Archiv | November 19th, 2025

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Neue Transportroboter sorgen für mehr Effizienz im Versorgungstunnel der Uniklinik Köln

19 November 2025 von Felix Morgenstern

Die Uniklinik Köln hat einen großen Teil ihres automatisierten Transport­systems im unterirdischen Versorgungstunnel modernisiert. Die neuen Roboterfahrzeuge sollen künftig noch zuverlässiger dafür sorgen, dass Essen, Pakete und medizinische Materialien pünktlich auf den Stationen ankommen.

Symbolbild

Ein komplexes System, das täglich im Dauereinsatz ist

„Sie brauchen etwas Liebe“, sagt André Fickert, der leitende Techniker für die Roboterfahrzeuge. Kaum ein Tag vergehe, an dem nicht eine Reparatur anstehe: Mal müsse eine Batterie gewechselt werden, mal falle ein Blinker aus. Damit die Fahrzeuge jederzeit einsatzbereit sind, verfügt der Tunnel unter dem Klinikgelände über eine eigene Werkstatt.

Das Transportsystem ist seit zwei Jahrzehnten in Betrieb. Mehr als die Hälfte der knapp 100 Fahrzeuge hat die Uniklinik nun ausgetauscht – eine wichtige Investition, denn die Roboter sind unverzichtbar für den internen Warentransport.

Essen, Pakete, Müll: Roboter mit Farbsystem

Die modernen Transportfahrzeuge bewegen Container durch ein verzweigtes Tunnelsystem mit rund sieben Kilometern Länge. Die Container sind farbcodiert – ein System, das den Mitarbeitenden die Zuordnung erleichtert:

  • Grün für Frühstück
  • Rot für Mittagessen
  • Gelb für Abendessen
  • Blau für Pakete
  • Schwarz für Abfall

Eine zentrale Leitstelle steuert alle Fahrzeuge und schickt sie mit ihren Ladungen quer unter dem Klinikgelände zu den jeweiligen Stationen.

Ein System mit Geschichte

Der Versorgungstunnel wurde bereits Anfang der 1970er Jahre beim Bau des Bettenhauses angelegt. Damals bewegten umlaufende Ketten hängende Transportkisten. Erst vor etwa 20 Jahren wurde das System auf fahrerlose Roboter umgestellt – ein großer Fortschritt für den Klinikalltag.

Heute erfolgen rund 3.300 Transportfahrten täglich, darunter mehr als 1.500 Essenslieferungen. Die Speisen werden im Keller des Klinikums zubereitet, in die Container gefüllt und anschließend per Roboter in bis zu den 20. Stock transportiert. Auf den Stationen werden die Mahlzeiten dann erhitzt und ausgegeben.

Ein Schritt in die Zukunft

Mit der Modernisierung hat die Uniklinik einen wichtigen Schritt gemacht, um den logistischen Ablauf in einem der größten Krankenhäuser Deutschlands langfristig zu sichern. Die neuen Roboter sollen die Betriebsabläufe stabilisieren, Ausfälle reduzieren und die Versorgung der Patientinnen und Patienten effizienter gestalten.

„Ohne dieses System würde der gesamte Klinikbetrieb ins Stocken geraten“, betont Fickert. „Deshalb ist es wichtig, dass die Technik nicht nur läuft, sondern immer weiter verbessert wird.“

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üchenbrand im Wohnpark Gronau - Feuerwehr setzt Löschmaßnahmen ein

Küchenbrand im Wohnpark Gronau: Feuerwehr verhindert Schlimmeres

19 November 2025 von Felix Morgenstern

Ein Küchenbrand im 13. Obergeschoss des Wohnparks Gronau hat am Dienstagmittag einen Großeinsatz der Feuerwehr Bergisch Gladbach ausgelöst. Gegen 11.33 Uhr ging der Notruf über die Leitstelle der Kreispolizeibehörde ein – wenige Minuten später waren zahlreiche Einsatzkräfte auf dem Weg zur Mülheimer Straße.

Küchenbrand im Wohnpark Gronau – Feuerwehr setzt Löschmaßnahmen ein

Starke Rauchentwicklung im 13. Obergeschoss

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute war im betroffenen Stockwerk bereits eine deutliche Verrauchung feststellbar. Mehrere Trupps drangen unter schwerem Atemschutz in die Wohnung ein und konnten den Brand in der Küche zügig löschen. Die Hitze- und Rauchentwicklung blieb dabei auf den Küchenbereich begrenzt.

Eine Person verletzt – drei weitere untersucht

Ein Bewohner wurde vor Ort medizinisch behandelt und anschließend zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Drei weitere Personen wurden vom Rettungsdienst untersucht; bei ihnen lagen jedoch keine Verletzungen vor.

Umfangreiche Lüftungsarbeiten und Kontrolle der Nachbarwohnungen

Nach den Löscharbeiten kontrollierte die Feuerwehr die umliegenden Wohnungen auf mögliche Rauchausbreitung und führte umfangreiche Lüftungsmaßnahmen durch. Die Mülheimer Straße musste während des Einsatzes zeitweise gesperrt werden.

Großeinsatz mit 40 Kräften

Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen 1 und 2, der Löschzüge Paffrath/Hand und Stadtmitte sowie der Einsatzführungs- und Leitungsdienste vor Ort. Auch zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug waren im Einsatz. Gegen 12.50 Uhr konnte der Einsatz beendet und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.

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Infotainmentsystem aus BMW ausgebaut

Infotainmentsystem aus BMW gestohlen – Polizei sucht Zeugen

19 November 2025 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach-Schildgen ist in der Nacht zu Mittwoch ein fest eingebautes Infotainmentsystem aus einem geparkten BMW entwendet worden. Zwei bislang unbekannte Täter konnten trotz schneller Alarmierung der Polizei unerkannt flüchten. Die Polizei Rhein-Berg sucht nun dringend Zeugen.

Infotainmentsystem aus BMW ausgebaut

Alarmanlage löst aus – Zeugin reagiert schnell

Gegen 01:20 Uhr wurde die Polizei von einer Anwohnerin im Hoppersheider Busch verständigt. Die Zeugin hatte die Alarmanlage eines Fahrzeugs gehört und zwei dunkel gekleidete Männer bemerkt, die sich auffällig im Bereich der Fahrertür eines roten BMW aufhielten. Während sie mit der Leitstelle telefonierte, flüchteten die Täter bereits auf Fahrrädern in ein nahegelegenes Waldgebiet.

Fensterscheibe eingeschlagen und Fahrzeugtechnik ausgebaut

Bei dem betroffenen Fahrzeug handelt es sich um einen roten BMW, der ordnungsgemäß am Straßenrand abgestellt war. Die Täter schlugen laut Polizeiangaben die Fensterscheibe der Fahrertür ein und bauten das hochwertige Infotainmentsystem samt Navigationsgerät aus dem Armaturenbrett aus. Solche gezielten Diebstähle von Fahrzeug-Elektronik beschäftigen seit Jahren Ermittlungsbehörden in vielen Regionen, da die Geräte auf dem Schwarzmarkt hohe Erlöse erzielen.

Flucht ins Waldgebiet – Fahndung ohne Erfolg

Trotz einer sofort eingeleiteten Nahbereichsfahndung im Umfeld der Tatörtlichkeit konnten die flüchtigen Männer nicht mehr gestellt werden. Hinweise auf ihre Identität oder das verwendete Fluchtfahrrad liegen bislang nicht vor. Auch das mögliche Transportmittel oder Komplizen bleiben Gegenstand der Ermittlungen.

Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung

Die Ermittler des Kriminalkommissariats 3 hoffen nun auf Beobachtungen von Anwohnern oder Verkehrsteilnehmern. Wer im Zeitraum um 01:20 Uhr herum verdächtige Personen, Fahrräder, Fahrzeuge oder Geräusche im Bereich Hoppersheider Busch wahrgenommen hat, wird gebeten, sich bei der Polizei Rhein-Berg zu melden.

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