Archiv | Aktuelles

Presse über die Friedensdemonstration in Berlin

14 Dezember 2014 von Dirk Sonntag

screenshot Video Denis Martens

screenshot Video Denis Martens

Am Samstag, den 13. Dezember, nahmen ca. 4.000 Menschen an einer Demonstration in Berlin vor dem Schloß Bellevue teil. Aufgerufen hatte die Kampagne Friedenswinter 2014/2015, besorgt über die Verschärfung der Beziehungen zwischen den USA, der EU und Russland, die im Ukraine-Konflikt eine harte Konfrontation fahren. Mehr als 4.000 UkrainerInnen sind bis heute getötet worden.

Initiatoren der Kampagne Friedenswinter stammen aus der „alten“ Friedensbewegung genau so wie aus der neuen, den so genannten Montagsmahnwachen. Die Veranstaltung hatte eine schlechte Presse. Schon am Vortag der Veranstaltung schrieb Spiegel online von einer „fragwürdiger Gesellschaft“, unter die sich da Menschen begäben, ihre Sorge um den Frieden zum Ausdruck zu bringen. Die Sueddeutsche stellte mit ihrer Schlagzeile „Alte Schablonen für einen neuen Konflikt“ die Kampagne Friedenswinter unter kein gutes Licht. Im Kölner Stadtanzeiger war unter einer Foto-slide-show der Demonstration zu lesen: „Protagonisten der umstrittenen verschwörungstheoretischen Montagsmahnwachen-Bewegung“.

Warum wird der Wunsch vieler BürgerInnen nach einer friedlichen Konfliktlösung anstatt eines neuen Kalten Krieges, der in der Ukraine schon in einem militärischen Konflikt ausgeartet ist, mit solchen Kommentaren verunglimpft? Diese Frage hatte sich bereits eine Sendung des öffentlich-rechtlichen Fernsehen gestellt, nicht Panorama, sondern – „Die Anstalt“. Der Beitrag ist aber nach rechtlichen Schritten mancher betroffenen Mediengrößen aus der Mediathek entfernt worden – auf youtube aber immer noch zu sehen (Die Bananenrepublik 7 min):

https://www.youtube.com/watch?v=VvTWo5ZGcNA

Das Hamburger Landgericht hat die Klage des Zeit-Herausgebers Josef Joffe gegen das ZDF inzwischen abgewiesen. Um sich ein Bild zu machen, wer in Berlin demonstriert hat, ein kurzes Video, ebenfalls auf youtube von Denis Martens: Hörenswert die Rede von Eugen Drewermann (ab 2:45min).

https://www.youtube.com/watch?v=Ln-Zq6PCaKw

Kommentare (1)

„wiederSEHEN“ – ein künstlerisches Zusammentreffen der besonderen Art

12 Dezember 2014 von Darian Lambert

wiederSEHEN_Foto-zur-PM263Rheinisch-Bergischer Kreis. Einen besonderen künstlerischen Akzent erhält die Ausstellung „wiederSEHEN“ am Dienstag, dem 16. Dezember 2014, im großen Sitzungssaal des Kreishauses Heidkamp. Um 18.30 Uhr zeigt Wolfgang Heuwinkel spektakuläre Projektionen seiner Lichtmalereien, die von musikalischen Improvisationen begleitet werden. So entsteht eine besondere Licht-Klang-Raum Installation.
Seit dem 4. Dezember 2014 ist die Ausstellung „wiederSEHEN“ im Kreishaus Heidkamp zu sehen. Ausgestellt werden die Werke der fünf Künstler Bettina Ballendat, Karl Hermann Eskens, Wolfgang Heuwinkel, Hiroko Nakajima und Marie Luise Oertel, die nach 20 Jahren erneut ihre Kunstwerke präsentieren. Die Ausstellung ist noch bis zum 7. Januar 2015, von montags bis donnerstags, 8.30 bis 18 Uhr und freitags von 8.30 bis 14 Uhr im Kreishausfoyer, Am Rübezahlwald 7, 51469 Bergisch Gladbach, zu besichtigen.

Kommentare (0)

Finanzkrise in Bergisch Gladbach

10 Dezember 2014 von Darian Lambert

pleitegeier-300

410,2 Millionen Euro Schulden freuen den Pleitegeier

Stadt schlittert in die Katastrophe

Auf 21,2 Millionen Euro schätzt die Stadt ihr Jahresdefizit für den neuen Haushaltsentwurf 2015. In der Summe kommen die Gladbacher so auf einen Schuldenberg von 410,2 Millionen Euro. Eine Lösung der Schuldenkrise ist nicht in Sicht. Damit die Stadt die finanzielle Selbstverwaltung nicht entzogen bekommt, musste der Kämmerer bereits tief in die Trickkiste greifen. Stadtkämmerer Jürgen Mumdey stellte gestern nochmals fest, dass er bis zuletzt noch einige Probleme gehabt hatte, den Etat 2015 „so zu stricken dass wir damit gerade noch durch die Tür kommen“. Dabei habe er alle Buchungstricks und jeden Spielraum ausgeschöpft. Für die Jahre ab 2016 müsse „alles nochmals völlig neu gerechnet werden.“

Anlässlich der desolaten Haushaltslage merkt Frank Samirae, Vorsitzender der Bürgerpartei GL an: „Die Bürgerinnen und Bürger in Bergisch Gladbach werden die Leittragenden sein der falschen Politik der letzten Jahrezehnte in Bergisch Gladbach. Die Verschiebung von Infrastrukturprojekten, schlechte Rahmenbedingungen für die Wirtschaft, sowie eine unvertretbare Bürokratie hatten und haben den Wegzug namenhafter Unternehmen aus unserer schönen Stadt nach sich gezogen. Mit dramatischen Folgen: Gebühren und Steuererhöhungen für uns alle stehen an.“

Dabei hatte der noch amtierende Bürgermeister Lutz Urbach selbst in der Vorstellung des Haushaltskonzepts vor wenigen Wochen erklärt wo die Stadt zusätzliches Geld bei den Bürgern abschöpfen könne. Er verglich Bergisch Gladbach mit einem Fischkutter und erklärte:  „Wir ernähren uns vom Fischfang. Manche Fische sind immer da – die Grundsteuerfische z.B. Andere Fische sind mal mehr, mal weniger da – die Gewerbesteuerfische.“

Trotzdem beläuft sich die Summe der Defizite im aktuellen Haushaltsplan noch auf 21,2 Millionen Euro. Stadtrat Frank Samirae resümiert: „Wir haben auf die fehlende Haushaltsdisziplin und Konzeptlosigkeit der politisch Verantwortlichen hingewiesen. Zur Kommunalwahl 2014 haben wir den Finger tief in die Wunde gelegt, obwohl uns klar war, dass das kein besonders attraktives Thema ist. Aber wir haben gemahnt: Wenn es so weiter geht, wird sich das früher oder später rächen. Hätte man rechtzeitig ein neues Wirtschaftskonzept mit Leben gefüllt und auch über geringfügige Mehrbelastungen nachgedacht, insbesondere bei den Gebäuden und der Infrastruktur, hätten wir uns heute Vieles ersparen können.“

Der Haushalt 2015 soll in der kommenden Ratssitzung am 16.12.14 verabschiedet werden. Im ersten Quartal 2015 steht dann noch die Zustimmung des Landrates als Kommunalaufsicht an. Fest steht: Das Schiff ist schwer Leck geschlagen“

 

Kommentare (1)

Nachricht vom Spiegel verhagelt CDU-Parteitag in Köln

09 Dezember 2014 von Dirk Sonntag

Westliche Geheimdienste warnen vor Fehleinschätzung russischer Ukraine-Politik

 

Nur eine kurze Meldung auf Spiegel online, extrem dürr und auffallend kurz – die Erkenntnisse der Geheimdienste passen auch so gar nicht ins Konzept. Nicht mehr und nicht weniger als NATO-Geheimdienste erklären die Grundlagen der gesamten Politik des “Westens” in der Ukraine-Krise für nichtig und die begleitende populistische Unterstützung der öffentlich-rechtlichen und der privaten Leitmedien für gegenstandslos:

• kein großer imperialer Plan Putins
• kein Interesse von Putin an Annektion von Teilen der Ukraine, geschweige denn, wie in der Rhetorik, Panikmache und Forderung nach Aufrüstung stets behauptet, nach weiteren Staaten, die jetzt zu NATO und EU gehören
• Putin will die Integrität der Ukraine erhalten, Frieden im Land und Föderalisierung. Die ohnehin einzige Möglichkeit, dieses Land noch zusammenzuhalten

Angela Merkel http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Angela_Merkel_IMG_4162_edit.jpg

Völlig losgelöst – Merkel gehen Geheimdienste an der Frisur vorbei

Andere Medien wie ntv, die das melden,  beziehen sich auf den Spiegel. Sonntag Mittag war die Meldung auch in den Nachrichten von BR 5 aktuell. Seit Montag schon wieder nichts mehr, obwohl die Konsequenzen weitgehend sein müssten. Soll das nun durch Verschweigen verhindert werden? Im Trommelfeuer wird dagegen von Merkels erneut extrem aggressiver Rhetorik in Richtung Russland berichtet. Und die, wie die eigenen Geheimdienste feststellen, völlig von den Fakten losgelöst nur auf Konfrontation angelegt ist.

Die große Vorsitzende Angela Merkel erhält beim hiesigen Parteitag in Köln nach SED-Manier 96,7 Prozent der Stimmen. Und was die Leitmedien interessiert, ist ihr kleiner Schwächeanfall und wie sie ihn in den Griff bekam. Armes Deutschland. Ein Danke an alle, welche die Meldung von Spiegel online über das Netz verbreitet haben.

 

 

 

Foto: Christoph Braun CC0 1.0 wikicommons

 

Kommentare (0)

Staubwolke Refrath verdoppelt Spenden

09 Dezember 2014 von Gabi Zollfrank

Am 20.09.2014 trafen sich 30 Rennradfahrer auf Einladung des Radsportvereins Staubwolke Refrath 1952 e.V. am Mediterana in Bensberg zu einer Spendenradtour durchs Bergische Land. Unter Führung von Ex-Profi Bruno Zollfrank, Vorsitzender des Vereins, wurden besonders schöne Anstiege und Nebenstraßen bei einer Länge von 113 km mit ausreichend Höhenmetern zügig absolviert. Dabei stand das gemeinsame Radfahren im Vordergrund. Die geladenen Gäste, unter anderem der Sportjournalist Anno Hecker von der FAZ und der Moderator von Eurosport, Karsten Migels, genossen die entspannte Atmosphäre. Dank des Vereinsmitgliedes Priv. Doz. Dr. Karsten Wolff war es möglich, zur Halbzeit die Klinik in Marienheide anzufahren, wo die Radfahrer bestens mit neuen Kalorien und Getränken versorgt wurden.

Auch der anhaltende Platzregen kurz vor dem Ziel konnte die gemeinsame Fahrt und das anschließende Beisammensein nicht vermiesen. Dank großzügiger Unterstützung seitens des Mediteranas sowie des Vereinssponsors Breidohr´s Frischecenter konnte am Ende ein Spendenbetrag von 640,00 € an die Aktion „Wir helfen“ des Kölner Stadtanzeigers  – eine Verdoppelung zum Vorjahresbetrag – überwiesen werden.

Eine erneute Ausrichtung der Fahrt in 2015 ist schon in der Planung.

Kommentare (0)

Politischer Bürgertreff bei Facebook

08 Dezember 2014 von Darian Lambert

10847928_10204574867626111_3568804134455896203_nGladbacher kämpfen für die Meinungsfreiheit

Das digitale politische Leben in Bergisch Gladbach ist seit dem zweiten Adventswochenende bunter geworden. In der Facebookgruppe „Politischer Bürgertreff Bergisch Gladbach“ wird nun überparteilich und ohne Zensur über die lokalen Geschehnisse und die Kommunalpolitik diskutiert. Bereits über 1000 Mitglieder zählt die neue Gemeinschaft. Die Meinungsfreiheit lag den Gründern besonders am Herzen.

Facebookgruppe:
Politischer Bürgertreff bei Facebook
https://www.facebook.com/groups/bergischgladbach

Zusammenschluss der Bergisch Gladbacher Bürgerschaft mit der Redaktion GL Aktuell

Den entscheidenden Anstoß gab Peter Klahm, ein alteingesessener Gladbacher Bürger aus der Stadtmitte. Seine kritischen Kommentare und ironischen Bemerkungen nahm ein CDU nahes Medium zum Anlass ihn aus jeglicher Diskussion auszusperren. „Dann ist ja alles klar, schön das ich jetzt weiß, was die CDU unter Meinungsfreiheit versteht“, ärgert sich Klahm. Zensur ist auch im Internet nicht gern gesehen. Die User lassen sich nicht gerne den Mund verbieten oder eine Meinung vorschreiben. „Also muss eine Bürgerseite her um Gleichgewicht zu erzielen“, schlussfolgerte Peter Klahm.

Gesagt, getan. In einer Wochenendaktion kam die Redaktion GL Aktuell nun den Bürgern zu Hilfe um den digitalen Knebel zu entfernen. In der Facbook-Gruppe „Politischer Bürgertreff Bergisch Gladbach“ darf nun unzensiert diskutiert werden. „Wir schätzen die Meinungs- und Pressefreiheit sehr. Diese Grundrechte gilt es zu achten.“ – so Dirk Sonntag, Redakteur bei GL Aktuell.

Kommentare (0)

Phantombilder Fahnung nach Kippekausener-Räubern

04 Dezember 2014 von Darian Lambert

Die Polizei RheinBerg bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Am 10.10.14 gegen 17:00 Uhr fuhr 27-Jähriger auf einem Waldweg von der Straße Am Rittersteg in Richtung Saaler Mühle an einer dreiköpfigen Personengruppe auf einer Bank vorbei. Von einem der Männer war der Bergisch Gladbacher dann zunächst vom Fahrrad getreten und anschließend unter Vorhalt einer Schusswaffe seines Rades beraubt worden. Mit Hilfe des LKA konnten nun von zwei der Personen Phantombilder angefertigt werden. Der Haupttäter -mit Glatze oder sehr kurzen Haaren- ist auf dem ersten Foto abgebildet. Die Polizei RheinBerg fragt daher: „Wer kennt die abgebildeten Personen oder kann Angaben zu deren Aufenthaltsort machen?“ Hinweise bitte an die 02202 205-0.

 

Kommentare (0)

Weihnachtsmarkt lockt mit romantischem Budenzauber

03 Dezember 2014 von Darian Lambert

weihnachtsmarkt2014

Weihnachtsmarkt auf dem Konrad-Adenauer-Platz

Der Weihnachtsmarkt auf dem Konrad-Adenauer-Platz verwandelt  die Stadtmitte in ein vorweihnachtliches Einkaufsparadies und lädt zum romantischen Bummel ein. Der Markt ist allen Besuchern als Traditionsmarkt vertraut. Sie finden jedes Jahr viele Angebote wieder. Er bietet aber auch immer neue Überraschungen.

 

Jung und Alt finden in den liebevoll gestalteten Häuschen viele Artikel für ihren jeweiligen Geschmack. Mit einem guten kulinarischen Angebot und dem traditionellen Glühwein bezaubert er seine Gäste bei winterlicher Kälte. Für viele Gäste ist der Weihnachtsmarkt in Bergisch Gladbach eine „gechillte Alternative“,  weil er gemütlicher und ruhiger ist als andere Weihnachtsmärkte in den großen Metropolen. Die meisten Besucher gehen mit Familie, Freunden oder Arbeitskollegen auf den Weihnachtsmarkt. Und manch Einer lässt bei einem guten Glas Glühwein die schönsten Momente des Jahres Revue passieren und freut sich auf die verdiente Weihnachtspause. Weihnachtsmarkt ist wirklich eine schöne Einstimmung auf die Festtage. Der Markt ist ein wahre Fundgrube für große und kleine Weihnachtsgeschenke.

Es ist die besinnlichste Zeit des Jahres, geprägt von Kerzenlicht und Plätzchenduft, geheimnisvollen Weihnachtsgeschichten, klirrender Kälte und romantischen Nächten am lodernden Kaminfeuer. Lebkuchen, Printen, Stollen, Spekulatius, Zimtsterne und Glühwein gehören dazu, und die gibt es auf dem Weihnachtsmarkt in Bergisch Gladbach in großer Auswahl und bester Qualität.

 

 

Kommentare (0)

Joint-Venture in Köln für Vergabestelle von Cannabis

30 November 2014 von Dirk Sonntag

Cannabis Colonia

Die Lobbyarbeit der Entkriminalisierungsaktivisten von „Cannabis Colonia e.V.“ hat ihren ersten Erfolg: In einem gemeinsamen Antrag der Piraten und der Grünen in der Bezirksvertretung Köln-Innenstadt wird die Einrichtung einer legalen Cannabis-Verkaufsstelle gefordert. Die Verwaltung soll beauftragt werden, eine Ausnahmegenehmigung beim Bundesinstitut für Arzneimittel für einen Pilotversuch in der Kölner Innenstadt zu erwirken. Der Antrag soll am 11. Dezember von der Bezirksvertretung beraten werden.

 

Thomas Geffe, Piraten

Antragsteller Thomas Geffe, Piratenpartei Köln CC3.0

In einer „lizensierten Abgabestelle“ soll es dann möglich sein, Cannabis  legal und kontrolliert zu kaufen. Dieses „Joint Venture“ (Schlagzeile der Kölner „Express“) von Grünen und Piraten könnte mit den Stimmen von Linken und „Deine Freunde“ eine Mehrheit bekommen – unabhängig davon, wie sich SPD, CDU und FDP entscheiden. Selbst der Chef der deutschen Polizeigewerkschaft Rainer Wendt spricht sich für einen entkriminalisierten Umgang mit Cannabis-Konsum aus, der auch als Ordnungswidrigkeit geahndet werden könne. Ihm geht es vor allem darum, sinnlose Polizeiarbeit zu vermeiden, da Strafverfahren meist eingestellt werden. Inzwischen geht der Deutsche Hanfverband mit Werbespots, die seit dem 27. November in den Kinos zu sehen sind, in die Offensive. Der Spiegel berichtete über die Premiere. Bereits im letzten Jahr hatten über 120 renommierte Strafrechtsprofessoren eine Resolution zur Entkriminalisierung von Cannabis unterzeichnet. Sie kamen zu dem Schluss, das Verbot verfehle sein Ziel, den Drogenkonsum zu verhindern. Es fördere stattdessen den Schwarzmarkt und binde Ressourcen bei Justiz und Polizei. Vor kurzem, am 17. November, veranstaltete die Stadt Frankfurt über ihr Gesundheitsreferat die erste Frankfurter Fachtagung Cannabis, mit 250 Verantwortlichen aus Politik, Verwaltung, Polizei, Justiz, Drogen- und Suchthilfe, Prävention, Pharmazie und Wissenschaft. Sie forderten eine Entkriminalisierung des Konsums. Der Hessische Rundfunk berichtete:

 

 

Kommentare (1)

Jubilarenehrung der Feuerwehr Bergisch Gladbach im Bürgerzentrum in Schildgen

23 November 2014 von Darian Lambert

jubilare_2014

Foto: Feuerwehr Bergisch Gladbach

Am Abend des 21. November fand im festlich hergerichteten Bürgerzentrum in Schildgen die jährliche Jubilarenehrung der Feuerwehr Bergisch Gladbach statt. Im Beisein von Angehörigen aller haupt- und ehrenamtlichen Einheiten der Feuerwehr Bergisch Gladbach sowie Gästen aus Verwaltung und Politik wurden die Ehrungen in einem festlichen Rahmen vorgenommen.

Der stv. Bürgermeister Josef Willnecker, der Leiter der Feuerwehr Jörg Huppatz und der stv. Kreisbrandmeister Roger Machill konnten in diesem Jahr folgende Angehörige ehren:

  • Willi Wüstenberg (LZ Stadtmitte) für 60 Jahre Mitgliedschaft
  • Peter-Josef Meuten (LG Schildgen) für 50 Jahre Mitgliedschaft
  • Lothar Berghausen (LZ Stadtmitte) für 35 Jahre Mitgliedschaft
  • Axel Pees (Wachabteilung III Süd) für 35 Jahre Mitgliedschaft
  • Klaus Piffka (LZ Paffrath/Hand und WA II Süd) für 35 Jahre Mitgliedschaft
  • Hans-Josef Kunz (Wachabteilung III Nord) für 35 Jahre Mitgliedschaft
  • Frank Haag (LZ Stadtmitte) für 25 Jahre Mitgliedschaft
  • Dirk Pütz (LZ Stadtmitte) für 25 Jahre Mitgliedschaft
  • Ingo Luszczyk (LZ Paffrath/Hand) für 25 Jahre Mitgliedschaft
  • Dirk Bilstein (LZ Paffrath/Hand) für 25 Jahre Mitgliedschaft
  • Rainer Tillmann (LZ Bensberg) für 25 Jahre Mitgliedschaft
  • Ingolf Preuß (Wachabteilung III Süd) für 25 Jahre Mitgliedschaft

Die Jubilare erhielten für ihr 25- bzw. 35-jähriges Dienstjubiläum ein Ehrenzeichen des Innenministers des Landes NRW. Für 60 bzw. 50 Jahre Mitgliedschaft erhielten die Jubilare eine Ehrennadel des Verbandes der Feuerwehren in NRW sowie eine Sonderauszeichnung der Feuerwehr Bergisch Gladbach.

Der festliche Rahmen der Jubilarenehrung wird ebenfalls genutzt, um besondere Ehrungen sowie Bestellungen und Beförderungen von Führungskräften vorzunehmen.

In die neue eingerichtete Fachgruppe Brandschutzerziehung wurden folgende Mitglieder bestellt: Nicole Haag (Leitung), Melanie Zachau-Pütz, Sven Kluge, Judith Deuscher, Thomas Breidenbach, Ricarda Paschke, Alexander Brux, Ricarda Adrian und Timo Stein. Die Fachgruppe Brandschutzerziehung kümmert sich um die Umsetzung des gesetzlichen Auftrages der Stadt Bergisch Gladbach, Kindern in Kindergärten und Schulen den sachgerechten Umgang mit Feuer, das Verhalten bei Bränden und über Möglichkeiten der Selbsthilfe zu vermitteln.

In die neu eingerichtete Fachgruppe Betreuung wurden folgende Mitglieder bestellt: Heinz Klein (Leitung), Nicole Haag (stv. Leitung), Markus Dehen und Horst Burgmer. Die Fachgruppe Betreuung kümmert sich um die Versorgung von Einsatzkräften und die Betreuung von betroffenen Personen bei längerfristigen Einsätzen.

Nach dem erfolgreichen Besuch der entsprechenden Führungslehrgänge am Institut der Feuerwehr in Münster konnten Maximilian Kraus und Dennis Pankow zum Brandmeister, Elmar Schneiders zum Brandinspektor und André Wendrock zum Brandoberinspektor befördert werden.

Weiterhin gibt es einen Wechsel in der Zugführung des Löschzuges Stadtmitte. Jörg Köhler und Frank Haag wurden aufgrund ihres Wechsels in die Wehrleitung aus ihrer Funktion des Zugführers bzw. stv. Zugführers abbestellt. Dirk Pütz (Zugführer) und Ralf Wacker (stv. Zugführer) übernehmen nun die Führung der ehrenamtlichen Einheit.

Weiterhin wurde durch den Leiter der Feuerwehr bekannt gegeben, dass die Herren Marlon Konertz, Axel Merten und Gerd Haag nun nach den erfolgreich absolvierten Laufbahnprüfungen für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst die Funktion des B-Dienstes übernehmen.

Die Herren Walter Franken, Franz Josef Adrian und Hans Theo Bollenbeck wechselten im Jahr 2014 in die Ehrenabteilung der Feuerwehr Bergisch Gladbach.

Im Anschluss an den offiziellen Teil folgte eine schöne Feier zu Ehren der Jubilare.

Ein besonderer Dank gilt der ausrichtenden Löschgruppe Schildgen für die Organisation der Veranstaltung.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach:

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften in NRW. Der Brandschutz in Bergisch Gladbach wird durch haupt- und ehrenamtliches Personal sichergestellt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach beschäftigt derzeit gemäß Stellenplan 105 Beamte im mittleren, 10 Beamte im gehobenen sowie einen Beamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst. Hinzu kommen rund 180 ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr. 20 Tarifbeschäftigte werden ausschließlich in der Notfallrettung und im Krankentransport eingesetzt. Zum Team der Verwaltung gehören 2 Beamte und 3 Tarifbeschäftigte. Die Jugendfeuerwehr besteht aus rund 110 Mädchen und Jungen in 5 Gruppen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren.

Bildunterschrift:

Die Jubilare der Feuerwehr Bergisch Gladbach mit dem stv. Bürgermeister Josef Willnecker, der Wehrleitung der Feuerwehr Bergisch Gladbach und den jeweiligen Einheitsführern.

Kommentare (0)

Advertise Here
Advertise Here
September 2026
M D M D F S S
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
282930