Mit einem breit aufgestellten Kulturprogramm lädt der Rheinisch-Bergischer Kreis im Jahr 2026 zu zahlreichen kulturellen Begegnungen ein. Von Januar bis November stehen Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und Workshops auf dem Programm. Viele Veranstaltungen finden im Kreishaus statt, darüber hinaus werden weitere Orte im Kreisgebiet wie Bergisch Gladbach, Odenthal, Refrath und Wermelskirchen bespielt.
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Ausstellungen im Kreishaus eröffnen das Kulturjahr
Den Auftakt bildet ab dem 20. Januar die Ausstellung „Farbe bekennen“, die bis zum 25. Februar im Kreishaus zu sehen ist. Begleitend werden Führungen im Rahmen der „Kulturellen Mittagspause“ sowie ein After-Work-Rundgang angeboten. Ein besonderes musikalisches Zeichen setzt am 27. Januar ein Konzert anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktags.
Im weiteren Jahresverlauf folgen thematisch vielfältige Ausstellungen: „Frauen im geteilten Deutschland“ im März rund um den Weltfrauentag, die Sommerausstellung „Spurensuche von Innen nach Außen“ sowie im Herbst „Wunderwelt Landkarten“. Ergänzt wird das Programm durch weitere Formate wie „Kunst-Land-Schaft“, „Hühner der Vielfalt“ und die überregional bekannte Ausstellung „Geologica“.
Landrat Arne von Boetticher betont die Bedeutung des Angebots: Die Kulturlandschaft im Kreis sei lebendig und facettenreich und biete viele Gelegenheiten, Kunst, Musik und Literatur aus nächster Nähe zu erleben.
Musik, Literatur und starke Kooperationen
Neben den Ausstellungen setzt das Kulturprogramm auch musikalische und literarische Akzente. Wiederkehrende Höhepunkte sind das Abschlusskonzert „Jugend musiziert“ in Refrath, die Schreibwerkstätten „Literatur am Dom“ in Odenthal, das Käpt’n-Book-Lesefest im Kunstmuseum Villa Zanders sowie das Gitarrenkonzert „Gitarrissimo“ in Wermelskirchen. Im September wird zudem der neue Rheinisch-Bergische Kalender vorgestellt.
Kulturreferentin Anna Bründl hebt hervor, dass Kultur Begegnung schaffe, zum Nachdenken anrege und Menschen generationenübergreifend verbinde. Ziel sei es, kulturelle Vielfalt sichtbar zu machen und Räume für Austausch im gesamten Kreisgebiet zu öffnen.
Ausblick auf ein kulturell reiches Jahr
Das Kulturprogramm 2026 bietet mit seinen zahlreichen Formaten ein abwechslungsreiches Angebot für unterschiedliche Zielgruppen. Alle Veranstaltungen werden im Vorfeld noch einmal gesondert angekündigt. Der Rheinisch-Bergische Kreis lädt Bürgerinnen und Bürger ein, das vielseitige Kulturjahr aktiv zu nutzen und kulturelle Impulse im Kreis mitzuerleben.
In Bergisch Gladbach ist es am Samstagabend (17. Januar) zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus gekommen. Die Tat ereignete sich zwischen 19 Uhr und Mitternacht in der Straße Pannenberg im Stadtteil Paffrath.
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Täter schlagen Terrassentür ein
Nach bisherigen Erkenntnissen nutzten bislang unbekannte Täter die Abwesenheit der Hausbesitzer aus. Sie verschafften sich gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude, indem sie die Scheibe einer Terrassentür einschlugen. Im Inneren des Hauses durchsuchten sie mehrere Räume.
Dabei entwendeten die Einbrecher offenbar mehrere hochwertige Handtaschen. Angaben zum genauen Wert der Beute liegen derzeit noch nicht vor.
Spurensicherung noch in der Nacht
Noch in der Nacht wurden Beamte der Kriminalwache zum Tatort gerufen. Sie führten eine umfangreiche Spurensicherung durch und dokumentierten die Einbruchsspuren. Die weiteren Ermittlungen hat das zuständige Kriminalkommissariat übernommen.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei bittet Anwohnerinnen und Anwohner sowie mögliche Zeuginnen und Zeugen um Mithilfe. Wer im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen in der Straße Pannenberg oder deren Umgebung gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg zu melden. Hinweise werden unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegengenommen.
Die Polizei empfiehlt, verdächtige Wahrnehmungen auch künftig umgehend zu melden, um Einbrüche schneller aufklären zu können.
Dank der Aufmerksamkeit eines Zeugen hat die Polizei in Rösrath zwei mutmaßliche Einbrecher festgenommen. Die beiden Männer stehen im Verdacht, am Samstagabend (17. Januar) in ein Wohnhaus eingebrochen zu sein. Seit Sonntag (18. Januar) befinden sie sich in Untersuchungshaft.
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Verdächtige Beobachtung am Abend
Gegen 19 Uhr meldete sich ein aufmerksamer Mann bei der Polizei. Ihm waren zuvor zwei verdächtige Personen im Bereich des Rothenbacher Weges aufgefallen. Besonders hilfreich: Der Zeuge konnte sowohl das Fluchtfahrzeug als auch das Kennzeichen des Pkw genau beschreiben, in den die Männer eingestiegen waren.
Als die alarmierten Einsatzkräfte eintrafen, waren die Verdächtigen zunächst verschwunden. Bei der Überprüfung der Umgebung entdeckten die Beamten jedoch an einem Haus in der Straße Auf dem Rosenberg eine eingeschlagene Fensterscheibe.
Einbruchsspuren und Videoaufnahmen
Im Inneren des Hauses bot sich ein klares Bild eines Einbruchs: Im Schlafzimmer waren mehrere Schränke und Schubladen durchwühlt worden, außerdem fehlte eine Geldbörse. Eine am Haus installierte Videokamera zeichnete zwei Männer auf, die sich unbefugt Zugang zum Gebäude verschafft hatten.
Festnahme an Tankstelle
Rund eine halbe Stunde später gelang der Durchbruch. Eine Streifenwagenbesatzung entdeckte den gesuchten Pkw an einer Tankstelle an der Hauptstraße in Rösrath. Im Fahrzeug saßen zwei Männer im Alter von 30 und 43 Jahren. Kleidung und Erscheinungsbild stimmten mit den Aufnahmen der Überwachungskamera überein.
Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Polizisten Einbruchswerkzeug sowie die zuvor entwendete Geldbörse. Beide Männer sind der Polizei bereits wegen ähnlicher Delikte bekannt.
Untersuchungshaft angeordnet
Die Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache nach Bergisch Gladbach gebracht. Auf richterliche Anordnung wurden sie am Sonntag in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Dort sitzen sie nun in Untersuchungshaft.
Die Polizei lobt ausdrücklich das besonnene und aufmerksame Verhalten des Zeugen, das maßgeblich zur schnellen Aufklärung der Tat beigetragen hat.
Auf der A42 ist es am frühen Montagmorgen zu einer schweren Massenkarambolage gekommen. Zwischen dem Kreuz Essen-Nord und Bottrop ereigneten sich kurz hintereinander zwei Unfälle, an denen insgesamt 19 Fahrzeuge beteiligt waren.
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Feuerwehr seit den frühen Morgenstunden im Einsatz
Seit etwa 5.15 Uhr sind Feuerwehr und Rettungsdienste auf der A42 im Einsatz. Nach Angaben der Einsatzkräfte kam es zunächst auf einer Brücke über die Emscher zu einem Unfall mit 14 Fahrzeugen. Rund 400 Meter weiter kollidierten wenig später weitere fünf Autos miteinander. Beide Unfallstellen liegen dicht beieinander.
Die Autobahn wurde daraufhin in beiden Fahrtrichtungen vollständig gesperrt. Inzwischen ist die Strecke in Richtung Dortmund wieder freigegeben, in der Gegenrichtung dauern die Maßnahmen jedoch weiter an.
Glatteis vermutlich Ursache der Unfälle
Die genaue Unfallursache wird derzeit noch von der Polizei ermittelt. Nach Einschätzung der Feuerwehr herrschten an den betroffenen Stellen jedoch extrem glatte Straßenverhältnisse. Die Fahrbahn sei stellenweise „spiegelglatt“ gewesen. Besonders auf der Brücke rutschten zahlreiche Fahrzeuge ineinander und verkeilten sich auf der Fahrbahn.
Mehrere Verletzte und umfangreiche Betreuung vor Ort
Bei der Karambolage wurde eine Person schwer verletzt und in ein Krankenhaus nach Bottrop gebracht. Drei weitere Menschen erlitten leichte Verletzungen und wurden zur weiteren Behandlung nach Essen transportiert.
Feuerwehr und Deutsches Rotes Kreuz kümmerten sich vor Ort um die Betroffenen. In einem Bus der Ruhrbahn wurden rund 15 Menschen betreut, die in die Unfälle verwickelt waren. Einsatzkräfte versorgten sie mit Decken und warmen Getränken, um sie vor der Kälte zu schützen. Zudem unterstützte das Rote Kreuz auch Autofahrerinnen und Autofahrer, die seit Stunden im Rückstau festsaßen.
Dauer der Sperrung weiterhin unklar
Wie lange die Bergungs- und Aufräumarbeiten auf der A42 noch andauern werden, ist derzeit offen. Die Einsatzkräfte rechnen aufgrund der Vielzahl beschädigter Fahrzeuge und der schwierigen Witterungsbedingungen mit einem längeren Einsatz. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren und besondere Vorsicht auf glatten Straßen walten zu lassen.