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Einbruch in Tankstelle in Wermelskirchen-Dabringhausen – Polizei sucht Zeugen

27 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Wermelskirchen. In der Nacht zu Montag (27. Mai) kam es im Stadtteil Dabringhausen zu einem Einbruch in eine Tankstelle. Unbekannte Täter zerstörten gewaltsam die Eingangstür der Verkaufsstelle an der Straße Stumpf und entwendeten Bargeld sowie mehrere Zigarettenpackungen. Die Polizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

Symbolbild

Anwohner durch Lärm geweckt

Gegen 03:45 Uhr wurden Anwohner durch laute Geräusche aus dem Schlaf gerissen. Sie alarmierten sofort die Polizei. Die eintreffenden Einsatzkräfte fanden die Eingangsschiebetür der Tankstelle aus Glas zerstört vor – sie war eingeschlagen und aus der Verankerung gerissen worden.

Beute: Zigaretten und Münzgeld

Nach ersten Erkenntnissen drangen die Täter in den Verkaufsraum ein und erbeuteten mehrere Packungen Zigaretten sowie mehrere Rollen mit Bargeld in Münzform. Der entstandene Sach- und Beuteschaden wird auf eine Summe im unteren vierstelligen Bereich geschätzt.

Spurensicherung und Ermittlungen eingeleitet

Die Polizei leitete unmittelbar nach dem Vorfall eine Fahndung ein – bislang jedoch ohne Erfolg. Eine Spurensicherung wurde am Tatort durchgeführt. Die Ermittlungen führt das zuständige Kriminalkommissariat Rhein-Berg.

Zeugen werden dringend gesucht

Die Polizei bittet Zeugen, die in der Nacht zum 27. Mai zwischen 03:00 und 04:00 Uhr im Bereich der Straße Stumpf in Dabringhausen verdächtige Beobachtungen gemacht haben – etwa auffällige Fahrzeuge oder Personen – sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Die Polizei weist darauf hin, dass selbst kleinste Beobachtungen für die Ermittlungen von Bedeutung sein können.

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Raub in Refrather Bekleidungsgeschäft – Polizei bittet wichtige Zeugen, sich zu melden

27 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach. Nach dem Raubüberfall in einem Bekleidungsgeschäft im Stadtteil Refrath am Samstag (24. Mai) intensiviert die Polizei ihre Ermittlungen. Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg richtet nun einen konkreten Zeugenaufruf an Personen, die möglicherweise entscheidende Hinweise zur Tat geben können.

Raub ereignete sich gegen 15 Uhr

Wie bereits berichtet, hatte ein bislang unbekannter Täter gegen 15:00 Uhr das Geschäft an der Straße Siebenmorgen betreten. Unter dem Vorwand, ein Getränk kaufen zu wollen, brachte er eine Angestellte dazu, die Kasse zu öffnen. In einem plötzlichen Moment schubste er die Frau beiseite, griff in die geöffnete Kasse und entwendete einen mittleren dreistelligen Bargeldbetrag. Anschließend flüchtete der Täter in unbekannte Richtung.

Neue Hinweise zu Personen vor der Tat

Die Polizei konnte im Rahmen weiterer Ermittlungen neue Details zum Ablauf vor dem Überfall ermitteln: Kurz vor der Tat soll ein bislang unbekannter Mann gegenüber dem Geschäft nach dem Besitzer eines an einer Mülltonne abgestellten Fahrrades gefragt haben, da dieses störend im Weg stand. Der spätere Täter habe das Fahrrad anschließend selbst versetzt. Ob zwischen dem Mann, der nach dem Rad fragte, und dem Täter ein Zusammenhang besteht, ist noch unklar – die Polizei hält ihn jedoch für einen potenziell wichtigen Zeugen.

Kundinnen mit Kindern im Geschäft

Darüber hinaus befanden sich zum Zeitpunkt des Raubüberfalls zwei Kundinnen mit Kindern im Laden. Auch sie könnten wertvolle Hinweise zur Identität oder dem Verhalten des Täters geben.

Polizei bittet dringend um Hinweise

Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg bittet den Mann, der nach dem Fahrrad fragte, sowie die beiden Kundinnen dringend, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden. Jeder noch so kleine Hinweis kann zur Aufklärung des Raubdelikts beitragen.

Die Polizei betont, dass die Aussagen dieser Zeugen von besonderer Bedeutung für die weiteren Ermittlungen sind. Das Ziel ist es, den Täter schnellstmöglich zu identifizieren und zur Verantwortung zu ziehen.

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Einbruch in Kindertagesstätte in Bergisch Gladbach – Elektronikgeräte gestohlen

27 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach. In eine Kindertagesstätte am Ahornweg wurde am vergangenen Wochenende eingebrochen. Wie die Polizei mitteilte, verschafften sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten und entwendeten dabei mehrere elektronische Geräte. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise.

Mitarbeiterin entdeckt Einbruch am Montagmorgen

Am Montagmorgen (26. Mai) bemerkte eine Mitarbeiterin beim Betreten der Einrichtung die Einbruchsspuren und alarmierte sofort die Polizei. Die Kindertagesstätte war zuvor am Freitagnachmittag (23. Mai) gegen 16:00 Uhr ordnungsgemäß verschlossen worden. Der genaue Zeitpunkt des Einbruchs liegt also im Zeitraum zwischen Freitagnachmittag und Montagmorgen.

Türen aufgebrochen und Räume durchsucht

Nach ersten Erkenntnissen hebelten die Täter mehrere Zugangstüren innerhalb des Gebäudes auf und durchsuchten gezielt die Innenräume nach Wertgegenständen. Besonders im Fokus standen offenbar technische Geräte – darunter vermutlich Tablets, Laptops oder ähnliche elektronische Ausstattung, die in Kindertagesstätten häufig zur Dokumentation und Kommunikation genutzt wird.

Polizei sichert Spuren und ermittelt

Die Polizei sicherte am Tatort erste Spuren und hat eine Strafanzeige wegen besonders schweren Diebstahls aufgenommen. Ob es sich um Einzeltäter oder eine organisierte Gruppe handelt, ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen werden vom Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg geführt.

Zeugenhinweise dringend erbeten

Die Polizei bittet nun um Mithilfe aus der Bevölkerung: Wer zwischen Freitagabend und Montagmorgen verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Ahornweg beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden. Jeder Hinweis kann helfen, die Täter zu identifizieren und weitere Einbrüche zu verhindern.

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Schwerer Fahrradunfall in Overath: 31-Jähriger prallt bei Nässe gegen Pkw

26 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Overath. Auf der regennassen Fahrbahn der Straße „Am Golfplatz“ in Overath ist es am Samstagnachmittag (25. Mai) zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein 31-jähriger Fahrradfahrer aus Köln verlor in einer Kurve die Kontrolle über sein Rad und prallte frontal mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Der Mann wurde dabei schwer verletzt.

Symbolbild, nicht echt

Unfall in Kurve auf abschüssiger Strecke

Der Unfall ereignete sich gegen 15:15 Uhr. Der Radfahrer war auf dem abschüssigen Teilstück der Straße in Richtung Untereschbach unterwegs, als er in einer Rechtskurve auf der nassen Straße ins Schleudern geriet. Trotz Bremsversuchs konnte er nicht mehr ausweichen und kollidierte mit dem entgegenkommenden Pkw eines 82-jährigen Mannes aus Overath.

Rettungseinsatz vor Ort

Durch den Aufprall stürzte der Radfahrer zu Boden und erlitt dabei schwere Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte ihn umgehend in ein nahegelegenes Krankenhaus. Lebensgefahr bestand laut Polizeiangaben nicht. Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt.

Sachschaden und Straßensperrung

An Fahrrad und Auto entstand ein Gesamtschaden im unteren vierstelligen Eurobereich. Für die Dauer der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme musste die Straße kurzzeitig voll gesperrt werden. Die Polizei appelliert in diesem Zusammenhang erneut an alle Verkehrsteilnehmer, bei regennasser Fahrbahn besonders vorsichtig zu fahren – insbesondere in Kurven und auf abschüssigen Strecken.

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80 Jahre nach dem Krieg: Blindgänger bleiben eine tägliche Herausforderung für Köln

24 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Köln. Auch acht Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist die Gefahr durch nicht detonierte Bomben in Köln noch immer allgegenwärtig. In der Erde unter der Stadt ruhen nach Schätzungen von Experten noch immer zahlreiche sogenannte Blindgänger – eine Herausforderung, die die Stadt und ihre Bewohner noch über Generationen hinweg begleiten wird.

Bombenlast von 1,5 Millionen Stück

Während des Zweiten Weltkriegs fielen rund 1,5 Millionen Bomben auf das Kölner Stadtgebiet. Etwa 20 Prozent davon explodierten beim Einschlag nicht und blieben als tödliche Überreste im Boden zurück. Bis heute werden sie bei Bauarbeiten oder gezielten Suchen entdeckt und müssen aufwendig entschärft werden.

Eine Generationenaufgabe

Die Stadt Köln hat eine Fachgruppe im Ordnungsamt eingerichtet, die sich ausschließlich mit Kampfmitteln beschäftigt. Elf Mitarbeiter arbeiten hier unter der Leitung von Alwin Glamocic, der betont:

„Experten schätzen, dass wir noch weitere 80 Jahre mit dem Thema Kampfmittel und Kriegsbeeinflussung zu tun haben werden. Die Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg werden also eine Generationenaufgabe bleiben.“

Eine genaue Zahl, wie viele Bomben noch unter den Kölner Veedeln liegen, kann niemand nennen. In den letzten zehn Jahren wurden rund 150 Blindgänger entschärft.

Evakuierungen gehören zum Stadtalltag

Die Entschärfungen bringen regelmäßig Einschränkungen für Anwohner mit sich. Erst Mitte Mai musste ein ganzer Bereich in Köln-Lindenthal evakuiert werden, weil eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe gefunden wurde – direkt im Umfeld der Universitätsklinik. Die Bewohner reagierten besonnen. Für viele ist eine Evakuierung nichts Neues – gerade ältere Menschen erinnern sich an ähnliche Einsätze in der Vergangenheit.

Historische Gründe für hohe Bombendichte

Warum Köln besonders stark betroffen ist, erklärt der Historiker Dr. Max Plassmann mit der geostrategischen Lage der Stadt.

„Die Nähe zu England machte Köln früh zum Ziel alliierter Luftangriffe. Die Stadt war für Bomber aus Großbritannien leicht erreichbar und blieb daher dauerhaft im Fokus.“

Besonders betroffen war dabei der Süden der Stadt. Bomber, die ihr ursprüngliches Ziel – etwa den Kölner Dom – verfehlten, warfen ihre Bomben häufig verspätet über Stadtteile wie Rodenkirchen ab.

Luftaufnahmen als Detektivarbeit

Heute helfen Luftaufnahmen aus der unmittelbaren Nachkriegszeit bei der Lokalisierung potenzieller Blindgänger. Einschlagstellen lassen sich so rekonstruieren, was vor allem bei Bauvorhaben oder Straßensanierungen ein unverzichtbares Hilfsmittel darstellt.

Fazit

Die Gefahr aus der Vergangenheit bleibt auch in der Gegenwart real. Köln steht stellvertretend für viele Städte in Deutschland, in denen die Spuren des Zweiten Weltkriegs bis heute unter der Oberfläche weiterwirken. Der Umgang mit Blindgängern ist keine Ausnahme, sondern Teil des Alltags – und wird es auch in den kommenden Jahrzehnten bleiben.

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Mit 1,9 Promille am Steuer: 68-Jähriger in Bergisch Gladbach gestoppt

23 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach. Ein 68-jähriger Mann aus dem Stadtteil Paffrath hat sich am Donnerstagabend (22. Mai) eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr eingehandelt. Wie die Polizei mitteilte, war der Senior offenbar alkoholisiert mit seinem Auto unterwegs.

Symbolbild, nicht echt

Zeugenhinweis bringt Polizei auf die Spur

Gegen 18:15 Uhr wurden die Beamten durch einen Zeugen alarmiert, der beobachtet hatte, wie der Mann möglicherweise betrunken in sein Fahrzeug gestiegen und davon gefahren war. Die Polizei traf den 68-Jährigen kurz darauf an seiner Wohnanschrift in Paffrath an – sein Auto stand bereits wieder vor dem Haus.

Atemtest ergibt 1,9 Promille

Im Gespräch mit der Polizei zeigte sich der Mann kooperativ und willigte in einen freiwilligen Atemalkoholtest ein. Das Ergebnis: rund 1,9 Promille – fast viermal so viel wie die gesetzlich erlaubte Grenze von 0,5 Promille. Zwar bestätigte der Mann, kurz zuvor mit dem Auto gefahren zu sein, bestritt aber weiterhin, Alkohol konsumiert zu haben.

Blutprobe im Krankenhaus entnommen

Trotz der widersprüchlichen Angaben veranlassten die Beamten eine Blutentnahme, um den Alkoholwert gerichtsverwertbar zu sichern. Der Mann wurde zu diesem Zweck in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Zudem wurde ihm das Führen von Kraftfahrzeugen mit sofortiger Wirkung untersagt. Der Führerschein wurde von der Polizei sichergestellt.

Strafverfahren eingeleitet

Gegen den 68-jährigen Bergisch Gladbacher wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet. Sollte sich der Verdacht durch die Blutprobe bestätigen, drohen ihm neben einer Geldstrafe auch Punkte in Flensburg, ein Fahrverbot und möglicherweise die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU).

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut eindringlich vor den Gefahren von Alkohol am Steuer – für sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer.

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Zigarettenautomat in Odenthal aufgebrochen – Polizei sucht Zeugen

23 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Odenthal. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (21. auf 22. Mai) haben bislang unbekannte Täter einen Zigarettenautomaten an der Bergstraße gewaltsam aufgebrochen und vollständig geleert. Die Polizei geht von einem besonders schweren Fall des Diebstahls aus und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Symbolbild

Automat an Bushaltestelle „Odenthal Holz“ geknackt

Ein aufmerksamer Zeuge entdeckte am Donnerstagmorgen gegen 10:30 Uhr den beschädigten Automaten an der Bushaltestelle „Odenthal Holz“ und alarmierte die Polizei. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass der Automat mit brachialer Gewalt geöffnet worden war. Sämtliche Zigarettenschachteln wurden entwendet – die genaue Menge der Beute ist derzeit noch unklar.

Tatzeitraum eingrenzbar

Ersten Ermittlungen zufolge ereignete sich die Tat in einem Zeitraum zwischen Mittwochabend, 20:30 Uhr, und Donnerstagvormittag, 10:30 Uhr. In diesem Zeitfenster müssen sich die Täter dem Automaten unbemerkt genähert und ihn aufgebrochen haben.

Polizei ermittelt wegen schweren Diebstahls

Die Polizei hat eine Anzeige aufgenommen und sichert Spuren am Tatort. Aufgrund der gewaltsamen Vorgehensweise und des gezielten Diebstahls wird von einem besonders schweren Fall des Diebstahls ausgegangen. Es ist nicht auszuschließen, dass die Täter Werkzeuge oder ein Fahrzeug zum Abtransport der Beute nutzten.

Zeugen dringend gesucht

Das Kriminalkommissariat 3 in Burscheid bittet nun um Hinweise von Personen, die in der fraglichen Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben – etwa ungewöhnliche Geräusche, Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Bergstraße. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen.

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Digitaler Übermut, reales Chaos: Grüne, SPD und FWG bringen Bergisch Gladbachs Parkraumbewirtschaftung ins Wanken

Digitaler Übermut, reales Chaos: Grüne, SPD und FWG bringen Bergisch Gladbachs Parkraumbewirtschaftung ins Wanken

22 Mai 2025 von Darian Lambert

Von der Reform zur Farce – Kritik an vorschneller Abschaffung der Parkautomaten wächst / Frank Samirae: „Stadt politisch wie personell überfordert“

Bergisch Gladbach. Mit einem umstrittenen Beschluss hat der Ausschuss für Infrastruktur, Umwelt, Sicherheit und Ordnung (AIUSO) die Weichen für eine radikale Wende gestellt: Ab dem 1. Januar 2026 sollen in der gesamten Stadt sämtliche Parkscheinautomaten abgebaut werden. Parkgebühren sollen dann ausschließlich per App bezahlt werden – Bargeld und EC-Karte werden abgeschafft, als einziges Ausweichmodell bleibt ein manuell zu erwerbendes „Pickerl“. Die Entscheidung fiel mit der Mehrheit von Grünen, SPD und FWG – gegen die Stimmen von CDU und AfD, bei Enthaltung der FDP.

Stadtrat: Klaus Waldschmidt (SPD) und „Genosse“ Gerd Neu

Unüberlegter Beschluss oder moderner Fortschritt?

Während die Fraktionen der Grünen und FWG diesen Schritt als „mutig und zukunftsgerichtet“ feiern, äußern sich zahlreiche Bürger:innen, Gewerbetreibende und Oppositionspolitiker zunehmend fassungslos. Denn was als digitale Modernisierung verkauft wird, droht zum organisatorischen Kollaps zu werden – mit erheblichen Folgen für Bürgerfreundlichkeit, Innenstadtbesuch und die Arbeit des Ordnungsamtes.

Frank Samirae

„Bergisch Gladbach ist weder personell noch politisch in der Lage, eine solch abrupte digitale Transformation umzusetzen“, kritisiert Frank Samirae, Vorsitzender der Bürgerpartei GL und Inhaber eines IT-Fachgeschäfts in der Schlossstraße. „Was hier beschlossen wurde, ist realitätsfern und unausgereift. Die Folge wird ein komplettes Chaos in den Innenstädten und ein Kollaps der Ordnungskräfte sein.“

Pickerl statt Automat – undurchdachte Übergangslösung

Die Alternativlösung für Bürger:innen ohne Smartphone: Ein Papier-Gutscheinheft („Plus-Ticket“), das in den Bürgerbüros erhältlich ist. Doch selbst die Verwaltung erklärte im Vorfeld, dass eine flächendeckende Verfügbarkeit wirtschaftlich nicht vertretbar sei – also kaum praktikabel. Der Vorschlag, den Automatenpark mit EC-Kartenlesern auszurüsten, wurde von der Mehrheit kurzerhand verworfen. Ein bewährter Kompromiss blieb aus.

CDU warnt vor Vertrauensverlust in die Stadtpolitik

Die CDU-Fraktion kritisiert die Entscheidung als bürgerunfreundlich und warnte im Ausschuss: „Wenn sich die Stadt bei einem alltäglichen Vorgang wie dem Parken derart unflexibel zeigt, leidet das Vertrauen in die Verwaltung und die Demokratie insgesamt“, sagte CDU-Ratsmitglied David Bothe.

Auch Martin Lucke, Sprecher der CDU im AIUSO, forderte erneut eine digitale und analoge Lösung – wie sie etwa in den Niederlanden längst erfolgreich umgesetzt wird. Vorschläge, die Entscheidung zu vertagen und im Rahmen eines parteiübergreifenden Arbeitskreises sachlich aufzuarbeiten, wurden von Grünen, SPD und FWG abgelehnt.

Verwaltung im Ausnahmezustand

Selbst innerhalb der Stadtverwaltung sorgt die überstürzte Digitalisierung für Stirnrunzeln. Der Beigeordnete Ragnar Migenda (Grüne) räumte ein, dass man sich bei Personal und Infrastruktur am Limit bewege. Auch FDP-Beigeordneter Thore Eggert äußerte Zweifel am Tempo der Umstellung – und warnte, nicht alle Bürger:innen seien in der Lage, Apps zu bedienen oder QR-Codes zu scannen.

Ein Wahlkampfthema mit Sprengkraft

Die Debatte zeigt: Es geht nicht nur um Parkscheine – sondern um den Zustand politischer Entscheidungsfindung in Bergisch Gladbach. Die Abschaffung der Automaten ist das Ergebnis spontaner Ausschuss-Mehrheiten, getragen von Fraktionen, die weder ein ausgereiftes Konzept noch gesellschaftliche Akzeptanz vorweisen können.

Am 14. September wird der Stadtrat neu gewählt. Viele Bürger:innen sehen im aktuellen Beschluss ein Paradebeispiel für das, was sie sich in Zukunft nicht mehr wünschen: überstürzte Symbolpolitik ohne Rücksicht auf Realitäten.

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Einbruch in Overather Imbiss – Polizei sucht Zeugen

22 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Overath. Nach einem Einbruch in einen Imbissbetrieb in einem Gewerbegebiet an der Straße Hammermühle bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung. Unbekannte Täter stahlen ein Tablet und eine nicht näher genannte Menge Bargeld. Der Vorfall ereignete sich offenbar im Zeitraum zwischen Sonntagabend und Mittwochmittag.

Symbolbild

Betreiber entdeckt Einbruch nach Betriebsruhe

Wie die Polizei mitteilte, hatte der Betreiber den Imbiss am Sonntagabend (18. Mai) gegen 23:00 Uhr regulär geschlossen. Da das Lokal montags und dienstags geschlossen bleibt, betrat er die Räumlichkeiten erst am Mittwochmittag (21. Mai) wieder – und stellte dabei den Einbruch fest.

Täter hebeln Türschloss auf

Bei einer ersten Spurensicherung entdeckten die Beamten deutliche Hebelspuren am Türschloss des Eingangs. Die Einbrecher gelangten offenbar gewaltsam in den Imbiss und durchsuchten das Lokal gezielt nach Wertgegenständen. Neben dem entwendeten Tablet wurde Bargeld in unbekannter Höhe gestohlen.

Tatzeitraum schwer einzugrenzen

Da der Imbiss an zwei aufeinanderfolgenden Tagen geschlossen war, lässt sich der genaue Tatzeitpunkt bislang nur auf das Zeitfenster zwischen Sonntag, 23:00 Uhr, und Mittwoch, 12:00 Uhr, eingrenzen. Die Polizei hofft daher auf Hinweise von Zeugen, die in diesem Zeitraum im Bereich der Hammermühle verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben.

Polizei bittet um Mithilfe

Das zuständige Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden. Jeder Hinweis könnte dabei helfen, die Täter zu identifizieren und weitere Einbrüche in der Region zu verhindern.

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Einbruch in Bürogebäude: Täter stehlen Saugroboter in Gronau – Polizei sucht Zeugen

22 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach. In der Nacht zum Mittwoch (21. Mai) kam es in Bergisch Gladbach-Gronau zu einem Einbruch in ein Bürogebäude an der Buchholzstraße. Die Polizei wurde gegen Morgen alarmiert, nachdem Mitarbeiter den Einbruch entdeckten und die beschädigten Fenster sowie durchwühlte Räume vorfanden. Der oder die Täter hatten es offenbar gezielt auf Wertgegenstände abgesehen.

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Fenster gewaltsam aufgebrochen

Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler drangen die Täter zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen in das Gebäude ein. Über ein aufgehebeltes Fenster gelangten sie in die Innenräume des Büros. Dort durchsuchten sie mehrere Schränke und Behältnisse systematisch. Es entstand Sachschaden, der bislang noch nicht beziffert werden konnte.

Ungewöhnliches Diebesgut: Saug- und Wischroboter entwendet

Besonders auffällig: Entwendet wurde ein hochwertiger Saug- und Wischroboter, dessen Wert laut Polizei im niedrigen vierstelligen Eurobereich liegt. Andere technische Geräte oder Bargeld scheinen von den Tätern nicht mitgenommen worden zu sein. Ob es sich um einen gezielten Diebstahl oder eine spontane Tat handelt, ist derzeit unklar.

Überwachungskameras zeichnen Tatverdächtige auf

Die installierten Sicherheitskameras des Bürogebäudes lieferten wichtige Hinweise: Die Tat ereignete sich gegen 03:40 Uhr in der Nacht. Auf den Aufnahmen sind mindestens zwei männliche Personen zu erkennen. Beide werden auf ein Alter zwischen 25 und 40 Jahren geschätzt, haben eine kräftige Statur und kurze dunkle Haare. Einer der Männer trug einen Vollbart und fiel durch eine Hose im Camouflage-Look auf.

Polizei ermittelt wegen besonders schweren Diebstahls

Die Polizei geht von einem besonders schweren Fall des Diebstahls aus und leitete ein entsprechendes Strafverfahren ein. Noch in den Morgenstunden sicherten Spurensicherer der Kriminalpolizei zahlreiche Spuren am Tatort, darunter Fingerabdrücke und Materialreste an dem aufgebrochenen Fenster.

Zeugen werden dringend gesucht

Die Ermittler des Kriminalkommissariats 2 hoffen nun auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer in der Nacht zum Mittwoch verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Buchholzstraße gesehen hat oder andere relevante Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Sicherheitslage in Gronau

Der Vorfall reiht sich in eine Serie kleinerer Eigentumsdelikte im Stadtteil Gronau ein, die in den vergangenen Wochen registriert wurden. Ob ein Zusammenhang besteht, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei mahnt insbesondere Gewerbetreibende zur Vorsicht und empfiehlt, Alarmanlagen und Sicherheitskameras regelmäßig zu überprüfen sowie Fenster und Türen ausreichend zu sichern.

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