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Bunte Feuerwerkskörper auf einem Tisch

Start des Feuerwerksverkaufs: Begeisterung trotz wachsender Kritik

28 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Der jährliche Verkaufsstart von Feuerwerkskörpern wenige Tage vor Silvester hat wieder zahlreiche Böllerfans in NRW vor die Geschäfte gelockt. Bereits in der Nacht zum Samstag bildeten sich lange Schlangen, um Raketen und Böller zu kaufen. Trotz wachsender Kritik an der Knallerei bleibt die Nachfrage ungebrochen.

Begeisterte Käufer trotzen Inflation und Kritik

Viele Kunden sind bereit, mehrere Hundert Euro auszugeben, um die Silvesternacht spektakulär zu gestalten. „Das ist das eine Mal im Jahr, wo man sich etwas Besonderes gönnt“, erklärt ein Käufer, der 300 Euro in Feuerwerk investiert. Für einige ist es ein Ritual, das sie trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten nicht missen möchten. Sascha Krumbach von „Pyroteam“ in Grevenbroich beobachtet, dass die Nachfrage in diesem Jahr besonders hoch ist. „Die Leute wollen sich den Spaß an Silvester nicht verderben lassen.“

Kritik an Umwelt- und Gesundheitsfolgen

Parallel dazu warnen Umweltorganisationen wie die Deutsche Umwelthilfe (DUH) vor den Folgen der Böllerei. Sie betonen die negativen Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit. Auch Ärzteverbände und Politiker wie NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann mahnen zu mehr Rücksicht und der Verwendung geprüfter Feuerwerkskörper, um Verletzungen und Belastungen für Rettungsdienste zu minimieren.

Verkaufszahlen steigen nach Corona-Einbruch

Nach den pandemiebedingten Einschränkungen in den Jahren 2020 und 2021 erlebte der Feuerwerksverkauf in den vergangenen Jahren einen Aufschwung. Im Vergleich zu den Vor-Corona-Jahren ist der Umsatz deutlich gestiegen. Trotz dieser Beliebtheit verzichten inzwischen große Handelsketten wie Hornbach, Bauhaus und Rossmann auf den Verkauf von Feuerwerkskörpern.

Böllerverbotszonen und Forderungen nach mehr Regulierung

Viele Städte in NRW haben Böllerverbotszonen eingerichtet, um die Knallerei in sensiblen Bereichen einzuschränken. In Köln, Düsseldorf und Münster gelten Verbote für zentrale Plätze wie den Domplatz oder die Rheinuferpromenade. Zudem fordern Kommunen mehr Gestaltungsspielraum, um privates Feuerwerk lokal stärker regulieren zu können.

Während die Diskussion um die Auswirkungen des Feuerwerks weitergeht, bleibt eines sicher: Für viele gehört das Feuerwerk fest zum Jahreswechsel – und sie lassen sich die Freude daran nicht nehmen.

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02-Verkehrsunfall L 101 - VW

Schwerer Verkehrsunfall in Wermelskirchen: Vier Verletzte im Kreuzungsbereich

27 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Am Donnerstagabend (26. Dezember) ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich der Altenberger Straße (L 101) und der Hilgener Straße (K 18) in Wermelskirchen. Dabei wurden vier Personen verletzt, eine davon schwer. Feuerwehr, Rettungsdienst und ein Notarzt waren schnell vor Ort, um die Verletzten zu versorgen.

Kollision beim Abbiegen

Gegen 18:45 Uhr befuhr ein 24-jähriger Wuppertaler mit seinem Ford die L 101 aus Richtung Odenthal in Fahrtrichtung Wermelskirchen-Dhünn. Beim Abbiegen nach links in die Hilgener Straße übersah er einen entgegenkommenden VW, der von einem 41-jährigen Remscheider gesteuert wurde. Der VW-Fahrer konnte den Zusammenstoß nicht mehr verhindern, und es kam zur Kollision im Kreuzungsbereich.

Vier Personen verletzt, eine schwer

Beide Fahrer erlitten leichte Verletzungen, während die 70-jährige Beifahrerin des VW schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt wurde. Sie wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Eine weitere 41-jährige Mitfahrerin im VW wurde ebenfalls verletzt. Alle Betroffenen wurden vorsorglich zur weiteren Untersuchung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit

Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf einen mittleren fünfstelligen Betrag.

Verkehrseinschränkungen während der Unfallaufnahme

Während der polizeilichen Unfallaufnahme blieb der Kreuzungsbereich vorübergehend gesperrt, was zu Verkehrseinschränkungen führten. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere an stark befahrenen Kreuzungen, besondere Vorsicht walten zu lassen.

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Einbruch in Schildgener Kirche: Sakristei durchsucht, Lautsprecheranlage gestohlen

27 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Am Donnerstag, den 26. Dezember, wurde ein Einbruch in die Sakristei einer Kirche auf der Altenberger-Dom-Straße in Schildgen gemeldet. Die Küsterin entdeckte gegen 10:00 Uhr morgens die Spuren des Einbruchs und verständigte umgehend die Polizei. Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich die Täter vermutlich durch eine Hintertür Zugang zur Sakristei und entwendeten eine Lautsprecheranlage sowie mehrere Mikrofone. Der Schaden beläuft sich auf einen Gesamtwert im unteren vierstelligen Bereich.

Die Sakristei war zuletzt am Abend des 25. Dezembers um 18:00 Uhr ordnungsgemäß verschlossen worden, wie die Küsterin der Polizei mitteilte. Die Täter hatten offenbar gezielt nach Wertgegenständen gesucht und die Räumlichkeiten gründlich durchsucht.

Spurensicherung und Ermittlungen laufen

Die Polizei hat vor Ort eine Spurensicherung durchgeführt und eine Strafanzeige gegen unbekannt aufgenommen. Zur Aufklärung des Falls bittet das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden.

Appell zur Wachsamkeit

Die Polizei weist darauf hin, dass insbesondere in der Weihnachtszeit Kirchen und Sakralbauten immer wieder Ziel von Einbrüchen werden. Sie ruft die Gemeinden dazu auf, verstärkt auf die Sicherheit ihrer Gebäude zu achten und ungewöhnliche Aktivitäten sofort zu melden.

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DALL·E 2024-12-27 10.04.28 - A detailed depiction of a lost and found office filled with various items such as wallets, keys, umbrellas, and other personal belongings neatly arran(1)

Kuriose Funde in NRW-Fundbüros: Von Gebissen bis Plastik-Elchen

27 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

In den Fundbüros Nordrhein-Westfalens sorgten auch 2024 außergewöhnliche Funde für Staunen. Während in Dortmund ein Gebiss und eine Ohr-Prothese auf Abholung warten, landete in Düsseldorf ein meterhoher Plastik-Elch mit nur drei Beinen. Insgesamt wurden Tausende Fundsachen registriert, die nicht nur den Alltag der Fundbüros bereicherten, sondern auch manche kuriose Geschichte erzählen.

Von Gebissen bis zu Grabschmuck

Zu den skurrilen Fundstücken gehörten in Dortmund neben dem Gebiss auch drei Requisitenschwerter, Skier und Rollatoren. Ähnlich außergewöhnlich ging es in Bonn zu, wo unter anderem ein Bolzenschussgerät, mehrere Reitsättel und sogar Grabschmuck abgegeben wurden. In Bochum fanden zwei Gebisse und eine Bondage-Stange den Weg ins Fundbüro.

Selbst Marihuana ist seit der Legalisierung in NRW kein seltener Fund mehr. In Bonn und Bochum wurden Tütchen mit Cannabis abgegeben, die die kuriosen Funde der Städte ergänzen.

Dauerbrenner: Geldbörsen, Schlüssel und Dokumente

Neben den ungewöhnlichen Fundstücken sind Geldbörsen, Schlüssel, Handys und Dokumente die häufigsten Gegenstände, die in Fundbüros abgegeben werden. Städte wie Köln, Essen und Münster melden ähnliche Trends. In Köln wurden 2024 etwa 20.000 Fundsachen registriert, darunter eine Rolex im Wert von 40.000 Euro. In Münster sorgten drei zurückgelassene Canadier-Kanus für Aufsehen, die jedoch erfolgreich an ihre Besitzer zurückgegeben werden konnten.

Wie findet man verlorene Gegenstände wieder?

Fundsachen, die von der Polizei oder Privatpersonen abgegeben werden, landen in den Fundbüros der Städte und Gemeinden. Dort können Bürgerinnen und Bürger telefonisch oder persönlich nach verloren gegangenen Gegenständen fragen. Viele Städte bieten mittlerweile auch Online-Dienste wie „Fundservice Deutschland“ an, um Verlustanzeigen aufzugeben.

Kuriose Geschichten, die überraschen

Die Vielfalt der abgegebenen Gegenstände spiegelt nicht nur den Alltag wider, sondern bietet auch einen Einblick in die skurrilen Situationen, die zum Verlust solcher Dinge führen können. Egal ob Requisitenschwerter, goldene Gebisse oder einbeinige Elche – die Fundbüros von NRW bleiben ein Ort für überraschende Geschichten.

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Weihnachtsdienst bei der Feuerwehr Bergisch Gladbach: Einsatzbereitschaft trifft auf Festtagsstimmung

Weihnachtsdienst bei der Feuerwehr Bergisch Gladbach: Einsatzbereitschaft trifft auf Festtagsstimmung

24 Dezember 2024 von Gregor Herzfeld

Auch an den Weihnachtsfeiertagen ist die Arbeit der Feuerwehr und Rettungsdienste in Bergisch Gladbach unerlässlich. Während andere in den Genuss der Festtagsruhe kommen, bleiben die Einsatzkräfte auf den Feuer- und Rettungswachen einsatzbereit, um die Sicherheit der Stadt zu gewährleisten. Doch trotz der anspruchsvollen Bereitschaftszeiten sorgt eine besondere Tradition an Heiligabend für eine weihnachtliche Atmosphäre.

Die Besatzung der Feuer- und Rettungswache 2 mit Bürgermeister, Feuerschutzdezernent und Leitung der Feuerwehr

Traditionelles Frühstück mit dem Bürgermeister

Am Morgen des 24. Dezembers besuchten Bürgermeister Frank Stein und Feuerschutzdezernent Thore Eggert, begleitet von der Feuerwehrleitung, die Feuer- und Rettungswachen im Stadtgebiet. Dabei brachte der Bürgermeister eine langjährige Tradition mit: ein gemeinsames Frühstück für die Wachabteilungen.

„Ein gemeinsames Frühstück stärkt den Teamgeist und bietet Raum für Austausch – gerade an Heiligabend, wenn die Einsatzkräfte für die Sicherheit unserer Stadt auf ihren Wachen bleiben. Es ist mir ein Anliegen, meinen Dank für ihre unermüdliche Arbeit auch persönlich auszudrücken“, erklärte Stein.

Die herzliche Geste wurde von den Einsatzkräften geschätzt, denn sie bietet einen Moment des Miteinanders, der in ihrem anspruchsvollen Alltag nicht selbstverständlich ist.

Festliches Weihnachtsessen auf der Wache

Am Abend bereiten sich die Wachabteilungen, soweit es der Einsatzbetrieb zulässt, ein festliches Weihnachtsessen vor. Doch die Einsatzkräfte wissen: Eine ungestörte Mahlzeit ist keine Garantie. „Wir hoffen, dass wir das Essen diesmal gemeinsam genießen können. Aber es ist keine Seltenheit, dass das Essen auch zweimal aufgewärmt werden muss“, berichtet Armin Schüller, Wachabteilungsleiter der Feuerwache 2 in Bensberg, mit einem Augenzwinkern.

Weihnachten im Einsatzdienst: Flexibilität als Teil des Berufs

Für die Familien der diensthabenden Feuerwehr- und Rettungskräfte bedeutet Heiligabend oft eine Verschiebung der traditionellen Bescherung auf den ersten Weihnachtstag. „Das gehört einfach dazu, wenn ein Familienmitglied bei der Feuerwehr oder im Rettungsdienst tätig ist“, so Schüller.

Doch nicht nur die hauptamtlichen Einsatzkräfte stehen an den Feiertagen bereit. Der Bürgermeister nutzte seinen Besuch, um auch den ehrenamtlichen Mitgliedern der Feuerwehr Bergisch Gladbach zu danken, die an Heiligabend bei ihren Familien in Bereitschaft sind und bei Bedarf ausrücken.

Ein Weihnachtsgruß an die Bürger

Trotz des anstrengenden Dienstalltags bleibt die Botschaft der Feuerwehr Bergisch Gladbach klar: Die Sicherheit der Bürger steht an erster Stelle – auch an Weihnachten. Gleichzeitig wünschen die Einsatzkräfte allen Bürgerinnen und Bürgern ein frohes, besinnliches und sicheres Weihnachtsfest.

Diese besondere Mischung aus Einsatzbereitschaft und Festtagsstimmung zeigt, dass auch in herausfordernden Berufen Raum für menschliche Verbundenheit und Tradition bleibt.

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KVB - Öffentlicher Verkehrsmittel Straßenbahn - Köln - Cologne tram - Germany

KVB-Betrieb nach Brand am Ebertplatz wieder aufgenommen

23 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Nach einem Brand in einem Stromumverteilungskasten am Ebertplatz in Köln ist der Stadtbahnverkehr der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) seit Mitternacht wieder vollständig hergestellt. Der Vorfall am Sonntag führte zu erheblichen Einschränkungen im Verkehr und zu einer kompletten Sperrung des Ebertplatzes für die Bahnen. Ein Techniker wurde durch die Rauchentwicklung verletzt.

Brand löst Verkehrschaos und Warnungen aus

Der Brand ereignete sich in einem unterirdischen Raum und verursachte dichten Rauch, der sich am Ebertplatz und im angrenzenden Bereich des Theodor-Heuss-Rings ausbreitete. Die Sicht war beeinträchtigt, und es kam zu Geruchsbelästigungen. Wegen der Wetterlage konnte der Rauch nur langsam abziehen, was die Situation für Anwohner und Verkehrsteilnehmer zusätzlich erschwerte.

Die Feuerwehr und RheinEnergie waren im Einsatz, um den Brand zu löschen und den Bereich zu sichern. Aufgrund der starken Rauchentwicklung warnte die Feuerwehr über die Warn-App Nina und forderte Anwohner auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungen und Klimaanlagen auszuschalten.

Sicherheitsmaßnahmen und Verletzter

Die Einsatzkräfte untersuchten mögliche Asbestverunreinigungen durch den Brand. Ein Techniker der KVB, der bei der Prüfung des Stromverteilers im Einsatz war, wurde verletzt. Sein Zustand ist inzwischen stabil. Die Feuerwehr lobte das schnelle Eingreifen der Rettungskräfte, das Schlimmeres verhindern konnte.

Normalbetrieb wiederhergestellt

Nach intensiven Arbeiten vor Ort wurde die Sperrung des Ebertplatzes am späten Abend aufgehoben. Ab Mitternacht konnten die betroffenen Stadtbahnlinien ihren regulären Betrieb wieder aufnehmen. Die KVB dankte den Einsatzkräften der Feuerwehr und RheinEnergie für ihre Unterstützung bei der raschen Beseitigung der Störung.

Der Vorfall betonte erneut die Bedeutung von Sicherheitsmaßnahmen und Notfallplänen in der städtischen Infrastruktur. Die schnelle Wiederherstellung des Betriebs sorgt dafür, dass Pendlerinnen und Pendler sowie Reisende nun wieder uneingeschränkt auf die Verkehrsmittel der KVB zugreifen können.

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Einbruch in Heidkamper Einfamilienhaus: Polizei sucht Zeugen und gibt Präventionstipps

23 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Am Sonntagabend (22.12.) wurde in ein Einfamilienhaus am Talweg im Bergisch Gladbacher Stadtteil Heidkamp eingebrochen. Der Bewohner stellte den Einbruch gegen 20:00 Uhr fest, nachdem er das Haus zuvor nur kurzzeitig verlassen hatte. Die Polizei ermittelt und ruft Zeugen auf, sich mit Hinweisen zu melden.

Täter drangen über Terrassentür ein

Nach ersten Ermittlungen ereignete sich der Einbruch zwischen 17:45 Uhr und 20:00 Uhr. Der oder die Täter verschafften sich Zugang zum Haus, indem sie eine Terrassentür gewaltsam aufbrachen. Im Inneren durchsuchten sie mehrere Räumlichkeiten nach Wertgegenständen. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten die Täter Schmuck, dessen Wert bislang noch nicht beziffert werden konnte.

Die Tat hinterlässt Spuren, nicht nur materiell, sondern auch emotional: Einbruchopfer berichten häufig von einem Gefühl der Unsicherheit, wenn das eigene Zuhause in ihrer Abwesenheit durchwühlt wird.

Polizei sucht dringend Zeugen

Die Polizei hat den Vorfall aufgenommen und eine Spurensicherung durchgeführt. Dennoch sind Hinweise aus der Bevölkerung entscheidend, um die Täter zu ermitteln. Wer am Sonntag im Bereich Talweg in Heidkamp verdächtige Personen, Fahrzeuge oder ungewöhnliche Aktivitäten beobachtet hat, wird gebeten, sich mit dem Kriminalkommissariat 2 unter der Rufnummer 02202 205-0 in Verbindung zu setzen.

Einbruchschutz: Prävention ist der beste Schutz

Um weiteren Einbrüchen vorzubeugen, empfiehlt die Polizei, präventive Maßnahmen zum Schutz des Eigenheims zu ergreifen. Dazu zählen stabile Türen und Fenster, Sicherheitsschlösser und Bewegungsmelder. Besonders in der dunklen Jahreszeit ist es wichtig, auf sichtbare Schutzmaßnahmen zu achten, da Einbrecher häufig ungesicherte oder schlecht beleuchtete Zugänge bevorzugen.

Die Kriminalprävention der Polizei Rhein-Berg bietet kostenfreie und unverbindliche Beratungsgespräche an. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich unter der Rufnummer 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de melden, um individuell auf ihre Immobilie zugeschnittene Sicherheitslösungen zu besprechen.

Gemeinschaft schützt

Die Polizei appelliert zudem an die Nachbarschaft, wachsam zu sein und aufeinander zu achten. Verdächtige Beobachtungen sollten nicht ignoriert, sondern unverzüglich gemeldet werden. Nachbarschaftliche Netzwerke und gegenseitige Unterstützung können dazu beitragen, die Sicherheit im Wohngebiet zu erhöhen.

Einbrüche, wie der aktuelle Fall in Heidkamp, verdeutlichen, wie wichtig sowohl technische Sicherungen als auch eine aufmerksame Nachbarschaft für den Schutz vor Kriminalität sind.

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Schnellzug vor der Abfahrt im Bahnhof

Teile des Kölner Hauptbahnhofs nach zurückgelassenem Koffer kurzzeitig gesperrt

21 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Am Freitagabend (20.12.) führte ein zurückgelassener Koffer am Kölner Hauptbahnhof zu einer kurzfristigen Sperrung von Bereichen des Bahnhofs. Nach einer gründlichen Überprüfung gab die Bundespolizei jedoch schnell Entwarnung: Der Koffer war leer.

Sicherheitsmaßnahmen nach Fund des Koffers

Der herrenlose Koffer wurde kurz vor 17 Uhr im Hauptgebäude des Hauptbahnhofs entdeckt. In solchen Fällen erfolgt ein standardisierter Ablauf: Der oder die Besitzerin wird zunächst ausgerufen. Da sich jedoch niemand meldete, wurden gegen 17.30 Uhr der Haupteingang des Bahnhofs sowie die Gleise 1 und 2 vorsorglich gesperrt. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass keine Gefahr für Reisende und Mitarbeitende besteht.

Entwarnung und Wiederaufnahme des Betriebs

Nach einer Untersuchung stellte sich heraus, dass der Koffer leer war und keine Gefahr darstellte. Gegen 18.25 Uhr wurden die Sperrungen wieder aufgehoben, und der Betrieb konnte normal fortgesetzt werden.

Erhöhte Sensibilität nach ähnlichen Vorfällen

In den letzten Wochen kam es in Köln mehrfach zu Großeinsätzen aufgrund herrenloser Koffer. So wurde beispielsweise auf einem Weihnachtsmarkt ein Koffer mit Sand entdeckt, der ebenfalls eine Evakuierung auslöste. Angesichts dieser Vorfälle bleibt die Polizei wachsam und ruft dazu auf, Gepäckstücke niemals unbeaufsichtigt zu lassen.

Weitere Ermittlungen eingeleitet

Die Bundespolizei hat angekündigt, die Videoaufnahmen des Bahnhofs auszuwerten, um die Person zu identifizieren, die den Koffer zurückgelassen hat.

Reisende werden weiterhin gebeten, verdächtige Gegenstände sofort der Polizei zu melden, um unnötige Einsätze zu vermeiden und die Sicherheit in öffentlichen Bereichen zu gewährleisten.

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Motorradunfall

Overath: Polizei sucht flüchtigen Motorradfahrer nach Zusammenstoß mit Fußgänger

21 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Am Donnerstagabend (19.12.) kam es in Overath zu einem Unfall am Kreisverkehr Hauptstraße/Siegburger Straße, bei dem ein Fußgänger mit einem Motorradfahrer kollidierte. Der Fahrer des Kraftrads entfernte sich jedoch unerlaubt vom Unfallort. Die Polizei bittet nun um Hinweise von Zeugen oder dem flüchtigen Fahrer selbst.

Unfallhergang

Der Vorfall ereignete sich gegen 17:40 Uhr. Ein 22-jähriger Fußgänger aus Overath überquerte die Hauptstraße aus Richtung Ferrenberg in Richtung Siegburger Straße auf einem Fußgängerüberweg. Gleichzeitig verließ ein Motorradfahrer den Kreisverkehr in Richtung Heiligenhaus und übersah dabei den Fußgänger. Beim Zusammenstoß stürzte der Fußgänger und erlitt leichte Verletzungen.

Der Motorradfahrer hielt zunächst an und sprach den Fußgänger an. Statt jedoch seine Personalien zu hinterlassen oder auf Hilfe zu warten, fuhr er anschließend in Richtung Heiligenhaus davon.

Beschreibung des Fahrers und Fahrzeugs

Der Fußgänger konnte den Motorradfahrer und sein Fahrzeug wie folgt beschreiben:

  • Fahrer: Männlich, etwa 185 bis 195 cm groß, circa 20 Jahre alt, europäisches Erscheinungsbild, sprach akzentfreies Deutsch, hatte blonde Haare und trug dunkle Motorradbekleidung sowie einen schwarzen Helm.
  • Motorrad: Schwarze Rennmaschine mit grünen Applikationen.

Polizei bittet um Hinweise

Das Verkehrskommissariat der Polizei Rhein-Berg hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise auf den flüchtigen Motorradfahrer geben können. Auch der Fahrer selbst wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Hinweise können unter der Telefonnummer 02202 205-0 an das Verkehrskommissariat übermittelt werden.

Die Polizei erinnert in diesem Zusammenhang an die Verpflichtung, bei einem Unfall am Ort zu bleiben, Hilfe zu leisten und seine Personalien anzugeben. Fahrerflucht ist eine Straftat, die mit hohen Strafen geahndet wird.

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Fragwürdige Rolle der SPD und Klaus Waldschmidt bei der Wohnungsnot in Bergisch Gladbach

Fragwürdige Rolle der SPD und Klaus Waldschmidt bei der Wohnungsnot in Bergisch Gladbach

21 Dezember 2024 von Darian Lambert

Die angespannte Wohnraumsituation in Bergisch Gladbach ist kein Geheimnis. Die hohe Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum trifft auf ein zu geringes Angebot, und viele Projekte geraten ins Stocken. Doch anstatt Lösungen zu fördern, scheint die Politik gelegentlich selbst im Weg zu stehen. Ein besonders irritierendes Beispiel lieferte der Planungsausschuss am 6. Juni 2024 – und hier vor allem die SPD-Fraktion unter Klaus Waldschmidt.

Wohnen oder nicht? Die zweifelhafte Forderung der SPD

Im Rahmen der Diskussion um den Bebauungsplan Nr. 4134 „Auf dem Langen Feld – Teil 2“ präsentierte ein engagierter Investor ein Bauvorhaben mit 12 Wohneinheiten sowie Büro- und Geschäftsräumen. Ein Projekt, das dringend benötigte Impulse für die Nahversorgung und den Wohnungsmarkt in Herkenrath setzen könnte. Doch Klaus Waldschmidt, Fraktionsvorsitzender der SPD, äußerte den Wunsch, zwei der geplanten Wohnungen zu streichen – und das mitten in einer Wohnungsnot.

Altmodisch und überfordert Gerd Neu und Klaus Waldschmidt in einem Ausschuss

Die Begründung? Eine bessere Anpassung an den Landschaftsraum. Diese Forderung stößt auf Unverständnis – und das zu Recht. Wie Frank Samirae von der Bürgerpartei GL betonte: „Selten habe ich eine so gute Visualisierung gesehen. Es ist bedauerlich, dass ein derart engagierter Investor durch unnötige Hürden ausgebremst wird.“ Tatsächlich zeigt die Debatte, wie politische Prioritäten mit der Realität kollidieren können. Statt die Schaffung von Wohnraum zu priorisieren, werden Detailforderungen in den Vordergrund gerückt.

Positive Stimmen: CDU und Bürgerpartei GL zeigen Pragmatismus

Andere Mitglieder des Ausschusses, darunter Dr. Michael Metten (CDU), zeigten sich deutlich pragmatischer. Dr. Metten kritisierte die Streichungsforderung der SPD und hob hervor: „Zwei wegfallende Wohnungen sind in Anbetracht der Wohnungsnot erheblich. Wir müssen Veränderungen herbeiführen und nicht verhindern.“ Dieser klar formulierte Appell zeigt, wie wichtig es ist, die Bedürfnisse der Menschen vor Ort ernst zu nehmen, anstatt an idealistischen Vorstellungen festzuhalten.

Auch Frank Samirae von der Bürgerpartei GL zeigte Verständnis für die Anliegen des Investors: „Bergisch Gladbach sollte froh sein, heimatverbundene Investoren zu haben, die trotz langwieriger Verfahren am Ball bleiben.“

Die Verantwortung der SPD

Es bleibt die Frage, ob die SPD die Dringlichkeit der Situation wirklich versteht. Klaus Waldschmidt mag betonen, dass seine Forderung auf eine Verbesserung der ästhetischen Integration abzielt, doch gerade in Krisenzeiten muss pragmatisch entschieden werden. Der Wunsch, zwei Wohnungen zu streichen, wirkt wie eine unnötige Erschwernis für ein Projekt, das den Ort langfristig stärken könnte.

Die Fassungslosigkeit anderer Ausschussmitglieder wie Frau Wasmuth spricht Bände. Sie erklärte: „Es ergibt wenig Sinn, in einer Situation wie dieser Wohnungen zu streichen.“ Und sie hat recht: In einer Zeit, in der jeder Quadratmeter Wohnraum zählt, sollten Entscheidungen nicht aus ästhetischen Vorlieben heraus getroffen werden.

Fazit: Wohin steuert die SPD in Bergisch Gladbach?

Die Rolle der SPD und insbesondere Klaus Waldschmidts im Kontext des Bebauungsplans ist ein weiteres Beispiel für die politische Lähmung in Bergisch Gladbach. Während andere Fraktionen wie die CDU und die Bürgerpartei GL konstruktiv nach vorne blicken, scheint die SPD eine Bremsrolle einzunehmen.

Wenn Bergisch Gladbach die Wohnungsnot ernsthaft bekämpfen will, braucht es mutige, zukunftsorientierte Entscheidungen – keine kleinlichen Forderungen, die Projekte gefährden und Investoren entmutigen. Der politische Fokus sollte darauf liegen, Wohnraum zu schaffen, nicht zu verhindern. Es bleibt zu hoffen, dass auch die SPD diesen Kurs erkennt, bevor weitere Chancen vertan werden.

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