten Verkehrsströme erfasst. Anhand dieser Angaben sind die auswertenden Experten beispielsweise in der Lage, Aussagen darüber zu treffen, zu welchen Anteilen sich der Verkehr auf die Verkehrsmittel verteilt und wie diese Verteilung optimiert werden kann („Modal Split“).

Slogan und Logo beschreiben kurz und knackig die Zielvorstellung des Konzeptes:

Bergisch Gladbach – clever. vernetzt. mobil.

Beauftragt mit der Haushaltsbefragung ist das Ingenieurbüro Helmert aus Aachen, das auch den Fragebogen entwickelt hat. Ein weiteres Expertenteam, das Büro Rödel & Pachan aus Kamp-Lintfort, setzt sich anschließend zwei Jahre lang intensiv mit der Mobilitätsentwicklung in Bergisch Gladbach auseinander. Zusammen mit lokalen und übergeordneten Interessensvertretern, der Politik und den Bürgerinnen und Bürgern soll diskutiert werden, wie Mobilität in Bergisch Gladbach heute und morgen aussehen kann. Daraus sollen Leitvorstellungen, Ziele und Handlungsempfehlungen entstehen. Aufbauend auf dem 2012 beschlossenen Integrierten Stadtentwicklungskonzept ISEK 2030 rückt mit dem Mobilitätskonzept ein weiteres Stück gesamtstädtischer Entwicklung in den Blickpunkt.

Bürgerbeteiligung als zentrales Element

Während der gesamten Erarbeitungszeit des Mobilitätskonzeptes spielt die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger eine entscheidende Rolle. Neben der Haushaltsbefragung ist im weiteren Verlauf eine offene Bürgerbeteiligung vorgesehen, bei der alle Bergisch Gladbacher teilnehmen können und sollen. Geplant sind in diesem Zusammenhang auch stadtteilbezogene Veranstaltungen.

Bergisch Gladbach ist Modellkommune – gefördert durch den VRS

Das Mobilitätskonzept steht in engem Zusammenhang mit dem Förderprojekt „Mobilität der Zukunft – Kommunales Mobilitätsmanagement“ des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS), in dessen Rahmen Bergisch Gladbach als Modellkommune ausgewählt wurde. Das Förderprojekt zielt darauf ab, die Kommunen sowohl fachlich als auch finanziell zu unterstützen, ein zukunftsfähiges Mobilitätskonzept zu entwickeln, bei dem intelligente und vernetzte Verkehrslösungen im Vordergrund stehen.Weitere Informationen finden Sie auf der Seite www.stadtentwicklung-gl.de

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Gewerbegebiet Obereschbach: Dübel sichern bald den Hang

21 August 2014 von Darian Lambert

Nicht zu übersehen wird das Tiefbaugerät sein, mit dem ab Anfang September auf dem Gelände des neuen Gewerbegebiets Obereschbach gedübelt wird. Etwa 25 Meter hoch wird es in den Himmel ragen, und es bohrt seine Löcher nicht in Wände, sondern in den Boden. Die werden dann mit Stahlbeton verfüllt und sichern auf diese Weise ein Stück des Hanges in Richtung L136 endgültig vor jeglicher Talwärts-Bewegung.

Grundstückseigentümer und Projektentwickler ist der Stadtentwicklungsbetrieb AÖR (SEB). Im vorletzten Jahr waren Bodenrisse in einem gut eingrenzbaren Randbereich des Geländes entdeckt worden. Dieser ist zum überwiegenden Teil als Standort für die Entwässerungsanlage des Gewerbegebietes vorgesehen; ganz am Rande ist auch eines der Gewerbegrundstücke betroffen, für dessen Qualität SEB-Vorstand Bernd Martmann aber seine Hand ins Feuer legt: „Das Grundstück ist mittlerweile wohl das bestuntersuchte Stück Erde in ganz Bergisch Gladbach.“

Und künftig wohl auch ganz besonders stabil: Nach gutachterlicher Prüfung verschiedener Sanierungsmöglichkeiten wurde das Dübel-Verfahren als das beste und effektivste ausgewählt. 75 Pfähle mit einer Länge von bis zu 18 Metern gelangen hier in die Erde; das ausführende Unternehmen ist die Fa. Bickhardt Bau AG aus Kirchheim, Hessen. Bis Mitte Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Im unmittelbaren Anschluss beginnt dann der Bau eines Regensammlers und eines Regenklärbeckens an dieser Stelle.

Das Gewerbegebiet Obereschbach besteht aus insgesamt elf Grundstücken, die auch als Teilstücke vermarktet werden können. Der Verkauf der Grundstücke ist angelaufen; der erste Käufer hat bereits eine Teilbaugenehmigung erhalten. Weitere Verkäufe sind für dieses Jahr geplant.

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Hygiene-Qualitätssiegel jetzt auch für Pflegeeinrichtungen und Altenheime

15 August 2014 von Darian Lambert

Rheinisch-Bergischer Kreis. Mit einem gemeinsamen Qualitätssiegel zu Hygiene-Standards den wachsenden Problemen mit multiresistenten Erregen (MRE) entgegenzuwirken, das ist das Ziel des überkommunalen Netzwerk mre-netz rhein-ahr. Nachdem im letzten Jahr die Krankenhäuser das Qualitätssiegel erworben haben, soll dies nun auch auf die Pflegeheime erweitert werden.

Bei der Auftaktveranstaltung nutzten 32 Vertreter von 27 Seniorenpflegeheimen im Rheinisch-Bergischen Kreis die Gelegenheit, sich über das Qualitätssiegel für Hygiene zu informieren. Ziel des Siegels ist es, einheitliche Standards im Umgang mit resistenten Erregern, wie beispielsweise MRSA, oder ansteckenden Krankheiten wie Grippe und Magen-Darm Infektionen zu etablieren. Auch allgemeine Hygienestandards, wie zum Beispiel die Händehygiene, sollen überprüft werden. Um das „Qualitätssiegel für Hygiene in Alten- und Pflegeeinrichtungen“ zu bekommen, müssen die Einrichtungen zehn Vorgaben erfüllen. Die Umsetzung der einzelnen Vorgaben wird vor Ort durch Mitarbeiter des Gesundheitsamtes begleitet und beratend unterstützt.

Da MRE gegen viele Antibiotika unempfindlich (resistent) sind, ist die Behandlung von Infektionen mit diesem Keimen besonders schwierig. Durch die Aktivitäten des Netzwerkes sollen alle Maßnahmen koordiniert werden, die eine Verbreitung der Erreger eindämmen können. Hierzu gehören beispielsweise eine sorgfältige Hygiene und ein überlegter Einsatz von Antibiotika.

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Barrierefreies Planen und Bauen

13 August 2014 von Darian Lambert

Fortbildungsveranstaltung für Architekten

Rheinisch-Bergischer Kreis. Für Architekten, die Interesse am Thema „Barrierefreies Bauen“ haben, bieten die Bauaufsicht und die Geschäftsstelle Inklusion des Rheinisch-Bergischen Kreises in Zusammenarbeit mit der Akademie der Architektenkammer NRW am 12. September 2014 im Kreishaus Heidkamp, Am Rübezahlwald 7 in Bergisch Gladbach, ein Fachseminar zum Thema „Barrierefreier Wohnungsbau DIN 18040-2“ an.
Eine Referentin der Akademie der Architektenkammer NRW wird konkrete Inhalte der Norm für „Barrierefreies Bauen und Planen für Wohnungen“ vermitteln. Daneben werden auch Mitarbeiter der Wohn-Raum-Beratung sowie der Wohnungsbauförderung des Rheinisch-Bergischen Kreises vor Ort sein und einen Einblick in die Arbeit der Wohnberatungsstellen sowie über aktuelle Fördermöglichkeiten im barrierefreien Wohnungsbau geben.
Die Veranstaltung dauert von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr und ist von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen als Fortbildungsveranstaltung für die Fachrichtung Architektur mit acht Unterrichtsstunden anerkannt. Im Anschluss an die Veranstaltung erhalten die Teilnehmer eine Teilnahmebestätigung. Die Kosten für das Seminar betragen 175 Euro pro Person. Für organisatorische Rückfragen und Anmeldung (Frist: 1. September): Geschäftsstelle Inklusion, E-Mail inklusion@rbk-online.de. oder Telefon 02202 13-2135 sowie 13-2488. Fachliche Rückfragen beantwortet die Bauaufsicht, E-Mail: bauamt@rbk-online.de oder Telefon 02202 13-2697.
Das Kreishaus Heidkamp, der Veranstaltungsraum und die Toiletten sind barrierefrei erreichbar. Es kann eine induktive Höranlage oder ein Gebärdensprachdolmetscher zur Verfügung gestellt werden. Bei Bedarf sollte die Geschäftsstelle Inklusion frühzeitig angefragt werden.

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Günstige Darlehen erleichtern Familien Kauf oder Neubau eines Eigenheims

07 August 2014 von Darian Lambert

Rheinisch-Bergischer Kreis. Familien, die sich für den Bau oder Kauf eines Eigenheims interessieren, können jetzt von Fördergeldern des Landes Nordrhein-Westfalen profitieren. Für das Jahr 2014 wurden Mittel in Höhe von 2,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Mit zinsgünstigen Darlehen soll Haushalten mit mindestens einem Kind oder einer schwerbehinderten Person der Einstieg ins Wohneigentum erleichtert werden. Gefördert wird der Neubau oder Kauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung.
Um das Darlehen zu erhalten, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein: Das Haushaltseinkommen der Antragsteller muss innerhalb der Einkommensgrenzen der sozialen Wohnraumförderung liegen. Für einen Vier-Personenhaushalt mit zwei Kindern beispielsweise liegt diese Grenze bei 32.950 Euro, was einem Brutto-Jahreseinkommen von 
circa 50.900 Euro entspricht. Daneben muss auch Eigenkapital in einer bestimmten Höhe vorhanden sein. Gebrauchte Häuser oder Wohnungen müssen einem guten energetischen Standard entsprechen oder innerhalb eines Jahres energetisch optimiert werden.

Höhe der Darlehen und Zinsen
Die Höhe der Darlehen richtet sich nach der Haushaltsgröße und danach, ob die Immobilie neu oder gebraucht ist. Je nachdem ergibt für das Grunddarlehen ein Betrag zwischen 51.100 und 73.000 Euro. Der zusätzliche Kinderbonus liegt dementsprechend zwischen 3.500 und 5.000 Euro je Kind. Aufgrund der Einstufung der Kommunen des Rheinisch-Bergischen Kreises in unterschiedliche Bedarfsniveaus variiert die Höhe des Grunddarlehens. Zusätzlich zu den Grunddarlehen wird ein Starterdarlehen in Höhe von 10.000 Euro gewährt. Je nach Einkommensentwicklung beträgt der Zinssatz bis zu 15 Jahre lediglich 0,5 Prozent. Dazu kommen ein laufender Verwaltungskostenbeitrag in Höhe von 0,5 Prozent an die NRW.BANK sowie eine einmalige Gebühr in Höhe von 600 Euro für die Erteilung der Förderzusage. Die Darlehen werden mit einem Prozent (Neubau/Ersterwerb) und zwei Prozent (gebrauchte Immobilien) beziehungsweise fünf Prozent (Starterdarlehen) getilgt. Darüber hinaus erhebt die NRW.BANK einen einmaligen Verwaltungskostenbeitrag von 0,5 Prozent.
Ob die Vorrausetzungen für eine Förderung erfüllt sind, kann in einem Beratungsgespräch bei der Bewilligungsbehörde des Rheinisch-Bergischen Kreises während der täglichen Sprechzeiten von 8:30 – 12:00 geklärt werden. Ansprechpartnerin ist Monika Dinkelmann, Tel.: 02202 13-2436 oder E-Mail: wohnungsbauförderung@rbk-online.de.

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Hacker-Angriff auf Kürtener Journalist

05 August 2014 von Darian Lambert

So wurde IT-Journalist Lars Sobiraj zum Opfer von Boerse.bzLarsSobiraj

Die Berichterstattung über das derzeit größte illegale Forum Boerse.bz bei Tarnkappe.info blieb nicht folgenlos. Sobirajs aufdeckende Berichterstattung traf mit einem Beitrag ins Schwarze. Die Betreiber von Boerse.bz reagierten verärgert. Sobiraj deckte wohlmöglich als erster auf das und wie aus dem altgedienten Warez Forum Boerse.bz das neue Myboerse.bz wurde. Einige Admins waren fühlten sich wohl derart von den Kopf gestoßen das Sobiraj nun ungewollt zu „befördert wurde“ als Beauftrager für User Betreuung bei Boerse.bz. Die Betreiber hinterlegten kurzerhand Sobirajs Telefonnummern bei sich auf der Internetseite für „Fragen und Userbetreuung.“ Non Stop riefen Kanzleien im Auftrag von Rechteinhabern und Forenuser an und beschäftigten den Journalisten von morgens bis abends. Ärgerlich?! Nein! Lars Sobiraj wurde über Nacht zu einem der bekanntesten IT Journalisten in der Warez Szene. Hut ab!

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Roland Koch (CDU) vom Baukonzern Bilfinger gefeuert

05 August 2014 von Dirk Sonntag

CDU – Sichere Arbeit, solide Finanzen, starke Wirtschaft

Roland Koch, ehemals CDU-Ministerpräsident von Hessen, wird vom hessischen Baukonzern Bilfinger zum 8. August gefeuert, wie Spiegel-Online gestern berichtete.

Kochs „Leistungen“ als Konzernchef von Bilfinger:

  • 1250 von weltweit insgesamt 9000 Stellen zu streichen
  • Verwicklungen in einer Bestechungsaffäre in Nigeria ( 23 Millionen Euro Strafe)
  • Bilfinger soll wesentliche Teile seines Baugeschäfts abstoßen
Roland Koch Archiv für Christlich-Demokratische Politik (ACDP)

Landtagswahlplakat Hessen 2008

Kochs Idee, die Bausparte auf Kraftwerke zu konzentrieren, war in Zeiten der Energiewende nicht die Allerbeste. Vertreter der Anteilseigner vom Baukonzern Bilfinger stimmten den Vorschlag des Aufsichtsrates zu, „ein vorzeitiges Ausscheiden Kochs zu empfehlen“. Der Entlassungsgrund lag allerdings eher darin, dass Bilfinger Gewinnvorhersagen für dieses Jahr zweimal senken musste. Und dem folgenden Minus von 32% des Aktienkurses seit April diesen Jahres.

 

Fotos:
Hans Weingartz, CC-BY-SA-3.0-DE
Archiv für Christlich-Demokratische Politik (ACDP)

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Unwetter könnte Hitzewelle beenden

19 Juli 2014 von Darian Lambert

Ganz Deutschland erfreut sich am Samstag an denTemperaturen von bis zu 37 Grad. Ähnlich heiß war es zuletzt an Pfingsten gewesen. Doch damit ist schon bald wieder Schluss, denn es zieht ein Unwetter auf. Weiten Teilen der Republik droht am Sonntag eine Abkühlung: Vor allem im Süden und Südwesten beenden kräftige Schauer und Gewitter das hochsommerliche Wetter. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach warnte am Samstag vor Unwettern und Starkregen. In wieweit das Rheinland betroffen sein wird, ist aktuell noch nicht klar.

 

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Menschenrecht – Medizinische Grundversorgung für Cannabis-Patienten

17 Juli 2014 von Darian Lambert

Das Kölner Verwaltungsgericht wird am Dienstag den 22.7. verkünden, ob Schmerzpatienten Cannabis im Einzelfall selbst anbauen dürfen.  Hierzu wird das Gericht zu 5 Fällen,  deren Verhandlungen am 8.7.14 stattfanden jeweils ein Urteil fällen.  Die erste Verhandlung wird ab 10 Uhr beginnen und die weiteren Urteilsverkündungen werden sich über den Tag hinziehen. Alle Kläger verfügen über die Erlaubnis, Cannabis in der Apotheke zu erwerben und zu konsumieren.  Allerdings klagen sie über die hohen Kosten  und klagen deshalb gegen das Bundesinstitut für Arzneimittel  und Medizinprodukte ( BfArM – Bundesopiumstelle), auf Eigenanbau.  Ab 9:30 wird gegenüber des Haupteingang des Verwaltungsgericht,  am Römerbrunnen (Burgmauer – Appellhofplatz) eine Demo stattfinden.  Hierbei wird nicht nur Cannabis Colonia,  sondern auch die Piratenpartei und die Julis mit Infoständen vertreten sein.
   
Infos gibts auf der  FB-Eventseite https://www.facebook.com/events/1439511692993133/

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Tag der Pferdezucht – junge Fohlen kennenlernen und bestaunen

01 Juli 2014 von Darian Lambert

Am Freitag, dem 11. Juli, laden der Kreispferdezuchtverein des Rheinisch-Bergischen Kreises und der Rheinische Pferdestammbuch e.V. zum diesjährigen Tag der Pferdezucht auf die Reitanlage nach Bergisch Gladbach-Paffrath, Kempener Straße 93, ein.

Dort findet die jährliche Stuteneintragung statt. Junge Stuten, mit denen gezüchtet werden soll, werden hier der Bewertungskommission zur Beurteilung und Eintragung in das Zuchtbuch vorgestellt. Gleichzeitig werden die im Frühjahr geborenen Fohlen aller gezüchteten Pferde im Gebiet des Rheinisch-Bergischen Kreises und der Stadt Leverkusen präsentiert und im Körperbau sowie der Bewegung beurteilt. Für jede Pferderasse werden Siegerstuten und Siegerfohlen ausgezeichnet.

Der Katalog der Veranstaltung bietet Fachleuten und eventuellen Kaufinteressenten die Möglichkeit, sich vorab über die ausgestellten Pferde und ihre Abstammung zu informieren. Durch die Vielfalt der Rassen und die Erklärungen zu den Beurteilungen der Pferde ergeben sich nicht nur für die Experten, sondern auch für alle Besucher interessante Eindrücke.

Ab 14 Uhr finden Stuteneintragung und Fohlenschau für die Rassen Welsh, Reitpony, Isländer, Fjord und Haflinger statt, von 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr für die Warmblüter. 
Insgesamt werden circa 70 Pferde vorgestellt. Besucher sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen bei der Züchterzentrale des Rheinisch-Bergischen Kreises, 
Tel: 02202/13-6794.

Tag-der-Pferdezucht

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