Bergisch Gladbach-Hebborn. Ein Motorroller der Marke Aprilia ist am Montagnacht (11.11.) bis Dienstagnachmittag (12.11.) von einem Privatgrundstück in der Hebborner Straße gestohlen worden. Der Besitzer bemerkte den Diebstahl gegen 14:30 Uhr, als er sein Kleinkraftrad nicht mehr an seinem Abstellplatz vorfand.
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Roller trotz Lenkradschloss entwendet
Nach Angaben des Eigentümers stand der Roller mit dem Versicherungskennzeichen 392WXP seit dem Vorabend gegen 22:00 Uhr auf dem Grundstück. Das Fahrzeug war mit einem Lenkradschloss gesichert, trotzdem gelang es den bislang unbekannten Tätern, den Motorroller unbemerkt zu entwenden.
Der Wert des Fahrzeugs wird auf einen unteren vierstelligen Betrag geschätzt.
Polizei leitet Ermittlungen ein
Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und den Motorroller im Fahndungssystem als gestohlen registriert. Ob die Täter gezielt vorgingen oder das Fahrzeug zufällig ins Visier geriet, ist bisher unklar.
Zeugen gesucht
Das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Hebborner Straße bemerkt hat oder Angaben zum Verbleib des Motorrollers machen kann, wird gebeten, sich telefonisch unter 02202 205-0 zu melden.
Bergisch Gladbach. Wenn Eltern, Partner oder andere Angehörige plötzlich Pflege brauchen, stehen Familien oft vor großen organisatorischen und emotionalen Herausforderungen. Um besser auf diesen Moment vorbereitet zu sein, lädt der Rheinisch-Bergische Kreis am Mittwoch, 27. November, ab 8.30 Uhr zu einem Informationstag rund um Pflege und Vorsorge ins Kreishaus Heidkamp ein.
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Die Veranstaltung steht unter dem Titel „Wie vereinbare ich Beruf und Pflege?“ und richtet sich vor allem an pflegende Angehörige, ist aber auch für alle offen, die sich frühzeitig mit der eigenen Vorsorge auseinandersetzen möchten. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Vorträge, Workshops und Austausch
In Impulsvorträgen und Workshops erhalten Besucherinnen und Besucher praktische Hinweise, wie sich Pflegeaufgaben besser mit dem Berufsalltag verbinden lassen und wie pflegende Angehörige ihre eigene Gesundheit im Blick behalten können.
Themen sind unter anderem:
Strategien zur Stressbewältigung und Selbstfürsorge,
Tipps zum pflegerischen Einsatz und zu notwendigen Ruhephasen,
Übungen zu Achtsamkeit und Bewegung,
Informationen zur Finanzierung ambulanter und stationärer Pflege.
Außerdem gibt es Raum für den Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen und die Möglichkeit, Hilfs- und Beratungsnetzwerke im Rheinisch-Bergischen Kreis kennenzulernen.
Heute schon an morgen denken
„Es sind nicht nur pflegende Angehörige eingeladen, sondern alle, die sich mit der eigenen Vorsorge beschäftigen möchten“, betont Claudia Materne, Leiterin des Amtes für Soziales und Inklusion.
Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in der Pflege sei es wichtig, rechtzeitig Vorsorge zu treffen: Wer sich frühzeitig damit befasse, könne besser sicherstellen, dass die eigenen Wünsche berücksichtigt werden, „wenn man sie selbst nicht mehr äußern kann“. Ziel sei es zudem, Menschen so lange wie möglich eine Versorgung im eigenen Zuhause zu ermöglichen.
Viele Partner unter einem Dach
Unter dem gemeinsamen Motto „Pflege der Zukunft – auch morgen noch versorgt sein“ beteiligen sich zahlreiche Institutionen an dem Informationstag, darunter unter anderem:
die Betreuungsbehörden der Stadt und des Rheinisch-Bergischen Kreises,
die Unfallkasse NRW,
das Pflegeselbsthilfebüro Paritätischer,
das Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises,
die Servicestelle INBECO,
das Kuratorium Deutsche Altenhilfe,
der Hauspflegeverein Solingen e. V.,
die Familiale Pflege der GFO Kliniken,
die Pflege- und Wohnberatung des Kreises,
die GFO-Kliniken und das Evangelische Krankenhaus Bergisch Gladbach,
sowie das Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz.
Sie informieren über Versorgungsangebote, rechtliche Fragen, Entlastungsmöglichkeiten und stellen ihre kostenfreien Beratungsangebote vor.
Barrierefreier Zugang und Unterstützung
Die Räume im Kreishaus Heidkamp sind barrierefrei zugänglich. Wer zusätzliche Unterstützung benötigt – etwa eine induktive Höranlage oder einen Gebärden- oder Schriftsprachdolmetscher – kann sich vorab an das Amt für Soziales und Inklusion wenden:
Rösrath-Hoffnungsthal. In den frühen Abendstunden des Dienstags (12. November) kam es in der Lüghauser Straße zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus. Die bislang unbekannten Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt über die Terrassentür und entwendeten Schmuck und Bargeld.
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Täter drangen über Terrassentür ein
Zwischen 17:30 Uhr und 20:00 Uhr nutzten die Einbrecher die kurze Abwesenheit der Hausbewohner aus. Nach bisherigen Erkenntnissen hebelten sie die Terrassentür auf und gelangten so in das Innere des Hauses. Dort durchsuchten sie mehrere Räume gezielt nach Wertsachen.
Als die Bewohner zurückkehrten, entdeckten sie das durchwühlte Haus. Bei einer ersten Sichtung stellten sie fest, dass mehrere Schmuckstücke und Bargeld fehlten. Der Gesamtschaden wird derzeit von der Polizei ermittelt.
Spurensicherung eingeleitet
Die Polizei nahm noch am Abend die Ermittlungen auf und führte eine umfangreiche Spurensicherung am Tatort durch. Dabei werden unter anderem Fingerabdrücke und mögliche Einbruchswerkzeuge untersucht.
Ob die Täter gezielt vorgingen oder zufällig zuschlugen, ist bislang unklar. Die Ermittler prüfen außerdem, ob ein Zusammenhang mit anderen Einbrüchen in der Region besteht.
Polizei bittet um Hinweise
Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg sucht nach Zeugen, die am Dienstagabend im Bereich der Lüghauser Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt haben.
Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen.
Die Polizei rät außerdem, aufmerksam auf ungewöhnliche Geräusche oder Bewegungen in der Nachbarschaft zu achten und im Verdachtsfall sofort den Notruf 110 zu wählen.