Archiv | Aktuelles

SPD-Exklusivplätze für Wahlkampfstände? – Ordnungsamt und Bürgermeister in Erklärungsnot

SPD-Exklusivplätze für Wahlkampfstände? – Ordnungsamt und Bürgermeister in Erklärungsnot

10 August 2025 von Darian Lambert

Ein brisanter Vorgang wirft schwere Fragen zur Neutralität der Stadtverwaltung im Kommunalwahlkampf 2025 auf. Interne E-Mails belegen: Die SPD Bergisch Gladbach hat sich offenbar mithilfe des städtischen Ordnungsamts besonders attraktive Plätze für ihre Wahlkampfstände gesichert – und dies selbst schriftlich bestätigt.

Symbolbild: Die Gladbacher SPD versuchte offenbar mehrmals die Wahl zu manipulieren

In einer E-Mail vom 21. Juli 2025 schreibt SPD-Stadtmitte-Chef und stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender Dominik Klaas unmissverständlich:

„Als SPD haben wir die benannte Fläche meines Kenntnisstandes nach für nahezu jeden Samstag bis zur Wahl. (…) wird bei einer Partei bei Anzeige eines Infostandes ein Platz zugewiesen.“

Nach Recherchen bezieht sich diese „benannte Fläche“ auf einen Bereich am Eingang zur Fußgängerzone am Konrad Adenauer Platz – einer der begehrtesten Standorte für Wahlkampfstände in der Innenstadt, mit hoher Passantenfrequenz und unmittelbarer Sichtachse in die Einkaufszone.

Diese Aussage steht im direkten Widerspruch zu den geltenden Regeln der städtischen Sondernutzungssatzung, wonach Wahlkampfstände politischer Parteien lediglich anzeigepflichtig sind – ohne jede Möglichkeit einer exklusiven Reservierung. Im Normalfall gilt das „Windhundprinzip“: Wer zuerst kommt, darf zuerst werben.

Bürgermeister beschwichtigt – und widerspricht eigenen Leuten

Der Vorwurf wiegt schwer, denn Bürgermeister Frank Stein (SPD) versuchte wenige Tage später, die Angelegenheit herunterzuspielen. In einem Schreiben vom 28. Juli 2025 erklärte er, es gebe „weder eine (…) Zuweisung noch eine Bevorzugung einzelner Parteien“ und die parteipolitische Neutralität sei gewahrt.

Doch die eigenen Verwaltungsmitarbeiter senden ein anderes Signal:

  • Ute Unrau, Leiterin der Allgemeinen Ordnungsbehörde, deutete in ihrer Korrespondenz an, dass Infostände ohne vollständige Anzeige „leider“ abgebaut werden müssten – eine Drohung, die in der Praxis vor allem kleinere Parteien treffen könnte.
  • Frank Bodengesser, Leiter des Wahlbüros, bestätigte dagegen in einer E-Mail vom 21. Juli, dass es keine Genehmigungen oder Regelungen gebe und sich Parteien selbst einigen müssten.

Die widersprüchlichen Aussagen innerhalb der Verwaltung und die schriftliche Bestätigung der SPD lassen für Beobachter nur zwei Schlüsse zu: Entweder wurden der SPD tatsächlich exklusive Nutzungsrechte eingeräumt – oder sie handelte im Vertrauen auf interne Absprachen, die anderen Parteien verwehrt blieben.

Politischer Sprengstoff vor der Wahl

Die Bürgerpartei GL, deren Infostand am 19. Juli genau an diesem zentralen Standort von SPD-Vertretern beanstandet wurde, spricht von einem „klaren Bruch der Neutralitätspflicht“ und hat beim Bürgermeister Akteneinsicht beantragt, um den Vorgang vollständig aufzuklären. Auch die Kommunalaufsicht des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde eingeschaltet.

„Wenn sich bestätigt, dass hier unter der Hand exklusive Plätze verteilt wurden, ist das ein Skandal, der das Vertrauen in die Fairness des Wahlkampfs massiv erschüttert“, so ein Parteisprecher.

Ob der Bürgermeister tatsächlich nichts von den mutmaßlichen Absprachen wusste – oder die SPD im Rathaus einen Wettbewerbsvorteil genießen konnte – dürfte nun nicht nur die Stadtpolitik, sondern auch die Öffentlichkeit beschäftigen.

Kommentare (0)

Der Fall Bosbach – Wie eine CDU-Aufsteigerin ins Visier von Medien, Partei und Justiz geriet

Der Fall Bosbach – Wie eine CDU-Aufsteigerin ins Visier von Medien, Partei und Justiz geriet

10 August 2025 von Darian Lambert

Von außen betrachtet wirkte Caroline Bosbachs Aufstieg in der CDU rasant und zielstrebig. Doch seit Mitte Juli steht die Bundestagsabgeordnete im Zentrum eines Politdramas, das die Rheinisch-Bergische Union in Turbulenzen stürzt – und Fragen nach Macht, Loyalität und internen Netzwerken aufwirft.

Das geheime Treffen hinter verschlossenen Türen

Am vergangenen Samstag kam es in Bergisch Gladbach zu einer vertraulichen Krisensitzung. Mit am Tisch: Bosbach, CDU-Kreisvorsitzender Hermann-Josef Tebroke, Kreisschatzmeister Martin Lucke und Geschäftsführer Lennart Höring. Hinter verschlossenen Türen wurden die Vorwürfe gegen die 35-Jährige „intensiv diskutiert“ und ein gemeinsamer Fahrplan festgelegt. Offiziell spricht die Kreis-CDU von dem Ziel, „Transparenz und Aufklärung“ zu schaffen.

Die öffentliche Entschuldigung – und der Gegenangriff

Bosbach selbst äußerte sich reumütig gegenüber der Parteibasis – und zugleich kämpferisch gegenüber ihren Kritikern. „Ich habe vielen Personen zu Recht vertraut, leider auch den falschen“, erklärte sie. Den Vorwurf, sich bereichert zu haben, bezeichnet sie als haltlos. Die Rückzahlung einer umstrittenen Spende an die CDU sei eine strategische Entscheidung ihrer Anwälte gewesen, um falschen Eindrücken vorzubeugen.

Zwei Affären – ein politisches Risiko

Die Vorwürfe gegen Bosbach sind zweigeteilt – und beide potenziell karrieregefährdend:

  1. Parteigeld in bar: Laut Recherchen von „Stern“ und RTL/ntv soll Bosbach Anfang 2025 über einen CDU-Auszubildenden 2500 Euro aus Parteimitteln erhalten haben. Um die Auszahlung zu verschleiern, seien fingierte Rechnungen für nie erbrachte Wahlkampfleistungen eingereicht worden.
  2. Mitgliedsbeiträge für Stimmen: T-Online und das ARD-Magazin „Kontraste“ berichten, Bosbach habe 2023 neuen Mitgliedern der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) den Jahresbeitrag von 90 Euro erstattet – teils auf 100 Euro aufgerundet – und zusätzlich kostenlose Bewirtung angeboten. Ziel: die Sicherung ihrer Wahl in den Kreisvorstand, ein entscheidender Schritt in ihrer politischen Laufbahn.

Bosbach weist beide Komplexe als „konstruiert“ zurück. Chatverläufe seien manipuliert und gezielt an die Presse gespielt worden, um ihr zu schaden.

Die Justiz schaltet sich ein

Schon kurz nach Bekanntwerden der Vorwürfe leitete der geschäftsführende Kreisvorstand die Unterlagen an die Staatsanwaltschaft Köln weiter. Dort wird geprüft, ob strafrechtlich relevante Handlungen vorliegen. Ein Ermittlungsverfahren ist derzeit noch nicht offiziell eingeleitet – doch allein die laufende Vorprüfung schadet Bosbachs öffentlichem Bild.

Zwischen Karriere und Karrierekollaps

Bis Anfang Juli galt Caroline Bosbach als frisches Gesicht der CDU – ehrgeizig, medienerfahren, gut vernetzt. Die Bundestagskandidatur 2025 schien der vorläufige Höhepunkt einer stringenten Karriere. Nun droht ihr Name, Synonym für einen parteiinternen Machtkampf zu werden, der weit über den Rheinisch-Bergischen Kreis hinaus Wellen schlägt.

Im Moment bleibt offen, ob Bosbach am Ende als Opfer gezielter Intrigen oder als Politikerin mit fragwürdigen Methoden in Erinnerung bleiben wird. Sicher ist nur: Das politische Klima in Bergisch Gladbach ist seit Wochen so aufgeheizt, dass jede neue Enthüllung den Fall in eine neue Richtung treiben könnte – und die CDU im laufenden Kommunalwahlkampf empfindlich treffen dürfte.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 9. Aug. 2025, 10_11_22(1)

Köln: Welle von Kabel-Diebstählen an E-Ladesäulen sorgt für massive Schäden

09 August 2025 von Felix Morgenstern

In Köln häufen sich in den vergangenen Monaten die Diebstähle von Ladekabeln an E-Auto-Ladestationen. Die Polizei registriert inzwischen Vorfälle im zweistelligen Bereich – mit spürbaren Folgen für E-Autofahrer und Betreiber.

Symbolbild

Ladepunkte oft tagelang außer Betrieb

Wer derzeit sein Elektroauto an einer Schnellladesäule in Köln aufladen möchte, steht nicht selten vor einer defekten Station. Durch die entwendeten Kabel sind viele Ladepunkte für Tage oder sogar Wochen unbrauchbar.

Kupferdiebe verursachen hohen finanziellen Schaden

Im Visier der Täter stehen die CCS-Kabel, deren Kupferanteil auf dem Schrottmarkt lediglich etwa 50 Euro einbringt. Für die Betreiber summieren sich die Schäden jedoch schnell auf mehrere Tausend Euro pro Station. Grund dafür sind nicht nur die Kosten für neue Kabel, sondern auch der notwendige Eichvorgang jeder reparierten Schnellladesäule.
Die TankE GmbH, Betreiberin von über 1.100 öffentlichen Ladepunkten in Köln, beziffert den Gesamtschaden mittlerweile auf einen sechsstelligen Betrag.

Problem auch in anderen NRW-Städten

Nicht nur Köln ist betroffen: Auch in Bonn und weiteren Städten in Nordrhein-Westfalen verzeichnen Betreiber zunehmende Diebstähle.

Maßnahmen gegen Diebstähle in Planung

Um die Ladeinfrastruktur besser zu schützen, wollen die Betreiber in enger Zusammenarbeit mit den Herstellern auf robustere Bauweisen setzen. Ziel ist es, die Kabel und Gehäuse schwerer zugänglich zu machen. Zudem appellieren sie an die Bevölkerung, verdächtige Beobachtungen umgehend der Polizei zu melden.

Die Stadt Köln plant parallel ein Gutachten zur künftigen Ladeinfrastruktur. Bis 2035 sollen alle Stadtteile in Kooperation mit verschiedenen Anbietern mit einer ausreichenden Zahl an Ladepunkten ausgestattet werden.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 8. Aug. 2025, 10_54_03(1)

Einbruch in Witzhelden: Täter nutzen Urlaubsabwesenheit aus

08 August 2025 von Felix Morgenstern

Am Donnerstagabend (07.08.) machte eine Bewohnerin aus Witzhelden bei ihrer Rückkehr aus dem Urlaub eine erschreckende Entdeckung: Unbekannte waren während ihrer Abwesenheit in ihr Einfamilienhaus im Schulweg eingebrochen.

Symbolbild

Tatzeitraum und Vorgehensweise

Die Frau hatte ihr Zuhause am 14.07. verlassen, um in den Urlaub zu fahren. In dieser Zeit hebelten die Einbrecher die Terrassentür auf und durchsuchten nahezu alle Räume des Hauses nach Wertgegenständen.

Entwendete Beute

Nach ersten Erkenntnissen erbeuteten die Täter diverse Schmuckstücke, eine Münzsammlung sowie einen Akkuschrauber. Der genaue Wert der gestohlenen Gegenstände steht noch nicht fest, könnte jedoch mehrere tausend Euro betragen.

Polizeiliche Ermittlungen

Die Polizei nahm noch am Abend eine Strafanzeige auf und leitete eine Spurensicherung ein. Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen nimmt das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen.

Präventionstipps

Die Polizei weist darauf hin, dass gerade die Urlaubszeit für Einbrecher besonders attraktiv ist. Um böse Überraschungen nach der Rückkehr zu vermeiden, bietet die Kriminalprävention kostenlose und unverbindliche Beratungen zum Thema Einbruchschutz an. Interessierte können unter 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de einen Termin vereinbaren.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 8. Aug. 2025, 10_16_34(1)

Einbruch in Odenthaler Grundschule – Täter durchsuchen Büroräume der OGS

08 August 2025 von Felix Morgenstern

Am frühen Donnerstagmorgen (07.08.) wurde die Polizei zu einem Einbruch in die Offene Ganztagsschule (OGS) der Grundschule an der Sankt-Engelbert-Straße in Odenthal-Voiswinkel gerufen. Gegen 07:15 Uhr alarmierte der Hausmeister die Beamten, nachdem er beim Betreten des Gebäudes die aufgebrochene Eingangstür und durchwühlte Büroräume vorgefunden hatte.

Symbolbild

Eingangstür aufgehebelt, Schränke aufgebrochen

Nach ersten Ermittlungen verschafften sich die bislang unbekannten Täter gewaltsam Zutritt, indem sie die Haupteingangstür der OGS aufhebelten. Im Inneren durchsuchten sie mehrere Büroräume und brachen sämtliche Schränke auf. Welche Gegenstände entwendet wurden, stand zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht fest.

Der Hausmeister gab an, die Räumlichkeiten zuletzt am Mittwochnachmittag (06.08.) gegen 16:00 Uhr in ordnungsgemäßem Zustand verlassen zu haben.

Polizei ermittelt – Zeugen gesucht

Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und die Spurensicherung veranlasst. Der Sachschaden wird derzeit auf einen unteren vierstelligen Betrag geschätzt.

Zeugen, die in der Nacht oder am frühen Morgen verdächtige Beobachtungen im Umfeld der Voiswinkeler Grundschule gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 7. Aug. 2025, 09_47_20(1)

Betrugsmasche mit App-Trick: Seniorin verliert über 30.000 Euro – Polizei warnt eindringlich

07 August 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Am Montagabend (05.08.) wandte sich eine 70-jährige Frau aus Bergisch Gladbach verzweifelt an die Polizei: Sie wurde Opfer eines perfiden Telefonbetrugs und verlor einen fünfstelligen Geldbetrag.

Symbolbild

Ein angeblicher Mitarbeiter eines bekannten Online-Zahlungsdienstleisters hatte sich telefonisch bei der Seniorin gemeldet. Er behauptete, es habe einen unberechtigten Zugriff auf ihr Konto gegeben. Um das Problem angeblich zu beheben, forderte er die Frau auf, eine App auf ihrem Smartphone zu installieren.

Fernzugriff auf das Handy – Täter buchen über 30.000 Euro ab

Die Bergisch Gladbacherin folgte gutgläubig den Anweisungen des Anrufers. Doch anstatt ihr zu helfen, ermöglichte die App den Tätern offenbar einen Fremdzugriff auf ihr Gerät. Während eines mehrere Stunden andauernden Gesprächs, in dem die Seniorin gezielt hingehalten wurde, buchten die Betrüger in mehreren Transaktionen über 30.000 Euro von ihrem Konto ab.

Polizei ermittelt – und warnt vor ähnlichen Fällen

Die Polizei hat eine Strafanzeige wegen Computerbetrugs aufgenommen und warnt ausdrücklich vor dieser Art von Betrugsmasche. Solche Anrufe, bei denen sich Täter als Mitarbeiter von Banken, Softwarefirmen oder Zahlungsdienstleistern ausgeben, häufen sich aktuell.

So schützen Sie sich:

  • Installieren Sie niemals Apps auf Anweisung unbekannter Anrufer.
  • Gewähren Sie niemandem Fernzugriff auf Ihr Smartphone oder Ihren Computer.
  • Geben Sie keine sensiblen Daten wie PINs, TANs oder Zugangsdaten am Telefon preis.
  • Beenden Sie bei Verdacht das Gespräch sofort und informieren Sie die Polizei.

Hilfe und Beratung

Wer befürchtet, Opfer eines ähnlichen Betrugs geworden zu sein, sollte sich umgehend an die Polizei wenden. Für weiterführende Informationen steht Ihnen auch die Kriminalprävention der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de zur Verfügung.

Kommentare (0)

Dunkle Wolken über Rhein-Berg: CDU ringt mit Bosbach-Affäre

Dunkle Wolken über Rhein-Berg: CDU ringt mit Bosbach-Affäre

05 August 2025 von Darian Lambert

Kreisvorstand fordert Aufklärung – Kommunalwahlkampf belastet

Die Affäre um die CDU-Bundestagsabgeordnete Caroline Bosbach bringt die Union im Rheinisch-Bergischen Kreis zunehmend in Bedrängnis. Trotz eines öffentlichen Dementis der 35-Jährigen zeigt sich der CDU-Kreisvorstand unzufrieden und fordert nun schriftliche Aufklärung – bis Freitag. Am Samstag soll neu beraten werden.

Nach einer Sondersitzung des Kreisvorstands am Montagabend blieb die zentrale Botschaft deutlich: Bosbach habe zentrale Fragen bislang „nicht zufriedenstellend“ beantwortet. Ihre jüngste E-Mail an die Parteibasis und ihre Videoaussage auf Social Media seien „nicht zur hinreichenden Aufklärung“ geeignet gewesen, teilte der Vorstand mit. Eine persönliche Stellungnahme in der Sitzung sei von Bosbach ausgeblieben.


Vorwürfe mit politischem Sprengstoff
Die CDU-Politikerin, Tochter des langjährigen Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach und bekannt aus der TV-Show „Let’s Dance“, steht unter Druck. Laut Recherchen von t-online, Kontraste sowie Stern und RTL/ntv soll sie unter anderem im Zuge einer MIT-Wahl 2023 in ihrem Wahlkreis Beiträge und Bewirtung angeboten haben, um Stimmen zu sichern. Außerdem soll sie 2.500 Euro von einem Parteikonto über Umwege erhalten haben. Bosbach bestreitet sämtliche Vorwürfe vehement und spricht von manipulierten Chatverläufen und falschen Behauptungen.

CDU-Kreisverband verlangt Antworten
Der CDU-Kreisverband erwartet nun eine schriftliche Beantwortung offener Fragen. Die Frist: Freitag dieser Woche. Die CDU kündigte an, alle Unterlagen der Staatsanwaltschaft Köln zur Verfügung zu stellen und betonte, Bosbach habe sich mit diesem Schritt einverstanden erklärt.

Auszeit vom Wahlkampf
Der CDU-Kreisvorstand begrüßte zudem Bosbachs Entscheidung, sich bis zur vollständigen Klärung der Vorwürfe aus dem Kommunalwahlkampf zurückzuziehen. Öffentliche Auftritte soll sie vorerst nicht wahrnehmen.

Ein Schaden mit Wirkung – auch ohne Urteil
Auch wenn bislang keine rechtlichen Konsequenzen feststehen, trifft die Affäre die CDU zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Die heiße Phase des Kommunalwahlkampfs hat begonnen, die Parteibasis ist verunsichert, und das öffentliche Bild der Union wird erneut von internen Turbulenzen überschattet.
Die nächsten Tage könnten entscheidend sein – für Caroline Bosbach und für die CDU Rhein-Berg. Der politische Himmel bleibt vorerst bewölkt.

Kommentare (0)

Rösrath - Eine Person bei Verkehrsunfall in Forsbach leicht verletzt

Verkehrsunfall in Rösrath-Forsbach: Eine Person leicht verletzt

05 August 2025 von Felix Morgenstern

Rösrath – Am Montagmorgen (04.08.) kam es gegen 09:00 Uhr auf der Bensberger Straße im Stadtteil Forsbach zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Eine Person wurde dabei leicht verletzt.

Rösrath – Eine Person bei Verkehrsunfall in Forsbach leicht verletzt

Überholmanöver endet im Zusammenstoß

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 66-jähriger Taxifahrer mit seinem VW die Bensberger Straße in Richtung Rösrath-Mitte. Als er nach links in den Finkenweg abbiegen wollte, wollte eine hinter ihm fahrende 33-jährige Bergisch Gladbacherin mit ihrem Ford Transit überholen. Dabei kam es zur Kollision beider Fahrzeuge.

Eine Person verletzt – Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit

Die Fahrerin des Ford wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Sie wurde vor Ort durch Rettungskräfte versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Personen befanden sich in beiden Fahrzeugen nicht.

Sachschaden im fünfstelligen Bereich – Straße gesperrt

Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf einen unteren fünfstelligen Betrag geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Bensberger Straße in diesem Bereich zeitweise vollständig gesperrt.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 4. Aug. 2025, 10_44_04(1)

Einbruch in Gaststätte in Bergisch Gladbach-Hebborn: Täter entwenden Bargeld, Mobiltelefone und hochwertige Ware

04 August 2025 von Felix Morgenstern

Gewaltsamer Zugang durch zerstörte Terrassentür

Bergisch Gladbach – In der Nacht von Samstag auf Sonntag (02. auf 03. August) kam es zu einem Einbruch in eine Gaststätte an der Odenthaler Straße im Stadtteil Hebborn. Die bislang unbekannten Täter verschafften sich in der Zeit zwischen etwa 23:00 Uhr und 10:00 Uhr am Folgetag gewaltsam Zutritt zum Gebäude. Hierfür zerstörten sie gezielt die Glasscheibe einer Terrassentür, um ins Innere zu gelangen.

Symbolbild

Beute im vierstelligen Wertbereich

Nach ersten Ermittlungen entwendeten die Einbrecher einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag sowie zwei Mobiltelefone. Zudem ließen sie alkoholische Getränke und Lebensmittel im Gesamtwert eines unteren vierstelligen Eurobetrags mitgehen – offenbar gezielt ausgewählte, hochwertige Produkte.

Spurensicherung vor Ort – Zeugen gesucht

Die Polizei nahm noch am Sonntagvormittag eine Strafanzeige auf und sicherte Spuren am Tatort. Das zuständige Kriminalkommissariat 2 in Bergisch Gladbach bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer in der Nacht verdächtige Beobachtungen im Bereich der Odenthaler Straße gemacht hat oder sachdienliche Angaben machen kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden.

Hinweis der Polizei

Einbrüche in gastronomische Betriebe sind keine Seltenheit – gerade Bargeldbestände, Spirituosen und Technik stehen oft im Fokus. Die Polizei rät Betreiberinnen und Betreibern dazu, Wertgegenstände über Nacht nicht im Objekt aufzubewahren und zusätzliche Sicherungsmaßnahmen wie Alarmanlagen oder Videoüberwachung zu erwägen.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 4. Aug. 2025, 10_23_38

Falsche Bankmitarbeiter schlagen in Burscheid zu: Zwei Seniorinnen Opfer perfider Betrugsmasche

04 August 2025 von Felix Morgenstern

Burscheid, 1. August 2025 – In zwei aufeinanderfolgenden Fällen sind am Freitag zwei Seniorinnen aus den Burscheider Ortsteilen Kuckenberg und Hilgen Opfer einer besonders hinterhältigen Betrugsmasche geworden. Falsche Bankmitarbeiter erschlichen sich telefonisch das Vertrauen der Frauen, forderten sensible Daten – und erbeuteten anschließend ihre Bankkarten.

Symbolbild

Betrug per Schockanruf

Beide Betroffenen erschienen unabhängig voneinander am Nachmittag auf der Polizeiwache in Burscheid und berichteten von nahezu identischen Erlebnissen: Sie wurden telefonisch von einem angeblichen Mitarbeiter ihrer Bank kontaktiert. Dieser täuschte vor, es habe verdächtige Abbuchungen vom Konto gegeben. In der Folge erzeugte der Anrufer gezielt Panik, um die Seniorinnen zur Herausgabe ihrer PIN-Nummern zu bewegen.

Kurz nach den Gesprächen erschien in beiden Fällen ein unbekannter Mann an der Haustür, der sich als „Abholer im Auftrag der Bank“ ausgab und die Bankkarten der Frauen mitnahm. Einer der Seniorinnen fiel kurze Zeit später auf, dass von ihrem Konto bereits ein unterer vierstelliger Betrag abgebucht worden war.

Beschreibung des Täters

Die Polizei veröffentlichte eine Beschreibung des mutmaßlichen Täters, der die Karten entgegengenommen hat:

  • Alter: etwa 25 bis 30 Jahre
  • Größe: circa 1,68 Meter
  • Aussehen: dunkle Haare, Kinnbart
  • Bekleidung: keine weiteren Angaben

Die Polizei hat in beiden Fällen Strafanzeigen aufgenommen und bittet um Hinweise unter der Rufnummer 02202 205-0.

Polizei warnt erneut vor Trickbetrug

Die Polizei Rhein-Berg warnt eindringlich vor der Herausgabe persönlicher Daten an unbekannte Anrufer – selbst wenn sich diese als Bankmitarbeiter oder Behördenvertreter ausgeben:

„Bankangestellte würden niemals telefonisch nach PINs fragen, Geld verlangen oder einen Abholer schicken“, so die Kriminalpolizei.

Auch von der Weitergabe von Karten oder Onlinebanking-Zugangsdaten wird dringend abgeraten.

Prävention statt Reue

Wer mehr über aktuelle Betrugsmaschen wissen möchte oder eine individuelle Beratung sucht, kann sich an die Kriminalprävention der Polizei Rhein-Berg wenden – telefonisch unter 02202 205-444 oder per Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de.

Die Polizei betont: Wachsamkeit und Aufklärung sind der beste Schutz gegen Trickbetrüger.

Kommentare (0)

Advertise Here
Advertise Here
Juni 2026
M D M D F S S
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930