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Börse aktuell: Einmalige Gelegenheit am Devisenmarkt

26 August 2013 von Darian Lambert

von Dimitri Kummer und Frank Samirae

Der Dax ist stärker als der Dow Jones! Das gilt zumindest für die letzte Woche. Und das obwohl der Euro gegenüber dem Dollar verloren hat. Die Newslage in Europa scheint sich allgemein aufzuhellen. Trotzdem haben Anleger auch wieder in Gold und Silber investiert und diese auf neue Zwischenhochs befördert. Solangsam scheint die Sommerpause zu Ende zu sein.

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Was passiert, wenn alle auf einmal den sicheren Hafen verlassen wollen
Vor fast zwei Jahren hat die Schweizer Nationalbank (SNB) angekündigt, den damals immer stärker werdenden Franken mit einer Untergrenze für den Euro bei 1,20 EUR/CHF in seinem Höhenflug aufzuhalten. Ein Zeugnis, welches man den Währungshütern in Bern jetzt ausstellen kann, rechtfertigt ganz klar die Note Eins, denn bis auf kleine Ausflüge innerhalb eines Handelstages hat der Euro diese Marke zu keinem Zeitpunkt signifikant nach unten durchbrochen.

Selbst als die Euro-Krise im Sommer vergangenen Jahres durch massiv steigende Anleihezinsen für italienische und spanische Staatspapiere, immer weiter fallende Wachstumsraten und mehreren notwendigen Rettungspaketen für Griechenland eskalierte, konnte die SNB den Kampf gegen die Triebkräfte des Devisenmarktes für sich entscheiden.

Zunehmend positive Nachrichten aus der Eurozone
Bis heute, ein Jahr nach dem vermeintlichen Höhepunkt der Euro-Krise, hat sich die Situation, die maßgeblich für die Flucht in den sicheren „Schweizer Hafen“ verantwortlich war, weitestgehend entspannt. Die zu zahlenden Zinsen für die so genannten Peripherie-Staaten liegen zwar noch auf einem, wenn auch berechtigt höherem Niveau, aber von ihren Rekordständen nahe bei sieben Prozent sind sie weit entfernt.

Die Wirtschaft in der Eurozone ist im zweiten Quartal nach sechs Verlustperioden endlich mal wieder gewachsen. Italien und Spanien befinden sich zwar noch in der Rezession, aber die Talfahrt der Wirtschaften beider Länder hat sich entschleunigt. Fortschritte, was die Wettbewerbsfähigkeit unter anderem durch gesunkene Lohnstückkosten angeht, wurden in nahezu allen Problemländern gemacht. Über neue Pakete oder gar Schuldenschnitte für Griechenland wird zwar wieder diskutiert, aber solche Nachrichten werden allenfalls noch von den Finanzmärkten zur Kenntnis genommen.

Rückschläge in der Eurokrise bleiben der Risikofaktor
Es ist die völlig zu Recht noch angebrachte Skepsis der Marktteilnehmer über ein mögliches Ende der Euro-Krise ohne Gefahr von Rückschlägen. Deshalb sind sie noch nicht gewillt, den sicheren Hafen ohne Wenn und Aber zu verlassen. Aber die Tendenz im Währungskurs EUR/CHF ist auch mit dem Blick auf den Chart der vergangenen Monate klar abzulesen. Der Rückfall des Euro in Richtung Untergrenze endete immer weiter weg von eben dieser Marke. Zuletzt machte die Gemeinschaftswährung bei „nur noch“ 1,2250 EUR/CHF halt. Daraus erwächst in meinen Augen weiteres Potenzial für einen in naher Zukunft wieder schwächeren Franken.

Schweizer Franken könnte bis zum Jahresende auf 1,30 EUR/CHF steigen
Allerdings ist beim Schweizer Franken keine Talfahrt in ähnlichem Ausmaß zu erwarten. Zwei Gründe sprechen dagegen. Zum Einen wird die SNB in die Stärke der Fremdwährungen, auch des Euro hinein, ihre Devisenbestände verringern, was eine schnelle Abwertung des Franken verhindert. Zum anderen – zwar noch nicht heute und auf diesem Niveau – wird die Schweizer Notenbank über mögliche restriktive geldpolitische Maßnahmen bis hin zu Zinserhöhungen nachdenken, um so eine mögliche Blasenbildung bei den Immobilienpreisen zu verhindern.

Die einmalige Gelegenheit am Devisenmarkt
Genug Potenzial also, so dass sich die Geduld derer, die schon seit Monaten in Richtung Abwertung der Schweizer Währung positioniert sind, auszahlt. Diese Geduld wurde und wird im Übrigen mit einem so genannten „Carry“, also Gutschriften aufgrund der Zinsunterschiede während der Haltedauer einer Long-Position im EUR/CHF jeden Tag belohnt.

Langfristig betrachtet – wohlgemerkt nicht in den nächsten zwölf Monaten – ergibt sich mit Blick auf die oben schon erwähnten Kurse von 1,60 EUR/CHF vor dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 eine mögliche Renditechance auf rund 40 Rappen mit einem Verlustrisiko von gerade einmal guten drei Rappen, wenn die Untergrenze hält – ein Verhältnis von 13:1. Viel Raum nach unten, um so der vermeintlich sicheren Untergrenze noch näher zu kommen, sehe ich aktuell nicht.

 

Aktientipp

Weiterhin halten wir an unserem Aktientipp vom 4 Juli 2013 fest. Die Nestlé Aktie ist ein fundamental betrachtet sehr stabiler Wert mit geringem Risiko. Der Wert steigt seit Jahren konstant und schüttet derzeit 3,47% Dividende aus. Glücklicherweise steckt der Wert derzeit in einer Korrektur, welche ihn auf ein Potentielles Kauflevel ab 57 CHF drücken könnte. Aktuell stehen wir bei 62,10 CHF. Ab 57 CHF können erste Positionen aufgebaut werden. Es handelt sich um eine Chance langfristig zu investieren.

nestle11-08-2013

 

 

Risiko-Hinweis und Haftung

Jedes Investment in Aktien ist mit Risiken behaftet, teilweise hochspekulativ und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Wir halten die Artikel, Empfehlungen, Charts und Tabellen für verlässlich, jedoch können wir keine Garantie für Richtigkeit und Aktualität übernehmen. Die Inhalte auf “GL AKTUELL” sind nach bestem Gewissen verfasst. Wir halten unsere Quellen für verlässlich, aber auch hier können wir keine Garantie auf Richtigkeit und Aktualität geben. Die Artikel auf  “GL AKTUELL” stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Die Informationen geben lediglich einen Einblick in die Meinung der Redaktion.

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Demo gegen Innenminister Friedrich: Protest in Bergisch Gladbach

15 August 2013 von Darian Lambert

Der Protest formiert sich – langsam aber beständig

demo-prismBundesweit demonstrieren Tausende gegen Prism. Der Skandal geht in die achte Wochen-Runde. Am heutigen Donnerstag fand eine Demonstration gegen die ausufernde Geheimdienst-Überwachung statt. Bundesweit finden unter dem gemeinsamen Motto „#StopWatchingUs“ Straßendemonstrationen statt, um gegen Späh-Programme wie „Prism“ von der NSA und „Tempora“ vom britischen Geheimdienst GCHQ zu protestieren. Bürger der Stadt Bergisch Gladbach und der Occupy-Bewegung hatten zu der Kundgebung vor dem Bergisch Gladbach Rathaus aufgerufen. Die Bewegung richtet sich gezielt gegen Missstände. Sie wirft Friedrich zu wenig Transparenz in der NSA-Spähaffäre und auch in der NSU-Affäre vor.

„Der in die Kritik geratene Minister Friedrich kündigte sich erst 48 Stunden vor seinem Besuch in Bergisch Gladbach  an. So wollte man wahrscheinlich verhindern, dass sich Protest formieren kann. Dies ist allerdings nicht gelungen. Wir haben sofort mobil gemacht und es ist uns gelungen ein Zeichen zu setzten, mit einer kleinen Demonstration.“ – berichtet Frank Samirae, ein Bergisch Gladbacher Unternehmer aus der IT-Branche. „Es kann nicht sein, dass in großem Stil die Bürger ganz legal ausspioniert werden, das gilt übrigens auch für die Deutsche Wirtschaft. Hier wird gezielt Wirtschaftsspionage betrieben. Hinzu kommt noch eine skandalöse US-Patentstrategie im Softwarebereich, welche unsere Unternehmen Jahr für Jahr Milliarden an Mehrkosten verursacht. Da der Innenminister mit der Lage nicht fertig wird oder fertig werden will, wurde übrigens auch Wolfgang Bosbach mit dieser Sache nun betraut. Ich kann nur hoffen, dass er begreift, dass es wirklich ernst ist.“ – so Samirae weiter.

Bereits letzten Monat haben sich mehrere Protestbündnisse organisiert. Das Projekt „Stop Surveillance“ wurde vom Bürgerrechtsverein Digitale Gesellschaft mittels eines offenen Briefs initiiert, in dem sich die Unterzeichnenden „gegen jede Form anlassloser und unverhältnismäßiger Überwachung“ aussprechen. Der offene Brief dient auch als eine Art Petition, kann also von jedem unterschrieben werden. Zu den ersten Unterzeichnern zählen neben Personen wie dem Internetaktivisten Jacob Appelbaum, zahlreiche Organisationen wie die Electronic Frontier Foundation und die deutschen Verbraucherschutz-Verbände.

„Wir fordern gegen Überwachungstechnologien gesetzliche Regelungen und Kontrollmechanismen, denn nur diese schützen die Bürger. Wir wollen ein klares Bekenntnis zur Privatsphäre und einen starken Datenschutz.“ – kommentiert Wilfried Obst von Occupy Cologne und führt aus: „Es war allen Beteiligten und auch der Polizei klar, dass wir so kurzfristig nicht mehrere hundert Menschen mobilisieren können. Dennoch ist es wichtig zu zeigen, dass es so nicht weiter geht.“

Die Demonstation verlief wie geplant ruhig und friedlich. Es kamen Basismitglieder der Kölner Piratenpartei, der Bergisch Gladbacher Linken, der Occupy Bewegung sowie einige parteilose Bürger. „Wenn der Innenminister die Deutsche Wirtschaft und die Bürger nicht vor Spionage schützen will, oder mangels Sachverstand nicht kann, so möge er zurücktreten. Im Zweifel helfen wir Ihm beim Rücktritt.“ – schließt Frank Samirae.

 Fotos: Peter Klahm & Frank Samirae

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#‎StopWatchingUs‬ Demonstration in Bergisch Gladbach

14 August 2013 von Darian Lambert

stopwatchingus#‎StopWatchingUs‬: Demonstration in Bergisch Gladbach, Donnerstag den 15. August 2013, 14.00 – 16.00 Uhr. Konrad-Adenauer Platz. Die polizeilich angemeldete Demo will nicht nur ein Zeichen gegen ‪#‎PRISM‬, ‪#‎Tempora‬, Utah Data Center und Co. setzen, sondern auch ein Zeichen gegen die Ausweitungen der Überwachung in Deutschland. Innenminister Hans-Peter Friedrich trägt dafür die Verantwortung. Die Geheimdienste und Spionage-Unternehmen greifen auf unsere Mails, Chats, Privatnachrichten, auf Kaufverträge im Internet, Passwörter, Telefongespräche und vieles mehr zu. Über unsere Daten können wir so nicht mehr selbst bestimmen. Meinungsfreiheit und Privatsphäre sind bedroht. Dagegen wollen wir protestieren: Stop watching us!

Wir fordern gegen Überwachungstechnologien gesetzliche Regelungen und Kontrollmechanismen, denn nur diese schützen die Bürger. Wir wollen ein klares Bekenntnis zur Privatsphäre und einen starken Datenschutz. Geh mit uns am 15. August vor dem Rathaus demonstrieren auf auf dem Konrad Adenauer Platz und fordere ein Ende der Überwachung!

Link zur Veranstaltungsseite:
https://www.facebook.com/events/509350909134679/?context=create

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Bauberatung Bergisch Gladbach – Beratung macht Bauen leichter als gedacht

13 August 2013 von Darian Lambert

bauberatungDie Experten der Stadt Bergisch Gladbach beraten Sie, damit bei Ihrem Baugesuch nichts schief geht.

Um den ratsuchenden Bürgerinnen und Bürgern bei der Verwirklichung ihrer Baugesuche eine zentrale und kompetente Anlaufstelle anzubieten, wurde die Bauberatung eingerichtet. Die Erledigung der notwendigen Formalitäten vor Baubeginn wird erheblich erleichtert und das folgende Genehmigungsverfahren beschleunigt.

Das Aufgabenspektrum der Bauberatung umfasst insbesondere

  • Beratung von Bauherren zur bauplanungs- und bauordnungsrechtlichen Zulässigkeit der gewünschten Bauvorhaben
  • Prüfung und Entscheidung über beantragte planungsrechtliche Vorbescheide
  • Beratung zur Vollständigkeit von Bauanträgen
  • Lotsenfunktion bei der Klärung spezieller Fragestellungen aus Bereichen des öffentlichen Baurechts

Die Bauberatung der Stadt Bergisch Gladbach ist kostenlos.
Die Mitarbeiter/innen stehen Dienstangs und Donnerstags zwischen 8:30 Uhr und 12:30 Uhr in den Zimmern 221+222, Rathaus Bensberg (2. OG) gerne zur Verfügung.

Anschrift:
Rathaus Bensberg
Wilhelm-Wagener-Platz
51429 Bergisch Gladbach

Sie erhalten Rat zu allen Baurechts- und Verfahrensfragen schon im Vorfeld der Antragstellung. In der Bauberatung können Sie sich über alle erforderlichen Formalitäten erkundigen und die Genehmigungsfähigkeit Ihres Vorhabens einschätzen lassen.
Nicht Gegenstand der Bauberatung sind:
Fragen der Wohnungsbauförderung, der Denkmalpflege, der Finanzierung, des Steuerrechts, der technischen Ausführung, dem Grundstückskauf oder -verkauf, der Vermittlung von Entwurfsverfasserinnen/Entwurfsverfassern (Architekt.), usw.; diese Themen fallen nicht in den Zuständigkeitsbereich des Referats Bauordnung.

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Fahndung nach Vergewaltigern in Bergisch Gladbach

05 August 2013 von Darian Lambert

Am 16.07.2013, gegen 21:15 Uhr, wurde eine 24-jährige Frau im Bereich Am Birkenbusch/Senefelderstraße in Bergisch-Gladbach von zwei bislang unbekannten Tätern überfallen. Sie zerrten die 24-Jährige in das Gebüsch vor einem Firmengebäude und vergewaltigten sie. Nach der Tat flohen die Täter in unbekannte Richtung.

Kombo-PhantomfotosDie bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass die beiden Täter die junge Frau möglicherweise bereits einige Zeit zu Fuß verfolgt hatten. Die 24-Jährige war zu Fuß aus Richtung Gronauer Waldweg über die Straße Am Birkenbusch in Richtung Senefelderstraße unterwegs. Bereits auf der Straße Am Birkenbusch hatte sie männliche Stimmen hinter sich wahrgenommen. Weil sie selber aber telefonierte, maß sie dem keine Bedeutung bei. An der Ecke Am Birkenbusch/Senefelderstraße fielen dann die beiden Unbekannten über sie her. Ihr Telefonat hatte sie zu diesem Zeitpunkt gerade beendet. Das Opfer erlitt bei der Tat u.a. diverse Hämatome.

Die Männer können wie folgt beschrieben werden:

Beide hatten südländisches Aussehen, waren 35-45 Jahre alt und von kräftiger Statur. Sie hatten kurze schwarze Haare und unterhielten sich in einer unbekannten Sprache. Bekleidet waren die beiden mit dunklen Hosen und Sportschuhen, wobei die Schuhe eines Täters zum Teil rot abgesetzt waren. Einer der Täter trug ein helles T-Shirt mit einem Marken-Logo. Der zweite Täter war mit einem schwarzen T-Shirt bekleidet. Auffällig war eine Narbe bzw. ein Grübchen am Kinn eines der Männer.

Mit Hilfe des Landeskriminalamtes wurden zwischenzeitlich Phantombilder erstellt, die die beiden Tatverdächtigen zeigen.

Die Polizei RheinBerg fragt daher: „Wer kann Angaben zur Tat oder zu den beiden abgebildeten Personen machen?

Hinweise bitte an die Polizei RheinBerg unter 02202 205-0.

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Falkonection präsentiert sein neues Video zu „Living for today“

31 Juli 2013 von Darian Lambert

livn-f2dDer Bergisch Gladbacher Künstler Falkonection präsentiert sein neues Video zu „Living for today“ feat. Sista Root und Sin Dread aus dem aktuellen Album „El Amansador“ (siehe auch Interview von GL Aktuell im April 2013). Falkonection auch bekannt als “El Amansador”, ist ein in Granada (Spanien) geborener Rapper. Er nutzt seine Erfahrung in Rap-Freestyle / Reggae und formt diese zu seiner eigenen Stilrichtung dem REGGAERAP.

Sein brandneues Video präsentiert er der Netzgemeinde auf Youtube:

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Neuer Vertrag zur Außenwerbung – neue Wartehäuschen für die Buskunden

31 Juli 2013 von Darian Lambert

Der Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Verkehr hat in seiner Sitzung vom 30. April 2013 den Beschluss gefasst, die Werberechte für die städtischen Buswartehallen und für Großflächenplakatierung neu zu vergeben. Wichtigste Vereinbarung dabei: Der Vertragspartner hat sich verpflichtet, der Stadt Bergisch Gladbach neue „Bushäuschen“ zur Verfügung zu stellen, von denen nun das erste installiert ist und der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll.

Warum werden die Wartehallen ausgetauscht?
Die bisherigen Wartehallen im Stadtgebiet Bergisch Gladbach gehörten bis auf wenige Ausnahmen nicht der Stadt, sondern wurden vor rund 20 Jahren von der Kölner Außenwerbung GmbH (KAW) im Rahmen eines Vertrages zwischen der Stadt und der KAW errichtet. Gleichzeitig wurde in diesem Vertrag vereinbart, dass die KAW berechtigt war, in den seitlichen Vitrinen der Wartehallen Werbeplakate aufzuhängen.

Im Rahmen der Neuausschreibung der Werberechte (Eine Verlängerung des bisherigen Vertrages war aus vergaberechtlichen Gründen nicht möglich)  hat die Stadt nun ab 2013 für die Laufzeit von 15 Jahren einen Vertrag mit der Fa. Ströer/DSM als neuem Werbepartner abgeschlossen.

In diesem Vertrag wurde u.a. vereinbart, dass die in den 90er Jahren durch die KAW aufgestellten, mittlerweile größtenteils maroden Wartehallen abgebaut und komplett durch die Fa. Ströer/DSM ersetzt werden, wobei der Vertragspartner als Eigentümer der neuen Wartehallen auch für die Wartung, Reinigung und Sicherheit zuständig ist.

Wieviele Wartehallen werden insgesamt ausgetauscht? Bis wann ist der Austausch der Wartehallen voraussichtlich abgeschlossen?
Insgesamt werden 103 Wartehallen im gesamten Stadtgebiet bis Ende des Jahres ausgetauscht.

Was kostet der Austausch der Wartehallen die Stadt?
Die Stadt zahlt der Fa. Ströer/DSM für den Austausch der Wartehallen kein Geld, vielmehr wurde im ab 01.01.2013 gültigen Vertrag dem Werbepartner das Recht eingeräumt, in den seitlichen Vitrinen werben zu dürfen.

Darf die Fa. Ströer/DSM  in den neuen Wartehallen für Alkohol bzw. Zigaretten werben?
Nein! Mit dem neuen Werbepartner konnte eine Vereinbarung dahingehend getroffen werden, dass das seit Jahren in verschiedenen Ausschüssen der Stadt immer wieder geforderte und beschlossene Werbeverbot für Tabak und Alkohol (mit Ausnahme von Bier) nun endlich umgesetzt wird.

Warum werden neben den Wartehallen vorerst provisorische Haltestellenschilder aufgestellt?
Nicht Bestandteil der Ausschreibung waren weitere Ausstattungselemente wie Haltestellenschild oder Haltestellenmast. Diese werden durch die beiden Verkehrsunternehmen Kraftverkehr Wupper-Sieg (Wupsi) bzw. Regionalverkehr Köln in einem einheitlichen Design, angepasst an das Design der Wartehallen, ebenfalls an nahezu allen Bushaltestellen im Stadtgebiet Bergisch Gladbach sukzessive erneuert. Da der Ersatz dieser Elemente sinnvollerweise erst nach der Erneuerung der Wartehallen stattfinden wird, ist es erforderlich, während der Übergangsphase das nach der Straßenverkehrsordnung erforderliche Haltestellenschild provisorisch aufzustellen.

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Facebook Fahndungserfolg: Beide Schläger identifiziert

31 Juli 2013 von Darian Lambert

Die Meldung der Polizei Köln verbreitete sich in Köln und auch bei uns über GL Aktuell im Rheinisch Bergischen Kreis wie ein Lauffeuer. Allein die Veröffentlichung bei GL Aktuell haben binnen 24 Stunden ca. 2500 Internetnutzer gelesen. So gelang der Polizei ein schneller Fahndungserfolg. Die beiden jungen Männer, nach denen die Polizei seit gestern morgen (30. Juli) mit einem Foto gefahndet hat, sind identifiziert. Einer der Gesuchten (18) hat sich inzwischen auf einer Kölner Polizeiwache, wahrscheinlich durch den medialen Druck seines Bildes in den sozialen Netzwerken, gestellt. Er ist bereits bei der Polizei bekannt. Er bestreitet die Tat. Sein Mittäter (16) ist zurzeit noch im Urlaub.

Den beiden jungen Männern wird vorgeworfen, in der Nacht zum 30. Mai zwei Diskobesucher in Köln-Vogelsang brutal zusammengeschlagen zu haben. Die Telefone bei der Polizei standen nicht mehr still, nachdem das Foto über Online-Medien den Weg in die sozialen Netzwerke gefunden hatte.

www.koeln.polizei.nrw.de

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Wenn die Arbeit krank macht

29 Juli 2013 von Darian Lambert

Zeitdruck, neue Technik, ausufernde Wochenendarbeit und Überstunden. Viel Stress – wenig Prävention!
Tagung: 17.–19. September 2013, Leipzig

Ständige Erreichbarkeit, befristete Arbeitsverträge, steigender Leistungs- und Zeitdruck sind einige der Faktoren, die zu Stress und vielfach zu psychischen Erkrankungen führen. Und es betrifft viele: rund 44 Prozent der Beschäftigten fühlen sich häufig oder oft nach der Arbeit leer und ausgebrannt. Bei denen, die häufig unter großem Zeitdruck arbeiten müssen, sind es sogar 75  Prozent. Das ergab eine repräsentative Befragung zum DGB Index Gute Arbeit 2012. 
Zu diesem Ergebnis kommt auch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA), die für ihren Stressreport Deutschland 2012 fast 18.000 Arbeitnehmer bundesweit zu psychischen Anforderungen, Belastungen und Stressfolgen befragt hat. Demnach sind 43 Prozent der Befragten davon überzeugt, dass ihr Arbeitsstress in den vergangenen zwei Jahren zugenommen hat. Und jeder zweite Arbeitnehmer arbeitet unter einem enorm starken Termin- und Leistungsdruck.
Diese Ergebnisse bestätigen, dass der Arbeitsschutz in jeder Hinsicht in den Betrieben stark vernachlässigt wird: Nur insgesamt 9 Prozent der Beschäftigten wurden im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung in ihr gefragt, ob sie sich bei ihrer Arbeit z.B. einem Übermaß an Arbeitsmenge und Arbeitsintensität, Zeitdruck oder problematischem Führungsverhalten ausgesetzt sehen.
Dabei steht fest, dass Stress krank macht: Experten gehen aufgrund von Erhebungen davon aus, dass rund 60 Prozent unter Beschwer den wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Rückenschmerzen leiden. In vielen Betrieben ist der Arbeitsschutz, insbesondere bei psychischen Belastungen, nach wie vor mehr als lückenhaft.

Während der dreitägigen Tagung entwickeln die Teilnehmer und Veranstalter präventive Strategien. Moderiert wird die Veranstaltung von Matthias Wilke (DTB Kassel). Mit von der Partie sind wieder hochkarätige Referenten und Gäste. Ein Auszug: Annelie Buntenbach, Günter Wallraff, Michaela Böhm, Wolfgang Däubler, Antje Ducki. Die Veranstaltung verzeichnet bereits jetzt einen derart großen Anmeldesturm, dass die Teilnehmer in zwei größeren Hotels untergebracht werden – rekordverdächtig.

Der Arbeits- und Gesundheitsschutz ist der entscheidende Faktor für die Gestaltung der Arbeitswelt und muss als solcher auch Anwendung finden. Nötig sind deshalb klare Regeln für Betriebs- und Dienstvereinbarung, die bei der Tagung erarbeitet werden. Wir werden praxisorientierte Lösungen vorgestellt die aufzeigen, wie man arbeitsbedingte Belastungen in den Griff bekommt.

Anmeldung:
 http://www.soliserv.de/seminare/dtb-Forum_Berlin_2013/FAX-Anmeldung-8.dtb-Forum_November_2013.pdf

weitere Infos unter:
http://www.dtb-kassel.de/

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Börse Aktuell: Vola voraus?

28 Juli 2013 von Darian Lambert

von Dimitri Kummer und Frank Samirae

Nachdem sich der deutsche Leitindex zum Wochenstart stabil präsentieren konnte und die 8.400er Region anlief, schwächelten die Bullen zum Wochenausklang und der DAX geriet unter Druck. Zwar tradet der DAX weiter in seinem Aufwärtstrendkanal, aber ein Verkauf in Richtung der unteren Aufwärtstrendkanalbegrenzung und somit in den Bereich des derzeitigen Zweiwochentiefs um 8.130 und darunter in die Region der Hochs der letzten Juni-Woche um 8.030 / 40 ist wahrscheinlich. Auch für Fibonacci-Trader sind diese Level interessant, verläuft hier doch das 38,2%- und 50%-Korrekturlevel der Bewegung ausegehend vom Juni-Tief zum Juli-Hoch (7.655 – 8.415).

Aber auch fundamental hat die kommende Woche einiges an „Volatilitäts-begünstigendem“ Potential. Es stehen hier zwei ganz entscheidende Events auf der Agenda: einerseits die FED-Sitzung am Mittwoch, den 31.07. und zudem die US Arbeitsmarktdaten NFPs am Freitag, den 02.08. Restriktive Andeutungen seitens der FED oder aber außerordentlich gute NFPs am Freitag beinhalten beide das Potential erneut Spekulationen um ein baldiges Taper seitens der FED anzuheizen (sprich eine Reduktion quantitativer Maßnahmen).

Stimmungswandel auf der Insel führt zur einer Neueinschätzung der britischen Währung
Prinz George Alexander Louis von Cambridge – Nicht nur im Vereinten Königreich haben die Menschen erst auf die Geburt und dann auf den Namen des zukünftigen Thronfolgers hin gefiebert. Gemessen an den Wettquoten war der Name George auch einer der beiden Favoriten, keine ganz so große Überraschung also bei der Bekanntgabe.

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BIP Erwartungen wurden Punktgenau getroffen
Ähnlich gespannt dürften die Investoren rund um den Globus auf die Veröffentlichung der Zahlen zum Wachstum des britischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) gewesen sein. Als diese am Freitagmorgen veröffentlicht wurden, verhielt es sich allerdings genauso wie bei der Namenswahl für den kleinen Prinzen, Überraschungen Fehlanzeige. Die Erwartungen einer um 0,6 Prozent gestiegenen Wirtschaftsleistung auf der Insel zwischen April und Juni wurden auf den Punkt genau getroffen.
Stimmung bei Verbrauchern und in der Industrie auf Mehrjahreshoch 
Auch in Sachen Stimmung sind die Briten aktuell nicht zu unterschätzen, können sie in diesen Tagen neben ihrem neuen Prinzen auch noch einen frischgebackenen Tour-de-France-Sieger und Wimbledon-Gewinner feiern. Führt dies zu einem weiteren Anstieg der Kauflaune auf dem schon jetzt sehr hohen Niveau, könnte das der Stützpfeiler sein, an dem sich die britische Wirtschaft weiter aus der Krise schleicht. Die Einzelhandelsumsätze sind in den vergangenen Monaten kontinuierlich angestiegen und haben damit einen Großteil zum Anstieg der Wirtschaftsleistung beigetragen. Aber neben dem Service-Sektor sind auch alle anderen Bereiche wie Bau, Industrie und Landwirtschaft im abgelaufenen Quartal gewachsen. Das letzte Mal war dies im dritten Quartal 2010 der Fall.

Abwärtspotenzial des Britischen Pfunds vorerst ausgereizt 
Nun wird alles davon abhängen, wie stark das Fundament dieses Stimmungsumschwungs auf der Insel tatsächlich ist. Noch zum Jahreswechsel, als das Königreich knapp an der Rezession vorbeischrammte, versuchten die Experten, darunter die Ratingagenturen, der Internationale Währungsfonds, aber auch ausnahmslos fast alle Ökonomen den Briten Ratschläge mit auf den Weg zu geben, wie sie schneller wieder zu stärkerem Wachstum zurückkehren können. Es scheint allerdings so, dass es auch ohne diese Ratschläge funktioniert und sich das Pfund weiter erholt.

 

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Jedes Investment in Aktien ist mit Risiken behaftet, teilweise hochspekulativ und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Wir halten die Artikel, Empfehlungen, Charts und Tabellen für verlässlich, jedoch können wir keine Garantie für Richtigkeit und Aktualität übernehmen. Die Inhalte auf “GL AKTUELL” sind nach bestem Gewissen verfasst. Wir halten unsere Quellen für verlässlich, aber auch hier können wir keine Garantie auf Richtigkeit und Aktualität geben. Die Artikel auf  “GL AKTUELL” stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Die Informationen geben lediglich einen Einblick in die Meinung der Redaktion.

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