03 November 2014 von Dirk Sonntag
Polizei und Handwerker werden in der zweitägigen Veranstaltung „Zuhause sicher“ interessierte Bürgerinnen und Bürger kostenlos beraten, wie sie sich gegen Einbruch schützen können. Für Besucher ist die Ausstellung im Polizeipräsidium am Freitag
(7. November) von 11-18 Uhr und am Samstag (8. November) von 10-16 Uhr geöffnet.

Polizeipräsidium Köln
„Sichern was wichtig ist“ steht als Slogan über den Sicherheitstagen 2014, die zum achten Mal im Polizeipräsidium Köln stattfinden. Entwickelt von Studenten der Rheinischen Fachhochschule Köln sind unter dem Dach des Slogans Aspekte des Einbruchs aus Sicht der Opfer, Beratung der Polizei und der Einbau zertifizierter Einbruchschutz-Technik durch das Handwerk zusammengefasst.
Mit einem von den Studenten produzierten Film startet die Schutzgemeinschaft von Polizei und Handwerkern des Netzwerks „Zuhause sicher“ in die zweitägige Veranstaltung. Fachberater aus der Tischler-Innung Köln, der Innung für Metalltechnik Köln, der Innung Köln Rolladen und Sonnenschutz, der Elektroinnung Köln und Spezialisten der Polizei stehen für Fragen zur Verfügung.
Polizeipräsidium Köln
Walter-Pauli-Ring 2-6
51103 Köln (Kalk)
Foto: A.Savin, CC3.0, wikipedia
03 November 2014 von Dirk Sonntag

Arsch Huh äußerte scharfe Kritik an die Veranstalter der Demonstration „Köln gegen Rechts“, für die an die 2000 Demonstranten von der Sozialistische Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) über Facebook zusammen-
getrommelt wurden. Sie zogen am Sonntag, den 2. November, in einem friedlichen Protestzug vom Rudolfplatz zum Roncalliplatz.

Fußballfans gegen rechts
Am 26. Oktober waren mehrere Tausend Hooligans randalierend durch Köln gezogen. Angemeldet hatte diese gewalttätigen Krawalle Dominik Roeseler von „ProNRW“, eine rechte Splitterpartei, die gegen eine angebliche Islamisierung Nordrhein-Westfalens und gegen Moscheebauten Stimmung macht. Da die durch die rechte Gewalt verängstigten KölnerInnen sich dann doch eher als weltoffene Stadt sehen, lag eine Antwort in der Luft. Gerade in der Kölner linken Szene gab es ein starkes Bedürfnis, ihre schwachen Protest am 26. Oktober wieder gut zu machen.
Leider bestand keine Geduld und keine Weitsicht bei den meist jugendlichen Facebooklern, sich mit wichtigen gesellschaftlichen Gruppen wie z. B. Sozialverbänden, Kirchen, Migrantenorganisationen und Fußballvereine abzusprechen, damit eine wirklich machtvolle Demonstration und Kundgebung zu Stande kommt. Kritisch mit dieser Haltung der Organisatoren um die SDAJ setzte sich die Kölner Künstler-Initiative Arsch Huh auseinander, die ihren Unmut darüber auf ihrer Webseite äußerten:
„Eine Zersplitterung in viele Einzelaktivitäten, die unterhalb der Wahrnehmungsschwelle von Öffentlichkeit und Medien liegen, ist dabei nicht zielführend, sondern sie verschwendet sogar unnötig politische, personelle und organisatorische Ressourcen.“
In wie fern Arsch Huh selber noch den Arsch hochkriegt, wie z. B. am 9. November 1992, um eine machtvolle Antwort zu geben, ist der Redaktion nicht bekannt.
Fotos: Heike Towae (Copyright) fotocommunity.de
03 November 2014 von Darian Lambert

Foto: Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis
Ein 19-jähriger Kürtener hat sich am Samstag (01.11.14) mit seinem Toyota überschlagen und schwer verletzt. Gegen 20:25 Uhr fuhr der Kürtener von Selbach Richtung Sülze. Er kam ohne erkennbaren Grund nach links von der Fahrbahn ab und überschlug sich auf dem angrenzenden Acker. Der Pkw blieb auf dem Dach liegen. Der 19-Jährige war vor Ort zwar ansprechbar, konnte sich an den Unfallhergang aber nicht mehr erinnern; er kam schwerverletzt in ein Krankenhaus. Sein Toyota wurde abgeschleppt. Der Sachschaden an dem Fahrzeug und an einem Weidezaun beläuft sich auf rund 2000,- EUR.
02 November 2014 von Dirk Sonntag
Seit Oktober letzten Jahres bietet die „Bergische Onleihe“ ein vielfältiges Angebot an digitalen Medien. E-Books, Hörbücher, Filme und Zeitschriften können von angemeldeten Nutzern rund um die Uhr im Jahr entliehen werden. Am onleihe-Service sind die Bibliotheken in Bergisch Gladbach, Burscheid, Leichlingen, Radevormwald, Rösrath, Waldbröl und Wiehl beteiligt. Pro Nutzer können gleichzeitig 10 eMedien entliehen werden. Die Leihfrist für eBooks beträgt 14 Tage, für eAudio und eVideo 7 Tage und für ePaper zwischen 2 und 24 Stunden. Nach Ablauf der Leihfrist lassen sie sich nicht mehr öffnen und können gelöscht werden. Die Gebühren finden sich auf www.bergischgladbach.de/Hinweise-zur-Ausleihe.aspx

E-Book
Insgesamt zählten die Einrichtungen in den vergangenen zwölf Monaten etwa 45.000 Downloads. Am stärksten gefragt sind Romane, auf die ca. 60 Prozent aller Ausleihen entfallen. Besonders Krimis und Thriller werden gerne gelesen. Sachmedien und Ratgeber nehmen einen Anteil von etwa 20 Prozent ein, die restlichen Downloads verteilen sich auf die übrigen Angebote. Buch, Hörbuch, Video oder Zeitschrift – bei diesem Vergleich schneidet mit 80 Prozent der Entleihungen eindeutig das E-Book am besten ab, dann folgen Hörbücher und Zeitschriften.
Wurden anfangs monatlich 2.300 Titel entliehen, so ist diese Zahl aktuell auf 5.300 Downloads angewachsen. Auch die Stützpunkte der „Bergischen Onleihe“ vermehren sich. In diesem Jahr sind weitere Bibliotheken hinzugekommen: Leverkusen, Wermelskirchen und demnächst Overath.
In allen beteiligten Büchereien haben sich zahlreiche Kunden gezielt für die Onleihe angemeldet. Es gibt Vorteile, die viele überzeugen und E-Medien als eine interessante Alternative zum gedruckten Buch erscheinen lassen: platzsparend, leicht und handlich, die Schriftgröße kann individuell eingestellt werden. Versäumnisgebühren fallen nicht an, da die Medien automatisch zurückgegeben werden.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bergische-onleihe.de und vor Ort in der Stadtbücherei.
Foto: Paulpaul public domain commons.wikimedia
02 November 2014 von B. J.

Rettungsring-Pflicht
Das Straßenverkehrsamt weist darauf hin: Ab dem 01. Januar 2015 ist es Bürgerpflicht, einen Rettungsring (mit Leuchtboje) im Fahrzeug mitzuführen. Ein Zuwiderhandeln wird bis zum 01. März 2015 nur verwarnt, danach mit einem Bußgeld von 40 Euro geahndet.

Kutter GL in Not
Nur ein knappes halbes Jahr nach der Kommunalwahl sieht Bürgermeister Lutz Urbach die Finanzen in Not und statt eines ordentliches Doppelhaushaltes liegt nur ein Hilfshaushalt bis Ende 2015 vor. Für Lutz Urbach ist Bergisch Gladbach ein kleiner Fischkutter geworden, vom Untergang bedroht, dessen Lecks nur noch notdürftig geflickt werden (siehe seine fulminante Rede auf der Ratssitzung am 24. Oktober).

Achtung Knoten!
Die Stadtverwaltung hat bereits adäquate Maßnahmen ergriffen. Auf Verkehrschildern wird nicht mehr die Geschwindigkeitseinheit Kilometer (km) pro Stunde verwendet, sondern in Knoten (sm). Anstatt eine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h gilt in Bergisch Gladbach ab sofort die Begrenzung von 27 Knoten. Weitere Umrechnungen wird die Stadt in Kürze bekannt geben.
Fotos:
„Rettungsring“ Orig. Achim Hering CC3.0 commons.wikimedia
„Kutter“ Orig. Leif Poulsen PD-1923 commons.wikimedia
„Verkehrschild“ Orig. Moros CC3.0 commons.wikimedia
02 November 2014 von Darian Lambert
Die Leitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde am gestrigen Samstagabend um 19:21 Uhr von der Leitstelle der Feuerwehr Köln über einen Unfall mit Personenschaden am S-Bahnhof Bergisch Gladbach-Duckterath informiert.
Aus ungeklärter Ursache wurde eine männliche Person von der S-Bahn überfahren. Für ihn kam leider jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch an der Unfallstelle.
Rund 50 Personen wurden von der Feuerwehr aus dem Zug ins Freie mittels Leitern befreit. Der Triebfahrzeugführer wurde von Einsatzkräften der Feuerwehr Köln betreut.
01 November 2014 von Darian Lambert
Auch in diesem Jahr wird es zahlreiche Martinszüge im Stadtgebiet geben.
Im Folgenden finden Sie die uns bis zum jetzigen Zeitpunkt bekannten Termine und Zugstrecken:
Mittwoch, den 05.11.2014
Integrative Kindertagesstätte Wilde Wiese
Ab 17:40 Uhr: Gelände Kindergarten – Jägerstraße – An der Engelsfuhr – Jägerstraße – Gelände Kindergarten
Donnerstag, den 06.11.2014
Kindertagesstätte Katholisches Familienzentraum Schildgen
Ab 17:00 Uhr: Bürgerzentrum Altenberger-Dom-Straße – Am Schild – Odenthaler Markweg – Am Schild – Odenthaler Markweg – Altenberger-Dom-Straße (Martinsfeuer in der Feuerstelle hinter der Kirche)
Städtische Grundschule In der Auen
Ab 18:00 Uhr: Kirche St. Elisabeth – In der Auen – Am Brücker Bach – Am Eichenkamp – Ackerstraße – Asternstraße – Schwerfelstraße – Schulhof
Freitag, den 07.11.2014
Städtische Gemeinschaftsgrundschule Bensberg
Ab 18:00 Uhr: Schulhof – Karl-Philipp-Straße – Max-Joseph-Straße – Karl-Theodor-Straße – Elisabethstraße – Karl-Philipp-Straße – Saaler Straße – Graf-von-Spee-Straße – Hans-Böckler-Straße – Karl-Philipp-Straße -Schulhof
Dienstag, den 11.11.2014
Gemeinschaftsgrundschule An der Strunde
Ab 17.00 Uhr: Schulhof über Buchmühlenstraße – Hauptstraße – Bürgerhaus Bergischer Löwe – Forumpark – Hauptstraße – Marktplatz (hier öffentliches Singen rund um den Brunnen) – Laurentiusstraße – Am Broich – Fußweg zum Schulhof – zum Feuer auf dem Schulhof
Städtische Gemeinschaftsgrundschule Paffrath
Ab 18:00 Uhr: Schule – Pannenberg – Flachsberg – Nußbaumer Str. – Steinenkamp – Nußbaumer Str. – Flachsberg – zurück zur Schule
Mittwoch, den 12.11.2014
Gemeinschaftsgrundschule Gronau
Ab 17:30 Uhr: Schulhof – Dünnhofsweg – Gierather Straße – Rodemich – Neue Mühle – Dünnhofsweg – Mülheimer Straße – Schulhof
Städtische Gemeinschaftsgrundschule Hand und Städtische Kath. Grundschule Hand
Ab 18:00 Uhr: Schulhof – St.-Konrad-Straße – Im Grafeld – Dellbrücker Straße – Handstraße – Im Grafeld – St.-Konrad-Straße – Schulhof (Martinsfeuer auf dem Festplatz neben der Schützenhalle)
Donnerstag, den 13.11.2014
Katholische Grundschule Bensberg
Ab 17:30 Uhr: Innenhof Rathausplatz Bensberg – Kadettenstraße – Nikolausstraße – Schloßstraße – Steinstraße – Eichelstraße – Schulhof (Martinsfeuer)
01 November 2014 von B. J.

Unschuldig
Es dauerte ca anderthalb Stunden, bis Angela Merkel am
31. Oktober das Gebäude des Verfassungsschutzes in Köln-Chorweiler wieder verlassen konnte. War es nur eine „Stippvisite“, wie der Kölner Stadtanzeiger behauptete?
„Wir möchten alle, dass die Menschen in Deutschland in Sicherheit leben können“, sei die Begründung des BfV-Präsidenten Hans-Georg Maaßen gewesen, warum er
Frau Merkel zu einem Gespräch eingeladen hatte.

Wieder auf freien Fuß: Angela Merkel
Die Hintergründe zu Merkels Einladung zum Gespräch im Bundesamt des Verfassungs-
schutzes wurden erst jetzt durch einen Leak bekannt. Frau Merkel habe jegliche Verschleierung zurückgewiesen, sie habe alle Fragen stets nach ihrer ehrlichen Erinnerung beantwortet. Ob es um ihre Tätigkeit als FdJ-Sekretärin in der damaligen DDR gegangen oder ihre „Nähe“ zu Oppositionellen des DDR-Regimes, dazu möchte sich der BfV-Präsident nicht äußern. „Ich kann mich da nur auf meine Erinnerung stützen. (…) Wenn sich jetzt etwas anderes ergibt, kann man damit auch leben,“ erklärte Angela Merkel. Sie sei von jeher eine eher unpolitische Person und das sei auch heute noch so.
Auch habe man sie nach bestimmten Dingen nie gefragt, z. B. ihre Mitgliedschaften im Freien Deutschen Gewerkschaftsbund (FDGB) und der Gesellschaft für deutsch-sowjetische Freundschaft. Offen ließ Merkel, ob sie einst an der Akademie der Wissenschaften in Berlin FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda war, wie Der Spiegel berichtete. Sie gab aber zu, dass sie dort Kulturbeauftragte der FDJ gewesen sei. „Die Behauptung des früheren FDJ-Sekretär Gunter Walther, welcher mit Angela Merkel in derselben FdJ-Gruppe war, sie sei Sekretärin für Agitation und Propaganda gewesen, ist somit entkräftigt“, soll BfV-Präsident Maaßen geäußert haben. Er zeigte auch Verständnis, dass Frau Merkel nicht ihr Foto veröffentlicht haben wollte, das von einem WDR-Team in Stasi-Akten, im Zusammenhang mit dem damals unter Hausarrest stehenden Regimekritiker Havemann, gefunden wurde. Ihre Frisur sei schon damals zu problematisch gewesen.
Fotos:
Merkel Hände FoxyOrange CC-BY-SA-3.0
Merkel auf freien Fuß RudolfSimon CC-BY-SA-3.0