Archiv | Wirtschaft

Versuchter Raub auf Taxifahrer im Bereich Untereschbach

20 Juni 2014 von Darian Lambert

Mit einem Messer veruchte ein bislang unbekannter Mann einen  Taxifahrer im Overather Ortsteil Untereschbach auszurauben. Im Bereich der Straße Oberauel forderte er Geld gegen 21:20 Uhr unter Vorhalt eines Messers von einem Taxifahrer. Der männliche Täter flüchtete kurz darauf jedoch ohne Beute. Es wurde mit einem Huschrauber, einer Hundestaffel und Beamten aus den umliegenden Dienststellen eine Fahndung bis in die späten Abendstunden durchgeführt. Der Täter konnte jedoch am Abend dadurch nicht gefunden werden.

Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei zu melden unter 02202 2050

polizeieinsatz

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Jugendamt informiert vor Ort über die Kindertagespflege

15 Juni 2014 von Darian Lambert

Beratungs-Nachmittage in den Familienzentren im Mai und Juni

Bobby-Car-Fahren bei schlechtem Wetter um den Wohnzimmer-Tisch, Frühstück in der großen Küche und spielen mit den älteren Kindern der Tagesmutter – dies sind nur einige Aspekte, die typisch sind für die Betreuung in privaten Räumen in der Kindertagespflege.

Seit 1997 wurden in der Stadt Bergisch Gladbach rund 1000 Kinder von einer Kindertagespflegeperson – wie der Fachbegriff lautet – betreut. Zurzeit gibt es 32 Tagesmütter, die jeweils bis zu fünf Kleinkinder betreuen können.

„Wir sind im engen Kontakt mit den Tagesmüttern und schauen immer vor Ort nach, wie die Betreuung geregelt ist“, erklärt Mareike Boljahn vom Jugendamt. „Ich entdecke dann immer wirklich liebevolle Details, beispielsweise das Schnullerbrett oder das Gummistiefel-Regal“, ergänzt sie begeistert.

Kooperation mit den Familienzentren

Um noch mehr Aufmerksamkeit für dieses Angebot zu erhalten, ist die Jugendamt-Beraterin nun auch in einigen Familienzentren präsent und bietet Fachberatung vor Ort an. Die Leiterin des Familienzentrums E.N.G.E.L (Evangelisches Netzwerk in Gemeinde, für Erziehung und Leben) in der Bensberger Dariusstraße, Silke Geißler, freut sich, dass sie nun Unterstützung in der Elternberatung hat. „Jede Familie ist verschieden und für die Kinder müssen tatsächlich individuelle Lösungen gesucht werden“, weiß die Pädagogin. „Nicht immer ist der Kindergarten die einzig richtige Lösung“, sind sich Geißler und Boljahn einig. Beim Beratungstermin in Bensberg ist auch Tagesmutter Simone Spinath dabei, die schon vier Kinder im Alter von 17 Monaten bis 4 Jahren betreut. „Wir haben zu Hause viel Platz und einen großen Garten. Ich liebe Kinder, habe auch zwei eigene und freue mich, wenn das Haus voll ist“, erklärt sie ihre Motivation, sich in der Tagespflege zu engagieren.

Die Fachberaterinnen hoffen, dass die Vor-Ort-Beratung von den Eltern angenommen wird, damit alle Fakten der Kindertagespflegearbeit vorgestellt werden können. „Beim ersten Fachberatungstermin in Moitzfeld waren schon einige interessierte Eltern, die Unterstützung bei der Suche nach einem Betreuungsplatz für ihr Kind benötigen“, freut sich Mareike Boljahn. Oft genug, so weiß sie aus Erfahrung, existieren falsche Vorstellungen über diese Betreuungsart: „Viele Eltern wissen nicht, dass Kindertagespflege und Kindertagesstätte gleich viel kosten. Auch Mittagessen wird bei jeder Tagespflege angeboten.“ Und Simone Spinath ergänzt: „Bei mir wird jeden Mittag ganz frisch gekocht.“

Die nächsten Termine

Auch im Juni gibt es weitere Termine: So ist die Vor-Ort-Beratung am Mittwoch, 25. Juni 2014, um 14 Uhr im Evangelischen Familienzentrum „Schneckenhaus“, Schüllenbusch 4 in Bergisch Gladbach-Schildgen. Am Donnerstag, 26. Juni 2014, um 14.30 Uhr ist die Jugendamt-Beraterin im Familienzentrum „FlicFlac“, Langemarckweg 24 in Bergisch Gladbach.

Natürlich bleibt die Fachberatung rund um das Thema Kinderbetreuung des Jugendamtes Bergisch Gladbach in den Räumen im Stadthaus an der Gohrsmühle. Auch hier können sich Eltern montags bis freitags von 9:00 bis 15:00 Uhr persönlich informieren. Mareike Boljahn und ihre Kollegin Ilona Bogdal-Klumpe stehen auch telefonisch unter 02202 –14 28 36 oder 02202 -14 28 07  für Terminvereinbarungen oder Beratungen bereit. Insgesamt wird das Jugendamt damit auf vielfältige Weise den Bedürfnissen der Eltern nach Kinderbetreuung gerecht.

Tageseltern weiterhin gesucht!

Kindertagespflege ist der Fachbegriff. In Bergisch Gladbach gibt es zurzeit ausschließlich Tagesmütter, die im privaten Rahmen Kleinkinder ab vier Monaten betreuen. Mareike Boljahn wünscht sich, dass sich noch mehr Tageseltern finden, um insbesondere die angespannte Situation der Tagespflege im Bereich Bensberg und Refrath zu entlasten: „Hier entwickelt sich zur Zeit geradezu ein Nachfrageboom.“ Die Vorbereitung auf diese Aufgabe findet durch einen Kursus statt, der im Regelfall 160 Stunden umfasst. Boljahn erläutert, dass die Ausbildung für die Teilnehmenden kostenneutral ist: „Die 330 Euro Kursgebühr werden zurückerstattet, sobald man ein Jahr lang als Tagespflegeperson für das Jugendamt tätig war.“ Der nächste Kurs ist in Vorbereitung, Termine stehen noch nicht fest. Auch die Großtagespflegestelle ist eine Alternative. Eine Einrichtung gibt es bereits seit Oktober 2013 im Ortsteil Paffrath. Hier schließen sich zwei bis drei Tagesmütter zusammen und betreuen maximal neun kleine Kinder.

Die Kindertagespflege ist neben den Kindertagesstätten mit ihren Krippen- und Kindergartenplätzen und den Spielgruppen eine weitere zuverlässige Betreuungsmöglichkeit für Kleinkinder. Ältere Kinder werden in den Offenen Ganztagsgrundschulen mit ihrem außerunterrichtlichen Angebot betreut.

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Förderschule sucht Verstärkung

13 Juni 2014 von Darian Lambert

Friedrich-Fröbel-Schule: Spannende Aufgabe für junge Menschen

Rheinisch-Bergischer Kreis. Die Friedrich-Fröbel-Schule sucht für das kommende Schuljahr wieder junge Menschen, die dort für ein Jahr arbeiten möchten. Dies ist möglich im Rahmen eines Freiwilligen Soziales Jahres oder des Bundesfreiwilligendienstes. Die Förderschule des Rheinisch-Bergischen Kreises für geistige Entwicklung bietet mit ihren circa 135 Kindern und Jugendlichen ein vielfältiges, spannendes und anspruchsvolles Aufgabenfeld. Etwa 40 Prozent der Schüler haben aufgrund zusätzlicher körperlicher Defizite oder wegen Beeinträchtigungen im emotional-sozialen Bereich einen erhöhten individuellen Förderbedarf.

Die 13 Freiwilligen unterstützen die Arbeit im Klassenverband und helfen den Schülern auf ganz vielfältige Weise bei der Bewältigung ihres Schulalltags. Dazu gehört beispielsweise die Durchführung von individuellen Lern-, Bewegungs-, Wahrnehmungs- und Entspannungsübungen. Auch die Motivation der Schüler, am Unterricht teilzunehmen, ist Teil des Arbeitstages. Weiterhin geht es darum, während der Pausenzeiten Spielangebote zu machen oder sonstige Freizeitaktivitäten zu begleiten. Ein zusätzlicher Aspekt der Tätigkeit ist die Pflege. Die Freiwilligen unterstützen beispielsweise beim An- und Ausziehen, beim Duschen oder auch bei Toilettengängen. Wer die Friedrich-Fröbel-Schule kennenlernen möchte, kann gerne einen Tag lang hospitieren.

Egal ob im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres oder des Bundesfreiwilligendienstes, einen Unterschied gibt es nicht. Die Zeit an der Friedrich-Fröbel-Schule wird für manche Studiengänge als Wartezeit auf Numerus-Clausus-Punkte angerechnet, sie kann zur Anerkennung für Studium und Ausbildung genutzt oder für den Erwerb der Fachhochschulreife gebraucht werden. Ganz unabhängig davon dient sie als wichtige Zeit zur persönlichen Orientierung und als wichtiger gesellschaftlicher Beitrag. Als Aufwandsentschädigung erhalten die jungen Helfer monatlich 350 Euro.

Weitere Informationen gibt es direkt bei der Friedrich-Fröbel-Schule (Tel.: 02204 3068810), (E-Mail: froebel-schule-moitzfeld@rbk-online.de). Auch die Internetseite der Schule (www.froebelschule-moitzfeld.de) hält viel Wissenswertes bereit.

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Blitz kann Fahrräder treffen

13 Juni 2014 von Darian Lambert

Für die Woche sind in Deutschland wieder Sommergewitter gemeldet. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) RheinBerg-Oberberg e.V. weist auf die Gefährlichkeit hin. Auch Fahrräder können vom Blitz getroffen werden. Deshalb sollten Radfahrer bei Gewitter sofort absteigen und sich großzügig von ihrem Fahrrad entfernen. Das gilt vor allem, wenn sie in freiem Gelände unterwegs sind. Auf keinen Fall sollten Radfahrer das Fahrrad festhalten. Reifen und Griffe bieten keine ausreichende Isolierung.

Wer mit dem Rad fährt, sollte sich vorher informieren, ob Gewitter angekündigt sind. Quellwolken und entfernt zu hörende Donner sind sichere Anzeichen für ein ankommendes Gewitter. Gerät man unterwegs in ein Gewitter oder Unwetter sollte man Schutz in Gebäuden mit Blitzableitern oder unter Brücken aus Stahlbeton suchen. Bei einfachen Schutzhütten im Wald ist Vorsicht geboten, denn viele haben keinen Blitzableiter.

Keinen ausreichenden Schutz vor Blitz, aber eine kleine Hilfe kann zur Not ein Wald mit gleichmäßig hohen Bäumen sein, dort ist man sicherer als auf dem freien Gelände. Man sollte sich aber vom Waldrand und Baumstämmen fernhalten und auf den Regenschutz der Äste verzichten. Einzeln herausragende hohe Bäume sind zu meiden. Von allein stehenden Bäumen auf freiem Feld muss man sich weit entfernen.

Eine weitere Nothilfe ist wenn man in die Hocke geht. Man sollte dann an der tiefsten Stelle des Geländes mit geschlossenen Beinen in die Hocke gehen, Arme eng anlegen und die Füße zusammenhalten. Wenn dann ein Blitz in der Nähe einschlägt, ist die Gefahr in dieser Stellung am geringsten. Wenn Radfahrer in einer Gruppe unterwegs sind, sollten sie einzeln in der Hocke verweilen und auf keinen Fall dicht beieinanderstehen bleiben oder sich berühren.

Eine weitere Gefahr sind umstürzende Bäume oder herabfallende Äste bei Unwetter. Bei Sturm knicken Bäume um oder Äste knicken ab und verletzten oder töten Radfahrer. Herabfallende Leitungen sind eine weitere Gefahr für Radfahrer. Genauso wie herabstürzende Dachziegel und umherfliegende Gegenstände.

Bei Fahrtstrecken die man öfters bewältigt sollte man sich bei schönem Wetter umschauen, und Nothaltestellen für einen Zwischenstopp erkunden.

Kein Gewitter oder Sturm dauert ewig deshalb lieber ein sicheres Gebäude aufsuchen.

Für Fragen steht der ADFC gerne zur Verfügung.

Kontakt:

Telefon: 0221 9367607
Telefon: 0176 23749980
Telefax: 0221 3209030

www.adfc-rheinberg-oberberg.de

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P+R Parkplatz Duckterath um 100 Plätze erweitert – viel Platz für Pendler

26 Mai 2014 von Darian Lambert

Gleich doppelte Freude bei Pendlern und Anwohnern:

Bereits einen Monat vor geplanter Fertigstellung bietet der beliebte Park and Ride-Parkplatz in Bergisch Gladbach-Duckterath 100 weiteren Fahrzeugen Platz.

Nachdem die Fläche seit Ende März unter der Federführung des Fachbereiches für Umwelt und Technik erweitert wurde, gaben Bürgermeister Lutz Urbach, Stadtbaurat Stephan Schmickler und der Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz und Verkehr Dr. Peter Baeumle-Courth am Freitag (23.05.2014) den zusätzlich geschaffenen Parkraum für die Öffentlichkeit frei.

„Ich darf Ihnen versichern, dass mir diese Maßnahme besonders am Herzen liegt. All diejenigen, die verschiedene Mobilitätsmöglichkeiten intelligent miteiander vernetzen, sollen nicht durch lange Parkplatzsuche auf dem Weg zur Arbeit das Nachsehen haben“, erklärt der Bürgermeister.

Auch Stadtbaurat Stephan Schmickler zeigte sich erfreut: „Es ist ein Gewinn für die Mobilität in unserer Stadt.“

Für die Anwohner bietet die erweiterte Parkfläche nun auch Entlastung: Durch die Aufstockung der Stellplätze entschärft sich die Parksituation in den Anliegerstraßen rund um den P+R Parkplatz an der S-Bahnlinie 11. In der Vergangenheit ging es hier oft eng zu, denn die vorhandene Fläche reichte bei Weitem nicht aus, um die hohe Nachfrage zu decken. Nach der ersten Erweiterung um 85 Plätze und dem nun fertig gestellten Ausbau finden hier genau 302 PKW Platz.
Auch an die Barrierefreiheit und die Mobilität mit dem Fahrrad hat im Rahmen des Ausbaus Berücksichtigung gefunden: insgesamt drei Behindertenparkplätze stehen fortan zur Verfügung. Zudem haben Anreisende mit dem Drahtesel nun mehr Abstellmöglichkeiten. Nachdem die zwei vorhandenen Fahrradabstellanlagen, die 25 Drahteseln Platz bieten, gesäubert wurden, soll noch während der Sommerferien eine zusätzliche Anlage aufgestellt werden. Dadurch finden weitere 18 Fahrräder Platz.

Dr. Peter Baeumle-Courth betont den Nachhaltigkeitsgedanken: „Neben dem automobilen Parken ist es besonders positiv, dass auch an die Radfahrer gedacht wurde. Dies ist ein sinnvoller Baustein für eine Vernetzung der Verkehrsformen.“

Marcel Brenner, Leiter des Bauhofes versicherte, dass Bauhof, Abfallwirtschaftsbetrieb und Bereich Grünfläche alle Anstrengungen unternommen haben, um den Parkplatz herzurichten. Neben neuen Müllbehältnisses, wurdn auch die Grünflächen zurückgeschnitten, sodass sich den Nutzern des Parkplatzes ein aufgeräumtes und sauberes Bild bietet.

Finanziert wurde die insgesamt 193.500 EUR teure Maßnahme (180.000 EUR für den P+R Parkplatz, 13.500 EUR für die Fahrradabstellanlage) zu 90% aus Födermitteln des Nahverkehrs Rheinland, so dass die Stadt einen Eigenanteil von 19.350 EUR leisten muss.

Das Ordnungsamt wird die Parksituation auch weiterhin besonders in den Einmündungsbereichen der Anliegerstraßen im Blick haben.

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Kontinuierliche Senkung des Energieverbrauchs der städtischen Gebäude

14 Mai 2014 von Darian Lambert

Wer macht schon gern „halbe Sachen“? Die Immobilienbetrieb der Stadt Bergisch Gladbach behauptet dies nicht ganz ohne Stolz von sich, wie Stadtbaurat Stephan Schmickler am Dienstag (13.05.2014) im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Verkehr als Information aus der Verwaltung mitteilte. Und zwar in Sachen Energieverbrauch bei städtischen Gebäuden.

Beispiel Albertus Magnus-Gymnasium (AMG): Im Jahre 2003 wurden hier noch gut 1,5 Mio Kilowattstunden an Heizenergie benötigt. 2011 waren es nur noch rund 700.000 Kilowattstunden. Also tatsächlich knapp die Hälfte! Das Ergebnis ist witterungsbedingt nicht jedes Jahr so günstig, aber tendenziell liegt der Energieverbrauch in der Bensberger Schule seit 2009 bei zwischen 52 und 67 % des Mittelwertes der in den Jahren zuvor gemessenen Verbräuche, nämlich in der Zeit vor der energetischen Sanierung der Schule (2000-2008).

Diese energetische Sanierung ging in zwei Schritten vor sich: Im Jahre 2008/09 schloss die Stadt ein „Kombiniertes Anlagen- und Energieeinsparungs-Contracting“ ab. Den Zuschlag erhielt die Arbeitsgemeinschaft Belkaw / HochTief Energy Management als Gewinner einer europaweiten Ausschreibung. Der Vertragspartner verpflichtete sich, die Heizungs- und Lüftungsanlage auf den modernsten Stand zu bringen (Anlagen-Contacting) und darüber hinaus besonders wirtschaftliche Einsparungsmaßnahmen umzusetzen (Einspar-Contracting). Erneuert wurden die Kesselanlagen der Schule und der Sporthallen, ein großer Teil der Leitungen und Heizkörper, sowie die Heizungssteuerungen, mit denen erstmalig bei einem städtischen Schulgebäude auch einzelne Klassenräume separat geregelt werden können. Zusammen mit hocheffizienten Heizungspumpen ergab sich daraus eine beträchtliche Einsparung an Heizenergie und Elektrizität.

Zur Refinanzierung seiner Investitionen in das Einspar-Contracting erhielt der Contractor ab 2009 für fünf Jahre den vertraglich festgelegten Teil der eingesparten Energiebezugskosten. Seit Jahresbeginn 2014 ist die Stadt alleinige Nutznießerin des wirtschaftlichen Vorteils aus diesem Vertragsteil. Die betriebsgebundenen Kosten des Anlagen-Contractings werden 15 Jahre lang über den Wärmepreis abgegolten (bis Ende 2022). Die Stadt zieht ihren finanziellen Vorteil aus dem stark gesunkenen Energiebedarf im Vergleich zur alten Heizungsanlage.

Der zweite Schritt, den die Stadt unternommen hat, um am AMG  zusätzlich Energie einzusparen, greift erstmals im Jahr 2011: Aus Mitteln des Konjunkturpakets II wurden zur Dach- und Fassadensanierung an Hauptgebäude und Turnhalle 2,1 Mio. Euro aufgewendet. Das Ergebnis ist eine weitere Energieeinsparung von ca. 10 %, so dass heute Energiewerte möglich sind, die  – wie eingangs erwähnt – den Verbrauch der Jahre vor 2008 in etwa halbieren. Und dies trotz der zwischenzeitlichen Erweiterung des Gebäudekomplexes um eine Mensa. Auch der Stromverbrauch von Schule und Sporthallen konnte übrigens im Rahmen des Energiecontractings um 20 % gesenkt werden.

Das AMG ist nicht das einzige „Energiespar“-Gebäude, auch für das Rathaus am Konrad-Adenauer-Platz, die Grundschulen Katterbach und Refrath/In der Auen, den Betriebshof Obereschbach und das Schulzentrum Hebborn wurden Verträge über Einspar- und/oder Anlagencontracting geschlossen. Die garantierte jährliche Einsparsumme für alle betroffenen Gebäude beträgt 145.000 Euro; mit einem vertraglich festgelegten Anteil dieser Summe schreibt der Contractor in der Vertragslaufzeit seine Investitionen ab, anschließend profitiert allein die Stadt von der Ersparnis.

Bereits seit dem Jahr 2001 profitieren weitere städtische Gebäude vom Energiesparcontracting: das Rathaus Bensberg, die Integrierte Gesamtschule in Paffrath, die Katholischen Grundschulen in Hand und in Gronau, die Gemeinschaftsgrundschulen in Hand und in Bensberg sowie die Turnhallen in Hand und in Sand. Damals betrug die garantierte Einsparsumme pro Jahr 88.500 DM.

Positive energetische Effekte ergaben sich nicht nur durch Contracting-Maßnahmen, sondern auch im Zusammenhang mit dem Konjunkturpaket II. Überall dort, wo Dächer- oder Fassadensanierungen an städtischen Gebäuden mit Bundesmitteln durchgeführt wurden, ergaben sich auch positive energetische Effekte. Bergisch Gladbach hatte zu diesem Zweck in den Jahren 2010 bis 2012 rund 7,2 Mio Euro aus dem KP II-Topf erhalten. So erreichte die Dachsanierung des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums (ca. 800.000 Euro Baukosten) um die 15 % Einsparung gegenüber dem Durchschnittswert des Vorjahres. Das macht pro Jahr immerhin 14.000 Euro aus.

Die Integrierte Gesamtschule Paffrath erhielt aus Konjunkturfördermitteln eine Spritze von 675.000 Euro, die zur Sporthallendach- und Fassadensanierung verwendet wurde. Einsparergebnis: 20 bis 25 % oder 20.000 Euro pro Jahr.

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Ehrenamtliche Richterinnen und Richter für das Sozialgericht in Köln gesucht

05 Mai 2014 von Darian Lambert

Die Amtszeit der mit Wirkung vom 01.01.2010 gewählten ehrenamtlichen Richterinnen und Richtern am Sozialgericht in Köln läuft am 31.12.2014 ab. Deshalb sucht die Stadt Bergisch Gladbach im Auftrag des Rheinisch-Bergischen Kreises für die Amtsperiode vom 01.01.2015 bis 31.12.2019 Bürgerinnen und Bürger, die Interesse haben, dieses Ehrenamt auszuüben und die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen.

Die persönlichen Voraussetzungen für das Amt der ehrenamtlichen Richterin/des ehrenamtlichen Richters sowie die Ausschließungs- und Ablehnungsgründe ergeben sich aus §§ 16 – 18 SGG. Zudem sind die Hinderungsgründe des § 22 VwGO zu berücksichtigen, wonach u.a. Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst (soweit sie nicht ehrenamtlich tätig sind) nicht berufen werden können. (Der Gesetzestext ist in dieser Pressemitteilung beigefügt)

Auch all diejenigen, die sich bereits in der letzten Wahlperiode für das Amt beworben hatten und/oder in das Amt berufen wurden, dürfen sich erneut bewerben.

Personen, die bereits eine prozessvertretende Tätigkeit an Sozialgerichten ausüben oder bei denen absehbar ist, dass sie aus beruflichen Gründen an der Teilnahme von Prozessen oft verhindert sein werden,  sollten auf eine Bewerbung verzichten.  

Interessierte werden gebeten, sich unter Angabe von

·        Vor- und Zuname
·        Geburtsdatum und Geburtsort
·        Beruf
·        Adresse (Straße, Hausnummer, PLZ, Wohnort)
·        Telefonnummer (mit Vorwahl) privat/dienstlich
·        Bisherige Tätigkeit als ehrenamtliche Richterin/ehrenamtlicher Richter (?)

bis zum 10. Juni 2014 beim Fachbereich für Jugend und Soziales auf dem Postweg (Stadt Bergisch Gladbach, Fachbereich Jugend und Soziales – Abteilung für Rechtsangelegenheiten – Postfach 200920, 51439 Bergisch Gladbach), per Fax (02202 14 70 2530) oder per E-Mail (i.zimmermann@stadt-gl.de) schriftlich zu bewerben.

Für Fragen und weitere Informationen steht Frau Zimmermann telefonisch (02202 14 2530) oder per E-Mail (i.zimmermann@stadt-gl.de) gerne zur Verfügung.

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Abozahlen-Wirtschaftspresse

Montagsdemos? Worum es geht.

02 Mai 2014 von Darian Lambert

Wer innerhalb der etablierten Medien derzeit eine Zerreißprobe vermutet, der liegt vermutlich richtig. „Berichte“ des Maintream etwa über die Montagsdemonstranten lassen tief blicken…

Den etablierten Medien laufen die Leser weg. Nach den Gründen muss man nicht lange suchen. Ein hochinteressanter Artikel zur medialen Leserschwindsucht ist kürzlich auf der Seite von Rottmeyer erschienen. Unter dem Titel „Die Rache der verschwundenen Leser“ analysieren die Kollegen um den geschätzten Frank Meyer vom Börsensender n-tv den Einbruch bei den Verkaufszahlen verschiedener Printmedien.

Abozahlen-Wirtschaftspresse

Während der Wendezeit 1989 hatten Montagsdemonstrationen den Ball ins Rollen gebracht. Wenig später war die Mauer Geschichte und Deutschland wiedervereinigt.

Doch zu dem Thema gibt es noch viel mehr zu sagen: Während nämlich die Bürgeraufmärsche in der ehemaligen DDR seinerzeit im Westen der Republik einen medialen Sturm entfachten, ist es diesmal auffallend still um die Montagsdemonstranten.

Das Thema wird in den Medien totgeschwiegen. Die Mainstream-Presse ist auffallend bemüht, die Menschen, die sich montags zu Tausenden in immer mehr Großstädten der Republik versammeln, in die Ecke der Spinner, Neonazis und Judenhasser zu stellen.

Feststellen lässt sich hingegen Folgendes: Bei den Montagsdemos handelt es sich in der Regel um Demontrationen für den Frieden anlässlich der Ukraine-Krise.

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Bewerbungscoaching für Frauen

23 April 2014 von Darian Lambert

Bei dem Wiedereinstieg in den Beruf oder bei einem Stellenwechsel tauchen in der Regel eine Reihe von Fragen auf:

·        Wie finde ich meinen neuen Job? Wie kann ich mit Hilfe der neuen Medien Stellen suchen?
·        Was gehört alles zu einer kompletten Bewerbungsunterlage?
·        Wie erstelle ich mein Bewerbungsanschreiben?
·        Welche Stolpersteine oder Ungereimtheiten sollte ich bei der Bewerbung vermeiden?
·        Wie führe ich ein Bewerbungstelefonat?
·        Aus welchen Elementen besteht das Vorstellungsgespräch und wie bereite ich mich gut darauf vor?

Ganz praktische Antworten auf diese Fragen gibt die Managementberaterin Beate Fiedler, zu deren Tätigkeitsschwerpunkten auch die Gewinnung und Auswahl von Personal zählt. Das kostenfreie, dreitägige  Seminar findet vormittags am 15.5., 16.5. und am 22. 5., jeweils von 8.30 bis 12.30 Uhr, im Sitzungssaal des Rathauses Stadtmitte statt. Die Plätze sind auf 16 Teilnehmerinnen begrenzt und werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Anmeldungen nimmt das Frauenbüro, Gitta Schablack, bis zum 12. Mai entgegen Telefon: 02202 – 142647

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Bergisch Gladbach warnt vor Trickbetrügern

08 April 2014 von Darian Lambert

Das Beratungsteam des städtischen Seniorenbüros warnt vor Trickbetrügern.

Vermehrt werden in diesen Tagen vor allem ältere Menschen telefonisch von Dienstleistern kontaktiert, die sich als „für die Stadt zuständig“ ausgeben und damit suggerieren, Berater der Stadt zu sein. Hier rät die Stadtverwaltung zu besonderer Vorsicht, denn es handelt sich um keine seröse Unterstützung, sondern um Trickbetrüger.

Opfer werden oftmals zur Terminabsprache eines Hausbesuches gedrängt oder in ein Verkaufsgespräch verwickelt.

Es ist wichtig zu wissen, dass der Service und das Beratungsangebot des städtischen Seniorenbüros absolut kostenlos sind. Terminabsprachen werden im Einvernehmen getroffen und nicht durch Bedrängnis. Auch verwickeln die echten städtischen Berater niemanden in ein Verkaufsgespräch. Die städtischen Experten bieten eine umfassende, unabhängige und neutrale Beratungsarbeit, die sich am individuellen Bedarf der Ratsuchenden orientiert.

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