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Neue Erkenntnisse zur Lkw-Chaosfahrt auf der A1: Fahrer plante Rückfahrt nach Polen

20 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Drei Wochen nach der spektakulären Chaosfahrt eines Lkw auf der A1, die zahlreiche Unfälle und erhebliche Schäden verursachte, gibt es neue Details zu den Ermittlungen. Der 30-jährige Fahrer war nach Informationen der Polizei auf der Rückfahrt von einem Logistikzentrum in Mönchengladbach nach Polen. Während der rund 60 Kilometer langen Fahrt beschädigte er über 50 Fahrzeuge, verletzte 23 Menschen – einige davon schwer – und verursachte einen Sachschaden von rund 1,8 Millionen Euro.

Kooperation der Spedition und laufende Ermittlungen

Die polnische Spedition, bei der der Fahrer beschäftigt war, zeigt sich kooperativ und unterstützt die Ermittlungen. Dennoch stehen noch wichtige Ergebnisse aus. Dazu gehören der toxikologische Befund, der Aufschluss darüber geben soll, ob der Fahrer unter dem Einfluss von Drogen oder Medikamenten stand. Auch der Fahrtenschreiber des Lkw wird noch ausgewertet, um die genauen Umstände der Unfallfahrt zu rekonstruieren. Zudem wird der Zustand des Fahrzeugs überprüft, um mögliche technische Mängel auszuschließen.

Ermittlungen im Fokus der Politik

Das Ausmaß der Chaosfahrt hat nicht nur die Ermittler beschäftigt, sondern auch die Politik. Die SPD-Fraktion im Landtag hat eine kleine Anfrage gestellt, um Details zu den Ursachen der Unfallfahrt und den Maßnahmen zur Verhinderung ähnlicher Vorfälle zu erfahren.

Versicherung übernimmt Schadensregulierung

Eine wichtige Nachricht für die Geschädigten ist, dass eine deutsche Versicherung die Regulierung aller Schäden übernommen hat. Dadurch entfällt für Betroffene der komplizierte Weg, sich mit der polnischen Versicherung der Spedition auseinanderzusetzen. Die betroffenen 57 Fahrzeuge, beschädigte Leitplanken und die entstandenen Personenschäden werden somit zentral abgewickelt.

Der Fahrer bleibt in der Psychiatrie

Der Fahrer, der zum Zeitpunkt der Festnahme 0,6 Promille Alkohol im Blut hatte, wurde noch auf der Autobahn festgenommen und befindet sich seitdem in einer psychiatrischen Einrichtung. Die Polizei betonte, dass ein frühzeitiges Stoppen des Sattelschleppers wegen der Gefährdungslage nicht möglich war. Der Lkw kam schließlich bei Hagen nach einem weiteren Unfall quer auf der Fahrbahn zum Stehen.

Umfangreiche Untersuchungen laufen weiter

Für die vollständige Aufklärung der Vorfälle sind weiterhin zahlreiche Gutachten erforderlich. Die Ermittler haben die Zugmaschine, die Frachtpapiere und das digitale Kontrollgerät sichergestellt, deren Auswertung jedoch Zeit in Anspruch nimmt. Insbesondere die toxikologischen Befunde und die Untersuchung des Fahrzeugs könnten entscheidende Hinweise darauf liefern, ob technisches oder menschliches Versagen die Ursache für die Unfallfahrt war.

Dieser Vorfall hat nicht nur zahlreiche Schäden hinterlassen, sondern auch eine Debatte über Sicherheitsvorkehrungen im Güterverkehr ausgelöst. Die Ergebnisse der laufenden Untersuchungen könnten wegweisend für zukünftige Maßnahmen sein.

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Broken glass in a store close-up

Kürten – Täter flüchten nach Einbruch in Discounter

20 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Am Donnerstagabend (19. Dezember) kam es in einem Discounter an der Kölner Straße in Kürten-Bechen zu einem Einbruch, der einen Großeinsatz der Polizei auslöste. Gegen 20:50 Uhr alarmierte die Sicherheitsanlage des Marktes die Behörden. Bei ihrem Eintreffen stellten die Polizeibeamten fest, dass zwei Täter gewaltsam über das Dach in das Gebäude eingedrungen waren. Die beiden Verdächtigen flüchteten sofort bei Sichtkontakt mit den Einsatzkräften.

Intensive Fahndung ohne Erfolg

Trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen, die auch den Einsatz eines Diensthundes einschlossen, gelang es den Tätern, zu entkommen. Sie wurden als männlich, schlank und dunkel gekleidet beschrieben. Die Polizei setzte ihre Kräfte gezielt ein, doch die Täter konnten sich offenbar im Schutz der Dunkelheit und umliegenden Straßen unauffällig entfernen.

Spuren gesichert – Beute und Schaden unklar

Im Rahmen der Ermittlungen wurde festgestellt, dass die Täter über das Dach des Gebäudes ins Innere gelangt waren, wo sie vermutlich gezielt nach Wertgegenständen suchten. Zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme konnte jedoch noch nicht geklärt werden, ob etwas gestohlen wurde. Die Polizei sicherte umfangreiche Spuren am Tatort und geht davon aus, dass der entstandene Sachschaden erheblich ist.

Appell an die Bevölkerung

Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer am Donnerstagabend in der Nähe der Kölner Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen hat, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden. Jede Information, so klein sie auch erscheinen mag, könnte einen entscheidenden Hinweis liefern.

Prävention gegen Einbrüche

Die Polizei erinnert in diesem Zusammenhang an die Wichtigkeit präventiver Maßnahmen, um Einbrüche zu verhindern. Gewerbetreibende werden dazu ermutigt, ihre Sicherheitskonzepte regelmäßig zu überprüfen, Alarmanlagen zu nutzen und auffällige Beobachtungen umgehend der Polizei zu melden. Solche Vorfälle zeigen, wie wichtig es ist, gemeinsam gegen Kriminalität vorzugehen.

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Crash on the road. Close up of a motorcycle accident on the road

Schwerverletzter bei Unfallflucht in Rösrath – Polizei sucht Zeugen

20 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Am vergangenen Wochenende wurde ein 55-jähriger Fußgänger aus Much bei einem Verkehrsunfall in Rösrath schwer verletzt. Der Vorfall ereignete sich am Samstagabend (14. Dezember) gegen 21:30 Uhr auf der Hauptstraße nahe des Bahnhofs.

Berichtigung der Unfallörtlichkeit

Zunächst berichtete die Kreispolizei, dass sich die Unfallflucht im Bereich des Bahnhofs Overath zugetragen habe. Nach weiteren Ermittlungen des Verkehrskommissariats in Bergisch Gladbach wurde die Unfallörtlichkeit nun korrigiert: Der Unfall geschah in Rösrath.

Alkoholisierter Fußgänger von flüchtendem BMW erfasst

Laut Polizei wollte der 55-Jährige die Hauptstraße aus Richtung des Bahnhofs in Richtung eines Discounters überqueren. Dabei wurde er von einem dunklen BMW erfasst, der aus Richtung Hoffnungsthal kam. Der Fußgänger erlitt schwere Verletzungen und wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Mittlerweile konnte er die Klinik wieder verlassen. Der BMW-Fahrer setzte seine Fahrt jedoch fort und entfernte sich unerlaubt vom Unfallort.

Zeugen dringend gesucht

Das Verkehrskommissariat in Bergisch Gladbach sucht nun dringend Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall oder dem flüchtigen Fahrzeug geben können. Insbesondere wird nach Personen gesucht, die sich zur Unfallzeit in der Nähe der Hauptstraße aufgehalten haben oder möglicherweise verdächtige Beobachtungen gemacht haben.

Kontaktaufnahme

Hinweise nimmt die Polizei Rhein-Berg unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen. Jede Information, auch scheinbar kleine Details, könnten entscheidend sein, um den Vorfall aufzuklären und den Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

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2024-12-19 Kehrmaschinen(1)

Bergisch Gladbach investiert in saubere Straßen: Neue Kehrmaschinen verbessern Effizienz und Umweltschutz

19 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Der städtische Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) hat im November 2024 drei neue Großkehrmaschinen in Betrieb genommen. Diese ersetzen die rund 20 Jahre alten Vorgängermodelle und bringen zahlreiche technische und ökologische Verbesserungen mit sich. Die Beschaffung erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen der städtischen Tochter EBGL GmbH, dem AWB und der städtischen Kfz-Werkstatt.

Effizientere Reinigung und moderne Technik

Die neuen Großkehrmaschinen setzen neue Maßstäbe für die Straßenreinigung in Bergisch Gladbach. Mit einem knapp 10 Prozent höheren Kehrgutvolumen und einer um einen Meter kürzeren Bauweise sind die Fahrzeuge nicht nur effizienter, sondern auch leichter in engen Straßenzügen zu manövrieren. Hinzu kommen moderne ergonomische Features wie eine Kamera am linken Außenspiegel, die den Blick in den Gegenverkehr erleichtert und das Unfallrisiko senkt.

Weitere Highlights sind eine Handwascheinrichtung mit warmem und kaltem Wasser, helle LED-Arbeitsscheinwerfer und ein LED-Warnlichtbalken, die die Arbeitssicherheit und den Komfort für die Mitarbeitenden erheblich verbessern.

Umweltschutz im Fokus

Ein wichtiger Aspekt bei der Ersatzbeschaffung war die Reduzierung von Emissionen. Die neuen Kehrmaschinen verfügen über lärmschluckende Hauben und moderne Abluftsysteme, wodurch die Lärmbelastung um etwa 10 dB gesenkt wurde. Gleichzeitig sorgen die modernen Motoren mit EURO VI-Abgasreinigungssystemen und die „EUnited 4-Sterne-Zertifizierung“ für eine deutliche Reduzierung der Feinstaubemissionen.

Ein weiterer Fortschritt ist der geringere Kraftstoffverbrauch. Nach ersten Tests verbrauchen die neuen Fahrzeuge rund 20 Prozent weniger Kraftstoff. Ab 2025 werden sie mit dem alternativen Kraftstoff HVO100 betrieben, der eine Reduzierung der CO2-Emissionen um bis zu 90 Prozent im Vergleich zu herkömmlichem Diesel ermöglicht.

Hochzufriedene Mitarbeitende und Projektleitung

Die Mitarbeitenden der EBGL GmbH und des Abfallwirtschaftsbetriebs zeigen sich begeistert von den neuen Arbeitsplätzen, die durch die modernen Fahrzeuge geschaffen wurden. Projektleiter Jan Thoma betont die Bedeutung der neuen Maschinen: „In der herbstlichen Jahreszeit ist die Zuverlässigkeit zeitgemäßer Kehrmaschinen unverzichtbar, um die Straßen sauber und sicher zu halten. Die technischen Fortschritte im Vergleich zu den alten Fahrzeugen sind beeindruckend.“

Die neuen Großkehrmaschinen stehen somit nicht nur für saubere Straßen, sondern auch für mehr Umweltschutz, Sicherheit und Komfort – ein Gewinn für die Stadt Bergisch Gladbach und ihre Bürgerinnen und Bürger.

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2024-12-17 Heidkamper Familienweihnachtsfest (1)(1)

Weihnachtliche Magie beim Heidkamper Familienweihnachtsfest: Ein Fest der Begegnung und Gemeinschaft

19 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Am Freitag, den 13. Dezember, verwandelte sich der Hof der Märchensiedlung in Heidkamp in eine stimmungsvolle Weihnachtswelt. Das Heidkamper Familienweihnachtsfest lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher mit einem bunten Programm, festlicher Musik und einer herzlichen Atmosphäre. Bereits zum siebten Mal wurde das Fest vom „Runden Tisch Heidkamp“ in Kooperation mit der Stadt Bergisch Gladbach organisiert und bot ein kostenfreies Erlebnis für die ganze Familie.

Festliche Stimmung und weihnachtliche Aktivitäten

Um 15 Uhr öffnete das Fest seine Türen, und der Hof füllte sich schnell mit Gästen. Unter Pavillons, die mit Lichterketten geschmückt waren, warteten süße Leckereien wie frisch gebackene Waffeln, Popcorn und Kuchen. Heiße Getränke wie Kinderpunsch und Kaffee sorgten für wohlige Wärme. Im „Märchentreff“, einer Souterrainwohnung, die normalerweise als Treffpunkt für Kinder und Familien dient, konnten die Jüngsten kreativ werden: Schminken und Basteln standen hier im Mittelpunkt.

Ein musikalisches Highlight boten die Kinderchöre der Pfarre St. Joseph und der AWO Kindertagesstätte „Kunterbunt“, die zusammen mit den Gästen Weihnachtslieder anstimmten. Begleitet wurden die Gesänge von einem stimmungsvollen Blechbläserquartett, während die Feuerschale auf dem Hof eine gemütliche Lagerfeuerromantik verbreitete. Für strahlende Kinderaugen sorgte der Besuch des Nikolaus, der kleine Geschenke verteilte und damit den Nachmittag abrundete.

Gemeinsam für den Stadtteil Heidkamp

Das Familienweihnachtsfest ist ein gemeinschaftliches Projekt des Runden Tischs Heidkamp, einem Zusammenschluss lokaler Einrichtungen und Akteure, die sich für das Wohl und die Entwicklung des Stadtteils engagieren. Dazu zählen unter anderem die AWO, der Kinderschutzbund, die evangelische und katholische Kirchengemeinde sowie die Abteilung Soziale Stadtentwicklung der Stadt Bergisch Gladbach.

Ein besonderer Dank gilt der Rheinisch-Bergischen Siedlungsgesellschaft, deren großzügige Spende die kostenfreie Teilnahme an allen Angeboten ermöglicht hat. „Das ist der besondere Zauber dieses Festes: Ein Ort, an dem alle willkommen sind und miteinander ins Gespräch kommen können“, betonte ein Vertreter des Runden Tischs.

Der Märchentreff als Anlaufstelle für Heidkamp

Neben dem Fest dient der Märchentreff das ganze Jahr über als Treffpunkt für die Menschen im Stadtteil. Mit Angeboten wie einem Vorlesetreff für Kinder und Beratungsangeboten der Stadt Bergisch Gladbach soll die Einrichtung in Zukunft noch stärker als Ort der Begegnung und Unterstützung etabliert werden.

Das Heidkamper Familienweihnachtsfest hat erneut bewiesen, wie wichtig solche gemeinschaftlichen Veranstaltungen für das Zusammenleben im Stadtteil sind – ein Ort, der Menschen verbindet und die Weihnachtszeit auf besondere Weise erlebbar macht.

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2024-12-17 Schilder Radfahrer Zanders (1)(1)

Neue Hinweisschilder für Radverkehr auf dem Zanders-Areal: Klimafreunde Rhein-Berg fördern nachhaltige Mobilität

18 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Die Klimafreunde Rhein-Berg e.V. setzen sich erneut für die Verkehrswende in Bergisch Gladbach ein. Mit Unterstützung der Stadtverwaltung hat die Arbeitsgruppe Verkehrswende des Vereins an beiden Einfahrten des Zanders-Areals neue Hinweisschilder für Radfahrerinnen und Radfahrer angebracht. Diese Schilder sollen Radfahrende auf die zentrale Verkehrsachse „Mainstreet“ aufmerksam machen, die seit Mai 2024 als verkehrsberuhigte Alternative zwischen den Stadtteilen Stadtmitte und Gronau geöffnet ist.

Förderung des Radverkehrs und CO2-neutraler Mobilität

Die Initiative verfolgt das Ziel, mehr Menschen zum Umstieg auf das Fahrrad zu bewegen und dadurch den Radverkehr in Bergisch Gladbach zu stärken. „Das Ziel, das wir zusammen mit anderen anstreben, ist die lokale Mobilität entsprechend des Pariser Klimaabkommens weitgehend CO2-neutral umzugestalten“, erklärt Johanna Selle, stellvertretende Vorsitzende der Klimafreunde Rhein-Berg. Dabei sei die Erstellung eines durchdachten Radverkehrsnetzes ein zentraler Bestandteil.

Strategisch platzierte Schilder für bessere Orientierung

Zwei strategisch platzierte Schilder sollen die Orientierung für Radfahrende erleichtern:

  • Straße An der Gohrsmühle: Hier informiert ein Schild mit Entfernungsangaben über die Route in Richtung Gronau und Refrath.
  • Cederwaldstraße: An der Abbiegung in Richtung Hauptstraße weist ein weiteres Schild auf die Verbindung zur Stadtmitte und zum Bürgerhaus „Bergischer Löwe“ hin.

Die Hinweise sollen dazu beitragen, dass Radfahrende die verkehrsberuhigte Strecke über das Zanders-Areal als sichere und entspannte Alternative wahrnehmen und nutzen.

Positive Resonanz und Zukunftsperspektiven

Die Klimafreunde Rhein-Berg begrüßen die Unterstützung der Stadtverwaltung bei der Umsetzung der geplanten Fahrradrouten und sehen in den Schildern einen wichtigen Schritt hin zu einer nachhaltigen Mobilität. „Von diesem Engagement profitieren alle Bürgerinnen und Bürger Bergisch Gladbachs“, betont Selle.

Die Maßnahme ist Teil eines umfassenden Plans, den Radverkehr in der Stadt attraktiver zu gestalten und damit einen Beitrag zur Reduzierung von CO2-Emissionen zu leisten. Die Klimafreunde Rhein-Berg hoffen, dass diese Initiative weitere Menschen motiviert, das Fahrrad als Verkehrsmittel im Alltag zu wählen.

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Kreisweite Azubitour begeistert Schülerinnen und Schüler: Über 1.300 Jugendliche entdecken spannende Ausbildungsberufe

18 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Im Rheinisch-Bergischen Kreis erhielten über 1.300 Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, auf der sogenannten „Fast Lane!“ – der Überholspur – Ausbildungsberufe hautnah kennenzulernen. In einer großangelegten Azubitour präsentierten 51 Auszubildende aus verschiedenen Unternehmen ihre Berufe an 14 Schulen im Kreis. Mit über 25 vorgestellten Berufen und einem lebendigen Austausch zwischen Jugendlichen und jungen Berufstätigen wurde die Veranstaltung ein voller Erfolg.

Einblicke auf Augenhöhe: Azubis als Botschafter ihrer Berufe

„Eine duale Ausbildung bietet hervorragende Perspektiven“, erklärt Torsten Schmitt, Leiter des Koordinierungsbüros „Übergang Schule-Beruf“. „Azubis sind die besten Botschafter, um ihre Berufe authentisch zu vermitteln.“ Die Auszubildenden, die vor Kurzem selbst noch an einem ähnlichen Punkt in ihrer Berufswahl standen, berichteten über ihre Erfahrungen, Arbeitsalltage und Karrierechancen. Vorgestellt wurden unter anderem Berufe wie Pflegefachmann/-frau, Garten- und Landschaftsbauer/in, Zimmerer/in und Industriekauffrau/-mann. Dabei wurden Fragen zu Schulabschlüssen, Praktika, Verdienstmöglichkeiten und Arbeitszeiten beantwortet.

Einige Azubis nutzten die Gelegenheit, gängige Vorurteile auszuräumen. Pflegefachmänner vom Evangelischen Krankenhaus in Bergisch Gladbach etwa erklärten, dass ihre Arbeit weit über die Körperpflege hinausgeht und durch die Vielseitigkeit besonders erfüllend ist. Zimmerin Romie Wollenweber vom Unternehmen Hamacher Holzbau faszinierte mit Einblicken in den Bau von Holzhäusern und Dachstühlen, während Garten- und Landschaftsbauer Jonathan Palm und Erik Hühnermann ihre Begeisterung für das Arbeiten in der Natur teilten.

Große Beteiligung und vielseitige Berufe

Die Azubitour fand an weiterführenden Schulen in allen sieben Kommunen des Kreises statt. Insgesamt nahmen 1.327 Schülerinnen und Schüler teil, die sich über 25 verschiedene Ausbildungsberufe informieren konnten. Beteiligt waren 27 Betriebe, darunter Unternehmen aus den Bereichen Handwerk, Industrie und Dienstleistungen. Vorgestellte Berufe reichten von Bankkauffrau/-mann über Kfz-Mechatroniker/in bis hin zu Notfallsanitäter/in und Raumausstatter/in.

Auch die Resonanz bei den Schulen war groß: Von der Gemeinschaftshauptschule im Kleefeld in Bergisch Gladbach bis zur Realschule Rösrath beteiligten sich Jugendliche zahlreich an der Initiative. An der Johannes-Löh-Gesamtschule in Burscheid etwa informierten sich 112 Schülerinnen und Schüler über die Möglichkeiten einer dualen Ausbildung, an der Gesamtschule Kürten waren es 148.

Eine Erfolgsgeschichte für die Berufswahl

Die Azubitour ist Teil eines umfassenden Netzwerks zur beruflichen Orientierung und stärkt den Dialog zwischen Schulen und Unternehmen. Sie ermöglicht Jugendlichen, über ihre Berufswahl nachzudenken und Alternativen zu entdecken, die ihnen zuvor möglicherweise nicht bekannt waren. „Solche Veranstaltungen fördern die Vernetzung zwischen Schulen und Wirtschaft und unterstützen Jugendliche dabei, fundierte Entscheidungen für ihre berufliche Zukunft zu treffen“, resümiert Torsten Schmitt.

Mit einem wachsenden Netzwerk und einer breiten Palette an vorgestellten Berufen setzt die Azubitour einen wichtigen Impuls für die berufliche Zukunft der Schülerinnen und Schüler im Rheinisch-Bergischen Kreis.

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Update-Stau bei Windows 11: Manuelle Nachhilfe wird nötig

Update-Stau bei Windows 11: Manuelle Nachhilfe wird nötig

16 Dezember 2024 von Darian Lambert

Vladlen Stolz – Techniker bei Samirae in Bensberg

Mit dem Support-Ende für Windows 11 Version 22H2 am 8. Oktober 2024 stehen viele Computerbesitzer vor einer neuen Herausforderung: Ihre Rechner aktualisieren sich nicht mehr automatisch auf die neuesten Versionen von Windows 11. Oft bleibt das System auf der alten Version hängen, obwohl Microsoft automatische Updates bereitstellt. Das führt dazu, dass viele Systeme von Hand aktualisiert werden müssen – ein Vorgang, der ohne Fachwissen schnell kompliziert wird.

In Bensberg hat der EDV-Service Samirae zum Jahresende alle Hände voll zu tun, um diese Herausforderung zu meistern. Täglich kommen Kunden mit PCs, die eine „Auffrischung“ brauchen. Besonders gefragt ist der junge Techniker Vladlen Stolz, der eigens ein Softwaretool entwickelt hat, um betroffene Computer systematisch und effizient auf die neueste Windows-11-Version zu aktualisieren. Doch warum sind diese Updates so wichtig, und was macht den manuellen Eingriff oft unverzichtbar?

Warum Windows-Versionspdates unverzichtbar sind

Windows-Versionen haben feste Support-Zeiträume. Für Privatnutzer von Windows 11 Home und Pro gibt es zwei Jahre lang Sicherheits- und Funktionsupdates, bevor die Version ausläuft. Wenn der Support endet, werden keine neuen Updates mehr bereitgestellt, was mit der Zeit Sicherheitslücken schafft und das System anfällig für Angriffe macht.

Besonders kritisch: Systeme mit der veralteten Version 22H2 erhalten seit Oktober 2024 keine Sicherheitsupdates mehr. Wer nicht rechtzeitig auf die aktuelle Version – 23H2 oder 24H2 – umsteigt, riskiert langfristig:

  • Sicherheitsprobleme: Neue Bedrohungen können nicht mehr abgewehrt werden.
  • Fehlende Kompatibilität: Moderne Software und Hardware funktionieren nicht mehr reibungslos.
  • Eingeschränkte Funktionalität: Wichtige Verbesserungen und neue Funktionen fehlen.

Trotz dieser Risiken schaffen es viele Computer nicht, das Update automatisch durchzuführen. Viele Nutzer bemerken erst spät, dass ihr Rechner nicht mehr aktuell ist. Daher ist es entscheidend, auf die richtige Unterstützung zu setzen.

Der junge Techniker Vladlen Stolz hat für diese Aufgabe bei EDV-SERVICE Samirae in Bensberg sogar ein eigenes Softwaretool entwickelt. Mit diesem innovativen Ansatz kann er eine Vielzahl von Computern innerhalb kürzester Zeit manuell auf die aktuelle Version bringen.

Zum Jahreswechsel Update aufspielen lassen

Wenn Ihr System noch auf Windows 11 Version 22H2 steht, ist es Zeit zu handeln. Veraltete Versionen gefährden die Sicherheit und Leistungsfähigkeit Ihres Rechners. Die Techniker bei Samirae in Bensberg bieten die perfekte Lösung, um Ihr System auf den neuesten Stand zu bringen und sicher ins neue Jahr zu starten.

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Cologne Cathedral Christmas Market in twilight, Germany. This is the most popular and best-known of all the city markets in front of the famous Cologne Cathedral.

Erneuter Polizeieinsatz: Weihnachtsmarkt am Heumarkt wegen verdächtigem Koffer geräumt

16 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Am Sonntagabend musste der Weihnachtsmarkt am Heumarkt in der Kölner Altstadt erneut wegen eines zurückgelassenen Koffers evakuiert werden. Nur einen Tag zuvor hatte es einen ähnlichen Vorfall auf dem Weihnachtsmarkt am Rudolfplatz gegeben. Nach intensiver Untersuchung konnte die Polizei jedoch Entwarnung geben: Wie schon am Samstag handelte es sich auch in diesem Fall um einen Koffer mit Sand.

Geordnete Evakuierung am Heumarkt

Der Alarm wurde gegen 19:30 Uhr ausgelöst, woraufhin die Polizei den Weihnachtsmarkt zügig räumte. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich nach Angaben des Veranstalters etwa 2.500 Besucher auf dem Gelände. Die Räumung verlief geordnet und ohne Zwischenfälle.

Laut Polizeiangaben war der Koffer besonders auffällig: Er enthielt einen weiteren kleineren Koffer, in dem sich Sand befand. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und eine Strafanzeige gegen unbekannt gestellt. Es wird untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen gibt.

Ähnlicher Vorfall am Rudolfplatz

Bereits am Samstag hatte es einen vergleichbaren Einsatz auf dem Weihnachtsmarkt am Rudolfplatz gegeben. Auch dort war ein verdächtiger Koffer entdeckt worden, der ebenfalls mit Sand gefüllt war. Die Polizei geht davon aus, dass der Koffer absichtlich auf dem gut besuchten Weihnachtsmarkt platziert wurde, um einen Großeinsatz auszulösen.

Ermittlungen laufen

Die Polizei wertet beide Vorfälle als mutwillige Störung der öffentlichen Sicherheit. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Taten wird geprüft, da das Vorgehen in beiden Fällen nahezu identisch war. Neben der Kriminalpolizei wurden Spezialisten hinzugezogen, um den genauen Hintergrund der Taten zu ermitteln.

Auswirkungen auf Weihnachtsmärkte

Die beiden Vorfälle werfen Fragen zur Sicherheit auf den Weihnachtsmärkten in Köln auf. Trotz der Großveranstaltungen betont die Polizei, dass keine akute Gefährdung für die Besucher bestand und die Sicherheitsvorkehrungen auf einem hohen Niveau seien. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, wachsam zu sein und verdächtige Gegenstände sofort zu melden.

Die Organisatoren der Weihnachtsmärkte zeigen sich erleichtert, dass niemand zu Schaden kam, und appellieren an die Vernunft der Bevölkerung: „Solche Aktionen sind kein Spaß, sondern gefährden das Gefühl von Sicherheit auf unseren Weihnachtsmärkten,“ erklärte ein Sprecher des Veranstalters.

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viral infections, monkeypox

Erster Fall von Mpox „Affenpocken“ im Rheinisch-Bergischen Kreis bestätigt

16 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Zum Wochenende wurde im Rheinisch-Bergischen Kreis der erste Fall von Mpox (ehemals Affenpocken) der neuen Variante Klade 1b bestätigt. Betroffen ist eine Familie, bei der insgesamt vier Mitglieder, darunter zwei Kinder, an der Viruserkrankung erkrankt sind. Der erste Infektionsfall wurde vermutlich im Rahmen einer Reise nach Afrika mit engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung erworben.

Gesundheitsamt reagiert sofort

Nach der Bestätigung des ersten Falles hat das Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises unverzüglich Maßnahmen eingeleitet. In enger Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) sowie anderen beteiligten Gesundheitsämtern wurden Kontaktpersonen aus dem schulischen, beruflichen und privaten Umfeld ermittelt und informiert. Dabei lag der Fokus auf Aufklärung über mögliche Symptome und präventive Schutzmaßnahmen.

Verbreitung und Übertragungswege

Die Variante Klade 1b von Mpox wurde erstmals im September 2023 in mehreren afrikanischen Ländern nachgewiesen. Seit August 2024 sind auch vereinzelt Fälle außerhalb des afrikanischen Kontinents gemeldet worden, darunter ein Fall in Deutschland. Die Krankheitsverläufe sind in der Regel mild.

Mpox wird vor allem durch direkten Kontakt mit der Flüssigkeit aus den typischen Hautbläschen oder deren Schorf übertragen. Auch Tröpfcheninfektionen über enge Face-to-Face-Kontakte, meist im familiären Umfeld, können eine Rolle spielen.

Aufklärung und Prävention

Das Gesundheitsamt betont, dass das Risiko für die Allgemeinbevölkerung weiterhin als gering eingeschätzt wird. Dennoch empfiehlt es, auf Symptome wie Hautausschläge, Fieber oder geschwollene Lymphknoten zu achten und bei Verdacht umgehend ärztliche Beratung einzuholen.

Für weiterführende Informationen über Mpox hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www.rki.de umfangreiche Materialien bereitgestellt.

Mildere Verläufe, aber Wachsamkeit geboten

Auch wenn die meisten Fälle von Mpox mild verlaufen, ist es wichtig, die Krankheit ernst zu nehmen, um eine weitere Verbreitung zu verhindern. Durch rasche Maßnahmen und Aufklärung arbeitet das Gesundheitsamt daran, das Infektionsgeschehen unter Kontrolle zu halten.

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