Archiv | Aktuelles

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Alkoholisierte Mofafahrerin stürzt in Overath – über 2 Promille im Blut

30 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Overath. In Steinenbrück kam es am Donnerstagnachmittag (29. Mai) zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine 60-jährige Mofafahrerin leicht verletzt wurde. Die Overatherin verlor im Kreisverkehr die Kontrolle über ihr Fahrzeug – offenbar stand sie dabei unter erheblichem Alkoholeinfluss.

Symbolbild, nicht echt

Sturz im Kreisverkehr

Der Unfall ereignete sich gegen 13:15 Uhr auf der Olper Straße. Die Frau war mit ihrem Mofa aus Richtung Heiligenhaus unterwegs und wollte den Kreisverkehr Olper Straße / Bücheler Straße in Richtung Untereschbach verlassen. Dabei verlor sie das Gleichgewicht, stürzte und zog sich leichte Verletzungen zu. Der Rettungsdienst war schnell vor Ort und übernahm die Erstversorgung.

Über 2 Promille – Blutprobe entnommen

Während der Unfallaufnahme bemerkten die eingesetzten Polizeibeamten deutlichen Alkoholgeruch bei der Verunfallten. Ein freiwilliger Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht: Der gemessene Wert lag bei über 2 Promille – mehr als viermal so hoch wie die gesetzlich erlaubte Grenze für das Führen von Kraftfahrzeugen. Die Frau wurde zur Blutentnahme durch einen Arzt gebracht.

Keine Schäden am Mofa

Am Mofa selbst entstand laut Polizei kein sichtbarer Sachschaden. Die 60-Jährige muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten. Der Vorfall zeigt erneut, wie gefährlich Alkoholkonsum im Straßenverkehr sein kann – selbst bei langsamen Fahrzeugen wie einem Mofa.

Die Polizei mahnt in diesem Zusammenhang zu besonderer Vorsicht und erinnert daran, dass bereits geringe Mengen Alkohol die Reaktionsfähigkeit stark beeinträchtigen können.

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Kondomautomat in Odenthal aufgebrochen – Polizei sucht Zeugen

30 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Odenthal. In der Bergisch Gladbacher Straße ist ein Kondomautomat gewaltsam aufgebrochen worden. Ein Passant entdeckte den beschädigten Automaten am Donnerstagnachmittag (29. Mai) und alarmierte daraufhin die Polizei. Die Beamten gehen von einem gezielten Diebstahl aus.

Symbolbild, nicht echt

Automat mit Werkzeug aufgehebelt

Bei Eintreffen der Polizei war der Automat stark beschädigt. Nach ersten Erkenntnissen wurde er mit einem bislang unbekannten Werkzeug aufgehebelt. Der oder die Täter entwendeten den gesamten Inhalt – darunter zahlreiche Kondompackungen sowie den Münzbehälter.

Tatzeitpunkt unklar

Wann genau der Aufbruch erfolgt ist, konnte bislang nicht festgestellt werden. Der Automat steht frei zugänglich im öffentlichen Raum – der Tatzeitraum liegt vermutlich innerhalb der letzten Tage. Die Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt, eine genauere Einschätzung steht aus.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei hat eine Strafanzeige wegen besonders schweren Diebstahls aufgenommen. Wer in den vergangenen Tagen etwas Verdächtiges im Bereich Bergisch Gladbacher Straße beobachtet hat oder Hinweise auf den oder die Täter geben kann, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Solche Vorfälle, auch wenn sie kurios erscheinen mögen, stellen einen strafbaren Eingriff in öffentlich zugängliche Infrastruktur dar und verursachen oftmals nicht unerhebliche Sachschäden.

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Kreisweiter Warntag am 7. Juni: Sirenen und Warn-Apps im Einsatz

28 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Rheinisch-Bergischer Kreis. Am Samstag, den 7. Juni, heulen um Punkt 12 Uhr wieder die Sirenen: In einem kreisweiten Warntag testen die Behörden gemeinsam mit den Städten Köln und Leverkusen ihre Warnsysteme. Ziel ist es, die Bevölkerung für den Ernstfall zu sensibilisieren und auf die Bedeutung der verschiedenen Warnsignale aufmerksam zu machen.

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Sirenensignale und Warn-Apps im Testeinsatz

Neben der klassischen Sirenenwarnung erfolgt am Warntag auch eine Mitteilung über Warn-Apps wie NINA oder Katwarn. Eine Warnung über Cell Broadcast, wie sie bei bundesweiten Warnungen üblich ist, findet an diesem Tag nicht statt.

Mit dem Probealarm sollen die verschiedenen Sirenensignale und ihre Bedeutung ins Bewusstsein der Menschen gerückt werden. So steht der einminütige auf- und abschwellende Heulton für eine akute Gefahr, während ein einminütiger Dauerton Entwarnung signalisiert. Am Warntag selbst werden beide Signale kombiniert, um die Funktionsfähigkeit der Technik zu prüfen.

Aufklärung und Vorbereitung für den Ernstfall

Der Warntag dient nicht nur der Überprüfung der Warnmittel, sondern soll auch informieren und aufklären: Wann ist eine Warnung notwendig? Welche Warnmittel gibt es? Wie verhalte ich mich richtig im Gefahrenfall? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Aktionstags.

Insbesondere in Zeiten zunehmender Unwetter, Brände oder anderer Krisenszenarien ist es wichtig, dass Bürgerinnen und Bürger wissen, wie sie schnell, sicher und richtig reagieren können. Die Behörden appellieren daher an alle, die Warnsysteme ernst zu nehmen und sich mit den Warnsignalen und -wegen vertraut zu machen.

Weitere Informationen zum Ablauf des Warntags und zu den verschiedenen Warnmitteln gibt es auf den Webseiten der Stadtverwaltungen und des Rheinisch-Bergischen Kreises.

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Vandalismus in Heidkamp: Scheiben an drei Postfahrzeugen eingeschlagen

28 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach. In der Senefelderstraße im Stadtteil Heidkamp wurden auf dem Gelände eines Postunternehmens mehrere Fahrzeuge beschädigt. Eine Mitarbeiterin entdeckte an insgesamt drei Kastenwagen eingeschlagene Scheiben – die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise.

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Erste Beschädigung bereits am Montag gemeldet

Bereits am Montag (26. Mai) hatte die Mitarbeiterin eine erste beschädigte Scheibe an einem Firmenfahrzeug bemerkt und den Vorfall der Polizei gemeldet. Als sie am Dienstagmorgen (27. Mai) erneut auf dem Gelände unterwegs war, stellte sie fest, dass auch zwei weitere Postfahrzeuge betroffen waren. Bei einem der Wagen war zudem der Innenraum durchwühlt, gestohlen wurde nach ersten Erkenntnissen jedoch nichts.

Tatzeitraum vermutlich über mehrere Tage

Die Fahrzeuge standen im fraglichen Zeitraum unbewegt auf dem umzäunten Firmengelände. Die Polizei geht daher davon aus, dass sich die Sachbeschädigungen im Laufe der vergangenen Woche ereigneten. Ob es sich um gezielte Vandalismusakte oder einen versuchten Diebstahl handelt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Polizei bittet um Hinweise

Das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg hat eine Strafanzeige aufgenommen und prüft derzeit, ob Videoaufnahmen oder Spuren am Tatort weiterhelfen könnten. Zeugen, die in den letzten Tagen im Bereich Senefelderstraße verdächtige Personen oder Aktivitäten bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Die Polizei hofft, durch Hinweise aus der Bevölkerung den oder die Täter schnell identifizieren zu können.

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Einbruch in Tankstelle in Wermelskirchen-Dabringhausen – Polizei sucht Zeugen

27 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Wermelskirchen. In der Nacht zu Montag (27. Mai) kam es im Stadtteil Dabringhausen zu einem Einbruch in eine Tankstelle. Unbekannte Täter zerstörten gewaltsam die Eingangstür der Verkaufsstelle an der Straße Stumpf und entwendeten Bargeld sowie mehrere Zigarettenpackungen. Die Polizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

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Anwohner durch Lärm geweckt

Gegen 03:45 Uhr wurden Anwohner durch laute Geräusche aus dem Schlaf gerissen. Sie alarmierten sofort die Polizei. Die eintreffenden Einsatzkräfte fanden die Eingangsschiebetür der Tankstelle aus Glas zerstört vor – sie war eingeschlagen und aus der Verankerung gerissen worden.

Beute: Zigaretten und Münzgeld

Nach ersten Erkenntnissen drangen die Täter in den Verkaufsraum ein und erbeuteten mehrere Packungen Zigaretten sowie mehrere Rollen mit Bargeld in Münzform. Der entstandene Sach- und Beuteschaden wird auf eine Summe im unteren vierstelligen Bereich geschätzt.

Spurensicherung und Ermittlungen eingeleitet

Die Polizei leitete unmittelbar nach dem Vorfall eine Fahndung ein – bislang jedoch ohne Erfolg. Eine Spurensicherung wurde am Tatort durchgeführt. Die Ermittlungen führt das zuständige Kriminalkommissariat Rhein-Berg.

Zeugen werden dringend gesucht

Die Polizei bittet Zeugen, die in der Nacht zum 27. Mai zwischen 03:00 und 04:00 Uhr im Bereich der Straße Stumpf in Dabringhausen verdächtige Beobachtungen gemacht haben – etwa auffällige Fahrzeuge oder Personen – sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Die Polizei weist darauf hin, dass selbst kleinste Beobachtungen für die Ermittlungen von Bedeutung sein können.

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Raub in Refrather Bekleidungsgeschäft – Polizei bittet wichtige Zeugen, sich zu melden

27 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach. Nach dem Raubüberfall in einem Bekleidungsgeschäft im Stadtteil Refrath am Samstag (24. Mai) intensiviert die Polizei ihre Ermittlungen. Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg richtet nun einen konkreten Zeugenaufruf an Personen, die möglicherweise entscheidende Hinweise zur Tat geben können.

Raub ereignete sich gegen 15 Uhr

Wie bereits berichtet, hatte ein bislang unbekannter Täter gegen 15:00 Uhr das Geschäft an der Straße Siebenmorgen betreten. Unter dem Vorwand, ein Getränk kaufen zu wollen, brachte er eine Angestellte dazu, die Kasse zu öffnen. In einem plötzlichen Moment schubste er die Frau beiseite, griff in die geöffnete Kasse und entwendete einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag. Anschließend flüchtete der Täter in unbekannte Richtung.

Neue Hinweise zu Personen vor der Tat

Die Polizei konnte im Rahmen weiterer Ermittlungen neue Details zum Ablauf vor dem Überfall ermitteln: Kurz vor der Tat soll ein bislang unbekannter Mann gegenüber dem Geschäft nach dem Besitzer eines an einer Mülltonne abgestellten Fahrrades gefragt haben, da dieses störend im Weg stand. Der spätere Täter habe das Fahrrad anschließend selbst versetzt. Ob zwischen dem Mann, der nach dem Rad fragte, und dem Täter ein Zusammenhang besteht, ist noch unklar – die Polizei hält ihn jedoch für einen potenziell wichtigen Zeugen.

Kundinnen mit Kindern im Geschäft

Darüber hinaus befanden sich zum Zeitpunkt des Raubüberfalls zwei Kundinnen mit Kindern im Laden. Auch sie könnten wertvolle Hinweise zur Identität oder dem Verhalten des Täters geben.

Polizei bittet dringend um Hinweise

Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg bittet den Mann, der nach dem Fahrrad fragte, sowie die beiden Kundinnen dringend, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden. Jeder noch so kleine Hinweis kann zur Aufklärung des Raubdelikts beitragen.

Die Polizei betont, dass die Aussagen dieser Zeugen von besonderer Bedeutung für die weiteren Ermittlungen sind. Das Ziel ist es, den Täter schnellstmöglich zu identifizieren und zur Verantwortung zu ziehen.

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Einbruch in Kindertagesstätte in Bergisch Gladbach – Elektronikgeräte gestohlen

27 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach. In eine Kindertagesstätte am Ahornweg wurde am vergangenen Wochenende eingebrochen. Wie die Polizei mitteilte, verschafften sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten und entwendeten dabei mehrere elektronische Geräte. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise.

Mitarbeiterin entdeckt Einbruch am Montagmorgen

Am Montagmorgen (26. Mai) bemerkte eine Mitarbeiterin beim Betreten der Einrichtung die Einbruchsspuren und alarmierte sofort die Polizei. Die Kindertagesstätte war zuvor am Freitagnachmittag (23. Mai) gegen 16:00 Uhr ordnungsgemäß verschlossen worden. Der genaue Zeitpunkt des Einbruchs liegt also im Zeitraum zwischen Freitagnachmittag und Montagmorgen.

Türen aufgebrochen und Räume durchsucht

Nach ersten Erkenntnissen hebelten die Täter mehrere Zugangstüren innerhalb des Gebäudes auf und durchsuchten gezielt die Innenräume nach Wertgegenständen. Besonders im Fokus standen offenbar technische Geräte – darunter vermutlich Tablets, Laptops oder ähnliche elektronische Ausstattung, die in Kindertagesstätten häufig zur Dokumentation und Kommunikation genutzt wird.

Polizei sichert Spuren und ermittelt

Die Polizei sicherte am Tatort erste Spuren und hat eine Strafanzeige wegen besonders schweren Diebstahls aufgenommen. Ob es sich um Einzeltäter oder eine organisierte Gruppe handelt, ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen werden vom Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg geführt.

Zeugenhinweise dringend erbeten

Die Polizei bittet nun um Mithilfe aus der Bevölkerung: Wer zwischen Freitagabend und Montagmorgen verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Ahornweg beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden. Jeder Hinweis kann helfen, die Täter zu identifizieren und weitere Einbrüche zu verhindern.

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Schwerer Fahrradunfall in Overath: 31-Jähriger prallt bei Nässe gegen Pkw

26 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Overath. Auf der regennassen Fahrbahn der Straße „Am Golfplatz“ in Overath ist es am Samstagnachmittag (25. Mai) zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein 31-jähriger Fahrradfahrer aus Köln verlor in einer Kurve die Kontrolle über sein Rad und prallte frontal mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Der Mann wurde dabei schwer verletzt.

Symbolbild, nicht echt

Unfall in Kurve auf abschüssiger Strecke

Der Unfall ereignete sich gegen 15:15 Uhr. Der Radfahrer war auf dem abschüssigen Teilstück der Straße in Richtung Untereschbach unterwegs, als er in einer Rechtskurve auf der nassen Straße ins Schleudern geriet. Trotz Bremsversuchs konnte er nicht mehr ausweichen und kollidierte mit dem entgegenkommenden Pkw eines 82-jährigen Mannes aus Overath.

Rettungseinsatz vor Ort

Durch den Aufprall stürzte der Radfahrer zu Boden und erlitt dabei schwere Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte ihn umgehend in ein nahegelegenes Krankenhaus. Lebensgefahr bestand laut Polizeiangaben nicht. Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt.

Sachschaden und Straßensperrung

An Fahrrad und Auto entstand ein Gesamtschaden im unteren vierstelligen Eurobereich. Für die Dauer der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme musste die Straße kurzzeitig voll gesperrt werden. Die Polizei appelliert in diesem Zusammenhang erneut an alle Verkehrsteilnehmer, bei regennasser Fahrbahn besonders vorsichtig zu fahren – insbesondere in Kurven und auf abschüssigen Strecken.

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80 Jahre nach dem Krieg: Blindgänger bleiben eine tägliche Herausforderung für Köln

24 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Köln. Auch acht Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist die Gefahr durch nicht detonierte Bomben in Köln noch immer allgegenwärtig. In der Erde unter der Stadt ruhen nach Schätzungen von Experten noch immer zahlreiche sogenannte Blindgänger – eine Herausforderung, die die Stadt und ihre Bewohner noch über Generationen hinweg begleiten wird.

Bombenlast von 1,5 Millionen Stück

Während des Zweiten Weltkriegs fielen rund 1,5 Millionen Bomben auf das Kölner Stadtgebiet. Etwa 20 Prozent davon explodierten beim Einschlag nicht und blieben als tödliche Überreste im Boden zurück. Bis heute werden sie bei Bauarbeiten oder gezielten Suchen entdeckt und müssen aufwendig entschärft werden.

Eine Generationenaufgabe

Die Stadt Köln hat eine Fachgruppe im Ordnungsamt eingerichtet, die sich ausschließlich mit Kampfmitteln beschäftigt. Elf Mitarbeiter arbeiten hier unter der Leitung von Alwin Glamocic, der betont:

„Experten schätzen, dass wir noch weitere 80 Jahre mit dem Thema Kampfmittel und Kriegsbeeinflussung zu tun haben werden. Die Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg werden also eine Generationenaufgabe bleiben.“

Eine genaue Zahl, wie viele Bomben noch unter den Kölner Veedeln liegen, kann niemand nennen. In den letzten zehn Jahren wurden rund 150 Blindgänger entschärft.

Evakuierungen gehören zum Stadtalltag

Die Entschärfungen bringen regelmäßig Einschränkungen für Anwohner mit sich. Erst Mitte Mai musste ein ganzer Bereich in Köln-Lindenthal evakuiert werden, weil eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe gefunden wurde – direkt im Umfeld der Universitätsklinik. Die Bewohner reagierten besonnen. Für viele ist eine Evakuierung nichts Neues – gerade ältere Menschen erinnern sich an ähnliche Einsätze in der Vergangenheit.

Historische Gründe für hohe Bombendichte

Warum Köln besonders stark betroffen ist, erklärt der Historiker Dr. Max Plassmann mit der geostrategischen Lage der Stadt.

„Die Nähe zu England machte Köln früh zum Ziel alliierter Luftangriffe. Die Stadt war für Bomber aus Großbritannien leicht erreichbar und blieb daher dauerhaft im Fokus.“

Besonders betroffen war dabei der Süden der Stadt. Bomber, die ihr ursprüngliches Ziel – etwa den Kölner Dom – verfehlten, warfen ihre Bomben häufig verspätet über Stadtteile wie Rodenkirchen ab.

Luftaufnahmen als Detektivarbeit

Heute helfen Luftaufnahmen aus der unmittelbaren Nachkriegszeit bei der Lokalisierung potenzieller Blindgänger. Einschlagstellen lassen sich so rekonstruieren, was vor allem bei Bauvorhaben oder Straßensanierungen ein unverzichtbares Hilfsmittel darstellt.

Fazit

Die Gefahr aus der Vergangenheit bleibt auch in der Gegenwart real. Köln steht stellvertretend für viele Städte in Deutschland, in denen die Spuren des Zweiten Weltkriegs bis heute unter der Oberfläche weiterwirken. Der Umgang mit Blindgängern ist keine Ausnahme, sondern Teil des Alltags – und wird es auch in den kommenden Jahrzehnten bleiben.

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Mit 1,9 Promille am Steuer: 68-Jähriger in Bergisch Gladbach gestoppt

23 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach. Ein 68-jähriger Mann aus dem Stadtteil Paffrath hat sich am Donnerstagabend (22. Mai) eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr eingehandelt. Wie die Polizei mitteilte, war der Senior offenbar alkoholisiert mit seinem Auto unterwegs.

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Zeugenhinweis bringt Polizei auf die Spur

Gegen 18:15 Uhr wurden die Beamten durch einen Zeugen alarmiert, der beobachtet hatte, wie der Mann möglicherweise betrunken in sein Fahrzeug gestiegen und davon gefahren war. Die Polizei traf den 68-Jährigen kurz darauf an seiner Wohnanschrift in Paffrath an – sein Auto stand bereits wieder vor dem Haus.

Atemtest ergibt 1,9 Promille

Im Gespräch mit der Polizei zeigte sich der Mann kooperativ und willigte in einen freiwilligen Atemalkoholtest ein. Das Ergebnis: rund 1,9 Promille – fast viermal so viel wie die gesetzlich erlaubte Grenze von 0,5 Promille. Zwar bestätigte der Mann, kurz zuvor mit dem Auto gefahren zu sein, bestritt aber weiterhin, Alkohol konsumiert zu haben.

Blutprobe im Krankenhaus entnommen

Trotz der widersprüchlichen Angaben veranlassten die Beamten eine Blutentnahme, um den Alkoholwert gerichtsverwertbar zu sichern. Der Mann wurde zu diesem Zweck in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Zudem wurde ihm das Führen von Kraftfahrzeugen mit sofortiger Wirkung untersagt. Der Führerschein wurde von der Polizei sichergestellt.

Strafverfahren eingeleitet

Gegen den 68-jährigen Bergisch Gladbacher wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet. Sollte sich der Verdacht durch die Blutprobe bestätigen, drohen ihm neben einer Geldstrafe auch Punkte in Flensburg, ein Fahrverbot und möglicherweise die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU).

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut eindringlich vor den Gefahren von Alkohol am Steuer – für sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer.

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