Bergisch Gladbach. Im Zuge der laufenden Bauarbeiten zur Neugestaltung der Altenberger-Dom-Straße kommt es ab Montag, 2. Februar 2026, zu einer vorübergehenden Änderung des Schulwegs zur Concordiaschule. Ziel der Maßnahme ist es, die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler während der Bauphase zu gewährleisten und zusätzlichen Verkehr im Wohngebiet zu vermeiden.
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Während der Bauarbeiten ist der Concordiaweg von der Altenberger-Dom-Straße aus nicht mehr erreichbar. Der Schulweg wird daher provisorisch über die Voiswinkeler Straße geführt. Die hierfür eingerichtete Zuwegung ist bereits fertiggestellt und kann ab dem genannten Datum genutzt werden. Der Concordiaweg bleibt weiterhin vom Fahner Weg aus zugänglich.
Um einen erhöhten Hol- und Bringverkehr in den angrenzenden Stichstraßen zu verhindern, wird der betroffene Bereich vorübergehend als „Anlieger frei“ ausgewiesen. Die Regelung dient ausschließlich der Verkehrslenkung und soll zusätzlichen Durchgangsverkehr im Wohnquartier vermeiden.
Für die Anwohnerinnen und Anwohner ergeben sich keine Einschränkungen: Alle Grundstücke bleiben uneingeschränkt erreichbar. Dies gilt ebenso für Besucherinnen und Besucher, Lieferdienste, Handwerksbetriebe sowie sonstige Gewerbetreibende.
Die Stadt weist darauf hin, dass die Schulwegänderung eine temporäre Maßnahme ist. Sollte sich im Verlauf der Bauarbeiten weiterer Anpassungsbedarf ergeben, werden diese geprüft und gegebenenfalls umgesetzt.
Ehrenamt stärkt konfliktarmes Zusammenleben von Mensch und Biber
Rheinisch-Bergischer Kreis. Der Europäische Biber ist zurück an Agger und Sülz – und mit ihm neue Chancen, aber auch neue Aufgaben für Natur- und Artenschutz sowie die kommunale Gefahrenabwehr. Nachdem im Jahr 2023 erstmals wieder Biber im Kreisgebiet nachgewiesen wurden, hat der Rheinisch-Bergischer Kreis sein Bibermanagement kontinuierlich aufgebaut. Mit dem ersten offiziellen Netzwerktreffen der ehrenamtlichen Biberpatinnen und -paten wurde nun ein wichtiger Meilenstein erreicht.
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„Die Rückkehr des Bibers bereichert die Biodiversität und stärkt die Widerstandskraft unserer Landschaft gegenüber Klimaextremen“, betont Kreisveterinär Dr. Thomas Mönig. Gleichzeitig bringe die Ansiedlung des streng geschützten Tieres neue Herausforderungen mit sich, etwa im Hinblick auf Hochwasserschutz, Verkehrssicherheit und den Umgang mit Nutzungskonflikten.
Ehrenamtliche übernehmen Monitoring in den Revieren
Derzeit engagieren sich 15 ehrenamtliche Biberpatinnen und -paten im Kreisgebiet. Sie betreuen jeweils ein Biberrevier und beobachten die Aktivitäten der Tiere vor Ort. Damit leisten sie einen zentralen Beitrag zu einem frühzeitigen und sachlichen Umgang mit möglichen Konflikten. „Ich freue mich sehr über das große Interesse an diesem Ehrenamt“, sagt Biologin Ulrike Wolpers aus dem Veterinäramt. „Viele Augen in der Fläche helfen dabei, neue Biberaktivitäten schnell zu erkennen und Risiken realistisch einzuschätzen.“
Der Europäische Biber steht unter strengem Schutz des Bundesnaturschutzgesetzes und darf weder gestört noch gefangen oder getötet werden. Umso wichtiger sei ein vorausschauendes Bibermanagement, so Dr. Mönig. Zwar sei die Zahl der Reviere mit Paaren und Jungtieren derzeit noch überschaubar, doch die zunehmenden Fraßspuren entlang von Bächen und Flüssen in den vergangenen Jahren zeigten, dass das Thema künftig weiter an Bedeutung gewinnen werde.
Digitale Unterstützung durch „Biber-Monitor“
Bei regelmäßigen Kontrollgängen dokumentieren die Patinnen und Paten ihre Beobachtungen über die interne App-Anwendung „Biber-Monitor“. Entwickelt wurde sie gemeinsam vom Rheinisch-Bergischen Kreis, mehreren Biologischen Stationen, dem Wupperverband sowie dem Aggerverband. Erfasst werden unter anderem angenagte und instabile Bäume, mögliche Überflutungsrisiken durch Dammbauten oder Treibgut, das Gewässer und Bauwerke beeinträchtigen kann.
Besteht ein Gefahrenpotenzial, informiert das System automatisch die zuständigen Stellen. So können Maßnahmen frühzeitig eingeleitet und Konflikte vermieden werden – ein Ansatz, der sich in den vergangenen Monaten bereits bewährt hat.
Austausch und Exkursion beim Netzwerktreffen
Das erste Netzwerktreffen der Biberpatinnen und -paten wurde von allen Beteiligten als sehr positiv bewertet. Neben Fachvorträgen und intensivem Austausch im Technologiepark Bergisch Gladbach stand auch eine gemeinsame Exkursion zu einem Biberrevier im Kreisgebiet auf dem Programm.
Für interessierte Bürgerinnen und Bürger stellt der Rheinisch-Bergische Kreis einen Infoflyer zum Thema Bibermanagement zur Verfügung. Dieser kann online abgerufen oder per E-Mail beim Veterinäramt, Bereich Artenschutz, angefordert werden. Auch für Rückfragen steht das Veterinäramt telefonisch zur Verfügung.
Neue Klassenräume entstehen – temporäre Sperrungen und Sicherheitsmaßnahmen
Herkenrath. Nach Abschluss der Gründungs- und Tiefbauarbeiten ist am Klassenhaus des Schulzentrums Herkenrath der nächste Bauabschnitt gestartet. Die Stadt Bergisch Gladbach und ihre Tochtergesellschaft, die Schulbau GmbH Bergisch Gladbach, informieren über den Ablauf der nun laufenden Modulmontage im Hochbau.
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Zur Vorbereitung der Arbeiten wurde auf der Baustelle bereits ein Gerüst errichtet. Zudem sind im Umfeld des Schulzentrums temporäre Sperrungen und Parkverbote eingerichtet worden. Diese betreffen nicht nur die Sankt-Antonius-Straße, sondern auch einen kurzen Abschnitt des Asselborner Wegs, der vorübergehend beidseitig mit einem absoluten Haltverbot belegt ist. Entsprechende Hinweise wurden frühzeitig ausgeschildert.
Für die Montage der vorgefertigten Raummodule kommen zwei Mobilkrane zum Einsatz. Die Anlieferung erfolgt mit Tieflader-Lkw und ist für den Zeitraum von Dienstag, 27. Januar, bis Freitag, 13. Februar 2026, geplant. In diesem Zeitraum werden die im Werk des beauftragten Totalunternehmers hergestellten Module schrittweise zur Baustelle transportiert und dort montiert.
Besonderes Augenmerk liegt auf der Sicherheit während des laufenden Schulbetriebs. Der Schulhof wird während der Pausenzeiten nicht befahren. Für notwendige Fahrten wird ein gesicherter Korridor eingerichtet, der deutlich gekennzeichnet ist. Zusätzlich begleiten Einweiser sämtliche Transporte über das Schulgelände.
Stadtverwaltung und Schulbau GmbH bitten Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für zeitlich begrenzte Beeinträchtigungen durch Lieferverkehre, Sperrungen und eingeschränkte Durchfahrtsmöglichkeiten. Die gewählte modulare Bauweise mit hohem Vorfertigungsgrad verkürzt im Vergleich zur konventionellen Bauweise die Bauzeit erheblich und reduziert zugleich Verkehrsaufkommen und Schwerlastverkehr.
Das neue Klassenhaus am Schulzentrum Herkenrath soll planmäßig zum Sommer 2026 fertiggestellt und anschließend in Betrieb genommen werden.
Wupperverband investiert massiv in Infrastruktur, Klimaanpassung und Gewässerschutz
Wuppertal. Die Herausforderungen für die Wasserwirtschaft wachsen – durch den Klimawandel, steigende Anforderungen an Infrastruktur und den Schutz der Umwelt. Der Wupperverband stellt sich diesen Aufgaben mit einem umfangreichen Investitions- und Maßnahmenprogramm. Beim Jahresauftakt-Pressegespräch am 28. Januar in Wuppertal gaben Vorstand Ingo Noppen und sein ständiger Vertreter Thomas Klein einen Ausblick auf die Projekte und Schwerpunkte der kommenden Jahre.
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„In 2026 und den Folgejahren stehen zahlreiche Bau- und Entwicklungsprojekte an unseren Anlagen an – von Kläranlagen und Talsperren bis hin zu Gewässern“, erklärte Vorstand Ingo Noppen. Ziel sei es, die Infrastruktur zukunftsfest auszurichten und gleichzeitig Daseinsvorsorge sowie Umweltschutz langfristig zu sichern. Themen wie Klimafolgenanpassung, Energiemanagement, Digitalisierung, Fachkräftegewinnung und Cybersicherheit spielten dabei eine zentrale Rolle.
600 Millionen Euro für die Siedlungswasserwirtschaft
Einen Schwerpunkt bildet die Weiterentwicklung der Siedlungswasserwirtschaft. Bis 2032 plant der Wupperverband Investitionen in Höhe von rund 600 Millionen Euro für seine Abwasseranlagen. Dazu zählen 11 Kläranlagen, eine Schlammverbrennungsanlage sowie Abwassersammler und Regenbecken. Ziel ist es, die Anlagen zu modernisieren, Verfahrenstechnik an neue Anforderungen anzupassen und die Energieeffizienz weiter zu steigern.
Zu den größten Einzelprojekten gehört der Neubau einer innovativen Kläranlage in Leverkusen, deren erster Bauabschnitt – vorbehaltlich einer zügigen Genehmigung – noch in diesem Jahr beginnen soll. Ebenfalls im Fokus steht der bereits gestartete Neubau der Klärschlammverbrennungsanlage am Standort Wuppertal-Buchenhofen durch die öffentlich-rechtlichen Partner der KVB. Für die Sanierung der Kläranlage Wermelskirchen liegt die Genehmigung bereits vor, der Baustart wird für das Frühjahr erwartet.
Digitalisierung stärkt Sicherheit und Effizienz
Parallel dazu treibt der Wupperverband die Digitalisierung voran. Ein zentrales Projekt ist die Vereinheitlichung der Prozessleittechnik an allen Anlagen. Dabei stehen insbesondere die Betriebssicherheit, die Verfügbarkeit der Systeme und der Schutz sensibler Daten im Vordergrund. Durch eine moderne, automatisierte und interoperable Steuerung sollen Prozesse effizienter gestaltet, komplexe Abläufe besser überwacht und Betriebsdaten gezielt für Analysen und Entscheidungen genutzt werden.
Die Trinkwassertalsperren – Große Dhünn-, Kerspe- und Herbringhauser Talsperre – arbeiten bereits mit dem neuen System. An den Kläranlagen wurde die Umstellung in Odenthal abgeschlossen, weitere Standorte folgen.
Bauprojekte an der Bever-Talsperre
Auch im Talsperrenbereich stehen wichtige Maßnahmen an. An der Bever-Talsperre, der zweitgrößten Brauchwassertalsperre des Verbands, wird unter anderem die Entwässerung an der Luftseite des Staudamms optimiert. Der Baubeginn ist für den Sommer 2026 geplant. Bereits in diesem Jahr starten die Arbeiten an einem neuen Betriebsgebäude, das künftig sowohl der Betriebsmannschaft als auch zwei Instandhaltungsteams Platz bieten wird.
Mehr Raum für Natur und Menschen
Ein weiteres zentrales Aufgabenfeld bleibt die naturnahe Entwicklung der Gewässer. Durch Aufweitungen, Strukturverbesserungen und gezielte Bepflanzungen sollen Flüsse und Bäche ökologisch aufgewertet werden. An der oberen Wupper in Wipperfürth sind für den Sommer 2026 mehrere Maßnahmen geplant, die auch durch Beschattung zur Verbesserung des Gewässerklimas beitragen.
In Wuppertal beginnt mit dem Abschnitt Hardtufer der letzte große Baustein zur Umgestaltung der Wupper zu einem naturnahen Stadtfluss. Nach Abschluss des Projekts im Jahr 2027 werden gemeinsam mit der Stadt Wuppertal und weiteren Partnern rund 15 Kilometer Stadtfluss ökologisch aufgewertet sein – mit positiven Effekten für Artenvielfalt und Aufenthaltsqualität.
Zukunftsprogramm Hochwasserschutz
Mit dem Zukunftsprogramm Hochwasserschutz reagiert der Wupperverband auf zunehmende Extremereignisse wie Hochwasser und Dürre. Rund 200 Maßnahmen sind gemeinsam mit den Mitgliedskommunen geplant, die Umsetzung wird sich über mindestens 20 Jahre erstrecken und Investitionen von bis zu 250 Millionen Euro erfordern. Voraussetzung dafür sind entsprechende Fördermittel des Landes NRW.
Bereits 21 Projekte sind abgeschlossen, 46 weitere befinden sich in Bearbeitung – darunter neue Mess- und Warnsysteme, Sanierungen von Hochwasserrückhaltebecken, Uferschutzmaßnahmen sowie Forschungsprojekte wie das Bergische Hochwassermeldesystem HWS 4.0. In diesem Jahr stehen unter anderem Sanierungen in Schwelm und Wuppertal sowie Planungen für den Ophovener Weiher in Leverkusen an.
Flexible Bewirtschaftung der Talsperren
Auch das Talsperrenmanagement bleibt anspruchsvoll. Nach dem intensiven Dürremanagement im vergangenen Jahr liegen die aktuellen Füllstände unter dem Durchschnitt. Entscheidend für eine Erholung seien die Niederschläge bis zum Frühjahr. Durch eine flexible Bewirtschaftung reagiert der Verband auf wechselnde klimatische Bedingungen – von vorsorglichem Rückhalt bei Hochwassergefahr bis hin zu reduzierten Abgaben bei Niedrigwasser.
Mit diesen Maßnahmen verfolgt der Wupperverband ein klares Ziel: die Wasserwirtschaft im Wuppergebiet resilient, leistungsfähig und nachhaltig für die kommenden Jahrzehnte aufzustellen.
In Köln engagieren sich mehr als 200.000 Menschen freiwillig für das Gemeinwohl. Sie sind in ganz unterschiedlichen Bereichen aktiv – vom Sport über Hilfs- und Rettungsdienste, Umwelt- und Naturschutz bis hin zu sozialen, kulturellen und generationenübergreifenden Projekten. Dieses vielfältige Engagement würdigt die Stadt Köln auch im kommenden Jahr mit dem Ehrenamtspreis „KölnEngagiert 2026“.
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Ehrenamtspreis wird seit 2001 vergeben
Der Kölner Ehrenamtspreis wird bereits seit 2001 verliehen und hat sich als feste Größe der Anerkennungskultur in der Stadt etabliert. Nach dem 25-jährigen Jubiläum im vergangenen Jahr schreibt Oberbürgermeister Torsten Burmester den Preis auch für 2026 erneut aus. Ziel ist es, Menschen und Organisationen sichtbar zu machen, die sich in besonderer Weise für das Zusammenleben in Köln einsetzen.
Bewerbungen und Vorschläge möglich
Für den Ehrenamtspreis können ehrenamtlich Engagierte, Initiativen, Vereine, Projekte sowie auch Unternehmen vorgeschlagen werden. Ebenso ist eine Selbstbewerbung möglich. Damit möchte die Stadt ein möglichst breites Spektrum an Engagement abbilden und unterschiedlichen Formen des freiwilligen Einsatzes Raum geben.
Peter Brings ist Ehrenamtspate 2026
Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte der Oberbürgermeister zudem den Ehrenamtspaten für das Jahr 2026 vor. Diese Rolle übernimmt Peter Brings, Sänger, Musiker und Mitbegründer der Kölner Band Brings.
Peter Brings steht seit Jahrzehnten auf den Bühnen der Stadt und darüber hinaus, engagiert sich aber ebenso kontinuierlich für gesellschaftliche und soziale Anliegen. Mit seiner Patenschaft soll das Ehrenamt zusätzliche Aufmerksamkeit erhalten und Menschen ermutigt werden, sich selbst zu engagieren oder bestehendes Engagement fortzuführen.
Zeichen der Wertschätzung für freiwilliges Engagement
Mit „KölnEngagiert 2026“ setzt die Stadt Köln erneut ein deutliches Zeichen der Anerkennung für den Einsatz der vielen Ehrenamtlichen. Der Preis soll nicht nur Dank ausdrücken, sondern auch zeigen, wie unverzichtbar freiwilliges Engagement für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Köln ist.
Wer frühzeitig Vorsorge treffen möchte, um für den Fall gewappnet zu sein, dass eigene Angelegenheiten später nicht mehr selbst geregelt werden können, findet im Rheinisch-Bergischen Kreis umfassende Unterstützung. Auch Menschen, die bereits eine rechtliche Betreuung übernommen haben oder dies künftig in Erwägung ziehen, können auf professionelle Beratung zurückgreifen.
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Kostenlose Beratung rund um Betreuungsrecht
In Zusammenarbeit mit den im Rheinisch-Bergischen Kreis tätigen Betreuungsvereinen bieten die Kommunen regelmäßige örtliche Beratungsangebote an. Im Mittelpunkt stehen Fragen zum Betreuungsrecht, zu Vorsorgevollmachten, Betreuungsverfügungen und weiteren rechtlichen Regelungen. Ergänzt wird das Angebot durch Informationsveranstaltungen, die wohnortnah stattfinden.
Bürgerinnen und Bürger aus Bergisch Gladbach können sich direkt an die Betreuungsbehörde der Stadt wenden. Diese ist telefonisch unter 02202 / 14-2639 erreichbar und informiert zu individuellen Fragen und Unterstützungsangeboten.
Beratungstermine im Februar 2026
Im Februar 2026 finden in mehreren Kommunen des Rheinisch-Bergischen Kreises Beratungssprechstunden statt:
Burscheid: Donnerstag, 26. Februar 2026, 12 bis 14 Uhr, Rathaus Burscheid, Höhestraße 7–9, Raum 0.01 Terminvereinbarung erforderlich
Kürten: Dienstag, 10. Februar 2026, 9 bis 12 Uhr, Bürgerhaus Kürten, Karlheinz-Stockhausen-Platz 1 Terminvereinbarung erforderlich
Leichlingen: Donnerstag, 26. Februar 2026, 14.30 bis 17 Uhr, Quartiersbüro Leichlingen, Kirchstraße 6–8 Terminvereinbarung erforderlich
Odenthal: Donnerstag, 5. Februar 2026, 14 bis 17 Uhr, Rathaus Odenthal (Trauzimmer), Altenberger-Dom-Straße 31 Terminvereinbarung erforderlich
Overath: Dienstag, 3. Februar 2026, 10 bis 13 Uhr, Caritas Rhein Berg, Wiesenauel 36a Terminvereinbarung erforderlich
Rösrath: Donnerstag, 19. Februar 2026, 9 bis 12 Uhr, Lebenshilfe Rösrath, Hauptstraße 71 Terminvereinbarung erforderlich
Wermelskirchen: Montag, 23. Februar 2026, 14.30 bis 17 Uhr, Haus der Begegnung, Schillerstraße 6 (1. Etage) Terminvereinbarung erforderlich
Flexible Unterstützung auch außerhalb der Sprechzeiten
In allen Kommunen – mit Ausnahme von Bergisch Gladbach – können auch Termine außerhalb der regulären Sprechstunden vereinbart werden. Zudem sind bei Bedarf Hausbesuche möglich. Damit soll sichergestellt werden, dass auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder besonderem Unterstützungsbedarf Zugang zu Beratung erhalten.
Mit den Beratungsangeboten möchten Kreis und Kommunen dazu beitragen, rechtzeitig Klarheit zu schaffen und Sicherheit für die Zukunft zu geben – sowohl für Betroffene selbst als auch für Angehörige und ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer.
Die Unfallkommission der Stadt Bergisch Gladbach hat zwei neue Unfallschwerpunkte im Stadtgebiet identifiziert. Die Feststellung erfolgte in der Sitzung am Montag, 15. Dezember 2025. In der Kommission arbeiten die Straßenverkehrsbehörde, der städtische Straßenbaulastträger sowie die Polizei gemeinsam an der Analyse des Unfallgeschehens und an Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.
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Häufung von Unfällen auf der Bensberger Straße
Erster neuer Unfallschwerpunkt ist die Bensberger Straße im Abschnitt zwischen dem Berufskolleg und dem Talweg. In diesem Bereich kommt es vermehrt zu Verkehrsunfällen zwischen abbiegenden Kraftfahrzeugen und Radfahrenden. Besonders das Abbiegeverhalten stellt hier ein erhöhtes Risiko dar.
Um die Verkehrssituation zu entschärfen, werden zusätzliche Fahrrad-Piktogramme auf der Fahrbahn aufgebracht. Zudem soll die Zufahrt zum Berufskolleg rot eingefärbt werden, um die Aufmerksamkeit der Autofahrenden zu erhöhen und auf querende Radfahrende hinzuweisen.
Refrather Weg ebenfalls betroffen
Als zweiter Unfallschwerpunkt wurde der Refrather Weg im Bereich des Finanzamts festgestellt. Auch hier ereignen sich regelmäßig Kollisionen unter Beteiligung von Radfahrenden. Die Stadtverwaltung plant daher eine Überarbeitung der Radverkehrsführung in diesem Abschnitt.
Vorgesehen ist, die Radinfrastruktur insbesondere an Einmündungen zu Zufahrten entlang der Strecke deutlicher zu markieren und zu beschildern. Die entsprechenden Planungen werden derzeit von der Abteilung für Mobilität und Stadtentwicklung erarbeitet.
Maßnahmen werden ein Jahr lang überprüft
Nach Umsetzung der vorgesehenen Maßnahmen will die Unfallkommission die Unfallentwicklung an beiden Örtlichkeiten mindestens ein Jahr lang intensiv beobachten. Ziel ist es, die Wirksamkeit der Veränderungen zu überprüfen und bei Bedarf weitere Verbesserungen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit vorzunehmen.
Appell an alle Verkehrsteilnehmenden
Die Stadt Bergisch Gladbach ruft alle Verkehrsteilnehmenden zu erhöhter Aufmerksamkeit und gegenseitiger Rücksichtnahme auf – insbesondere in den Bereichen der neu identifizierten Unfallschwerpunkte. Ein umsichtiges Fahrverhalten könne entscheidend dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden und die Sicherheit für alle zu verbessern.
In Düsseldorf wird die urbane Mobilität ab Sommer 2026 um ein weiteres Angebot ergänzt. Mit dem neuen städtischen Fahrrad-Leihsystem Düsselbike sollen Einwohnerinnen, Einwohner und Besucher künftig noch einfacher und umweltfreundlicher durch die Stadt kommen.
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2.500 Leihräder mit moderner Ausstattung
Die neuen Leihfahrräder präsentieren sich in einem einheitlichen weißen Design und sind technisch zeitgemäß ausgestattet. Sie verfügen über acht Gänge, eine integrierte Handyhalterung sowie einen Korb für Einkäufe oder Taschen. Die Ausleihe erfolgt vollständig digital über eine App. Insgesamt sollen 2.500 Fahrräder schrittweise in den Betrieb gehen.
Gestaffelter Start ab Juli 2026
Zum offiziellen Start am 1. Juli 2026 stehen zunächst 500 Fahrräder zur Verfügung. Im August und September folgen jeweils weitere 1.000 Räder, sodass das System bis zum Herbst seine volle Kapazität erreicht. Parallel dazu wird die notwendige Infrastruktur im Stadtgebiet weiter ausgebaut.
Stationen an zentralen Punkten im Stadtgebiet
Die Düsselbikes können an bestehenden Sharing-Stationen ausgeliehen und zurückgegeben werden. Die Standorte sind strategisch gewählt und befinden sich unter anderem an Bus- und Bahn-Haltestellen, in der Nähe von Hochschulen sowie an Hotels. Damit soll das Leihsystem sowohl für den Alltag als auch für Gäste der Stadt attraktiv sein.
Bürgerinnen und Bürger können Fahrräder mitgestalten
Interessierte haben die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen: Bis Anfang März können Namensvorschläge für die Fahrräder eingereicht werden. Die ausgewählten Namen werden anschließend an den Rädern angebracht und sollen dem System eine persönliche Note verleihen.
Tarife noch in Vorbereitung
Das konkrete Tarifsystem befindet sich derzeit noch in der Ausarbeitung. Details zu Preisen und Nutzungsmodellen will die Stadt zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben.
Blick nach Monheim zeigt Potenzial
Ein vergleichbares System existiert bereits seit 2024 in Monheim am Rhein. Dort können Anwohnerinnen und Anwohner mit dem Monheim-Pass an 25 Stationen Fahrräder kostenfrei ausleihen. Neben klassischen City-Bikes stehen auch E-Bikes und Lastenräder zur Verfügung. Das Beispiel zeigt, welches Potenzial Fahrrad-Leihsysteme für nachhaltige Mobilität im urbanen Raum haben.
Mit Düsselbike setzt Düsseldorf einen weiteren Baustein für einen vielfältigen Mobilitätsmix und stärkt den Umweltverbund in der Landeshauptstadt.
Ein 20-jähriger Radfahrer aus Odenthal hat bei der Polizei Anzeige wegen eines Verkehrsunfalls erstattet, bei dem er verletzt wurde. Die mutmaßliche Unfallverursacherin entfernte sich nach dem Zusammenstoß vom Unfallort, ohne sich um den Verletzten zu kümmern.
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Zusammenstoß am frühen Morgen auf der Altenberger-Dom-Straße
Nach Angaben des jungen Mannes ereignete sich der Unfall am frühen Morgen gegen 7.10 Uhr auf der Altenberger-Dom-Straße in Odenthal, in Höhe der Einmündung Im Schmittergarten. Der Radfahrer war zu diesem Zeitpunkt auf dem kombinierten Geh- und Radweg unterwegs.
Pkw-Fahrerin soll Vorfahrt missachtet haben
Nach der Schilderung des Geschädigten fuhr eine etwa 30- bis 40-jährige Frau mit einem dunklen Pkw, vermutlich eines asiatischen Herstellers, aus der Einmündung auf die bevorrechtigte Straße ein. Dabei soll sie den von rechts kommenden Radfahrer übersehen haben. Es kam zur Kollision zwischen Auto und Fahrrad.
Der Radfahrer zog sich bei dem Zusammenstoß leichte Verletzungen zu.
Fahrerin entfernt sich vom Unfallort
Trotz des Unfalls hielt die Autofahrerin nicht an, sondern setzte ihre Fahrt fort, ohne ihre Personalien zu hinterlassen oder sich um den verletzten Radfahrer zu kümmern. Der Geschädigte begab sich später zur Polizeiwache in Bergisch Gladbach, um Anzeige zu erstatten.
Als weiteres Detail konnte er ein Kennzeichenfragment nennen: GL-C.
Polizei ermittelt wegen Unfallflucht
Das Verkehrskommissariat der Polizei Rhein-Berg hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen.
Die Polizei bittet die beteiligte Fahrerin sowie mögliche Zeuginnen und Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zu dem beschriebenen Fahrzeug geben können, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 beim Verkehrskommissariat zu melden.
In Bergisch Gladbach haben Unbekannte in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zwei Handwerkerfahrzeuge aufgebrochen. Die Taten ereigneten sich im Stadtteil Frankenforst, wo beide Fahrzeuge in der Frankenstraße abgestellt waren.
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Fahrzeuge über Nacht aufgebrochen
Nach Angaben der Polizei wurden die beiden Handwerkerfahrzeuge am Mittwochabend (21. Januar) in der Frankenstraße geparkt. Als die Fahrer am Donnerstagmorgen zu ihren Fahrzeugen zurückkehrten, stellten sie fest, dass diese aufgebrochen worden waren. In beiden Fällen hatten die Täter gezielt zugeschlagen und aus den Fahrzeugen hochwertiges Werkzeug entwendet.
Schaden im fünfstelligen Bereich
Das gestohlene Werkzeug hat nach ersten Schätzungen einen Gesamtwert im unteren fünfstelligen Eurobereich. Für die betroffenen Handwerksbetriebe bedeutet der Diebstahl nicht nur einen erheblichen finanziellen Schaden, sondern auch mögliche Einschränkungen im laufenden Arbeitsbetrieb.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei nahm in beiden Fällen Strafanzeigen auf und hat die Ermittlungen eingeleitet. Das zuständige Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg bittet Zeuginnen und Zeugen um Mithilfe.
Wer zwischen Mittwochabend, 18.30 Uhr, und Donnerstagmorgen, 6.30 Uhr, verdächtige Personen, Fahrzeuge oder sonstige Auffälligkeiten im Bereich der Frankenstraße beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 bei der Polizei zu melden.