06 März 2015 von Darian Lambert
Bergisch Gladbach gehört zu den zehn Finalisten, die beim Wettbewerb „WDR 2 für eine Stadt“ konkurrieren. Am Freitag (6. März 2015) zog WDR-2-Moderator Stephan Quoos die entscheidende Kugel aus der Lostrommel. Nur noch ein Finalplatz war frei, insgesamt zwölf Städte hofften, dabei zu sein. „BERGISCH GLADBACH“ stand dann um kurz nach 16 Uhr auf dem Zettel.
Am Donnerstag, 19. März 2015, muss sich Bergisch Gladbach in der Finalrunde als vorletzte Stadt stellen. Um 10 Uhr wird die Stadtaufgabe verkündet, die dann bis 15 Uhr erfüllt sein muss. Dafür gibt es möglicherweise die ersten zehn Punkte. Danach folgt das Quiz. In 90 Sekunden muss ein Experten-Team aus drei Personen möglichst viele Fragen beantworten und so Punkte sammeln. Am Ende winkt der Siegerstadt ein Tag mit dem Radiosender WDR 2.
Am 20. Juni 2015 erwartet die Siegerstadt dann ein tolles Sommer-Open-Air-Programm. Festival-Atmosphäre, Sonnenschein und stundenlang Live-Musik. Nach Angaben des Senders wird es ein Tag voller Veranstaltungen: Im WDR-2- MonTalk wird ein prominenter Gast die Fragen von Gisela Steinhauer beantworten. Radiokoch Helmut Gote ist dabei und kocht das Siegermenü. Uwe Schulz wird ab dem Vormittag live aus der Gewinnerstadt senden. Die WDR 2 Comedians sind natürlich dabei. Und der Tag wird viele musikalische Highlights, wie Konzerte von Marlon Roudette, Anderas Bourani und Madcon bieten. Der Eintritt für alle Veranstaltungen ist frei, solange der Platz reicht.
Die neun anderen Kommunen aus NRW im Finale sind:
Kleve, Hilden, Dormagen, Brüggen, Herscheid, Oerlinghausen, Bielefeld, Versmold und Stolberg.
Die Stadt Bergisch Gladbach hofft, dass die Bürgerinnen und Bürger am 19. März tatkräftig dazu beitragen, dass die Stadtaufgabe gemeistert wird.
Wer Ideen und Anregungen hat, kann sich gerne an die Pressestelle wenden:
Telefon 0 22 02 – 14 28 04, Mail pressebuero@stadt-gl.de, Fax: 0 22 02 – 14 70 24 19
04 März 2015 von Darian Lambert
Graffiti, Regenrinnen abgerissen, Dachziegel beschädigt

Graffiti In der Auen vom 02.03.15 Foto: Polizei RheinBerg
Mit großen Graffiti haben Unbekannte ein Reihenhaus samt Garage und Wintergarten in der Straße In der Auen beschmiert. In der Zeit von Sonntag (01.03.15) 20:00 Uhr bis Montag (02.03.15), 12:00 Uhr brachten die Täter ein etwa acht Meter langes und zwei Meter hohes Graffito „1. FC Köln!“ an. Die Spraydosen ließen sie am Tatort zurück. Ob die Hausbesitzer Fans des 1. FC Köln sind, wurde nicht überliefert; in jedem Fall erstatteten sie Strafanzeige. Die Polizei hat die Spraydosen sichergestellt.
Weitere Sachbeschädigungen zeigten Geschädigte auf der Wache in Bergisch Gladbach an: Eine 62-jährige Hauseigentümerin meldete, dass bereits seit geraumer Zeit wiederholt Personen über den Bahndamm laufen und ihre Garage im Ahornweg mit Steinen bewerfen, so dass regelmäßig die Ziegel zerstört werden. Darüber hinaus wurde auch diese Garagenwand wiederholt mit Graffiti besprüht und die Regenrinne abgerissen. Ein 73-jähriger Bergisch Gladbacher zeigte an, dass die Wand seines Hauses in der Hauptstraße in der Zeit vom 23.02. bis 28.02.15 mit einem Graffiti verunstaltet wurde. Hinweise, dass alle Taten denselben „Künstlern“ zuzuschreiben sind, gibt es nicht.
02 März 2015 von Darian Lambert

Phantomfoto: Polizei RheinBerg
Am 13.11.2014, um 9.25 Uhr entriss ein bislang unbekannter Täter einer Bankkundin vor dem Eingang der Bensberger Bank in der Schloßstraße in Bergisch Gladbach eine Geldbombe.
Der Täter flüchtete zu Fuß zum Aldi-Parkplatz „Am Stockbrunnen“ und stieg dort zu einer unbekannten weiblichen Mittäterin in einen dunklen Kleinwagen. Von dem unbekannten Räuber liegen ein Phantombild und Videoaufzeichnungen vor.
Die Polizei RheinBerg fragt daher: „Wer kann Angaben zur Identität des unbekannten Räubers machen? Wer kann Angaben zu dem dunklen Kleinwagen machen, mit dem die Täter geflüchtet sind?“
Hinweise bitte an die Polizei RheinBerg unter 02202/205-0 oder per Fax: 02202/205-10-384 oder an stefan.helbing@polizei.nrw.de
02 März 2015 von Darian Lambert
Der Kindergarten einmal von der heiteren Seite beleuchten: Das ist die Absicht der aktuellen Cartoon-Ausstellung im Bensberger Ratssaal. „Der reinste Kindergarten“ zeigt 41 Karikaturen der Künstlerin Renate Alf. Am Donnerstag, dem 5. März, wird die Ausstellung offiziell „eröffnet“ – zwar nicht mit Sekt und Häppchen, aber mit einem Kurzvortrag von Georg W. Geist, dem Vorsitzenden des Kindergartenmuseum e.V. Anschließend tagt der Jugendhilfeausschuss der Stadt.
Renate Alf, geboren 1956 in Göttingen, hat nach ihrer Ausbildung zur Biologie- und Französischlehrerin beschlossen, lieber als Cartoonistin zu arbeiten – und das schon seit über 30 Jahren. Die Mutter von vier Kindern zeichnet für verschiedene Fachzeitschriften, u.a. für „Kindergarten heute“. Der Eindruck, dass Renate Alf die Ideen für ihre Karikaturen aus praktischer Arbeit in einer Kindertageseinrichtung schöpft, trügt allerdings: Die Künstlerin besitzt auch ohne tägliche Inspiration vor Ort ganz einfach die große Gabe, dem Kindergarten mit Witz und Ironie den Spiegel vorzuhalten.
175 Jahre Kindergarten – von der Kinderbewahranstalt zum pädagogischen Konzept
1840 gründete Friedrich Fröbel in Bad Blankenburg / Thüringen den „Allgemeinen deutschen Kindergarten“. Dieser war ein Gegenentwurf zu den damals bereits bestehenden Kinderbewahranstalten und Kleinkinderschulen. Fröbel setzte in seiner Einrichtung erstmals eine neuartige Pädagogik um: Er war der Überzeugung, dass für Kinder das Ausleben ihres Tätigkeits- und Spieltriebs ein wichtiges Instrument ist, zu lernen und sich die Welt anzueignen. Zuvor galt eher die Einschätzung, dass Spielen vertane Zeit sei.
Die Gruppenstärke im Fröbelschen Kindergarten entsprach in etwa schon dem heutigen Standard: Mit 20 bis 30 statt bislang 100 und mehr Kindern war es für die Kindergärtnerin nun möglich, als Spielführerin und –partnerin der Kinder zu agieren und nicht als furchteinflößende Autoritätsperson.
Dieses für damalige Verhältnisse revolutionäre Konzept stieß bei der Obrigkeit auf wenig Gegenliebe. Nach dem Scheitern der Revolution von 1848 wurde der Kindergarten 1851 in Preußen und anderen deutschen Ländern verboten. Daraufhin wanderten viele der von Fröbel ausgebildeten Kindergärtnerinnen aus und verbreiteten so innerhalb weniger Jahre die Idee in der ganzen Welt. Mit der Aufhebung des Verbots 1860 begann auch der Siegeszug des Kindergartens in Deutschland. Von Fröbels Ideal des einheitlichen Bildungssystems für alle Stände und Klassen sind in Deutschland zumindest die beiden ersten Stufen Wirklichkeit geworden: der Kindergarten, der von nahezu allen Kindern zumindest ein Jahr vor der Einschulung besucht wird, und die 1919 / 1920 eingeführte Grundschule.