Rösrath. Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am frühen Montagmorgen (27. Oktober) auf der Landesstraße 170 in Rösrath-Forsbach ereignet. Ein 40-jähriger Autofahrer aus Köln verlor aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Wagen und prallte frontal gegen einen Baum. Der Mann wurde dabei lebensgefährlich verletzt.
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Fahrer lebensgefährlich verletzt
Nach Angaben der Polizei war der Kölner gegen 7:00 Uhr auf der Feldstraße (L 170) von Forsbach in Richtung Rösrath-Kleineichen unterwegs, als er plötzlich nach links von der Fahrbahn abkam. Sein BMW kollidierte frontal mit einem Baum am Straßenrand. Durch die Wucht des Aufpralls erlitt der Fahrer schwerste Verletzungen. Er wurde vor Ort von Rettungskräften versorgt und anschließend in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Fahrzeug vollständig zerstört
Das Unfallfahrzeug wurde bei dem Zusammenstoß vollständig zerstört und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf einen mittleren fünfstelligen Betrag beziffert.
Unfallaufnahme und Sperrung der L 170
Zur Klärung der Unfallursache wurde das Verkehrsunfallaufnahmeteam des Polizeipräsidiums Köln hinzugezogen. Die Ermittlungen dauern derzeit an. Während der Unfallaufnahme blieb die L 170 im Bereich der Unfallstelle für etwa vier Stunden vollständig gesperrt. Feuerwehr und Polizei leiteten den Verkehr um.
Bergisch Gladbach. Mit dem Einbruch der kalten Jahreszeit steigt das Risiko von Kohlenmonoxidvergiftungen in Privathaushalten deutlich an. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach warnt eindringlich vor dem gefährlichen Gas, das weder zu riechen noch zu sehen ist – und im schlimmsten Fall tödlich wirken kann.
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Unsichtbare Gefahr aus dem Heizgerät
Kohlenmonoxid (CO) entsteht bei unvollständiger Verbrennung – etwa in Gasthermen, Holzöfen, Kaminen oder Ölheizungen. Wird nicht ausreichend gelüftet, kann sich das Gas unbemerkt in geschlossenen Räumen anreichern. Schon geringe Mengen führen zu Symptomen wie Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit. In höheren Konzentrationen kann Kohlenmonoxid innerhalb kurzer Zeit lebensgefährlich werden.
Feuerwehr mahnt zu besonderer Vorsicht
„In unserer täglichen Arbeit erleben wir immer wieder Einsätze, bei denen Kohlenmonoxidvergiftungen eine Rolle spielen – besonders in den Wintermonaten“, berichtet Jörg Köhler, Leiter der Feuerwehr Bergisch Gladbach. „Es ist wichtig, dass sich die Menschen der Risiken bewusst sind und Maßnahmen ergreifen, um ihre Sicherheit zu gewährleisten.“
Köhler empfiehlt, in jedem Haushalt mindestens einen Kohlenmonoxidmelder zu installieren – idealerweise in der Nähe von Heizgeräten sowie in Aufenthaltsräumen und Schlafzimmern. Die Geräte schlagen Alarm, sobald gefährliche Konzentrationen in der Raumluft erkannt werden. Beim Kauf sollten Verbraucher auf geprüfte Qualität und entsprechende Zertifizierungen achten.
Wartung und richtiges Verhalten im Ernstfall
Neben der Installation von Warnmeldern rät die Feuerwehr, Heizgeräte regelmäßig durch Fachbetriebe warten zu lassen. Nur so kann sichergestellt werden, dass Abgase ordnungsgemäß abgeführt werden und keine gefährlichen Gase in den Wohnraum gelangen.
Wer plötzlich Symptome wie Schwindel, Kopfschmerz oder Übelkeit bemerkt, sollte sofort das Gebäude verlassen, Fenster und Türen öffnen und umgehend den Notruf 112 wählen.
Köln-Ossendorf. Bei einem Verkehrsunfall zwischen einer Kölner Straßenbahn und einem Auto sind am Montagabend vier Menschen leicht verletzt worden, darunter ein dreijähriges Kind. Der Unfall löste einen größeren Rettungseinsatz aus und führte zu Störungen im Straßen- und Bahnverkehr.
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Verbotenes Abbiegen führt zu Zusammenstoß
Nach Angaben der Polizei wollte der Fahrer des Pkw an einer Kreuzung in der Fitzmauricestraße verbotswidrig nach links über die Gleise abbiegen. Dabei übersah er eine herannahende Straßenbahn. Die Bahn erfasste das Auto und schleifte es rund 50 Meter mit.
In dem Fahrzeug saßen zwei Erwachsene sowie ein dreijähriges Kind. Die Mutter, die gemeinsam mit ihrer Tochter auf der Rückbank saß, konnte das Auto nach der Kollision nicht mehr selbstständig verlassen. Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten sie mit technischem Gerät.
Vier Verletzte in Kliniken gebracht
Alle drei Insassen des Autos wurden leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Auch der Straßenbahnfahrer wurde vorsorglich in eine Klinik gebracht, da er einen Schock erlitten hatte. Lebensgefahr bestand bei keinem der Beteiligten.
Ampelanlage beschädigt – Verkehrsbehinderungen
Durch die Wucht des Zusammenpralls wurde das Auto gegen einen Ampelmast gedrückt. Die Ampelanlage an der Fitzmauricestraße wurde beschädigt und musste vorübergehend außer Betrieb genommen werden. Das Unfallfahrzeug wurde später geborgen, während die Reparatur der Ampel vorbereitet wurde.
Während der Bergungs- und Aufräumarbeiten kam es zu Behinderungen im Straßenverkehr. Auch der Bahnverkehr war zeitweise eingeschränkt.
Polizei mahnt zur Vorsicht
Die Polizei erinnert in diesem Zusammenhang daran, Verkehrsregeln im Bereich von Straßenbahngleisen unbedingt zu beachten. Straßenbahnen haben deutlich längere Bremswege als Autos und können Unfälle häufig nicht mehr verhindern. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.
Overath. Im Rheinisch-Bergischen Kreis ist erneut ein Fall von Tularämie (Hasenpest) bestätigt worden. Eine Privatperson entdeckte auf ihrem Grundstück einen offensichtlich kranken Feldhasen und informierte den zuständigen Jäger. Das Tier verendete noch vor Ort und wurde anschließend im Chemischen- und Veterinäruntersuchungsamt untersucht. Die Diagnose: Erneuter Nachweis des Erregers der Hasenpest. Bereits im Juli war in Overath der erste Fall im gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis registriert worden.
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Krankheit trifft vor allem Hasen und Nagetiere – aber auch Menschen gefährdet
Die Tularämie wird durch ein Stäbchenbakterium verursacht und befällt vorwiegend Hasen, Kaninchen und andere Nagetiere. Infizierte Tiere wirken apathisch, verlieren Scheu und Fluchtreflex, zeigen Fieber und eine hohe Atemfrequenz; häufig endet die Erkrankung binnen weniger Tage in einer Sepsis. Bei chronischen Verläufen magern die Tiere stark ab.
Auch Menschen können sich anstecken – insbesondere durch Haut- und Schleimhautkontakt mit infizierten Tieren oder über unzureichend erhitztes Hasenfleisch. Der Erreger ist widerstandsfähig; Einfrieren tötet ihn nicht ab. Zudem können beim Ausnehmen von Hasen belastete Stäube oder Tröpfchen infektiös wirken.
Appell an Jägerinnen und Jäger: Schutzmaßnahmen strikt einhalten
„Wir wissen jetzt, dass Feldhasen besonders in Overath Träger dieses Bakteriums sein können. Alle Jägerinnen und Jäger können sich durch einfache Maßnahmen wie das Tragen von Einmalhandschuhen und Atemmasken beim Entfernen der Eingeweide schützen“, sagt Dr. Thomas Mönig. Dabei sollte „ganz besonders auf Veränderungen an inneren Organen“ geachtet werden.
Symptome beim Menschen
Nach einer Inkubationszeit von zwei Tagen bis zu zwei Wochen können grippeähnliche Beschwerden mit Fieber auftreten – oft begleitet von Erbrechen, Durchfall oder Atemnot. Auch schlecht heilende Hautwunden können ein Hinweis sein. Wer entsprechende Symptome nach Kontakt mit Wildtieren bemerkt, sollte ärztlichen Rat einholen.
Verhaltenstipps für die Öffentlichkeit
Offensichtlich kranke oder tote Hasen nicht berühren und den Fund melden.
Feldhasen, die ohne Scheu am Wegesrand sitzen, keinesfalls anfassen – der fehlende Fluchtreflex kann auf eine Erkrankung hindeuten.
Hunde von kranken oder toten Hasen fernhalten.
Kontakt: Weitere Auskünfte erteilt das Veterinäramt des Rheinisch-Bergischen Kreises unter 02202/13-2815 oder per E-Mail an veterinaer@rbk-online.de
Leichlingen – In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist auf einem Baustellengelände an der Straße Stockberg ein hochwertiger Anhänger gestohlen worden. Der Schaden geht in die mehrere tausend Euro.
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Anhänger samt Werkzeug verschwunden
Nach Angaben der Mitarbeiter der betroffenen Firma wurde der etwa sechs Meter lange Anhänger zuletzt am Mittwochabend gegen 18:00 Uhr gesehen. Als die Baustelle am Donnerstagmorgen um 07:45 Uhr wieder besetzt wurde, war er verschwunden.
Der Anhänger, der erst im Juni 2025 zugelassen wurde und das Kennzeichen EL-SF 168 trägt, diente zur Lagerung von Werkzeug und Materialien. In seinem Inneren befanden sich unter anderem:
eine große Stahlkiste mit Arbeitsutensilien,
ein Flaschenrüttler,
mehrere Rollen Blitzschutzleitung aus Edelstahl.
Polizei ermittelt und sucht Zeugen
Die Polizei hat eine Strafanzeige wegen besonders schweren Diebstahls aufgenommen und den Anhänger zur Fahndung ausgeschrieben.
Wer im Tatzeitraum verdächtige Fahrzeuge oder Personen im Bereich Stockberg bemerkt hat oder Hinweise zum Verbleib des Anhängers geben kann, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg zu melden. Telefon: 02202 205-0
Am Donnerstagmorgen (23.10.) kam es auf der L 101 in Wermelskirchen-Dhünn zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Ein 16-jähriger Fahrer eines Leichtkraftrads kollidierte mit einem Unimog und wurde dabei schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn ins Krankenhaus.
Zusammenstoß Kawasaki – Mercedes
Unfall auf der L 101
Gegen 08:00 Uhr wurden Polizei und Rettungskräfte alarmiert. Laut ersten Erkenntnissen befuhren ein 20-jähriger Unimog-Fahrer und der 16-jährige Motorradfahrer, beide aus Hückeswagen, hintereinander die L 101. Zwischen dem Ortsteil Habenichts und der Einmündung zur L 157 wollte der Unimog-Fahrer nach links auf einen Wanderparkplatz abbiegen.
Leichtkraftradfahrer prallt auf Unimog
Beim Abbiegevorgang kam es zur Kollision: Der Jugendliche verlor offenbar die Kontrolle über sein Zweirad, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf das landwirtschaftliche Fahrzeug auf. Dabei wurde er aufgeladen und anschließend auf die Fahrbahn geschleudert.
Rettungshubschrauber im Einsatz
Der 16-Jährige erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Um eine möglichst schonende Versorgung sicherzustellen, wurde ein Rettungshubschrauber angefordert, der den Verletzten in eine Spezialklinik flog. Die Fahrerin des Unimogs blieb unverletzt.
Straße für zwei Stunden gesperrt
Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf einen unteren vierstelligen Betrag. Beide Fahrzeuge – ein Unimog der Marke Mercedes und ein Leichtkraftrad von Kawasaki – wurden von Angehörigen abgeschleppt. Die L 101 blieb für rund zwei Stunden voll gesperrt.
Ermittlungen laufen
Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
In der Nacht zu Donnerstag (23. Oktober) kam es in Bergisch Gladbach-Heidkamp zu einem Einbruch in einen Rohbau an der Bensberger Straße. Gegen 2:20 Uhr meldeten Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma verdächtige Aktivitäten auf dem Gelände. Die Überwachungskameras zeigten zwei dunkel gekleidete Personen, die sich unbefugt im Gebäudekomplex aufhielten.
Täter offenbar bei der Tat gestört
Als die alarmierte Polizei wenige Minuten später eintraf, waren die Verdächtigen bereits geflüchtet. Im Inneren des Rohbaus fanden die Einsatzkräfte jedoch mehrere Plastiktüten mit geschnittenem Kupfer. Offenbar hatten die Täter das Material bereits zum Abtransport vorbereitet, mussten ihre Beute jedoch zurücklassen – möglicherweise, weil sie von der Sicherheitsfirma oder durch das Eintreffen der Polizei gestört wurden.
Polizei ermittelt wegen versuchten besonders schweren Diebstahls
Das aufgefundene Kupfer wurde als Beweismittel sichergestellt. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen eines versuchten besonders schweren Falls des Diebstahls ein.
Polizei bittet um Zeugenhinweise
Zeugen, die in der Nacht zum Donnerstag verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Bensberger Straße in Heidkamp bemerkt haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.
Die Polizei prüft zudem, ob die Tat im Zusammenhang mit weiteren Kupferdiebstählen in der Region steht. Kupfer ist aufgrund seines hohen Materialwerts immer wieder Ziel von Einbrechern – insbesondere auf Baustellen und unbewohnten Gebäuden.
Der Rheinisch-Bergische Kreis warnt aktuell eindringlich vor betrügerischen Telefonanrufen, bei denen Bürgerinnen und Bürger zu angeblichen Energieberatungen gedrängt werden. In den vergangenen Wochen sind vermehrt Beschwerden über Firmen eingegangen, die mit irreführenden Aussagen und dem Hinweis auf angebliche gesetzliche Änderungen versuchen, Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer zu überrumpeln. Ziel dieser Anrufe ist es, Vor-Ort-Termine zu erzwingen – um dort überteuerte oder völlig unnötige Dienstleistungen zu verkaufen.
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Die Masche ist perfide: Häufig geben sich die Anrufer als offizielle Vertreter von Kommunen oder Eigentümerverbänden aus. Tatsächlich handelt es sich jedoch um kommerzielle Anbieter, die kein Interesse an objektiver Beratung, sondern am schnellen Verkauf haben.
„Eine gute Energieberatung erkennt man daran, dass sie transparent, unabhängig und individuell zugeschnitten ist – nicht daran, wie hartnäckig jemand am Telefon auftritt“, warnt Martin Beulker, Klimaschutzmanager des Rheinisch-Bergischen Kreises.
Kreis rät: Keine Daten preisgeben, Verträge prüfen lassen
Der Kreis empfiehlt, bei solchen Anrufen keine persönlichen Daten herauszugeben und keine Termine zu vereinbaren. Wer bereits einen Vertrag abgeschlossen hat, sollte umgehend die Verbraucherzentrale NRW kontaktieren. Dort kann in einem persönlichen Gespräch geprüft werden, ob und wie der Vertrag widerrufen werden kann.
Seriöse Energieberatung vor Ort
Für alle, die sich wirklich rund um das Thema Energieeffizienz und Sanierung informieren möchten, gibt es im Rheinisch-Bergischen Kreis mehrere seriöse und kostenfreie Anlaufstellen. Dazu gehören die Verbraucherzentrale NRW, das Energieberatungsnetzwerk von :metabolon sowie die Energieberatungsstellen in den kommunalen Rathäusern. Diese Einrichtungen bieten fundierte, neutrale und individuelle Beratung – telefonisch, online oder persönlich vor Ort.
Am Dienstagvormittag (21. Oktober) kam es in Bergisch Gladbach-Frankenforst zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Beethovenstraße. Zwei Menschen wurden dabei verletzt – eine Person schwer. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden.
Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus – zwei Personen verletzt
Gegen 10:45 Uhr meldeten Anwohner über den Notruf eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im fünften Obergeschoss eines siebenstöckigen Gebäudes. In dem Haus sind rund 30 Personen gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Rauch aus einem Dachfenster der betroffenen Wohnung.
Feuerwehr rettet mehrere Personen
Sofort leitete die Feuerwehr unter Atemschutz die Menschenrettung ein. Mehrere Bewohner befanden sich noch im Gebäude, fünf Personen wurden in Sicherheit gebracht. Zwei von ihnen erlitten Verletzungen – eine schwere, eine leichte. Beide wurden vom Rettungsdienst in nahegelegene Krankenhäuser transportiert.
Im Anschluss konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf die Brandbekämpfung. Das Feuer im Wohnraum konnte rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Danach wurden alle Wohnungen des Gebäudes auf Rauchgase überprüft und das Haus umfassend belüftet.
Wohnung unbewohnbar – Bewohner bei Bekannten untergebracht
Durch das Feuer und die Rauchentwicklung wurde die betroffene Wohnung schwer beschädigt und ist vorerst unbewohnbar. Die Bewohner konnten vorübergehend bei Bekannten unterkommen. Alle anderen Wohnungen des Hauses bleiben bewohnbar.
Die Feuerwehr sicherte zudem ein beschädigtes Dachfenster und kontrollierte angrenzende Gebäudeteile. Während des Einsatzes war die Straße in diesem Bereich gesperrt.
50 Einsatzkräfte vor Ort – Ursache wird ermittelt
Insgesamt waren rund 50 Feuerwehrleute im Einsatz, darunter die Feuerwachen 1 und 2 sowie die Löschzüge aus Bensberg und Refrath. Zusätzlich kamen drei Rettungswagen, ein Notarztfahrzeug und mehrere Führungskräfte zum Einsatz.
Zur Sicherstellung des Grundschutzes im Stadtgebiet wurden währenddessen die Einheiten aus Herkenrath und Paffrath/Hand auf die verwaisten Wachen verlegt.
Gegen 13:00 Uhr übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei, die nun die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat.
Am Dienstagvormittag (21. Oktober) kam es in Overath-Brombach zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 20-jährige Frau aus Lindlar verlor gegen 10:30 Uhr auf der Straße Klefhaus die Kontrolle über ihren VW und wurde dabei schwer verletzt.
Verunfallter Pkw VW in Brombach
Nach ersten Ermittlungen der Polizei bog die junge Frau von der Sülztalstraße in Richtung Dürscheid ab. Dabei stieß sie aus bislang ungeklärter Ursache mit den linken Reifen ihres Fahrzeugs gegen den Bordstein einer Verkehrsinsel. Anschließend kam der Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab, rutschte über den Grünstreifen und prallte schließlich frontal gegen einen Baum.
Schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht
Durch die Wucht des Aufpralls lösten die Airbags auf der Fahrerseite aus. Die Fahrerin konnte sich jedoch noch selbst aus dem Fahrzeug befreien. Rettungskräfte versorgten sie umgehend und brachten sie anschließend schwerverletzt in ein Krankenhaus.
Das Fahrzeug wurde stark beschädigt und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme sperrte die Polizei die Straße Klefhaus kurzzeitig.
Polizei warnt vor herbstlichen Straßenverhältnissen
Die Polizei Rhein-Berg nutzte den Vorfall, um Autofahrer an die besonderen Gefahren im Herbst zu erinnern: „Laub, Regen und Nebel können die Fahrbahn extrem glatt machen“, warnt ein Sprecher. Die Polizei rät, das Tempo anzupassen und frühzeitig auf Winterreifen zu wechseln – idealerweise von Oktober bis Ostern. Auch die Profiltiefe der Reifen sollte regelmäßig überprüft werden.