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Auf ein Kölsch mit der SPD

03 September 2014 von Darian Lambert

Der Kölner Stadtbezirk Kalk erstreckt sich von Deutz bis zum Königsforst. Mehr als 110.000 Menschen leben dort. Am 1. September 2014 feierte die Kalker SPD-Fraktion ihr traditionelles Sommerfest. 500 Bürger feierten in aufgelöster Atmosphäre. Der aus Bergisch Gladbach stammende SPD-Fraktionschef Marco Pagano erzählte aus dem Nähkästchen der Kölner Politik. Der erst 34-jährige Pagano übt derzeit die Ämter des Fraktions- und Parteivorsitzenden der Kalker SPD aus und ist als Dipl. Informationswirt bei den AWB Abfallwirtschaftsbetrieben Köln beschäftigt. Der wiedergewählte Bezirksbürgermeister Markus Thiele (SPD) war zugegen. Bei der Lokalwahl am 25. Mai 2014 ist die SPD im Stadtbezirk Kalk mit 34,25% der Wählerstimmen als stärkste Kraft bestätigt worden. Grund genug für die Bürgerpartei GL sich über aktuelle Probleme mit den Kölnern auszutauschen. Hierbei wurde über die Verkehrsverbindungen zwischen Köln und Bergisch Gladbach intensiv diskutiert, wie man familien- und seniorengerechte Politik kombiniert und wie sich aktuell das Rheinland wirtschaftlich entwickelt.

fest-spd-fraktion-kalk2014

v.l. Kerstin Schmedemann, Frank Samirae, Oliver Krems, Marco Pagano

 

 

 

 

 

 

 

 

 


http://www.spd-kalk.de/

http://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/stadtbezirke/kalk/kalk

http://www.buergerpartei.gl

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Frontalzusammenstoß mit zwei Schwerverletzten

03 September 2014 von Darian Lambert

Am heutigen Mittwochnachmittag (03.09.2014), gegen 14.45 Uhr befuhr ein 34-Jähriger aus Sprockhövel mit seinem Pkw die Burscheider Straße (L 359) aus Richtung Leichlingen Witzhelden kommend in Richtung Burscheid Paffenlöh. In einer Linkskurve, Höhe Einmündung Wersbach, kam ihm auf seinem Fahrstreifen ein 41-jähriger Solinger mit dessen Pkw entgegen. Es kam zum Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Hierbei wurden beide Fahrer schwer verletzt. Der 34-Jährige wurde mit einem Rettungswagen, der 41-Jährige mit einem Rettungshubschrauber in Krankenhäuser gebracht. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Der Sachschaden wird auf etwa 15.000,–EUR geschätzt. Die L 359 ist zum Zwecke der Unfallaufnahme noch bis etwa 17.00 Uhr voll gesperrt.

polizeieinsatz

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Bergisch Gladbach NRW Spitze bei Kita Beiträgen

03 September 2014 von Darian Lambert

Berufstätige Eltern werden mit den Kita Beiträgen ordentlich zur Kasse gebeten. Die absolut höchsten Beiträge bei einer Betreuung für unter zwei bzw. dreijährige Kinder findet man in Bergisch Gladbach, dem Spitzenreiter in NRW.


kita_glBürgermeister und CDU hatten den Bürgern mehrmals nun versprochen, dass Bergisch Gladbach die kinder- und familienfreundlichste Großstadt in NRW werden solle. Ziel war die Beitragsfreiheit der Eltern für alle Kindergarten-Jahre. Als ersten Schritt dorthin sollte die Beitragsfreiheit im pädagogisch besonders wertvollen letzten Kindergarten-Jahr eingeführt werden.


Gehalten wurde offensichtlich keines dieser Versprechen, kritisiert die Bürgerpartei GL. „Die Bedürfnisse der Familien und Kinder in unserer Stadt liegen uns besonders am Herzen“, bestärkt Frank Samirae, Vorsitzender der Bürgerpartei GL. “Den Willen, Generationengerechtigkeit und Nachhaltigkeit auch fiskalisch zu leben, sehen wir in unserer Stadt nicht. Die absolut höchsten Beiträge bei einer Betreuung für unter zweijährige Kinder werden in Bergisch-Gladbach mit 800 Euro im Monat für 45 Wochenstunden und 500 Euro im Monat für 25 Wochenstunden erhoben. Sie betreffen die berufstätigen Eltern ab einem Eltern-Gesamteinkommen von 130.000 Euro. Zwei Ausreißer, die mehr als ca. 60 Prozent über die durchschnittlich erhobenen Beiträge von 505/322 Euro in NRW in dieser Einkommensstufe liegen.“ Die Wirtschaftsmedien (Zeitschrift Capital, Immobilienvergleich Juni 2011) stellen eine erhebliche Überalterung der Bevölkerung in Bergisch Gladbach fest. Hierbei herrscht ein Ost/West-Gefälle vor. Die im Schnitt jüngeren Bürger wohnen eher in der Nähe der Stadtgrenze zu Köln.


„Mit christlich oder sozial hat das nichts mehr zu tun“, so Samirae weiter. „Die Stadt Bergisch Gladbach muss für junge Familien attraktiver werden. Zentral dabei sind familienfreundliche Angebote und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“


Quellen:
http://www.cdurbk.de/index.php?ka=1&ska=1&printit=1&idx=7878http://www.steuerzahler-nrw.de/Zwischen-0-und-800-Euro-ist-alles-drin/62459c352/index.html
http://www.steuerzahler-nrw.de/Zwischen-0-und-800-Euro-ist-alles-drin/62459c352/index.html
http://www.steuerzahler-nrw.de/files/35628/Gesamttabellen_alphabetisch.pdf
Bilder: Fotolia

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Expedition Heimat und Dr. Gunda Kraepelin präsentieren buntes Programm

02 September 2014 von Darian Lambert

7. Auflage von Expedition Heimat am 14. September präsentiert buntes Programm in allen Kommunen des Kreises

Rheinisch-Bergischer Kreis. Acht Mottos ziehen durch die acht Kommunen des Kreises und präsentieren jedes Jahr ganz unterschiedliche Schauplätze. Sozusagen eine Entdeckungsreise direkt vor der eigenen Haustür − das ist das besondere an Expedition Heimat. Der Aktionstag findet in diesem Jahr zum siebten Mal statt und hat einige ganz besondere kulturelle Leckerbissen im Programm. Bei der Station „Rasen, Rosen & Rabatten“ im Küchenhof in Odenthal-Altenberg wird das diesjährige Programm vorgestellt.

Dort wird am 14. September die Mikrobiologin und Botanikerin Dr. Gunda Kraepelin gemeinsam mit einem Team des Aktionskreises Altenberg Führungen durch den Kräuter- und Bauerngarten des Küchenhofs anbieten. Der Garten enthält eine Vielzahl an Pflanzen, deren Wirkstoffe in der Medizin Verwendung finden. Egal ob bei Rheuma, Erkältung oder Juckreiz – für fast jedes Wehwehchen findet man im Kräutergarten die passende Pflanze. Doch auch die anderen Schauplätze haben viel zu bieten: Einem ökologischen Spaziergang durch die Sülzaue können Besucher in Rösrath folgen, in Bergisch Gladbach erfahren sie, welche Bedeutung die Kirche für den Ortsteil Herkenrath hatte. In Wermelskirchen wandern Gäste auf den Spuren des Bergbaus und in Kürten gibt es die Möglichkeit, das Handwerk des Hufeisen-Schmiedens zu bestaunen und selbst auszuprobieren. Auch in den anderen Kommunen des Kreises gibt es spannende Exkursionen.

Der Eintritt zu den Vorträgen und Führungen ist dabei kostenlos. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist für einige Führungen eine Anmeldung notwendig. Diese erfolgt über den i-Punkt Altenberg Telefon: 02174 419 950 oder per E-Mail an ipunkt@altenberg-info.de

Alle weiteren Informationen zur 7. Auflage von Expedition Heimat sowie das komplette Programm gibt es im Internet unter www.expedition-heimat.de .
Die acht Schauplätze warten mit den Themen „Quellen, Bäche, Wasserläufe“ (Rösrath), „Rasen, Rosen & Rabatten“ (Odenthal), „Freiherren, Fürsten, Fabrikanten“ (Overath), Kirchen, Klöster & Kappelchen (Bergisch Gladbach), „Bänder, Scheren & Papier“ (Kürten), „Wälder, Felder, Apfelbäume“ (Burscheid), „Korallen, Kalk & Kumpel“ (Wermelskirchen) und „Karren, Pilger, Reisewege“ (Leichlingen) auf.

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Bild: (v. li.):
 Dr. Gunda Kraepelin, Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke, Erika Hembach (Aktionskreis Altenberg)

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49-Jährige verursacht beträchtlichen Sachschaden bei Verkehrsunfall

29 August 2014 von Darian Lambert

Beträchtlichen Sachschaden hat gestern (28.08.14) eine 49-Jährige aus Lohmar verursacht. Sie fuhr gegen 18:25 Uhr die Hauptstraße in Richtung Untereschbach. Kurz vor der Einmündung Bahnhofstraße kam sie in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen geparkten Audi. Der wurde durch die Wucht des Aufpralls nach vorne gegen einen geparkten Citroen geschoben. Eine 45-jährige Fußgängerin, die sich zu diesem Zeitpunkt dort auf dem Gehweg befand, wurde glücklicherweise nicht verletzt. Die 49-Jährige steuerte nach dieser ersten Kollision ihren Ford nach links in den Gegenverkehr, wo sie mit einem entgegenkommenden Fiat zusammenstieß. Erst an der Einmündung Bahnhofstraße stoppte die Lohmarerin. Sie verließ ihr Fahrzeug zu Fuß, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Erst im Rahmen der Unfallaufnahme kehrte sie aus einer nahegelegenen Gaststätte zurück. Sie war merklich alkoholisiert und konnte auf Nachfrage keinerlei Angaben zum Unfallhergang machen. Sie musste zwei Blutproben abgeben, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sie nach dem Unfall noch Alkohol getrunken hat. Ihr Führerschein wurde sichergestellt. An den beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von rund 15000,- EUR. Der Ford der Unfallverursacherin musste abgeschleppt werden.

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Foto: Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis

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In-Magazin Carpe Gusta untersucht Rhein-Berg

26 August 2014 von Darian Lambert

Kaminzimmer2-e1408605517978Online besondere kulinarische Genüsse finden

Es ist ihr zweiter Streich. Nach Ihrem Buch „Die Wahrheit ist ein Schlund“ weist Maria Zaffarana in Ihrem Internet Magazin „Carpe Gusta“ online den Weg durch die herausragenden kulinarischen Genüsse der Nation. Dabei darf die Location nur eines nicht sein: Gewöhnlicher Mainstream. Nachdem Zaffarana im Oberbergischen Kreis mit dem Holsteiner Fährhaus eine absolut delikate und außergewöhnliche Location in maritimen Style entdecken konnte hat sich nun den Rheinisch-Bergischen Kreis im Visir. Aber Maria Zaffarana ist noch auf der Suche nach dem Geheimtipp mit dem Gewissen „Etwas“. Eingeschlagen hat Ihr Genießermagazin schon in der Internetgemeinde. Über 4000 Leser erreicht Sie jede Woche. Tendenz: steigend. Man schätzt nicht nur ihren Gaumen sondern das Gespühr für die besonderen Locations der Nation.

In-Magazin Carpe Gusta http://www.carpegusta.de

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Bio-Brotbox 2014: Freitag erhalten 2.886 I-Dötzchen die gesunde Schachtel

26 August 2014 von Darian Lambert

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Schüler sprechen mit Landrat und Bürgermeistern über Ernährung 

Rheinisch-Bergischer Kreis. Am Freitag ist wieder soweit: Alle 2.886 Erstklässler aus dem gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis erhalten dann die Bio-Brotbox. In der Dose stecken viele leckere und gesunde Dinge, die für eine ausgewogene Ernährung sorgen, damit man gut und leistungsstark durch den Schultag kommt. Gemeinsam mit dem Naturgut Ophoven machten Lokalpolitiker kräftig Werbung für gesunde Ernährung.

Die Kinder aus der 4a zeigten sich aber gut vorbereitet auf den Besuch und konterten mit viel Wissen. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Angelika Paulat beschäftigten sie sich schon im Unterricht mit gesundem Essen. An der Ernährungspyramide stellten sie die Verwaltungschefs dann auf die Probe. „Welche Nahrungsmittel darf man in welchen Menge konsumieren, um sich gesund zu ernähren? Und zu welchen Gruppen gehören die verschiedenen Lebensmittel?“ Landrat und Bürgermeister nahmen diese Hürden mit ein wenig Hilfe der Schüler souverän und ordneten Wurst, Brot, Süßes und viele weitere Dinge richtig ein.

Mit einem anschaulichen Versuch verdeutlichte der Bio-Bäcker Andreas Scherbarth den Kindern aus Hand den unterschiedlichen Nährwert von Weizenmehl und Vollkornmehl. Dafür zündete er einen Haufen Watte und die gleich schwere Menge Holzspäne an. Während die Watte schnell verglühte, brannten die Holzspänne langsamer ab. „So verhält es sich auch mit den unterschiedlichen Mehlsorten“, erklärte der Bäckermeister. „Dunkles Mehl hält länger vor als helles.“

Diese Erkenntnis setzten die Kinder mit dem Bio-Bäcker auch gleich um. Gemeinsam backten sie leckere Mini-Pizzen aus Vollkornmehl, Biokäse und Bio-Tomaten. So gestärkt kommt man gut durch den Tag. Und auch dem Landrat und Bürgermeistern schmeckte es ausgezeichnet.
Hintergrund der Bio-Brotbox: Gut gestärkt in die Schule
Frühstück ist besonders für Kinder und Jugendliche die wichtigste Mahlzeit des Tages. Ohne die erste Stärkung gehen allerdings – je nach Studie – circa 25 bis 35 Prozent der Schüler aus dem Haus. Und wenn in der Pause dann der erste Heißhunger kommt, wird häufig zu einem ungesunden Schokoriegel gegriffen. Diesem bedenklichen Trend möchte die Bio-Brotbox entgegenwirken.

Ziele der Bio-Brotbox & Zielgruppe
Die Bio-Brotbox klärt Kinder und Eltern über gesunde Ernährung auf. Sie soll Appetit machen und Anregungen geben für ein vitaminreiches Frühstück zuhause und in Unterrichtspausen. Zudem möchte die Bio-Brotbox zu einer nachhaltigen Behandlung des Themas im Unterricht anregen. Ein Paradebeispiel dafür ist die GGS Hand in Bergisch Gladbach. Viele weitere Grundschulen aus dem Kreisgebiet gehen dabei genauso engagiert vor.
Zudem trägt die Bio-Brotbox zur Müllvermeidung und Rohstoffeffizienz bei, da die Kinder ihr Frühstück jeden Tag in der selben Dose mitbringen. 
Im Jahr 2014 erreicht die Bio-Brotbox 2.886 I-Dötzchen, in 87 Klassen in 65 Grund- und Förderschulen des Rheinisch-Bergischen Kreises.

Inhalt der Bio-Brotbox
Alle Lebensmittel der Bio-Brotbox sind in Bio-Qualität. Und darauf können sich die I-Dötzchen freuen: 2 Scheiben Brot, Tee, Käseecke, Puten-Streichwurst, Müsliriegel, Müsli, Weinbeeren, Schokogetränk. Zum Verstreichen ist zusätzlich noch ein kleines Holzmesser beigelegt. Das Brot steuert beispielsweise die Mühlenbäckerei von Andreas Scherbarth bei – über 10.000 Scheiben für alle Schachteln im Rheinisch-Bergischen Kreis und in Leverkusen. 
Ein der Box beigelegtes Schreiben informiert Eltern und Kinder über die Aktion und die Bedeutung von gesunder Ernährung und Frühstück.
Partner der Bio-Brotbox, Packaktion & Verteilung 
Viele Partner ziehen an einem Strang. Die Organisation und Koordination liegt beim Naturgut Ophoven. Der Rheinisch-Bergische Kreis hilft bei der Suche nach Sponsoren und beim Packen. Mehr als 40 Unternehmen und Institutionen unterstützen die Aktion derzeit finanziell und mit Waren.

Die Bio-Brotbox wird am Donnerstagvormittag, den 28. August, im Kreishaus durch Mitarbeiter und Azubis des Rheinisch-Bergischen Kreises, des Naturguts Ophoven und Schülern des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums gepackt. Von den Städten und Gemeinden werden die gesunden Leckereien abgeholt und am Freitag, den 29. August, in den Grundschulen verteilt.

Geschichte der Bio-Brotbox
Die Bio-Brotbox wurde im Jahr 2002 von der damaligen Verbraucherschutzministerin Renate Künast ins Leben gerufen. 2014 werden in der Bundesrepublik, Österreich und Luxemburg 180.420 Bio-Brotboxen an die Kinder verteilten. In Deutschland bekommt damit ein Viertel aller Erstklässler die gesunde Dose. 
Im Rheinisch-Bergischen Kreis wurden 2007 die ersten Bio-Brotboxen an Erstklässler verteilt. Initiator war damals wie heute das Naturgut Ophoven.

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Integrationsrat will Budgethoheit zurückerlangen

25 August 2014 von Darian Lambert

integration-400Der Integrationsrat kann sich nach der Gemeindeordnung NRW mit allen Angelegenheiten der Stadt befassen. Vorrangig kümmert er sich um Handlungsfelder, die sich aus dem Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft ergeben. Die Mitglieder des Integrationsrates kritisieren nun offen, dass Ihnen Stadt und Verwaltung die Arbeit schwer machen. 

Das im Jahr 2009 beschlossene Integrationskonzept umfasst 83 Maßnahmen um die Integration in Bergisch Gladbach zu fördern. Seit dem Jahr 2010 werden von der Stadt hierfür 50.000 € jährlich bereitgestellt. Das Land NRW finanziert sogar mit einem hohem Anteil dieser Summe durch Fördermittel. Was auf den ersten Blick gut erscheint wir entpuppt sich als Trugschluss bei genauem Hinsehen. Der Bergisch Gladbacher Integrationsrat wird augenscheinlich stiefmütterlich behandelt von der Stadt. Er verfügt über ein gedeckeltes Budget von 7.500 € (bis 2010 sogar nur 5500 €) pro Jahr. Hieraus sollen alle seine Projekte und auch alle Sitzungs- und Mandatsentschädigungen z.B. Verdienstausfall, Kilometergeld, Parkgebühren oder Kosten für Haushaltshilfe oder Kinderbetreuung) finanziert werden.

„Ich bin erschüttert wie die Stadt den Integrationsrat in der Vergangenheit knebeln konnte. Der neue Integrationsrat hat sogar 8-10 verschiedene Arbeitskreise. Er nimmt seine Aufgabe sehr ernst und seine Mitglieder zeigen sich äußerst engagiert. Eigene Projekte kann er kaum finanziell stemmen, da er in seinem Budget so hart beschnitten wurde. Das ist für mich ganz klar rechtswidrig. Die Gemeindeordnung sagt, dass dem Integrationsrat die zur Erledigung seiner Aufgaben erforderlichen Mittel zur Verfügung zu stellen sind. Der Stadtrat kann hierfür einen Rahmen nach Anhörung des Integrationsrates festlegen. Sitzungsgelder und Co. dürfen die Arbeit des Integrationsrates jedoch nicht gefährden oder das gesamte Budget verhaften.“ – erklärt Stadtrat Frank Samirae, der sich auch als Mitglied im Integrationsrat engagiert.
 
Auch der Gründungsvater des Integrationsrates, Klaus Farber ist erschüttert von der unsäglichen Praxis: „Was mich am meisten ärgert ist, dass wir auf der einen Seite um ein paar hundert Euro kämpfen und Anträge sogar zurückziehen, weil kein Geld da ist und auf der anderen Seite über 10.000 € an die Stadt zurückgegeben werden. Damit entsteht sogar der Eindruck, dass der Bedarf garnicht so groß wäre. Dieses Spiel geht jetzt schon fünft Jahre so.“ führt Klaus Farber aus.

Auch für die 83 Maßnahmen des Integrationskonzeptes wurden die insgesamt 200.00  € sehr ungewöhnlich verwendet. Von 2010 bis 2013 (4 Jahre) wurden 118.789,06 ausgegeben, davon 99.700,-€ für den Azubi Stammtisch (84 % aller Ausgaben) und 19.089,-€ für ca. 10 Maßnahmen (von 83 beschlossenen Maßnahmen). 81.210,94 wurden nicht ausgegeben. In den letzten 5 Jahren (2010 bis 2014) wurden für den Azubi-Stammtisch sogar 129.268,-€ ausgegeben.

Für Frank Samirae und Gründungsvater Klaus Farber ist klar: Der Integrationsrat selbst muss die Budgethoheit zurückerlangen. Die Verwendung der jährlichen Mittel von 50.000,00 € für Integrationsmaßnahmen soll in Zukunft gemeinsam mit Stadtverwaltung und Integrationsrat geplant und beschlossen werden. Die Verhältnismäßigkeit der Mittelverwendung und Nichtverwendung der geförderten Mittel ist für beide nicht nachvollziehbar.

„Gleichzeitig soll die Stadt uns hier für den Integrationsrat ein ausreichendes Budget zur verfügung stellen. Hierzu werden wir dem dem Rat einen neuen Budgetvorschlag unterbreiten. Ich würde es auch sehr begrüßen, wenn Sitzungsgelder und Co. heraus nicht bezahlt werden, da sonst eine Budgetplanung fast unmöglich ist. Der Entschädigungsanspruch der Mitglieder des Integrationsrates ist der gleiche wie der der Stadträte und Sachkundigen Bürger. Es handelt sich doch nicht um Menschen zweiter Klasse hier. Daher sollten wir hier fair sein und genauso abrechnen.“ – schließt Samirae.

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32-Jährige prallt in geparkte Pkw – hoher Sachschaden

23 August 2014 von Darian Lambert

Weil ihr während der Fahrt nach eigenen Angaben schwarz vor Augen geworden ist, hat gestern (21.08.14) eine 32-Jährige aus Leverkusen einen Unfall mit hohem Sachschaden verursacht. Die 32-Jährige fuhr gegen 21:00 Uhr auf der Hauptstraße in Richtung Höhestraße, als sie plötzlich nach rechts steuerte und mit ihrem Opel Zafira in einen geparkten Pkw prallte. Durch die Wucht des Aufpralls wurden zwei weitere geparkte Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen. Insgesamt entstand ein Sachschaden von geschätzt 27000,- EUR. Der Opel war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Die Leverkusenerin kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

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Bild: Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis

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Westen mahnt Putin wegen Urheberrechtsverletzung ab

22 August 2014 von B. J.

Abgemahnt: Vladimir Putin

Abgemahnt: Vladimir Putin

Nach tagelangem Hin und Her um den russischen Hilfskonvoi schickte Putin heute Lastwagen über die ukrainische Grenze – ohne Erlaubnis aus Kiew und ohne das Rote Kreuz. Humanitäre Hilfe sei jedoch vom Westen urheberrechtlich geschützt, greift Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen Russland scharf an. Beispiele westlicher humanitärer Hilfe hätte es in den letzten Jahrzehnten zur Genüge gegeben, von Afghanistan über den Irak nach Syrien bis hin zu Libyen. Rasmussen weiter in einem angekündigten BILD-Interview: „Wir sehen eine starke russische Beteiligung an der Destabilisierung der Situation in der Ost-Ukraine […] Zumindest ist klar, dass die Russen sich ihre Optionen offen halten, weitere Interventionen in der Ukraine eingeschlossen. Die EU und andere internationale Organisationen müssen die Ukraine jetzt dabei unterstützen, ihre Wirtschaft auf Vordermann zu bringen.“

Barack Obama fordert, Putin solle endlich einsehen: „Wenn jemand in dieser Welt Staaten destabilisiert, die sich renitent gegen eine wirtschaftliche Zusammenarbeit zeigen, und aus dem folgenden Machtvakuum wirtschaftliche Vorteile zieht, dann sind wir das.“ Kanzlerin Angela Merkel hat bereits den baltischen Staaten den Beistand der Nato versprochen. Auch hier gelte das Alleinstellungsrecht des Westens.

Fotos: Фотографы Путина, Russian Presidential Press and Information Office

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