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Stoffhase von der Jugendfeuerwehr gerettet

22 Oktober 2014 von Darian Lambert

IMG_7438Da staunte die Wachmannschaft der der Feuer- und Rettungswache Nord am vergangenen Samstag nicht schlecht, als zu Dienstbeginn pünktlich um 7:30 Uhr eine Gruppe Jugendfeuerwehrleute ebenfalls in der Fahrzeughalle angetreten waren. Die Mädchen und Jungen im Alter zwischen 10 und 17 Jahren standen bereit um im Rahmen einer „24-Stunden-Schicht“ den Wachalltag eines Feuerwehrbeamten kennenzulernen.

Organisiert wurde der „Berufsfeuerwehrtag“ von den Betreuern der Jugendgruppe Paffrath/Hand der Jugendfeuerwehr Bergisch Gladbach unterstützt aus einigen Angehörigen des Löschzuges Paffrath/Hand. Als erstes mussten selbstverständlich die Fahrzeuge auf ihre Einsatzbereitschaft hin überprüft werden. Danach durfte die zünftige Frühstückspause nicht fehlen.

Der stellvertretende Leiter der Feuerwehr, Jörg Köhler, ließ es sich nicht nehmen, den Feuerwehrnachwuchs kurz auf der Wache zu begrüßen und ihnen einen erlebnisreichen und spannenden Tag zu wünschen. Gemeinsam mit den hauptamtlichen Kollegen der Wachabteilung III ging es dann zur Ausbildung auf das Gelände der Fa. Metsä Board Zanders GmbH. Seite an Seite wurden Gerätschaften gemeinsam ausprobiert und von den Ausbildern erklärt.

Nach der Rückkehr auf der Feuerwache an der Paffrather Straße stand gemeinsames Kochen auf dem Dienstplan. Spaghetti Bolognese und Salat für alle! Doch das gemeinsame Mittagessen musste dann schnell unterbrochen werden. Einsatz für die Jugendfeuerwehr! Ein Verkehrsunfall hat sich ereignet, die Hilfe der Jugendfeuerwehr ist gefordert. Schnell geht es zu den Fahrzeugen und an den fiktiven Einsatzort ganz in der Nähe der Feuerwache. Fachmännisch arbeiten die Jugendfeuerwehrmitglieder die Aufgaben an solch einer Einsatzstelle ab. Nur das Mittagessen ist ein bisschen kalt geworden. Aber nachdem solch ein Einsatz abgearbeitet wurde, schmeckt das Essen dennoch bestens.

Am Nachmittag folgt noch eine Unterrichteinheit, die aber auch wieder durch einen Einsatz unterbrochen wird. Feuer in einem Wohnhaus, eine Person vermisst! So lautet die Meldung und routiniert besetzten die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr ihre Fahrzeuge und drehen eine Runde um die Wache. Der Einsatzort befindet sich direkt auf der Feuerwache. Die Handgriffe sitzen und der große Stoffhase, das Maskottchen der Jugendgruppe Paffrath/Hand, kann schnell aus dem dichten Rauch der Nebelmaschine gerettet werden.

Die Begeisterung der Mädchen und Jungen über die fast fehlerfreie Rettung ist groß. „Die Einsätze machen mir am meisten Spaß. Ich möchte später auch Berufsfeuerwehrmann werden“ berichtet der 10-jährige Frederik Schlepper stolz.

Die körperliche Fitness ist für die Feuerwehrfrauen und –männer eine wichtige Voraussetzung für ihre Arbeit. Dafür steht am Nachmittag noch eine Einheit Dienstsport auf dem Programm. Am Abend durften sich die angehenden Feuerwehrfrauen und –männer noch über leckere Hot Dogs freuen. Gemeinsames Aufräumen gehört selbstverständlich auch zu den Aufgaben, die zu erledigen sind.

Die Bereitschaftszeit am Abend wird wieder durch einen Alarm unterbrochen. Wieder ist ein Feuer zu bekämpfen, auch diese Aufgabe meistert die Jugendfeuerwehr mittlerweile mit beeindruckender Routine.

Heinz Klein, Jugendwart der Jugendgruppe Paffrath/Hand zeigte sich beeindruckt von der hohen Disziplin und Motivation der Kinder und Jugendlichen. „Wir wollen den Kindern und Jugendlichen zeigen, wie der berufliche Alltag sich für einen Berufsfeuerwehrmann gestaltet und dass es nicht nur um das Warten auf Einsätze geht. Unter anderem Aus- und Fortbildung, Sport, Fahrzeug- und Gerätepflege usw. gehören zum beruflichen Alltag eines Feuerwehrbeamten dazu.“

In der Nacht wurden die Kinder allerdings von Einsätzen verschont, aber der ein oder andere hat sicherlich etwas unruhiger und nicht so fest geschlafen in Gedanken schon an den nächsten Einsatz. Nach 24 Stunden „Dienst“ auf der Wache wurden dann die Kinder und Jugendlichen um 7:30 Uhr wieder von Ihren Eltern in Empfang genommen. Ein bisschen müde aber alle glücklich und zufrieden nach 24 Stunden Feuerwehr live!

Fotos: Feuerwehr Bergisch Gladbach

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7.595 Katzen im Jagdjahr 2013/2014 in NRW geschossen

21 Oktober 2014 von Dirk Sonntag

Das Umweltministerium gab am 6. Oktober vorab die Jahreszahlen zum Katzenabschuss in NRW bekannt. Die Statistik zum Abschuss von wildernden Katzen ist Teil der jährlichen Jagdbilanz in NRW, die in wenigen Tagen vorgelegt werden soll. Nach dem derzeit gültigen Jagdgesetz dürfen wildernde Katzen, die in einem Jagdbezirk in einer Entfernung von mehr als 200 Meter vom nächsten Haus angetroffen werden, erlegt werden.

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Jagdbereite_Katze.JPGDie Landesregierung hatte Mitte September den Entwurf für ein neues Ökologisches Jagdgesetz NRW (ÖJG) vorgelegt. In der Vergangenheit hatte es immer wieder starke Kritik an althergebrachten Jagdmethoden gegeben. Hierzu zählten unter anderem die Fallenjagd, der Abschuss von Katzen und Hunden, die Ausbildung von Jagdhunden an zuvor flugunfähig gemachten Enten und die übermäßige Fütterung. Der Gesetzesentwurf sieht ein grundsätzliches Verbot des Abschusses von Katzen vor.

Unberührt hiervon bleiben die bereits bestehenden Ausnahmen nach dem Tierseuchenrecht und aus artenschutzrechtlicher Sicht. Der Abschuss von Hunden soll strenger reglementiert und nur in absoluten Ausnahmen erlaubt sein.

Übersicht (aufgeschlüsselt nach Kreisen und kreisfreien Städten) (PDF, 14 KB)

 

Foto: Jagdbereite Katze, commons.wikimedia, User:4028mdk09, CC-BY-SA-3.0

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Rückruf von Rindfleisch

21 Oktober 2014 von Dirk Sonntag

Pressemitteilung des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW vom 20.10.2014

Mögliche bakterielle Verunreinigung in Rindfleisch

Vorsorglicher Rückruf der Produkte in NRW

 

Lebensmittel-Rindfleisch1-Asio.JPGAus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes wird in Nordrhein-Westfalen in mehreren Betrieben Fleisch zurückgerufen, das möglicherweise bakteriell verunreinigt ist. Das Rindfleisch stammt aus einer Lieferung aus Polen, zu der es eine Warnmeldung der niederländischen Behörden im europäischen Schnellwarnsystem für Lebensmittel gegeben hat. Zwei in Polen geschlachtete Rinder stammen aus einem Betrieb in der Slowakei, bei dem Ende September bei einem Tier Milzbrand festgestellt worden ist. Zum Zeitpunkt der Schlachtung in Polen gab es bei den beiden Rindern keine Anzeichen einer Erkrankung. Eine Infektion der Tiere mit dem Erreger ist zwar nach aktuellem Kenntnisstand wenig wahrscheinlich, kann aber nicht vollständig ausgeschlossen werden. Das Fleisch wurde dann von Polen in die Niederlande geliefert und dort weiter zerlegt und auch nach Deutschland geliefert.

Nach der Information durch die niederländischen Behörden haben die nordrhein-westfälischen Behörden umgehend die Lieferwege in NRW ermittelt. Noch im Handel vorhandenes Fleisch wurde durch die zuständigen Behörden der Kreise gesperrt und zurückgerufen. Bei mehreren Betrieben wurde das betreffende Frischfleisch über die Fleischtheken verkauft. Es handelt sich dabei um Produkte, die im Zeitraum Ende September bis Anfang Oktober verkauft wurden. Die Behörden der Kreise haben die Betriebe vor Ort informiert und einen Produktrückruf sowie eine Information der Verbraucherinnen und Verbraucher über einen Filialaushang veranlasst. Über die genauen Betriebe, Produkte und den genauen Verkaufszeitraum können Verbraucherinnen und Verbraucher sich auf Externer Link – öffnet in neuem Fenster www.lebensmittelwarnung.de informieren.

Foto: commons.wikimedia Asio otus

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Diversity Management – Stadtverwaltung und AfD üben Verhinderungspolitik

20 Oktober 2014 von Darian Lambert

Diversity hat es schwer in Bergisch Gladbach

diversityBergisch Gladbachs Integrationsrat hatte in seiner ersten Sitzung der neuen Legislaturperiode auf Antrag von Frank Samirae, Ratsmitglied der Bürgerpartei GL und Mitglied des Integrationsrates, beschlossen, dem Bergisch Gladbacher Stadtrat die Einführung des Diversity Management zu empfehlen. Aus dem Beschlussvorschlag machte die Stadtverwaltung jedoch nur eine schwache Vorlage. Statt der Beschlussempfehlung „Beitritt zur Charta der Vielfalt und Einführung des Diversity-Management in der Verwaltung“ hieß es jetzt nur noch „Bemühungen im Hinblick auf das Vielfältigkeitsmanagement weiterhin im Rahmen von Überlegungen zur Personal- und Organisationsentwicklung zu berücksichtigen.“ Das zeugt von großen Vorbehalten gegenüber dem Konzept und von einer verstaubten Struktur. Der Beschlussvorschlag der Stadtverwaltung fand im Rat am 30.09.2014 eine Mehrheit. Es könnte ein Zeichen sein, dass es zwar recht langsam und verzögert, aber immerhin in Richtung Diversity Management in Bergisch Gladbach geht.

Gewählte junge Philippina wird durch ihren Ehemann (AfD) vertreten

Aber selbst die verwässerte Version der Stadtverwaltung über Vielfalt und Chancengleichheit ging den Vertretern der frisch gewählten AfD in Bergisch Gladbach jedoch zu weit. Sie stimmten im Rat gegen das Konzept. Die laue Begründung der AfD: „Wir wollen nicht noch mehr bürokratische Vorschriften.“ Auch im Integrationsrat hat die AfD nun ihre Vertreter am Tisch sitzen und bemüht sich Zusehens jeden Schritt in Richtung Diversity zu verhindern. Über das Ticket seiner um Jahre jüngeren philippinischen Frau Elda Bussy Canales Suazo, die mit ihren philippinischen Namen im Integrationsrat einen Sitz erringen konnte, schleuste sich ein Gladbacher AFD-Mitglied als ihr Stellvertreter in das Gremium. Die junge Frau selbst hat bisher an keiner Sitzung teilgenommen. Im Duett mit dem zweiten AfD-Mitglied des Integrationsrates und bei gelegentlicher Hilfe der Unionsvertreter wird dem Gremium die Arbeit schwer gemacht.

Es ist noch ein langer Weg in Bergisch Gladbacher zur Integration und Chancengleichheit aller Menschen. In Deutschland setzen viele Unternehmen, Städte und Gemeinden schon seit Jahren auf Diversity Management. Eine solche Unternehmenskultur fördert nicht nur ein Klima der Akzeptanz und des gegenseitigen Vertrauens, sie bietet auch handfeste ökonomische Vorteile. Gleichzeitig trägt es zu einem besseren Verständnis für Diskriminierungsthemen in der Öffentlichkeit bei.

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Der Postillon stellt seinen Betrieb ein

20 Oktober 2014 von B. J.

Der Postillon stellt seinen Betrieb ein

Warum „Der Postillon“ seine bis jetzt so erfolgreiche Seite nicht mehr betreibt, darüber lässt sich nur mutmaßen. Seine Meldung, es handele sich nur um eine zeitweise Einstellung aus Urlaubsgründen („Chefredakteur schon wieder in Urlaub gefahren“) ist auf der Seite wieder gestrichen worden. Anscheinend widerstrebt dem Postillon, seine LeserInnen aufzuklären, da auch die Kommentarfunktion gesperrt ist. Auch die Behauptung, man sei solidarisch mit dem Lokführerstreik, ist nicht zufrieden stellend.

glaktuell hat recherchiert und ist folgenden (anonymisierten) Hinweisen auf der Spur:

1. „chefred“ Stefan Sichermann hat einen lukrativen Job bei BILD erhalten

2. Die Redaktion des Postillons hat einen kollektives burnout, da die Realität bessere Satiren schreibt, als sie selbst jemals schaffen wird

3. Der NSA hat den Postillon mit stiller Zustimmung der Bundesregierung gekapert, die gesamte Redaktion ist auf Zwangsurlaub in Guantanamo

4. Der Postillon sieht sich in seinem künstlerischen Schaffen nicht gewürdigt und hat den Hals gestrichen voll, dass seine Satirewerke als seriöse Nachrichten aufgenommen werden

5. Der Chefredakteur ist mit der Praktikantin und der Betriebskasse nach Brasilien durchgebrannt

6. Dem Postillon ist finanziell die Luft ausgegangen, da Merkel, Gauck, Nahles und Konsorten ihnen bei Satire immer einen Schritt voraus sind

Bild: Stefan Sichermann CC BY-SA 3.0

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Fahrzeuge kollidierten In der Auen/Lustheide

19 Oktober 2014 von Darian Lambert

Am gestrigen Samstag, den 18.10.2014 gegen 17:30 Uhr kam es zu einem Unfall am Ortseingang von Refrath. Zwei Fahrzeuge kollidierten an der Ecke Lustheide/In der Auen miteinander. In der Folge ham es mehrere Stunden zu erheblichen Verkehrsstörungen. Trotz erheblichen Sachschadens wurde zum Glück niemand ernsthaft verletzt.

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Der Postillon räumt ein, in Wahrheit eine Nachrichtenzeitung zu sein

08 Oktober 2014 von B. J.

http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Der_Postillon.jpg

Header der Website „Der Postillon“ (Stefan Sichermann), Infos: wikipedia

Internet (dpi) – Der Postillon räumt erstmals ein, dass es sich beim sogenannten „Der Postillon“ um eine reine Nachrichtenseite handelt. Jahrelang hatte die Webseite, so der Postillon, vorgetäuscht, sich Zitat: „unter Zuhilfenahme aller Stilmittel der Satire – etwa Übertreibungen, alberner Wortspiele oder dreister Lügen – über politische und gesellschaftliche Fehlentwicklungen lustig zu machen und diese so mit spitzer Feder zu karikieren“.

„Nachdem mehr und mehr Menschen geglaubt haben, dass wir sie nur auf den Arm nehmen, haben wir uns nun endlich entschlossen, die Katze aus dem Sack zu lassen“, outete sich Stefan Sichermann, Chefredakteur von Postillon, auf seiner Webseite. „Natürlich handelt es sich beim Postillon nicht um ein plumpes Satireprodukt, sondern um eine hochintellektuelle Internetseite.“ Das, so Sichermann, lasse sich doch schon am Namen Postillon (franz., der Gespannführer einer Postkutsche zur Brief- und Personenbeförderung) und am informativen Format des Webseite erkennen. Der Chefredakteur von Postillon, bekannt unter dem Pseudonym „DerChefred“, ist stolz auf sein Team: „Jeden Tag recherchieren seriöse Journalisten wie Dan Eckert, Alexander Bayer, David Nießen und Sebastian Wolking investigativ das feinste Elixier aus dem deutschen Blätterwald. Ehrliche Nachrichten, unabhängig, schnell, – seit 1845.“

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Diäten-Empfänger leiden unter psychischen Problemen

06 Oktober 2014 von B. J.

Bundestagsplenum_(Tobias_Koch)

Bundestagsplenum (Tobias Koch)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Zahlen sind alarmierend: Mehr als jeder dritte Diäten-Empfänger leidet unter psychischen Problemen. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung von Politikforschern hervor, die unter anderem die Daten von Krankenkassen ausgewertet haben. Besonders Langzeit-Abgeordnete sind laut der Studie betroffen.

 

Die Studie ergab ferner, dass sich viele Wähler im Umgang mit psychisch kranken Abgeordenten überfordert fühlten. So falle es vielen schwer, überhaupt zu erkennen, ob jemand eine psychische Störung habe, berichten die Forscher. Dadurch komme es immer wieder zu Missverständnissen, da Wähler die bei manchen Erkrankungen auftretende Symptome unter Umständen als geringes Interesse an ihre Interessensvertretung interpretierten.

Diese Studie verlief zeitgleich mit einer Untersuchung über das Nervenkostüm von Hartz4-Emfängern. Warum die Jungs vom Postillon dies heute (Montag) verschlafen haben und statt dessen über eine Studie berichten, die besagt, dass „Deo günstiger als duschen“ ist? Sie brauchen mal eine Pause, immerhin hatten sie bei den wilden Schießereien in Deutschland sehr gut vorrecherchiert.

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AdK Ausstellung bei Kieser-Training

05 Oktober 2014 von Darian Lambert

Am 10. Oktober wird die 11. AdK-Ausstellung bei Kieser-Training in Bergisch Gladbach eröffnet.

Es ist zu einer schönen Tradition geworden, dass Kieser-Training uns seinen lichtdurchfluteten

Wandelgang zur Verfügung stellt, um der Kunst in Bergisch Gladbach einen Platz zu geben.

Zwei unserer Künstlerinnen, nämlich Rosemarie Bruchhausen und Christine Hühne, haben sich ein Thema gesetzt, das besonders gut zum Aufgabengebiet von Kieser passt. Das Thema lautet: „Ruhe und Bewegung“ und trifft damit den tieferen Sinn des Unternehmens. Ruhe und Bewegung sind sowohl für das Körperliche als auch das Geistige die wichtigen Voraussetzungen, Ziele zu erreichen und den Menschen in Balance zu halten.

Lassen wir die Künstlerinnen sprechen:

„Unsere gemeinsame Ausstellung „Ruhe und Bewegung“ zeigt Arbeiten, die unterschiedlicher kaum sein können.

Rosemarie Bruchhausen bearbeitet Steine und haucht ihnen dadurch gewissermaßen Leben ein. Die Form des Steines weckt in Ihr die Idee, was in ihm stecken könnte. Nicht brachial, sondern behutsam und geduldig immer im Dialog mit dem Stein entsteht die Skulptur. Das Resultat sind sehr reduzierte Formen, die eine große, wohltuende Ruhe ausstrahlen.

Ganz im Gegensatz dazu beschäftigt sich Christine Hühne in den hier gezeigten Arbeiten mit Bewegung schlechthin, nämlich mit tanzenden Menschen. Ihre Arbeitssituation ist geprägt von „Sehen, Hören, Fühlen – bis zur Ekstase“ (Wolfgang Mannebach). Die entstehenden (meist) schnellen Skizzen sind Ausdruck dieser flüchtigen Situationen“.
Ausstellungseröffnung: am 10. Oktober 2014 um 19 Uhr 30

Kieser-Training, Odenthaler Straße 19, 5165 Bergisch Gladbach

Dauer der Ausstellung bis zum 23. November 2014

Öffnungszeiten: Mo-Fr 7.30-21.30 Uhr, Sa, So und an allen Feiertagen 9-18 Uhr

Tel.: 02202-247803, web.koerperkunstkultur@adk-gl.de

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Flüchtlinge: Integrationsrat wurde nicht informiert

29 September 2014 von Darian Lambert

luebbe1Der Integrationsrat Bergisch Gladbach beteiligt sich insbesondere an allen wichtigen Angelegenheiten, welche die Interessen der Migranten berühren. Er fördert die Integrationsbemühungen und den interkulturellen Dialog. Ein besonders prekäres und aktuelles Thema zugleich sind die zahlreichen Flüchtlinge, welche die Stadt Bergisch Gladbach ab 2015 unterbringen muss.

Bereits am 26.6.14 erkundigte sich Frank Samirae, Mitglied des Integrationsrats, im Integrationsrat danach, ob die Ihm zugetragene Information richtig sei, dass die Stadt ein Industriebrache-Gebäude kaufen will, um eine große Anzahl von Flüchtlingen unterzubringen. Knapp einen Monat später erhielt Samirae eine de facto nichts sagende Antwort von Bernd Martmann, Leiter des städtischen Stadtentwicklungsbetriebs (SEB). Samiraes Informationsrecht als Mitglied des Stadtrates und als Mitglied des Integrationsrates wurde verletzt. Auch der Integrationsrat selbst wurde nicht informiert über den Umstand, dass die Stadt beabsichtigte das Bastei-Lübbe Gelände zu kaufen, wie sich hinterher herausstellte.

Mit Presseeinladung vom 2.9.14 wurde Samirae, der auch als freiberuflicher Journalist tätig ist, zusammen mit der Lokalpresse zum Fototermin in das Lübbe Gelände durch die Pressestelle der Stadt eingeladen. Bereits 2 Tage später sollte und wurde im nichtöffentlichen Teil der Sitzung des Stadtentwicklungsbetrieb (SEB) über den Kauf der Immobilie beraten und abgestimmt. Als dies bekannt wurde hagelte es Kritik einiger Integrationsratsmitglieder in der  Sitzung des Integrationsrates am 11.9.14. Frau Schlich, Fachbereichsleiterin für „Jugend und Soziales“ nahm ihren Kollegen Martmann in Schutz. Frau Schlich schilderte: Es sei zum Ende eben alles sehr schnell gegangen. Man hätte auch keine Alternative prüfen, da die Stadt bereits Monate gebraucht habe ein geeignetes Objekt zu finden. Falls das Vorhaben scheitern würde oder sich ungemein verzögere, wolle Frau Schlich persönlich ein großes Zelt auf dem Konrad-Adenauer-Platz für die Flüchtlinge errichten, witzelte sie. 


Frank Samirae ist über dieses Vorgehen entsetzt. Frank Samirae will dieses Verhalten nicht mehr hinnehmen. „Eine selektive Informationspolitik, mit der die Verwaltung Fakten schafft und somit die Entscheidungen selbst fällt, ist nicht hinnehmbar.  Die Mitwirkungsmöglichkeiten und Informationsrechte des Integrationsrates wurden hier vorsätzlich verletzt. Die Interessen der Flüchtlinge und Asylbewerber leiden hierdurch auch.“ Mit Hilfe der Kommunalaufsicht will Samirae dafür sorgen, dass der Integrationsrat künftig von der Verwaltung ernst genommen wird. Außerdem fordert er ein die Rechte der Ratsmitglieder zu achten.

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