Archiv | Januar 19th, 2026

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Bau-Turbo für Wohnungen: Köln will schnelleres Planungsrecht für mehr Wohnungsbau nutzen

19 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Die Köln will den Wohnungsbau deutlich beschleunigen. Grundlage dafür ist die Novellierung des Baugesetzbuches (BauGB) durch das „Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung“, das am 27. Oktober 2025 in Kraft getreten ist. Mit dem sogenannten Bau-Turbo erhalten Kommunen neue Möglichkeiten, schneller Planungsrecht für geeignete Flächen zu schaffen und dringend benötigten Wohnraum zu realisieren.

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Verwaltung soll schneller entscheiden können

Die Stadtverwaltung plant, den zuständigen Gremien des Rates zeitnah eine Beschlussvorlage vorzulegen. Darin sollen klare Leitlinien festgelegt werden, wie der Bau-Turbo in Köln angewendet wird. Ziel ist es, Planungs- und Genehmigungsverfahren deutlich zu verkürzen.

Konkret soll die Verwaltung künftig die Möglichkeit erhalten, Wohnungsbauvorhaben eigenständig zu genehmigen, sofern diese den städtebaulichen Zielen der Stadt entsprechen. Auf diese Weise könnten Projekte schneller auf den Weg gebracht werden, ohne jedes Mal langwierige politische Verfahren durchlaufen zu müssen.

Bezahlbarer Wohnraum im Fokus

Oberbürgermeister Torsten Burmester sieht in dem neuen Instrument einen wichtigen Hebel gegen den angespannten Wohnungsmarkt: Der Bau-Turbo biete eine zusätzliche Möglichkeit, eine der zentralen Herausforderungen der Gegenwart anzugehen – den Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Durch schnelleres Planungsrecht könnten insbesondere neue Wohnungen zügiger entstehen.

Beitrag zur Wohnraumsicherung

Mit der konsequenten Nutzung der neuen gesetzlichen Spielräume will Köln einen aktiven Beitrag zur Wohnraumsicherung leisten. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf der Quantität, sondern auch auf einer städtebaulich sinnvollen Entwicklung, die sich in bestehende Quartiere einfügt.

Weitere Informationen zum Bau-Turbo und zur bundesweiten Umsetzung stellt das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen online zur Verfügung.

Mit dem geplanten Vorgehen positioniert sich Köln als Stadt, die neue rechtliche Möglichkeiten aktiv nutzt, um schneller mehr Wohnraum zu schaffen – insbesondere dort, wo er dringend gebraucht wird.

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Erweiterungsbau am Schulzentrum Kleefeld offiziell eröffnet – nachhaltiger Schulbau für die Zukunft

19 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Mit einer feierlichen Veranstaltung am Samstag, 17. Januar 2026, ist der neue Erweiterungsbau am Schulzentrum Kleefeld offiziell eröffnet worden. Auf Einladung der Schulgemeinschaft und der Schulleitung wurde das Gebäude symbolisch an die Schule übergeben. Damit endet die Bauphase und der Erweiterungsbau geht in den regulären Schulbetrieb über.

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Mehr Raum für zeitgemäßen Unterricht

Der Neubau schafft zusätzliche moderne Unterrichts- und Aufenthaltsflächen und stärkt insbesondere den einzigen Hauptschulstandort im Stadtgebiet nachhaltig. Für die Stadt Bergisch Gladbach ist das Projekt ein weiterer wichtiger Schritt innerhalb der langfristig angelegten Schulentwicklungsstrategie.

Bürgermeister Marcel Kreutz betonte bei der Eröffnung die Bedeutung des Projekts für Bildung und Nachhaltigkeit. Der Erweiterungsbau stehe beispielhaft für einen verantwortungsvollen kommunalen Schulbau, der sowohl regionale Unternehmen einbezieht als auch konsequent auf Nachhaltigkeit setzt.

Nachhaltig gebaut in modularer Holzbauweise

Errichtet wurde das Gebäude in modularer Holztafelbauweise. Vorgefertigte Holzrahmen-Elemente ermöglichten eine zügige Montage der Gebäudehülle, während der Innenausbau im bewährten zeitlichen Rahmen erfolgte. So verbindet der Neubau eine hohe Baugeschwindigkeit mit einer hochwertigen Ausführung.

Ein zentrales Ziel war die Realisierung eines möglichst vollständig kreislauffähigen Gebäudes. Konstruktion und Materialwahl sind darauf ausgelegt, dass Bauteile später sortenrein zurückgebaut und wiederverwertet werden können. Damit wurde der Erweiterungsbau nicht nur für den aktuellen Schulbetrieb, sondern auch mit Blick auf kommende Generationen geplant.

Regionale Kompetenz und enge Zusammenarbeit

Als Generalunternehmer setzte die Hamacher Holzbau GmbH das Projekt um. Mit der Vergabe an ein regionales Unternehmen unterstreicht die Stadt ihren Anspruch, auf kurze Wege und regionale Kompetenz in Planung und Bau zu setzen.

Schulbaudezernent Thore Eggert hob die besondere Rolle der Hauptschule im Schulzentrum Kleefeld hervor. Mit dem neuen Gebäude würden die Lern- und Arbeitsbedingungen spürbar verbessert und der Standort langfristig gesichert.

Auch Alexandra Meuthen betonte die gute Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Schulbau GmbH. Das Projekt sei bis zur Baugenehmigung verwaltungsseitig entwickelt und anschließend nahtlos an die Schulbau GmbH übergeben worden – ein entscheidender Erfolgsfaktor.

Für die Schulbau GmbH unterstrich Sebastian Rolko den gemeinsamen Anspruch, Schulbau qualitativ hochwertig, wirtschaftlich und nachhaltig umzusetzen. Der Erweiterungsbau am Schulzentrum Kleefeld zeige, wie dieser Anspruch in partnerschaftlicher Zusammenarbeit konkret verwirklicht werden könne.

Weitere Aufwertung des Schulgeländes geplant

Parallel zum Neubau wurde zudem ein Multicourt im Außenbereich als eigenständiges Projekt angestoßen. Die Fertigstellung ist für 2026 vorgesehen und wird das Schulgelände funktional ergänzen.

Mit der Eröffnung des Erweiterungsbaus setzt Bergisch Gladbach ein klares Zeichen für die Stärkung der Hauptschule, für nachhaltiges Bauen und für eine zukunftsorientierte Schulentwicklungsstrategie.

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Vielfältiges Kulturprogramm 2026 im Rheinisch-Bergischen Kreis

19 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Mit einem breit aufgestellten Kulturprogramm lädt der Rheinisch-Bergischer Kreis im Jahr 2026 zu zahlreichen kulturellen Begegnungen ein. Von Januar bis November stehen Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und Workshops auf dem Programm. Viele Veranstaltungen finden im Kreishaus statt, darüber hinaus werden weitere Orte im Kreisgebiet wie Bergisch Gladbach, Odenthal, Refrath und Wermelskirchen bespielt.

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Ausstellungen im Kreishaus eröffnen das Kulturjahr

Den Auftakt bildet ab dem 20. Januar die Ausstellung „Farbe bekennen“, die bis zum 25. Februar im Kreishaus zu sehen ist. Begleitend werden Führungen im Rahmen der „Kulturellen Mittagspause“ sowie ein After-Work-Rundgang angeboten. Ein besonderes musikalisches Zeichen setzt am 27. Januar ein Konzert anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktags.

Im weiteren Jahresverlauf folgen thematisch vielfältige Ausstellungen: „Frauen im geteilten Deutschland“ im März rund um den Weltfrauentag, die Sommerausstellung „Spurensuche von Innen nach Außen“ sowie im Herbst „Wunderwelt Landkarten“. Ergänzt wird das Programm durch weitere Formate wie „Kunst-Land-Schaft“, „Hühner der Vielfalt“ und die überregional bekannte Ausstellung „Geologica“.

Landrat Arne von Boetticher betont die Bedeutung des Angebots: Die Kulturlandschaft im Kreis sei lebendig und facettenreich und biete viele Gelegenheiten, Kunst, Musik und Literatur aus nächster Nähe zu erleben.

Musik, Literatur und starke Kooperationen

Neben den Ausstellungen setzt das Kulturprogramm auch musikalische und literarische Akzente. Wiederkehrende Höhepunkte sind das Abschlusskonzert „Jugend musiziert“ in Refrath, die Schreibwerkstätten „Literatur am Dom“ in Odenthal, das Käpt’n-Book-Lesefest im Kunstmuseum Villa Zanders sowie das Gitarrenkonzert „Gitarrissimo“ in Wermelskirchen. Im September wird zudem der neue Rheinisch-Bergische Kalender vorgestellt.

Kulturreferentin Anna Bründl hebt hervor, dass Kultur Begegnung schaffe, zum Nachdenken anrege und Menschen generationenübergreifend verbinde. Ziel sei es, kulturelle Vielfalt sichtbar zu machen und Räume für Austausch im gesamten Kreisgebiet zu öffnen.

Ausblick auf ein kulturell reiches Jahr

Das Kulturprogramm 2026 bietet mit seinen zahlreichen Formaten ein abwechslungsreiches Angebot für unterschiedliche Zielgruppen. Alle Veranstaltungen werden im Vorfeld noch einmal gesondert angekündigt. Der Rheinisch-Bergische Kreis lädt Bürgerinnen und Bürger ein, das vielseitige Kulturjahr aktiv zu nutzen und kulturelle Impulse im Kreis mitzuerleben.

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Einbruch in Bergisch Gladbach-Paffrath: Unbekannte stehlen hochwertige Handtaschen

19 Januar 2026 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach ist es am Samstagabend (17. Januar) zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus gekommen. Die Tat ereignete sich zwischen 19 Uhr und Mitternacht in der Straße Pannenberg im Stadtteil Paffrath.

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Täter schlagen Terrassentür ein

Nach bisherigen Erkenntnissen nutzten bislang unbekannte Täter die Abwesenheit der Hausbesitzer aus. Sie verschafften sich gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude, indem sie die Scheibe einer Terrassentür einschlugen. Im Inneren des Hauses durchsuchten sie mehrere Räume.

Dabei entwendeten die Einbrecher offenbar mehrere hochwertige Handtaschen. Angaben zum genauen Wert der Beute liegen derzeit noch nicht vor.

Spurensicherung noch in der Nacht

Noch in der Nacht wurden Beamte der Kriminalwache zum Tatort gerufen. Sie führten eine umfangreiche Spurensicherung durch und dokumentierten die Einbruchsspuren. Die weiteren Ermittlungen hat das zuständige Kriminalkommissariat übernommen.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei bittet Anwohnerinnen und Anwohner sowie mögliche Zeuginnen und Zeugen um Mithilfe. Wer im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen in der Straße Pannenberg oder deren Umgebung gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg zu melden. Hinweise werden unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegengenommen.

Die Polizei empfiehlt, verdächtige Wahrnehmungen auch künftig umgehend zu melden, um Einbrüche schneller aufklären zu können.

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Aufmerksamer Zeuge führt Polizei zu Einbrechern – Zwei Männer in Rösrath in Untersuchungshaft

19 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Dank der Aufmerksamkeit eines Zeugen hat die Polizei in Rösrath zwei mutmaßliche Einbrecher festgenommen. Die beiden Männer stehen im Verdacht, am Samstagabend (17. Januar) in ein Wohnhaus eingebrochen zu sein. Seit Sonntag (18. Januar) befinden sie sich in Untersuchungshaft.

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Verdächtige Beobachtung am Abend

Gegen 19 Uhr meldete sich ein aufmerksamer Mann bei der Polizei. Ihm waren zuvor zwei verdächtige Personen im Bereich des Rothenbacher Weges aufgefallen. Besonders hilfreich: Der Zeuge konnte sowohl das Fluchtfahrzeug als auch das Kennzeichen des Pkw genau beschreiben, in den die Männer eingestiegen waren.

Als die alarmierten Einsatzkräfte eintrafen, waren die Verdächtigen zunächst verschwunden. Bei der Überprüfung der Umgebung entdeckten die Beamten jedoch an einem Haus in der Straße Auf dem Rosenberg eine eingeschlagene Fensterscheibe.

Einbruchsspuren und Videoaufnahmen

Im Inneren des Hauses bot sich ein klares Bild eines Einbruchs: Im Schlafzimmer waren mehrere Schränke und Schubladen durchwühlt worden, außerdem fehlte eine Geldbörse. Eine am Haus installierte Videokamera zeichnete zwei Männer auf, die sich unbefugt Zugang zum Gebäude verschafft hatten.

Festnahme an Tankstelle

Rund eine halbe Stunde später gelang der Durchbruch. Eine Streifenwagenbesatzung entdeckte den gesuchten Pkw an einer Tankstelle an der Hauptstraße in Rösrath. Im Fahrzeug saßen zwei Männer im Alter von 30 und 43 Jahren. Kleidung und Erscheinungsbild stimmten mit den Aufnahmen der Überwachungskamera überein.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Polizisten Einbruchswerkzeug sowie die zuvor entwendete Geldbörse. Beide Männer sind der Polizei bereits wegen ähnlicher Delikte bekannt.

Untersuchungshaft angeordnet

Die Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache nach Bergisch Gladbach gebracht. Auf richterliche Anordnung wurden sie am Sonntag in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Dort sitzen sie nun in Untersuchungshaft.

Die Polizei lobt ausdrücklich das besonnene und aufmerksame Verhalten des Zeugen, das maßgeblich zur schnellen Aufklärung der Tat beigetragen hat.

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Massenkarambolage mit 19 Fahrzeugen auf der A42 bei Bottrop

19 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Auf der A42 ist es am frühen Montagmorgen zu einer schweren Massenkarambolage gekommen. Zwischen dem Kreuz Essen-Nord und Bottrop ereigneten sich kurz hintereinander zwei Unfälle, an denen insgesamt 19 Fahrzeuge beteiligt waren.

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Feuerwehr seit den frühen Morgenstunden im Einsatz

Seit etwa 5.15 Uhr sind Feuerwehr und Rettungsdienste auf der A42 im Einsatz. Nach Angaben der Einsatzkräfte kam es zunächst auf einer Brücke über die Emscher zu einem Unfall mit 14 Fahrzeugen. Rund 400 Meter weiter kollidierten wenig später weitere fünf Autos miteinander. Beide Unfallstellen liegen dicht beieinander.

Die Autobahn wurde daraufhin in beiden Fahrtrichtungen vollständig gesperrt. Inzwischen ist die Strecke in Richtung Dortmund wieder freigegeben, in der Gegenrichtung dauern die Maßnahmen jedoch weiter an.

Glatteis vermutlich Ursache der Unfälle

Die genaue Unfallursache wird derzeit noch von der Polizei ermittelt. Nach Einschätzung der Feuerwehr herrschten an den betroffenen Stellen jedoch extrem glatte Straßenverhältnisse. Die Fahrbahn sei stellenweise „spiegelglatt“ gewesen. Besonders auf der Brücke rutschten zahlreiche Fahrzeuge ineinander und verkeilten sich auf der Fahrbahn.

Mehrere Verletzte und umfangreiche Betreuung vor Ort

Bei der Karambolage wurde eine Person schwer verletzt und in ein Krankenhaus nach Bottrop gebracht. Drei weitere Menschen erlitten leichte Verletzungen und wurden zur weiteren Behandlung nach Essen transportiert.

Feuerwehr und Deutsches Rotes Kreuz kümmerten sich vor Ort um die Betroffenen. In einem Bus der Ruhrbahn wurden rund 15 Menschen betreut, die in die Unfälle verwickelt waren. Einsatzkräfte versorgten sie mit Decken und warmen Getränken, um sie vor der Kälte zu schützen. Zudem unterstützte das Rote Kreuz auch Autofahrerinnen und Autofahrer, die seit Stunden im Rückstau festsaßen.

Dauer der Sperrung weiterhin unklar

Wie lange die Bergungs- und Aufräumarbeiten auf der A42 noch andauern werden, ist derzeit offen. Die Einsatzkräfte rechnen aufgrund der Vielzahl beschädigter Fahrzeuge und der schwierigen Witterungsbedingungen mit einem längeren Einsatz. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren und besondere Vorsicht auf glatten Straßen walten zu lassen.

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