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Abenteuer an der Dhünn: Aqualon lädt Kinder und Jugendliche zur Entdeckerwoche 2025 ein

01 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Die „Bergische WasserkompetenzRegion :aqualon e.V.“ lädt auch 2025 wieder kleine und große Forscher ein, die faszinierende Wasser-Landschaft rund um die Große Dhünn-Talsperre zu erkunden. Vom 21. Juli bis 1. August 2025 findet die beliebte Aqualon-Entdeckerwoche statt – ein spannendes und kostenloses Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche, das Natur, Technik und Abenteuer verbindet.

Symbolbild

Runter vom Sofa, rein ins Dhünntal

Zehn abwechslungsreiche Veranstaltungen stehen auf dem Programm, die neugierigen Köpfen die Natur- und Wasserwelt rund um das Dhünntal näherbringen. Ob als Wasserdetektive, beim Bau von Nisthilfen für Wildbienen oder auf Schatzsuche mit GPS-Geräten – langweilig wird es garantiert nicht. Ziel ist es, die besondere Bedeutung der Wasserlandschaft und der Trinkwassertalsperre spielerisch zu vermitteln.

„Wir wollen Kinder und Jugendliche dafür begeistern, wie wertvoll unsere Natur und das Wasser sind“, betont der Verein. „Dabei dürfen Forschergeist, Spaß und kleine Abenteuer nicht fehlen.“

Die Highlights der Entdeckerwoche

  • 21. & 29. Juli: „Lautlose Jagd – auf den Spuren von Batman“: Spannendes über Fledermäuse erfahren und ihre nächtliche Welt kennenlernen.
  • 22. Juli: Bau von Nisthilfen für Wildbienen – aktiver Beitrag zum Artenschutz.
  • 23. Juli: Landwirtschaft hautnah – Besuch auf einem Bauernhof und was das mit Wasser zu tun hat.
  • 24. Juli: Technik zum Anfassen bei den „kleinen Sensenschmieden“ im Freudenthaler Sensenhammer.
  • 25. Juli: Mit GPS-Geräten auf Schatzsuche im Eifgental.
  • 30. Juli: Alles dreht sich ums Thema Wasser.
  • 31. Juli: Gleich zwei Events: Biberspuren entdecken und eine Führung durch den Staudamm am Bömberg inklusive der Ausstellung „Wasser verbindet“.
  • 1. August: „Gewässersafari“ – unterwegs auf der Suche nach wilden Tieren in und an der Dhünn.

Mitmachen ist kinderleicht

Das Entdeckerprogramm ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich, da die Teilnehmerzahlen begrenzt sind. Alle Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es online unter:
👉 www.aqualon-verein.de/entdeckerwoche-2025.aspx

Die Veranstalter freuen sich schon jetzt auf zahlreiche neugierige Naturfreunde, die im Sommer 2025 gemeinsam die Dhünn-Landschaft entdecken – und vielleicht ein kleines bisschen zu Wasserbotschaftern von morgen werden.

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E-Scooter

Overath: E-Scooter-Fahrer prallt gegen Pkw – Zwei Verletzte

01 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Am Montagnachmittag (30. Juni) kam es in Overath zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 16-jähriger E-Scooter-Fahrer und eine Autofahrerin verletzt wurden. Die Mucher Straße (L 312) musste für die Unfallaufnahme rund eine Stunde voll gesperrt werden.

E-Scooter

Zusammenstoß beim Überqueren der Fahrbahn

Gegen 17:00 Uhr war der 16-Jährige aus Lohmar mit einem E-Scooter auf einem kleinen Waldweg neben der Mucher Straße unterwegs. Auf Höhe einer Brücke wollte er die Fahrbahn überqueren, um auf dem gegenüberliegenden Geh- und Radweg weiterzufahren.

Dabei übersah er jedoch eine 48-jährige Frau aus Overath, die mit ihrem Kia aus Richtung Overath kommend in Richtung Marialinden unterwegs war. Die Pkw-Fahrerin war auf der Landstraße vorfahrtsberechtigt.

Jugendliche wird durch die Luft geschleudert

Beim Zusammenstoß wurde der E-Scooter-Fahrer zunächst auf die Motorhaube des Kia aufgeladen und anschließend zu Boden geschleudert. Er blieb am rechten Fahrbahnrand verletzt liegen. Nach einer Erstversorgung durch Rettungskräfte wurde er mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Auch die 48-jährige Autofahrerin erlitt Verletzungen und wurde vorsorglich zur weiteren Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit – Polizei stellt Scooter sicher

Der Kia war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Den E-Scooter stellten die Beamten als Beweismittel sicher. Der entstandene Sachschaden wird auf einen unteren vierstelligen Betrag geschätzt.

Straße für eine Stunde gesperrt

Für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten blieb die Mucher Straße im Bereich der Unfallstelle in beide Fahrtrichtungen für etwa eine Stunde gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

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Wermelskirchen: Motorradfahrer bei Auffahrunfall schwer verletzt

30 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Am Sonntagnachmittag (29. Juni) kam es auf der L 101 bei Wermelskirchen-Lüdorf zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Ein 23-jähriger Motorradfahrer prallte auf das Heck eines abbiegenden Autos und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.

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Motorradfahrer übersieht abbremsenden Pkw

Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 57-jähriger Mann aus Wermelskirchen gegen 15:00 Uhr mit seinem BMW auf der L 101 von Dabringhausen in Richtung Odenthal-Altenberg unterwegs. In Höhe Lüdorf wollte er nach links in die gleichnamige Straße abbiegen. Dafür setzte er den Blinker und bremste sein Fahrzeug bis zum Stillstand ab.

Ein 23-jähriger Motorradfahrer aus Bergisch Gladbach, der mit seiner KTM hinter dem BMW fuhr, erkannte das offenbar zu spät. Trotz eines Ausweichversuchs konnte er den Zusammenstoß nicht mehr verhindern und prallte gegen das Heck des Pkw.

Schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht

Durch die Wucht des Aufpralls stürzte der junge Mann in den angrenzenden Grünstreifen und verletzte sich dabei schwer. Ein alarmierter Rettungswagen brachte ihn nach der Erstversorgung vor Ort in ein Krankenhaus. Lebensgefahr bestand nach ersten Angaben nicht.

Sachschaden von rund 4.000 Euro

Das Motorrad war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Auch am BMW entstand Sachschaden. Insgesamt wird dieser auf rund 4.000 Euro geschätzt.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. In diesem Zusammenhang wird erneut darauf hingewiesen, stets auf ausreichenden Sicherheitsabstand und volle Aufmerksamkeit im Straßenverkehr zu achten, um solche Unfälle zu vermeiden.

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Auf Entdeckungsreise im Dhünntal: Aqualon startet Wanderprogramm 2025

28 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Die „Bergische WasserkompetenzRegion :aqualon e.V.“ lädt Natur- und Heimatinteressierte am Samstag, 5. Juli, zu einer besonderen Wanderung ein. Unter dem Motto „Drei Seen“ führt die rund vierstündige Tour entlang der Vorsperren und der Hauptsperre im Dhünntal und verspricht spannende Einblicke in Natur, Wasserwirtschaft und Geschichte.

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Zwischen Wasser, Wald und Geschichte

Die Wanderung startet um 10 Uhr am Wanderparkplatz Hutsherweg in Kürten-Weiden und wird von Karin Wedde-Mühlhausen von der IG „Wir Bergischen“ geleitet. Auf der rund 10,5 Kilometer langen Strecke lernen die Teilnehmer nicht nur die Funktion der größten Trinkwassertalsperre Nordrhein-Westfalens kennen, sondern erfahren auch, welche Rolle der Schutzzonenwald für Natur- und Artenschutz spielt.

Dabei geht es von der Dhünnhochfläche hinunter zur Vorsperre Große Dhünn und weiter durch idyllische Waldgebiete zur Vorsperre Kleine Dhünn. Immer wieder öffnen sich dabei reizvolle Ausblicke über die Wasserflächen und die sanften Hügelketten rund um die Große Dhünn-Talsperre.

Zudem bietet die Tour historische Rückblicke in die Entwicklung des Dhünntals und erklärt, wie sich das Tal durch den Bau der Talsperre verändert hat.

Wanderung mit Gebärdensprachdolmetscherin

Besonders inklusive gestaltet sich das Angebot dadurch, dass die Wanderung von einer Gebärdensprachdolmetscherin begleitet wird. So können auch gehörlose oder hörbeeinträchtigte Gäste die spannenden Erläuterungen verfolgen. Auf der Facebook-Seite von Aqualon steht hierzu ein Video in Deutscher Gebärdensprache bereit.

Praktische Hinweise und Anmeldung

Die Veranstalter empfehlen wettergerechte Kleidung, festes Schuhwerk, etwas Proviant und – wer hat – ein Fernglas. Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings ist aufgrund begrenzter Plätze eine Anmeldung erforderlich. Interessierte können sich telefonisch unter 02293 90 15 27 oder per E-Mail an tourenprogramm@aqualon-verein.de anmelden. Die Geschäftsstelle ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr erreichbar.

Das vollständige Tourenprogramm 2025 mit weiteren spannenden Angeboten findet sich online unter:
👉 www.aqualon-verein.de/tourenprogramm-2025.aspx

So wird die Wanderung im Dhünntal nicht nur zu einem Naturerlebnis, sondern auch zu einer Reise in die Wasserkompetenz der Region – und macht die Bedeutung des Dhünngebiets für Umwelt und Versorgung auf anschauliche Weise erlebbar.

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REGIONALE 2025: Grünes Licht für sieben neue Projekte im Bergischen RheinLand

27 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Die REGIONALE 2025 nimmt weiter Fahrt auf: Der Lenkungsausschuss hat in seiner Sitzung am 26. Juni sieben neue Projekte mit dem begehrten A-Status ausgezeichnet. Damit steht fest: Sie werden im Bergischen RheinLand umgesetzt. Im Fokus stehen dabei Klimaschutz, Ressourcenschonung, Gesundheitstourismus und gesellschaftliches Miteinander – kurzum: das gute Leben in der Region.

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Modellregion für nachhaltige Entwicklung

Landrat Jochen Hagt (Oberbergischer Kreis), Vorsitzender des Lenkungsausschusses, lobte die Qualität und Innovationskraft der ausgewählten Vorhaben: „Diese Projekte zeigen, wie nachhaltige Entwicklung konkret aussehen kann – sie setzen Impulse, nutzen Bestehendes neu und erhöhen die Lebensqualität.“

Auch Landrat Stephan Santelmann (Rheinisch-Bergischer Kreis) freut sich über die Projektgenehmigung: Besonders das Vorhaben „Klimaresilientes Odenthal“ als Teil der Bergischen WasserkompetenzRegion :aqualon hebt er hervor: „Odenthal wird damit Vorbild für viele andere Kommunen in NRW.“

Die neuen A-Projekte im Überblick

  • Klimaresilientes Odenthal – :aqualon 2.0
    In der Gemeinde Odenthal wird ein Modellraum für wasserorientierte, klimaresiliente Siedlungsentwicklung geschaffen. Wissenschaft, Verwaltung und Bürger entwickeln gemeinsam Maßnahmen gegen die Folgen des Klimawandels.
    (Projektträger: :aqualon e.V.)
  • in.return – Plattform für Sharing-Economy
    Die TH Köln fördert mit Partnern ein Modellprojekt, das kleine und mittlere Unternehmen bei Ressourcenteilung, KI-Nutzung und Wissenstransfer unterstützt – ein Impuls für nachhaltige Wertschöpfung.
    (Projektträger: TH Köln, Innovation Hub)
  • WärmeEngel
    Am Standort Lindlar wird überschüssige Abwärme aus Blockheizkraftwerken über mobile Speicher für die Heizung von Schulen genutzt – ein Vorzeigeprojekt für die Wärmewende.
    (Projektträger: Oberbergischer Kreis, BAV, TH Köln)
  • Bergisch Balance – Gesundheitsregion mit Weitblick
    In Kooperation mit Kurorten wie Reichshof-Eckenhagen und Nümbrecht entsteht eine ganzheitliche Tourismus- und Gesundheitsstrategie für Körper, Geist und Seele.
    (Projektträger: Das Bergische GmbH)
  • Villa Much
    Ein neuer Begegnungsort für Menschen aller Generationen – getragen von starkem ehrenamtlichem Engagement.
    (Projektträger: Villa Much e.V.)
  • Bürgerzentrum Windeck (BüZe)
    Das Bürgerzentrum Dattenfeld wird modernisiert und als Ort der Begegnung gestärkt.
    (Projektträger: Bürgerzentrum Windeck e.V.)
  • Grube Silberhardt
    In Windeck wird das Besucherbergwerk zum montanhistorischen Zentrum ausgebaut – ein attraktives touristisches und kulturelles Angebot.
    (Projektträger: Gemeinde Windeck, Förderverein Bergbautradition)

Weitere Projekte rücken näher

Neben den sieben A-Projekten wurden drei weitere Vorhaben in den B-Status hochgestuft – darunter die Alte Schule Eichhof-Sülze in Kürten, die künftig als Dorfgemeinschaftshaus genutzt werden soll. Ein mobiles Begegnungsangebot in Engelskirchen erhielt den C-Status und wird weiterentwickelt.

REGIONALE 2025 als Motor der Region

Insgesamt befinden sich mittlerweile 85 Projekte im Qualifizierungsprozess. Sie alle eint das Ziel, das Bergische RheinLand ökologisch, sozial und wirtschaftlich zukunftsfähig zu gestalten. Die neuen A-Projekte stehen beispielhaft für diesen Weg – und machen, wie Jochen Hagt betont, „Lust auf Zukunft“.

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Sattelzugmaschine (Mercedes-Benz)

Schwerer Unfall bei Overath: Sattelzug kollidiert mit Transporter – Zwei Verletzte

27 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Am Donnerstagmorgen (26. Juni) kam es auf der Landesstraße 312 zwischen Overath und Marialinden zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Sattelzug stieß in einer Kurve mit einem entgegenkommenden Transporter zusammen. Zwei Personen wurden verletzt – eine davon schwer.

Sattelzugmaschine (Mercedes-Benz)

Auflieger gerät in den Gegenverkehr

Gegen 07:30 Uhr war ein 57-jähriger Lkw-Fahrer mit seinem Sattelzug auf der Mucher Straße aus Richtung Marialinden in Richtung Overath unterwegs. In einer S-Kurve verlor der Auflieger des Fahrzeugs offenbar aufgrund der abschüssigen Strecke die Bodenhaftung und geriet auf die Gegenfahrbahn.

Dort kollidierte der Auflieger wenig später mit einem entgegenkommenden VW-Transporter, der von einem 23-jährigen Mann aus Overath gesteuert wurde. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Transporter nach rechts von der Fahrbahn gedrängt und prallte gegen eine Leitplanke.

Fahrer schwer verletzt – Beifahrer leicht verletzt

Der 23-jährige Fahrer des Transporters erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen, sein 18-jähriger Beifahrer wurde leicht verletzt. Beide wurden von den Rettungskräften vor Ort erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Sattelzugs blieb unverletzt.

Hoher Sachschaden – Straße gesperrt

Der Transporter wurde bei dem Unfall erheblich beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Er musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Während der Unfallaufnahme blieb die Mucher Straße für etwa zweieinhalb Stunden voll gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Region führte.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Insbesondere wird geprüft, ob überhöhte Geschwindigkeit oder ein technischer Defekt am Auflieger zum Kontrollverlust geführt haben könnten.

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Unfallstelle Kreuzung Sonne nach Kollision

Frontalzusammenstoß in Wermelskirchen: Zwei Verletzte bei Kreuzungsunfall

26 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Am späten Mittwochnachmittag (25. Juni) kam es auf der Landesstraße 101 in Wermelskirchen zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem zwei Menschen verletzt wurden. Der Unfall ereignete sich gegen 17:00 Uhr im Bereich der Kreuzung Sonne.

Abbiegevorgang mit Folgen

Eine 48-jährige Frau aus Wermelskirchen befuhr mit ihrem Mitsubishi die L 101 aus Richtung Kreckersweg in Richtung Dreibäumen. An der Kreuzung beabsichtigte sie, nach links auf die L 157 in Richtung Hinterhufe abzubiegen. Dabei übersah sie offenbar einen entgegenkommenden BMW, der von einem 34-jährigen Wermelskirchener gesteuert wurde.

Nach bisherigen Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass die Fahrerin die Geschwindigkeit des herannahenden BMW unterschätzte und dessen Vorfahrt missachtete. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision beider Fahrzeuge.

Zwei Verletzte – Fahrer schwer verletzt

Durch den Zusammenstoß wurden beide Autofahrer verletzt. Die Fahrerin des Mitsubishi konnte nach ambulanter Versorgung das Krankenhaus noch am selben Tag verlassen. Der BMW-Fahrer hingegen erlitt schwerere Verletzungen und musste stationär aufgenommen werden. Lebensgefahr bestand laut ersten Informationen nicht.

10.000 Euro Sachschaden – Straße gesperrt

An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden in geschätzter Höhe von rund 10.000 Euro. Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Die Unfallstelle blieb für etwa zwei Stunden voll gesperrt, um Rettungs- und Aufräumarbeiten zu ermöglichen.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Zeugen, die weitere Angaben zum Ablauf machen können, werden gebeten, sich beim zuständigen Verkehrskommissariat zu melden.

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Haushalt 2025/2026 genehmigt: Rheinisch-Bergischer Kreis erhält grünes Licht ohne Auflagen

25 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Die Bezirksregierung Köln hat den Doppelhaushalt für die Jahre 2025 und 2026 sowie das Haushaltssicherungskonzept des Rheinisch-Bergischen Kreises ohne Auflagen genehmigt. Damit bestätigt die Aufsichtsbehörde die solide Finanzplanung des Kreises – ein Schritt, der Landrat Stephan Santelmann als „wichtigen Erfolg“ für die Kreisverwaltung und die Politik wertet.

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Strategischer Kurs wird gewürdigt

„Der Rheinisch-Bergische Kreis stellt sich seiner finanziellen Verantwortung und handelt mit Strategie“, erklärte Landrat Santelmann. Die Bezirksregierung habe die Anstrengungen des Kreises anerkannt und die Finanzplanung vollständig genehmigt – ein positives Signal für die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Politik und allen Partnern im Kreis.

Zwar wurden vom Regierungspräsidium keine Auflagen formuliert, jedoch erwartet die Behörde regelmäßige Informationen über den Fortschritt bei der Umsetzung des Haushaltssicherungskonzepts. Die Entnahme aus der allgemeinen Rücklage sei, so die Aufsichtsbehörde, aus Rücksicht auf die kreisangehörigen Städte und Gemeinden vertretbar.

Kreisumlage steigt 2026 spürbar

Trotz der Genehmigung bleibt die finanzielle Lage angespannt. Für das Jahr 2025 plant der Kreis mit Ausgaben in Höhe von rund 518,9 Millionen Euro bei Einnahmen von 487 Millionen Euro – ein erwartetes Defizit von knapp 32 Millionen Euro, das größtenteils aus Rücklagen gedeckt werden soll.

Im Folgejahr 2026 liegt das Minus mit rund 7,7 Millionen Euro deutlich niedriger, dennoch wird zur Stabilisierung eine Erhöhung der Kreisumlage von 35,50 auf 37,30 Prozent notwendig. Diese Maßnahme belastet die Kommunen, soll aber die Handlungsfähigkeit des Kreises sichern.

Planungssicherheit für Partner und Projekte

Mit der erteilten Genehmigung kann der Kreis nun verbindlich planen. Davon profitieren sowohl die internen Fachämter als auch externe Partner – etwa soziale Träger, Unternehmen, Organisationen und andere Projektbeteiligte. Die Freigabe schafft die Grundlage für die Umsetzung wichtiger Vorhaben im sozialen, wirtschaftlichen und infrastrukturellen Bereich.

Kritik an fehlender Gegenfinanzierung durch Land und Bund

Ein wiederkehrender Kritikpunkt in der kommunalen Finanzpolitik bleibt bestehen: Immer mehr Aufgaben würden von Land und Bund auf kommunaler Ebene abgeladen – ohne ausreichende Finanzierung. Diese strukturelle Schieflage zählt der Kreis als eine der Hauptursachen für seine schwierige Haushaltslage.

Trotz der erfolgreichen Genehmigung wird die Kreisverwaltung daher weiterhin aktiv an Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung arbeiten. Ziel ist es, auch langfristig finanzielle Stabilität zu gewährleisten – und den Handlungsspielraum für dringend notwendige Zukunftsinvestitionen zu sichern.

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Afrikanische Schweinepest erreicht NRW-Grenze – Rheinisch-Bergischer Kreis ruft zu erhöhter Wachsamkeit auf

24 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Nach einem bestätigten Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Kreis Olpe ruft das Veterinäramt des Rheinisch-Bergischen Kreises Jäger, Schweinehalter und Waldbesucher zur besonderen Aufmerksamkeit auf. Auch wenn im Kreis selbst bisher keine Fälle aufgetreten sind, gilt es nun, vorbereitet zu sein und mögliche Infektionsketten frühzeitig zu unterbrechen.

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Afrikanische Schweinepest erstmals im Kreis Olpe nachgewiesen

Am 14. Juni wurde im südwestfälischen Kreis Olpe der erste ASP-Fall bei einem Wildschwein offiziell bestätigt. Weitere Tiere wurden seither positiv getestet. Der Fundort liegt nur etwa 120 Kilometer von früheren Ausbrüchen in Hessen entfernt – ein Zusammenhang wird geprüft.

Dr. Thomas Mönig, Kreisveterinär des Rheinisch-Bergischen Kreises, warnt: „Der Ausbruch im Kreis Olpe zeigt, wie schnell das Virus auch unsere Wild- und Hausschweine gefährden kann.“ Umso wichtiger sei es nun, alle etablierten Schutzmaßnahmen umzusetzen und die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren.

Was jetzt wichtig ist – Maßnahmen im Überblick

  • Totfund von Wildschweinen melden: Wer im Wald ein verendetes Wildschwein entdeckt, sollte umgehend das Veterinäramt verständigen.
  • Jägerinnen und Jäger sind weiterhin verpflichtet, Blutproben von erlegten Wildschweinen zu entnehmen und einzusenden. Probenröhrchen können bei der Unteren Jagdbehörde nachbestellt werden.
  • Schweinehalter – egal ob landwirtschaftlich, privat oder mit Minipigs – sollen ihre Haltung beim Veterinäramt melden und auf konsequente Biosicherheitsmaßnahmen achten.
  • Kein Futterkontakt zu Wildschweinen: Zäune müssen wildschweinsicher sein, Futtermittel und Einstreu dürfen nicht frei zugänglich lagern.
  • Wechselkleidung im Stall: Um die Einschleppung des Virus über kontaminierte Kleidung oder Schuhe zu verhindern, sind separate Arbeitskleidung und Schuhwerk erforderlich.
  • Lebensmittel nicht im Wald zurücklassen: Rohwurst, Schinken und andere nicht erhitzte Produkte können das Virus übertragen und sollten nie in der Natur entsorgt werden.

ASP: Gefährlich für Tiere, harmlos für den Menschen

Die Afrikanische Schweinepest ist eine hoch ansteckende, meist tödlich verlaufende Tierseuche, die ausschließlich Wild- und Hausschweine betrifft. Der Mensch selbst kann sich nicht infizieren. Eingeschleppt wurde das Virus ursprünglich aus Afrika – durch achtlos entsorgte Lebensmittel oder Abfälle breitet es sich weiter aus.

Die Krankheit ist anzeigepflichtig. Im Falle eines Verdachts sind Halter und Jäger verpflichtet, dies umgehend dem Veterinäramt zu melden.

Restriktionszonen und Jagdverbote möglich

Im Fall eines Ausbruchs wird um den Fundort eine sogenannte Restriktionszone eingerichtet. Dort gelten dann Maßnahmen wie Jagdverbote, Leinenpflicht für Hunde und Betretungsverbote abseits der Wege – wie aktuell bereits im Kreis Olpe praktiziert.

Kontakt und weitere Informationen

Für Fragen, Hinweise oder Probenmeldungen steht das Veterinäramt des Rheinisch-Bergischen Kreises zur Verfügung:

📞 Telefon: 02202 / 13-2815
📧 E-Mail: veterinaer@rbk-online.de

Der Kreis bittet alle Bürgerinnen und Bürger um erhöhte Aufmerksamkeit – denn je schneller eine Ausbreitung erkannt wird, desto größer sind die Chancen, die Seuche einzudämmen.

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Einbruch in Arztpraxis in Bergisch Gladbach – Polizei sucht Zeugen

24 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Am vergangenen Wochenende kam es in der Fußgängerzone von Bergisch Gladbach zu einem Einbruch in die Kellerräume einer Arztpraxis. Die Täter drangen offenbar durch eine geöffnete Tiefgarage in das Gebäude ein und durchwühlten dort mehrere Spinde. Entwendet wurde nach bisherigen Erkenntnissen nichts – dennoch ermittelt nun die Kriminalpolizei.

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Zugang über Tiefgarage – Büroräume durchsucht

Wie die Polizei am Montagabend (23. Juni) mitteilte, wurde der Einbruch gegen 18:00 Uhr gemeldet. Die Täter verschafften sich unbefugt Zutritt zu einem Gebäudekomplex in der Hauptstraße und gelangten über die geöffnete Tiefgarage in den Keller, wo sich die Praxisräume befinden.

In den Büroräumen der Praxis öffneten sie gewaltsam mehrere Spinde. Die Beamten fanden zahlreiche durchwühlte Unterlagen und Dokumente am Boden verteilt vor. Hinweise auf entwendete Gegenstände gibt es bislang nicht.

Tatzeitraum liegt über das Wochenende

Der Einbruch muss sich nach bisherigen Ermittlungen zwischen Freitag (20. Juni) gegen 16:00 Uhr und Montagabend ereignet haben. In diesem Zeitraum war die Praxis offenbar nicht besetzt, was die Täter ausnutzten.

Polizei bittet um Hinweise

Das zuständige Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen rund um die Fußgängerzone oder die Tiefgarage gemacht hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Sensible Bereiche im Visier

Einbrüche in medizinische Einrichtungen wie Arztpraxen sind besonders sensibel, da häufig persönliche Daten und vertrauliche Dokumente betroffen sein können. Auch wenn in diesem Fall nach aktuellem Stand nichts gestohlen wurde, prüft die Polizei, ob ein gezielter Zugriff auf Informationen beabsichtigt war.

Die Ermittlungen dauern an.

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