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Kanalspülung im April: Stadt Bergisch Gladbach reinigt Leitungsnetz – Anwohner sollen private Anlagen überprüfen

09 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Das Abwasserwerk der Stadt Bergisch Gladbach kündigt für Mitte April umfangreiche Reinigungsarbeiten im städtischen Kanalnetz an. In der Woche vom 13. bis zum 19. April 2026 sollen in mehreren Straßenzügen sogenannte Impulsspülungen durchgeführt werden. Die Stadt bittet Anwohnerinnen und Anwohner der betroffenen Bereiche, ihre privaten Abwasseranlagen vorab zu überprüfen.

Die Arbeiten gehören zu den regelmäßig durchgeführten Wartungsmaßnahmen des Kanalnetzes. Dabei werden Ablagerungen und Partikel entfernt, die sich im Laufe der Zeit in den Rohrleitungen ansammeln und langfristig zu Verstopfungen oder Funktionsstörungen führen können.

Von der Kanalspülung betroffen sind folgende Straßen und Hausnummern:

  • Rotdornbusch 42 – 42 B
  • Voiswinkeler Straße 76 – 80
  • Sonnenweg 2 – 6
  • Obersaal 3 – 12
  • Unterdreispringen 1 – 26
  • Lucie-Kahlenborn-Straße 12 – 28
  • Heimstättenweg 42 – 44 A
  • Handstraße 175 – 177
  • Rottland 1 – 7
  • Brandroster 1 – 2

Bei der sogenannten Impulsspülung werden über Hydranten gezielt Luftstöße in die Entsorgungsleitungen eingebracht. Diese Impulse lösen Ablagerungen in den Rohrleitungen und transportieren sie weiter durch das System, sodass die Leitungen gründlich gereinigt werden.

Das gesamte Druckentwässerungsnetz der Stadt ist laut Entwässerungssatzung auf einen maximalen Druck von 10 bar ausgelegt. Nach Angaben des Abwasserwerks entsteht bei den Spülungen in der Regel jedoch kein Druck in dieser Höhe. Deshalb geht die Stadt davon aus, dass von den Arbeiten grundsätzlich keine Gefahr für private Abwasseranlagen ausgeht.

Trotzdem kann es in Einzelfällen zu Problemen kommen – etwa dann, wenn private Pumpstationen beschädigt, nicht satzungskonform installiert oder unzureichend gewartet sind. In solchen Fällen könnten Störungen oder Undichtigkeiten auftreten. Die Stadt bittet daher insbesondere die Betreiber privater Pumpanlagen – in der Regel die Eigentümerinnen und Eigentümer der Häuser – vor Beginn der Arbeiten zu prüfen, ob sich ihre Anlagen in einwandfreiem Zustand befinden.

Sollten Zweifel an der Funktionsfähigkeit bestehen, empfiehlt das Abwasserwerk, ein Fachunternehmen mit der Kontrolle der Anlage zu beauftragen. So lassen sich mögliche Schäden oder unkontrollierte Abwasseraustritte vermeiden.

Bei Fragen zu den geplanten Arbeiten stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Abwasserwerks unter den Telefonnummern 02204 923419 und 02204 923431 zur Verfügung.

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Drei Einbrüche in Bergisch Gladbach – Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro gestohlen

09 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

In Bergisch Gladbach ist es in den vergangenen Tagen zu drei Wohnungseinbrüchen gekommen. In einem Fall entwendeten die Täter hochwertigen Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise.

Der erste Einbruch ereignete sich am Sonntagnachmittag (7. März) in der Arnold-von-Lülsdorf-Straße. Eine Hausbewohnerin hatte ihr Haus gegen 13 Uhr verlassen. Als sie etwa eine Stunde später zurückkehrte, bemerkte sie, dass Unbekannte in ihr Haus eingedrungen waren, und verständigte die Polizei.

An der Hauseingangstür sowie an einem Fenster an der Vorderseite des Hauses stellten die Beamten Hebelspuren fest. Offenbar hatten die Täter zunächst versucht, über die Haustür in das Gebäude zu gelangen. Nachdem dies misslang, verschafften sie sich durch ein aufgehebeltes Fenster Zugang zum Haus. Anschließend durchsuchten sie sämtliche Räume und entwendeten Schmuck mit einem Gesamtwert im niedrigen fünfstelligen Bereich. Die Polizei nahm eine Strafanzeige auf und sicherte Spuren.

Am Montag (8. März) wurde die Polizei zu zwei weiteren Einbrüchen gerufen. Im Stadtteil Heidkamp hatten es Unbekannte auf eine Wohnung im Hexenweg abgesehen. Der Bewohner hatte das Haus gegen 18 Uhr verlassen und kehrte gegen 19.55 Uhr zurück. Auch hier entdeckte er Hebelspuren an der Hauseingangstür und an einem Fenster. Aus der Wohnung wurde ein geringer Geldbetrag gestohlen.

Der Bewohner berichtete zudem, dass im Laufe des Tages ein unbekannter Mann bei ihm geklingelt habe. Dieser habe nach einem Gottesdienst in einer nahegelegenen Kirche gefragt. Der Mann wird als etwa 45 Jahre alt, 170 bis 175 Zentimeter groß und von untersetzter Statur beschrieben. Er habe einen dunkleren Hauttyp, einen Stoppelbart sowie eine dunkelblaue Jacke und eine dunkelblaue Jeans getragen. Außerdem soll er mit osteuropäischem Akzent gesprochen haben. Ob ein Zusammenhang mit dem Einbruch besteht, ist derzeit unklar.

Ein weiterer Einbruch wurde am Montagabend gegen 21.55 Uhr aus der Straße Siebenmorgen im Stadtteil Alt-Refrath gemeldet. Eine Frau hatte ihre Wohnung zuletzt am Donnerstagmorgen (5. März) gegen 9.15 Uhr betreten. Als sie am Montagabend gegen 21.45 Uhr zurückkehrte, stellte sie fest, dass in der Zwischenzeit eingebrochen worden war. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde jedoch nichts gestohlen.

In allen drei Fällen nahm die Polizei Strafanzeigen auf und beauftragte die Spurensicherung mit der Untersuchung der Tatorte.

Die Polizei bittet mögliche Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 02202 205120 zu melden.

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Schwerer Verkehrsunfall in Odenthal: Kleinkraftradfahrer verletzt

06 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Bei einem Verkehrsunfall auf der Altenberger-Dom-Straße in Odenthal ist am Donnerstagnachmittag (5. März) ein 48-jähriger Mann aus Monheim am Rhein schwer verletzt worden.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 14.40 Uhr im Bereich der Ausfahrt eines Lebensmittelgeschäfts. Ein 83-jähriger Odenthaler wollte mit seinem Ford den Parkplatz verlassen und auf die Altenberger-Dom-Straße abbiegen.

Zunächst ließ der Senior mehrere Fahrzeuge passieren, die in Richtung Burscheid unterwegs waren. Als er anschließend nach links in Richtung Odenthal abbiegen wollte, übersah er nach ersten Erkenntnissen der Polizei den 48-Jährigen, der mit seinem Kleinkraftrad unterwegs war. Es kam zur Kollision.

Der Fahrer des Kleinkraftrads wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt. Rettungskräfte versorgten ihn zunächst am Unfallort, bevor er zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht wurde. Der Autofahrer blieb unverletzt.

An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Sowohl der Pkw als auch das Kleinkraftrad waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Während der Unfallaufnahme musste die Altenberger-Dom-Straße in Höhe der Unfallstelle zeitweise in Fahrtrichtung Burscheid einseitig gesperrt werden.

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RadPendlerRoute in Bergisch Gladbach: Planung nimmt weiter Fahrt auf

06 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Die Planung der RadPendlerRoute in Bergisch Gladbach schreitet voran. Rund 90 Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich an einer Öffentlichkeitsveranstaltung der Stadt, bei der sie Hinweise, Anregungen und auch kritische Fragen zur geplanten Strecke einbringen konnten.

Zu der Veranstaltung am 25. Februar im Bergischen Löwen hatte die Stadtverwaltung gemeinsam mit Fachplanern eingeladen. Im Mittelpunkt stand dabei das Teilstück der künftigen Hauptroute zwischen der Gierather Straße und dem Bereich des Finanzamts.

Bürgermeister Marcel Kreuz begrüßte die Teilnehmenden und unterstrich die Bedeutung des Projekts für eine moderne und nachhaltige Mobilität. Die RadPendlerRoute soll künftig eine direkte und attraktive Verbindung für Radfahrende zwischen Bergisch Gladbach und Köln schaffen.

Im anschließenden Workshop arbeiteten Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Verwaltung und Planungsbüro an verschiedenen Fragestellungen zur Streckenführung. Dabei wurde engagiert diskutiert, teilweise auch kontrovers. Die eingebrachten Vorschläge und Hinweise werden nun systematisch ausgewertet und in die weiteren Planungsschritte einbezogen.

Die RadPendlerRoute befindet sich derzeit am Übergang von der Grundlagenermittlung zur sogenannten Vorplanung. Der vorherige Beteiligungsprozess ist bereits abgeschlossen. Auf dieser Grundlage erarbeitet die Stadtverwaltung gemeinsam mit einem Planungsbüro nun detailliertere Entwürfe für die einzelnen Streckenabschnitte.

Die Ergebnisse sollen noch im Laufe dieses Jahres im Ausschuss für Mobilität und Verkehrsflächen vorgestellt und anschließend zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Auch weiterhin können sich Bürgerinnen und Bürger beteiligen. Die Online-Beteiligung läuft noch bis zum 27. März. Dort eingehende Hinweise werden dokumentiert und fachlich geprüft. Eine weitere öffentliche Veranstaltung ist für Juni geplant. Dann sollen die ausgearbeiteten Vorplanungen vorgestellt werden, bevor sie in die politischen Gremien gehen.

Zusätzlich arbeitet die Verwaltung derzeit an einer provisorischen Beschilderung der bereits bestehenden Wege entlang der künftigen Route. Hintergrund ist die für dieses Jahr angekündigte dreimonatige Sperrung der S-Bahn-Linie S11. Die Beschilderung soll Pendlerinnen und Pendlern frühzeitig eine Orientierung und alternative Verbindung mit dem Fahrrad bieten, auch wenn der endgültige Ausbau der Strecke noch aussteht.

Die RadPendlerRoute ist Teil eines interkommunalen Projekts im Rheinisch-Bergischen Kreis. Insgesamt sind vier Routen geplant, die den rechtsrheinischen Raum mit Köln verbinden. Für Bergisch Gladbach umfasst das Konzept eine Hauptroute sowie eine ergänzende Nebenroute in Richtung Bensberg.

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Zusammenstoß an Kreuzung in Kürten – Van überschlägt sich

04 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Bei einem Verkehrsunfall in Kürten ist am Montagmorgen (3. März) ein 24-jähriger Mann verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 7.25 Uhr im Bereich der Straße Offermannsberg (K 30).

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war ein 19-jähriger Kürtener mit einem Seat von der Straße Petersberg kommend unterwegs. Gemeinsam mit seinem 21-jährigen Beifahrer wollte er eine Kreuzung überqueren und seine Fahrt in Richtung Höhestraße fortsetzen. Zur gleichen Zeit näherte sich ein 24-jähriger Kürtener mit einem Ford-Van aus Richtung Offermannsberg und fuhr in Richtung Hechelkotten über die Kreuzung.

Im Kreuzungsbereich kam es schließlich zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Vermutlich habe der 19-jährige Fahrer den herannahenden Van aufgrund der tief stehenden Sonne zu spät erkannt, teilte die Polizei mit. Die Front des Seat prallte gegen die linke Seite des Vans.

Durch den Aufprall geriet der Van von der Fahrbahn. Der Fahrer versuchte noch auszuweichen, fuhr jedoch auf eine angrenzende Wiese, wo er gegen einen Stromkasten prallte. Der Stromkasten wurde dabei stark beschädigt. Anschließend überschlug sich das Fahrzeug und blieb auf der Seite liegen.

Der Unfallverursacher und sein Beifahrer blieben äußerlich unverletzt. Beide wollten sich jedoch vorsorglich selbstständig ärztlich untersuchen lassen. Der 24-jährige Fahrer des Vans erlitt Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde er zur Beobachtung stationär aufgenommen.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 13.000 Euro.

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Einbruch in Moitzfeld: Unbekannte stehlen Schmuck aus Einfamilienhaus

03 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Bergisch Gladbach. In einem Einfamilienhaus im Stadtteil Moitzfeld ist es am Wochenende zu einem Einbruch gekommen. Unbekannte Täter verschafften sich Zugang zu dem Wohnhaus an der Straße „Im Lerchenfeld“ und entwendeten Schmuck.

Wie die Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis mitteilt, bemerkten die Bewohner die Tat am Sonntagabend (02.03.) gegen 19:30 Uhr. Sie waren aus dem Urlaub zurückgekehrt und stellten fest, dass die beiden Türen des Wintergartens offenstanden. Zudem wiesen zwei Türen deutliche Hebelspuren auf – ein Hinweis auf gewaltsames Eindringen.

Im Inneren des Hauses hatten die Täter offenbar sämtliche Räume durchsucht. Schränke und Schubladen waren geöffnet und durchwühlt. Nach bisherigem Ermittlungsstand wurde diverser Schmuck entwendet. Angaben zur genauen Schadenshöhe liegen derzeit noch nicht vor.

Eine Nachbarin hatte während der Abwesenheit der Eigentümer nach dem Haus gesehen. Zuletzt sei sie am Samstag (28.02.) dort gewesen – zu diesem Zeitpunkt sei noch alles in Ordnung gewesen.

Die Polizei nahm eine Strafanzeige auf und leitete umgehend eine Spurensicherung ein. Das zuständige Kriminalkommissariat 2 bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung: Wer im Zeitraum zwischen Samstag und Sonntagabend im Umfeld der Straße „Im Lerchenfeld“ verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Die Ermittlungen dauern an.

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Neue Bänke für Gronau: Mehr Aufenthaltsqualität im Stadtteil

03 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Gronau. Mehr Raum zum Durchatmen: Im Stadtteil Gronau sind in der vergangenen Woche die ersten sechs von insgesamt zehn neuen Sitzbänken aufgestellt worden. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität im Quartier spürbar zu verbessern und Orte zu schaffen, die zum Verweilen und Ausruhen einladen.

Die Maßnahme ist Teil des Strategischen Entwicklungskonzepts (StEK) Gronau, das im Juni politisch beschlossen wurde. Entwickelt wurde das Konzept unter Federführung des Ersten Beigeordneten Ragnar Migenda. Es umfasst zehn Maßnahmen, die in den kommenden Jahren – möglichst mit Unterstützung öffentlicher Fördermittel – umgesetzt werden sollen.

Zentrale Standorte im Blick

Die neuen Bänke stehen unter anderem an der Mülheimer Straße, am Parkplatz des S-Bahnhofs Duckterath, am Regenrückhaltebecken sowie am Dünnhofsweg. Gerade an stark frequentierten Wegen und Plätzen sollen sie kurze Pausen im Alltag ermöglichen – sei es beim Spaziergang, auf dem Weg zum Einkauf oder beim Warten auf den Zug.

Eine Übersicht über die genauen Standorte der bereits installierten Bänke stellt die Bergisch Gladbach auf ihrer Internetseite zur Verfügung. Die Positionen der weiteren vier Bänke sollen nach Abschluss der Detailplanung veröffentlicht werden.

Bürgerbeteiligung als Grundlage

Die Auswahl der Standorte erfolgte nicht am Reißbrett, sondern im Dialog mit den Menschen vor Ort. In zwei Beteiligungsaktionen kamen Jugendliche, Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Mobilitätseinschränkungen im Jugendzentrum Cross zusammen, um über fehlende Sitzgelegenheiten im Stadtteil zu beraten.

„Hierzu haben wir im Sommer sowohl Jugendliche als auch Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ins Jugendzentrum Cross eingeladen, um gemeinsam zu diskutieren, wo in Gronau Bänke fehlen“, erläutert Ragnar Migenda. Möglich geworden sei dies durch die enge Zusammenarbeit der Abteilungen Stadtplanung und Soziale Stadtentwicklung.

Auch Bürgermeister Marcel Kreutz sieht in der Installation einen wichtigen Schritt: Mit der Aufstellung der Bänke setze das StEK Gronau einen ersten sichtbaren Impuls im Stadtteil. Zugleich dankte er den Bürgerinnen und Bürgern für ihre rege Beteiligung an den Planungen.

Leitlinien für die Zukunft

Das StEK Gronau definiert die inhaltlichen und räumlichen Leitlinien für die Weiterentwicklung des Stadtteils. Nach dem einstimmigen politischen Beschluss im Sommer 2025 sollen die festgelegten Maßnahmen schrittweise realisiert werden – nach Möglichkeit mit Unterstützung durch Förderprogramme.

Mit den neuen Sitzgelegenheiten wird nun ein erster Baustein des Konzepts konkret sichtbar. Weitere Projekte sollen folgen und Gronau langfristig stärken – als lebendigen, sozial verankerten und attraktiven Stadtteil.

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Mehr Anerkennung fürs Ehrenamt: Zugang zur Ehrenamtskarte NRW wird erleichtert

03 März 2026 von Felix Morgenstern

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Bergisch Gladbach. Gute Nachrichten für Engagierte: Die Zugangsvoraussetzungen für die Ehrenamtskarte NRW sind gesenkt worden. Grundlage ist ein im Dezember 2025 in den Landtag Nordrhein-Westfalen eingebrachter Antrag. Auch die Bergisch Gladbach begrüßt die Entscheidung und öffnet damit weiteren Ehrenamtlichen die Tür zu der landesweiten Anerkennungskarte.

Weniger Stunden, mehr Möglichkeiten

Künftig müssen Engagierte statt bislang 250 nur noch 200 Stunden ehrenamtliche Arbeit pro Jahr nachweisen. Das entspricht einem durchschnittlichen Einsatz von vier Stunden pro Woche. Die Absenkung soll es insbesondere Menschen mit begrenzten zeitlichen Ressourcen erleichtern, von der Ehrenamtskarte zu profitieren.

Eine weitere Neuerung: Ehrenamtliche dürfen nun eine Aufwandsentschädigung erhalten, solange diese den steuerlichen Freibetrag der Ehrenamtspauschale (960 Euro) beziehungsweise der Übungsleiterpauschale (3.300 Euro) nicht überschreitet. Damit trägt die Neuregelung der Realität vieler Vereine Rechnung, in denen Engagement häufig mit kleinen finanziellen Ausgleichszahlungen verbunden ist.

Unverändert bleibt jedoch eine zentrale Voraussetzung: Wer die Ehrenamtskarte beantragen möchte, muss seit mindestens zwei Jahren in Bergisch Gladbach ehrenamtlich aktiv sein.

Dank mit praktischem Nutzen

Die Ehrenamtskarte NRW verbindet symbolische Anerkennung mit konkreten Vorteilen. Inhaberinnen und Inhaber profitieren landesweit von rund 5.000 Vergünstigungen. Dazu zählen Ermäßigungen in Schwimmbädern und Museen, Preisnachlässe bei Veranstaltungen sowie Rabatte bei Einzelhändlern, Kinos und Sportstätten.

Seit 2013 beteiligt sich die Stadt Bergisch Gladbach an dem Gemeinschaftsprojekt des Landes Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, das besondere Engagement der Bürgerinnen und Bürger sichtbar zu würdigen und einen zusätzlichen Anreiz für freiwilligen Einsatz zu schaffen.

Antragstellung und Kontakt

Die Ehrenamtskarte NRW kann über das Antragsformular der Stadt Bergisch Gladbach beantragt werden. Ansprechpartnerin für Fragen rund um die Karte ist Jana Lülf vom Büro des Bürgermeisters (Tel.: 02202 14 1470).

Mit der Absenkung der Zugangshürden setzt das Land ein klares Signal: Ehrenamtliches Engagement bleibt eine tragende Säule des gesellschaftlichen Zusammenhalts – und verdient Anerkennung.

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Rosenmontag im Rheinisch-Bergischen Kreis verläuft weitgehend störungsfrei

17 Februar 2026 von Felix Morgenstern

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Rheinisch-Bergischer Kreis. Die Polizei zieht nach den Rosenmontagszügen am 16. Februar eine durchweg positive Bilanz: Trotz zahlreicher Veranstaltungen blieb es im gesamten Kreisgebiet überwiegend ruhig – auch wenn das nasskalte Wetter für deutlich geringere Besucherzahlen sorgte.


Weniger Besucher wegen Wetter

Nach Einschätzung der Einsatzkräfte lockte die Witterung spürbar weniger Menschen an die Zugstrecken als in den vergangenen Jahren. Die Stimmung der Anwesenden blieb dennoch ausgelassen.

Störungsfrei verliefen die Umzüge in:

  • Odenthal-Eikamp
  • Odenthal-Blecher
  • Bergisch Gladbach-Herkenrath
  • Overath-Steinenbrück
  • Rösrath-Mitte

In Kürten-Dürscheid sprach die Polizei vorsorglich zwei Platzverweise aus. Straftaten wurden jedoch nicht festgestellt.


Auch Dabringhausen ohne Zwischenfälle

Beim Zug in Wermelskirchen-Dabringhausen bestätigte der Einsatzleiter ebenfalls eine geringere Besucherzahl. Ein polizeiliches Einschreiten war nicht erforderlich, und nach bisherigen Erkenntnissen kam es auch dort zu keinen Straftaten.


Positive Gesamtbilanz der Session

Aus Sicht der Polizei verlief damit die gesamte Karnevalssession im Rheinisch-Bergischen Kreis mit ihren zahlreichen Umzügen „ganz überwiegend sehr friedlich“.

Für das kommende Jahr wünschen sich die Einsatzkräfte eine ähnlich ruhige Lage – allerdings mit besserem Wetter für die Karnevalisten.

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Schnee und Alkohol, eine miserable Kombination im Straßenverkehr

16 Februar 2026 von Felix Morgenstern

Mehrere Vorfälle am Wochenende im Rheinisch-Bergischen Kreis und Umgebung zeigen erneut, wie gefährlich winterliche Straßenverhältnisse in Kombination mit Alkohol am Steuer sind. Polizei und Rettungskräfte mussten gleich mehrfach ausrücken – teils wegen Trunkenheitsfahrten, teils aufgrund von Verkehrsunfallfluchten auf schneebedeckten Fahrbahnen.

Unfall mit Fahrerflucht und über 1,5 Promille in Immekeppel

In den frühen Morgenstunden des Montags (16.02.) beobachtete ein Zeuge im Overather Ortsteil Immekeppel, wie ein Audi gegen einen Laternenmast prallte und anschließend einfach weiterfuhr. Eine Streifenwagenbesatzung konnte Fahrzeug und Fahrer kurze Zeit später unweit der Unfallstelle antreffen.

Offenbar hatte der 30-jährige Bergisch Gladbacher nach dem Verlassen des Unfallortes wegen der winterlichen Witterung erneut die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Die Beamten stellten deutliche Hinweise auf Alkoholkonsum fest – ein Atemalkoholvortest ergab über 1,5 Promille.
Der Mann wurde zur Polizeiwache Overath/Rösrath gebracht, wo ein Arzt zwei Blutproben entnahm. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt, nun erwartet ihn ein Strafverfahren.

Trunkenheitsfahrt ohne Licht in Bergisch Gladbach

Bereits am Sonntagabend (15.02.) war ein weiterer alkoholisierter Autofahrer unterwegs. Gegen 21:10 Uhr fiel einer Streifenwagenbesatzung auf der Bensberger Straße ein Pkw ohne eingeschaltete Beleuchtung auf.

Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten starken Alkoholgeruch und deutliche Ausfallerscheinungen bei dem 62-jährigen Fahrer aus Engelskirchen fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 0,92 Promille. Auch hier wurde eine Blutprobe entnommen, die Weiterfahrt untersagt und ein Strafverfahren eingeleitet.

Mehrere Unfallfluchten auf schneeglatter Fahrbahn

Neben Alkohol spielte am Wochenende auch Schnee eine entscheidende Rolle bei Verkehrsunfällen:

  • Wermelskirchen, Bergisch Born / Neuenhöhe (15.02., 20:10 Uhr):
    Ein schwarzer Pkw rutschte auf schneebedeckter Fahrbahn in den Mercedes eines 42-jährigen Wermelskircheners. Der Verursacher entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort. Der Schaden liegt im vierstelligen Bereich.
  • Wermelskirchen, Berliner Straße (15.02., 22:55 Uhr):
    Ein silbernes Auto beschädigte einen geparkten Audi sowie einen BMW und flüchtete ebenfalls. Zum Unfallzeitpunkt war die Straße vollständig mit Schnee bedeckt.

Die Polizei bittet in beiden Fällen um Hinweise unter 02202-2050.

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