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Der neue Anhänger der Feuerwehr Bergisch Gladbach

Feuerwehr Bergisch Gladbach rüstet sich mit mobilem Stromerzeuger für Krisensituationen

18 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach hat ihre Ausstattung zur Notfallvorsorge erweitert und einen leistungsstarken mobilen Stromerzeuger angeschafft. Mit einer Kapazität von 75 kVA (60.000 Watt) kann das Aggregat wichtige Infrastrukturen und Feuerwehrstandorte bei Stromausfällen autark mit Energie versorgen.

Sicherung der Feuer- und Rettungswache

Besonders die Feuer- und Rettungswache 1 an der Paffrather Straße 175 profitiert von der neuen Anschaffung. Sollte die gebäudeeigene Netzersatzanlage ausfallen oder gewartet werden, gewährleistet der mobile Stromerzeuger den reibungslosen Betrieb des Feuerwehrdienstes sowie der Feuerwehreinsatzleitung (FEL) und des Stabs für außergewöhnliche Ereignisse (SAE). Die kontinuierliche Einsatzbereitschaft ist gerade in Krisenzeiten entscheidend, um die Sicherheit und Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten.

Vielseitige Einsatzmöglichkeiten

Mit zahlreichen Anschlussmöglichkeiten – darunter 3x 230 V, mehrere CEE 400 V Anschlüsse und eine Gebäude-Ersatzeinspeisung – ist der 2,5 Tonnen schwere Anhänger vielseitig einsetzbar. Ein integrierter 6 Meter hoher Lichtmast mit vier LED-Strahlern sorgt zudem für eine optimale Beleuchtung an Einsatzstellen. Die Beleuchtung spielt bei nächtlichen Einsätzen eine zentrale Rolle, um Gefahrenstellen besser zu erkennen und effektiver arbeiten zu können.

Wichtige Investition für die Stadt

Die Investition wurde über die Entsorgungsdienste Bergisch Gladbach GmbH (EBGL) abgewickelt, die für den städtischen Fuhrpark zuständig ist. Zusätzlich steht der Feuerwehr ein baugleicher Anhänger der EBGL zur Verfügung, um im Bedarfsfall weitere Einsatzstellen abzusichern. Die Anschaffung stellt sicher, dass die Feuerwehr auch bei großflächigen Stromausfällen handlungsfähig bleibt und eine zuverlässige Versorgung wichtiger Einrichtungen gewährleistet.

Stärkung der Krisenvorsorge

Mit dieser Anschaffung stärkt die Feuerwehr ihre Einsatzbereitschaft und trägt maßgeblich zur Krisenvorsorge und Resilienz der Stadt Bergisch Gladbach bei. Die Stadtverwaltung und die Feuerwehr sind sich einig, dass solche Investitionen unerlässlich sind, um auf unvorhersehbare Ereignisse vorbereitet zu sein. Besonders in Zeiten zunehmender Wetterextreme und steigender technischer Herausforderungen sind zuverlässige Notfallpläne und die entsprechende Ausrüstung unverzichtbar.

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Sign for a German pharmacy (Apotheke) on new modern building facade of the hospital campus complex. March 2020

Einbruch in Kürtener Apotheke – Polizei sucht Zeugen

18 Februar 2025 von Felix Morgenstern

In der Zeit zwischen Samstag, 15. Februar, 13:00 Uhr, und Montag, 17. Februar, 07:45 Uhr, sind Unbekannte in eine Apotheke an der Wipperfürther Straße in Kürten eingebrochen.

Täter entkommen mit Bargeld und Medikament

Nach ersten Erkenntnissen hebelten die Täter die Eingangstür auf und entwendeten einen zweistelligen Bargeldbetrag aus der Kasse im Verkaufsraum. Zudem durchsuchten sie einen angrenzenden Büroraum, in dem mehrere Schränke und Schubladen offenstanden. Außer einer Medikamentenpackung wurde nach aktuellem Stand nichts weiter gestohlen.

Polizei bittet um Mithilfe

Die Polizei Rhein-Berg hat eine Spurensicherung durchgeführt und eine Strafanzeige aufgenommen. Zeugen, die in der genannten Zeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Wipperfürther Straße bemerkt haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 2 unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden.

Jede noch so kleine Beobachtung könnte helfen, den Tätern auf die Spur zu kommen. Die Polizei appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, besonders wachsam zu sein und verdächtige Aktivitäten umgehend zu melden. Gerade Apotheken, die auch Medikamente und teilweise Betäubungsmittel lagern, sind ein häufiges Ziel für Einbrecher. Die Beamten betonen, wie wichtig es ist, auch ungewöhnliche Geräusche oder auffällige Personen in den Abend- und Nachtstunden nicht zu ignorieren.

Auch Geschäfte und Apotheken werden gebeten, ihre Sicherheitsvorkehrungen regelmäßig zu überprüfen. Hochwertige Schließsysteme, Alarmanlagen und Videokameras können helfen, Einbrüche zu verhindern oder bei der Aufklärung zu unterstützen. In den vergangenen Monaten gab es im Rheinisch-Bergischen Kreis mehrere Einbrüche in Geschäfte und Apotheken. Die Polizei prüft, ob ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht.

Wer sich zu Einbruchschutz beraten lassen möchte, kann sich ebenfalls an die Polizei wenden. Das Kriminalkommissariat für Prävention bietet kostenfreie Beratungen an, um den Schutz von Wohn- und Geschäftsräumen zu verbessern.

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Logos of the biggest German nationwide operating political parties (CDU, SPD, Die Grünen, FDP, Die Linke, AfD) on a heap on a table. Copy space.

Karneval in Wahlkampfzeiten: Zwischen Politik und Auszeit vom Alltag

17 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Die Karnevalssession 2025 in Nordrhein-Westfalen steht ganz im Zeichen politisch aufgewühlter Zeiten und des bevorstehenden Bundestagswahlkampfs. Während der Karneval traditionell der Obrigkeit den Spiegel vorhält, sehnen sich viele Jecken auch nach einer Auszeit von der täglichen Politik.

Mehr politische Statements im Karneval

Besonders spürbar ist der politische Einfluss in dieser Session: Viele Karnevalsveranstaltungen setzen verstärkt auf politische Themen und Statements. Marc Bunse vom Verband der Rheinisch-Bergisch-Märkischen Karnevalsgesellschaften in Wuppertal bestätigt: „Ich habe noch nie so viele Karnevalsorden gesehen, die sich mit dem Thema Diversität beschäftigen. Der Karneval zeigt deutlich, dass er bunt und nicht braun ist.“

Auch Redner und Künstler greifen politische Themen auf. „Politik spielt in diesem Jahr eine größere Rolle, das merke ich allein daran, dass in meinem Team viel mehr darüber diskutiert wird“, sagt der Düsseldorfer Wagenbauer Jacques Tilly, bekannt für seine satirisch-bissigen Mottowagen.

Politische Präsenz und klare Botschaften

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) betonte kürzlich bei einer Karnevalsveranstaltung: „Miteinander übereinander zu lachen, tut der politischen Landschaft in dieser aufgeheizten Situation gut.“ Die kritische Auseinandersetzung mit den Herrschenden sei eine wichtige Aufgabe des Karnevals.

In Münster setzt das Bistum Münster mit einer Fußgruppe im Rosenmontagszug ein klares Zeichen für Demokratie – auch als Antwort auf rechtspopulistische Tendenzen.

Balance zwischen Politik und Karnevalsfreude

Trotz der politischen Themen bleibt der Karneval für viele Jecken eine ersehnte Flucht aus dem Alltag. Moritz Peters, Sitzungspräsident der Großen Monheimer Karnevalsgesellschaft, sieht die Herausforderung darin, den richtigen Spagat zwischen politischen Statements und unbeschwertem Feiern zu finden.

Ob mit kritischen Reden oder ausgelassenem Schunkeln – der Karneval 2025 zeigt, dass Tradition und aktuelle Themen Hand in Hand gehen können.

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Der Toyota kam von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Verteilerkasten

Schwerer Unfall in Bergisch Gladbach: 58-Jähriger prallt gegen Verteilerkasten

17 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Am Samstagmittag (15.02.) kam es auf der L286 bei Bergisch Gladbach zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 58-jähriger Mann aus Bergisch Gladbach schwer verletzt wurde. Der Mann kam mit seinem Toyota von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Verteilerkasten.

Unfallursache noch unklar

Nach ersten Ermittlungen befuhr der Fahrer gegen 13:25 Uhr die L286 aus Richtung Kürten kommend in Richtung Bergisch Gladbach, als er kurz vor dem Ortseingang aus bisher unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abkam. Sein Fahrzeug prallte gegen einen Verteilerkasten und kam dort zum Stillstand.

Rettungseinsatz vor Ort

Ersthelfer kümmerten sich um den zunächst nicht ansprechbaren Fahrer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Der Mann wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Dort ordnete die Polizei eine Blutprobe an, da der 58-Jährige den Konsum von Betäubungsmitteln einräumte.

Führerschein eingezogen – L286 zeitweise gesperrt

Die Polizei beschlagnahmte den Führerschein des Unfallfahrers. Sein Toyota wurde abgeschleppt, während die Feuerwehr den beschädigten Verteilerkasten sicherte. Die L286 musste während der Unfallaufnahme zeitweise vollständig gesperrt werden. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

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Rathausplatz Osnabrück

Bombenentschärfung in Osnabrück erfolgreich – Bahnverkehr wieder aufgenommen

15 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Nach einer aufwendigen Bombenentschärfung in Osnabrück wurde der Bahnverkehr am Hauptbahnhof in der Nacht zum Samstag wieder aufgenommen. Von Freitag 14 Uhr bis in die späten Abendstunden war der Hauptbahnhof gesperrt, nachdem ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Nähe gefunden wurde.

Evakuierung von 14.000 Menschen

Etwa 14.000 Menschen mussten in den Stadtteilen Innenstadt, Fledder und Schinkel ihre Wohnungen verlassen. Das Evakuierungsgebiet entsprach dem gleichen Bereich, der bereits bei einer Bombenräumung im November 2024 betroffen war.

Verzögerte Entschärfung durch Eindringlinge

Die Entschärfung durch den Kampfmittelräumdienst begann kurz vor 19 Uhr, musste jedoch mehrfach unterbrochen werden, da sich Personen unerlaubt im Sperrgebiet aufhielten. Die Polizei entfernte diese, bevor die Spezialisten ihre Arbeit fortsetzen konnten.

Einsatz von Hochdruck-Wasserstrahl

Der Zünder der Bombe wurde schließlich mit einer Wasserschneidtechnik entfernt, einem Verfahren, bei dem der Zünder aus sicherer Entfernung herausgeschnitten wird. Um 23:14 Uhr gab die Stadt Osnabrück schließlich Entwarnung.

Dank und Ausblick

Oberbürgermeisterin Katharina Pötter lobte die Einsatzkräfte und die Anwohner: „Die Evakuierung in so kurzer Zeit zu organisieren, ist eine herausragende Leistung. Auch wenn es niemandem Spaß macht, haben sich die meisten Anwohner vorbildlich verhalten.“ Pötter kündigte zudem an, dass die Stadt Verbesserungsvorschläge für zukünftige Bombenentschärfungen prüfen werde, da in nächster Zeit vermehrt ähnliche Einsätze zu erwarten seien.

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Unfall

15-Jähriger bei Unfall in Rösrath leicht verletzt – Polizei sucht Pkw-Fahrerin

15 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Am Donnerstagmorgen (13. Februar) gegen 6:50 Uhr kam es in Rösrath zu einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem 15-jährigen Fußgänger. Der Unfall ereignete sich an der Kreuzung Kölner Straße/Kiefernweg.

Symbolbild

Jugendlicher missachtete Rotlicht

Nach eigenen Angaben missachtete der Jugendliche aus Rösrath in Eile das Rotlicht der Ampel und betrat die Fahrbahn. Ein schwarzer Pkw, der in Richtung Dammelsfurther Weg unterwegs war, touchierte den Jungen leicht.

Fahrerin und Fußgänger verließen die Unfallstelle

Nach einem kurzen Gespräch mit der Fahrerin, in dem der 15-Jährige angab, dass es ihm gut gehe, entfernten sich beide Beteiligten von der Unfallstelle. Erst später verspürte der Junge Schmerzen und verständigte die Polizei und den Rettungsdienst. Er wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Polizei bittet um Hinweise

Das Verkehrskommissariat Rhein-Berg sucht nun nach der Fahrerin des beteiligten schwarzen Pkw mit Städtekennung „GL“. Die Frau wird wie folgt beschrieben:

  • Ca. 40 Jahre alt
  • Schlanke Statur
  • Schwarze Brille
  • Blonde, schulterlange Haare, zum Zopf gebunden

Hinweise bitte an die Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0.

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Freunde feiern Karnaval party draussen bei warmen wetter

So wird ein Karnevalssong zum Erfolg – Die Geheimnisse hinter den Hits

15 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Köln und Karneval – das gehört untrennbar zusammen. Und genau wie der Dom oder der Rhein sind es vor allem die Lieder, die die Karnevalszeit prägen. Doch jedes Jahr entstehen hunderte neue Songs, von denen nur wenige den Sprung in die Playlists der Jecken schaffen. Was also macht den perfekten Karnevalshit aus?

Rezept für einen Karnevalskracher

Die Zutaten für einen erfolgreichen Karnevalssong scheinen auf den ersten Blick simpel: eine mitreißende Melodie, ein eingängiger Refrain, kölsche Lebensfreude und eine Prise Melancholie. Ob „Superjeile Zick“, „Viva Colonia“ oder „Leev Marie“ – die erfolgreichsten Hits haben genau diese Mischung und sind in den Kneipen und Sälen nicht mehr wegzudenken.

Aber reicht das allein? Nein, denn die Konkurrenz ist groß. In der Karnevalshochburg Köln gibt es unzählige Bands, die in der Session fast pausenlos von Bühne zu Bühne ziehen. Jedes Jahr werden zahlreiche neue Songs veröffentlicht – und nur wenige davon schaffen es in die Herzen der Jecken.

„Loss mer singe“ – Wo Hits gemacht werden

Lisa Löbach, 26, weiß genau, was einen guten Karnevalshit ausmacht. Sie gehört zum Team von „Loss mer singe“, einer Veranstaltungsreihe, die jedes Jahr in rund 40 Kölner Kneipen stattfindet und neue Karnevalshits ins Rampenlicht rückt. Hier werden die Hits von morgen entdeckt.

„Unsere Gäste bekommen Liedtexte, singen mit und stimmen am Ende ab, welche neuen Songs ihnen am besten gefallen“, erklärt Löbach. Viele heute legendäre Hits wurden hier schon früh gefeiert – darunter „Superjeile Zick“ von Brings, „Pirate“ von Kasalla oder „Dä Plan“ von Cat Ballou.

Von der Küchentisch-Aufnahme zum Partyhit

Jede Session hört sich das „Loss mer singe“-Team bis zu 400 neue Karnevalssongs an, von denen es etwa 20 bis 40 in die engere Auswahl schaffen. „Da sind natürlich einige Perlen dabei – aber auch viele Lieder, die mit dem Handy am Küchentisch aufgenommen wurden“, schmunzelt Löbach.

Trotzdem hat jeder Künstler eine Chance. Egal, ob Newcomer oder etablierte Band – wer glaubt, einen Karnevalshit geschrieben zu haben, kann sich einfach mit einem Song bewerben. „Wir hören uns alles mindestens einmal an“, versichert Löbach.

Wie geht es dann weiter?

Ein erfolgreicher Karnevalssong muss in den Kneipen und Sälen funktionieren – doch heute ist auch das Streaming entscheidend. Wer es in die Playlists der Jecken schafft, hat gute Chancen, dass sein Song zum Dauerbrenner wird.

Der perfekte Karnevalshit entsteht also nicht nur durch eine gute Melodie, sondern auch durch die richtige Präsentation. Und vielleicht wird der nächste große Hit gerade in einer kleinen Kölner Kneipe entdeckt.

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Zigaretten

Einbruch in Tabakgeschäft in Bergisch Gladbach – Täter entwenden Bargeld und Shishatabak

14 Februar 2025 von Felix Morgenstern

In der Innenstadt von Bergisch Gladbach ist es zu einem Einbruch in ein Tabakgeschäft an der Hauptstraße gekommen. Laut Polizei ereignete sich die Tat in der Zeit von Mittwochabend (12.02.), 20:00 Uhr, bis Donnerstagvormittag (13.02.), 11:30 Uhr.

Schiebetür gewaltsam geöffnet

Nach ersten Erkenntnissen verschafften sich die unbekannten Täter gewaltsam Zugang zum Ladenlokal, indem sie die Schiebetür aufbrachen. Aus dem Geschäft entwendeten sie einen unteren dreistelligen Bargeldbetrag sowie eine bislang unbekannte Menge Shishatabak.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und eine Spurensicherung durchgeführt. Nun sucht das Kriminalkommissariat 2 nach möglichen Zeugen, die in der Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen.

Geschäftseinbrüche in Bergisch Gladbach sind zuletzt vermehrt gemeldet worden. Die Polizei rät Gewerbetreibenden, ihre Ladenlokale besonders zu sichern, etwa durch verstärkte Türen, Videoüberwachung oder Alarmsysteme.

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Köln Brüsseler Platz

Verweilverbot auf dem Brüsseler Platz in Köln – Stadt setzt Gerichtsurteil um

13 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Seit dem vergangenen Wochenende gilt auf dem Brüsseler Platz in der Kölner Innenstadt ein Verweilverbot – und das sorgt für Diskussionen. Die Stadt Köln setzt damit ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster um, das die Einhaltung der Nachtruhe zwischen 22 Uhr und 6 Uhr vorschreibt.

Ordnungsamt setzt Verweilverbot durch

Am Freitagabend informierten Mitarbeiter des Ordnungsamtes Menschen, die auf Bänken oder Pflanzkübeln saßen, über die neue Regelung. Ein Durchqueren des Platzes ist weiterhin erlaubt, doch längeres Verweilen nicht.

„Das Ordnungsamt hat uns gesagt, wir müssen bis 22 Uhr weg sein“, berichtet ein junger Mann, der sich mit einem Freund auf ein Bier getroffen hatte. Wer bleibt, riskiert ein Zwangsgeld von mindestens 100 Euro.

Auch die Außenbereiche der Kneipen und Restaurants müssen nun um 22 Uhr schließen – zuvor war das erst um 23:30 Uhr der Fall.

Anwohner erkämpften das Verbot

Seit Jahren beschweren sich Anwohner über den nächtlichen Lärm auf dem Brüsseler Platz. Einer von ihnen, Karl Josef Wallmeyer, kämpft seit über zehn Jahren für die Einhaltung der Nachtruhe:

„Wir haben hier alles versucht: Gespräche, Vermittlungen, Kulturangebote – es hat nichts gebracht. Wenn Hunderte Menschen hier trinken und feiern, ist es einfach zu laut.“

Messungen des Ordnungsamtes zeigten regelmäßig Werte über 60 Dezibel, was laut Stadt zu hoch ist. Deshalb habe man sich letztlich für das Verweilverbot entschieden, so Ordnungsamtsleiter Ralf Mayer.

Kritik von jungen Leuten und Kneipenbesuchern

Während Anwohner das Verbot begrüßen, sorgt es bei Kneipenbesuchern für Unverständnis. Eine Gruppe von Studentinnen kritisiert:

„Wenn Anwohner sich gestört fühlen, sollen sie doch wegziehen. Das ist doch die Innenstadt! Hier gehört es dazu, dass Menschen sich treffen und etwas trinken.“

Auch Gastronomen sehen das Verbot skeptisch. Der Verlust der Außenbereiche ab 22 Uhr bedeutet für viele Kneipen eine finanzielle Einbuße.

Erstes Wochenende ohne größere Zwischenfälle

Am ersten Wochenende kontrollierte das Ordnungsamt den Brüsseler Platz bis spät in die Nacht. Rund 250 Menschen wurden angesprochen, verließen aber freiwillig den Platz. Ein Zwangsgeld musste nicht verhängt werden.

Am Samstagabend allerdings berichteten Anwohner, dass sich erneut Gruppen auf dem Platz versammelten. Laut Stadt Köln war das Ordnungsamt bis 1:30 Uhr im Einsatz, um für Ruhe zu sorgen.

Ob das Verweilverbot langfristig durchgesetzt werden kann und welche Auswirkungen es auf das Kölner Nachtleben haben wird, bleibt abzuwarten.

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Peter Liening (Polizei Rhein-Berg) und Andrea vom Stein (Stadtsparkasse Wermelskirchen)

Gemeinsame Aktion gegen Betrüger: Polizei und Stadtsparkasse Wermelskirchen schützen Kunden vor Betrug

13 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Betrüger haben es immer wieder auf ahnungslose Menschen abgesehen – sei es mit Schockanrufen, falschen Polizisten oder anderen kriminellen Maschen. Trotz regelmäßiger Warnungen der Polizei Rhein-Berg fallen weiterhin Menschen auf diese Tricks herein und übergeben hohe Summen Bargeld, Schmuck oder Wertgegenstände an Kriminelle.

Um dem entgegenzuwirken, setzt die Stadtsparkasse Wermelskirchen gemeinsam mit der Polizei auf ein präventives Sicherheitskonzept, das sich bereits bewährt hat.

Spezielle Umschläge sollen Betrugsopfer sensibilisieren

Kommen Kundinnen und Kunden mit dem Wunsch, ungewöhnlich hohe Bargeldbeträge abzuheben, sind die Bankangestellten darauf geschult, vorsichtig nachzufragen. Sie können auf bekannte Betrugsmaschen hinweisen, dürfen die Auszahlung aber nicht verweigern.

In solchen Fällen wird das Geld in einem speziellen Briefumschlag ausgegeben, auf dem sechs kritische Fragen abgedruckt sind. Dazu gehören beispielsweise:

  • „Haben Sie den Geldbetrag abgehoben, weil Sie angerufen worden sind?“
  • „Hat Ihnen jemand am Telefon gesagt, dass Sie niemandem davon erzählen dürfen?“

Sollten zwei oder mehr dieser Fragen mit „Ja“ beantwortet werden, ist Vorsicht geboten – und es wird geraten, umgehend die Polizei zu kontaktieren.

Betrugsmasche „Schockanruf“ besonders perfide

Peter Liening, Leiter des Kriminalkommissariats für Kriminalprävention und Opferschutz, erklärt eine besonders gefährliche Betrugsmasche:

„Beim sogenannten Schockanruf geben sich Kriminelle als Polizisten oder Staatsanwälte aus. Sie erzählen eine dramatische Geschichte, etwa dass ein Angehöriger einen schweren Unfall verursacht hat und nur gegen eine hohe Kaution freigelassen wird. Aus Angst überweisen die Betroffenen dann oft ihr gesamtes Erspartes.“

Bankmitarbeiter geschult – Zusammenarbeit wird fortgeführt

Andrea vom Stein, Leiterin Organisation und Vertriebsunterstützung bei der Stadtsparkasse Wermelskirchen, betont die Bedeutung dieser Maßnahme:

„Unsere Mitarbeitenden sind für solche Situationen sensibilisiert. Wir sind froh, dass wir mit den Briefumschlägen eine weitere Möglichkeit haben, Menschen vor Betrug zu schützen.“

Polizei bietet Beratung zu Betrugsmaschen an

Wer sich über aktuelle Betrugsmaschen informieren oder Präventionstipps erhalten möchte, kann sich an das Kriminalkommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz wenden:

📞 Telefon: 02202 205-444
📧 E-Mail: gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de

Diese Initiative zeigt, dass durch gezielte Aufklärung und Zusammenarbeit zwischen Banken und Polizei viele Betrugsfälle verhindert werden können.

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