Archiv | Wirtschaft

Rösrath: Taser-Einsatz gegen Schwarzfahrer

28 Dezember 2013 von Darian Lambert

Eine Fahrscheinkontrolle in der S-Bahn eskalierte an der Haltestelle Rösrath Stümpen. Es kam laut Augenzeugen zu einem Taser Einsatz wie man es aus Youtube Videos aus den USA kennt. Ein möglicherweise angetrunkener Fahrgast fand zunächst seine Fahrkarte nicht und ergriff dann die Flucht aus der Bahn hinaus in Richtung Kastanienallee. Der vermeindliche Schwarzfahrer kam jedoch nicht weit. Er wurde von einem anderen Fahrgast, der dort ausgestiegen war, in Höhe der Treppen festgehalten. Kurz darauf holte ihn ein Kontrolleur ein und streckte Ihn mit einer Taser-Waffe nieder, obwohl der Mann keinen Widerstand leistete, wie Augenzeugen dies der Polizei mitteilten. Der geflohene Fahrgast brach vor den Augen zahlreicher Passanten sofort  zusammen und verlor das Bewusstsein. Der Fahrgast, welcher den vermeindlichen Schwarzfahrer festhielt, konfrontierte den Kontrolleur indem er sagte: „Ich habe das Geräusch gerade gehört. Sie haben einen Taser eingesetzt.“ Dieser wies die Anschuldigung von sich mit „Ich habe keinen Taser!“ Obwohl der vermeindliche Schwarzfahrer nach wie vor bewusstlos auf dem Boden lag lief der Kontrolleur zurück in die wartende S-Bahn RB 11578  (0:40 Uhr in Richtung Gummersbach) und fuhr davon. Dabei lies er aber neben dem Bewusstlosen sein Mobidat-Gerät der Bundesbahn liegen. Der Fahrgast wurde von Notarzt und Sanitätern im Krankenwagen an Ort und Stelle reanimiert. Eine Fahndung nach dem Kontrolleur und der Taser-Waffe wurde sofort von der Rösrather Polizei eingeleitet. „Solche Geräte dürfen nur von ausgebildeten Fachkräften eingesetzt werden“ kommentierte eine Beamtin vor Ort. Und in Tat: Taser sind Kontrolleuren bei der Bundesbahn aber auch bei der KVB nicht erlaubt.

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E-Book-Reader zum Kennenlernen in der Stadtbücherei

22 Dezember 2013 von Darian Lambert

Sie suchen nach dem passenden E-Book-Reader für sich selbst oder als Geschenk? Sie möchten unterschiedliche Modelle einfach mal unverbindlich in die Hand nehmen und in Ruhe ausprobieren? Ab sofort können drei gängige Typen in den Räumen der Stadtbücherei im forum getestet werden: Sony PRS-T3, PocketBook Touch Lux, Tolino Shine.

Die Geräte erhalten Sie gegen Hinterlegung Ihres Personalausweises an der Information in der 1. Etage. Die Anschaffung der Geräte steht im Zusammenhang mit dem neuen E-Medien-Angebot der Stadtbücherei „Bergische Onleihe“ und wurde gefördert vom Land Nordrhein-Westfalen.

E-ReaderStadtbuecherei

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Börse aktuell: Optimismus

18 Dezember 2013 von Darian Lambert

Von Dimitri Kummer und Frank Samirae

In den letzten Tagen wurde ein nicht unerhebliches Bremspotenzial für Europa aus dem Weg geräumt. Die Mitgliederbasis der SPD hat sich zur Regierungsbildung bekannt und so den Weg für die große Koalition geebnet. Die Entscheidung ist gut für Europa – die Eigenschaften Stabilität und Zuverlässigkeit schreiben die Partner auch der neuen Regierung zu – im Kern hat sich nicht allzu viel verändert, trotz der einen oder andern Rochade auf Ministerialebene. Eine Ablehnung hätte sicher ein größeres Rumoren durch Europa nach sich gezogen. Mit diesem Szenario müssen wir uns jetzt nicht mehr beschäftigen, der Blick richtet nach vorne. Welche Planungen werden besonders aufmerksam aus dem Ausland verfolgt? Finanzminister Wolfgang Schäuble wird diesen Posten behalten und verspricht ein Fortsetzen des bisherigen Eurokurses. Stabilität hat höchste Priorität, das Augenmerk gelte nun der Bankenunion. Jörg Asmussen wird dagegen auf persönlichen Wunsch aus dem EZB-Präsidium ausscheiden und in Zukunft im Arbeits- und Sozialministerium arbeiten. Dafür soll die Bundesbank-Vizechefin Sabine Lautenschläger den Asmussen-Posten in der EZB übernehmen.
eur-usd-18-12-13
Der potenzielle Unsicherheitsfaktor deutsche Regierungsbildung ist damit abgehakt.
Der Dax hat die Marke von 9000 Punkten gehalten und scheint weiterhin stabil zu verlaufen bis zum Ende des Jahres. Auch der Eur/Usd verharrt auf hohem Niveau.

Trotz der sich abkühlenden Eurokrise (oder gerade deshalb?) nutzen hochrangige Notenbanker das Wochenende, um weitere Reformen in Frankreich und Griechenland einzufordern. Die Grande Nation Frankreich wird angehalten, den Kurs der echten Reformen (Steuererhöhungen helfen zwar kurzfristig Finanzlöcher zu stopfen, kosten aber Wachstum) aufrecht zu erhalten. Besonders die mangelhafte Wettbewerbsfähigkeit soll mit weiteren Reformen auf dem Arbeitsmarkt und durch den Abbau aufwendiger Bürokratiehürden eingegrenzt werden. EZB-Präsident Mario Draghi sieht die Innenpolitik in der Pflicht, damit die französischen Firmen ihre Investitionstätigkeiten wieder aufnehmen und dadurch mittelfristig endlich neue Jobs entstehen können.

Auch Bundesbank-Präsident Jens Weidmann äußerte sich zum Thema Reformen:
“Griechenland durchläuft derzeit grundlegende Veränderungen, die für die Bevölkerung sehr schmerzhaft sind. Die ergriffenen politischen Maßnahmen deuten bereits darauf hin, dass sich die makroökonomische Situation verbessert“. Wir freuen uns über diesen Hinweis. Schließlich werden Reformerfolge – bei allen Schwierigkeiten – unserer Meinung nach medial zu wenig thematisiert. Besonders Investitionen ergeben sich nicht in erster Linie durch billige Kredite, sondern durch gute Geschäftsaussichten und einen stabilen politischen Rahmen. Daher besteht auch hier Grund für vorsichtigen Optimismus, dass sich dieser Ausblick bewahrheitet und die verbesserten ökonomischen Bedingungen zukünftig Früchte tragen werden.

 

Risiko-Hinweis und Haftung

Jedes Investment in Aktien ist mit Risiken behaftet, teilweise hochspekulativ und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Wir halten die Artikel, Empfehlungen, Charts und Tabellen für verlässlich, jedoch können wir keine Garantie für Richtigkeit und Aktualität übernehmen. Die Inhalte auf “GL AKTUELL” sind nach bestem Gewissen verfasst. Wir halten unsere Quellen für verlässlich, aber auch hier können wir keine Garantie auf Richtigkeit und Aktualität geben. Die Artikel auf  “GL AKTUELL” stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Die Informationen geben lediglich einen Einblick in die Meinung der Redaktion.

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Börse Aktuell: Markttechnische Korrektur

10 Dezember 2013 von Darian Lambert

von Dimitri Kummer und Frank Samirae

Nach vielen Wochen der Rekorde hat der DAX in dieser Woche zu einer Korrektur angesetzt. Aus markttechnischer Sicht ist diese Korrektur nach der langen Kursrallye mehr als überfällig. Doch es dürfte sich nur um eine zwischenzeitliche Konsolidierung handeln, denn langfristig bleiben die Aussichten für Aktien gut. So stellt sich vor allem die Frage, ob es mit dem Minus von in der Spitze etwa 300 Punkten seit Montag schon getan ist oder ob es noch weiter abwärts gehen wird.

dax30-10-12-2013US-Jobdaten besser als erwartet
Gründe für die Korrektur finden sich – neben den charttechnischen Faktoren – ebenfalls. Aus den USA gab es zuletzt widersprüchliche Konjunkturdaten mit positiven und negativen Überraschungen. Vor allem die guten Arbeitsmarktdaten sorgten für Verunsicherung. Letztendlich entscheiden sich die Börsianer dann am Freitag aber für eine positive Interpretation der Zahlen und es ging wieder nach oben. Dennoch: Die Diskussionen, ob die US-Notenbank Fed womöglich doch früher als gedacht ihr Anleihekaufprogramm drosselt, sind wieder voll entbrannt. In der Eurozone ist die Konjunkturerholung zwar im Gange, aber immer noch auf einem sehr überschaubaren Niveau. In Europa dürfte die EZB daher weiter voll auf dem Gaspedal bleiben. Keine wesentlichen Neuigkeiten brachte diesbezüglich die Sitzung der EZB am Donnerstag. Wie erwartet behielt Mario Draghi nach der überraschenden Zinssenkung im vergangenen Monat seine letzten Pfeile noch im Köcher.

Langfristige Aussichten bleiben gut
Doch egal, ob die Korrektur nun schon vorbei ist oder ob der DAX nochmals weiter nachgibt: Langfristig sehen die Kurschancen für deutsche Aktien weiter vielversprechend aus. Die Analysten der Deutschen Bank haben daher ihr Kursziel für das Jahresende 2014 von 9.700 auf 11.000 Punkte angehoben. Die Gewinne der DAX-Unternehmen sollten ihrer Einschätzung nach 2014 bis 2015 um jährlich 14 Prozent steigen; der Konsensus liegt bei 13 Prozent. Umgerechnet auf den DAX würde dies mit einem KGV von 13 einher gehen. Damit läge das DAX-KGV aber immer noch unter dem langfristigen Durchschnitt von 14,8. In anderen Worten: Vorausgesetzt die Gewinnentwicklung trifft ein, wäre der DAX dann immer noch nicht zu teuer.

Fazit
Es ist eine Binsenweisheit, dass nach einer langen Rallye irgendwann eine Korrektur kommen muss. Aus charttechnischer Sicht wäre selbst ein Rückfall unter 9.000 Punkte noch kein Beinbruch. Der langfristige Aufwärtstrend wäre auch dann immer noch intakt. Für den Aktienmarkt ist eine Abkühlung daher nichts Negatives, im Gegenteil. Durch niedrigere Kurse entstehen neue Einstiegschancen.

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Die Radstation auf der Zielgeraden

02 Dezember 2013 von Darian Lambert

SVB-Aufsichtsrat beschließt Betreibermodell

Förderbescheid und Baugenehmigung liegen schon vor, nur am Betreibervertrag mangelte es bislang: Die Realisierung der Radstation am Bergisch Gladbacher S-Bahnhof hatte sich seit der ersten Vorstellung in der Öffentlichkeit im Jahre 2008 immer wieder verzögert, auch wegen finanzieller Beschränkungen im Nothaushalt. Nun hat die Stadtverkehrsgesellschaft (SVB) den Knoten durchschlagen. Der Aufsichtsrat billigte das vorgelegte Betreiberkonzept und beauftragte die städtische GmbH, die Finanzierung sicherzustellen, den Grundstückskauf zu tätigen und den Vertrag mit dem Betreiber abzuschließen. Damit verfügt Bergisch Gladbach zukünftig über einen leistungsfähigen Stützpunkt für den Radverkehr und weitere flankierende Serviceleistungen im Herzen der Stadt, mit idealer Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und die Einkaufsmöglichkeiten der City.

Als Vertragspartner konnte der Verein Kölner Fahrrad-Netzwerk e.V. gewonnen werden. Aufgrund seiner Struktur sowie der bestehenden engen Beziehungen zum Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), der bereits eine Reihe von Radstationen in ganz Deutschland betreibt und Rechteinhaber des Begriffs „Radstation“ ist, hält die Stadtverkehrsgesellschaft den Verein für bestens geeignet, die Einrichtung wirtschaftlich zu betreiben und zum Anlaufpunkt für alle Fahrradfahrer/-innen werden zu lassen.

Ein entscheidender Knackpunkt, warum nicht schon früher ein Vertrag zustande kam, ergab sich aus den Anforderungen des Zuwendungsbescheides der Bezirksregierung: Das von Bergisch Gladbach zunächst favorisierte Modell sah mehrere Betreiber vor. Dies wurde vom Fördermittelgeber nicht akzeptiert. Nun wird das Fahrradnetzwerk einziger Partner. Die Bezirksregierung gab bereits schriftlich ihr Placet zum Konzept. Damit stehen 362.000 Euro als Landeszuschuss zum Bau zur Verfügung. Die SVB rechnet mit Gesamtkosten für Grunderwerb und Baumaßnahme in Höhe von 700.000 Euro.

Das Kölner Fahrradnetzwerk hat der SVB bereits einen tragfähigen Finanzierungsplan vorgelegt. 256 überdachte Fahrrad-Stellplätze werden künftig komfortable und sichere Abstellmöglichkeiten bieten, zusätzlich sorgt eine einladende Servicestation für Pflege und Reparaturen, und ein Anlauf- und Informationspunkt soll den Überblick über die Möglichkeiten umweltfreundlicher Mobilität in Stadt und Region ermöglichen, inklusive Tourismus- und Nahverkehrsangeboten. Es besteht auch Interesse, Carsharing-Partner dort anzudocken und entsprechende Stellplätze bereitzuhalten.

Der Zugang zur Radstation soll rund um die Uhr möglich sein. Das Konzept sieht vor, für Dauerkunden ein Chipkartensystem zum Einstellen und Abholen der Fahrräder anzubieten. Ansonsten sind Tickets über die Servicestation oder über einen Kassenautomaten erhältlich, der auch bargeldlosen Zahlungsverkehr ermöglicht. Eine Besetzung mit Personal ist für mindestens 50 Stunden pro Woche vorgesehen, Samstag und Sonntag inklusive. Dort können dann auch Fahrräder und E-Bikes ausgeliehen, Teile und Zubehör erworben sowie Pflege- und Reparaturarbeiten in Auftrag gegeben werden. Kunden, die ihr eigenes E-Bike mitbringen, finden hier eine Ladestation für schlappe Akkus. Auch Unterhaltung und Reinigung des Grundstücks übernimmt das Fahrradnetzwerk. Eigentümerin von Grundstück und Aufbauten bleibt weiterhin die SVB.

Die Geschäftsführung der SVB hat dem Aufsichtsrat vorgeschlagen, mit dem Kölner Fahrrad-Netzwerk e.V. einen Betreibervertrag über 12 Jahre abzuschließen. Letzte Abstimmungen sind noch mit dem Vertragspartner vorzunehmen. In einer der kommenden Aufsichtsratssitzungen wird der unterschriftsreife Vertragsentwurf noch einmal vorgelegt.

Damit steht die Ampel endgültig auf Grün für die Bergisch Gladbacher Radstation: Gemeinsam mit dem Architekturbüro Voigtländer sollen die Baupläne noch einmal dem neuesten Stand angepasst werden; im Frühjahr 2014 sollen dann die Gewerke ausgeschrieben und möglichst umgehend auch mit dem Bau begonnen werden.

Radstation1

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Börse Aktuell: Kaufrausch

01 Dezember 2013 von Darian Lambert

von Dimitri Kummer und Frank Samirae

Wer zu spät zur Party erscheint, der verpasst den besten Teil. Getreu diesem Motto wurde wieder fleißig bei Aktien zugegriffen. Der asiatische Nikkei notiert auf seinem Sechs-Jahres-Hoch und Dow und Dax markieren ebenfalls neue Höchststände.

Bei den Währungen sehen wir, dass EUR/USD in einer engen Bandbreite handelt. Zwischen 1,3550 und knapp über 1,3610 befindet sich diese. Auch solide US-Daten konnten den Wechselkurs nicht aus seiner Lethargie reißen.

eur-usd-1-12-13Darüber hinaus wurden Zahlen zur Geldmenge und dem Kreditvolumen in Europa veröffentlicht. Seit einigen Tagen bemerkt man die schwache Kreditvergabe europäischer Banken und niemand rechnet weiterhin mit guten Zahlen.

Die Spekulationen gehen sogar so weit, dass den Banken weitere Langfristliquidität nur unter der Prämisse zur Verfügung gestellt werden, dass diese Mittel als Kredit weitergereicht werden müssten. Im Kern zeigt diese Idee, wie schwach der Effekt der überraschenden Leitzinssenkung vor drei Wochen war, denn Volumeneffekte werden dadurch so gut wie nicht erwartet. Die EZB findet sich in dem Dilemma wieder, eine wirtschaftlich heterogene Eurozone mit einer einheitlichen Politik zu steuern. Dass „Zwangskredite“ keine Lösung der aktuellen Zurückhaltung sein können, leuchtet ein. Banken würden gezwungen ungewollte Kreditrisiken aufzubauen, Gedanken an Planwirtschaft sind nur schwer zu verdrängen.

Wie groß der Wahrheitsgehalt solcher Gerüchte nun auch ist, deutlich wird, wie schwierig die Lösung der aktuellen Lage erscheint. Diese Zwangs-Lösung wird es aber nicht geben. Andere Ansätze und kreative Lösungen werden mit zunehmender Dauer immer wahrscheinlicher. Mit konventionellen Maßnahmen scheint die EZB nichts mehr im Bereich der Kredite bewegen zu können….

Auf die Selbstheilungskräfte des Marktes zu vertrauen scheint ebenfalls gewagt. Für 2014 und 2015 wird europaweit mit einer Verbesserung der konjunkturellen Lage gerechnet. Dann sollten die Kreditmärkte sich wieder normalisieren. Die Zwickmühle in der sich die Banken derzeit befinden (Aufbau Risikopuffer, Stresstests, neue Bankenaufsicht), macht die Lage nur vertrackter.

In Deutschland ist dagegen weiter alles Eitel Sonnenschein. Die Beschäftigungssituation ist auf einen Rekordwert gestiegen. Die große Koalition wird einen Mindestlohn von 8,50 EUR je Arbeitsstunde einführen, so denn die SPD Basis den Koalitionsvertrag billigt. Dann werden bemängelte Vergütungsungerechtigkeiten beseitigt. Interessant an der Meldung ist auch, dass Zuwanderer maßgeblich Einfluss auf den Arbeitsmarkt nehmen und vakante Stellen besetzt haben. Es wird immer deutlicher, dass Deutschland qualifizierte Zuwanderung braucht, um die demographische Schere in Zukunft schließen zu können.

Man kann gespannt sein auf den weiteren Verlauf im Markt.

Risiko-Hinweis und Haftung

Jedes Investment in Aktien ist mit Risiken behaftet, teilweise hochspekulativ und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Wir halten die Artikel, Empfehlungen, Charts und Tabellen für verlässlich, jedoch können wir keine Garantie für Richtigkeit und Aktualität übernehmen. Die Inhalte auf “GL AKTUELL” sind nach bestem Gewissen verfasst. Wir halten unsere Quellen für verlässlich, aber auch hier können wir keine Garantie auf Richtigkeit und Aktualität geben. Die Artikel auf  “GL AKTUELL” stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Die Informationen geben lediglich einen Einblick in die Meinung der Redaktion.

 

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Bewerbungscoaching für Frauen

01 Dezember 2013 von Darian Lambert

Bei dem Wiedereinstieg in den Beruf oder bei einem Stellenwechsel tauchen in der Regel eine Reihe von Fragen auf:

·        Wie finde ich meinen neuen Job? Wie kann ich mit Hilfe der neuen Medien Stellen suchen?
·        Was gehört alles zu einer kompletten Bewerbungsunterlage?
·        Wie erstelle ich mein Bewerbungsanschreiben?
·        Welche Stolpersteine oder Ungereimtheiten sollte ich bei der Bewerbung vermeiden?
·        Wie führe ich ein Bewerbungstelefonat?
·        Aus welchen Elementen besteht das Vorstellungsgespräch und wie bereite ich mich gut darauf vor?

Ganz praktische Antworten auf diese Fragen gibt die Managementberaterin Beate Fiedler, zu deren Tätigkeitsschwerpunkten auch die Gewinnung und Auswahl von Personal zählt.

Das kostenfreie Seminar findet an drei Tagen vormittags am 7.11., 8.11. und am 13.11., jeweils von 8.30 bis 12.30 Uhr, im Sitzungssaal des Rathauses Stadtmitte statt.

Die Plätze sind auf 16 Teilnehmerinnen begrenzt und werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.

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„Zusammen planen – Gemeinsam wohnen“ – Ausstellung zu neuen Wohnformen

30 November 2013 von Darian Lambert

Bergisch Gladbach. „Zusammen planen – Gemeinsam wohnen“ – so lautet der Titel einer Ausstellung zu neuen Wohnformen, die der gemeinnützige Verein mitein-anders in Kooperation mit der VR Bank eG Bergisch Gladbach derzeit in der Hauptstelle der Bank in Bergisch Gladbach präsentiert. Die von FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V. konzipierte Ausstellung zeigt die sehr verschiedenen Realisierungswege gemeinschaftlicher Wohnprojekte.

Bei aller Vielfalt haben die Projekte eines gemeinsam: Sie wurden nicht für, sondern von und mit den Menschen geplant, die selbst darin wohnen. Und sie vereinen ältere Menschen, ältere Menschen mit Jüngeren oder auch Menschen verschiedener Einkommensschichten und sozialer Herkunft unter einem Dach. Die Ausstellung „Zusammen planen – gemeinsam wohnen“ beschreibt diese Idee an Beispielen aus dem gesamten Bundesgebiet und gibt damit Anregungen zum Selbermachen. Sie umfasst 14 Banner, darunter 11 Projektvorstellungen aus ganz Deutschland, und ergänzende Banner mit Informationen zum FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e. V. und zum Verein mitein-anders.

Anders als in den umliegenden Kommunen gibt es in Bergisch Gladbach bislang kein Mehrgenerationenwohnprojekt. Aber viele Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen stellen sich auch hier die Frage „Wie wollen wir in Zukunft wohnen?“ – und sie sind bereit, diese aktiv und gemeinsam mit anderen zu beantworten. „Solche Wohnprojekte können die Sozialstruktur einer ganzen Stadt positiv beeinflussen“, erläutert Doro Corts, Vorsitzende des Vereins mitein-anders. Der im Mai 2013 gegründete Verein möchte Anlaufstelle sein für alle an neuen Wohnformen Interessierte, will Bürgerinnen und Bürger mit Projekten und Projekte mit Investoren zusammen bringen. Zusätzlich soll mit Veranstaltungen über das gesellschaftlich wichtige Thema informiert werden.

„Als der Verein mitein-anders an uns herantrat, war gleich klar, dass wir dieses Projekt nach Kräften unterstützen werden“, sagt Thomas Büscher, Vorstand der VR Bank eG Bergisch Gladbach. Das genossenschaftliche Prinzip „Was einer alleine nicht schafft, das erreichen viele gemeinsam“ treffe eben auch auf das Leben außerhalb des Bankenalltags zu, so Büscher und fügt an: „Wir von der VR Bank unterstützen seit jeher gesellschaftlich relevante Aktivitäten in unserer Region und übernehmen Verantwortung in der Gemeinschaft. Wir freuen uns sehr, dass wir auch in diesem Fall wieder helfen konnten.“

Die Ausstellung ist in der VR Bank in der Hauptstraße 186 während der Banköffnungszeiten noch bis zum 7. Dezember 2013 zu sehen. Weitere Informationen und Kontakt: www.mitein-anders.de

mitein-anders

Foto: Klinkhammels

 

 

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Aufbau einer Baulückenbörse

30 November 2013 von Darian Lambert

Aufbau einer Baulückenbörse auf städtischer Homepage geplant
Fragebögen werden in den nächsten Wochen an Eigentümer von Baugrundstücken versandt

Um einen Beitrag zur Reduzierung des fortschreitenden Flächenverbrauchs zu leisten, wird die Stadt Bergisch Gladbach in Kürze einen neuen Service für private Grundstückseigentümer und Bauwillige bieten. Die städtische Baulückenbörse wird im Januar auf den Internet-Seiten der Stadt Bergisch Gladbach an den Start gehen. Sie ist auch direkt aufrufbar unter der Adresse www.stadtentwicklung-gl.de.

Bereits in den vergangenen Jahren hat die Stadtverwaltung im Rahmen des Wohnbaulandkonzepts die Baulücken im gesamten Stadtgebiet erfasst. „Wir haben rund 830  Baulücken in der Gesamtstadt zu verzeichnen, fast ausschließlich in privatem Eigentum“, erklärt Bürgermeister Lutz Urbach. Um herauszufinden, ob die Eigentümer Beratungsbedarf zur Grundstücksnutzung haben und/oder eventuell eine Veräußerung oder Bebauung beabsichtigen, verschickt die Stadt an alle Eigentümer von bekannten Baugrundstücken in den nächsten Wochen einen Fragebogen.

Wer nicht will, wird auch nicht aufgeführt

Am 28.09.2013 wurde in den örtlichen Tageszeitungen amtlich bekanntgegeben, dass die Stadt Bergisch Gladbach die Veröffentlichung aller bekannten Baulücken auf der städtischen Homepage beabsichtigt. Die Aufnahme der Grundstücke erfolgt nur, sofern die Grundstückseigentümer dem nicht widersprechen.

Bürgermeister Urbach bittet die Besitzer dieser Grundstücke, sich an der kostenlosen Baulückenbörse zu beteiligen und den Fragebogen auszufüllen. „Es ist unser Ziel, nicht nur neue Baugebiete auszuweisen, sondern auch innerstädtische Flächen verstärkt zu nutzen und Baulücken zu schließen. Die Nachfrage nach solchen Grundstücken innerhalb gewachsener Strukturen nimmt immer mehr zu“, so Bürgermeister Urbach. Er sieht den sparsamen Umgang mit Grund und Boden als eine wichtige Maßgabe der städtischen Baulandpolitik. Das heißt, der Flächenverbrauch soll gestoppt und einer weiteren Zersiedelung vorgebeugt werden.

Ausnutzung der Innenbereiche sorgt für gesunde Stadtentwicklung

Auf der Internetseite werden die betroffenen Grundstücke auf einer Karte verzeichnet. Die Eigentümer werden aus Gründen des Datenschutzes nicht genannt. Mit der Einrichtung der Baulückenbörse möchte die Verwaltung ein Instrument zur Aktivierung und zur Mobilisierung des im Stadtgebiet vorhandenen Baulückenpotenzials schaffen. „Zur gesunden Stadtentwicklung gehört auch die kontinuierliche Entwicklung des Innenbereichs. Dafür müssen wir aber wissen, warum im Stadtgebiet so viele Baulücken existieren und ob die Stadtverwaltung zielgerichtet beratend tätig werden kann“, erklärt Bürgermeister Urbach in diesem Zusammenhang.

Neben der Grundstücksgröße findet der Nutzer zu jedem Bauplatz einen Link auf dem Stadtplan zur besseren Orientierung sowie eine kurze Beschreibung zur Lage des Bauplatzes. Für beide Seiten – Anbieter und Interessenten – ist die Baulückenbörse kostenlos. Für Bauwillige ist dies eine interessante Möglichkeit, sich über potenzielle Bauplätze innerhalb des Stadtgebiets zu informieren. Eigentümer eines Grundstücks können so auf einfachem Wege über die Stadtverwaltung mit Kaufwilligen ins Gespräch kommen.

Keine Konkurrenz für Makler

Der Zunft der Makler will die Stadt damit keine Konkurrenz machen, so Urbach: „Durch das Baulückenprogramm sollen insbesondere die Grundstücke aktiviert werden, die ungenutzt brach liegen und deren Eigentümer nicht so genau wissen, ob sie noch bauen werden oder ihr Grundstück veräußern sollen. Ihnen soll künftig Unterstützung gegeben werden, ob und, wenn ja, was sie in Zukunft mit ihrem Baugrundstück machen können.“ Eigentümer, die ihre Bauplätze kurzfristig verkaufen möchten, sollten daher den üblichen Weg über den Makler suchen. Eine Aufnahme dieser Flächen in die Baulückenbörse kann dennoch nicht schaden.

Noch nicht registrierte Eigentümer von Baulücken, die Interesse an der kostenlosen Aufnahme ihres Grundstücks in die Baulückenbörse haben, sowie Bauplatzinteressenten, können sich über die Homepage der Stadt www.stadtentwicklung-gl.de informieren oder sich telefonisch mit der Projektbeauftragten Ursula Bellmann, Tel. 02202-141429, in Verbindung setzen.

www.bergischgladbach.de
www.stadtentwicklung-gl.de

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Ein neu gepflanzter Baum für jeden Azubi

30 November 2013 von Darian Lambert

Am Donnerstag, den 28. November 2013, 13.00 Uhr luden die städtische Abteilung StadtGrün und die Firma Bach & Wesco KG zum gemeinsamen Spatenstich auf die Wiese Saaler Mühle ein.

Hier wurden 14 Bäume neu gepflanzt, die symbolisch für alle neu begründeten Ausbildungsverhältnisse und die Umweltphilosophie des mittelständischen Fachgroßhandels für Umwelt- und Gebäudetechnik stehen. Die Bepflanzung wird von den Nachwuchskräften mit Hilfe der Abteilung StadtGrün vorgenommen und soll jährlich als Begrüßungsritual mit jeder Neueinstellung eines Lehrlings wiederholt werden. Die Auszubildenden hatten schon während des Einpflanzens erste Ideen zu einer ganz und gar praktischen Nutzung der Bäume. „In zehn Jahren spanne ich mir hier eine Hängematte“, scherzte einer der fleißigen Helfer.

Die Bewirtschaftung der Wiese Saaler Mühle wird von der Abteilung StadtGrün wahrgenommen; sie hat die Fläche vorgeschlagen und zur Verfügung gestellt.

Neben drei Hainbuchen, drei Eichen, drei Eschen, sind zwei Ahorn und drei Buchen geplant. Die Bäume werden in der Qualität dreimal verpflanzt mit Drahtballen und einem Stammumfang von 18-20 cm gepflanzt. Jeder Baum bekommt einen Dreibock zum Schutz und als Befestigung. Die Firma Bach & Wesco KG finanziert jeden Baum mit 350 Euro.

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