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Fronleichnam, Messe vor dem Kölner Dom

Erfolg für Kardinal Woelki im Rechtsstreit gegen Boulevardzeitung

09 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Kardinal Rainer Maria Woelki hat im Streit gegen die Bild-Zeitung erneut vor Gericht gesiegt. Das Oberlandesgericht (OLG) Köln untersagte der Zeitung, weiter zu behaupten, der Kardinal habe Missbrauchsvorwürfe absichtlich geheim gehalten. Mit dem Urteil ist der Rechtsstreit rechtskräftig beendet.

Hintergrund des Verfahrens

Der Fall dreht sich um Vorwürfe gegen den ehemaligen Sternsinger-Präsidenten Winfried Pilz, der 2019 verstorben ist. Laut Bild-Bericht vom Juli 2022 habe Woelki seit seinem Amtsantritt 2014 bewusst Informationen über Pilz zurückgehalten und damit gegen seine Dienstpflichten verstoßen. Diese Behauptung konnte das Blatt jedoch nicht belegen.

Kardinal Woelki erklärte unter Eid, er habe sich erst im Juni 2022 intensiv mit den Vorwürfen beschäftigt. Vor Woelkis Amtszeit hatte bereits sein Vorgänger, Kardinal Meisner, versäumt, das Bistum Dresden-Meißen über die Vorwürfe gegen Pilz zu informieren. Pilz hatte seinen Ruhestand in diesem Bistum verbracht.

Gericht: Behauptungen unbelegt

Das OLG urteilte, dass die Formulierung der Bild-Zeitung eine verdeckte Behauptung darstellt, für die es keine Beweise gibt. Bereits in erster Instanz hatte das Landgericht Köln die Vorwürfe der Zeitung als unbelegt zurückgewiesen.

Rechtskräftiges Urteil ohne Revision

Mit dem Urteil des Oberlandesgerichts ist der Fall endgültig abgeschlossen. Da der Streitwert bei 20.000 Euro liegt, ist eine Revision vor dem Bundesgerichtshof nicht möglich. Der Sieg vor Gericht stärkt die Position Woelkis in einem ohnehin belasteten Umfeld von Vorwürfen und öffentlicher Kritik.

Der Fall unterstreicht die Bedeutung sorgfältiger Recherche und klarer Beweislage in der Berichterstattung über sensible Themen wie den Umgang mit Missbrauchsvorwürfen in kirchlichen Institutionen.

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Wohnraumschutzsatzung in Bergisch Gladbach – Guter Ansatz mit Tücken?

Wohnraumschutzsatzung in Bergisch Gladbach – Guter Ansatz mit Tücken?

09 Dezember 2024 von Darian Lambert

Die Stadt Bergisch Gladbach plant die Einführung einer Wohnraumschutzsatzung, die den Wohnungsmarkt schützen und die Umwandlung von Wohnraum in Ferienwohnungen erschweren soll. Nach jahrelangem Anstieg der Kurzzeitvermietungen und wachsendem Druck auf den Wohnungsmarkt soll diese Satzung im Februar 2025 verabschiedet werden. Doch wie effektiv kann diese Maßnahme tatsächlich sein, und welche Nebenwirkungen könnten auftreten?

Ein angespannter Wohnungsmarkt

Bergisch Gladbach wurde bereits 2022 als Stadt mit einem „angespannten Wohnungsmarkt“ eingestuft. Der Bedarf an preiswerten Wohnungen übersteigt das Angebot deutlich, was durch das Handlungskonzept Wohnen der Stadt untermauert wird. Die geplante Satzung soll nun Wohnraum vor Zweckentfremdung schützen, indem unter anderem Kurzzeitvermietungen auf maximal 90 Tage pro Jahr beschränkt und gewerbliche Nutzungen erschwert werden. Angesichts von rund 192 Kurzzeitvermietungen im Stadtgebiet scheint dies ein Schritt in die richtige Richtung zu sein.

Wirksamer Schutz oder Symbolpolitik?

Trotz der guten Absicht bleibt fraglich, ob die Wohnraumschutzsatzung die angestrebte Wirkung entfalten kann. Laut städtischen Daten hat sich die Zahl der Anträge zur Nutzungsänderung von Wohnraum für gewerbliche Zwecke oder Ferienwohnungen in den letzten Jahren zwar erhöht, doch handelt es sich immer noch um eine überschaubare Anzahl. Ein entscheidender Punkt ist die Durchsetzung: Wird die Stadt ausreichend Kapazitäten haben, um Verstöße konsequent zu ahnden?

Potenzielle Nebenwirkungen

Die Satzung könnte jedoch auch unerwünschte Nebeneffekte haben. Eigentümer könnten sich beispielsweise aus Angst vor regulatorischen Hürden entscheiden, leerstehenden Wohnraum nicht zu vermieten, was den ohnehin angespannten Markt weiter verschärfen könnte. Auch die Belastung kleinerer Vermieter, die auf Zusatzeinnahmen aus Kurzzeitvermietungen angewiesen sind, sollte nicht außer Acht gelassen werden.

Satzung nicht die Lösung

Die Wohnraumschutzsatzung ist ein verzweifelter Versuch, dem angespannten Wohnungsmarkt entgegenzuwirken, aber sie allein wird die Probleme nicht lösen. Langfristig bleibt die Stadt gefordert, zusätzliche Anstrengungen zu unternehmen, um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen – sei es durch Neubauprojekte, die Förderung von Genossenschaften oder andere innovative Ansätze. Ohne diese ergänzenden Maßnahmen könnte die Satzung am Ende nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein sein. Außerdem schadet die Satzung langfristig der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt.

Ob die geplanten Regelungen tatsächlich zum gewünschten Erfolg führen oder lediglich neuen bürokratischen Aufwand schaffen, wird sich erst nach ihrer Einführung zeigen. Klar ist jedoch: Der Wohnungsmarkt in Bergisch Gladbach braucht dringend eine nachhaltige und umfassende Lösung.

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Burglar Breaking Into a House at night

Packstation-Aufbruch in Bensberg: Täter flüchten unerkannt

09 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

In der Nacht zum 7. Dezember 2024 wurden mehrere Tatverdächtige beim Aufbrechen einer Packstation an der Overather Straße / Am Stockbrunnen in Bergisch Gladbach-Bensberg beobachtet. Trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen, darunter der Einsatz mehrerer Funkstreifenwagen, eines Polizeidiensthundes und eines Hubschraubers, gelang den Tätern die Flucht.

Flucht der Täter und Fahndung

Der Einbruch wurde kurz nach Mitternacht gemeldet. Beim Eintreffen der Polizeikräfte hatten die Täter das Gebiet bereits verlassen. Intensive Suchmaßnahmen in der Umgebung blieben erfolglos, sodass es zu keiner Festnahme kam. Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt.

Sachschaden und Ermittlungen

Die Packstation wurde durch die Tat beschädigt, die genaue Höhe des Sachschadens ist jedoch noch unklar. Ebenfalls ungeklärt bleibt, ob und welche Gegenstände aus der Packstation entwendet wurden. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet und bittet mögliche Zeugen um Mithilfe.

Zeugenaufruf

Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen in der Umgebung der Packstation können unter der Rufnummer 02202-205-0 an die Kreispolizeibehörde Rhein-Berg gemeldet werden. Jede Information könnte helfen, die Täter zu identifizieren und weiteren Schaden zu verhindern.

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Volkshochschule Bergisch Gladbach startet mit neuem Programm: „Zusammen wachsen“

07 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Ab dem 3. Februar 2025 startet das Frühjahrssemester der Volkshochschule (VHS) Bergisch Gladbach mit einem vielfältigen Angebot aus über 400 Kursen und Vorträgen. Das Programm, das unter dem Motto „Zusammen wachsen“ steht, fördert gemeinschaftliches Lernen und persönlichen Austausch. Interessierte können das Programmheft ab dem 9. Dezember 2024 online unter www.vhs-gl.de sowie in der VHS, im Bürgerbüro und im Rathaus Bensberg einsehen.

Spannende Einblicke in Politik und Nachhaltigkeit

Im Bereich Politik und Geschichte beleuchtet die Ausstellung „Zeitenwende ’45 – Aufbruch in ein neues Europa“ den Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg. Ein Vortrag mit dem Titel „Wenn Demokratie Faschismus ermöglicht“ hinterfragt die Gefahren extremistischen Denkens in demokratischen Gesellschaften. Gleichzeitig erzählt der Vortrag „Griff nach den Sternen“ die Geschichte der Europäischen Union und ihre Entwicklung – spannend wie ein Politthriller.

Nachhaltigkeitsinteressierte können sich auf einen interaktiven Abend freuen, der unter dem Titel „Klima und Nachhaltigkeit: Werde selbst aktiv“ praktische Ansätze zur Förderung eines klimafreundlichen Alltags bietet. Teilnehmende sind eingeladen, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und neue Wege für mehr Umweltbewusstsein zu diskutieren.

Gesundheit und Kreativität fördern

Das Gesundheitsprogramm bietet Kurse wie „Atem verbindet“, in dem die Verbindung zwischen Atem und Lebensenergie erkundet wird. Lachyoga und Morgen-Yoga ermöglichen einen aktiven Start in den Tag. Für kreative Köpfe gibt es Workshops wie „Makramee: Frühlingsdeko“ oder Tuschemalerei in Kombination mit Meditation, die innere Ruhe und schöpferisches Denken fördern.

Die „Junge VHS“ richtet sich an Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren mit Angeboten wie intuitivem Malen, Zeichnen und Upcycling alter Kleidungsstücke. Kulinarisch Interessierte können an Kochworkshops, Weinseminaren oder einem Kurs zum Bierbrauen teilnehmen.

Sprachen lernen und interkulturellen Austausch fördern

Mit Kursen in neun Fremdsprachen sowie interkulturellen Workshops – wie Yoga und Kochen auf Spanisch – wird die VHS auch im kommenden Semester zur Plattform für globales Lernen. Neue Integrationskurse und Deutschprüfungen auf den Niveaustufen B1 und B2 runden das Angebot ab.

Die VHS lädt alle ein, gemeinsam zu wachsen – ob durch Wissen, Kreativität oder interkulturellen Austausch. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.vhs-gl.de oder telefonisch unter 02202/142263.

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v.l.: Kerstin Neuhausen, Petra Botta, Siegfried Breuer, Sonja Orbons, Tanja Säglitz - Verkehrssicherheitsberatung Polizei Rhein-Berg

Sicher unterwegs: Nikolaustag-Fahrradkontrollen am Nicolaus-Cusanus-Gymnasium

06 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Am Nikolaustag (06.12.) führten die Verkehrssicherheitsberater der Polizei Rhein-Berg traditionell ihre jährlichen Fahrradkontrollen zur dunklen Jahreszeit am Nicolaus-Cusanus-Gymnasium in Bergisch Gladbach durch. Diese präventive Aktion hat sich in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil des Schulalltags entwickelt.

Kontrollen bei Regenwetter

Bereits um 07:30 Uhr wurden die ersten Schülerinnen und Schüler im Fahrradkeller des Gymnasiums erwartet. Eingeladen waren alle Jahrgangsstufen von der 5. Klasse bis zur Oberstufe Q2. Trotz des regnerischen Wetters ließen sich 28 Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit nicht entgehen, ihre Fahrräder auf Verkehrssicherheit überprüfen zu lassen.

Positives Ergebnis bei der Inspektion

Die Bilanz der Kontrolle war erfreulich: 50 Prozent der überprüften Fahrräder waren frei von Mängeln und erhielten als Zeichen der Verkehrstauglichkeit einen Aufkleber der Polizei. Bei den restlichen Fahrrädern wurden lediglich kleinere Mängel festgestellt. Kein Rad musste aus dem Verkehr gezogen werden.

Festgestellte Mängel wurden in Berichten dokumentiert, die über die Schulleitung an die Schülerinnen und Schüler sowie deren Erziehungsberechtigte weitergeleitet werden. Die unterschriebenen Berichte müssen anschließend wieder bei der Schule eingereicht werden, um sicherzustellen, dass die Mängel behoben werden.

Fokus auf Sichtbarkeit in der dunklen Jahreszeit

Neben der technischen Kontrolle lag ein besonderer Schwerpunkt auf der Aufklärung zur Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Polizeihauptkommissar Siegfried Breuer verdeutlichte eindringlich die Bedeutung reflektierender Kleidung:

„Ein Autofahrer erkennt Radfahrer mit dunkler Kleidung erst aus circa 25 Metern Entfernung, während der durchschnittliche Anhalteweg bei trockener Fahrbahn bereits 28 Meter beträgt. Mit reflektierender Kleidung sind Radfahrer hingegen schon aus etwa 140 Metern sichtbar.“

Ausblick auf zukünftige Aktionen

Die Polizei betonte, dass solche Sonderkontrollen auch im kommenden Jahr fortgeführt werden, um die Sicherheit der ungeschützten Verkehrsteilnehmenden weiter zu gewährleisten. Besonders in der dunklen Jahreszeit ist es entscheidend, dass Fahrräder technisch einwandfrei sind und Radfahrende durch reflektierende Kleidung frühzeitig erkannt werden.

Die Aktion am Nicolaus-Cusanus-Gymnasium ist ein wichtiger Beitrag, um das Bewusstsein für Verkehrssicherheit bei jungen Menschen zu schärfen und ihre Wege sicherer zu machen.

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Skandal in Bensberg: Stadt kassiert ab – Fußgängerzone als Abzockfalle

Skandal in Bensberg: Stadt kassiert ab – Fußgängerzone als Abzockfalle

03 Dezember 2024 von Darian Lambert

Was als Maßnahme zur Belebung der Schlossstraße verkauft wurde, entpuppt sich als eine skandalöse Abzockfalle. Ohne Stadtratsbeschluss und scheinbar widerrechtlich hat die Stadt Bergisch Gladbach in der Schlossstraße eine Fußgängerzone eingerichtet. Doch statt Klarheit zu schaffen, sorgt die Maßnahme für Chaos – und füllt vor allem die Stadtkasse. Das Ordnungsamt verteilt fleißig Bußgelder in Höhe von 55 Euro an Autofahrer, die auf der vermeintlichen Fußgängerzone parken. Besonders brisant: Viele Betroffene erkennen gar nicht, dass sie sich in einer Fußgängerzone befinden, da entsprechende Schilder ca. 4 Meter hoch hängen und werden so kaum gesehen werden.

Schloßstrasse: Private Krankentransporte werden mit Bußgeldern überzogen

Parkfalle Schlossstraße

Obwohl die Stadt behauptet, die Schlossstraße sei trotz Baustelle weiterhin erreichbar, nutzen zahlreiche Autofahrer die Straße weiterhin zum Parken – sei es aus Unwissenheit oder mangels Alternativen. Die Situation eskaliert, da die Straße regelmäßig voller Autos steht. Das Ordnungsamt sieht darin eine goldene Einnahmequelle und verteilt Knöllchen am laufenden Band. Betroffen sind nicht nur Anwohner und Händler, sondern auch private Krankentransporte, die auf die Nähe zum Patienten angewiesen sind.

Banner der Stadt suggerieren die Befahrbarkeit der Schloßstrasse

Ein Mitarbeiter eines privaten Krankentransportdienstes klagt: „Wir bringen Menschen, die nicht mehr selbstständig gehen können, zur Dialyse oder zum Arzt. Es ist unmöglich, diese Aufgabe zu erfüllen, wenn wir ständig Bußgelder bekommen, weil wir kurz halten müssen.“ Auch Anwohner und lokale Händler fühlen sich von der Stadt im Stich gelassen. Ein Händler berichtet: „Die Stadt zerstört systematisch unsere Lebensgrundlage. Kunden bleiben aus, und wir werden auch noch bestraft, wenn wir Waren anliefern.“

„Volk in Bensberg uneinsichtig“: Ordnungsamtsmitarbeiter spaltet

Ein besonders skandalöser Aspekt: Ein Mitarbeiter des Ordnungsamts, der anonym bleiben möchte, äußerte sich verächtlich über die Einwohner von Bensberg. „Ich bin seit 30 Jahren bei der Stadt. Die Leute hier lernen es nie, sie sind einfach uneinsichtig.“ Solche Aussagen werfen ein verheerendes Licht auf die Haltung der Stadt gegenüber ihren Bürgern.

Händler und Bürger wehren sich

Die Kritik an der Stadtverwaltung wächst. Anwohnerinitiativen und Händler fordern Transparenz und ein Ende der willkürlichen Fußgängerzonenregelung. „Es kann nicht sein, dass eine Stadtverwaltung ohne Rücksprache mit dem Stadtrat eine Fußgängerzone einrichtet und sie dann nur nutzt, um die Bürger abzukassieren“, so eine Sprecherin der Initiative „Lebensraum Bensberg“.

Ein weiteres Ärgernis: Auch private Krankentransporte werden gnadenlos mit Bußgeldern belegt, obwohl ihre Arbeit für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen essenziell ist. „Wir fühlen uns von der Stadt sabotiert. Unsere Patienten sind schwer krank, und wir werden behandelt, als wären wir Kriminelle“, klagt ein Fahrer eines Krankentransportdienstes.

Stadtpolitik unter Beschuss

Die skandalöse Praxis wirft die Frage auf, ob die Stadtverwaltung aktiv daran arbeitet, die Bensberger Innenstadt unattraktiv zu machen. Viele Bürger vermuten, dass die Stadt bewusst eine Verödung des Viertels in Kauf nimmt, um neue Investoren anzuziehen. Die Händler und Bewohner sehen darin einen Angriff auf ihre Lebens- und Arbeitsgrundlage.

Es wird Zeit, dass die Stadt Bergisch Gladbach sich diesen Vorwürfen stellt. Bürger und Händler fordern eine sofortige Klärung der Rechtslage, eine Rücknahme der Fußgängerzonenregelung und ein Ende der aggressiven Maßnahmen des Ordnungsamts. Es bleibt zu hoffen, dass der öffentliche Druck die Verantwortlichen zum Umdenken zwingt – bevor Bensberg seine Lebensqualität endgültig verliert.

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Drucker-Reparaturen: Nachhaltig, kostensparend und umweltfreundlich

03 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Ein defekter Drucker kann im Alltag schnell zu einem großen Ärgernis werden – sei es im Büro oder zu Hause. Doch anstatt teure Neuanschaffungen in Betracht zu ziehen, lohnt es sich, den Drucker reparieren zu lassen. Reparaturen sind nicht nur oft günstiger als ein Neukauf, sie tragen auch aktiv zum Umweltschutz bei, indem Ressourcen geschont und Elektroschrott reduziert werden.

Warum Drucker-Reparaturen wichtig sind

  • Kostenersparnis: Viele Druckerprobleme lassen sich durch kleinere Reparaturen oder den Austausch von Verschleißteilen beheben. Das ist deutlich günstiger als ein neuer Drucker.
  • Umweltfreundlichkeit: Reparaturen verlängern die Lebensdauer von Geräten und reduzieren so Elektroschrott. Dies schont wertvolle Ressourcen und verringert den CO₂-Fußabdruck.
  • Zeitersparnis: Der Weg zur Reparatur ist oft schneller und unkomplizierter als die Suche, der Kauf und die Einrichtung eines neuen Druckers.

EDV Service Samirae: Ihr Spezialist für Drucker-Reparaturen

Wenn Ihr Drucker streikt, muss das nicht das Ende bedeuten. Bringen Sie Ihr Gerät einfach zum EDV Service Samirae in der Schlossstraße 33. Das erfahrene Team bietet schnelle und zuverlässige Reparaturen für alle gängigen Druckermodelle – egal, ob Tintenstrahl- oder Laserdrucker.

Die Expertinnen und Experten von Samirae analysieren das Problem präzise und finden eine nachhaltige Lösung. Dank moderner Technik und fundiertem Fachwissen können viele Reparaturen direkt vor Ort durchgeführt werden. Sollte einmal ein Ersatzteil benötigt werden, kümmert sich das Team um die schnelle Beschaffung und den Einbau.

Zusätzliche Services

Neben Drucker-Reparaturen bietet der EDV Service Samirae auch:

  • Wartungen, um die Lebensdauer Ihres Druckers zu verlängern
  • Beratung bei der Auswahl neuer Drucker oder Zubehör
  • Unterstützung bei der Einrichtung und Optimierung Ihres Druckers

Kontakt und Öffnungszeiten

Lassen Sie Ihren Drucker nicht ungenutzt in der Ecke stehen! Bringen Sie ihn zu EDV Service Samirae, in der Schlossstraße 33, 51429 Bergisch Gladbach. Das Team hilft Ihnen, Ihre Technik wieder in Schwung zu bringen – kostengünstig, schnell und umweltschonend.

Für weitere Informationen oder Fragen können Sie den Service Telefonisch über die: 02204 9670720 oder über die Kontakt Daten, auf der Internet Seite erreichen: https://www.edvsamirae.de/

Gemeinsam für eine nachhaltige Nutzung Ihrer Geräte – EDV Service Samirae ist Ihr Partner für Drucker-Reparaturen.

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Eine deutsche Steuererklärung für Einkommensteuer wird ausgefüllt.

Änderungen bei Steuer- und Gebührenbescheiden 2025 in Bergisch Gladbach

03 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Die Stadt Bergisch Gladbach informiert über wichtige Änderungen bei den Steuer- und Gebührenbescheiden für das Jahr 2025. Aufgrund der Umsetzung der Grundsteuerreform werden Grundsteuer und Gebühren für Abfallbeseitigung sowie Straßenreinigung getrennt festgesetzt. Dies hat Auswirkungen auf den Versand der Bescheide und die Fälligkeitstermine.

Getrennter Versand von Grundsteuer und Gebühren

Eigentümerinnen und Eigentümer von Grundstücken und Wohnungen erhalten Anfang des Jahres wie gewohnt die Bescheide für Abfall- und Straßenreinigungsgebühren. Die Fälligkeitstermine bleiben unverändert und sind am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November.

Der Versand der Grundsteuerbescheide für 2025 verzögert sich jedoch. Die Stadt kann derzeit nicht genau abschätzen, wann die Bescheide zugestellt werden, da umfangreiche Vorarbeiten und Prüfungen im Rahmen der Grundsteuerreform erforderlich sind. Nach aktuellem Stand ist geplant, die Bescheide im Frühjahr 2025 zu versenden. Die Stadt empfiehlt den Eigentümerinnen und Eigentümern, sich regelmäßig auf der Homepage www.bergischgladbach.de/kommunalsteuern.aspx zu informieren.

Keine neuen Bescheide für Hundesteuer, Gewerbesteuer und Zweitwohnungsteuer

Bereits seit 2023 werden keine jährlichen Steuerbescheide für die Hundesteuer, Gewerbesteuer und Zweitwohnungsteuer mehr verschickt. Die Abteilung Kommunalsteuern hat auf Dauerbescheide umgestellt, um Kosten und Ressourcen zu sparen. Steuerpflichtige erhalten nur dann neue Bescheide, wenn sich Änderungen ergeben, etwa bei der Abmeldung eines Hundes oder bei Änderungen in der Anzahl der Hunde.

Hundesteuer:

  • Die aktuelle Hundesteuersatzung ist seit dem 1. Januar 2023 gültig.
  • Die Hundesteuer wird in zwei Raten fällig: am 1. März und am 1. September.
  • Der Dauerbescheid bleibt gültig, solange sich keine steuerrelevanten Änderungen ergeben.

Formulare für Hundeanmeldung, Hundeabmeldung und SEPA-Mandate können unter www.bergischgladbach.de/kommunalsteuern.aspx abgerufen werden.

Gewerbesteuer und Zweitwohnungsteuer:

  • Gewerbesteuer: Fälligkeiten am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November.
  • Zweitwohnungsteuer: Fälligkeiten am 1. April und 1. Oktober.
  • Auch hier werden 2025 keine neuen Bescheide verschickt, sofern sich keine Änderungen ergeben.

Stadt setzt auf Nachhaltigkeit und Effizienz

Mit der Umstellung auf Dauerbescheide und dem Verzicht auf jährliche Bescheide verfolgt die Stadt das Ziel, Papier- und Portokosten zu sparen sowie den Verwaltungsaufwand zu reduzieren. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, bei Fragen oder Änderungen direkt Kontakt mit der Abteilung Kommunalsteuern aufzunehmen.

Kontakt und weitere Informationen

Für weitere Informationen oder bei Unklarheiten stehen die Mitarbeitenden der Abteilung Kommunalsteuern zur Verfügung. Aktuelle Hinweise und Formulare finden Interessierte auf der städtischen Website unter www.bergischgladbach.de/kommunalsteuern.aspx.

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Erfolgreicher Fachtag zum Kinderschutz: 120 Fachkräfte tauschen Erfahrungen aus

03 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Mit beeindruckender Resonanz fand der erste Fachtag „Handlungssicherheit im Kinderschutz“ des Kreisjugendamtes im Haus Altenberg statt. Rund 120 Fachkräfte aus 34 Kitas aus Burscheid, Kürten und Odenthal sowie acht Kindertagespflegepersonen kamen zusammen, um ihr Wissen über Kinderschutz zu vertiefen und praktische Lösungsansätze zu erarbeiten.

Kinderschutz als zentrale Verantwortung

„Der große Zuspruch zeigt, wie sehr das Thema den Fachkräften am Herzen liegt“, resümierte Thomas Straßer, Leiter des Amts für Familie und Jugend. Kinder in der Kindertagesbetreuung vor Gefährdungen zu schützen, ist eine zentrale Aufgabe von Erzieherinnen, Erziehern und Tagespflegepersonen. Sie kennen die Kinder und deren Umfeld oft am besten und tragen daher eine hohe Verantwortung, wenn es darum geht, mögliche Anzeichen für Gefährdungen zu erkennen und angemessen zu reagieren.

Plattform für Austausch und Wissen

Der Fachtag bot den Teilnehmenden eine strukturierte Plattform, um das sensible Thema aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Ziel war es, die Handlungssicherheit in der Kindertagesbetreuung zu stärken. „Mit seinem ganzheitlichen Ansatz war der Fachtag eine wertvolle Gelegenheit, Fachwissen zu vertiefen, Netzwerke zu stärken und gemeinsam am Schutz des Kindeswohls zu arbeiten“, erklärte Straßer.

Fachliche Impulse und praxisnahe Workshops

Unterstützt von Experten des Kreisjugendamts, des Landschaftsverbands Rheinland (LVR), des Kinderschutzbundes sowie der Beratungsstellen MehrBlick, Punktum! und der Erziehungsberatungsstelle Burscheid wurden zentrale Aspekte des Kinderschutzes thematisiert. Impulsvorträge lieferten wertvolle Einblicke in die rechtlichen und praktischen Grundlagen, während Themenräume und Workshops spezifische Inhalte vertieften.

Die Teilnehmenden erhielten praxisnahe Best-Practice-Beispiele und lernten regionale Beratungs- und Unterstützungsangebote kennen. In Kleingruppen entwickelten sie individuelle Lösungsansätze und diskutierten bewährte Methoden, um Herausforderungen im Kinderschutz besser begegnen zu können.

Zukunft des Fachtags gesichert

Angesichts der positiven Rückmeldungen und des großen Interesses soll der Fachtag fortgeführt werden. Die nächste Veranstaltung ist bereits für Ende 2025 in Planung. Ziel bleibt es, die Netzwerke zwischen Fachkräften und Beratungsstellen zu stärken und praxisnahe Hilfen für den Alltag in der Kindertagesbetreuung zu bieten.

Dieser Fachtag hat gezeigt, wie wichtig es ist, den Kinderschutz kontinuierlich in den Fokus zu rücken und den Fachkräften die nötigen Werkzeuge an die Hand zu geben, um Kinder in ihrer Entwicklung sicher zu begleiten.

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Familienweihnachtsfest in Heidkamp: Ein Nachmittag voller Magie und Gemeinschaft

02 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Am Freitag, dem 13. Dezember 2024, verwandelt sich der Hof der Märchensiedlung in Heidkamp (Am Rübezahlwald 4) von 15 bis 18 Uhr in eine zauberhafte Weihnachtswelt. Das mittlerweile siebte Heidkamper Familienweihnachtsfest lädt Groß und Klein zu einem Nachmittag voller festlicher Atmosphäre, Gemeinschaft und kreativer Angebote ein.

Ein Fest für die ganze Familie

Mit dem Duft von frisch gebackenen Waffeln, wärmendem Kinderpunsch und weihnachtlicher Musik entsteht eine gemütliche Winterstimmung. Kinder können sich beim Basteln und Schminken kreativ ausleben oder die köstlichen Leckereien genießen. Das absolute Highlight: Der Weihnachtsmann hat seinen Besuch angekündigt und bringt kleine Überraschungen für die Kinder mit.

Gemeinschaft im Fokus

Neben den vielfältigen Aktivitäten steht vor allem der Austausch im Mittelpunkt. Bei einer Tasse Kaffee oder Kinderpunsch können sich die Besucherinnen und Besucher kennenlernen, Ideen für den Stadtteil teilen und Vorschläge für zukünftige Projekte in Heidkamp diskutieren. Das Fest ist somit nicht nur ein weihnachtliches Erlebnis, sondern auch eine Plattform für Engagement und Gemeinschaft.

Organisiert von einem starken Netzwerk

Das Weihnachtsfest wird als Kooperationsprojekt von der Stadt Bergisch Gladbach und den Mitgliedern des Runden Tisches Heidkamp organisiert. Der Runde Tisch vereint zahlreiche lokale Organisationen und Initiativen, die sich aktiv für die positive Entwicklung des Stadtteils einsetzen. Mit dabei sind:

  • AWO Jugendberatung und Jugendwerkstatt
  • AWO KITA Kunterbunt
  • Kinderschutzbund
  • einfach gemeinsam e.V.
  • Evangelische Kirchengemeinde zum Frieden Gottes
  • Caritas (Fachdienst für Integration und Migration)
  • Rheinisch Bergische Siedlungsgesellschaft
  • Interkultureller Treffpunkt Paula
  • Interessengemeinschaft Heidkamp
  • Katholische Kirchengemeinde St. Joseph
  • Neuapostolische Kirchengemeinde
  • Abteilung Soziale Stadtentwicklung der Stadt Bergisch Gladbach

Ein Fest für die Heidkamper Gemeinschaft

Das Heidkamper Familienweihnachtsfest bietet nicht nur weihnachtliche Freude, sondern stärkt auch den Zusammenhalt im Stadtteil. Es ist ein Nachmittag, der zeigt, wie Gemeinschaftsgeist und Engagement Heidkamp voranbringen.

Alle Heidkamper Familien sind herzlich eingeladen, gemeinsam diesen besonderen Tag zu genießen.

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